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RE: M-Gleis Revival: 3,6x2,8 Hauptbahn mit Abzweig Nebenbahn

#1 von MacLord , 05.01.2014 17:12

Bevor es los geht möchte ich mich kurz vorstellen.
Ich heisse Michael, bin nun 50 Jahre alt und seit einigen Wochen habe ich einen akuten Rückfall Märklinitis, nachdem ich 30 Jahre davon verschont war.
Es juckt total und eine Freund stellt eine 3,6m x 3m Kellerfläche zu Verfügung, zugänglich von der 3,60 Seite, 3 seitig von Kellerwänden eingeschlossen.

Mich würde jetzt euer Eindruck vom Gleisplan interessieren. Hab ich was grundlegendes verbockt?


1. Wünsche und Anforderungen an deine Anlage:

Zitat
1.1 In welcher Region (Gegend, Landschaft) ist deine Modellbahn angedacht?



Die Anlage ist in Deutschland angesiedelt. Inspirationen hab ich aus der Fränkischen Schweiz, ein konkretes Vorbild gibt es aber nicht.
Um die Haupt von der Nebenbahn optisch zu trennen, braucht es einigen Höhenunterschied. Also gibt es Berge und Tunnel.

Zitat
1.2 An welche Motive hast du gedacht (Stadt/Land, Industrie, Bw, Landwirtschaft etc.)? Hauptbahn oder Nebenbahn?



Einerseits sollen "echte" Züge zu sehen sein, also Schnellzüge mit BR01 und "langen" Blechwagen oder TEE Dieseltriebwagen und lange Güterzüge.
Andreseits soll ein bischen Nebenbahnromantik mit kleinen Nebenbahn Wägelchen vorkommen.
Mir schwebt da auf der Hauptstrecke relativ stressfreier Fahrverkehr vor, auf der Nebenbahn arbeitsintensiver Spieleinsatz.

Zitat
1.3 Welche Fahrzeuge sollen auf deiner Anlage fahren?



Auf der Hauptstreckke soll alles verkehren, was so in Epoche III - IV unterwegs war.
Allerdings ist die Hauptstreckke nach jetziger Planung noch nicht elektrifiziert.
Mein Kindheitsfundus an Fahrzeugpark enthält BR200, BR218, BR212, BR260, BR218, Schienenbus VT95, Triebwagen BR515, Triebwagen VT 11.5, Triebwagen RAMs, BR01, BR23, BR24, BR74, BR75, BR80, BR81 und ein paar kleine C-Kuppler.

Zitat
1.4 In welchem Zeitraum/welcher Epoche soll deine Anlage angesiedelt sein?



Aufgrund des Fahrzeugparks vermute ich da wohl Epoche III am Übergang zu IV.

Zitat
1.5 Welche(n) Bahnhofstypen bevorzugst du (Durchgangsbahnhof, Endbahnhof, Spitzkehre, Abzweigebahnhof)?



Ich will zwei Dinge: Mnachmal einfach den Zügen beim Fahren zu schauen, ohne das ich all zu aufwenidig in das geschen eingreifen muss. Dafür dachte ich an einen Durchgangsbahnhof.
An anderen Tagen bin ich ein Spielkind und will kniffelige Rangieraufgaben und was zu tun haben. Deswegen zweigt von der zweiglieigen Hauptbahn eine eingleisige Nebenbahn ab, die über einen Spitzkehrbahnhof indem Kopf gemacht wird ihren Endbahnhof erreicht.

Zitat
1.6 Gibt es bestimmte Gebäude, Hochbauten, andere Besonderheiten, die auf die Anlage sollen?



Naja... in den 30 Jahre alten Kisten schlummern ganze Städte - aber eigentlich spannend find ich dabei nur die Drehscheibe.
Im Fundus währ auch noch ein Faller Kieswerk mit Förderbändern (Funktionsmodell) aber das kriegt man wohl kaum auch noch unter.

Zitat
1.7 Welche von den genannten Wünschen sind ein unbedingtes Muss, welche sind verhandelbar?



Also in das GRun dmotiv hab ich mich verliebt, 2 gleisige Hauptbahn mit abzweigender Nebenbahn muss sein.
Achja - und eine bedingung gibt es natürlich noch: Das ganze muss mit M-Gleis realisierbar sein.
Also Vorträge über grössere Gleisbögen und Flexgleise enden beim 5200er Radius 437,4 mm.

Zitat
1.8 Gibt es im Internet publizierte Gleispläne, die dir gefallen haben und die in deine gewünschte Richtung gehen? Gibt es erste Ideenskizzen von dir, die deine Antworten anschaulicher machen können?



Ja, es gibt einen Entwurf von mir, indem eine erschreckend lange Konstruktionszeit steckt. Macht ziemlich Spaß.

2. Konkrete Rahmenbedingungen:

Zitat
2.1 Welche Fläche steht dir zur Verfügung? (Raum? Raumecke? temporäre Aufstellfläche? Bücherregal?)


--> siehe [Anleitung] Erstellen einer Raumskizze mit Inkscape

Es steht ein geeigneter Kellerraum halbseitig zu Verfügung. Die Freifläche ist 3,60 breit und 3,00 tief. In die Fläche hab ich jetzt ein U geplant mit zwei Schnekeln 1,10 x 2,8 und dem Boden des U mit 3,60 x 0,80.

Zitat
2.2 Gibt es eine bevorzugte Anlagenform (U, L, Zungenform, Rechteck, Rundum-Anlage, An-der-Wand-entlang)?



Der Raum schreit eigentlich nach einem U. Oder liege ich da falsch?

