Hallo habe mir gestern 2 E-Loks von Märklin gekauft,- E41 in grün und eine in blau,- je 40,-€ nun brennen bei beiden Loks alle Lichter vorn und hinten,- Gedankengang: das Umschaltrelais versorgt nur eine Motorwicklung mit Stom und dadurch fährt mein Modell in eine bestimmte Richtung wenn ich die Beleuchtung nun an das Umschaltschalt Relais anschließe,- anlaog der Magnetwicklungen ändert sich dann meine Beleuchtung mit dem Fahrtrichtungswechsel?
ich frag mal an, weil die Suchfunktion nichts brachte (wahrscheinlich falsche Suchbegriffe) und bevor ich da dann sinnlos rumlöte
viele liebe Grüße
Nora
Lieber eine Stunde vor der Anlage gestanden, als gar nichts getan
wenn es sich um die Modelle mit der Artikelnummer 3034 und 3037 im original Zustand handelt, gehen meine Infos dahin, dass diese nicht für den Fahrtrichtungsabhängegen Lichtwechsel ausgelegt sind/waren.
Aber schau mal hier. Tobias beschreibt dort eine Trickschaltung, mit der ein fahrtrichtungsabhängiger Lichtwechsel von statten geht.
Viele Grüße Peter
Wenn Du Gott zum lachen bringen willst, schmiede Pläne!
die ersten Versionen der 60'er Jahre der Modelle 303[4,5,6,7,8,9] und 3040 hatten ab Werk dieser Trickschaltung. FÜr Modelle mit den schwachen Motoren Typ DCM1 (also die Trommelkollektormotoren erster Ausführung) weniger geeignet.
Zitat von nora ... wenn ich die Beleuchtung nun an das Umschaltschalt Relais anschließe,- anlaog der Magnetwicklungen ändert sich dann meine Beleuchtung mit dem Fahrtrichtungswechsel? ...
Moin Nora,
ja, die Beleuchtung wechselt dann mit der Fahrtrichtung. Ich habe das auch bei vielen Modellen so gemacht. ABER die Helligkeit der Beleuchtung läßt stark nach. Andere Birnchen helfen da wenig, denn sie müssen nach wie die 24V Umschaltspannung aushalten. Da hilft höchstens ein Umbau auf LED mittels einer Konstantstromquelle. Dazu gibt es in Forum jede Menge Information.
Gruß klein.uhu
| : | ~ analog
Gruß von klein.uhu Es ist keine Schande, etwas nicht zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen. (Sokrates) Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Fantasie ist unbegrenzt. (Einstein)
Hallo vielen Dank für die Antworten die Trickschaltung ist nichts weiter als was ich mir oben ausgedacht hatte,- probiers heute mal aus
weiterer Gedankengang: wenn die Lampen schwächer werden, aber 24V aushalten sollen,- könnte man da eine Zener-Diode in Reihe Schalten mit den Lampen, die ab sagen wir mal 18 V sperrt?
viele liebe Grüße Nora
Lieber eine Stunde vor der Anlage gestanden, als gar nichts getan
Gruß von klein.uhu Es ist keine Schande, etwas nicht zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen. (Sokrates) Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Fantasie ist unbegrenzt. (Einstein)
Zitat von noraHallo vielen Dank für die Antworten die Trickschaltung ist nichts weiter als was ich mir oben ausgedacht hatte,- probiers heute mal aus
weiterer Gedankengang: wenn die Lampen schwächer werden, aber 24V aushalten sollen,- könnte man da eine Zener-Diode in Reihe Schalten mit den Lampen, die ab sagen wir mal 18 V sperrt?
viele liebe Grüße Nora
Das funktioniert so garantiert nicht. Wenn die Zenerdiode mit der Lampe in Reihe geschaltet wird, dann fließt, ehe die 18V erreicht sind, überhaupt kein Strom in Sperrrichtung. In Durchlassrichtung hingegen ergäbe sich kein nennenswerter Unterschied.
Zenerdioden schaltet man parallel zum Verbraucher, um ihn zu schützen. Aber dann braucht man auch einen Vorwiderstand, um den Strom zu begrenzen. Andernfalls würde der Fahrtrichtungsumschaltimpuls über die Zenerdioden kurzgeschlossen, was diese nicht oft mitmachen würden.
Besser ist die Schaltung mit Konstantstrom- oder Konstantspannungsquelle, egal ob mit LED oder Glühlampe.
Zitat von SAH......die ersten Versionen der 60'er Jahre der Modelle 303[4,5,6,7,8,9] und 3040 hatten ab Werk dieser Trickschaltung.......
woher stammt diese Information? Aus meinen Quellen geht hervor, dass erst 1965 mit der Neuerscheinung der E10 # 3039 und E40 # 3040 ein Lichtwechsel mit der Fahrtrichtung erfolgte. Ansonsten steht im Koll, Collecttion, Mikado, Brassen, und Märklin-Katalog, nur etwas von beidseitigem Dreilichtspitzensignal. Meine 3034.2 und 3042.1 besitzen diese Trickschaltung ebenfalls nicht.
