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RE: Planung meiner Anlage : Neuer Gleisplan

#1 von Ro3tti , 28.08.2014 17:31

Hallo Zusammen,

ich bin hauptsächlich stummer Mitleser hier im Forum. Es gibt nur wenige Einträge von mir. Ich bin Modellbauer seit dem ich 7 bin. Habe eine erste Analge als Kind mit meinem Vater gebaut. Nach einigen Jahren, wo ich eher im RC-Modellbau tätig war, bin ich nun seit einigen Jahren wieder hier unterwegs.
ich plane eine neue Anlage, nachdem ich vor 2 Jahren meine alte Anlage demontiert habe, weil sie einfach zu klein war. Nun steht der Raum mir erst in 1-2 Jahren zur Verfügung, in dem die neue Anlage aufgebaut werden soll. Warum jetzt schon die Planung? Ich habe schon begonnen ein Modul (eine kleine Zeche) zu erstellen. Hier ist mir aufgefallen (das Modul ist schon fast fertig), dass ich mir vorher keine Gedanken gemacht habe, wie dieses nachher in die Anlage zu integrieren ist. Daher nun erst die Planung und dann kann ich einzelne Module in der Zwischenzeit bauen.

Ich habe daher mal den Fragebogen ausgefüllt:
1. Wünsche und Anforderungen an deine Anlage:

Zitat
1.1 In welcher Region (Gegend, Landschaft) ist deine Modellbahn angedacht?



Da ich Schrägen habe, die genau auf Anlagenhöhe beginnen, möchte ich kein Hoch- oder Mittelgebirge. Also eher die Gegend wo ich wohne, also Rheingebiet, aber ohne Rhein. )

Zitat
1.2 An welche Motive hast du gedacht (Stadt/Land, Industrie, Bw, Landwirtschaft etc.)? Hauptbahn oder Nebenbahn?



Stadt, Industrie (Zeche ist schon im Bau), ein BW. Alles andere ist noch offen. Vielleicht eine kleine Hafenverladung etc. Hauptbahn mit Nebenbahn.

Zitat
1.3 Welche Fahrzeuge sollen auf deiner Anlage fahren?



S-Bahn-Verkehr, und Schnellzugverkehr, plus Güterzüge. Mir ist egal, ob ein Zug aus der Schweiz ist oder DE oder was anderes. Ich möchte fahren was mir gefällt.
Das BW soll ein Museum werden und dadurch gehen auch alte Dampfzüge etc.

Zitat
1.4 In welchem Zeitraum/welcher Epoche soll deine Anlage angesiedelt sein?



Epoche ist mir ebenfalls ziemlich egal. Es sollen Züge der Epochen 5 / 6 als "aktuelle" Züge fahren dürfen und was davor ist als Museumszüge.

Zitat
1.5 Welche(n) Bahnhofstypen bevorzugst du (Durchgangsbahnhof, Endbahnhof, Spitzkehre, Abzweigebahnhof)?



Eigentlich egal.

Zitat
1.6 Gibt es bestimmte Gebäude, Hochbauten, andere Besonderheiten, die auf die Anlage sollen?



Ich würde gerne den HBf Berlin im Groben nachbauen. Es soll keine Kopie werden, wo jedes Detail stimmt, sondern die Art des Gebäudes nachempfunden werden und mir gefällt die Idee eines Bahnhofs auf 2 Ebenen.

Zitat
1.7 Welche von den genannten Wünschen sind ein unbedingtes Muss, welche sind verhandelbar?



Bis auf die Zeche ist alles verhandelbar. Und selbst diese ist ein eigenständiges Modul, welches es auch zur Not bleiben könnte.
Was ich schon gerne hätte ist: Der Bahnhof auf 2 Ebenen, BW als Museum, Zeche, kleiner Hafen wo die Kohle der Zeche auf Schiffe verladen werden kann.

