RE: Superung Märklin BR 120 DB AG

#1 von Settebello , 01.06.2014 14:18

Liebes Forum,

nachdem ich hier schon viele Anregungen gewonnen habe, wollte ich auch mal etwas beitragen und vom Umbau einer Lok berichten. Ich weiß, daß die BR 120 von Märklin bereits oft Gegenstand von Beiträgen war, aber es wurden immmer nur Teilaspekte behandelt, weshalb ich meine Erkenntnisse und Erfahrungen hier einmal zusammenfassen möchte.

Ausgangsmodell ist die 120 110-2 von Märklin mit Delta-Elektronik, in orientrot mit "Latz", der DB AG. So sah sie aus:



In dieser Kombi habe ich Loks dieser Baureihe oft in Berlin gesehen. Ich habe sie schon vor längerer Zeit gekauft, sie stammte aus einer Startpackung (29835, glaube ich) und ich bekam sie "solo" neu und günstig in einem second-hand-Laden. Zu dieser Zeit gab es schon das Metallmodell von Märklin, aber die Unterschiede waren mir nicht so bekannt.

Gleich zu Beginn habe ich die Lok auf HLA umgerüstet, dabei kam noch der Decoder mit den Potis zum Einsatz. Die Fahreigenschaften fand ich immer überzeugend und die Lok hat viel Spaß gemacht. Die letzten Verbesserungen bestanden darin, einen Flüsterschleifer von Roco einzubauen (was der Geräuschentwicklung gut tat)



und die Motorlager auf Kugellager umzurüsten, und zwar sowohl im Motorschild



als auch auf der anderen Seite:



Dazu gibt es hier gute Tröööts, zum Beispiel

viewtopic.php?f=104&t=79455

und

viewtopic.php?f=27&t=79557

wo der Kugellagereinbau gut erklärt wird. Den Fortschritt bei der Geräuschentwicklung finde ich erheblich und ich habe auch viele andere Loks auf Kugellager umgerüstet.

Über die optischen Nachteile (klobige Pantos, weit herausragende Kupplung vorn, fehlende Führerstands-Inneneinrichtung) habe ich lange hinweggesehen. Allerdings störte mich schon lange die Beleuchtung in Form eines einfachen Lichtwechsels des Spitzensignals, denn dadurch kann ich die Lok nicht im Wendezugebtrieb einsetzen. Denn es stört natürlich, wenn im Schiebebetrieb am Zugschluß nichts leuchtet und dafür an der Zugseite das Spitzensignal eingeschaltet ist. Und dann kamen neue Modelle auf den Markt (ACME ...) und es sollte etwas passieren:

Schon vor Jahren war mir eine Umbauanleitung von Nikolaus Mohr im Eisenbahn-Kurier aufgefallen (Heft 1/2006, S. 112 ff.), die ich aufgehoben hatte. Jetzt fand ich sie auch im www wieder:

http://www.nimoweb.de/

Daran habe ich mich wesentlich orientiert. Die Liste der benötigten Teile ist sehr wertvoll, auch wenn sich wohl ein Fehler eingeschlichen hatte, der bei mir zur Fehlbestellung führte (dazu später mehr).

Als erstes habe ich das Füllstück im Führerstand entfernt und durch einen Führerstand mit Lokführer von Fleischmann ersetzt. Der muß allerdings angepasst werden, weil er zu groß ist. Hier sollte man entscheiden, wieviel Arbeit man sich machen will. Bei Nicolaus Mohr wurden nur die Instrumententafel und die Rückwand verwendet, was wohl die einfachste Variante ist. Ich habe mir etwas mehr Mühe gemacht und den Führerstand wie folgt angepaßt:



Links sieht man das Füllstück, rechts den Fleischmann-Führerstand und in der Mitte das von mir angepaßte Modell.

