Da ich jetzt viel an meiner Anlage gebastelt habe, konnte sich wohl eine Oxidschicht bei den Pukos bilden und auch die Schienen sind - trotz einem ersten Absaugen - noch nicht ganz Schmutzfrei.
Die Zeit ist reif für eine Reinigung mit dem Lux Schleifwagen (mit Filzronde) und Staubsaugerwagen. Nun stellt sich für mich aber die Frage: Wenn doch Schmutz da ist, ist es nicht Paradox, dass die ziehnde Lok schon vollen Kontakt haben muss, damit sie nicht stecken bleibt?
Daher tauchte für mich die Frage auf, welche ich an Euch stellen möchte: Gibt es für solche Erst-Einsätze auf noch etwas schmutzigen schienen eine Art Akku-Lok, oder eine Lok, die einoge Milimeter ohne Stromversorgung auskommt.
Die würde ich mir gerade beschaffen. Kennt ihr sowas?
Die wahrscheinlich einfachste Methode wäre, Du wählst eine Lok möglichst ohne Gimmicks (oder eben ausgeschalteten) und mit einem leichten Lauf und verpasst ihr, wenn nicht schon vorhanden, einen Esu LoPi V4.0 mit einem solchen PowerPack. Damit sollten kurze Stromunterbrechungen überwunden werden können.
Hallo Alex! Wieso so kompliziert?1. Lösung: Eine Lok mit vernünftiger Schwungmasse überbrückt auch einige Millimeter verdreckter Schienen. 2. Lösung: Doppeltraktion. 3. Lösung: Lokchassies mit rotierenden Filzscheiben bietet der Handel schon an.( Jam Solutions)
Ich habe schon Loks mit Powerpack. Jedoch finde ich, dass dies noch nicht genügen würde. Es heisst glaube ich in der Anleitung, dass das Powerpack über mehrere Sekunden eine Lok laufen lassen könne. Von dem habe ich bis jetzt nicht viel gemerkt.
Vielleicht muss ich mir ja einen batteriebetriebenen MyWorld Zug von Märklin kaufen
dass "einfachste" sollte eine starke ziehende Lok sein, Mittelschleifer abbauen und über einen hinteren Wagen, hinter den Reinigungs- bzw. Schleifwagen mit Strom versorgen. Eventuell sogar über Stromführende Kupplungen.
bei mir laufen zwar auch Reinigungswagen (mit Noch Reinigungszwergen) fast ständig mit, aber größere Grundreinigungen mache ich von Hand mit dem "Tidy Tracks" Reinigungsset von Woodland (KLICK!!! ).
Damit habe ich sogar im ersten Anlauf "versteinerte" Kreppklebebandreste vom Anschlußgleis meiner Kiesgrube weg bekommen ohne mir die Gleise zu ruinieren.
Und mit dem Verlängerungsstiel kommt man auch mühelos in die meisten unzugänglichen Ecken (oder Tunnel ).
Wenn ich vor diesem Problem stünde, würde ich meinen kleinen Sohn fragen, ob er mir die Lok seines batteriebetriebenen und ferngesteuerten my world ICE leiht. Gut, da müßte noch was als Kupplung gebastelt werden. Und wenn man nicht basteln will, gibt es ja einen Adapterwagen von Märklin: Eine Seite mit Magnetkupplung, die andere mit Relexkupplung.
Das mache ich tatsächlich. Gilt es jetzt also noch herauszufinden, wann der Adapterwagen lieferbar ist und ob die Magnetkupplung den Bremswiderstand des Staubsaugerwagens aushält.
Zitat von HerkulesLass die lok die wagen doch einfach schieben !
Moin, also mein Lux-Staubsauger lässt sich nicht schieben, dafür ist der Wagen zu schwer und die KKK nicht gemacht. Ich ziehe den Wagen meist mit einer alten Märklin Lok mit guter Zugkraft und ordentlicher Stromabnahme. Z. B. meiner belgischen 55 oder der alten V200. Wenn man dann nicht nur mit Schrittgeschwindigkeit fährt, geht das ziemlich gut. Mit Powerpack sollten solche Probleme dann komplett behoben sein, meine 215 befährt nie befahrene Strecken ohne Probleme, auf denen andere Loks jeden cm angeschoben werden müssen. Die Probleme mit der Stromversorgung fangen beim Staubsauger ja nach der ersten Runde erst richtig an, erst nach 3-4 gefahrenen Runden setzt eine Verbesserung der Stromversorgung ein. Ich lasse den Zug meist mit 60-80 km/h dieselbe Strecke ungefähr eine Stunde befahren. Dann den Behälter leeren und eine Stunde auf die nächste Strecke.
Schafft denn so ein Batteriezug den Schienenreinigungswagen zu bewegen??? Mein Staubsauger fordert ungefähr 20-30 Güterwagen Zugkraft, der Schleifwagen wird nicht viel leichter sein...
Wie wäre es, einen zusätzlichen Wagen hinter die Schienenreinigungsfahrzeuge zu hängen, von dem dann über stromführende Kupplungen oder einfach zwei Drähte die Lokomotiven vorne am Zug versorgt werden?
@Birk mein Lux Staubsauger lässt sich ganz normal mit einer kleinen Köf schieben oder ziehen. Im Einsatz ist entweder eine Roco V200 oder eine Märklin E103 Viele Grüße
Hallo, ich habe einen alten Tender mit einem Stückchen Bürste ausgerüstet, welche man an die Zimmertüren anklebt, gegen Zugluft. Hatte ich noch über.
Diesen Tender habe ich etwas mit Bleigewichten beschwert und setze ihn vor meine Lok, welche meinen Lux-Staubsaugerwagen zieht.
