RE: Hat das Mittelleitersystem überhaupt noch Vorteile?

#351 von Volker_MZ , 11.08.2014 01:07

Zitat von hks77


Hallo Lukas,

das ist alles völlig am Thema vorbei, was Du hier schreibst.

Edit: Für Dich Volker gilt dasselbe.

Warum müssen immer noch solche Beiträge folgen, für die es in der Schule ein "Setzen, Sechs" gegeben hätte :



Bist du hier der Blockwart oder Oberlehrer? Bitte mäßige deinen Tonfall!

Einen schönen Tag noch

Volker


 
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RE: Hat das Mittelleitersystem überhaupt noch Vorteile?

#352 von walker , 11.08.2014 02:00

99,X% aller Modellbahner werden nie eine Anlage schaffen, bei der der Mittelleiter auch nur ansatzweise optisch "schädlich" ist, das dürft ihr bei aller Euphorie fürs eigene Gleissystem nicht vergessen.
Dahingegen hat jeder Mobaeinsteiger einige Vorteile durch den Mittelleiter, die Gründe wurden hier genannt. Auch wenn man diese bei allem OT-Gekeife hier quasi mit der Lupe suchen muss.

Ich hab die 15 Seiten gelesen - vergesst bitte nicht, dass es auch um EURE Zukunft geht.
Wenn hier einige "Experten" das jeweils präferierte System vehement (und häufig auch unsachlich) verteidigen, braucht Ihr Euch nich zu wundern, wenn der Nachwuchs ausbleibt. Sinnfreie Glaubenskriege helfen keinem Mobafreund und schrecken potentielle Mitleser möglicherweise sogar dauerhaft ab. Die Rechthaberei einiger hier nervt extrem, nich nur fachlich inhaltlich, sondern auch im eigenen Interesse!

Gruß René

PS: Einige haben hier seitenweise über Kehrschleifen debattiert -> Zweileiter-(Hardcore-) Fans haben vehement die nich nötige Elektronik beim Dreileitergleis (erfolglos) versucht totzureden. Auch wurden Kehrschleifen als ohnehin vorbildwidrig erklärt. Wir macht ihr denn dann aber die vorbildgerechten Gleisdreiecke? Zugegeben sind Kehrschleifen inzwischen selten geworden (zuletzt bei der HSB gesehen/befahren), Gleisdreiecke erleb ich aber regelmäßig. Wie soll denn eine realistische Zuglänge darin auf Zweileiter- out-of-Turnhalle - funktionieren?
OK, die Frage is rhetorisch und auch ein bissl gemein (weil geht nich), aber vielleicht kommt nun bei mancheinem der Puls etwas runter und das Modellbahnhobby allgemein wieder etwas hoch ...


@Märklin: Eine Modellbahn besteht nicht nur aus rollendem Material!


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RE: Hat das Mittelleitersystem überhaupt noch Vorteile?

#353 von Gelöschtes Mitglied , 11.08.2014 06:38

Zitat von Peter Müller

Ich gebe mal ein Beispiel: Anlage 12 für 2 bis 3 Züge, 2.40 m * 1.70 m in L-Form



Zugegeben, eine harte Nuss. Aber Realität.


Hallo Peter,

das ist eine totale Spielbahn ... ...und wenn einer kommt und sagt er will das bauen, gibt es von meiner Seite nur eine Antwort, mach es im Mittelleitersystem, sonst wirst du nicht glücklich! Bei solchen Spielbahnen ist das Mittelleitersystem vermutlich unschlagbar.

Aber mein Bekannter will sicher etwas großzügier bauen, hat einen ganzen Dachstuhl zur Verfügung, ist Vorruheständler und hat Geld - darum schaut er sich jetzt gerade Spur 0 an und findet an der Firma Lenz zunehmend gefallen (die gute alte Bundesbahnzeit mit den roten Brummern V60 V100 BR21 ... großer Vorteil von Spur 0, es gibt keine grundsätzliche Systemdiskussion, das Gleis ist 2-leiter und das Format DCC - Basta!!!

Nette Grüße
KHPM



RE: Hat das Mittelleitersystem überhaupt noch Vorteile?

#354 von kaeselok , 11.08.2014 08:01

Zitat von khpmueller
... darum schaut er sich jetzt gerade Spur 0 an und findet an der Firma Lenz zunehmend gefallen ....



