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BeitragVerfasst: Mi 4. Jan 2012, 19:00 
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Hallo,

ich habe meiner alten 44er einen LoPi4 gegönnt und dementsprechend den passenden ESU-Magneten eingebaut. Einen HLA wollte ich mir sparen, da der LFCM ja mit Magnet ja auch gut laufen soll. Leider passten die Pins des Magneten nicht 100%ig in die Löcher der 44, so dass beim Schnitzen am Magnetgehäuse der spröde Kunststoff brach. Der nächste ESU-Magnet passte - nach langem Fummeln und justieren - zwar etwas besser, nur ist das Haftmoment das Motors jetzt so enorm, dass der LoPi in den untersten Fahrstufen nur quiekt und die Lok erst ein paar Sekündchen später losfährt. Ein halbwegs freies Drehen wie mit meinen beiden, auch selbstumgebauten, HLAs (in einer 23 und einer 41) ist gar nicht möglich.

Kann mit jemand einen Tip geben, oder muss ich nach den beiden ESU-Magneten doch noch in einen HLA investieren? :(

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Viele Grüße
Philip


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BeitragVerfasst: Mi 4. Jan 2012, 20:06 
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Das liest sich als hätte der Magnet direkten Kontakt zum Anker. Hat der Magnet die exakt vorgesehene Position und sitzt der Anker in seinen beiden Lagern?
Speziell mit der BR44 habe ich zwar keine Erfahrung, aber bei mehreren anderen M-Loks aus den siebzigern/achtzigern gab es mit der Paßform des ESU-Magneten nie Probleme und das Drehen mit der Hand ist möglich - dabei keine spürbaren Unterschiede zum HLA.

Generell kann ich nur empfehlen, den Motor nach Umbau und noch vor Anschluß des Decoders mal mit einer 9V-Batterie auf Funktion zu prüfen.

_________________
Viele Grüße,
Andreas

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BeitragVerfasst: Mi 4. Jan 2012, 20:18 
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Hallo Goldfinger

Also Du kannst doch auch den originalen Bügel nehmen. Die Spule musst Du abwickeln und in der Mitte vom Steg eine Kerbe von 5x5 mm einfeilen. In der Bucht gibt es Neodym-Magneten mit 2kg Haftung.

z.Bsp. hier zu finden.

http://www.ebay.de/itm/10-Neodym-Magnete-Max-Q6-6-2-5-2KG-/250539918917?pt=DE_Modellbau_Modelleisenbahnen&hash=item3a5557c645

Die Kerbe sollte möglichst passgenau sein da dann der Magnetfluss am besten ist. Wenn man die Arbeit nicht mitrechnet geht es kaum preiswerter zu machen und passgenauer als die original Tante M Bügel geht es auch nicht. Zur Belohnung bekommst Du eine Lok mit besten Fahreigenschaften.

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BeitragVerfasst: Mi 4. Jan 2012, 21:24 
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AK_75 hat geschrieben:
Das liest sich als hätte der Magnet direkten Kontakt zum Anker. Hat der Magnet die exakt vorgesehene Position und sitzt der Anker in seinen beiden Lagern?
Speziell mit der BR44 habe ich zwar keine Erfahrung, aber bei mehreren anderen M-Loks aus den siebzigern/achtzigern gab es mit der Paßform des ESU-Magneten nie Probleme und das Drehen mit der Hand ist möglich - dabei keine spürbaren Unterschiede zum HLA.

Hallo Philip,

stimme Andreas zu - allerdings hatte ich bei der einen oder anderen Lok schon das Problem, dass die ESU-Magnete nicht auf Anhieb passten. Da ist schon mal etwas "Feinjustierung" nötig. Das hängt auch damit zusammen, dass die Führung von Magnet und Motorschild nicht sehr eng - nicht "spielfrei" - ist. Ich habe es aber bei allen Loks einwandfrei hinbekommen. Um sicherzugehen, dass der Zusammenbau korrekt ist: Bevor Du die Kohlen einbaust, versuch' mal, ob sich der Anker frei dreht. Er darf auf keinen Fall, wie Andreas schon schreibt, irgendwo Kontakt mit dem Magneten haben.

Viel Glück!

Gruß,
Rainer

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Das größte Vergnügen im Leben besteht darin, das zu tun, von dem die Leute sagen, du könntest es nicht. (W. Bagehot)

Am Ende wird alles gut.
Wenn es nicht gut ist, war es noch nicht das Ende ..