Zitat
1.8 Gibt es im Internet publizierte Gleispläne, die dir gefallen haben und die in deine gewünschte Richtung gehen? Gibt es erste Ideenskizzen von dir, die deine Antworten anschaulicher machen können?



Mein erster (na ja fast) Entwurf. Dieser Plan ist nicht "sauber" gezeichnet. Manchmal habe ich es mir einfach gemacht und einfach mit Fexgleis stumpf verbunden. Bitte nicht darüber diskutieren. So wird es sicherlich nicht gebaut.


Meine Anmerkungen:
Die Nebenbahn startet sozusagen im BW und geht zum Punkt 1. Diese Punkte muss man sich als "Verbunden" vorstellen. Im weiteren Verlauf kommen Abstellgleise, wo die Züge für die Zeche zusammengestellt oder getrennt werden. Dann der Haltepunkt "Zeche" und dann geht es weiter in den Sackbahnhof.
Die Hauptbahn ist, links oben, viergleisig. Die hinteren 2 Gleise sollen die S-Bahn darstellen und die vorderen für die Schnellzüge. Man kann entweder in den SackBf fahren oder diesen auch umgehen, wenn es kein Wendezug ist.

2. Konkrete Rahmenbedingungen:

Zitat
2.1 Welche Fläche steht dir zur Verfügung? (Raum? Raumecke? temporäre Aufstellfläche? Bücherregal?)


--> siehe [Anleitung] Erstellen einer Raumskizze mit Inkscape

Den Raum könnt ihr ebenfalls in der Zeichnung sehen. Er ist etwas größer als die 9 x 6 m, die im Plan zu sehen sind. Ich habe 30-40cm Reserve. Im Plan oben und unten sind Schrägen, die aber relativ steil sind. Eine Tür gibt es nicht. Im unteren Bereich Mittig ist das Treppenhaus. Der Bereich ist frei. Man kommt rechst hoch. Rechts und links sind Fenster, jeweils 2 pro Seite. Diese sind aber so hoch, dass sie die Anlage nicht stören. Rechts soll eines noch geöffnet werden können, dass ist aber machbar, bei einer Anlagentiefe von max. 80cm. Notfalls wird das elektrisch gemacht.

Zitat
2.2 Gibt es eine bevorzugte Anlagenform (U, L, Zungenform, Rechteck, Rundum-Anlage, An-der-Wand-entlang)?



Rundum finde ich schon schön, wober ihr ja einen Mix seht.

Zitat
2.3 Zu welcher Spurweite tendierst du? (diese Frage hängt naturgemäß eng mit der Frage nach dem verfügbaren Platz zusammen) Bevorzugst du ein bestimmtes Gleissystem ? (steile Weichen oder schlanke Weichen?) Normalspur oder Schmalspur oder eine Mischform?



H0, AC, Aufgrund von viel Flexgleis, also K-Gleis. Ich hatte anfangs mal angedacht, eine Schmalspur zusätzlich im Gebirge zu bauen, aber Gebirge ist wegen der Schrägen blöd und, ich denke, der Platz ist dann doch zu klein.

Zitat
2.4 Gibt es bestimmte technische Bedingungen? Mindestradius, maximale Steigung, Eingrifftiefe oder Eingrifflöcher? Sollen Teile oder die ganze Anlage demontierbar sein?



Nö, also R2 plus und ich habe einen Mix aus Standard- und schmalen Weichen. Eingrifflöcher möchte ich vermeiden. Hatte ich auf der alten Anlage und war ein Hauptgrund, warum ich sie abgerissen haben.

Zitat
2.5 Steuerung: Wie möchtest du die Fahrzeuge betreiben (analog, digital)? Wie sollen Signale, Weichen etc. gesteuert werden (analog, digital, PC)?



Habe nur digital. Die Anlage soll hauptsächlich per PC automatisch laufen, plus manuellen Engreifen für 1-3 Personen.