Hallo KHPM,

wenn er wirklich Platz hat sollte er sich mal Spur 0 Anlagen anschauen oder einen Modellbahnclub in dieser Spurweite in seiner Nähe besuchen.
Eventuell macht für ihn auch die Spur 1 Sinn; der Platzbedarf ich aber natürlich auch nicht ohne. Bei Interesse bitte bei mir melden, ich bin ja ein von H0 nach 1 Konvertierter ... ops:

Zum "Glaubenskrieg" schreibe ich nix mehr. Erstens, ist alles gesagt. Zweitens, haben wir das Thema gefühlt einmal pro Quartal. Drittens, jeder Moba-Neueinsteiger ist anders, hat andere Vorstellungen, handwerkliche Fertigkeiten, Wünsche, monetäre Mittel, Zeit und Ziele.

Es gibt für jeden etwas in der großen, weiten Modellbahnlandschaft ...

Viele Grüße,

Kalle


 
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RE: Hat das Mittelleitersystem überhaupt noch Vorteile?

#355 von Gelöschtes Mitglied , 11.08.2014 09:01

Hallo Kalle,

Spur 1 haben wir auch schon angeschaut! Aber hier wird eindeutig weniger geboten fürs Geld, zumindest bei Märtrix! Soll heißen, oft ist zB. das Rücklicht nicht separat schaltbar, die Loks haben teilweise weniger Digital-/Soundfunktionen wie bei HO. Außerdem wird da ein Dachboden gleich "kleiner". Spur 0 ist eigentlich der ideale Kompromiss - und was so eine Lenz V100 für starke 500€ bietet im Vergleich zur Spur1 V100 von Märtrix, die übrigens auch starke 500€ kosten soll, ist nicht ohne:

Mischbauweise Metall/Kunststoff
Hochleistungsmotor
automatische Kupplung
mit originaler Schraubenkupplung nachrüstbar
Konstantlicht
fahrtrichtungsabhängiger Lichtwechsel
Federpuffer
Metallradsätze
Spurkranzhöhe kleiner 1,2 mm
Automatische Erkennung von Lenz-Digital (DCC) oder konventionellem Gleichspannungsbetrieb (analog)
Lastregelung mit besonders guten Langsamfahreigenschaften
einstellbare Anfahr- und Bremsverzögerung
USP - unterbrechungsfreie Signalverarbeitung - finde ich genial, wenns wahr ist - keine Kontaktprobleme mehr
ABC - automatische Brems-Kontrolle
RailCom - bidirektionale Kommunikation
fernbedienbare Kupplung
Original Sound, fernsteuerbar
Stirnbeleuchtung vorne und hinten getrennt schaltbar
schaltbare Führerstandsbeleuchtung

Vorteil ist auch, das Lenzprogramm ist noch überschaubar und doch im kommen. Für jemanden der für die roten Bundesbahnbrummer schwärmt und vom Nebenbahnbetrieb der 60/70iger Jahre träumt eigentlich ideal! Damals war die (Bahn-) Welt noch in Ordnung, auf jeden Fall wenn man zurück blickt. Und dies ist auch die Zeit welche so "alte" Herren wie mich und meinen "Modellbahnanfänger" bahntechnisch geprägt hat.

Nette Grüße
KHPM



RE: Hat das Mittelleitersystem überhaupt noch Vorteile?

#356 von rolfuwe ( gelöscht ) , 11.08.2014 09:58

Zitat von walker
...Gleisdreiecke?...weil geht nich...


Eigentlich wollte ich die Klappe halten, weil nun alles schon mehrfach gesagt wurde. Aber bei Falschaussage sollte man eingreifen.
"geht nicht" gilt nur für 2L-Digitalfahrer ohne Grundkentnisse über normale analoge Fahrstrassenschaltungen.
Für alles hier genannte, was mit Mittelleiter einfacher geht, gibt es im 2L auch einfache Lösungen. Wer mit einfachen Relais u. Schalter (denn es geht auch alles ohne Elektronik) nicht klarkommt, sollte dann aber auch nicht behaupten, das irgend etwas gar nicht geht.
Man kann auch einen Pfurz grün anmalen u. über die Gardinenstange rollen lassen. Aber das ist dann wirklich so aufwendig, das es für einen normal polytechnisch gebildeten Menschen, nicht machbar ist.
Evtl. ist es ein Fehler als Kind gleich mit digitalen Startsets anzufangen. Es verkümmern dann die in der Schule gelernten Grundlagen u. man verlernt evtl. das Denken.


rolfuwe

RE: Hat das Mittelleitersystem überhaupt noch Vorteile?

