Hallo Stummifans, ich habe mal eine Frage an die Elektonikexperten unter uns. Es geht um die Beleuchtungssockel von Faller mit LED. Diese Sockel haben eine normale E5,5 LED Schraubbirne und können direkt an 14-16V DC/AC angeschlossen werden. Ich habe mich für diese entschieden weil ich die Ausleuchtung perfekt ist und ich so die Häuser auch hochnehmen kann ohne das irgendein Kabel drann ist weil man z.B. ein Stripe ans Dach geklebt hat.
Nun zum technischen: Ich habe ein Sockel hinter einem Gleichrichter angeschlossen um den Strom zu messen 17mA viel zu viel meiner Meinung nach, lässt man die Birne einen Moment an und dreht sie raus "verbrennt" man sich fast am Lampengewinde. Dabei ist mir aufgefallen das diese LED-Birne leuchtet egal wie rum sie angeschlossen wird. Frage kann das sein das in dieser kleinen Birne ein integirerter Brückngleichrichter ist? Schalte ich 2 Lampen in Reihe werden sie kaum dunkler, aber jetzt verbrauchen beide zusammen nur noch kanpp 7mA ist auch kein Wunder es wird ja nicht so viel im Widerstand in Wärme verbraten. Jetzt zur 2. Frage, sollte in der Lampe wirklich ein Gleichrichter integriert sein ist denn das überhaupt gut 2 Lampen in Reihe zu schalten? Weil so würde ich ja auch die Gleichrichter in Reihe schalten. Was mir noch aufgefallen ist direkt an Wechselstrom flackert die LED ein ganz wenig, das würde gegen eine integrierte Gleichrichtung sprechen oder? mein Fazit eine Birne alleine mit einem Verbrauch von fast 20 mA ist keine Alternative dann würde ich bei den alten Glühlampen bleiben die haben 40-50 mA und ein wärmeres licht.
die LED-Birnen werden so heiß, weil sie mit viel zu hoher Spannung betrieben werden. Die Digitalspannung beträgt beim alten Märklin Digital laut Wikipedia ±22V Rechteck und laut Rainer Lüssi ±20V. Das sind auf jeden Fall mehr als die erlaubten 16V !
Diese zusätzliche Spannung fällt komplett über dem Widerstand ab, der auch noch von mehr Strom durchflossen wird. Da P = U x I steigt die Wärmeleistung sogar quadratisch an. 25% mehr Spannung heißt 50% mehr Abwärme !!! Deine LED-Birne wird also bald kaputt gehen.
Lösung 1 (quick & dirty): Zusätzlichen Widerstand in die Zuleitung einbauen. Lösung 2 (simpel): anderes Digitalsystem mit einstellbarer Spannung einsetzen, z.B. ESU ECoS 2 Lösung 3 (professionell): separate Stromversorgung für die Beleuchtung, also ohne Verbindung zum Digitalsystem, gespeist aus einem Trafo oder Netzteil mit max. 16V. Wenn Du die Beleuchtung an den Gleisausgang des extra Trafos anschließt, kannst Du sogar die Helligkeit einstellen.
Viele Grüße Michael
Stummitreff BB: jeden 3. Freitag im Monat in Sindelfingen
Zitat von Der RuinenbaumeisterWas sollte falsch daran sein, zwei Gleichrichter in Reihe zu schalten? Das geht doch problemlos.
Danke das wollte ich wissen ich betreibe die LEDs auch nicht nicht an Digitalspannung sie hängen am ganz normalen Lichtstromkreis, eigener schwarzer Märklin Trafo 16V 52VA. Mir geht es in erster Linie darum mit LEDs Strom zu sparen, ein zusätzlicher Widerstand ändert nicht das Problem sondern ich sage mal verlagert die Wärmeentwiklung. Ich verstehe die vielen Leute nicht die jede LED mit einem eigenen Vorwiederstand betreiben müssen da verbrauche ich ja bald genausoviel wie mit Glühlampen. Deshalb wollte ich ja wissen ob ich diese Lampen in Reihe schalten kann.
Reihenschaltung geht natürlich auch und ist die Lösung 4 (Kiss = keep it simple and stupid). In Reihe kannst Du auch testen, ob ein Gleichrichter drin ist: Eine der beiden LEDs anders rum anschließen. Wenn es dann dunkel bleibt, sperren sich beide LED gegenseitig. Leuchten die LEDs trotzdem, ist ein Gleichrichter drin oder zumindest jeweils eine Diode parallel geschaltet.
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Hallo, LED haben eine sehr lange Lebensdauer, Schraubsockel sind daher unnötig, Folgerungen:
1. Stück Draht mit Schraube an der Platte befestigen, dort eine LED in hausbeleuchtungswirksamer Höhe anlöten , bei "Hochhäusern" mehere, bis zu 3, in Reihe...
2. je 3 Dioden in Reihe 3 weitere Dioden in Reihe antiparallel dazu schalten, an anderen Bauplätzen!.
3. für alle 6 Dioden einen Vorwiderstand von 2,2kOhm, alles an 16V AC ( Modellbahn-Lichtstrom, bei Mä braun & gelb.
Für 6 kleine Häuser werden dann zusammen nur ca. 10mA gebraucht.
Tipp, jetzt nach Weihnachten verkaufen Baumärkte LED-Lichterketten spottbillig.....
Der 52VA-Trafo könnte über 1000 LED versorgen.....