ich bin neu hier im Forum und würde mich zunächst gerne vorstellen. Mein Name ist Timo, ich bin 25 Jahre alt und komme aus einer kleinen Stadt in der Nähe von Köln.
Ich besaß mit vor einigen Wochen eine große Analoge H0-Anlage (10qm) welche aufgrund eines Umzuges und anschließendem Platzmangels abgebaut werden musste.
Zurzeit würden mir für eine neue Anlage ca. 4qm zur Verfügung stehen.
Aus diesem Grund habe ich mir überlegt zukünftig auf die Spurgröße Z zu setzen.
Da ich die Spur vorher nicht kannte, habe ich mich etwas schlau gemacht und eine Startpackung von Märkin gekauft (Artikel-Nr.:081870 Bezeichnung:Startpackung Intercity DB)
Diese Startpackung habe inzwischen um einige Schienen, Weichen etc. ergänzt sodass ich eine für meine Zwecke wunderschöne Schienenkonstruktion erschaffen habe.
Letzte Woche kam ich durch die aktuelle Ausgabe MiBa Spezial auf die Idee meine gesamte Bahn zu digitalisieren.
Meine Fragen an euch: 1. Welche Zentrale könnt ihr mir empfehlen? Mir persönlich gefällt die ESU Ecos 2 Zentrale (50200) mit Ihrem schönen großen Touchpad und den motorisierten Geschwindigkeitsreglern. Aufgrund der minimalen Spannung von 15V könnten aber Probleme entstehen, oder? In diesem Zusammenhang hatte ich den Lokdecoder DH10C von Doehler & Haass entdeckt, womit ich bei Frage zwei wäre... 2. Die maximale Spannung des genannten Decodes liegt bei 15V, dies würde ja dann mit der Ecos 2 funktionieren, oder? 3. Ich habe derzeit nur die eine Lok(BR 111) aus dem Startpaket, muss ich dabei irgendetwas beachten? 4. Magnetdecoder zur Weichenansteuerung würde ich von Kühn nehmen (WD10) Spricht hier von eurer Seite aus etwas dagegen? 5. Lassen sich Kreuzweichen ebenfalls elektrisieren und digitalisieren? 6. Gibt es beim Einsatz von Rückmeldemodulen etwas zu beachten oder können Problemlos alle benutzt werden? Ich würde hier ansonsten auf die ESU Rückmeldemodule zurückgreifen, da eine perfekte kompatibilität vorhanden ist.
Bezüglich der Ecos Zentrale habe ich derzeit nur eine Antwort zur "ersten" Version gefunden: viewtopic.php?f=3&t=90362
Wie ihr vermutlich merkt bin ein "blutiger" Anfänger im digitalen Bereich.
Ich hoffe trotzdem auf eure Unterstützung
Falls jemand im Bereich Köln und Umgebung wohnt und eine digitalisierte Z Anlage besitzt würde ich mir diese auch gerne anschauen, falls möglich.
Soweit ich weiss, gibt es keine Standarddekoder für Z. Probleme sind, dass die Lok sehr klein sind, und durch das leichte Gewicht der Schienen kontakt zu schlecht ist um das Digitalsignal störungsfrei zu übertragen. Aber vieleicht täusche ich mich. Ich habe schon einige Selbstbauanleitungen gesehen.
Für Weichen und Rückmeldungen ist dies genau gleich wie andere 2L-Bahnen. Du kannst auch ohne digitale Loks, die Anlage dann mit Computer steuern, die Loks werden mittel strom Abschnitte angehlaten.
bei digi-Zett fehlen aber noch einige Kapitel, z.B Grundlagen. hier wäre es sinnvoll Kapitel vom Anfang aufzubauen und nicht mittendrin schöne Seiten schreiben,teils Vorkenntnisse erfoderlich.
Beide Seiten kannte ich bereits, allerdings muss ich den Unterpunkt "Gleisspannung" übersehen haben.
Ich werde mir nun die Zentrale ESU-Ecos 2 zulegen, diese auf 15V einstellen und anschließend die Diodenkette DS18106 ( Reduzierung der Spannung von Spur N auf Spur Z, Geeignet für bis zu 6A Strom) zulegen.
Meine Lok wird den Decoder LD26306-A eingebaut bekommen (Rot / Weiß Lichtwechsel über LEDs am Decoder, Rangiergang).
Als Schaltdecoder werde ich zwei WD10 von Kühn nehmen, welche mir jeweils acht Anschlüsse zur Verfügung stellen.
Auf Rückmeldemodule werde ich erst einmal verzichten.
auch ich bin neu hier, 51 Jahre alt und war schon immer von der Spur Z fasziniert. Meine geplante Anlage soll 4,30m auf 1m werden. Daher habe ich mich mit dem Thema Z und digital auch auseinandergesetzt. Außer den hier bereits erwähnten Möglichkeiten, habe ich sehr gute Erfahrung mit Lenz Produkten gemacht. Da lässt sich zum Beispiel bei den Zentralen (nicht beim kleinen Start-Set) die Gleisspannung einstellen. Nachdem ich mich für Rokuhan Gleise entschieden habe und inzwischen weiß, dass die mit Gleichspannung betrieben werden, habe ich mich auch hier für Lenz entschieden, Schaltdecoder LS100, weil dieser auch Rückmeldekontakte hat und Taster parallel angeschlossen werden können (z.B. für ein Stellpult), mit entsprechendem Adapter LA010. Für die Steuerung möchte ich Blockstrecken- und Bremsmodule von Lenz verwenden. Hier ist es wichtig, ABC fähige Lok Decoder zu verwenden. Wer mag, kann ja hier mal stöbern: http://www.digital-plus.de/ Ich hoffe mein Beitrag hilft dem einen oder anderen. Auf meiner Seite dokumentiere ich nach und anch meine Erfahrungen, weil die Nachforschungen ziemlich viel Aufwand waren und noch sind. Über bereits gemachte Erfahrungen andere freu ich mich immer.
das Problem ist nicht die Spannung, die die Decoder vertragen. Das Problem ist die Spannung, die die Decoder abgeben. Und das ist nicht viel weniger als das was Du an den Decoder gibst. Das ist für die Z Motoren zu viel.