#357 von Münch ( gelöscht ) , 11.08.2014 10:01

hallo

nach 15 Seiten teilweise sachlicher, teilweise unsachlicher Beiträge,möchte ich folgendes Fazit ziehen:
sollten die H0er doch froh sein, dass es in beiden Gleissystemen Vollsortimentanbieter gibt(wenn auch mit
leichten Einschränkungen),die jedem die Möglichkeit offen lassen, sich für das ein oder andere System zu
entscheiden.
Es gibt Argumente für beide , wie man sich letztlich entscheidet ,hängt ausschließlich von den persönlichen
Vorlieben ab und wie tief man sich mit elekrotechnischen bzw .elekronischen Fragen beschäftigen möchte.
Unbestreitbarer Fakt dürfte aber sein, dass man angesichts des heutigen Preisniveaus ab einem
gewissen Grundstock an Material nur unter erheblichen finanziellen Verlusten einen Systemwechsel vor-
nehmen könnte.
Und eines dürfte auch unbestritten sein: dank moderner Technik waren sich die beiden Systeme noch nie
so nah wie heute,der gegenseitige Austausch von "Highlights"(sprich besondere Modelle) so einfach.
mfG


Münch

RE: Hat das Mittelleitersystem überhaupt noch Vorteile?

#358 von Heinzi , 11.08.2014 10:05

Zitat
Eigentlich wollte ich die Klappe halten, weil nun alles schon mehrfach gesagt wurde. Aber bei Falschaussage sollte man eingreifen.
"geht nicht" gilt nur für 2L-Digitalfahrer ohne Grundkentnisse über normale analoge Fahrstrassenschaltungen.
Für alles hier genannte, was mit Mittelleiter einfacher geht, gibt es im 2L auch einfache Lösungen. Wer mit einfachen Relais u. Schalter (denn es geht auch alles ohne Elektronik) nicht klarkommt, sollte dann aber auch nicht behaupten, das irgend etwas gar nicht geht.


Auch wenn auch ich nicht mehr antworten wollte......In allen Beschreibungen die ich ich bisher gelesen habe stand die Bedingung dass der Kehrschleifenabschnitt länger als der längste Zug sein müsse. (Zugeggeben es waren nicht allzuviele die ich im www überhaupt gefunden habe.

Es wäre also lieb von dir wenn du mal einen Link o.ä. hier einstellen würdest damit man deine Behauptung auch nachvollziehen könnte.


Gruss Heinzi
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RE: Hat das Mittelleitersystem überhaupt noch Vorteile?

#359 von Wolfram1 ( gelöscht ) , 11.08.2014 10:11

Zitat von ES44C4

Schaut mal die Originale an!

Ich habe noch kein Original Zug/Lok gesehen die auf der Ebene Zacken brauchte um sich fort zu bewegen.
Z.B. Im Original nimmt eine Europäische E-Lok den benötigen Strom auch aus der Fahrleitung und nicht aus der Schiene. Da kein Mittelleiter vorhanden ist.
Bei 2L ist man dem Original um einiges näher dran.



Der Mittelleiter hängt über dem Fahrzeug, statt drunter zu liegen, aber gerade die E-Lok ist DAS Beispiel, das du nicht bringen durftest, weil sie ein symmetrisches Stromsystem hat: einen Mittelleiter, von dem sie mit Schleifer (Stromabnehmer oder Pantograph genannt) den Strom abnimmt, und die Masse auf BEIDEN Fahrschienen.

Ich hole dann mal


Wolfram1

RE: Hat das Mittelleitersystem überhaupt noch Vorteile?

#360 von Heinzi , 11.08.2014 10:19

Im übrigen frage ich mich was das für Mitglieder, sind die "immer wieder" solche Fagestellungen hier aufwerfen.........

"""Ich bin von einem Modellbahneinsteiger gefragt worden, welches System ist empfehlenswert? """

Einem "khpmueller" traue ich eigentlich zu, dass er genau weiss, was er hier damit auslöst!

Immerhin stand da nicht noch bei der Frage......" Ich möchte keinen Glaubenskrieg auslösen"

Netter gelungener Versuch die Sommerpause etwas mit "action" zu bereichern.

Und ich binn dann mal an der Tanke....


Gruss Heinzi
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RE: Hat das Mittelleitersystem überhaupt noch Vorteile?

#361 von Asslstein , 11.08.2014 10:25

Servus Heinzi,

Dir ist schon klar, dass nachfolgendes auch für unser schönes Mittelleitersystem zutrifft.

Zitat von Heinzi

In allen Beschreibungen die ich ich bisher gelesen habe stand die Bedingung dass der Kehrschleifenabschnitt länger als der längste Zug sein müsse. (Zugeggeben es waren nicht allzuviele die ich im www überhaupt gefunden habe.


Ist diese Voraussetzung nicht gegeben, fährt sich der Zug selbst in die Flanke.

Gruß
Knut


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RE: Hat das Mittelleitersystem überhaupt noch Vorteile?