3. Weitere Informationen

Zitat
3.1 Was reizt dich besonders an deinem Vorhaben? (Rangieren, realistischer Fahrbetrieb nach Fahrplan, lange Züge fahren sehen, Konstruieren und Bauen, Landschaftsgestaltung ... oder?)


Ja, alles. Lange Züge heisst bei mir 2m. Da ist schluss. Ist nicht vorbildgerecht, aber mir egal. Lieber ein Zug mehr als einen Zug der extrem lang ist. Mit 2m sieht es, meiner Meinung, schon gut aus und man hat einen höheren Spielspass bzw. mehr Möglichkeiten, da die Bahnhöfe nicht so groß sind.

Zitat
3.2 andere relevante Informationen (Einzelspieler, mehrere Mitspieler, sonstige Besonderheiten)



Ist ein großes Vorhaben und ich möchte den Grundstock schnell gelegt haben, dass alles fährt und dann die Landschaft modulweise nachziehen, sobald der Raum frei ist. Vorher halt einzelne Module bauen.


Es sind noch ein paar Dinge, die mir an dem Plan nicht gefallen und andere Sachen sind unklar.
- Der Schattenbahnhof ist in meinen Augen noch schlecht angebunden. In der einen Richtung gibt es vier Zugänge und aus der Anderen nur zwei.
- Die Nebenbahn ist nicht mit der Hauptbahn verbundenbzw. nur über den Sackbf. Dies ist auch wieder blöd, da ich dann Wendezüge bräuchte.
- Den SBf möchte ich ohne Weichen bauen, sondern parallele Gleise auf einer verschiebbaren Platte und das 2 Mal hintereinander. Wie steuer ich das? Läuft das reibungslos? Oder besser klassisch mit Weichen?
- Bisher bin ich zwar schon digital gefahren, aber noch nicht mit PC. Die Anlage war schlciht zu klein. Dort benötige ich sicherlich, wenn der Plan mal fertig ist, ebenfalls Hilfe. Wo und wie plant man die Blöcke usw.

Vielen Dank schon mal vorab für Hilfestellungen und Verbesserungsvorschläge. Ich hoffe ich habe nichts vergessen. Viele Grüsse

Markus


Bau einer kleinen Zeche.


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RE: Planung meiner Anlage : Neuer Gleisplan

#2 von Ro3tti , 13.09.2014 08:46

Hallo,

nachdem der Beitrag nun bis ganz unten abgerutscht ist... Hat keiner eine Meinung dazu? Wäre super, wenn noch Feedback kommen würde.

Viele Grüße

Markus


Bau einer kleinen Zeche.


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RE: Planung meiner Anlage : Neuer Gleisplan

#3 von Remo Suriani , 14.09.2014 09:33

Hallo Markus,

ich vermute mal, das mit den Feedback liegt daran, dass Dein Projekt etwas erschlägt und man nicht so ganz weiß, wo man ansetzten soll

Meine Meinung:
- Zum einen natürlich riesig, das dauert zumindest bei den meisten Jahrzehnte, darüber solltest Du Dir im klaren sein
- Du schreibst, dass Du keine Eingriffslöcher haben willst, dann ist die Anlage speziell in den Ecken vieeel zu tief (2m Tiefe und dann noch eine Ecke. Stell dich mal vor das Fußende Deines Bettes und denk mal nach, wie Du ohne auf das Bett zu klettern, die Kissenbezüge wechseln willst)
- Der Gleisplan ist noch nicht perfekt, man hat hier aber schon schlimmeres gesehen

Mal etwas mehr zum Gleisplan:
Ich finde Deine Planungen der jeweiligen Teilbereiche sind schon ganz ordentlich, aber die Verknüpfung ist eher misslungen. Mach Dir mal Gedanken, wie die Züge tatsächlich fahren sollen, wo sie herkommen und wo sie hinfahren.

