Moin Moin Stummis
Heute will ich versuchen „den Riemen wieder auf die Maschine“ zu bekommen.
Klaus ,Thomas,Holger ,Peter und Leif noch vielen Dank für Eure Geburtstagswünsche.
Die Lust an der kleinen Bahn zu arbeiten ist im Moment starken Angriffen unterlegen.
Zeit, Sommer und andere Dinge forderten ihren Tribut. Vielleicht ist es aber auch mal an der Zeit gewesen ein wenig zu pausieren. Alles wovon man zuviel ißt,bekommt einem sonst womöglich nicht.
So muß ich einen gewissen Einbruch in meinen Aktivitäten zugeben,ich hoffe Ihr seid mir nicht böse deswegen.
Da der Kleinebahnvirus aber nie ganz aufgibt regt sich immer was
……..nein nicht das was Ihr jetzt wieder denkt…
…….also bahnmässig meine ich und daher habe ich mir ein paar Wagen(Personenwagen) und eine Lok vorgenommen und diese mal mit einer für mich stimmigen
Farbgebung versehen ,die einen langjährigen Betriebseinsatz vermuten läßt.
In diesem Zusammenhang fällt mir die kleine Geschichte der „Kanzlermaschine“ ein ,die immer wieder in Neustadt gesehen wurde .Nun besitzt Neustadt keinen Flughafen und mit Kanzlermaschine war auch mehr ein Eisenbahnfahrzeug gemeint,das der damalige Bundeskanzler wohl dem Flugzeug vorzog,wenn möglich.
Die Geschichte ist aber noch etwas anders gelagert,nämlich so:
Am Morgen des 7.6.1956 läuft P377 nach Küppersbusch aus Weinheim kommend in Neustadt ein.



Personal der Maschine sind heute Lokführer Walter Konradi und Heizer Bernd Adennau.


Sie gelten bei den Eisenbahnern an der Strecke als tüchtige Leute auch wenn Lokführer Konradi dafür bekannt ist,hin und wieder zu meckern und seine „Befehle“ los zu lassen,wenn ihm was nicht paßt.


Sind diese beiden Männer auf der Lok murmeln die Kollegen immer von der Kanzlermaschine.

Ob das nun aus der Namenskombi des Personals entsteht oder aus deren Eigenarten,sei mal dahingestellt………..




Wir sehen also die Kanzlermaschine ,eine flinke 24er wie sie mit einem gemischten Personenzug ,dessen Wagen
schon bessere Tage gesehen haben, in Neustadt einläuft.







Die Wagen wurden zerlegt und mit Rainmarks grundiert.Anschließend wurde in mehreren Farbaufträgen mit Umbra,Hellgrün und Dunkelgrün versucht, eine abgewetzte und verschossene Optik zu erreichen.
Die Lok wurde mit dem Farbkasten und schwarz bemalt.Anschließend wurde das Rot des Fahrwerks
mit Hellrot und Dunkelrot in Richtung verschossen bearbeitet. Am Ende erhielt die Lok einen Hauch seidenmatten Klarlackes als Griffschutz……..nun seht selbst ,es wurde noch rangiert und in das eine und andere Gleis eingefahren.Spielen ist ja auch wichtig :D
Als nächstes habe ich Wände im Zimmer der Bahn zu streichen(muß leider sein) Ich habe bei Baubeginn vor Jahren vor lauter Euphorie nicht bedacht,das Zimmer zunächst mal anzustreichen.
Sind diese Arbeiten erledigt,soll die Vitrine an der Wand des Schattenbahnhofes verschwinden und endlich einer Trainsafe-Anlage weichen. Diese soll im kleinen Schattenbahnhof eine Auf- und Abfahrgelegenheit (Stutzen)erhalten.Doch davon später mehr.........
Beste Grüße und sehr gerne bis später sagt Willi…Der Dampfer 8)