#362 von Flash , 11.08.2014 10:54

Zitat von Heinzi
Immerhin stand da nicht noch bei der Frage......" Ich möchte keinen Glaubenskrieg auslösen"

Netter gelungener Versuch die Sommerpause etwas mit "action" zu bereichern.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich die Beiss-Reflexe bei vermeintlich erwachsenen Menschen verselbstständigen, wenn es um die sogenannte Systemfrage geht. Dabei beruht die Systemauswahl bei den meisten hier doch gar nicht auf einem rationalen Entscheidungsprozess, sonder hat sich "so ergeben".

Zitat aus der "Umfrage für Märklinianer: Warum Märklin?"

Zitat von Stummilein
Hallo,

war nicht geplant, hat sich so ergeben.


So long, Flash


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RE: Hat das Mittelleitersystem überhaupt noch Vorteile?

#363 von Heinzi , 11.08.2014 11:32

Zitat von Asslstein
Servus Heinzi,

Dir ist schon klar, dass nachfolgendes auch für unser schönes Mittelleitersystem zutrifft.

Heinzi hat geschrieben:

In allen Beschreibungen die ich ich bisher gelesen habe stand die Bedingung dass der Kehrschleifenabschnitt länger als der längste Zug sein müsse. (Zugeggeben es waren nicht allzuviele die ich im www überhaupt gefunden habe.

Ist diese Voraussetzung nicht gegeben, fährt sich der Zug selbst in die Flanke.

Ich antworte dann mal von der TAnke aus.....

Da bin ich mangels Praktischer Anwendung mich nur an die Anleitungen zu den Kehrschleifenmodulen halten kann bin nicht ganz einverstanden:
Was die physishe Kehrschleife betrifft hast du natürlich recht.
Aber zumindest in den Anleitungen die ich gelesen habe steht: ++nur ein Zug in der "Kehrschleife"++. Wobei "Kehrschleife" hierbei das elektrisch umschaltbare Teilstück der Kehrschleifen gemeint ist. (Und diese muss ja nicht zwingend die gesammte Kehrschleife umfassen).
So steht weiter in den Anleitungen bezüglich eines Kehrschleifenschattenbahnofes: (und darauf beziehe ich mich)
++ Die Kehrschleifenstrecke ist, je nach anordnung des SBH vor, oder vor und nach dem SBH zu verlegen++
Das deute ich so, dass ich FÜR MEINEN SBH (bei dem die Abstellgeleise die Kehrschleife bilden vor oder nach meinen Gleisharven mindestens eine "Kehrschleifenstrecke" einrichten müsste die länger ist als mein längster Zug.
Und das ist bei meiner kleinen Anlage und meinem Gleisarangement schlechthin unmöglich.


Gruss Heinzi
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RE: Hat das Mittelleitersystem überhaupt noch Vorteile?

#364 von Asslstein , 11.08.2014 11:48

Hallo Heinzi,

Du schreibst es selbst.

Zitat von Heinzi

Das deute ich so, dass ich FÜR MEINEN SBH...


Natürlich weiß auch ich nicht, wie Dein SBH und der entsprechende Gleisabschnitt aussieht. entsprechend wäre es unseriös zu behaupten, dass es dafür eine einfache Lösung gibt. Interessiert an einer Aufklärung bin ich aber schon.
Wenn es Dich auch interessiert, wäre es schön, wenn Du einen Gleisplan Deines betreffenden Abschnittes hier einstellen könntest. Dann brauchen wir nicht zu spekulieren und hätten Fakten.

Gruß
Knut


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RE: Hat das Mittelleitersystem überhaupt noch Vorteile?

#365 von Alex Modellbahn , 11.08.2014 12:10

Moinsen Stummis,

Kann man den Glaubenskrieg nicht endlich mal beenden? Ich komme hier nicht mehr mit. Bitte jeder nach seiner Fasson.
Im weiteren Frage ich mich gerade, wie kommt man in diesem Thread auf die Idee die Vorteile einer Spur 1 Lenz V100 zum gleichen Märklinmodell aufzuzeigen? Oder ist das Märklinmodell mit Mittelleiter? Ich bin total verwirrt.

Ich wäre für ein neues EU-Gesetz: H0-Bahnen nur noch mit Mittelleiter. Dann gibt es keine Diskussionen mehr und alles andere wäre auf Strafe verboten.

PS: dieser Beitrag ist nicht ganz ernst gemeint.


nordische Grüße
Alex


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RE: Hat das Mittelleitersystem überhaupt noch Vorteile?

#366 von kaeselok , 11.08.2014 12:21

Zitat von khpmueller
Hallo Kalle,
Spur 1 haben wir auch schon angeschaut! Aber hier wird eindeutig weniger geboten fürs Geld, zumindest bei Märtrix!



Volle Zustimmung! Spur 1 kauft man bei KM-1 (http://www.km-1.de) oder KISS, oder Wunder, oder ...
Aber den Platz braucht man halt.