Zitat
2.3 Zu welcher Spurweite tendierst du? (diese Frage hängt naturgemäß eng mit der Frage nach dem verfügbaren Platz zusammen) Bevorzugst du ein bestimmtes Gleissystem ? (steile Weichen oder schlanke Weichen?) Normalspur oder Schmalspur oder eine Mischform?



30 kg M-Gleise verlangen, das die Anlage H0 mit dem M-Gleis Puko System geplant und betrieben wird.

Zitat
2.4 Gibt es bestimmte technische Bedingungen? Mindestradius, maximale Steigung, Eingrifftiefe oder Eingrifflöcher? Sollen Teile oder die ganze Anlage demontierbar sein?



Die Anlage soll fest montiert werden. Eingriffslöcher halte ich nicht für wirklich prickelnd, weil ich mit meinem 50 Jahren und leider 150 kg Lebendgewicht da schon ein ziemlich grosses Loch brauche. Ich zieh die Erreichbarkeit über offenen Zugriff vor.

Zitat
2.5 Steuerung: Wie möchtest du die Fahrzeuge betreiben (analog, digital)? Wie sollen Signale, Weichen etc. gesteuert werden (analog, digital, PC)?



Der Fuhrpark ist durch die Bank Analog, mit einer Ausnahme einer BR80. Die hatt von mir einen TAMS Decoder bekommen als ihr Fahrtrichtungsumschalter ausgefallen war.
Ok, die schaltet mit Ihrem Digitaldekoder jetzt analog besser als vorher.
Grundsätzlich scheint mir der Digitalkram aber viel vom Spielspaß zu rauben. Ich mag meine Druckschalter, Kippschalter und Gleisbildstellwerke. Das ganze an einem PC sieht mir zu sehr nach Schreibtischarbeit aus - langt wenn ich im Büro am Bildschirm sitze.
Ich denke aber schon über eine Teilautomatisierung der Hauptstrecke nach, Signale nach Durchfahrt auf Rot, evtl automatischer Zugwechsel im Schattenbahnhof. Ja... und was mir Sorgen macht: Ein automatisches Blocken besetzter Schattenbahnhofsgleise währ wohl nötig, allderweil ja nicht einsehbar.

3. Weitere Informationen

Zitat
3.1 Was reizt dich besonders an deinem Vorhaben? (Rangieren, realistischer Fahrbetrieb nach Fahrplan, lange Züge fahren sehen, Konstruieren und Bauen, Landschaftsgestaltung ... oder?)



Eigentlich reizt mich dabei alles. Das fazinierende am Modellbahnhobby ist, das man alle möglichen Dinge vereinen muss, damit hinterher ein Ergebnis rauskommt. Realistischer Fahrbetrieb nach Fahrplan ist nun aber weniger mein Ding. Das heisst nicht, das ich meinen Zügen nicht jeweils eine Geschichte andicht. Aber die läuft im Kopfkino ab. Wenn ich Lust habe, das der Mittags TEE jetzt durchrauscht, dann macht er das. Und 5 Sekunden später holt der Abendzug die Pendler ab.

Zitat
3.2 andere relevante Informationen (Einzelspieler, mehrere Mitspieler, sonstige Besonderheiten)



Die Anlage wird im Keller eines guten Freundes errichtet. Da gibts auch einen Jungen (Kind,10 Jahre), der auch mal einen Zug fahren will. Also wird es auch einen Bypass geben, das man die Hauptstrecke "einfach so" wie ein Oval befahren kann, ohne das man Probleme bekommt.





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RE: M-Gleis Revival: 3,6x2,8 Hauptbahn mit Abzweig Nebenbahn

#2 von michael_borgert , 06.01.2014 09:58

Hallo Michael
Mir gefällt Dein Plan.
Er trifft genau meinen Geschmack - Hauptbahn zweigleisig mit der Möglichkeit zum 'manuellem' oder 'automatischen/Let-It-Run' Betrieb und dem Nebenbahnszenario (Spitzkehre udn Endbahnhof) zum Rangieren.

Das wird sicherlich viel Spaß machen.


Schöne Grüße aus der Lüneburger Heide

Michael

http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=64...hietb%C3%BCttel
http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=146390


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RE: M-Gleis Revival: 3,6x2,8 Hauptbahn mit Abzweig Nebenbahn

#3 von rainerwahnsinn ( gelöscht ) , 06.01.2014 12:43

Hallo Michael,

bei deiner Beschreibung kann es einem Märklinisten nur warm ums Herz werden. Willkomen im Forum

Deine Planung würde ich erstmal unverändert lassen und Detailverbesserungen dann in Angriff nehmen, wenn die Form auf bessere Eingreifbarkeit optimiert ist, was für die Umsetzung nur vorteilhaft sein kann.

Grund: bei der Planerei hat man oft das spätere Fahren vor Augen und übersieht dabei leicht, dass das Aufbauen und spätere Ausgestalten meist die weitaus größere Zeit dieses schönen Hobbys in Anspruch nimmt. Daher scheint mir nun die vordringlichste Frage zu sein, wie sich die Anlagenform zugunsten der weiteren Umsetzung optimieren ließe -bei weitgehender Beibehaltung deines Gleisplanes. Mein Motto: jeder Plan der dir den Spaß an dieser Phase nimmt, ist ein ungeschickter Plan. Oder besser so: "freie Bahn mit Marzipan!"