Mein schwierigstes "Winzprojekt": Inneneinrichtung Kabinentender BR 50


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BeitragVerfasst: Mi 4. Jan 2012, 21:47 
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Hallo Philip,

wie floete100 (Rainer) schon geschrieben hat, einfach die beiden Kohlen mal rausnehmen und von Hand durchdrehen. Der Anker muss frei laufen. Ist dabei dann das Rastmoment zu hoch, dann mal einen magnetischen Kurzschluss machen. Dabei geht man her und macht parallel zum beiden Polbügeln des Dauermagneten ein Stück ferromagnetisches Material, so dass ein Teil des Magnetfeldes nicht über den Luftspalt durch den Anker, sondern auch über dieses Stück (Blech oder Eisen) geht. Dann ist der Magnetfluss durch den Anker nicht mehr so hoch. Das Rastmoment wird dadurch geringer. Das kannst du beim von Hand Durchdrehen mit einem grossen Schlitzschraubendreher probieren in dem du ihn über den kleinen verbliebenen Schlitz vor dem Dauermagneten drüberhältst. Aber Vorsicht, darauf achten, dass du die Spulen des Ankers dabei nicht beschädigst! Sobald du den Schraubendreher eng genug über dem Schlitz hast, muss das Rastmoment weniger werden. Eventuell hilft auch ein gebogener Nagel, der zwischen dem oberen und unteren Schenkel des Feldpols (Dauermagnets) drangemacht wird und somit teilweise (mit der Nagelspitze) das Magnetfeld kurz schliesst. Je dicker der Nagel bzw. dessen beide Auflageflächen am Polbügel sind, desto größer ist der magnetische Kurzschluss.

Natürlich wird die Zugkraft bei solch einer Aktion verringert, was aber bei den übermotorisierten alten M-Motoren kaum eine Rolle spielen dürfte.

Gruss

est2fe


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BeitragVerfasst: Mi 4. Jan 2012, 22:56 
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Hallo Philip
Ich hab auch schon einige Motoren umgebaut und mußte immer die Hörner nacharbeiten weil sie nicht richtig passten.
Die Kunstoffkanten waren schlecht gegossen und der Mantel um die Metallhörner waren meistens zustark und mußten
abgeschliffen werden.Ich mußte immer wieder prüfen bis es passte. Aber das Ergebniss war dann immer gut.
Liebe Mobagrüße
Hansi

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Hansi


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BeitragVerfasst: Do 5. Jan 2012, 18:36 
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Hallo

Ich wollte nur auf den von mir gegebenen Hinweis einen Link posten der veranschaulicht wie es aussehen soll.

http://www.rbd-breslau.de/71-tips/86-stator/stator.html

Es sollte nur darauf geachtet werden das die Kerbe für das Magnet mittig sitzt und nicht so wie im Bild zu sehen.

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BeitragVerfasst: So 8. Jan 2012, 22:11 
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Hallo Modellbahnkollegen,
habe mich auch mit ESU Magneten versucht,
wie oben beschrieben gehts bei denen nicht
reinschrauben und gut ist.
Beim Märklin hatte ich nie Probleme und habe mittlerweile
rund 15 Loks auf digital umbebaut.
Für mich ist deshalb der Preis der Magneten ok.
Wie hier im Forum beschrieben werde ich mich wohl auch noch
mit dem Umbau vorhandener Magneten beschäftigen.
Wobei die ESU Dekoder sind bei mir erste Wahl.
Grüßle
Bernd


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BeitragVerfasst: Mi 18. Jan 2012, 14:58 
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Hallo @ ALLE

Ich habe nur einmal versucht eine Märklin/Primex 3193 (BR01) mit einem ESU Magneten und einem neuen Dekoder umzubauen. Ich meine, die Dekoder sind das Problem.

Nach dem Umbau des Motors und Einsetzen des ESU MAgneten habe ich die Lok an einem Gleichstromfahrpult geteste, und die Lok lief butterweich wie auf Samtpfötchen, in Zeitlupe und ohne Ruckeln an und weiter.

Dann habe ich den Dekoder (ESU V 3.0 M4 MFX) angeschlossen, und das Ruckeln ging los. Auch ein neuer Märklin MFX konnte es nicht besser. Es war, als würde der Motor stocken und erst bei höherer Geschwindigkeit gut durchdrehen.