Noch eine Info:
Bei der IG Spur 1 in Mannheim gibt es ein Gleisdreieck - natürlich mit Kehrschleifenschaltung.
Meine Spur 1 Anlage daheim hat 2 Kehrschleifen und Module KSM2 von TAMS. Funktioniert einwandfrei.
(ach ja, Spur 1 fährt man OHNE Mittelleiter )

Natürlich habe ich mir als ehemaliger Mittelleiterfahrer NIE irgendwelche Gedanken um die Polarität der Aussenschienen machen müssen, die waren immer "Masse". Daher ist dies auch ein eindeutiger Vorteil des Mittelleitergleises.

Ob dieser Vorteil allerdings eine Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Gleissystem herbeiführt, möchte ich doch bezweifeln! Da gibt es noch gefühlte 77 andere Parameter zu vergleichen ...


Viele Grüße,

Kalle


 
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RE: Hat das Mittelleitersystem überhaupt noch Vorteile?

#367 von rolfuwe ( gelöscht ) , 11.08.2014 12:30

Zitat von Heinzi
...Es wäre also lieb von dir wenn du mal einen Link o.ä. hier einstellen würdest damit man deine Behauptung auch nachvollziehen könnte.


Wollen wir nicht mal versuchen, gemeinsam u. ohne WWW eine Lösung zu finden?
Nach NEM ist bei 2L= rechts + u. links - .
Also analog u. digital darf sich diese Polung auf der Fahrstrecke des Zuges nicht ändern. Deshalb hat das analoge 2L Fahrstromversogungsgerät einen Fahrtrichtungschalter, der oft nichts weiter als ein 2-poliger Umschalter ist u. Trennstellen zwischen Fahrstraßen zwischen denen sich die Polung ändern kann oder die vom Netz getrennt werden sollen.
Das Gleisdreieck muß nun nur mit so einem Umschalter an die Einspeisungspolung angepasst werden.
Nun war ich zu faul im WWW nach geeigneten fertigen elektronischen Modulen zu suchen u. habe mal versucht etwas aufzumalen. Im Forum gibt es bestimmt genug Leute, die sagen können, ob das so funktioniert oder nicht?
Dieser Umschalter für das Dreieck kann "zu Fuß" oder auch mit Relais geschaltet werden, so wie man das auch mit den Weichen machen würde.


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RE: Hat das Mittelleitersystem überhaupt noch Vorteile?

#368 von Kugellager , 11.08.2014 13:17

Zitat von Asslstein
Servus Heinzi,

Dir ist schon klar, dass nachfolgendes auch für unser schönes Mittelleitersystem zutrifft.

Zitat von Heinzi

In allen Beschreibungen die ich ich bisher gelesen habe stand die Bedingung dass der Kehrschleifenabschnitt länger als der längste Zug sein müsse. (Zugeggeben es waren nicht allzuviele die ich im www überhaupt gefunden habe.


Ist diese Voraussetzung nicht gegeben, fährt sich der Zug selbst in die Flanke.

Gruß
Knut



Doch das geht. Das hat hier schon mal einer erklärt: Kehrschleife im Schattenbahnhof und schon hast du ein Problem, da nur ein Zug in der Kehrschleife sein darf.

Immer wieder wird es als Vorteil fürs II Gleis angesehen, dass es verschiedene Hersteller mit verschieden hohen Schienen (Code 75,100,...) gibt. Ich sehe das als Nachteil, da schon von Verschiedenen, dass sie immer zuerst die passenden Radsätze raussuchen müssen, da die Räder sonst bei einer Weiche hineinfallen oder drüberhoppeln.


Gruß Alexander

Wenn die Freundin vom Lokführer mit dem Busfahrer schläft, ist das dann Schienenersatzverkehr?


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RE: Hat das Mittelleitersystem überhaupt noch Vorteile?

#369 von steve1964 , 11.08.2014 13:39

Zitat von OttRudi
Es gibt einen Kleiserienhersteller am Bodensee, da kann man sich beliebge Weichen-Kombinationen für seine Bedürfnisse fertigen lassen, unabhängig vom Gleissystem.
Ist allerdings nichts für die "Geiz ist geil Fraktion".

Beim Märklin K-Gleis gibt es ein Flex-Gleis, damit kann man beliebige Radien abbilden und damit alle möglichen Geometrien.


-
Zustimmung .
Lieber nur wenige , aber elegante Weichen im sichtbaren Bereich
als eine Sammlung von Hau - Ruck - die - Vorläufer - rum - Weichen .
Kostet halt , wenn man es anfertigen läßt . Aber was kostet nichts ?

Tillig - Elite kann man auch mit Pukos nachrüsten ,
für elegante , leicht geschwungenen Paradestrecken ,
sieht insgesamt schon besser aus als K -Gleis .

