Seit einiger Zeit werkelt in meiner Märklin 24er ein 76200 Decoder von Uhlenbrock, leider flackert das Licht recht stark weil ich die isolierte Fassung an die Gehäusemasse angeschlossen habe.
Ich habe jetzt nach dem Blick in die Gebrauchsanweisung festgesetellt, das der Decoder auf der Rückseite mehere Lötpads, u.a. Decodermasse hat. Ich habe das Massekabel daran angelötet, aber dann geht das Licht nicht mehr .
Wie kann ich mit diesem Decoder eine flackerfreie Beleuchtung erreichen??
Das Gehaeuse ist nicht Minus sondern Lokmasse und auf dem liegt eine Halbwelle des Digitalsignals, deshalb auch das Lampenflackern.
Die Funktionsausgaenge schalten immer Minus, der "gemeinsame Rueckleiter" (Decodermasse) fuehrt Plus. Beides ohne Halbwelle, deshalb kein Flackern.
Uebrigends hat der Begriff "Masse" nichts mit der Polaritaet zu tun. Es gibt viele technische Einrichtungen (z.B. Fernmeldeamt), bei denen die Masse + fuehrt.
#7 von
Dreisechstel
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, 12.02.2007 04:34
Hallo Thomas,
nicht nur im Fernmeldeamt.
"Klugscheiß an": Auch beim Marklin Digital MM, bzw. Analog führt das braune Kabel + und rot -, was kaum jemand glaubt. "Klugscheiß Ende". Deswegen mag die CS keine gemeinsamen Masseverbindungen respektive einen mitbenutzten Trafo. Endlich konnte ich es mal loswerden.
Im Rhein-Neckar-Raum gibt es bei den Strassenbahnen verschiedene Polaritäten. Die in heidelberg fahren mit 600V mit minus an der Oberleitung, die in Mannheim mit 600V mit plus an der Leitung. Du siehst, dass die durchlaufenden Fahrzeuge bsp der OEG mit den verschiendenen Spannungen zurechtkommen müssen.
Und immer ist die Schiene Masse. Es ist eine reine Definitionssache, warum man Masse mit plus oder mit Minus macht. Manchmal hat das pratische Gründe (Materialwanderung in feuchtem Klima etc), manchmal nur die Vorliebe des Entwicklers.
Bei den Dekodern sind das rein praktische Gründe. Es kann einfach ein NPN-Transistor für den Treiber verwendet werden. Der ist etwas billiger als ein PNP-Transistor.
Hier kommt endlich die Lösung: Du suchst auf dem Decoder "plus". Dies ist auf einem Lötpad vorhanden. Schau mal in der Bedienungsanleitung bei "LISSY-Sendemodul nach. Dort findest Du das Lötpad Nr. 1 mit der Bezeichnung " + 20 V (rot) ". Dies entspricht bei Märklin dem orangenen Anschluss. Entspricht im NEM-Farbcode dem blauen Draht. In der Tat ist die Decoderbeschreibung mehr als düftig, besonders was die CV_Werte für Motoreinstellung betrifft. Hier wirst Du mit den vom Hersteller empfohlenen Werte keine befriedigenden Fahrleistungen erhalten. Einfach mal selbst ausprobieren.
Viele Grüße Ernst Seider
Zentrale: ECoS mit aktueller Software Fahrzeuge: Märklin,Fleischmann, Piko,Roco,Rivarossi Anlage: Module mit C-Gleis
Danke an alle die mich eines Besseren belehren konnten, jetzt flackert nix mehr
ich habe aber noch eine andere Frage, bzw. Anmerkung zu dem Decoder.
Manchmal passiert während des Fahrbetriebs folgendes: Das Licht schaltet sich ab, und die Lok rauscht mit voller Geschwindigkeit los (wirklich volle Kelle) , und ist über die Zentrale nicht mehr ansprechbar. Sie ist nur durch ein ab- und anschließendes Einschalten des Fahrstroms an der Zentrale wieder "aufzuwecken".
Hat der Decoder einen an der Waffel, oder wird er irgendwie durch verfälschte Signale verwirrt?
#17 von
Dreisechstel
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, 12.02.2007 22:20
Hallo Simon, Hallo Thomas, Hallo Tron24, habe dieses Phänomen nachvollziehbar erlebt, allerdings mit einer Roco 18 201 mit Loksound, die rote. Ich bin kein Nummernfetischist. Gut, ich war böse, Konfiguration CS mit dem 1,2 Ampere-Netzteil der MS. MFX-Lok aufgerufen, (Glaskasten), dann die 70-er von GFN, und sofort begann der rote Renner seinem Namen Ehre zu machen und ist nur durch Nothalt zu stoppen gewesen. Wie gesagt reproduzierbar, aber vermutlich ein Versorgungsproblem, denn mit meiner üblichen Stromversorgung passiert nichts. Vielleicht hilft auch dir ein leistungsfahiger Trafo erstmal weiter.
#20 von
Plumpaquatsch
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, 20.02.2007 06:57
Hallo,
ich habe vor kurzem eine Lok mit Telexkupplung mit dem 76200 auf Digitalbetrieb umrüsten lassen. Dabei wurden sowohl die Telexkupplungen (über die Sonderfunktionen A1 und A2) als auch die Beleuchtung mit dem Rückleiter an das Lokchassis angeschlossen.
In der Anleitung steht zum Anschluss der Sonderfunktionen (A1, A2), dass "die Rückleitung entweder mit dem schwarzen Kabel des Decoders oder mit dem Lokchassis verbunden" wird.
Nur, der Decoder hat gar kein schwarzes Kabel ....
An der LISSY-Schnittstelle ist Pin 1 Decodermasse (schwarz), Pin 3 +20V (rot). Dort sind keine Kabel angelötet.
Wie schließe ich denn jetzt a) die Telexkupplungen b) die Beleuchtung so an, dass sie NICHT die Lokmasse (Lokchassis) verwenden ?
#25 von
Plumpaquatsch
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, 20.02.2007 13:09
Hallo,
in meiner Bedienungsanleitung steht aber, dass Pin 1 der LISSY-Schnittstelle "Decodermasse (schwarz)" ist, und nicht +20V. Die wiederum liegen an Pin 3 (rot) an.
Die Rückleitung der Sonderfunktionen A1 und A2 (in meinem Fall für die Telexkupplungen) soll laut Beschreibung an ein schwarzes Kabel angeschlossen werden, was aber gar nicht vorhanden ist.
Also noch einmal die Frage: Rückleiter der Sonderfunktionen A1, A2 an Decodermasse (bei mir Pin 1) oder +20V (bei mir Pin 3) ? Rückleiter der Beleuchtung offenbar, wie weiter onen beschrieben, an +20V (bei mir Pin 3), richtig ?