Beispiel:
Das BW sieht schon mal ganz ordentlich aus, die Zeche auch und der Übergabebahnhof zwischen Zeche und eingleisiger Strecke ist zwar eher klein, aber machbar, am Kopfbahnhof muss man noch etwas feilen, aber da ist Potential,
ABER: Die Teile sind völlig sinnlos verbunden: Das BW muss doch direkt an den Bahnhof angebunden sein und nicht über eine lange eingleisige Strecke angebunden werden, wo sogar noch ein Bahnhof dazwischen liegt. Du parkst Dein Auto ja auch nicht in Hannover, wenn Du in Hamburg wohnst. Dann ist an dieser Strecke noch die Zeche angebunden, aber die führt nur in den Kopfbahnhof in dem es kein Gütergleis gibt. Sollen die Güterzüge aus der Zeche an den Personenbahnsteigen Kopf machen? Das ist völlig unrealistisch. Du brachst dann irgendwo noch eine Umfahrung, damit die Güterzüge vom Schattenbahnhof auf die Strecke kommen um nicht in den Kopfbahnhof zu müssen. Dann hast Du auf der Eingleisgkeit einen Kreuzungsbahnhof von vielleicht 50cm Länge (rechts am Rand). Was soll das denn? Die Kohlezüge aus der Zeche werden doch sicher die 2m haben.

Also Fazit:
Mach Dir mehr Gedanken, wie der Betrieb ablaufen soll und wie Du die verschiedenen Teile sinnvoll verbindest. So ist es zumindest nicht zielführend. Die einzelnen Betriebsstellen sind, wie gesagt, deutlich besser. Da sollte man aber erst ins Detail gehen, wenn die grobe Strukturierung klar ist


Viele Grüße
Dirk

Rheinfort
Eingleisig/elektrifiziert am Niederrhein (Ep V/VI)

Rheinfort-Kapellen
Frei nach "Kirchen an der Sieg" und mit Selbstbauweichen (Ep V/VI)


 
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RE: Planung meiner Anlage : Neuer Gleisplan

#4 von DB-IV-Proto87 ( gelöscht ) , 14.09.2014 10:22

Hallo Markus,

die wichtigsten Hinweise hat Dir Dirk ja schon gegeben. Zu Deinen beiden Wunschthemen Turmbahnhof und Zeche fällt mir natürlich sofort Hervest Dorsten mit Fürst Leopold ein...

Grüße aus Nürnberg,

Alexander


DB-IV-Proto87

RE: Planung meiner Anlage : Neuer Gleisplan

#5 von Ro3tti , 14.09.2014 19:35

Hallo Dirk,

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
Der kleine Bahnhof an der Zeche ist nur ein Platzhalter und wohl eher nicht realisiert. Das Modul gibt es ja schon, aber wie schon beschrieben, ist es nun schwierig das in das Gesamtkonzept einzubinden.
Das Problem mit den Zügen, die auf der eingleisigen Strecke nur im KopfBf landen sehe ich ja auch so. Habe schon gedacht, dass ich den gar nicht mache und dort lieber ein wenig Industrie ansiedle. Vielleicht mit Fluss oder so. Aber ein KopfBf ist auch schön .
Werde mal Vorschläge unterbreiten, wie ich eine Umfahrung hin kriege...
@ Alexander: dir natürlich auch vielen Dank für die Antwort. Folgen kann ich dir allerdings nicht. Gibt es jemanden, der so etwas schon gebaut hat?

Viele Grüße ,

Markus


Bau einer kleinen Zeche.


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RE: Planung meiner Anlage : Neuer Gleisplan

#6 von Ro3tti , 21.09.2014 13:29

Hallo,

ich habe nun den Plan noch einmal geändert und Teile der Anlage "verschoben". Der Kopfbahnhof fällt weg, da ich auf dem breitesten Stück der Anlage das BW haben wollte. Die Zeche wandert in den linken Schenkel und es entsteht auf der rechten Seite ein Durchgangsbahnhof. So gefällt mir das schon besser.
Der Plan ist noch nicht vollständig, da ich mir noch nicht sicher bin, was ich auf dem freien Platz haben möchte.



