ich habe heute meine Fleischmann Br 111 (4349) auf Digital umgebaut, verwendet wurden von ESU Kabelsatz mit 8-poliger Buchse (51950) und ein ESU Lokpilot V4 (Firmware wurde vor dem Einbau aktualisiert!).
Vor dem Umbau fuhr die Lok ohne Probleme Analog, nach dem Umbau macht sie jedoch seltsame Kratz bzw. Brumgeräusche, ist etwas schwer zu beschreiben.
Auch nimmt die Geschwindkeit nach ein paar runden merklich ab.
Ich habe schon alles möglich versucht einzustellen, habe bis jetzt aber keinen Erfolg gehabt.
Kann es sein das der Motor defekt oder verschlissen ist?
Bilder kann ich später mal machen, ich habe die Kiste jetzt nochmal komplett zerlegt.
Die Beleuchtung war noch gar nicht drin, also kann hier ein Fehler eigentlich ausgeschlossen werden.
Was mir beim Motor aufgefallen ist, die Welle mit dem Ritzel und dem Anker lässt sich fast 3mm hin und her schieben.
Meine Überlegung ist jetzt die Lok mit einen Motor vom Lemo Solar umzubauen, als Motor hätte ich den hier im Auge: Art.Nr: 2607T012SR
Jetzt habe ich aber kein Plan ob ich das alte Ritzel wieder benutzen kann, wenn nicht, wie finde ich heraus welches ich brauche? Das einzige was ich weiß das es 12 Zähne hat. Da gibt es ja noch irgendwas mit Modul.
Ich habe von Motor umbauten absolut keine Ahnung und würde das zu ersten Mal machen.
Die Kollektoren von Motor haben zwar einige riefen aber beim laufen lassen ist keine Bürstenfeuer zu sehen, auch der abrieb ist gering bis gar nicht vorhanden.
Was jedoch gleich ins Auge springt sind die Schleifspuren hinten im Motorblock, da scheint der Anker wohl Kontakt zu haben.
Der Motor lässt sich allerdings leicht und ohne hakeln drehen, auffällig ist aber eine merkliche Erhitzung des Motors nach ein paar Runden, auch der Decoder erwärmt sich merklich.
Nach ein bisschen nachgrübeln weiß ich jetzt auch wo ich das Geräusch schon einmal gehört habe.
Wenn bei meinen Märklin Loks die Lager trocken waren oder die Schrauben vom Motorschild sich gelockert hatten war da so ein durchdringliches „Kreischen“ zu hören, so ähnlich kling es auch bei dem Fleischmann Motor, nur nicht ganz so laut.
Aber auch ölen und verändern der Schraubenspannung beseitigt hier das Geräusch nicht, also vermute ich mal stark das die Lager am Ende sind.
PS: Ich war jetzt nochmal schnell bei meinen Kumpel in der Uni und haben den Motor im Ultraschall Bad gereinigt, da kam ne ordentliche Brühe raus!
Wenn morgen alles wieder richtig trocken ist wird alles wieder montiert, ich werde berichten!
ich habe heute mal gemessen ob die Methode von Rüdiger mit den Kuglelagern einen funktionieren würde.
Allerdings ist die Wandstärke hinten im Motorschild zu gering, ich weiß nicht ob das halten würde, das nächste Problem wäre dann wie man den Anker in der korrekten Lage fixieren soll.
Mich packte dann der bastler Ehrgeiz und ich fing an meine Kisten zu durchwühlen, und fand einen Motor aus einen alten DVD Player der für das öffnen und schließen den Lade zuständig war.
Nach weitern wühlen förderte ich noch ein passendes Zahnrad (12 Zähne Modul 0,5) zu tage, zwar nur aus Nylon aber für das testen völlig ausreichend.
Nach einer weile mit anpassen und ausfräsen passte der Motor dann nahezu perfekt.
Die ersten testfahrten waren einfach nur ne Wucht!
Super leise, präzise zu steuern, nur etwas schnell, ich vermute die Motorspannung ist einfach zu hoch für den Motor.
Das hat mich nun ermutigt den Umbau mit dem Faulhaber Motor und einen passenden Messingritzel zu machen.
diese Motoren waren ja auch in den Modelltorcque Umbausätzen drin, die sind aber meist für 6-9V ausgelegt, und laufen schnell, mit kleinster Spannung gehen sie los.
Bei Analogbetrieb hatten die Modeltorcque Dinger eine Diodenbaterie (4 dioden, = -4V = max 10V am Motor) dabei, bei Digital muss die nicht herein.
deine Lok hat einige Kilometer an Laufleistung hinter sich. 1. die Lager und 2. die Zahnräder. Soweit auf dem Foto sichtbar, haben sie spitze Zähne, was auf starke Abnutzung hinweist. Die Teile sind enifach "mechanisch verbraucht". Da hilft nur Ersatz, falls man den noch bekommt.