RE: Gleichstromlok mit Schleifer auf Märklin Digital umbauen

#1 von BernhardN , 20.10.2014 20:20

Hallo Kollegen,

ich war hier schon länger nicht mehr, das Moba-Thema ist bei mir eher was für den Winter. Ich lese aber hin und wieder rein. Und ich war kürzlich auf einem Modellbahn-Flohmarkt - dort habe ich mir einen alten Traum geangelt, eine Münchner Olympia-S-Bahn (ET 420). Völlig sinnlos, da ich ja keine Oberleitung auf meiner Moba habe und den lange gehegten Wunsch nach einer S-Bahn-Strecke längst begraben hatte. Dummerweise war es ein echtes Schnäppchen und jetzt versuche ich, der bereits im Rohbau befindlichen Anlage möglichst schonend doch noch eine S-Bahn-Anbindung zu verpassen...

Worauf ich aber hier eigentlich hinaus will, ist zweierlei:
1. Es handelt sich um eine ET 420/421-Garnitur von Röwa aus den 1970ern, Artikelnummer 1301. Mit etwas Recherche wäre herauszufinden gewesen, dass es ein Modell für 2-Leiter-Gleichstrom ist. Recherchiert habe ich natürlich beim Flohmarkt nicht, sondern mich auf den eingebauten Mittelschleifer verlassen. Beim Test fuhr es nicht, deshalb habe ich das ansonsten gut erhaltene Modell deutlich günstiger bekommen. Zu Hause frohgemut aufgemacht und festgestellt: das Ding hat einen Gleichstrommotor eingebaut, der im Gegensatz zum Test auf Märklin-Gleis mit Gleichstrom ganz wunderbar läuft. Aber gibt es das, einen Gleichstromer mit Mittelschleifer? Hatte das Modell das so im Original? Oder hat da jemand Teile aus verschiedenen Paketen vermischt (es gab die S-Bahn damals mit anderer Art.Nr. auch für Märklin 3-Leiter)?

2. Wie digitalisiere ich das am besten? Ein Digital-Decoder für Märklin digital (ich fahre mit CS2) müsste ja eigentlich machbar sein...allerdings habe ich nur Erfahrung im Umbau von alten Märklin-Loks, nicht mit reinen Gleichstromloks. Nachdem ja bereits ein Mittelschleifer vorhanden ist, dürfte das aber gar nicht so wild sein - Stromaufnahme funktioniert, Digitaldecoder hätte Platz und sollte nur noch den Gleichstrommotor antreiben können. Welche Decoder wären empfehlenswert (der von mir sonst bevorzugt verwendete Uhlenbrock 76200 ist lt. Anleitung vermutlich nicht verwendbar)?

Vielen Dank für jede Hilfe und alle Tips!

Bernhard


Grüße aus OBB,
BernhardN

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RE: Gleichstromlok mit Schleifer auf Märklin Digital umbauen

#2 von rhb651 , 20.10.2014 20:29

Hallo Bernhard,

dank dem Gleichstrommotor kannst du doch jeden Decoder für Gleichstrommotoren der verschiedenen Hersteller (Märklin, ESU, Tams,Uhlenbrock,usw.) nehmen.
Der Decoder kann dann von deiner CS2 gesteuert werden.


Viele Grüße,
Achim
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RE: Gleichstromlok mit Schleifer auf Märklin Digital umbauen

#3 von BernhardN , 20.10.2014 21:17

Das heißt, ich muss nur beachten, dass der Decoder Gleichstrommotoren ansteuern kann und habe unter dieser Voraussetzung die Qual der Wahl unter zahlreichen Typen? Klingt gut!

Jetzt muss ich mich nur noch kundig machen, was es da alles gibt. Bis jetzt bin ich da vorsichtig einseitig beim genannten Uhlenbrock-Decoder geblieben, mit dem ich gute Erfahrungen habe, der aber wohl eher speziell für die Allstrom-Motoren von Märklin ausgelegt ist, wenn ich die Anleitung richtig lese. Na, mal sehen, was der Markt hergibt. Für Empfehlungen bin ich trotzdem dankbar.