Die einfache Rechteckform zeigt ein solches Optimierungspotential gradezu an, und da meine ich nichtmal solche Designdetails wie "nicht parallel zur Anlagenkante", oder so. Denn viel entscheidender als das eigene Gewicht scheint mir der Bauchumfang zu sein, den man zur Grundempfehlung "vom Anlagenrand max. 80cm Eingreiftiefe" ja leider hinzurechnen muss. Da hänselt mich meine Frau schon immer mit

Viele Grüße
Rainer...w


rainerwahnsinn

RE: M-Gleis Revival: 3,6x2,8 Hauptbahn mit Abzweig Nebenbahn

#4 von MacLord , 06.01.2014 14:53

So, jetzt hab ich doch noch einige ärgerliche kleine Fehler im Gleisplan entdeckt. Zum einen bin ich der Tücke des unterschiedlichen Parallelgleisabstands vom M-Gleis aufgessessen - deswegen mussten die Mittelstadt - Bahnhofsgleise nochmal umkonstruiert werden. Dabei musste ein Abstellgleis am Bahnhofsgebäude dran glauben, es lag zu nah am Durchgangsgleis.
Bei der Gelegenheit hab ich Linksdorf mit seiner Spitzkehre nochmal leicht überarbeitet. Das Ladegleis mit der Schutzweiche ist wohl besser, oder?

-> Thema Eingrifftiefe: Es gibt keinen Punkt, wo ein Stück Schiene weiter als 1m vom Rand weg ist. Die kritischste Stelle ist die Hochstrecke der Nebenbahn im Bogen zu Rechtsdorf. Da komm ich auf knapp 1m Abstand. Allerdings hat die Strecke da schon 25 cm über Null, ich greif also nach "schrägoben". Glaub schon, das das geht, selbst wenn Murphy zuschlägt und ausgerechnet da der Zug entgleist. Die Berge in den äusseren ecken sind dann tatsächlich ausser Handreichweite. Mein Lösungsansatz sieht vor, die Teile komplett abnehmbar zu gestalten. So das die Landschaftsgestaltung garnicht auf der Anlage passiert, sondern die Geländeteile bei Bedarf einfach ausgehoben werden.

Die Tunnelstrecken dagegen sind von unten erreichbar, die ganze Schattenbahnhofsebene liegt laut Vorüberlegung als Trassenbrettern auf Tragspanten. Also gibts da grosse Eingriffsmöglichkeiten. Wo kein Gleis liegt, ist quasi offen in der Unterwelt.

Und noch ein Update zum Gleisplan: Die Auffahrt der Brücke der Nebenbahn über das Bahnhofsvorfeld von Mittelstadt war mir zu statisch. M-Gleis kennt zwar keine großen Bögen oder Flexgleise, aber man kann ganz nett mit Ausgleichstücken etwas basteln, wenn man langeweile hat. Zumindest auf dem Plan kommt es jetzt einem geschwungenen Bogen näher.

Hier mal der optimierte Gleisplan.


Und zur Unterkonstruktion dachte ich an Schalbretter, als Stützen Vierkantbalken. Mein Entwurf sieht da so aus:




Was haltet ihr davon?


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RE: M-Gleis Revival: 3,6x2,8 Hauptbahn mit Abzweig Nebenbahn

#5 von WTKruemel , 07.01.2014 08:26

Hallo Michael,

für eine auschließlich unter Verwendung von Märklin M-Gleis geplante Anlage ein wirklich eleganter und alles andere als langweiliger Entwurf. Bleibt dir nur zu wünschen, daß du keine Probleme im Betrieb bekommst, die mit der Nicht-Reichweite von 80 cm zu tun haben.

Noch einige Anmerkungen:

Hauptbahnhof
(1) Die Ein- und Ausfahrt zum/vom Bw erfolgt ausschleißlich über die freie Strecke, wenn auch direkt hinter dem Bahnhof. Bei den gegebenen Randbedingungen hätte ich damit kein Problem. Signaltechnisch ist die Ausfahrt jedoch bis jetzt in keiner Weise berücksichtigt.
(2) Die "durchgehende zweigleisige Ausführung" des BW-Bereich wirkt "gekünstelt". Vielleicht sollte man zumindest am rechten Rand auf nur 1 Gleis zurückgehen.
(3) Wozu soll im Hauptbahnhof das Stumpfgleis links des Empfangsgebäudes dienen? Wenn man es wegläßt, könnte das Stumpfgleis links des Ringlokschuppens länger und gerade geführt werden. Ggf. ließe sich sogar der gesamte Bereich des BW etwas nach unten verschieben/erweitern.
(4) Warum ist das linke, gelbe Stumpfgleis so lang? M.E. sollten dort 27 cm reichen. Die dadurch freiwerdenden 9 cm könnten für die beiden Gleise rechts als zusätzliche Nutzlänge verwendet werden.

Bahnhof Linksdorf
(5) Der Bahnhof Linksdorf wird von zwei Strecken erreicht, nämlich eimal von unten, über die Brücke über das rechte Bahnhofsvorfeld kommend ansteigend, und von von oben, von Rechtsdorf abfallend kommend. Beide Strecken "kreuzen" sich, d.h. an der "Kreuzungsstelle" ist ein Höhenunterschied von ca 8 - 10 cm erforderlich. Die von beiden Strecken in der Summe zur Verfügung stehende Gleislänge bis zur DKW des Bahnhofs Linksdorf beträgt ca. 300 cm. Das sollte bezogen auf die Überwindung des Höhenunterschiedes ausreichen (ca. 3%), aber an der DKW treffen sich dann eben von "unten" kommend eine Strecke mit ca. 3% Steigung und eine mit ca. 3% Gefälle. Ich befürchte, daß das im Betrieb Probleme geben wird.

Bahnhof Rechtsdorf
(6) Die oberen Stumpfgleise im Bahnhof Rechtsdorf könnten etwas anders geplant werden, nämlich Verkürzung des zweiten von rechts auf 27 cm und die beiden linken nicht parallel zu zu anderen sondern quasi senkrecht nach oben.

