RE: Märklin mfx-Decoder mit Lokprogrammer lesen und schreiben ?

#1 von Michael K , 15.03.2007 20:27

Hallo zusammen,
ich habe gerade meinen Lokprogrammer vom ESU-Service zurückbekommen (Platine wurde getauscht) Unter anderem hatte ich bemängelt, dass ich auch meine 01er 39010 nicht lesen und umprogrammieren kann (Geschwindigkeitskennlinie!)

So nun kam als Antwort: 39... Loks kann man nicht einlesen, wenn sie die neue Steuerplatine für den Sinus-Motor haben. (wie? neue Steuerplatine? Meinen die damit den Sinus2?)

Kann/konnte man die 39010 mit dem Lokprogrammer lesen/schreiben? Ich dachte eigentlich schon, oder? Es gab doch nur den Schienenbus und noch eine Lok, bei denen man den Decoder zum Lesen aus der Lok ausbauen musste oder auch bei der 01er?

Viele Grüße
Michael


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Michael


 
Michael K
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RE: Märklin mfx-Decoder mit Lokprogrammer lesen und schreiben ?

#2 von E103Team ( gelöscht ) , 15.03.2007 21:16

Hallo Michael,

ich will mal als u.a. überzeugter ESU Artikel Fan, woraus ich auch kein Geheimnis mache, meinen Senf dazu geben und hoffe Dir helfen zu können.

Die Loks mit Sinusmotor, insbesondere die mit der Sinussteuerplatine lassen sich in der Tat nicht mit dem LokProgrammer einlesen und bearbeiten. Das finde ich auch Mist. Schuld daran sind aber die Zusatzplatinen in den Märklin Sinusloks. Auch Loks der alten Sinusserie mit alltem Sinus waren teilweise schon davon bertroffen, wenn Sie weitere Steuer- oder "Pfiffplatinen" darin hatten.

Hier hilft nur bei den älteren Modellen das Ablöten des Lila Drahtes von der Platine, oder wie auch bei den neueren Loks das Ausbauen des Decoders und die einzelne Programmierung. Da das natürlich fast unmöglich ist, vor allem bei Decodern mit 21 pol. Schnittstelle ist schon klar. Aber deshalb wird ESU auch die Neuheit des Profi Testers entwickelt haben. Da, da sicherlich ein Bedarf da ist und sich dann auch u.a. die 21 pol. Decoder problemlos auslesen und programmieren lassen. Außerdem macht es ohnehin Sinn den Decoder vorher grob einzustellen bevor man Ihn in die Lok verbaut, vor allem wenn man den Stecker nicht verwenden kann und abzwicken muss.

Grüße

Thomas


E103Team

RE: Märklin mfx-Decoder mit Lokprogrammer lesen und schreiben ?

#3 von Michael Strauß , 15.03.2007 22:31

Hallo zusammen

die 01 ließ sich in der Tat vom Lokprogrammer nicht auslesen. Ich habe darauf hin die Lok geöffnet und das mehrpolige Kabel, mit welchem der Motor an die Platine angeschlossen ist entfernt. (sehr fummelig).
Danach ließ sich der Decoder auslesen und die Werte erst einmal speichern. Nach Zusammenbau der Lok konnten alle Werte geändert und auf den Decoder geschrieben werden. (z.B. lineare Kennlinie)
Trotzdem blieb die 01 aus den bekannten Gründen (Mini Sinus) fahrtechnisch eine Katastrophe.
Folge: Keine Vorbestellung von Neuheiten in diesem Jahr.

Grüße aus Zweibrücken
Michael Strauß


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RE: Märklin mfx-Decoder mit Lokprogrammer lesen und schreiben ?

#4 von Ruhr-Sider , 16.03.2007 05:52

Zitat von E103Team
.... Die Loks mit Sinusmotor, insbesondere die mit der Sinussteuerplatine lassen sich in der Tat nicht mit dem LokProgrammer einlesen und bearbeiten. ....



Hallo Thomas,

... und wieso lässt sich dann der Decoder eine BR290(beige/blau) mit C-Sinus2-Motor und Steuerplatine problemlos auslesen?