Damit das in die Lok paßt, muß dem Lampenträger der Garaus gemacht werden, der zu weit nach oben ragt:



Dazu muß das Chassis der Lok vollständig demontiert werden. Hier sieht man, wie der Lampenträger abgesägt wurde:



Aber V O R S I C H T : Ich wollte es mir einfach machen und habe eine Stichsäge mit Metallsägeblatt verwendet. Geht schneller, dachte ich. Stimmte auch, aber auf der Motorseite des Chassis habe ich die Wärmeentwicklung unterschätzt, die zur Verformung des Chassis führte. Und als ich es wieder geradebiegen wollte, sah es auf einmal so aus:



Da muß man hartgesotten sein, um die gute Laune nicht zu verlieren! Nach dem ersten Schock schaute ich in der "Bucht" nach und habe dort - oh Wunder - einzeln das passende Ersatzteil bekommen und nach vier Tagen war es da dann konnte es weitergehen, aber diesmal langsam und mit der guten alten Metallsäge:



Dann habe ich die Führerstände und Sonnenrollos aus Papier in das Gehäuse eingeklebt. Die Mühe lohnt durchaus, wie das folgende Bild zeigt:



Irgendwo las ich später, man könne auch den Führerstand aus dem Märklin-Metallmodell verwenden. Das kann sein, allerdings habe ich in den Märklin-Explosionszeichnungen und Ersatzteillisten keine einzelne Bestellnummer davon gefunden.

Als nächstes kam die Beleuchtung an die Reihe. Hier habe ich eine LED-Platine von http://www.web-hgh-moba.de/ verwendet. Auf der Homepage muß man etwas suchen und es gibt bei den Platinen auch Varianten für dieselbe Lok, je nach dem, wie man das Licht schalten will. Zunächst habe ich die Lichtleiter so gekürzt, daß sie nur noch durch das Gehäuse ragen. Dann sieht der Einbau so aus:



Wie man links sehen kann, habe ich die Platine von unten unter den Führerstand an die Front des Gehäuses geklebt, und zwar wie folgt: Ich habe aus einem Pritt Multifix Haftpunkt eine Kugel gerollt, in der Mitte auf die Platine gedrückt und die Platine dann von hinten an das Gehäuse gedrückt. Dabei kann man die Lage der Dioden exakt an den Lichtleitern im Gehäuses ausrichten (bei probeweise verdrahteten und eingeschalteten Dioden und von vorne schauend, versteht sich). Das Haftmaterial ist flexibel, hat aber für die Platine hinreichend Festigkeit. Dann habe ich die Ränder damit verschmiert, damit kein Licht austritt, wo es nicht austreten soll. Die Kabel habe ich dann mit Mikrosteckern versehen. Das ganze Gehäuse sieht dann von unten so aus:



Wie sich beim probeweisen Aufstecken des Gehäuses zeigt, mußte vom Chassis noch etwas Material abgefeilt werden, damit das Gehäuse mit der Platine draufpaßt, was man hier sieht (die Pufferbohle ist schon wieder dran):



Den alten Decoder mit den Potis habe ich wieder verwendet. Hier sehe ich im Moment keinen Änderungsbedarf. Die Schaltung der Platine wird wie folgt angesteuert: Am Führerstand 1 Lichtwechsel weiß/rot mit "function" auf der 6021, am Führerstand 2 (Zugseite) lassen sich die weiße und die rote Beleuchtung getrennt mit F1 und F2 schalten. Mit den Mikosteckern verdrahtet sieht das dann so aus:



Am Führerstand 1 habe ich die weit herausragende Kuppung entfernt und die Pufferbohle mit Roco-Teilen zugerüstet:



Mit einem Teil aus dem Roco-Zurüstbeutel konnte ich nichts anfangen, es sieht aus wie eine runde Dose, die schräg nach unten ragt, und nach Nikolaus Mohr zweimal an der Pufferbohle verbaut werden soll. Ist das die "Wendezugsteckdose"??? Ich habe das Teil auf Vorbildfotos nirgendwo entdecken können. Vielleicht weiß das jemand?

Ein länger dauerndes Projekt waren die Stromabnehmer, nicht wegen der Montage (die ist einfach, mit der richtigen Schraube von Roco), sondern wegen der Isolatoren. Hier war bzw. ist bei Nikolaus Mohr eine falsche Ersatzteilnummer angegeben. Bei der Bestellung von 8 x 105865 von Roco erhielt ich keine Isolatoren, sondern sog. "Pantographenhebel" (Rückgabe war nicht möglich, da ja die Nummer stimmte ). Ich habe dann 8 x "Isolator mit Loch - graubraun" Roco Art. Nr. 88150 verwendet. Auch hier lohnt die Geduld, der Vergleich mit den Märklin-Pantos überzeugt dann doch:




Die Patinierung hebe ich mir für spätere Zeiten auf (bin noch "Schachtelbahner"), jetzt freue ich mich erstmal an dem Modell, hier jeweils zwei Bilder bei Vorwärts- Rückwärtsfahrt:










Natürlich kann sich das Modell nicht mit den neuesten von ACME usw. messen, aber der Unterschied zum Basismodell begeistert mich sehr und die Ergebnisse solcher Basteleien sind mir sowieso lieber als die "nur gekauften" Artikel:





Hier noch die Liste der von mir verwendten Teile (ohne Gewähr):

1 x Basismodell Märklin BR 120
1 x Märklin 60901 Set Hochleistungsantrieb
1 x Roco 40501 Flüsterschleifer
2 x Kugelllager (nähere Angaben, auch zur Montage, in den o.g. Tröööts)
2 x Fleischmann 124351 Führerstands-Inneneinrichtung
2 x Roco 85279 Stromabnehmer
2 x Roco 110008 Schraube für Stromabnehmer
8 x Roco 88150 Isolator mit Loch - graubraun
1 x Roco 108322 Ersatzteilbeutel (Bremsschläuche, Kupplungshaken)
2 x Roco 111006 Steckdose - schwarz
1 x HGH MoBa Set Lokbeleuchtungsplatinen LBP-120-A
Mikrostecker, Schaltlitze, Pritt Multifix Haftpunkte, Klebstoffe, Plastik aus der Restekiste, Humbrol-Farbe (rot, anthrazit)


Vielleicht fühlt sich ja der eine oder andere angeregt, sein Märklin-Modell ebenfalls etwas aufzupeppen - natürlich auf eigene Gefahr.

Viele Grüße von

Sebastian


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RE: Superung Märklin BR 120 DB AG

#2 von trashmaster , 01.06.2014 14:57

Hallo Sebastian!

Deine äusseren Umbauten decken sich ziemlich genau mit dem, was ich an meiner Trix 120 auch angepasst habe. An den Stromabnehmern habe ich die gleichen Isolatoren verbaut, die haben aber leider die falsche Bauform für eine 120. Was ich noch gemacht habe, und was wie ich finde noch etwas mehr rausholt, ist die Isolatoren der Dachleitungen von ihren "Füßen" zu befreien. Dann kann man die gesamten Dachleitungen ein Stückchen tieferlegen. Das passt dann besser zu den neuen flacheren Stromabnehmern.


Grüße Georg


 
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RE: Superung Märklin BR 120 DB AG

#3 von Cyberrailer , 01.06.2014 15:06

Hallo

Die Lok macht echt eine gute Figur !
Da braucht man sich echt keine neue 120er zu kaufen, wenn man etwas Basteln kann.
Gut, deine Eingriffe erfordern schon etwas Erfahrung auf mehreren Gebieten.
Trotzdem, klasse gemacht.
Das mit dem Kugellager muss ich mir mal genauer anschauen.
Ist auf der Motorblockseite immer ein Plastiklager eingesetzt ?

Gruß Mario


Schaut doch mal bei mir vorbei :

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RE: Superung Märklin BR 120 DB AG

#4 von Railion ( gelöscht ) , 01.06.2014 16:04

Moijen

Für eine Serien 120 haben die Isolatoren alle die falsche Bauform
Fleischmann hat da die Richtigen, ansatzweise auch die Trix Eigenkreation.

Die 36er Steckdosen kann man getrost weglassen, die Serienloks hatten keine KWS mehr, nur noch ZWS/ZDS.
(die Vorserie bei Nikolaus Mohr hat die KWS!)


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RE: Superung Märklin BR 120 DB AG

#5 von Settebello , 01.06.2014 16:34

Hallo Georg, Railion,

daß die Isolatoren nicht die richtigen sind, hatte ich auch schon irgendwo gelesen. Aber die passen eben zu den Pantos, da sie ein Loch haben, in das die Pantos von oben eingesteckt werden können.

An den "Dachgarten" traue ich mich im Moment nicht ran, mir reicht es auch erst einmal

@ Mario: Danke für die Blumen, bei diesen Märklin-Motoren ist auf der Motorblockseite immer ein Gleitlager aus Kunststoff. Das verursacht lange nicht soviel Lärm wie das Motorschild, läßt sich aber leicht austauschen. Der Einbau eines Kugellagers im Motorschild ist aufwendiger (ein exaktes Aufbohren des Motorschildes ist erforderlich), bringt aber mehr.