Grüße aus OBB,
BernhardN

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RE: Gleichstromlok mit Schleifer auf Märklin Digital umbauen

#4 von rhb651 , 20.10.2014 21:21

dann nimmst du halt den 76400 - ist für Gleichstromer - wenn es Uhlenbrock sein soll.


Viele Grüße,
Achim
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RE: Gleichstromlok mit Schleifer auf Märklin Digital umbauen

#5 von BernhardN , 20.10.2014 22:22

Bin nicht auf Uhlenbrock festgelegt, aber der Decoder scheint wirklich was für mich zu sein, zumal ich ja Einbau-Erfahrung mit den Uhlenbrock-Dingern habe. Danke für den Tip!

Bleibt Frage 1: wie kann es sein, dass eine Gleichstromlok einen Mittelschleifer mit sich führt bzw. im Falle der S-Bahn von Röwa: der ET420 den Mittelschleifer hat, der ET421 einen Gleichstrommotor?


Grüße aus OBB,
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RE: Gleichstromlok mit Schleifer auf Märklin Digital umbauen

#6 von aadmgs , 20.10.2014 23:35

Hallo Bernhard,

wo ist das Problem?

Vor der Digital Zeit habe ich meine Märklin und andere Modell (z.B. Roco) alle mit Schleifer und Gleichspannung betrieben. hat verschiedene Vorteile gehabt:
- Kein Umschaltbocksprung (war auch noch vor der Vorschaltelektronik Zeit...)
- Mittels zweier kleinen Dioden einfacher fahrtrichtungsabhängiger Lichtwechsel
- Einfacher Umbau von Gleichstrom Maschinen, die brauchen dann "nur" eine Schleifer.

Gruß Achim


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RE: Gleichstromlok mit Schleifer auf Märklin Digital umbauen

#7 von Peter Müller , 20.10.2014 23:44

Zitat von BernhardN
Bleibt Frage 1: wie kann es sein, dass eine Gleichstromlok einen Mittelschleifer mit sich führt bzw. im Falle der S-Bahn von Röwa: der ET420 den Mittelschleifer hat, der ET421 einen Gleichstrommotor?


Vor langer Zeit hatten die 2-Leiter-Triebfahrzeuge einen Gleichstrommotor und die Mittelleiterfahrzeuge einen Allstrommotor. Da passte die Unterscheidung nach Gleichstrom und Wechselstrom. Heutzutage haben alle Triebfahrzeuge einen Gleichstrommotor, auch die, die auf Mittelleitergleisen fahren. Aber die Unterscheidung in Gleichstrom und Wechselstrom hat sich so feste eingebürgert, dass man sie beibehalten hat - leider. Dadurch entstehen immer Missverständnisse.

Besser, es würde nach 2-Leiter und Mittelleiter unterschieden.


Grüße, Peter

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RE: Gleichstromlok mit Schleifer auf Märklin Digital umbauen

#8 von Mattlink , 21.10.2014 01:01

Zitat von BernhardN
Bin nicht auf Uhlenbrock festgelegt, aber der Decoder scheint wirklich was für mich zu sein, zumal ich ja Einbau-Erfahrung mit den Uhlenbrock-Dingern habe. Danke für den Tip!

Bleibt Frage 1: wie kann es sein, dass eine Gleichstromlok einen Mittelschleifer mit sich führt bzw. im Falle der S-Bahn von Röwa: der ET420 den Mittelschleifer hat, der ET421 einen Gleichstrommotor?




Hallo,

damit trete ich vielleicht eine größere Diskussion los, aber UB Decoder sind nicht gerade ein Segen, vor allem in einer Märklin Umgebung.

Da würde ich vielleicht eher einen Märklin Decoder mLD mit Kabeln / 8-pol Stecker, oder eben einen ESU Lokpilot 4 M 4 (also die Variante mit mfx) empfehlen. Du hast Doch eine Central Station...