In dem Zusammenhang solltest Du mal Deine obige Aussage überdenken.


viele Grüße ... HGH
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RE: Märklin mfx-Decoder mit Lokprogrammer lesen und schreiben ?

#5 von Martin Lutz , 16.03.2007 06:56

Hallo miteinander,

Auch bei der neuen Re 4/4 I geht es!!


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RE: Märklin mfx-Decoder mit Lokprogrammer lesen und schreiben ?

#6 von Michael K , 16.03.2007 08:05

Hallo zusammen und schon mal danke für die Antworten!

Es gibt Mini-Sinus Loks, die sich auslesen lassen. Irgendwo hab ich mal eine Liste gesehen, welche sich mit dem Lokprogrammer ohne weiteres bearbeiten lassen und welche nicht.
Nur war mir nicht klar ob die 39010 so eine ist. Das ist meine einzige Mini-Sinus-Lok und nun sollte der Lokprogrammer mal auf sie losgelassen werden.

ESU schreibt mir ja nun, dass das wohl mit der "neuen ?" Steuerplatine (was heißt das eigentlich, nur Mini-Sinus im gegensatz zum ersten großen Sinus oder doch vielleicht eine neue Platine für den mini-Sinuns) nicht geht.

Tia, dann muss ich wohl mal die Lok aufschrauben.

Viele Grüße
Michael


Viele Grüße
Michael


 
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RE: Märklin mfx-Decoder mit Lokprogrammer lesen und schreiben ?

#7 von digilox1 ( gelöscht ) , 16.03.2007 09:05

Hallo,

Zitat
Auch bei der neuen Re 4/4 I geht es!!



Bei jener von Trix auch, aber zuverlässig nur mit dem werksseitig eingebauten Decoder.

Gruss,
Manfred


digilox1

RE: Märklin mfx-Decoder mit Lokprogrammer lesen und schreiben ?

#8 von norbi-h0 ( gelöscht ) , 16.03.2007 14:27

Hallo,

solange mir Probleme vorgesetzt werden, den Dekoder an meine Wünsche anzupassen (Wahl der Fahrkurve, Einstellung von Engschwindigkeit, Verzögerungswerten, ...) schwindet meine Lust, mir weitere Loks (den VT08.5 habe ich) mit mfx-Dekoder und Mini-Sinus zu kaufen, täglich. Und auch ein beim Modell x geht es, bei y aber leider nicht genügt mir nicht.

Gruss, Norbert


norbi-h0

RE: Märklin mfx-Decoder mit Lokprogrammer lesen und schreiben ?

#9 von Bernd Michaelsen ( gelöscht ) , 16.03.2007 14:34

Zitat von norbi-h0
...solange mir Probleme vorgesetzt werden, den Dekoder an meine Wünsche anzupassen (Wahl der Fahrkurve, Einstellung von Engschwindigkeit, Verzögerungswerten, ...) schwindet meine Lust, mir weitere Loks (den VT08.5 habe ich) mit mfx-Dekoder und Mini-Sinus zu kaufen, täglich. Und auch ein beim Modell x geht es, bei y aber leider nicht genügt mir nicht.



Moin Norbert !

Das kann ich gut nachvollziehen. Allerdings hat es bisher praktisch immer funktioniert, den Decoder einer Lok, der nicht bearbeitet werden konnte, abzuziehen und auf einen externen Sockel zu stecken und dort zu bearbeiten.

Trotzdem, Du hast recht, dies alles spiegelt die mangelnde Serienreife des ganzen Systems deutlich.


Bernd Michaelsen

RE: Märklin mfx-Decoder mit Lokprogrammer lesen und schreiben ?

#10 von Michael Knop , 16.03.2007 16:15

[quote="Bernd Michaelsen

Trotzdem, Du hast recht, dies alles spiegelt die mangelnde Serienreife des ganzen Systems deutlich.[/quote]


Warum Bernd???

Ist der Lokprogrammer ein Märklin-Produkt? Nein!

Und mit der CS lassen sich die Dekoder programmieren.


Die Aussage ist nicht mit der rosa Märklinbrille gemacht, sondern Realität.