@Railion: prima, dann fehlt der Pufferbohle ja nichts - Danke für die Info!

Viele Grüße,

Sebastian


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RE: Superung Märklin BR 120 DB AG

#6 von Keksfabrik , 09.12.2014 08:55

Hallo Sebastian,

ich möchte meine 120 (noch mit DB-Keks) auch supern. Hast du eine Artikelnummer der Roco-Zurüstteile für die Kupplung. Und wie hast du diese befestigt?

Danke im Voraus für deine Antwort!


Viele Grüße

. Martin


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RE: Superung Märklin BR 120 DB AG

#7 von Schroedjs , 09.12.2014 13:44

Wie hast du es den motorseitig gemacht??

Die neuen 120 mit Inneneinrichtung haben einen kleineren Gusskörper des Motors.
Deine hat aber noch den großen Guss.
Passt das so einfach?


Liebe Grüße, J.J. (d?ei d?ei)


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RE: Superung Märklin BR 120 DB AG

#8 von Der Krümel , 09.12.2014 14:24

Hat deutlich gewonnen, das Modell!
Toll!


Viele Grüße
Hendrik


 
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RE: Superung Märklin BR 120 DB AG

#9 von Settebello , 09.12.2014 15:15

@ Martin: der Kupplungshaken war im Zurüstbeutel von Roco, der in der Teileliste aufgeführt ist. Die Montage ist einfach, ich habe nur die angespritzte Kupplung mit einem Skalpell entfernt und ein Loch für die Roco-Kupplung gebohrt, dann die Kupplung mit Zweikomponentenkleber eingeklebt.

@JJ: Am Motorblock habe ich nichts verändert. Beim Bearbeiten des Fleischmann-Führerstandes habe ich nur darauf geachtet, daß der Führerstand nicht weiter in das Gehäuse Richtung Motorblock hineinragt als das alte Füllstück. Dann paßt das. Das größere Problem waren die Lampenträger (s.o.)

@ Hendrick: Danke für die Blumen. Das Modell macht auch ein paar Monate nach dem Umbau noch viel Spaß. Mir gefällt besonders der Lichtwechsel mit der roten Schlußbeleuchtung im Schiebebetrieb. Und - in jeder Fahrtrichtung - fällt die abgeschaltete Beleuchtung auf der Zugseite positiv auf. Kleine Probleme treten mit den Stromabnehmern auf. Wenn man die Schrauben zu fest anzieht, springen sie immer von allein auf, und wenn man die Schrauben zu locker läßt, verdrehen sie sich etwas. Aber sonst ist alles paletti

Viele Grüße und viel Erfolg beim Umbau wünscht

Sebastian


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RE: Superung Märklin BR 120 DB AG

#10 von Keksfabrik , 19.12.2014 20:06

Guten Abend,

ich habe mich heute an den Pantographen-Umbau gewagt. Leider ist dieser jäh beendet. Ich habe im Moment kein Glück mit Bestellungen im Internet, ständig ist was falsch.
Die beiden Stromabnehmer sehen unterschiedlich aus. Der eine ist matt und der andere glänzt. Das sieht zusammen ziemlich beknackt aus:



Werde nun erstmal auf den Umtausch warten müssen...


Viele Grüße

. Martin


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RE: Superung Märklin BR 120 DB AG

#11 von Settebello , 19.12.2014 22:06

Zitat von Keksfabrik

Die beiden Stromabnehmer sehen unterschiedlich aus. Der eine ist matt und der andere glänzt.



Das war bei mir genauso! Hatte aber nix mit Inernet-Bestellungen zu tun, denn ich hatte sie über ein Fachgeschäft bestellt. Ich habe mich aber damit abgefunden und sie behalten, denn schließlich sieht man sie ja nicht so dicht nebeneinander

meint Sebastian


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RE: Superung Märklin BR 120 DB AG

#12 von Keksfabrik , 20.12.2014 11:55

Stimmt, auf deinen Bildern sieht man es kaum. Ich hatte die beiden mal testweise aufgelegt und es hat mir nicht gefallen. Die Teile waren ja auch nicht so billig. Ich warte erst Mal ab, was der Verkäufer dazu sagt...
Durch die andere Lackierung haben die Isolatoren auch nicht in den Füßen gehalten (gut, die könnte man kleben...)