Im Idealfall nimmt man als Zentrale eine, deren Ausgangsspannung nicht künstlich hochtransformiert wird. Die Intellibox hatte früher das Problem, soll dieses aber heute nicht mehr haben. Gut geht die FCC von MTTM, die gibt bei 12V DC-in eine ideale Ausgangsspannung ab und kostet nicht zu viel. Eine alte Trix Mobile Station dran und alles ist gut. Oder halt Anschließen an den PC...
P.S.: Ich verkaufe auch Decoder und hatte noch keine defekten Doehler & Haass... ich führe das nun nicht weiter aus, aber mit anderen Decodern gibt es da schon Probleme... ich schwöre auf Doehler & Haass oder Velmo (da ist Doehler & Haass verbaut).
die MTTM hat mich überzeugt (läuft mit 12V Steckernetzteil)... fehlt einzig noch die Unterstützung einer aktuellen Mobile Station... vor allem in Verbindung mit Doehler & Haass Decodern ist hier auch in Sachen Programmieren viel möglich !!!
dann erst mal ein herzliches Willkommen bei den Z-Verrückten!
Um mal auf deine Fragen zu antworten, Als Zentrale nutze ich die Intellibox oder die Zentrale der Firma Stärz. Bin mit beiden zufrieden. Die Intellibox kannst du auf N umstellen, bzw beim Hersteller auf Z verträgliche Werte einstellen lassen. Die Zentrale der Firma Stärz betreibe ich mit einem 10 V Trafo, da kommt dann auch eine Z verträgliche Spannung heraus.
Die Umrüstung deiner 111 ist eigentlich recht einfach. Auch hier gibt es natürlich mehrere Wege die zum Ziel führen. Aber ich denke es ist ein gutes Modell um daran das digitalisieren zu "üben". Du kannst entweder die Austauschplatine des ein oder anderen Hersteller verwenden, oder lötest selber den Decoder ein. Ich habe in über 90% meiner digitalen Loks den Decoder selber eingebaut. Gerade bei den Drehgestellloks ist das super einfach! Ich verwende allerdings auch die ein oder andere Austauschplatine von Velmo und bin damit auch zufrieden!
Falls du Tipps benötigst zum einbau, dann schau dir die digizett Seite an. Auch auf meiner Seite habe ich den Enbau in eine Lok beschrieben.
Ich habe als Magnetartikeldecoder die Bausätze der Firma Stärz genommen. Bin damit genauso zufrieden wie mit der Zentrale von Peter Stärz. Diese hat den Vorteil, dass sie ein Ampermeter eingebaut hat und ich den Stromfluß überwachen kann.... (nicht ganz unwichtig bei den Loks, falls die Kollektorspalten mal zu sind, siehst du es am höheren Stromfluss)
Ja, die DKW läßt sich auch digital ansteuern. Genauso wie die Weichen auch, Hat auch nur zwei blaue Leitungen zum h in und her schalten
Wichtig ist, dass du dich auf ein System festlegst. Welches ist "fast" Egal.
Wie du bei mir sehen kannst, ich fahre und schalte SX. Funktioniert super und ich bin zufrieden. Und wirklich mehraufwand bei der Verkabelung ist es auch nicht.
Wenn Du ein Anlage mit 4qm planst, dann wird es wohl nicht ohne PC-Steuerung gehen. Dann würdest Du zur Ecos noch einen PC benötigen. Flexibler, günstiger und leistungsfähiger wäre gleich eine Zentrale ohne Bildschirm + PC.
Die Steuerungs-Software Rocrail http://wiki.rocrail.net/ ist kostenlos und kann sogar auf einem Raspberry Pi installiert werden.
Habe die FCC von MTTM letztens getestet. Gefällt mir gut. Mit einer Trix Mobile Station 1 dran geht es auch mal ohne PC. Ich kann das Ding empfehlen.
Allerdings hat die FCC keinen Kurzschlussschutz. Ich habe mir dabei eine entgleiste Lok kaputt gemacht .Der Radsatz berührte das Gehäuse, welches den anderen Pol führte. Durch den hohen Strom schmolz der Kunststoff in einem Radsatz. Austausch des Radsatzes reichte um die Lok zu reparieren. Auch Nachfrage bei MTTM übernimmt den Kurzschlussschutz der optional erhältliche Booster...
Mit dem PC habe ich das auch mal probiert. Geht gut, sowohl mit der Software von MTTM als auch mit RocRail. Bei der MTTM Software gefällt mir das Programmieren und Updaten der Decoder sowie das Einmessen der Loks besonders gut.
Zitat von joerch ...Allerdings hat die FCC keinen Kurzschlussschutz. Ich habe mir dabei eine entgleiste Lok kaputt gemacht .Der Radsatz berührte das Gehäuse, welches den anderen Pol führte. Durch den hohen Strom schmolz der Kunststoff in einem Radsatz. Austausch des Radsatzes reichte um die Lok zu reparieren....
Die FCC ist kurzschlusssicher, aber sie sichert nur sich selbst, sie schaltet bei Überstrom nicht ab. Wenn man das will, lässt sich das mit einem Zusatzmodul (Gleismodul) von Steinhart http://www.steinhartw.de/ beheben.