2 - spurige Strecke :
Gesamtbreite der Trasse muß - besonders bei einer anschließenden Gegenkurve -
im Verhältnis zum verwendeten Radius stehen , sonst sieht es zu gedrungen aus .
Grundzipiell gilt :
Alle Gleise , hersteller - und systemunabhängig ,
müssen sehr sorgsam verlegt , elektrisch angeschlossen , patiniert und geschottert sein ,
wenn es wirklich super vorbildgerecht aussehen soll ,
selbst beim C - Gleis kann man Knicke sehen , wenn es nicht 100 % exakt verlegt ist .

Grüße
Steve
-


Ich baue, also bin ich.


 
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RE: Hat das Mittelleitersystem überhaupt noch Vorteile?

#370 von Asslstein , 11.08.2014 13:51

Hallo Alexander,

Zitat von Kugellager

Doch das geht. Das hat hier schon mal einer erklärt: Kehrschleife im Schattenbahnhof und schon hast du ein Problem, da nur ein Zug in der Kehrschleife sein darf.


"Einer" hat es erklärt. Und kannst Du auch nachvollziehen wo das Problem sein soll. Ich nicht. Was spricht dagegen den ganzen SBH umzupolen? Kein abgestellter oder fahrender Zug wird auch nur zucken.

Zitat von Kugellager

Immer wieder wird es als Vorteil fürs II Gleis angesehen, dass es verschiedene Hersteller mit verschieden hohen Schienen (Code 75,100,...) gibt. Ich sehe das als Nachteil, da schon von Verschiedenen, dass sie immer zuerst die passenden Radsätze raussuchen müssen, da die Räder sonst bei einer Weiche hineinfallen oder drüberhoppeln.


Eindeutig jein! Rocoline ist wohl so ein Fall. Das Gleis ist für die groben NEM Radsätze konstruiert. In den Herzstücken der Weichen laufen die Rader auf den Radkränzen, da die Lücken zu groß sind. Das funktioniert, Märklin, Fleischmann und viele andere haben ihre Gleise ähnlich konstruiert. Nutzt man aber Radsätze mit feinen Rädern (NEM oder RP25) fallen sie in die Herzstücklücke. Füllt man die Herzstücklücke mit Einlegeblechen auf, rumpeln die groben Räder darüber. So oder so hat man wohl ein kleines Problem.
Es gibt aber auch Weichen, die haben feine Herzstücke mit schmalen Lücken, wie z.B. die Peco Weichen. Dort laufen die Räder auf den Laufflächen darüber und es gibt keine Probleme.

Man darf nicht den Fehler machen ungünstige Konstruktionen dem System anzulasten. Die Vielfalt beim Außenleitersystem ist natürlich auch kein Systemvorteil. Zur Not kann man auch alles selbst bauen.

Gruß
Knut


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RE: Hat das Mittelleitersystem überhaupt noch Vorteile?

#371 von Andreas Poths , 11.08.2014 13:58

Zitat von steve1964

Zustimmung .
Lieber nur wenige , aber elegante Weichen im sichtbaren Bereich
als eine Sammlung von Hau - Ruck - die - Vorläufer - rum - Weichen .
Kostet halt , wenn man es anfertigen läßt . Aber was kostet nichts ?





moin,
womit wir bei einem Vorteil des Mittelleitersystems und seiner kleinen Radien wären (wobei ich das Gefühl habe, "Mittelleiterfahrer" haben mit R1 weniger bis keine Probleme als die "Ohne Mittelleiterfahrer"):
Es gibt sie von der Stange, zum moderaten Preis (so man sich schlau macht).
Weil....die MoBa-Zimmer der Zukunft kaum noch die Ausmaße von kompletten Dachböden oder Kellern haben werden; das Geld für extra angefertigtes Gleismaterial auch nicht mehr so locker sitzen wird.
Meine Meinung.

Gruß Andreas


gruß pothsi
Man lebt nur einmal...aber dann mit MÄRKLIN!!!
Guggd ihr meine Anlage gerne auch hier:
https://www.youtube.com/watch?v=hzD2SyMk1KA

Nüchtern betrachtet war es besoffen besser....


Andreas Poths  
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RE: Hat das Mittelleitersystem überhaupt noch Vorteile?

#372 von BernhardI ( gelöscht ) , 11.08.2014 14:37

Hallo Rolf-Uwe,

genau so gehts. Deine Zeichnung ist auch die Antwort auf die Frage, "was ist, wenn ich meine Kehrschleife nicht als ganzes umschalten kann oder will?"

Den oberen, nicht umgeschalteten Teil Deines Gleisdreiecks könnte man ja auch durch eine Kehrschleife ersetzen. Nichts davon muß umgeschaltet werden, solang nur die Weiche unten im umgeschalteteten Teil liegt und dieser Teil (hier nach unten sich fortsetzend) länger ist als der längste Zug.