Wäre dir dankbar für eine Aufklärung, bzw. nennen der Quellen.
Viele Grüße Peter
Wenn Du Gott zum lachen bringen willst, schmiede Pläne!
zuerst die einfachen Fälle 3039 und 3040: diese hatten (Jahrgang 1965) auch nach Deinen Recherchen Trickschaltung; nur halt nicht lange.
Die anderen Modelle hatten in den ersten Versionen (also 3034.2 gilt nicht, 3042 erst recht nicht weil ab 1977) oft diese Schaltung verbaut, die übrigens nicht im Koll etc. vermerkt ist. (übrigens sind bei Letzterem die Informationen zur Beleuchtung neuerdings nicht mehr eindeutig). Diese Schaltungen in den von mir analysierten Modellen sahen nicht wie nachträglich erstellt aus; könnten aber auch ab Werk geändert worden sein. Daher ging ich von der grundsätzlichen Verbauung dieser Schaltung aus, da mir die Modelle näher sind als jeglicher Katalog.
@Nora: die Glühbirnen sind in Reihe mit der nicht zum Antrieb genutzten Feldspule. Dadurch werden die Leuchtmittel zusätzlich gegen Überspannung geschützt und sind deutlich dunkler. Sofern die "normale" Helligkeit gefordert wird, empfiehlt sich die Verwendung von LED-Leuchtmitteln.
Es gibt eine Vorschaltelektronik wie ich sie in meinen Loks hatte bevor ich sie auf Digital umgebaut habe, und so ähnlich auch Märklin sie in seinen letzten Umschaltern verwendet hat. Die Bauteile kosten rund 4€. Es macht viel Arbeit aber der Erfolg ist, kein aufblitzen der Lampen kein Bocksprung. suche mal Bilder. Eine Lok habe ich noch, Gruß Werner
So hier die Schaltung Wenn die Birnen mit dem Lokgehäse ver bunden sind brennen sie nur mit einer Halbwelle und sind dunkler
so hatte Märklin seine Umschalter danach habe ich meine gemacht. Und hier ein Bild meiner V160 und einer V60 [/url[url=http://abload.de/image.php?img=v60_22ayhu.jpg]Ich möchte darauf hinweisen das der Umschalter isoliert von Gehäuse eingebaut werden muß sonst gibt es Kurzschluß ich habe Ihn mit Tesaband und einer Plastikschraube festgemacht. Noch eins durch die 3 Diodenstrecken gehen 2,1Volt verloren das heißt die Höchstgeschwindigkeit ist dadurch kleiner mir waren die Loks aber immer noch schnell genug Gruß Werner
Für die Lampen braucht man nur das oben in der Ecke ( die 4 Dioden mit den Lampen darüber ) Kann man in jede Lok mit Umschalter einbauen . Zu den Kabeln , die zu den Feldspulen gehen .
Zitat von jogiFür die Lampen braucht man nur das oben in der Ecke ( die 4 Dioden mit den Lampen darüber ) Kann man in jede Lok mit Umschalter einbauen . Zu den Kabeln , die zu den Feldspulen gehen .
Das ist nicht ganz richtig, da in der gezeigten Schaltung der Strom durch Feldspulen und Motor pulsierender Gleichstrom ist.
Ohne diesen Umbau werden die Birnchen bei der ersten negativen Halbwelle durchbrennen, und der Motor dann nur mit der positiven Halbwelle laufen ! !
Man muss schon zwei weitere Dioden antiparallel je Birnchen verdrahten, damit die Schaltung auch ohne Gleichrichtung funktioniert.
Zitat von jogiFür die Lampen braucht man nur das oben in der Ecke ( die 4 Dioden mit den Lampen darüber ) Kann man in jede Lok mit Umschalter einbauen . Zu den Kabeln , die zu den Feldspulen gehen .
Das ist nicht ganz richtig, da in der gezeigten Schaltung der Strom durch Feldspulen und Motor pulsierender Gleichstrom ist.
Ohne diesen Umbau werden die Birnchen bei der ersten negativen Halbwelle durchbrennen, und der Motor dann nur mit der positiven Halbwelle laufen ! !
Man muss schon zwei weitere Dioden antiparallel je Birnchen verdrahten, damit die Schaltung auch ohne Gleichrichtung funktioniert.
Grüße, JaM
Kann aber bei der gezeigten Schaltung NICHT vorkommen , da ja ein Gleichrichter ( die 4 Dioden unten ) vorhanden ist !
Nur mein Zusatz :Kann man in jede Lok mit Umschalter einbauen . ist falsch , bzw. da müssen dan Tatsächlich pro Zweig noch 2 Dioden eingesetzt werden