Ich habe deshalb die Lok mit dem neuen HLA Umbausatz von Märklin 60944 umgebaut und dann mit einem Märklin 60942 Dekoderset fertig umgebaut. Danach lief es einwandfrei und meines Erachtens geht es nicht besser. Allerdings habe ich den Märklin Umbausatz 60944 noch etwas verbessert, und der Lok wie auch dem Motorschild jeweils ein Kugellager für den Anker spendiert. ist zwar eine knifflige Arbeit, weil ich kein Angebot für einen Stufenbohrer gefunden habe, der mir stufenlos das aufbohren von 2mm auf die 5mm Lochdurchmesser des Ankerlagers ermöglicht, und ich musste verschiedene Bohrer nehmen.

BTW, wenn Jemand eine Möglichkeit kennt, solche Stufenbohrer zu beziehen, würde ich ihn bitten mir die Bezugsquelle zu nennen und hier einzustellen.

mfg aus der Pfalz

Dieter

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viele Grüße
Dieter aus der Pfalz

Märklin Bahner seit 1953. Digital seit 1985 mit 6020 und C64, 1998 mit 6021 und PC20, seit 2010 CS2 60215. Wiedereinstieg 2010 mit Anlagenbau. Interesse an Elektronik Tüfteln und Basteln. Märklin - was sonst?


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BeitragVerfasst: Mi 18. Jan 2012, 23:34 
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didinieki hat geschrieben:
... . ist zwar eine knifflige Arbeit, weil ich kein Angebot für einen Stufenbohrer gefunden habe, der mir stufenlos das aufbohren von 2mm auf die 5mm Lochdurchmesser des Ankerlagers ermöglicht, und ich musste verschiedene Bohrer nehmen.

BTW, wenn Jemand eine Möglichkeit kennt, solche Stufenbohrer zu beziehen, würde ich ihn bitten mir die Bezugsquelle zu nennen und hier einzustellen.


Hallo Dieter,

das nennt sich "Zentrierbohrer DIN 333A", Stufenbohrer ist etwas anderes.
Hier die Maßübersicht:
http://www.ostrana.biz/Form-A-HSS/ZENTRIERB.-333A-100-HSS/flypage.tpl.html

Zu Kaufen bei vielen Internethändlern oder bei Eisen-Karl um die Ecke (falls es ihn noch gibt).
Einer von vielen:
http://www.modellbauershop.de/werkzeuge/zentrierbohrer-din-333-a.php

lg
tron24


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BeitragVerfasst: Sa 21. Jan 2012, 12:24 
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Hallo tron24

vielen Dank für die Links, über die Google Suche wurde ich genau so wenig fündig wie bei Conrad, wenn ich Zentrierbohrer eingegeben habe. Ich habe zwar jetzt festgestellt, dass mir dies trotzdem nicht weiterhilft. aus folgendem Grund. Die Löcher die für die Aufnahme der Kugellager gebohrt werden müssen, sollten nicht vollständig durchgebohrt werden, sondern das Loch von 1,5mm repl 2mm bei LFCM sollte bleiben. Das Loch für die Aufnahme der Kugellager sollte nur so tief gebohrt werden, wie das Kugellager breit ist um dieses Kugellager im Gehäuse der Lok aufnehmen zu können.

Wenn man das Loch ganz durchbohrt, hat man das Problem der Befestigung des Kugellagers und muss es ggf. festkleben damit es auf der anderen Seite nicht herausfällt. Also würde mir hier auch ein Stufenbohrer nichts nützen.

Ich arbeite mit einem Dremel. Das ist zwar nicht die stabilste Art zu arbeiten, aber ich habe festgestellt dass die Genauigkeit wie auch das Drumehrum ausreichend ist um diese kleinen Löcher zu bohren. Ich habe dazu 3 verschiedene Bohrer benutzt mit jeweils einem Millimeter Abstand im Durchmesser. Also 2mm, dann 3mm und dann 4mm für die DCM Motor Anker.

wenn man nicht den HLA verwendet sondern den LFCM drin lässt, muss das Loch bezw. der Hohlraum ja 5mm im Druchmesser ausgebohrt werden. Dann also noch einen Schritt weiter. Aufpassen muss man wie gesag nur, dass die Tiefe stimmt und man nicht zu tief bohrt. Wenn man die Bohrer mit einem weissen Dichtband umwickelt reicht es eigentlich schon um zu markieren wie tief man bohren soll, auf den zehntelmillimeter kommt es hier nicht an.