Grüße
Bernhard


BernhardI

RE: Hat das Mittelleitersystem überhaupt noch Vorteile?

#373 von Frank 72 , 11.08.2014 15:00

Na also,

nach fünf Tagen und knapp 400 Beiträgen (davon ca. 362 fernab des eigentlichen Themas ) kommt doch noch Bewegung in die richtige Richtung.

Was mir bereits beim Lesen des Eingangs-Beitrags auffiel: Warum geht's bei dem Modellbahn-Einsteiger um Mittelleiter oder nicht Mittelleiter? Wäre nicht erstmal die Frage nach der Baugröße interessant? Ok - die hätte bereits geklärt sein können. Nun wissen wir, sie ist es nicht.

Aber da es ja nun um einen Herren im nicht mehr jüngsten Alter mit viel Platz, Zeit und Geld handelt, würde ich auch einen ernsthaften Blick auf Spur 0 schmeißen. Bei den Vorbild-Vorlieben des Betroffenen (s. KHPMs Beitrag von heute Morgen) dürfte das meiner Meinung die ideale Wahl sein.
Spur I finde ich übrigens zu groß, da wirken die Modelle für mich komischerweise sehr spielzeughaft. Gefällt mir bei Spur 0 besser. Warum, weiß ich auch nicht...

Um sich zu orientieren, was einem nun am besten behagt, hilft ein Besuch auf einer etwas größeren Modellbahn-Ausstellung bzw. Messe, wie z.B. demnächst wieder in Leipzig oder Köln. Da kann man schön die verschiedenen Baugrößen vergleichen und schauen, was einem eher zusagt.
Dadurch habe ich nach Jahrzehnten des H0-Fahrens beim letzten Umzug einen Schlussstrich gezogen und bin auf TT gewechselt.


Etwas von mir zum Thema Kehrschleife: Natürlich ist das ein Vorteil des Mittelleiter-Systems. Was ich bloß hier langsam nicht mehr lesen kann, ist, dass dieses Thema so dramatisiert wird. Ein Anlagenbau macht doch nunmal eine Menge Arbeit -die meist ja auch Freude bereitet, darum haben wir dieses Hobby ja. Da geht für mich doch nicht die Welt unter, wenn ich vier weitere Kabel ans Gleis löte. Mehr braucht es dafür doch gar nicht!
Und wenn man nicht gerade so eine Anlage baut, wie auf der letzten Seite gezeigt, braucht's auf einer "üblichen" Heimanlage nicht mehr als ein oder zwei davon.
Falls ich allerdings mein Modellbahn-Hobby in der Art betreibe, dass ich täglich die wildesten Gleis-Figuren auf dem Teppich verlege, bin ich definitv im 'Märlin-System' besser aufgehoben. Betrifft aber wieder nur die H0-Bahner.


Gruß Frank


 
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Gleise TTfiligran, Peco
Spurweite TT
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RE: Hat das Mittelleitersystem überhaupt noch Vorteile?

#374 von PhilippJ_YD , 11.08.2014 15:21

Zitat von Andreas Poths

Zitat von steve1964

Zustimmung .
Lieber nur wenige , aber elegante Weichen im sichtbaren Bereich
als eine Sammlung von Hau - Ruck - die - Vorläufer - rum - Weichen .
Kostet halt , wenn man es anfertigen läßt . Aber was kostet nichts ?





moin,
womit wir bei einem Vorteil des Mittelleitersystems und seiner kleinen Radien wären (wobei ich das Gefühl habe, "Mittelleiterfahrer" haben mit R1 weniger bis keine Probleme als die "Ohne Mittelleiterfahrer"):
Es gibt sie von der Stange, zum moderaten Preis (so man sich schlau macht).
Weil....die MoBa-Zimmer der Zukunft kaum noch die Ausmaße von kompletten Dachböden oder Kellern haben werden; das Geld für extra angefertigtes Gleismaterial auch nicht mehr so locker sitzen wird.
Meine Meinung.