Grüße,

Matthias


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RE: Gleichstromlok mit Schleifer auf Märklin Digital umbauen

#9 von 8erberg , 21.10.2014 09:33

Hallo,

auf jeden Fall aber nachmessen, nachmessen, nachmessen: der Motor darf keinerlei Kontakt zum "Digitalstromkreis" mehr haben.

Peter


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RE: Gleichstromlok mit Schleifer auf Märklin Digital umbauen

#10 von K.Wagner , 21.10.2014 09:44

Hi,

zum Thema Gleichstrom und Schleifer - ja, das gibt es und war in den Vor-Digitalzeiten verbreitet. Wir haben sehr viele Fleischmann und Rocoloks derart umgebaut - wenn ein Schleifer druntergepasst hat (Gleissystem M-Gleis). Unsere Titan-Fahrregler konnt man von AC auf DC umschalten und sie hatten auch einen Polwender.

Beim Thema digitalisieren des ET420 aus eigenre Erfahrung ebenfalls der Hinweis auf den Tip meine Vorschreibers Peter: Messen! Unser Roco aus der ersten Serie - fast identisch mit dem Röwa-ET420 - hatte eine Verbindung vom Massekontakt des Motors zum Chassis. Leider kann ich mich an die Detaisl des Umbaus nicht mehr erinnern - und mein Ältester hat den Triebzug (war ja seiner) logischerweise inzwischen in seiner Vitrine, bis er zum Anlagenweiterbau kommt.


Gruß Klaus


 
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RE: Gleichstromlok mit Schleifer auf Märklin Digital umbauen

#11 von BernhardN , 21.10.2014 12:02

Zitat von aadmgs
Hallo Bernhard,
wo ist das Problem?


Kein Problem, hab' mich nur gewundert. Das sieht nicht nach Selbstbaunachrüstung aus, sondern nach "ab Werk". Deshalb die Frage, was bei einem Vor-1975-Triebzug (d.h. Baujahr des Modells in Vor-Digitalzeit) ein Mittelleiter-Schleifer an einem Gleichstrommotor macht. Der Triebzug fährt definitiv NICHT mit Wechselstrom (habs mit einem alten Märklin-Trafo aus dieser Zeit probiert), mit einem 9V-Block (Gleichstrom) dagegen gut.

Ich beschwere mich ja nicht, habe ich doch jetzt damit immerhin einen Mittelschleifer dran, von dem ich meinen noch einzubauenden Decoder versorgen kann.

Danke an alle für die Decoder- und Einbautips, werde ich mir mal in Ruhe ansehen.


Grüße aus OBB,
BernhardN

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RE: Gleichstromlok mit Schleifer auf Märklin Digital umbauen

#12 von BernhardN , 21.10.2014 16:07

Zitat von Mattlink
damit trete ich vielleicht eine größere Diskussion los, aber UB Decoder sind nicht gerade ein Segen, vor allem in einer Märklin Umgebung.
Da würde ich vielleicht eher einen Märklin Decoder mLD mit Kabeln / 8-pol Stecker, oder eben einen ESU Lokpilot 4 M 4 (also die Variante mit mfx) empfehlen. Du hast Doch eine Central Station...


Die Gründe für Deine Meinung würden mich interessieren. Wegen der bidirektionalen Kommunikation?

Ich kämpfe mich gerade durch die ESU-Produktübersicht 2014 durch...


Grüße aus OBB,
BernhardN

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RE: Gleichstromlok mit Schleifer auf Märklin Digital umbauen

#13 von Mattlink , 21.10.2014 23:44

Hallo,

UB Decoder neigen in einer Märklin Digitalumgebung schon mal dazu spontan mit Volldampf loszufahren. Der Fehler liegt vermutlich am mfx Protokoll, das der UB nicht sauber erkennt. Er schaltet dann auf analogbetrieb um, und ist dann nicht mehr zu stoppen.