Schattenbahnhof
(7) Der Abstand der beiden untersten Gleise ist wahrscheinlich zu gering. Hier sollten die Bogenweichen mindest ein Kurvengleis eher eingesetzt werden.

Auf jeden Fall gilt mein obiger erster Satz.

Viele Grüße und Erfolg bei der Umsetzung

Manfred


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RE: M-Gleis Revival: 3,6x2,8 Hauptbahn mit Abzweig Nebenbahn

#6 von MacLord , 07.01.2014 13:38

Hallo,

vielen vielen Dank für die hilfreichen Anmerkungen. Es motiviert total, wenn man nicht die ganze Zeit ohne Feedback vor sich hingrübelt.
Bei einigen Sachen hatte ich mir Gedanken gemacht, warum manche Gleise so liegen.
Kann man das so machen oder ist es "verkehrt" - ich bin ja nur Einsenbahnfan, aber kein echter Bahner. Vieleicht sind einige Vorstellung, wie Bahnverkehr abläuft bei mir sehr naiv.

Zitat von WTKruemel


Hauptbahnhof
(1) Die Ein- und Ausfahrt zum/vom Bw erfolgt ausschleißlich über die freie Strecke, wenn auch direkt hinter dem Bahnhof. Bei den gegebenen Randbedingungen hätte ich damit kein Problem. Signaltechnisch ist die Ausfahrt jedoch bis jetzt in keiner Weise berücksichtigt.




Also die Bahnhofstrecken Richtung BW haben Gleissperrsignale. Da fehlt dann nur noch ein Gleissperrsignal bei der Ausfahrt des BW, oder?

Zitat von WTKruemel


(2) Die "durchgehende zweigleisige Ausführung" des BW-Bereich wirkt "gekünstelt". Vielleicht sollte man zumindest am rechten Rand auf nur 1 Gleis zurückgehen.
(3) Wozu soll im Hauptbahnhof das Stumpfgleis links des Empfangsgebäudes dienen? Wenn man es wegläßt, könnte das Stumpfgleis links des Ringlokschuppens länger und gerade geführt werden. Ggf. ließe sich sogar der gesamte Bereich des BW etwas nach unten verschieben/erweitern.
(4) Warum ist das linke, gelbe Stumpfgleis so lang? M.E. sollten dort 27 cm reichen. Die dadurch freiwerdenden 9 cm könnten für die beiden Gleise rechts als zusätzliche Nutzlänge verwendet werden.




Naja.... ich wollte diese Gleise zum zerlegen von Nahgüterzügen verwenden. Die Idee ist, aus der UNterstadt (Schattenbahnhof) kommt ein Güterzug mit Wagen für Mittelstadt, Rechtsdorf und Linksdorf. Der fährt im Bahnhof auf Gleis 3 ein und geht dann als Rangierabteilung auf die Gleise neben dem BW. Dort wird die Streckenlok abgehängt und geht ans BW zur Bearbeitung. Währendessen macht sich eine BR260 auf den Weg und zerteilt die Wagen in dem Rangierbereich am BW. die Weichenverbindeungen brauch ich da zum umfahren.
Das ist auch das Gehemnis des Stumpfgleises (3) am Empfangsgebäude - ich brauch das als Ausziehgleis, sonst würde ich beim rangieren die Streckengleise blockieren. Am ende des Stumpfgleises steht dann evtl noch ein Güterschuppen für Mittelstadt. Schaltungstechnisch soll der Gesamte BW / Rangierbereich einen eignen Trafo bekommen und unabhängig bespielbar sein.

Zum Rangierspiel gehört auch das verlängerte Stumpfgleis (4). Ich hab mir gedacht hier stellt die 260 zur Übergabe 1-2 Wagen für die Bergstrecke bereit, während die Lokalbahnzüge auf der Nebentrecke unterwegs sind. Wenn der Lokalbahnzug dann einläuft, nimmt er den bereitstehnden Wagen beim Kopfmachen mit und geht als PmG wieder auf die Nebenbahn. Von der Nebenbahn zurückkommende Wagen werden auch auf dem Stumpfgleis bereitgestellt. -> Praktisch siehts halt so aus, das die Lokalbahnzüge als PmG bei der Einfahrt nach Mittelstadt ihren Güterwagen am Ende haben. Die Lok zieht beim Kopfmachen den neuen Wagen mit hinter den Zug, nimmt den am Zugende hängenden Wagen mit auf fährt mit dem neuen und alten Wagen nochmal zum Stumpfgleis und kann den angekommen Wagen dann abhängen. Dann gehts mit dem neuen Wagen wieder hinter den Zug und der Zug ist Abfahrbereit für die Bergstecke.

Ist das zu abwegig? Ansonsten weiss ich nicht, wie man denn die Güterwagen sinnvoll von der Nebenbahn in die große weite Welt bekommt. Einfach dirket von der Nebenbahn in den Schattenbahnhof fahren klingt so simpel...

Zitat von WTKruemel

Bahnhof Linksdorf
(5) Der Bahnhof Linksdorf wird von zwei Strecken erreicht, nämlich eimal von unten, über die Brücke über das rechte Bahnhofsvorfeld kommend ansteigend, und von von oben, von Rechtsdorf abfallend kommend. Beide Strecken "kreuzen" sich, d.h. an der "Kreuzungsstelle" ist ein Höhenunterschied von ca 8 - 10 cm erforderlich. Die von beiden Strecken in der Summe zur Verfügung stehende Gleislänge bis zur DKW des Bahnhofs Linksdorf beträgt ca. 300 cm. Das sollte bezogen auf die Überwindung des Höhenunterschiedes ausreichen (ca. 3%), aber an der DKW treffen sich dann eben von "unten" kommend eine Strecke mit ca. 3% Steigung und eine mit ca. 3% Gefälle. Ich befürchte, daß das im Betrieb Probleme geben wird.