Was meint ihr? Ich würde mich sehr freuen, ein Feedback zu bekommen.

Viele Grüße

Markus


Bau einer kleinen Zeche.


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RE: Planung meiner Anlage : Neuer Gleisplan

#7 von pfahl_04 ( gelöscht ) , 21.09.2014 17:20

Zitat von Ro3tti
Was meint ihr? Ich würde mich sehr freuen, ein Feedback zu bekommen.


Habe keine Größenangaben gefunden, aber trotzdem:
Links oben so grosse Radien udn rechst solch Mickrige, das passt einfach nicht zueinander oder anderes: sieht nach Spielzeug aus
Bahnhof sollte m.E. nach oben auf die Langseite


pfahl_04

RE: Planung meiner Anlage : Neuer Gleisplan

#8 von Harzroller ( gelöscht ) , 21.09.2014 17:41

Hallo Markus,

ich habe einen ähnlich großen Raum für welchen ich eine "meine Planung Vorstadtbahnhof" entwickelt habe.
Totz der Länge von 10 Metern habe ich mir eine Beschränkung auferlegt, nämlich nur einen Bahnhofskopf darzustellen.
Inspririert wurde ich von Rolfs Knippers Entwurf "Wuppertal Elberfeld".
Hänge mal eine Gesamtübersicht von der Planung an.



Direktlink für höhere Auflösung
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/c01l5x8btamv.jpg

Wie du unschwer erkennen kannst wird die Weitläufigkeit einer Anlage von den Radien bestimmt.
Als Faustformel gilt mindestens Abzweigradius einer schlanken Weiche.


Harzroller

RE: Planung meiner Anlage : Neuer Gleisplan

#9 von DB-IV-Proto87 ( gelöscht ) , 21.09.2014 18:21

Hallo Markus,

ich habe erst jetzt Deine Gegenfrage bemerkt - also zum Thema Zechenbau meine eigene Erfahrung hier: http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=86717

Ansonsten stimme ich den anderen Stummis zu: Du bleibst deutlich unter den Möglichkeiten dieses großen Raumes, denn das Ergebnis wirkt extrem spielzeughaft. Ggf. solltest Du auch an die Möglichkeit denken, an einigen Stellen einen rückseitigen Gang an der Wand bzw. Dachschräge vorzusehen und mit Trennkulissen zu arbeiten.

Mein Grundkonzept für Deine Situation wäre eine im weitesten Sinne ringförmige (natürlich teilweise verdeckt laufende) zweigleisige Hauptstrecke, welche den oberen Teil des Turmbahnhofs nützt. "Unten" gibt es einen umfangreichen Güterbereich, Zeche, Kanalhafen und Bw. Wenn beide Ebenen getrennte Schattenbahnhöfe (hinter Kulissen, rückseitig erreichbar) haben, sparst Du Dir auch noch große Wendel/Rampen...

Grüße aus Nürnberg,

Alexander


DB-IV-Proto87

RE: Planung meiner Anlage : Neuer Gleisplan

#10 von DB-IV-Proto87 ( gelöscht ) , 05.10.2014 00:10

Hallo Markus,

ich habe mich an einer maßstäblichen Skizze versucht - Basis sind neben den Raumabmessungen die Forderungen nach Zugänglichkeit:



Mittelgrau sind die freizuhaltenden Gänge - Breite mindestens 80cm, am Zutritt vom Treppenhaus 1m, im Hauptaufenthaltsbereich links noch mehr. Hellblau ist die Hintergrundkulisse in jenen Abschnitten eingezeichnet, die nicht mit dem Anlagenrand zusammenfallen. So wird der große offenen Schattenbahnhof S abgeschirmt, aus dem rechts die zweigleisige (elektrifizierte) Hauptstrecke hervortritt. Diese verläuft (natürlich nicht so monoton in Viertelkreisen und Geraden wie skizziert!) bis zur linken hinteren Ecke. Dort befindet sich der angeschnittene Turmbahnhof T, dessen große Halle (rot) für die obere Ebene mit angeschlossenem EG die Kreuzungssituation der "verformten Acht" vollständig verdeckt. Da alle Bögen erst mindestens eine Wagenlänge vom Eintritt in den Komplex entfernt beginnen, ist kein Einschwenken erkennbar.