Viele Grüße

. Martin


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RE: Superung Märklin BR 120 DB AG

#13 von Schroedjs , 20.12.2014 15:44

Der eine sieht rot gespritzt aus und der andere schlecht überlackiert.
mmh ???


Liebe Grüße, J.J. (d?ei d?ei)


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RE: Superung Märklin BR 120 DB AG

#14 von hansi057 , 20.12.2014 21:27

Der rechte hat eine Schicht Klarlack bekommen.


Freundliche Grüße
Hansi


 
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RE: Superung Märklin BR 120 DB AG

#15 von trashmaster , 21.12.2014 00:17

Das Problem mit den unterschiedlichen Lacken kenne ich auch. Die neueren Stromabnehmer sind matt lackiert, die älteren noch glänzend. Und je nachdem aus welcher Charge man die Dinger bekommt variiert das immernoch, obwohl es die Matten schon seit mehreren Jahren gibt.


Grüße Georg


 
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#16 von Schroedjs , 23.12.2014 11:06

Zitat von hansi057
Der rechte hat eine Schicht Klarlack bekommen.



Glaub eher roter Lack, weil zwischen dem Panto ist roter Sprühnebel zu erkennen.


Liebe Grüße, J.J. (d?ei d?ei)


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RE: Superung Märklin BR 120 DB AG

#17 von Settebello , 23.12.2014 11:50

wie auch immer - beim matten Exemplar hätte etwas Klarlack wohl ausgereicht, um es an das glänzende anzugleichen. Trotzdem ist das natürlich bei dem Preis nicht akzeptabel.


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RE: Superung Märklin BR 120 DB AG

#18 von Settebello , 14.03.2015 22:02

Nachtrag:

Wie ich oben berichtet hatte, gab es leichte Probleme mit den Pantos, die entweder zu locker sitzen oder bei fester angezogener Schraube ständig von selbst aufspringen. Dieses Problem habe ich durch leichtes Zurechtbiegen lösen können.

Dafür ergab sich ein anderes : die Lok bekam Kontaktprobleme und stockte beim Fahren häßlich. Zuerst hatte ich den Flüsterschleifer von Roco im Verdacht, denn so etwas kannte ich von Märklin-Loks überhaupt nicht. Auch ein Nachbiegen half jedoch nicht. Wie man manchmal liest, soll es bei manchen Märklin-Drehgestell-Loks Masseprobleme geben. So hat es jetzt auch mich erwischt, dachte ich, und stellte eine Masseverbindung zum Schleiferdrehgestell mittels einer Lötöse und einem Kabel her; die sieht so aus:



Doch auch das half nicht Viel hilft viel, dachte ich, und stellte die Masseverbindung auch mit dem angetreibenen Drehgestell her:



Und siehe da, jetzt schnurrt sie wieder wie ein Kätzchen ! Des Rätsels Lösung sehe ich in folgendem: der Flüsterschleifer federt wohl weiter aus als ein Märklin-Schleifer. Dadurch haben die Räder des Drehgestells mit dem Schleifer weniger Druck auf das Gleis und der Kontakt wird schlechter. Dadurch erklärt sich auch, warum ich das Problem bei den anderen Märklin-Loks mit Metallgehäuse nicht habe - die sind einfach schwerer Das Nachbiegen des Flüsterschleifers mit dem Ziel, besseren Kontakt zu bekommen, hat das Problem eher noch verschärft. Erst der zusätzliche Massekontakt am angetriebenen Drehgestell führt jetzt zu einer sicheren Masseverbindung, denn trotz der Haftreifen dürfte mindestens eines der Räder immer noch Kontakt zur Schiene haben.

Viele Grüße von

Sebastian


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RE: Superung Märklin BR 120 DB AG

#19 von Rocmarhag , 16.03.2015 17:29

Ja ich habe die auch umgebaut aber keine solche Problem gehabt wie du das erklärst, das Drehgestell selber zwischen den Zapfen und dem Rahmen da soll man diese Stellen mit Sandpapier oder einem Schraubenzieher die Fläche wieder rein machen und kann man auch die späteren 3 eckige Scheibe Federn einbauen., warum du die Masse unterhalb angelötet hast war auch nicht notwendig, weil man das an einer Schraube am Motorschild machen kann.

wenn ich mal was absäge verwende ich immer meinen Dremmel mit dem Schneidrad.