Gruß Andreas




1. Wo liest du da irgendwas von einem Vorteil?
2. Gibt es von der Geometrie des C Gleises in Form der Trix Variante, bis hin zu fast maßstäblichen Rad/Schiene Systemen alles quasi von der Stange zu kaufen für Außenleiter
3. Ist auch dies wieder vollkommen unabhängig vom System

Nochmal: Die einzigen wirklichen Unterschiede, die wirklich auf das System zurückzuführen und soweit ich es überblicken kann hier genannt worden sind:

1. Symmetrie der Stromaufnahme und damit die Notwendigkeit, ggf bei unsymmetrischen Gleisen zusätzliche Schaltungen vorsehen zu müssen, oder Einschränkungen zu erleben. Das gezeigte Extrembeispiel ist vollkommen richtig, sollte sich allerdings sogar in einer unsymmetrischen Variante bauen lassen. Auf der kleinen Anlage würden die Züge eh nicht so lang.
2. Optik des Gleiskörpers und der Lokomotiven. Hier sind allerdings auch nur die Kontaktierung, sprich die Kontakte im Gleis und der Mittelschleifer zu zählen. Man könnte sicherlich auch ein symmetrisches Gleis nach H0 Pur Standard bauen. Das die Ausführungen der Märklin Rad-/Schienennorm ist, wie sie ist, liegt an verschiedentlichen Gründen, ebenso bei allen anderen Herstellern. Das hat aber weitestgehend auch wieder nichts mit dem zugrunde liegenden System zu tun.
3. Die Zugkraft als eines der schlagenden Argumente: Nochmal systembedingt ist nur der Unterschied, dass der Mittelschleifer einen zusätzlichen Fahrwiderstand bietet und die Haftreibung verringert. Alles Andere, wie Gewicht der Loks, Ausführung des Fahrwerks, Art der Stromabnahme, Bestückung mit Haftreifen, Reibwert selbiger auf dem bevorzugten Gleismaterial sind konstruktive Merkmale, die man in beiden Systemen identisch umsetzen könnte. (Denke ich zumindest, vielleicht fällt jemandem was dagegen ein)
4. Wartungsaufwand. Auch hier liegt es in erster Linie an der Ausführung des Modells. Systembedingt könnte man natürlich sagen: Wo kein Mittelschleifer ist, muss auch keiner repariert werden. Dafür ist natürlich die Umsetzung von einfachen Gleitlagern zur vollständigen Stromabnahme bei nicht isolierten Achsen einfacher und häufiger verbreitet. Mangels Erfahrung kann ich da aber keine Aussage zu machen. Die Argumente für und wider dieser Art der Stromabnahme wurden glaube ich schon genannt.
5. Kontaktsicherheit. Hier wird die Tendenz wohl stimmen, dass bei ansonsten gleichem konstruktivem Aufwand der Mittelleiter im Vorteil ist. Wie hier aber schon erwähnt wurde: Wenn eine der Schienen kein Massepotential mehr bekommt, um die Rückmeldung zu vereinfachen, herrscht wohl eher Gleichstand.

Am Ende muss das jeder für sich selber bewerten und damit glücklich werden. Es gibt in beiden Welten schöne Beispiele der Umsetzung und genauso negative Auswüchse. Das jetzt mal komplett ohne Beispiele. Warum? Weil eben jeder für sich bewertet, was gefällt und was nicht.

P.S. Ich hoffe, dass ich jetzt nicht selber Fehler in meine Liste eingebracht habe.


Gruß, Philipp


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RE: Hat das Mittelleitersystem überhaupt noch Vorteile?

#375 von Heinzi , 11.08.2014 17:18

Zitat
Etwas von mir zum Thema Kehrschleife: Natürlich ist das ein Vorteil des Mittelleiter-Systems. Was ich bloß hier langsam nicht mehr lesen kann, ist, dass dieses Thema so dramatisiert wird. Ein Anlagenbau macht doch nunmal eine Menge Arbeit -die meist ja auch Freude bereitet, darum haben wir dieses Hobby ja. Da geht für mich doch nicht die Welt unter, wenn ich vier weitere Kabel ans Gleis löte.

Es geht doch auch nicht um das Anlöten von 4 Drähten. Wem das zuviel ist, der soll aber auch die Finger vom Mittelleiter lassen und sich eine Legobahn anschaffen.
Aktuell wenigsten sind wir dabei das Thema Kehrschlaufe technisch emotionslos zu diskutieren.

Zitat
Hallo Rolf-Uwe,
genau so gehts. Deine Zeichnung ist auch die Antwort auf die Frage, "was ist, wenn ich meine Kehrschleife nicht als ganzes umschalten kann oder will?"

verstehe ich jetzt nicht! Eine Kehrschlaufe muss doch immer als ganzes umgeschaltet werden. Als immer beidseitig isoliert. Die obige Zeichnung von Rolf Uwe ist meiner Meinung nach nicht fertig. denn der Abzweig nach unten geht meistens auch wieder irgendwohin. Also wieder nach rechts oder links oben. Somit ist auch nach unten nochmals eine Trennstelle notwendig. Und diese Trennstelle muss meiner Meinung nach zu den beiden gezeichneten wieder die Bedingung erfüllen dass sie länger ist als ....... . Was eben auf kleinen Anlagen nicht immer zu realisieren ist.


Gruss Heinzi
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