Das muss ich wolh einfach mal austesten. Genaugenommen hab ich auf der Strecke 4% Steigung "riskiert" und flach dann vor der DKW ab... SCRAM (meine Software) mag nämlich keine geneigten Weichen. Am Kreuzungspunkt sind aber zwischen 8-9 cm Luft, das passt zum Glück.

Zitat von WTKruemel

Bahnhof Rechtsdorf
(6) Die oberen Stumpfgleise im Bahnhof Rechtsdorf könnten etwas anders geplant werden, nämlich Verkürzung des zweiten von rechts auf 27 cm und die beiden linken nicht parallel zu zu anderen sondern quasi senkrecht nach oben.



Klingt sau gut, das probier ich heute abend gleich! Mich ärgert die ganze Zeit schon, das die Bahnhöfe so statisch aussehen, aber mit fehlt einfach der Platz um da ansonsten viel zu machen. Ganz wichtig ist, das die Bahnhofsgleise 4 Gerade Gleise haben. Sonst klappt das mit dem automatischen entkuppeln und ankuppeln bei den Relexkupplungen nicht sicher.

Zitat von WTKruemel


Schattenbahnhof

(7) Der Abstand der beiden untersten Gleise ist wahrscheinlich zu gering. Hier sollten die Bogenweichen mindest ein Kurvengleis eher eingesetzt werden.




Jau... stimmt. Im esten Entwurf hatt ich da noch mehr Gleise mit Kurvenreichen reingeballert. Das werd ich rausnehmen, hab eh nicht genug Kurvenweichen im Fundus.


Zitat von WTKruemel

Auf jeden Fall gilt mein obiger erster Satz.



Freu mich sehr, das ich mit meinem Entwurf nicht total daneben liege. Unglaublich wieviel Zeit da reingeflossen ist. Es macht einfach Spaß schonmal im Kopf mit der Bahn zu spielen.

Nochmal vielen Dank für alle, die sich die Mühe machen mal drüber zu schauen.

Viele Grüße
Michael


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RE: M-Gleis Revival: 3,6x2,8 Hauptbahn mit Abzweig Nebenbahn

#7 von MacLord , 07.01.2014 22:39

Habe den Endbahnhof Rechtsdorf nun mal anhand der Anregungen etwas aufgelockert. Bin dabei von folgender Idee ausgegangen: Der erste Frühzug mit Pendlern startet wohl im Endbahnhof und fährt ins Tal runter. Also hab ich eine Kleinbekohlung und einen Schuppen für die Lok errichtet, die hier quasi übernachtet und morgens von hier startet.
Den beiden Abstellgleisen hab ich jetzt mal einen Güterschuppen und ein Freiladegleis mit einem Kran spendiert.

Kann man Rechtsdorf so als Endbahnhof akzeptieren?


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RE: M-Gleis Revival: 3,6x2,8 Hauptbahn mit Abzweig Nebenbahn

#8 von Heichtl , 24.01.2014 02:05

Hallo Michael,

ich war neugierig, was du da so zusammen planst... und muss sagen, dass sieht erstmal alles gut aus.
Dein neuer Entwurf des Bf Rechtsdorf finde ich richtig gut gelungen und würde den auch so mit deinen Hintergrundgedanken umsetzen.

Zu deinem Güterzuggleis(en) neben dem BW:
Wenn du bei einem (oder beiden) Gleis(en) je Richtung ein Hauptsignal (ggf. ein Sperrsignal) hinstellst, dann kann sogar ein Güterzug dirket dort rein-/ausfahren (ist auch in der Realität so gelebt bei der "großen Eisenbahn"). Dafür müsste allerdings dein Ausfahrsignal am Gl.2 alle drei Signalbegriffe (Hp0, Hp1, Hp2) zeigen können. Das Sperrsignal Gl.2 bleibt aber für Lokrangierfahrten notwendig.

Das einzige, was ich jetzt "bemängeln" würde, ist bei deinen Nebenbahnbahnhöfen die Dreiwegweichen.... aber wegen Platz und so wirds mit normalen Weichen ziemlich eng, sodass man auf diesen Kompromiss eingehen kann.

Noch ein "einziges zum bemängeln", nein, eher Anmerkung:
Wegen deiner Abfahrt zum Schattenbahnhof unter Rechtsdorf:
Oberleitung siehst du ja (derzeit) nicht vor und die Steigung dort wird dann zw. 3-4% liegen, wenn ich mich jetzt anhand der Gleisanzahl nicht verzählt und verrechnet habe.
(14 Gleise * 18cm = 252cm * 3 (%) = 7,56 cm "Durchfahrtshöhe" unter Paradestrecke.
Allerdings hab ich die Erfahrung gemacht, dass wenn Weichen in der Steigung sind, dass regelmäßig zu Entgleisungen führt. Kommt natürlich auch auf die Zuglänge, Wagenpark sowie Loktyp an.
Vielleicht kannst ja hier noch bisl mit der Paradestrecke zur Mitte hin und mit ggf. Verzicht eines Auszugleises noch ein paar cm gewinnen, oder ggf über einen Gleiswendel weiter an "Tiefe" gewinnen (hätte auch den Vorteil, dass du zwischen dem Schattenbahnhof und der Ebene darüber min. 15cm Eingrifftiefe hast, weil so wie ich den Plan interpretiere und mit dem Steigungen und so max. 10cm hast, was ziemlich eng ist (also bei meinen Pratzen ist das jedenfalls so... ), selbst wenn du alles "unnötige" Holz weglässt.

so... habe jetzt genug "angemerkt"....

