ich habe heute wegen des guten Wetters mal wieder im Bastelkeller verbracht.
Opfer war nochmal meine Piko V200, ich habe dort schon vor einer ganzen weile einen ESU LokSound und 2 Ls 50330 eingebaut. Beide Lautsprecher wurden mit der Membran nach unten also Richtung gleis eingebaut.
Jetzt habe ich aber bei der ESU V200 gesehen dass ein Ls nach unten und einer nach oben in das Gehäuse abstrahlt.
Also wollte ich mal sehen ob das einen Unterschied macht, und habe einen Lautsprecher gedreht.
Der Unterschied war auf Anhieb nicht zu überhören, die ganze Soundkulisse klingt jetzt wesentlich Basslastiger.
Was mich jetzt mal interessiert wäre wie, bzw. welche Einbaulage bevorzugt ihr?
Lohnt es sich bei Lokomotiven mit Schallkapsel im Rahmen (Tank Attrappe) den Lautsprecher in das Innere der Lok zu verfrachten?
da sonst keiner geantwortet hat... Deine Beobachtung ist interessant.
Ich würde sagen: 1. Einbau an der Stelle, an der es der Hersteller vorgesehen hat 2. Einbau wo Platz ist 3. Lautsprecher Zimo LS10X15, der ist klein und hat "Wumms" 4. Kein Loksound, nervt eh nur
Nur Nr.4 könnte schwer werden, da ein mein Sohn (15) total auf die Sound Loks steht, ich berfürchte wenn ich das verbiete ist das MoBa Hobby für ihn gestorben.
Die Zimo Lautsprecher wollte ich schon öfters mal testen, ist bis jetzt aber gescheitert da es die leider nicht an jeder Strassenecke gibt.
Was mich stört ist, der Einbau des Lautsprechers im Schlepptender u. das natürlich, je länger die Lok ist. Am markantesten ist der Auspuffschlag und der kommt nun mal aus dem Schornstein, Sicherheitsventil, Pfeife u. Glocke sind auch auf dem Kessel. Also warum ist der Lautsprecher nicht in der Rauchkammer? Im Tender ist er etwas größer u. klingt evtl. auch besser, nur der Klang kommt von der falschen Stelle. Dann evtl. doch lieber den Antrieb in den Schlepptender. Die Diskussion der Antrieb gehört in die Lok u. der Sound in den Tender ist für mich nicht nachvollziehbar. Meine Sinnesorgane können als Anlagen-Angucker nur den Sound empfangen.
ich denke mal das ist relativ leicht zu beantworten, baue ich den Antrieb im Tender ein spare ich A: ein Teil der Verkabelung, da es einfacher ist die Platine für Schnittstelle und co im Tender unterzubringen.
B: Treibe ich die Lok Räder an brauche ich unter Umständen große Haftreifen, auch der Wechsel stellt dann einige Bahner vor ein Problem da sie sich nicht trauen das Gestänge zu zerlegen.
Das Problem ist nun wenn der Motor samt Getriebe nicht mehr in der Lok sind wird diese zu leicht und die Räder und Gestänge drehen sich nicht so einfach, also muss ordentlich Gewicht in den Kessel um das Reibungsgewicht wieder herzustellen, ergo es nun wenig oder gar kein Platz mehr für einen Ls oder den benötigten Resonanzraum.
Deswegen landet der Ls auch dann häufig in der Kabine und hängt dann dort lieblos von der Decke.
Aber im Großen und Ganzen bin deiner Meinung, der Sound sollte daher kommen wo er beim Original auch erzeugt wird.
Ich finde auch die momentane Lösung vieler Hersteller nicht gut den Ls zwischen den Drehgestellen in den Tanks oder Trafos unterzubringen.
Häufig musste ich die Ls reinigen da sie Metallspäne und anderen Schmutz regelrecht „Angesaugt“ hatten.
Meine Lösung war dann ganz simpel.
Meine Frau benutzt beim Wäschewaschen Tücher die Überflüssige Farbe aus der Wäsche aufnimmt, nach der Wäsche riechen diese nicht mehr nach Parfüm oder ähnlichen sondern sind halt nur verfärbt.
Ich schneide die Tücher dann passend zu und klemme die vor die Membran, sind die dann verschmutzt werden die einfach ausgewechselt, positiver Nebeneffekt ist das allzu „Schrille“ Geräusche (Hohes Horn, Bremsen Quietschen) etwas abgedämpft werden.