Außerdem verhalten die Dinger sich auch sonst manchmal komisch. So habe ich derzeit noch einen einzigen UB Decoder, weil er Werksmäßig in einer Fleischmann Lok ist. Die bleibt bei Kontaktproblemen öfter mal stehen, und vergisst die Fahrtrichtung. Erst nach Fahrtrichtungswechsel lässt sich die Lok wieder fahren.

Bei mir sind alle UB Decoder (bis auf den einen) aussortiert worden...


Den Vorschlag mLD habe ich gemacht, weil Du eine Zentrale hast, mit der Du diese Decoder komplett "bearbeiten" (also programmieren und abstimmen) kannst. Den ESU Lopi 4 M 4 würde ich als Alternative sehen, weil er das mfx Protokoll unterstützt, was in Deiner Umgebung vielleicht ein Vorteil ist.

Grüße,

Matthias


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RE: Gleichstromlok mit Schleifer auf Märklin Digital umbauen

#14 von Peter Müller , 21.10.2014 23:57

Zitat von Mattlink
Der Fehler liegt vermutlich am mfx Protokoll, das der UB nicht sauber erkennt.


Uhlenbrock erklärt es so: die Austastlücke für die Rückmeldung wird als Analogphase gewertet und die Dauer dieser Lücken wird aufaddiert. Die Addition beginnt von neuem, wenn der Decoder ein MM-Gleissignal erkennt. Sendet die Zentrale nur Mfx, entfällt das Zurücksetzen und der Decoder wähnt sich irgendwann in einer analogen Umgebung. Abhilfe schafft eine aktive MM-Lok in der Zentrale mit mindestens Licht an, die nicht real existieren muss. Die Zentrale schickt gelegentlich ein Signal an diese Lok und alle Analog-Zähler hören mit und werden zurückgesetzt.


Grüße, Peter

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RE: Gleichstromlok mit Schleifer auf Märklin Digital umbauen

#15 von Asslstein , 22.10.2014 09:32

Hallo,

Uhlenbrock Decoder können aber auch in einer reinen DCC Umgebung losrasen. Die LZV100 ist nun wirklich nicht für ein schlechtes Signal bekannt. Trotzdem konnte ich bisher bei 100% aller von mir verwendeten Uhlenbrock Decoder ein unkontrolliertes Verhalten erkennen.
Analogerkennung und MM waren am Decoder abgestellt, also rein DCC, 128 Fahrstufen.
Lok fuhr mit mittlerer Geschwindigkeit über nicht ganz saubere Gleise noch kontrollierbar. Bei höherer Geschwindigkeit raste sie dann auf einmal mit Vollgas los und konnte nur durch Stromabschalten wieder gestoppt werden.
Ich vermute, dass die Signale durch die Gleisverschmutzung nicht mehr sauber am Decoder ankamen. Auf Vollgas hätte der Decoder dennoch nicht schalten dürfen.
Reproduzierbar feststellen konnte ich das an einem 76200 (ca. 8-10 Jahre her)und einem 76320 (ca. 2 Jahre her).
Deswegen und wegen der nur durchschnittlichen restlichen Decodereigenschaften habe ich bisher auf weitere Decoder dieses Herstellers verzichtet.

Gruß
Knut


Bilder meiner Baustelle (Spielanlage)


 
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RE: Gleichstromlok mit Schleifer auf Märklin Digital umbauen

#16 von BernhardN , 22.10.2014 22:23

Interessant, vielen Dank!
Noch bevor ich das heute gelesen habe, gab gestern eine umgerüstete Lok Vollgas und ich habe mich gewundert. Ich schob das auf den Zwischen-Updatestand meiner CS. Das ist mir das erste Mal passiert, bisher ahnte ich davon nichts.

Werde die UB-Decoder im Auge behalten und mal andere testen.