Ole


 
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RE: Superung Märklin BR 120 DB AG

#20 von Settebello , 16.03.2015 21:33

Zitat von Rocmarhag
warum du die Masse unterhalb angelötet hast war auch nicht notwendig, weil man das an einer Schraube am Motorschild machen kann.



stimmt, das hätte ich auch einfacher haben können , Danke, Ole!

Sebastian


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RE: Superung Märklin BR 120 DB AG

#21 von Rocmarhag , 17.03.2015 05:44

Sebastian,eine andere Besserung kannst auch noch unternehmen, einen Kupplungsschacht, Märklin hat diese Kupplungsmethode auch auf vielen anderen Loks benützt, BR 151, BR 515, BR 152, BR 111, u.s.w. ich galube den kann man noch immer als Ersatzteil kaufen, welche Nummer das ist weis ich aber nicht mehr.

Die Led beleuchtung habe ich ein bisschen anders konstruiert, meistens versuche ich keine Verbindung zwischen dem Gehäuse und dem Rahmen zu haben.

Ich habe die 3 Lichtstäbe am Ende abgeschnitten und wieder eingesetzt, dann ein kleines circuit board mit den Leds auf den ausgefrästen Rahmen gesteckt. die Led's bestehen aus 2 rot/weissen Leds unten und eine Weisse Led oben, ein ESU sound decoder mit größerem Lautsprecher. ESU Adapterplatte 51968, habe auch eine Roco 4 pol stromführende Kupplung eingebaut.

Ole











 
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RE: Superung Märklin BR 120 DB AG

#22 von Settebello , 17.03.2015 22:20

Hallo Namenloser aus Western Australien,

das ist sehr interessant!

Der Kupplungsschacht wäre in der Tat hilfreich, da ich alle meine D-Zugwagen auf den Roco KK-Kopf umgerüstet habe; nur beim ersten Wagen des IC für die 120er mußte ich eine Ausnahme machen. Weiß vielleicht jemand anderes die Bestellnummer? :

Das Konzept der Beleuchtung mittels Platine auf dem Chassis leuchtet ein, es erspart in der Tat die Kabelführung vom Gehäuse zum Chassis. Bei mir klappt das mit den Micorsteckern auch nach häufigem Abnehmen ganz gut, aber ohne Kabel wäre es natürlich praktischer. Ich habe mich gleichwohl damals anders entschieden, weil ich befürchtete, daß von den LED zuviel Licht an den Seiten und nach unten austritt, wenn sie weiter vom Gehäuse entfernt sind und derlei "Streulicht" ist mir ein Graus. Schrumpfschläuche hätten bei meiner Platine wegen der anderen Bauform der LED nicht gepaßt.

Mit der stromführenden Kupplung wird wohl die Innenbeleuchtung der Wagen versorgt?

Viele Grüße von

Sebastian


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RE: Superung Märklin BR 120 DB AG

#23 von TEE2008 , 17.03.2015 22:38

Hallo,
die Kupplungshalter haben die Teilenummer E671860 VPE: 4 für 6,00 €.Diese werden auch bei der aktuellen verkehrsroten BR 120 Märklin 37543 verbaut, sowie bei allen BR 151 der letzten Jahre.


Gruß

Tobias


 
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RE: Superung Märklin BR 120 DB AG

#24 von Settebello , 17.03.2015 23:24

Danke, Tobias!


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RE: Superung Märklin BR 120 DB AG

#25 von TEE2008 , 17.03.2015 23:31

Hallo Sebastian,
zur Verbesserung der Masseabnahme habe ich bei einigen Loks den Masseschleifer vom ebay Händler LED Baron verbaut.Dieser ist vielseitig einsetzbar.So habe ich z.B. für meinem Trix BosporusSprinter Taurus einen Radschleifer gebastelt, damit vom Schleiferdrehgestell von beiden Seiten Masse abgenommen werden kann.
Hier ein Link zum Masseschleifer:
http://www.ebay.de/itm/30-x-Universalrad...g-/321694210413

Hier wäre ein umgearbeiteter Masseschleifer für meine BR 120 (Märklin 3353):



Gruß

Tobias


 
TEE2008
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Gleise M und C-Gleis
Steuerung CS I; MS II; Trafo


   


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