#1 von
ChristianNerlich
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, 15.02.2007 16:10
Hallo Zusammen, hab mich gerade neu registriet. Ich möchte gerne mit einem Freund zusammen eine Neue Modelbahnanlage bauen, da ich die halte verhunst habe, indem ich mir bei den einzelnen Sachen keine Zeit gelassen habe. Hier ein bild von meiner alten Anlage. Diese Habe ich jetzt bereits komplett abgerissen und hab jetzt jede Menge Platz für eine neue Anlage. Diese würde ich gerne mit dem Spanten System bauen, leider kenne ich mich damit nicht aus und habe auch keine Anleitungen bei google gefunden, natürlich soll meine Anlage einzigartig werden, und ich will auch nichts nachbauen. Aber eine Anleitung wäre schon nicht schlecht, damit man mal ungefair weiß wie es funktioniert. Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen!
Zitat von ChristianNerlichkann man ein spantensystem auch ohne computer berechnung bauen? oder würdet ihr sagen das es ohne nicht geht?
Was muss man da vom Computer "berechnen" lassen? Als der alte Teil unserer Anlage gebaut wurde, war ein "Homecomputer" noch ein C64, wenn überhaupt. Da hat man einfach Spanten von etwa 1x1m genommen und das passte. Trägt auch heute noch 80kg Mensch die darauf arbeiten.
Der Lionk macht einen guten Eindruck, den Schattenbahnhof auf Dachlatten mit Parkett zu bauen macht das ganze etwas einfacher. Da könnte man den ja fertigstellen und danach erst unter der Platte verankern. Macht gerade die verkabelung sicher einfacher
#6 von
ChristianNerlich
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, 15.02.2007 23:07
vielen dank das du meine Meinung nochmal bestätigt hast. was ist eingentlich eine spante genau? ich hab so viel verschiedene erklärungen gehört, weiß garnicht mehr was ich glauben soll, Spanten sind doch querk und senkrecht streben auf dennen dann die anlange aufgebaut wird oder?
Ein Spant ist das senkrecht stehende Brett, das schon die grobe Landschaftsform hat und das als Auflagefläche der Trassenbretter dient.
Wenn Du das ohne Computer machen willst, wirst Du viel rechnen müssen Der Witz bei Spantenbauweise besteht ja darin, daß die Landschaft und die Höhenabwicklung der Trassen schon genau vorgegeben wird. Man kann schlecht ein Brett senkrecht hinstellen und wenn die Trasse kommt, mal eben ein Loch reinsägen. Du mußt schon vorher berechnen wo genau die Trasse auf welcher Höhe und welcher Breite den Spant kreuzen soll, in Kurven auch zusätzlich, wieviel Lichtraumprofil Du lassen mußt für den Schwenkberech und wie die Überhöhung sein soll. Das geht eben mit einem Gleisplanprogramm am Rechner deutlich einfacher als von Hand.
#8 von
Christian A.
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, 16.02.2007 09:54
Hallo Christian,
ich vermute, du meinst bei deinen Ausführungen die so genannte "offene Rahmenbauweise". Diese ist für Anfänger einfacher zu beherrschen. Man baut einen Grundrahmen aus Leisten, und darauf baut man die Trassen und die Stützen für das Gelände, das dann z.B. aus Fliegendraht gebaut wird, auf.
ich habe aus der -MIBA Modellbahn Praxis- viel gelernt. folgende Titel waren da sehr hilfreich: Modellbahnstart leichtgemacht Anlagen-Unterbau
Kann ich dir wirklich empfehlen zu lesen.
Viele Grüße Alfred
================================= Mä-M-Gleisanlage und C-Gleisanlage, Digital mit MoBaSbS und TrainController 10 H0e Module mit DR5000(YD7001) und multiMAUS und aus Altbeständen 6021, IB und MobileStation =================================
#10 von
ChristianNerlich
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, 16.02.2007 11:12
Danke für eure Antworten. das habe ich jetzt einigermaßen verstanden mit den Trassen und Spanten, was würdet ihr empfehlen für eine Senkund, wenn ich z.b. einen schattenbahnhof unter der Bahn bauen will und eine schiene runter legen muss, sind da 3 Prozent Senkung zuviel?
#11 von
Bernd Michaelsen
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, 16.02.2007 11:44
Zitat von ChristianNerlichDanke für eure Antworten. das habe ich jetzt einigermaßen verstanden mit den Trassen und Spanten, was würdet ihr empfehlen für eine Senkund, wenn ich z.b. einen schattenbahnhof unter der Bahn bauen will und eine schiene runter legen muss, sind da 3 Prozent Senkung zuviel?
Moin Christian !
Das kann man so nicht sehr gut beantworten. Es hängt natürlich bei einer Wendel auch davon ab, welchen Radius man in den Steigungen bzw. Gefällstrecken benutzt. Aber 3% sollte die Obergrenze darstellen, um gescheite Züge aufwärts ziehen zu können.
Bei höheren Steigungen ist es unter anderem auch nur noch schwer möglich, richtig lange Züge anzuhalten und wieder starten zu lassen, weil die schnell anziehende Lok den Zug sonst in die Mitte der Wendel abstürzen lässt.
Mach mal 2,5- 3 % Steigung zum Ziel und Radien von 437 (Radius 2 für Abwärtsfahrt) und 515 mm (Radius 3 für Aufwärtsfahrt) zum Ziel und Du wirst excellente Ergebnisse bekommen.
Auf langen Geraden kann der Wert von 3% jedoch überschritten werden.
Zitat von ChristianNerlichJa hab ich mir auch so gedacht, aber was genau meinst du mit Radius?
Radius = Hälfte vom Durchmesser. Die Frage verstehe ich sonst nicht. Eine Gleiswendel läuft nunmal im Kreis und der hat einen Radius, genau wie jede gebogene Schiene auch.