Danke,

Bernhard


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#17 von Mattlink , 23.10.2014 21:11

Zitat von BernhardN
Interessant, vielen Dank!
Noch bevor ich das heute gelesen habe, gab gestern eine umgerüstete Lok Vollgas und ich habe mich gewundert. Ich schob das auf den Zwischen-Updatestand meiner CS. Das ist mir das erste Mal passiert, bisher ahnte ich davon nichts.

Werde die UB-Decoder im Auge behalten und mal andere testen.

Danke,

Bernhard




Oh,

hast Du noch mehr UB Decoder?

Also ich sehe das so: Wenn ich einmal eine richtige Flankenfahrt mit Vollgas bei einer 300 - 500 € Dampflok habe, gibt das möglicherweise einen Schaden für den ich mir locker auch gleich ordentliche Decoder hätte kaufen können. Die UB Decoder sind halt insgesamt eher durchschnittlich, aber so ein Risiko ist für mich ein absolutes Ausschlusskriterium.

Grüße,

Matthias


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#18 von BernhardN , 30.10.2014 20:04

Ich habe bisher zwei Stück Uhlenbrock 76200 verbaut, ein weiterer liegt hier noch rum, der war für die S-Bahn vorgesehen bis ich entdeckte, dass diese trotz Schleifer eine Gleichstromlok ist (was wiederum die Ausgangsproblematik für diesen Thread hier war).

Diese Decoder habe ich für zwei alte Märklin-Loks gewählt, weil ich damit keine Änderungen an den Motoren mit weiteren Kosten durchführen musste: der Decoder funktioniert auf Anhieb mit den alten Märklin-Allstrommotoren. Meine 01 von 1955 (Flohmarktkauf aus Nostalgiegründen) und die 216 aus den 1980ern (Geschenk von einem Freund, der sie nicht mehr brauchte, da analog und kein Talent zum Umbau) liefen damit bisher gut digital - bis die 01 kürzlich den "Uhlenbrock-Sprint" hinlegte, ich sie aber reaktionsschnell keine 10cm später noch mit der Hand vom Gleis heben konnte.

Loks für 500 EUR habe ich zwar gar nicht, die Strecke verträgt auch mal einen Zug in Vollgas (durch Junior ausreichend getestet) und man kann ja immer noch Notaus drücken, aber trotzdem ist natürlich ein gewisses Schadenspotential da, wenn was anderes im Weg steht. Was mich fast davon überzeugt, die Signal-/Blockabschnitte tatsächlich mit Bremsstrecken zu versehen (die müssten ja dann wirken, spätestens das Stromlos-Gleis)...


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RE: Gleichstromlok mit Schleifer auf Märklin Digital umbauen

#19 von hu.ms , 01.11.2014 09:57

Servus Bernhard,

wenn du umbauprobleme hast, kannst du auch mit der lok beim mucis-treff vorbeischauen: http://www.mucis.de
Es sind immer einige mit umbauerfahrung da.

Hubert


Mein anlagenneubau: RE: Zweigleisige hauptstrecke mit langer parade, durchgangsbahnhof und BW auf 4,40 x 3,10 m (23)
Meine fahrzeugverbesserungen: https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=27&t=132888


 
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RE: Gleichstromlok mit Schleifer auf Märklin Digital umbauen

#20 von BernhardN , 01.11.2014 11:11

Danke für die Einladung, Probleme habe ich keine (*), nur allgemeinwissenschaftliche Fragen.

Habe mir jetzt einen günstigen Tams-Decoder bestellt um zu sehen, ob der Zug überhaupt fährt. Ich kann dann später immer nochmal dran, wenn die Ansprüche steigen sollten.

Den mucis-Stammtisch habe ich schonmal "bemerkt", mal sehen, allerdings ist Solln für mich aus dem Münchner Osten schon eine Ecke weg. Bin außerdem nicht so der Club-/Stammtisch-Typ. Aber vielleicht komme ich tatsächlich mal. Werde mich dann auf Dich berufen.



(*) Zumindest nicht mit Elektronik & Software. Mit Gelände- und Straßenbau schon eher, das ging in meiner Jugend immer fürchterlich schief...


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