Jetzt kommt mir noch eine idee. Vielleicht hat der Modellbahnshop mit den Zentrierbohrern auch Bohrer bis 5mm aber mit verjüngtem Schaft, die dann in den Dremel passen, denn der Dremel erlaubt ja nur eine Schaftdicke bis 3,2mm. Den letzten Bohrer mit 4mm musste ich deshalb "freihändig" mit einem Akkuschrauber durchführen. Hat zwar geklappt, erfordert aber wirklich Fingerspitzengefühl.

Nochmals herzlichen Dank für den Link zu dem Modellbaushop. Da gibt es übrigens auch die Kugellager zu einem bis jetzt nicht gekannten günstigen Preis. Kugellager pro Stück 0,69 Euro., das nenne ich Hammerpeis im Vergleich zu den Kugellagern von Conrad oder von Lemo Solar, die im Vergleich dazu sündhaft teuer sind.

mfg aus der Pfalz

Dieter

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BeitragVerfasst: Sa 21. Jan 2012, 16:53 
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hansi057 hat geschrieben:
Hallo Philip
Ich hab auch schon einige Motoren umgebaut und mußte immer die Hörner nacharbeiten weil sie nicht richtig passten. Die Kunstoffkanten waren schlecht gegossen und der Mantel um die Metallhörner waren meistens zustark und mußten abgeschliffen werden. Ich mußte immer wieder prüfen bis es passte. Aber das Ergebniss war dann immer gut...
Hallo Philip,
ich kann Hansi's Aussage bestätigen, weiß aber nicht, ob Dir das hilft. Denn bei meinem ersten Umbau (3021) ist mir das gleiche passiert: der Permamagnet wollte mit seinen Führungsbohrungen nicht in die angegossenen Hörner rein. Ich bin dem Rat eines erfahrenen Umbauers ("die Hörner kannst Du abfeilen, die richtige Positionierung wird durch die Schrauben erreicht...") und das Problem war keines mehr.
Wie schon gesagt, ich weiß nicht, ob diese Aussage Dir hilft.

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BeitragVerfasst: Mo 23. Jan 2012, 20:26 
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didinieki hat geschrieben:
Nochmals herzlichen Dank für den Link zu dem Modellbaushop. Da gibt es übrigens auch die Kugellager zu einem bis jetzt nicht gekannten günstigen Preis. Kugellager pro Stück 0,69 Euro., das nenne ich Hammerpeis im Vergleich zu den Kugellagern von Conrad oder von Lemo Solar, die im Vergleich dazu sündhaft teuer sind.

Hallo Dieter,

bei den Kugellagern vom Modellbauershop ist eins zu beachten: Die Dinger sind tatsächlich 2 mm breit, nicht nur 1, bischen wie die Teile von Conrad etc.. Da muss man schon durchbohren, sonst gehen die nicht ganz rein.

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Moritz
 
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BeitragVerfasst: Di 24. Jan 2012, 18:12 
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DeMorpheus hat geschrieben:
didinieki hat geschrieben:
Nochmals herzlichen Dank für den Link zu dem Modellbaushop. Da gibt es übrigens auch die Kugellager zu einem bis jetzt nicht gekannten günstigen Preis. Kugellager pro Stück 0,69 Euro., das nenne ich Hammerpeis im Vergleich zu den Kugellagern von Conrad oder von Lemo Solar, die im Vergleich dazu sündhaft teuer sind.

Hallo Dieter,

bei den Kugellagern vom Modellbauershop ist eins zu beachten: Die Dinger sind tatsächlich 2 mm breit, nicht nur 1, bischen wie die Teile von Conrad etc.. Da muss man schon durchbohren, sonst gehen die nicht ganz rein.



Moritz,

die von Conrad sind 2mm breit bezw. 2,5mm breit. Ebenso die von Lemo Solar, wusste nicht dass es noch andere gibt. die 3047 die ich gebohrt habe, da passt der dann genau rein, habe aber auch nur noch ca. 0,5mm Rest gelassen bis zum Durchbohren. Wie befestigst du die Kugellager wenn Du ganz durchgebohrt hast? Ich habe mal gelesen man solle Sekundenkleber nehmen. (X-Train.de). Auf der http://www.stayathome.ch webseite werde hierzu gar keine Angaben gemacht, die weiterführenden Links führen ins Leere.