Dass die Bässe besser kommen ist ein interessantes Ergebnis; mir ist es in MIBA 08/14 auch gleich aufgefallen, dass die Lautsprecher um 180 Grad versetzt eingebaut sind. Ich könnte mir vorstellen, dass auch die Einbaulage relativ zueinander (ein auffällig großer Abstand) und innerhalb des Modells (relativ hoch in der Lok, weit weg vom Boden) eine Rolle spielen. Eventuell hat ESU da eine Art Schalltrichter nach unten gebaut? Ich vermute, dass die Verdrehung der Lautsprecher bewirkt, dass sich durch die Vermeidung von Gegenschall-Effekten manche Frequenzen nicht gegenseitig auslöschen, sondern sich sogar ergänzen?
Ich selbst fahre Dampfloks der frühen Epoche I, sodass sich der Einbau der Lautsprecher sehr nach dem Bauraum richtet und praktisch kaum Spielraum da ist (Ausnahme ist der riesige Torf-Tender der Märklin B VI).
Die Lautsprecher müssen dann aber auch RICHTIG gepolt sein ! z.B. falsch , wenn eine Membrane nach außen schwingt , und die andere nach innen , bewegt sich der Schall hin und her . Es sollten aber beide in die gleiche Richtung schwingen .
Markierung der Anschlüsse beachten .
Bei einem Lautsprecher mal probeweise die Anschlüsse tauschen .
Bei meinen Modellen mit Sound ist der LS meist schon so eingebaut. Das der Tank gleich der Schalllkörper ist oder dann ist er da eingebaut. Wo im Original die Lüfter/Lüfter Einheiten sind. Da kommt der Sound gut rüber. Da wie im Original viele Öffnungen sind. Bei den Modellen, wo ich nachträglich den DCC- /Sounddecoder Einbaue. Kommt der LS dahin wo er bei den anderen auch ist. Oder dann an den vorbereitet Ort. Danach wird der DCC-/Sounddecoder mittels PR3 und JMRI Eingestellt. Sprich die CV, s angepasst und auf Bass oder Boom Box beim LS eingestellt/umgestellt. Was schon einen grossen Unterschied macht beim Sound.
Die Lautsprecher müssen dann aber auch RICHTIG gepolt sein ! z.B. falsch , wenn eine Membrane nach außen schwingt , und die andere nach innen , bewegt sich der Schall hin und her . Es sollten aber beide in die gleiche Richtung schwingen .
Markierung der Anschlüsse beachten .
Bei einem Lautsprecher mal probeweise die Anschlüsse tauschen .
Nur als hinweis .
Moin,
das sollte eigentlich bekannt sein, ich tausche beim einbau von 2 Lautsprecher immer die Kabelfarben, so wird eine verpolung von vornherein vermieden.
Ich habe hier im Forum immer wieder gelesen gehabt, wie gut die Zimo Lautsprecher sein sollen. Die schlechte Verfügbarkeit hat mich aber schnell entmutigt, diese auszuprobieren. Aber selber auf den Gedanken zu kommen, mir diese auf Ebay zu holen, Fehlanzeige
Die Lautsprecher sind schon auf dem Weg zu mir, keine 24 Stunden nach Kauf auf Ebay. Leichter geht es kaum
2 mal 8 ohm parallel angeschlossen ergeben 4 ohm = optimaler wirkungsgrad mit dem verstärkerausgang des loksound. Ich baue wo es platzmässig irgendwie geht immer 2 zimos ein.
nach etwas Arbeit mit der Foren suche, habe ich das auch herausgefunden. Ich habe dann auch 2 Stück "Rücken-an-Rücken“ zusammen geklebt und Polrichtig verbunden.
Nach dem Einbau in meine Br. 231 von Piko war dann der AHA Effekt da!
Das ganze klingt jetzt tatsächlich richtig schön dumpf nach alten Dieselmotor, trotzdem sind die höheren Töne vom Horn usw. immer noch klanglich perfekt vorhanden.
Jetzt fehlt nur noch das sich die Lok beim Kaltstart ein wenig "schüttelt“.
Mein Fazit ist nun das ich wohl nächsten Monat ne größere Menge von den Zimos bestellen werde.