Wie weit frotgeschritten ist euer Projekt derzeit??

Gruß aus München
Matthias


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RE: M-Gleis Revival: 3,6x2,8 Hauptbahn mit Abzweig Nebenbahn

#9 von be-sued ( gelöscht ) , 24.01.2014 14:22

Hallo und willkommen

das sieht ja echt super aus.
Mir wirkt der BW/Rangierteil auch stark überladen (vor allem im Vergleich zu den anderen Teilen)
Ich würde auf die Stumpfgleise rechts und links vom BW verzichten, die GA neben dem EG evtl. über eine eigene Verbindung anschließen.



>>WTKruemel hat geschrieben:

(2) Die "durchgehende zweigleisige Ausführung" des BW-Bereich wirkt "gekünstelt". Vielleicht sollte man zumindest am rechten Rand auf nur 1 Gleis zurückgehen.
(3) Wozu soll im Hauptbahnhof das Stumpfgleis links des Empfangsgebäudes dienen? Wenn man es wegläßt, könnte das Stumpfgleis links des Ringlokschuppens länger und gerade geführt werden. Ggf. ließe sich sogar der gesamte Bereich des BW etwas nach unten verschieben/erweitern.
(4) Warum ist das linke, gelbe Stumpfgleis so lang? M.E. sollten dort 27 cm reichen. Die dadurch freiwerdenden 9 cm könnten für die beiden Gleise rechts als zusätzliche Nutzlänge verwendet werden.



Naja.... ich wollte diese Gleise zum zerlegen von Nahgüterzügen verwenden. Die Idee ist, aus der UNterstadt (Schattenbahnhof) kommt ein Güterzug mit Wagen für Mittelstadt, Rechtsdorf und Linksdorf. Der fährt im Bahnhof auf Gleis 3 ein und geht dann als Rangierabteilung auf die Gleise neben dem BW. Dort wird die Streckenlok abgehängt und geht ans BW zur Bearbeitung. Währendessen macht sich eine BR260 auf den Weg und zerteilt die Wagen in dem Rangierbereich am BW. die Weichenverbindeungen brauch ich da zum umfahren.
Das ist auch das Gehemnis des Stumpfgleises (3) am Empfangsgebäude - ich brauch das als Ausziehgleis, sonst würde ich beim rangieren die Streckengleise blockieren. Am ende des Stumpfgleises steht dann evtl noch ein Güterschuppen für Mittelstadt. Schaltungstechnisch soll der Gesamte BW / Rangierbereich einen eignen Trafo bekommen und unabhängig bespielbar sein.

Zum Rangierspiel gehört auch das verlängerte Stumpfgleis (4). Ich hab mir gedacht hier stellt die 260 zur Übergabe 1-2 Wagen für die Bergstrecke bereit, während die Lokalbahnzüge auf der Nebentrecke unterwegs sind. Wenn der Lokalbahnzug dann einläuft, nimmt er den bereitstehnden Wagen beim Kopfmachen mit und geht als PmG wieder auf die Nebenbahn. Von der Nebenbahn zurückkommende Wagen werden auch auf dem Stumpfgleis bereitgestellt. -> Praktisch siehts halt so aus, das die Lokalbahnzüge als PmG bei der Einfahrt nach Mittelstadt ihren Güterwagen am Ende haben. Die Lok zieht beim Kopfmachen den neuen Wagen mit hinter den Zug, nimmt den am Zugende hängenden Wagen mit auf fährt mit dem neuen und alten Wagen nochmal zum Stumpfgleis und kann den angekommen Wagen dann abhängen. Dann gehts mit dem neuen Wagen wieder hinter den Zug und der Zug ist Abfahrbereit für die Bergstecke. <<




Könntest Du nicht die Nebenbahn auch von der rechten Bahnhofsseite anschließen, insbesondere das Güterverkehrgleis 5? Dann ist auch die Verwendung der Kreuzungsweiche in der Hauptbahn nicht mehr nötig? Güterübergaben müssen dann nicht mehr im Rangierbereich zerlegt und umständlich via langer Sägefahrt durch den Bahnhof zugestellt werden.

Weiter viel Spass beim planen

Thilo
Meine Planung :
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RE: M-Gleis Revival: 3,6x2,8 Hauptbahn mit Abzweig Nebenbahn

#10 von MacLord , 26.01.2014 20:06

Hallo mit miteinander,

vielen Dank für due Anregungen. Ich habe mal versucht, einiges in meinen Plan davon umzusetzen.
Vor allem der Vorschlag, das BW und die Güterabstellgleise ohne Sägezahnfahrt an die Nebenbahn anzuschliessen hat natürlich einiges an Eleganz.
Dafür musste der Nebenbahnbahnsteig jetzt ein bischen Federn lassen und hat jetzt nur noch mein Nebenbahnniveau von 4 geraden Gleisen.
Das ist aber nach kurzem durchdenken absolut vertretbar - Gleis 3 ist ja Überholgleis der Hauptbahn. Wenn der Bahntseig auf Gleis 3 benutzt wird, sind es dann eben nur untergeordnete Personenzüge. Alles was viele lange Reisezugwagen hat, geht an Gleis 1 und 2.

Die Parkflächen für "auszustellendes" Rollmaterial hab ich dann auch reduziert.
Den gewonnen Platz hab ich zu einem leichten versetzen des BW genutzt. Es ist jetzt ein par Zentimeter weiter weg von den Durchgangsstrecken.

NAchdem immer wieder so tolle Ideen von Euch kommen, hier nochmal der aktualiserte Plan.