Stell doch bitte nochmal den Link ein zu Kugellagern die weniger als 2mm haben. Zum Teil funktionieren auch die alten Links in diesem zweig nicht mehr habe ich bemerkt.

mfg
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BeitragVerfasst: Di 24. Jan 2012, 18:57 
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didinieki hat geschrieben:
die von Conrad sind 2mm breit bezw. 2,5mm breit. Ebenso die von Lemo Solar, wusste nicht dass es noch andere gibt. die 3047 die ich gebohrt habe, da passt der dann genau rein, habe aber auch nur noch ca. 0,5mm Rest gelassen bis zum Durchbohren. Wie befestigst du die Kugellager wenn Du ganz durchgebohrt hast? Ich habe mal gelesen man solle Sekundenkleber nehmen.

Hallo,

vor einem halben Jahr etwa habe ich mir bei Conrad die Kugellager mit 1,5/4 mm besorgt, Breite mit 2 mm angegeben.
Vor zwei Wochen habe ich das gleiche beim Modellbauershop bestellt und nicht schlecht gestaunt, da diese deutlich breiter sind.

Nachgemessen habe ich dann genau 2 mm für die neuen und ungefähr 1,3 mm für die Conrad-Kugellager.
Ob dass jetzt natürlich eine Ausnahme war oder heute anders geliefert wird, kann ich nicht sagen.

Zum Befestigen: Bisher halten alle einfach so in den Bohrungen, geklebt habe ich noch keines. Bei locker sitzenden Lagern würde ich mit einer Nadel einen winzigen Tropfen Sekundenkleber außen um das Lager verlaufen lassen, bei ganz schlimmen Fällen Buchsen- oder Lagerkleber (ähnlich wie Schraubensicherung) ausprobieren.

Schöne Grüße,
Moritz

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BeitragVerfasst: Di 24. Jan 2012, 19:53 
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DeMorpheus hat geschrieben:
didinieki hat geschrieben:
die von Conrad sind 2mm breit bezw. 2,5mm breit. Ebenso die von Lemo Solar, wusste nicht dass es noch andere gibt. die 3047 die ich gebohrt habe, da passt der dann genau rein, habe aber auch nur noch ca. 0,5mm Rest gelassen bis zum Durchbohren. Wie befestigst du die Kugellager wenn Du ganz durchgebohrt hast? Ich habe mal gelesen man solle Sekundenkleber nehmen.

Hallo,

vor einem halben Jahr etwa habe ich mir bei Conrad die Kugellager mit 1,5/4 mm besorgt, Breite mit 2 mm angegeben.
Vor zwei Wochen habe ich das gleiche beim Modellbauershop bestellt und nicht schlecht gestaunt, da diese deutlich breiter sind.

Nachgemessen habe ich dann genau 2 mm für die neuen und ungefähr 1,3 mm für die Conrad-Kugellager.
Ob dass jetzt natürlich eine Ausnahme war oder heute anders geliefert wird, kann ich nicht sagen.

Zum Befestigen: Bisher halten alle einfach so in den Bohrungen, geklebt habe ich noch keines. Bei locker sitzenden Lagern würde ich mit einer Nadel einen winzigen Tropfen Sekundenkleber außen um das Lager verlaufen lassen, bei ganz schlimmen Fällen Buchsen- oder Lagerkleber (ähnlich wie Schraubensicherung) ausprobieren.

Schöne Grüße,
Moritz


Moriz,

danke für die Tipps und den Erfahrungsaustausch. Von mir noch ein Tipp für den Umbau mit dem Motorschild 205080, also z.B. bei der 3048, oder Primex 3193. Das gusseiserne Motorschild kann man nicht mit Kugellagern ausrüsten, da der Abstand zwischen den beiden Bürstenhaltern gerade 5mm sind, und damit das Kugellager genau zwischen den beiden metallenen Bürstenhaltern säße, was zu einem Kurzschluss führen würde. Abhilfe wäre evtl. ein Gleitlager nehmen, die gibt es in 4mm, oder ein Kunststoffkugellager. Gleitlager für 2mm Innendurchmesser (LFCM) gibts ebenfalls bei GHW-Modellbauversand. Leider keine für 1,5mm Innendurchmesser, also die DCM, da müsste man evtl. die Original Märklin Ersatzteilliste mal durchforsten welche das sind.

Bei meiner Lok war das Motorschild übrigens nicht ausgeschlagen, nur die Lokseite der 3048 war "erheblich" ausgeschlagen und da MUSSTE etwas geschehen. Das Loch für das Lager habe ich "handgebohrt" hingekriegt und passte genau (Anfängerglück). Für die nächsten warte ich aber lieber auf die Lieferung der Bosch PBD-40.

Grüße

Dieter aus der Pfalz.

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