Oder erwartet Ihr allen Enstes das die Märklin-Dekoder (egal, ob Sie aus dem Hause ESU kommen oder nicht) mit Produkten einer "fremden" Firma programmieren lassen?

Wie vieleicht einige Wissen, unterscheiden sich die ESU-OEM Dekoder teilweise in Hard- und Software von den Aftermarket-Dekodern des Hauses ESU.



Realistische Grüße, Michael

PS: Bernd, fährst Du mit deinem Opel zum VW-Händler am Ort um Fehlercodes auslesen zu lassen?


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RE: Märklin mfx-Decoder mit Lokprogrammer lesen und schreiben ?

#11 von Udo Nitzsche , 16.03.2007 16:46

Hallo alle zusammen,

mfx-Loks sind in erster Linie für den Betrieb mit Märklin Systems gedacht und dafür öptimiert.

Daher lassen sich auch alle (freigegebenen) Eigenschaften des Decoders nur unter Systems, d. h. mit der CS verändern. Dann funktioniert das auch ganz hervorragend!

Der MM-Modus sowie der (abschaltbare!) Analogbetrieb sind nur zur Abwärtskompatibilität eingebaut.

Wenn in den letztgenannten Betriebsarten die Loks nicht ganz so gut laufen, ist das aus meiner Sicht nur bedingt zu beanstanden.

Beispiel: Meine neue E18 (39680) mit mfx-Decoder und Minisinus fährt mit der CS ganz hervorragend und ohne jeden Ruckler, auch wenn ich Magnetartikel schalte. Mit der CU 6021 wird sie für die Dauer des Schaltimpulses deutlich ruckartig langsamer.

Nun kann niemand behaupten, dass dies allein an der höheren Ausgangsleistung der CS liegt, denn es war ausschließlich die E18 auf dem Gleis. Normalerweise dürfte daher auch bei der 6021 die Spannung nicht so stark einbrechen. Daher müssen hier noch andere Faktoren eine Rolle spielen.

Meine 01 und der VT08 zeigen dieses Verhalten unter der 6021 übrigens auch nicht, nur die E18.

Ursprünglich hatte ich mit dem Gedanken gespielt, mir die ECoS zuzulegen, bin dann aber nach der Ankündigung des CS-Updates doch auf den Systems-Zug augesprungen. Da ich mehr Loks von Märklin neu kaufe als von anderen Herstellern, hätte ich mir mehr Einschränkungen der Nutzbarkeit der (mfx-) Märklin-Loks eingehandelt: Da ich MM aufs Abstellgleis schieben will, lassen sich Minisinus-Loks nicht so leicht nach DCC (o. ä.) umrüsten als Loks mit "normalem" DC- oder Glockenankermotor nach mfx...

Dass Märklin die Kunden quasi "zwingt", auf Systems zu setzen, da sonst nicht alle Eigenschaften der Loks (erweiterte Sounds usw.) genutzt oder verändert (v-Kennlinie, Funktionsmapping usw.) werden können, ist natürlich nicht so toll, aber aus meiner Sicht lohnt es sich!

Das hat es zwar mit der Umstellung von MM (6020) auf MM2 (6021) schon einmal gegeben, aber da war es nicht ganz so krass!


Gruß aus Berlin
Udo

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RE: Märklin mfx-Decoder mit Lokprogrammer lesen und schreiben ?

#12 von Michael K , 16.03.2007 17:38

Hallo zusammen,

oje oje oje, neeeiiiinnnnn - ich wollte keine mfx / Systems / mini-Sinus Diskussion vom Zaun brechen. Nein bitte bitte nicht.

Ich wollte doch nur wissen, ob sich die 39010 tatsächlich nicht ohne Decoderausbau am Lokprogrammer bearbeiten lässt (wie wohl so manche andere mfx-Lok mit mini-sinus)

Dass mfx anders ist als alles bisher und dass die mini-Sinusse auch anders reagieren weiß ich. Ich weiß auch, dass der Lokprogrammer kein Märklin-Produkt ist - und trotzdem scheint es ja manche Märklin-Loks zu geben, die darauf hören...