Viele Grüße
Michael

PS: Die Bucht hat jetzt auch die letzten noch fehlenden Ausgleichstücke und Weichen an den Strand gespült. Zumindest für die Planversion ist auch jedes Gleisstück jetzt im Fundus.


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RE: M-Gleis Revival: 3,6x2,8 Hauptbahn mit Abzweig Nebenbahn

#11 von MacLord , 26.01.2014 21:33

Man sollte Sonntag abend nicht solange auf Gleispläne schauen.
Jetzt hab ich doch nochmal eine alternative linke Anlagenplanung ausprobiert.
Der Unterschied: Im Urentwurf gibt es eine Überwerfung mit der Hauptstrecke und spannender Brückenkonstruktion.
Die Alternative: Einfach halbhoch am Hang entlang...
Jetzt bin ich total unentschlossen... beides hat Vor und Nachteile... und SCRAM gibt leider nur eine grobe Idee der landschaftlichen Wirkung...
Was meint ihr denn? Hauptbahn sichtbar und Nebenbahn halb hoch am Hang entlang oder Hauptbahn im Taleinschnitt und Nebenbahn mit Brücke und Damm?

Hier mal die Bilder damit man eine Vorstellung bekommt...

1.) "Halbhoch am Hang entlang"....



2.) Hauptbahn im Taleinschnitt mit Überwerfung Nebenbahn



3.) Mischung beider Trassen... wieder mit Überwerfung...



Welche Variante ist einfach "hübscher"... ? :


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RE: M-Gleis Revival: 3,6x2,8 Hauptbahn mit Abzweig Nebenbahn

#12 von Heichtl , 27.01.2014 00:03

Hallo Michael,

also ich finden den letzen (3.) Entwurf am harmonischten. Wirkt nicht "wie am Reisbrett" entworfen, wie die ersten beiden.
Ebenso finde ich die Neugestaltung deines BW besser als die Vorgängerversion.


PS:
Jetzt weiß ich, wer mir in der Bucht immer "alles" wegkauft...


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RE: M-Gleis Revival: 3,6x2,8 Hauptbahn mit Abzweig Nebenbahn

#13 von be-sued ( gelöscht ) , 27.01.2014 13:39

Hallo Michael

schließe mich meinem Vorredner an und plädiere auch für Vorschlag 3. Dann wirken hinterher die Höhendifferenzen Richtung Tunnel bestimmt nicht so wuchtig.
Bei der Anbindung von Gleis 4 würde ich eine Anbindung mittels Linksweiche aus der Hauptstrecke heraus für geschickter halten, (=größere Nutzlängen in 4 und 5).

Den BW-Teil finde ich auch so deutlich aufgeräumter und sinniger.

Immer weiter so

Grüße
Thilo


be-sued

RE: M-Gleis Revival: 3,6x2,8 Hauptbahn mit Abzweig Nebenbahn

#14 von MacLord , 27.01.2014 21:36

Hallo Thilo,

also ich hab mir nochmal die Anbindung der Nebenbahn vorgenommen.

Für alle, die direkt hier einsteigen und nicht erst den Gesamtplan studieren:

Es geht um folgende Situation: Auf der gelben Strecke kommt von rechts die Nebenbahn als PmG. Der Zug endet am Bahnhof, die Lok muss umgesetzt werden. Die weiteren Bahnhöfe der Nebenbahn sind 4 Gleise lang. Am Ende des Zuges hängt immer der beigestellte Güterewagen, der dann im Bahnhof verbleibt und gegen einen anderen Güterwagen für die Rückfahrt getauscht wird. Das muss auf den gelben und weissen Streckenteilen passieren. Blau gehört zur Hauptstrecke und würde den Verkehr behindern.

Zuerst die ist Situation aus dem aktuellen Plan, Variante1.



Hier nun Variante2:

Dabei hat sich optisch die Nutzlänge des Nebenbahngleises sehr wohl verbessert. Praktisch hat es aber ein paar Tücken. Durch die Weiche links im Überholgleis (Gleis 3) der Hauptstrecke (blau) veringert sich die Nutzlänge von Gleis 3. Das ist schlecht, weil Gleis 3 aufgrund der Harfenkonstruktion eh schon kürzer ist als Gleis 1 und 2... Gleichzeitig hab ich ein "Problem" mit dem Signal von Gleis 4: Wenn ich die Verbindung des gelben Nebenbahngleises zum weissen Umsetzgleis auch vorziehen würde, käme die Lok zum umsetzen quasi in die "Signalstrecke" des Signals... Irgendwie sähe das komisch aus. Lass ich die Weiche fürs umsetzen so wie nun eingezeichnet, ist es aber mit der zusätzlichen Nutzlänge wirklich nur noch optisch.



Alternativ noch eine Variante3:

Hier ist jetzt tatsächlich volle Nutzlänge ohne Weichen in Gleis 4. Die Verkürzung von Glies 3 ist natürlich weiterhin gegeben. Großer neuer Pferdefuß: Das Rangiergleis (weis) hat nun keinen Stumpf mehr auf der linken Seite, dafür reicht der Platz zum Rand nicht mehr. Genau das Stumpfgleis ist aber notwendig für die Bereitstellung des neuen Güterwagens für den PmG. Als Lösung kann da nur das Stumpfgleis an der Kreuzungsweiche herhalten... dann ist aber die vorher saubere Trennung von Strecken und Rangiergleisen dahin. Ich bin halt kein echter Eisenbahner.... darf man das so machen? Also einen Güterwagen auf dem Stumpfgleis der Kreuzungsweiche bereitstellen? Diese Stumpfgleis nutzt die Lok jedenfalls zum Kopf machen... Eine Schutzweiche, die Strecken und Rangiergleise trennt gibts dann auch nicht mehr, das währe dann gemischt.