Dieser Bürstentender sorgt für Kontakt der Lok indem er den Staub abbürstet, zusätzlich löst er den Staub auf den Schienen an, so dass der Staubsaugerwagen diesen dann erheblich leichter einsaugen kann. Es reicht somit meist eine Runde auf der Strecke. Zusätzlich fahre ich anschließend mit einer V60 und einem Schienenreinigungswagen mit Filzschleifern hinterher. In einem Zug läuft dieser Schienenreinigungswagen immer pro Stecke mit.
Kontaktprobleme kenne ich nur im BW und auf meiner Drehscheibe, für die blöde Drehscheibe mit ihrem Riffelblechmittelleitern habe ich noch keine Lösung, eventuell kann mir jemand einen Rat geben, dass mir nicht immer die Loks hängen bleiben, wenn ich sie aus meinem Ringlokschuppen heraus fahren lasse.
Die Riffelleiter auf der Drehscheibe reinige ich mit dem Reinigungsgummi (Schleifgummi). Hatte zuerst auch nicht gedacht dass diese riesigen Kontakflächen solche Probleme machen. irgendwie korrodieren die, werden dunkel, und leiten dann nicht mehr.
Ansonsten fahre ich mit den Herkat Reinigungswagen mit rotierenden Drehtellern unter den Wagen. Einen für gröbere Sachen, mit Reinigungsgummi, und einen habe ich noch mit einer rotierenden Filzauflage, die nur mit SR24 Reinigungsöl getränkt sind. Die beiden Wagen sind schon schwer zu ziehen, das macht bei mir eine Märklin 3021 (V200) die digitalisiert wurde. Die Herktat Wagen bleiben allerdings auch mal gern an einer Weiche hängen, deshalb lasse ich die ohne weitere angehängte Wagen laufen.
Dann habe ich noch einen Märklin Reinigungswagen mit Filzstiften die nur die Außenschienen sauber halten sollen. Dieser fährt in einem Güterzug auch immer mit.
Zitat von system47@Birk mein Lux Staubsauger lässt sich ganz normal mit einer kleinen Köf schieben oder ziehen. Im Einsatz ist entweder eine Roco V200 oder eine Märklin E103 Viele Grüße
Moin, die Märklin Köf ist ja nicht unbedingt zugschwach. An meinem Staubsauger habe ich die Bürste auch etwas heruntergezogen, so werden die Schienen gründlicher abgebürstet, allerdings ist auch der Rollwiderstand erheblich größer.
also ich habe früher - zu analogen Zeiten - meine BR 50 mit der BR 85 gekuppelt. Das Gespann hat es eigentlich immer über die verdreckten Gleise geschafft...
ich habe eine der 212/V 160, weiß nicht genau welche, weil ich gerade nicht zu Hause bin, jedenfalls eine günstige wohl aus einer Startpackung und habe unter das zweite Drehgestell einen 2. Schleifer geklipst und ein Kabel hin zum ersten Schleifer gelötet, hat bisher über schlimme Schmutzstellen hinweggeholfen.
Ganz einfacher aber sehr Wirkungsvoller Trick für die Drehscheibe:
Zimmermannsbleistift nehmen und über die Riffelbleche streichen - Graphit leitet schließlich hervorragend Strom. Wenn die Bleche komplett 1-2x mit dem Bleistift abgerieben sind wirst Du Deine Drehscheibe nicht wieder erkennen!
Hallo, das mit dem Zimmermannsbleistift werde ich gleich mal ausprobieren. Bin mal gespannt wie es danach ist. So könnte ich auch die Übergangsgleise so hin bekommen, dass die Loks dort auch störungsfrei fahren.
Ich werde berichten. Vorab vielen Dank für den Tipp.
Hallo, der Trick mit dem Zimmermannsbleistift ist ja eine Wucht in Tüten. Das klapp ja so etwas von super gut! Vielen Dank. Damit konnte ich ein Problem, mit dem ich mich Jahrelang herum geärgert habe, endlich beseitigen.
Zitat von swisstrain (....) Gibt es für solche Erst-Einsätze auf noch etwas schmutzigen schienen eine Art Akku-Lok, ... (...) Lieber Gruss Alex
Moin Alex, ich betreibe auch ein wenig Schiffsmodellbau und Modellfliegerei und aus diesen Erfahrungen heraus würde ich irgendeine möglichst voluminöse Lok zur Akkulok umbauen. Dazu benötigst Du eine kleine Funkfernsteuerungsanlage (bekommmst Du schon unter € 50.-), einen kleinen BEC-Drehzahlregler mit Vor- und Rückwärtsfunktion, einen kleinen Lipoakku plus Lipoladegerät. Wenn das Feinkonzept erarbeitet ist und alle Teile sowie die Spenderlok vorhanden sind sollt ein solcher Umbau nicht länger als zwei oder drei Abende dauern... Diese Lok kann zwecks Pukoreinigung mit einem funktionslosen Dummyschleifer ausgerüstet sein, muß dies aber nicht. Auf jeden Fall könntest Du sie ohne jede externe Spannungsversorgung geregelt fahren.... Gruß aus Münster, HeinzH.
Danke für Eure guten Tipps! Für meine technischen Kenntnisse kommt im Moment nur die Zwei-Schleifer-Lösung in Frage. Ich habe ein bisschen bei meinen Loks unten reingeschaut. Dort sind die meisten Drehgestelle nicht gleich. Eines läuft nur mit, mit Schliefer und das andere birgt die Antriebsachsen.
Könnt Ihr mir eine preiswerte Lok empfehlen, die ich kaufen kann und an der ich relativ leicht einen zusätlichen Schleifer anbringen kann? Das heisst ohne Auswechslung eines Drehgestells usw. Könnt ihr mir einen konkreten Vorschlag liefern? Art. Nr.?