Unsere Strecke, für die hier quasi nur ein Haltepunkt gedacht sei, taucht dann entlang der linken Raumwand wieder auf, ist jedoch nicht einsehbar, weil sich davor der höhergelegene Bahnsteigbereich B (hellgrau) der oberen Ebene befindet. Deren Gleise führen durch eine von der Halle verdeckte Öffnung der Hintergrundkulisse direkt zu S. Der andere Bahnhofskopf ist hingegen voll ausgeprägt und sichtbar; hier könnten auch einzelne Züge (w)enden, wofür dann ggf. zusätzliche Stümpfe vorzusehen wären. Die Strecke senkt sich in weiterer Folge ab, um über eine große Schleife mit verdeckter Rückführung (strichliert) die untere Ebene zu erreichen. Die Außenkante des Treppenhauses und somit der Hintergrundkulisse sollte noch durch ein geeignetes großes Gebäude (z. B. Siloturm, siehe rotes Quadrat) getarnt werden.

Mit diesen weitgehend der Raumgeometrie geschuldeten Festlegungen kann nun der "Rest" geplant werden:



Die orange Markierung stellt (mindestens) zwei elektrifizierte Gleise dar, welche aus der Hauptstrecke ausgefädelt werden, um den Güterbahnhof G anzubinden, dessen "brauner" Bereich nicht mit Fahrleitung versehen ist. Das gilt auch für die nach links austretende Nebenlinie (braun), die am Ende des oberen Hallenvorfelds wieder auftaucht und in einer Linkskurve eine weitere Station erreicht. Dieser Vorortbahnhof V sollte über mindestens eine Kreuzungsmöglichkeit verfügen. Über eine verdeckte Schleife (Lage noch an Höhenverhältnisse anzupassen!) wird die Hauptstrecke erreicht, von der es wieder nach G (oder S) geht.

Rangier- und betriebstechnisch interessant wird es jedoch auf dem rechten Ende! Hier ist an G ein Kohlekraftwerk K angeschlossen, von dem jedoch nur ein Gebäudeteil (roter Balken, z. B. Auftauanlage) angeschnitten ist, der das folgende herausnehmbare "Brett" zur Querung des Ganges tarnt. Dieser Abschnitt verfügt über mindestens zwei Gleise, um die gegenläufigen Leer- und Lastrichtungen nachzubilden. Auf der anderen Seite wird mit der Halbreliefkohlenwäsche (roter Balken) der Zeche Z der gleiche Trick zur Anwendung gebracht. Von dort geht es in einer Kehre aufwärts an einer Werkstatt W (Reparatur von Zechenfahrzeugen) vorbei über eine ebenfalls abnehmbare Brücke ans andere "Ufer" zurück hinunter nach G. Ein Abzweig führt noch ins Bw B und versteckt gleichzeitig die enge Kurve der Hauptstrecke nach S. Diese ist gegenüber dem ursprünglichen Ansatz ein wenig verschoben, um Platz für die Stumpfharfe zu machen, welche über Ansatzstücke bzw. Wechselmagazine bei A zum Austausch von Wagengruppen herangezogen werden kann. Auch weitere Gleisanschlüsse können so simuliert werden.

Letzter Punkt ist noch der mögliche Standort (H) des kleinen Kanalhafenauschnitts, wobei hier die Kaimauer mit dem Anlagenrand zusammenfallen sollte, d. h. das "Wasser" wäre "in Wahrheit" im Gang. Ggf. könnte dieser Bereich aber auch bei V angesiedelt werden.

Hoffe, es gefällt,

Alexander


DB-IV-Proto87

   


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