Persönlich glaub ich nach Vorschrift währe die ursprüngliche Variante1 am "Wirklichkeitsnächsten". Allerdings nur mit meinen zusammengesponnen Halbwissen... ob das nun tatsächlich so ist, dafür gibts ja hoffentlich hier die Experten. Insegesamt ist natülich wieder auch die Frage, was sieht denn am gefälligsten aus. Nützt ja wenig, wenn es zwar vorschriftsmässig währe, aber einfach keinen guten Eindruck macht.

Bin auf Eure Einschätzung sehr gespannt!

Viele Grüße
Michael


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RE: M-Gleis Revival: 3,6x2,8 Hauptbahn mit Abzweig Nebenbahn

#15 von greythom , 30.01.2014 16:10

Hallo Michael!
Ich bin seit etwa 3 Jahren am Planen ( Hauptstrecke C-Gleis - Nebenstrecke M-Gleis, weil vorhanden).
Mein Schattenbahnhof steht seit 3 Jahren und ist funktionsfähig mit Testgleisoval ( schreibt man das so?) seit ~ 2 Jahren. Seitdem habe ich gefühlte 1000 Ideen für den Rest verworfen.
Jetzt sehe ich Dein "M-Gleis Revival" und Öha!! Das isses!!!
Ich meine jetzt nicht den genauen Verlauf, aber in der Richtung, hast Du mich auf die Lösung meines Problems gebracht.
Meine Platzverhältnisse sind Deinen sehr ähnlich, Raum mit 5 m x 4,5 m.
Du hast da, finde ich eine Super-Idee! Ich werde Deinen Thread öfters besuchen und Deine Fortschritte begutachten.

Modellbahnerischer Gruß
greythom


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RE: M-Gleis Revival: 3,6x2,8 Hauptbahn mit Abzweig Nebenbahn

#16 von Heichtl , 31.01.2014 18:15

Hallo Michael,

Wenn du bei Variante 2 die Weicheverbindung um eine Gleislänge nach links nimmst, statt der 5206 eine weitere Weiche einbaust, dann hättest dein Gleis verlängert um 18cm, dein Stutzen an der Wand hätte noch Ca.10-12 cm (je nach Art des Prellbocks) sodass du da deinen Güterwagen unterbringen kannst. Die eine Weiche links, die fungiert als Schutzweiche für die ankommende Nebenbahnzugfahrt und auch als Stumpfgleis fürs Umsetzen deiner Lok...

Hoff, du kannst mit dem Vorschlag so was Anfängen bzw ist soweit verständlich...

Gruß
Matthias

Ps: hab das ganze jetzt zum zweiten Mal angepasst bzw geändert... sorry für Grammatik... Mann sollte eben nicht vom Handy aus schreiben, wenn man es nicht kann...


M-Gleis. Es gibt viel Neues und Besseres, aber was kann Kindheitsträume ersetzen?
Vielleicht K-Gleis, iTrain4, Ecos2? => Heichtlingen


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RE: M-Gleis Revival: 3,6x2,8 Hauptbahn mit Abzweig Nebenbahn

#17 von MacLord , 10.02.2014 23:50

Jedes Ende ist der Beginn eines neuen Anfangs... um die Pläne in die Tat umzusetzen braucht es Platz.
Also ist die alte Anlage, ein modifiziertes Silveretta Fertiggelände, nun nur noch Geschichte.

Die vielen unzulänglichkeiten und Kompromisse haben schon beim Aufbau damals so den Spaß gebremst, das es nie fertig wurde...
Ich hoffe mal, das es meinen hochtrabenden Plänen nun nichta uch so geht.

Hier mal das letzte Bild, bevor das abernten und der Rückbau begann. Jetzt ist der Kelleraum schon besenrein und wartet auf frische Wandfarbe.


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RE: M-Gleis Revival: 3,6x2,8 Hauptbahn mit Abzweig Nebenbahn

#18 von MacLord , 27.03.2014 08:30

So.... die ersten Balken des Unterbaus sind verschraubt. Es liegt zwar noch kein einziges Gleisstück, aber damit ist die Anlage trotzdem aus der Planungsphase nun erfolgreich in die Bauphase übergegangen.

Dummerweise hab ich mal wieder vergessen Fotos zu machen.
Sobald ich wieder in unserem gemeinsamen Bastelkeller bin, liefer ich mal Bilder nach.

Damit macht man einen neuen Tread auf, oder?


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RE: M-Gleis Revival: 3,6x2,8 Hauptbahn mit Abzweig Nebenbahn

#19 von BernhardI ( gelöscht ) , 28.03.2014 10:11

Hallo Michael,

ich finde den Plan durchdacht, Details findet man immer.

Eins ist mir aber wieder aufgefallen: Das BW mit Drehscheibe braucht ein solcher Bahnhof nicht, es hat keinen betrieblichen Sinn. Und es nimmt Platz weg, den man für Güter-Ladestellen (Ortstgüteranlage mit Güterschuppen, Ladestraße und Rampe; Gleisanschlüsse) gut brauchen könnte. Rangieren mit Güterzügen hat nur einen Zweck, wenn die Güterwagen Ziele haben, so wie es in der neuen Version von Rechtsdorf der Fall ist.

Grüße
Bernhard


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RE: M-Gleis Revival: 3,6x2,8 Hauptbahn mit Abzweig Nebenbahn

#20 von MacLord , 25.04.2014 14:39

So.... und hier mal ein Bild vom Baufortschritt: Quasi Richtfest, die Holzarbeiten sind erledigt.

Das massive untergestell hat 3,00 x 3,60


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