Ich wollte mich nur vergewissern, dass meine Beobachtung korrekt ist und nicht wieder irgendwo ein Fehler (Programmer / Lok oder sonstwo) vorhanden ist.

Die tolle Forums-Suche hat mir leider nicht geholfen, die Frage zu beantworten, aber ich bin mir sicher, schon mal Beiträge dazu gelesen zu haben. Nur wo...

Also, nachdem was ich jetzt geantwortet bekommen habe, gehe ich davon aus, dass die 01er (39010) zu den Loks gehört, bei denen fürs Lokprogrammer-Programmieren der Decoder in welcher Weise auch immer ausgebaut/abgenabelt werden sollte.

Besten dank und viele Grüße
Michael


Viele Grüße
Michael


 
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RE: Märklin mfx-Decoder mit Lokprogrammer lesen und schreiben ?

#13 von Michael K , 16.03.2007 20:48

Hallo nochmal,
so, die Programmierung des mfx-Decoders funktioniert jetzt. Es muss das Motor-Flachbandkabel entfernt werden, so wie von Michael Strauß beschrieben.

Nun habe ich die Kennlinie auf linear verstellt und für Fahrstufe 1 die korrekte Dampfstoßzahl pro Radumdrehung (CV 57 = 33) eingestellt. Dazu waren einige Versuche nötig (immer wieder Motorkabel raus und rein...) Das passt nun auch, aber bei Fahrstufe 2 passts nicht mehr, die Dampfstöße kommen zu schnell. CV58 ist aber schon auf 127, langsamer geht nicht.
Also irgendwie passt das nicht... Klar, die Lok hat keinen Sensor, aber eine nahezu-Einstellung sollte wohl möglich sein. Hat jemand schon mal diese Einstellungen an der 39010 gemacht?

Viele Grüße
Michael


Viele Grüße
Michael


 
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RE: Märklin mfx-Decoder mit Lokprogrammer lesen und schreiben ?

#14 von HansM ( gelöscht ) , 16.03.2007 20:54

Tja, das Flachkabel zum Motor öfters ein - und ausstecken.
Das Problem hierbei wird nur sein, die Stecker / Kabel Kombination hat einen "Plug Count". Sollte dieser überschritten sein gibts Kontaktschwierigkeiten die sich nur durch Tausch der Komponenten abstellen lassen.
Und bei einem Flachkabel ist der "Plug Count" < 10.

Hans


HansM

RE: Märklin mfx-Decoder mit Lokprogrammer lesen und schreiben ?

#15 von Michael K , 16.03.2007 20:58

Hallo Hans,
diese Problematik ist mir bewusst, ich hoffe...
Aber: Dieses Flachbandkabel hat vergoldete Kontakte und der Stecker wird ver/entriegelt. Damit sollten ein paar mehr Versuche möglich sein.
Aber trotzdem limitiert.
Gruß
Michael


Viele Grüße
Michael


 
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RE: Märklin mfx-Decoder mit Lokprogrammer lesen und schreiben ?

#16 von Michael K , 16.03.2007 21:31

So nun habe ich fertig probiert:
Folgende Einstellungen harmonieren wohl am besten mit der linearen Kennlinie:
CV57 = 60
CV58 = 127 (voll Anschlag)

Es gibt aber folgendes Problem:
In FS1 sind pro Radumdrehung nur zwei Schläge hörbar.
Ab FS2 passts dann mit 4 Schlägen.
Das scheint wohl ein Bug in der Soundsoftware zu sein, oder hab ich was falsch verstanden?

Über eine Rückmeldung, ob diese Problematik noch jemand festgestellt hat, würde ich mich freuen.

Jetzt muss ich das mal an dem normalen Loksound 3.5 ausprobieren, ob der das gleiche Verhalten zeigt...

EDIT: So und im Motorola-Testbetrieb am Lokprogrammer ist wieder alles ganz anders - TOLL !!! An der MS im mfx-Betrieb passts nun einigermaßen, aber im Motorola-Betrieb ist der Dampfschlag wieder viel zu schnell. Das muss wohl mit der verschiedenen Fahrstufenzahl zusammenhängen

Gruß
Michael


Viele Grüße
Michael


 
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