#1 von
Schwabenbähnle
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gelöscht
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, 30.03.2014 10:23
Hallo zusammen, ich suche zur Zeit nach der optimalen Einbauposition für Reed-Kontake in Mä K-Gleis. Die Reed-Kontakte sollen billig, unauffällig und zuverlässig sein. Bisher habe ich gute Erfahrungen mit der im ersten Foto eingebauten Position gemacht. Der Magnet am Wagen ist eventuell etwas schwach (siehe zweites Foto), so dass ich ihn mit einer Holzverlängerung ein wenig tiefer setzen musste. Im Betrieb ist er aber fast nicht zu sehen. Die Funktion innerhalb meiner Blocksteuerung ist einwandfrei. Vielleicht kann mir aber jemand noch bessere Positionen für Reed-Kontakte und Magnete beschreiben, gerne mit Foto!
Haillo Uli, die Reed-Kontakte würde ich so lassen, evtl mit Farbe (z.B. Pulverfarbe) den Glanz nehmen. Investition in starke Neodym-Magnete lohnt. Ich baue Magnete gerne in Drehgestelle, Tender oder ähnliches ein. Ansonsten hilft schwarzer Mattlack. Je näher der Magnet an den Reed herankommt, umso besser. Wichtig ist erst einmal die Funktion. Gruß Robert
#3 von
Schwabenbähnle
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gelöscht
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, 30.03.2014 12:29
Hallo Robert, danke für die Antwort. Ich befürchte, dass zu starke Magnete unter Umständen auch Weichenzungen betätigen, da diese auch magnetisierbar sind. Ich muss wohl verschiedene Magnete und -positionen testen. Die Idee mit dem Schwärzen der glänzenden Teile finde ich gut! Auf einer Clubanlage habe ich Reedkontakte auch schon außen, direkt an den Schienen gesehen. Der Magnet muss dann aber auch auf die Seite und wird so vielleicht sichtbar. ______________ Uli
Hallo Uli, ich fahre seit Jahren mit Reed-Kontakten (Original Märklin -- also auch seitlich) und starken Magneten und hatte noch nie Probleme mit den Weichen auch nicht, wenn ich mehrere Magnete nehme (jedes Fahrzeug, das nicht sicher schaltet, bekommt noch einen spendiert). Habe auch einige Jahre meinen Schattenbahnhof damit gesteuert, gab nur manchmal Aussetzer und deshalb steuere ich jetzt nur noch meine Signalstrecke über Reed-Kontakte mit Minitimern. Gruß Robert
habe früher auch mit Reedkontakten und Magneten für meine Zugablaufsteuerung gearbeitet. Hat auch alles wunderbar funktioniert. Nur zu starke Magnete hebeln die Weicheinzungen heraus oder beschädigen diese auf Dauer. Bin dann hingegangen und hatte stellenweise zwei Reedkontakte nebeneinander oder hintereinander montiert, um eine sichere Schaltung erfolgen zu lassen. Des weiteren hatte ich den Kontakt des Reeds über eine Transistorschaltung verstärkt und die Dauer des Kontakts um ca. 2-3 Sek. verlängert. Hatte diese Reedkontakte hier im Einsatz. Klein, fein und unauffällig. Nur haben die damals bei Conrad um die 1,50 DM gekostet. Hier noch ein paar Bilder der Platinen die ich damit angesteuert habe.
Viele Grüße Peter
Wenn Du Gott zum lachen bringen willst, schmiede Pläne!
Hallo Peter, wie stark waren die Magnete, damit sie Schäden an Weichen verursachen? War das noch zu M-Gleis-Zeiten? Ich verwende im Schattenbahnhof alte K-Weichen, die seit Jahren klaglos arbeiten. Schäden wären ärgerlich. Da ich die Magnete meist in Nähe der Achsen verbaue, fixieren bei mir die Räder die Weichenzungen (stelle ich mir so vor), wenn die Lok oder das Drehgestell mit dem Magnet darüberfährt. Den Trick mit 2 Reed hintereinander habe ich auch schon verwendet, klappt gut an Problemstellen. Gruß Robert
Zitat von MoBaBramstedt.......War das noch zu M-Gleis-Zeiten?.....
nein das waren C-Gleise.
Zitat von MoBaBramstedt.....wie stark waren die Magnete, damit sie Schäden an Weichen verursachen?.....
Danach habe ich mir bestimmt keine Magnete ausgesucht! Habe diese wie die Reedkontakte damals bei Conrad bestellt. Aber welche Stärke die hatten, keine Ahnung ops: ! Das Problem ist ja auch, dass die Weichzungen sich verstellten beim überfahren und es zu einer Entgleisung kommen kann bzw. wird. Von daher ist das Ganze eine richtige Tüftelei, bis alles passt und ordnungsgemäß funktioniert.
Viele Grüße Peter
Wenn Du Gott zum lachen bringen willst, schmiede Pläne!
#9 von
Schwabenbähnle
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gelöscht
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, 30.03.2014 21:21
Zitat von Peter BR44 Das Problem ist ja auch, dass die Weichzungen sich verstellten beim überfahren und es zu einer Entgleisung kommen kann bzw. wird. Von daher ist das Ganze eine richtige Tüftelei, bis alles passt und ordnungsgemäß funktioniert.
Ich habe vor, den Magnet ziemlich am Ende des letzten Wagens zu platzieren. (Für eine Blocksteuerung ist das sowieso eine gute Lösung, da abgehängte Zugteile erkannt werden.) Dann ist der Wagen eigentlich schon über die Weichenzunge drüber und die Rückholfeder der Weiche stellt die korrekte Weichenstellung wieder her.
hmmmmmmmm,also ich verwende seit Jahr und Tag Reedkontakte und richtig starke Neodym-Magnete,aber ich hatte bisher noch niemals irgendwelche Probleme mit verbogenen,-hochgehobenen,-verstellten oder was auch immer für veränderten Weichenzungen,geschweige denn irgendwelchen Entgleisungen. Also wenn ihr nicht gerade irgendwelche mörderischen Elektromagnete verbaut dürfte nichts schiefgehen
Zur Platzierung,
also die meisten meiner Reedkontakte liegen außerhalb,also direkt neben der Schiene. Einzig im Unterirdischen Bereich der Anlage,wenn ein Reed in einem engen Radius liegt,sind sie zwischen den Schienen montiert,weil lange Personenwagen im Radius über die Schienenmitte hinausragen und der bei mir immer mittig im letzten Wagen angeordnete Magnet somit nicht mehr auslösen kann. Ansonsten ist es egal wo er liegt.Der Magnet sollte halt immer unmittelbar darüber hinwegführen.
Noch zur Tarnung,
ich überstreiche meine Reedkontakte allesamt mit matter,rostbrauner Farbe,und schon sind sie fast unsichtbar.Natürlich kein Kilo Farbe drauf,sonst lösen sie nicht mehr aus,aber wenn man sparsam drüberstreicht ist alles in Ordnung.