Zuerst mal Euch allen ein gesundes und modellbahn-ideenreiches neues Jahr! Und hier gleich mein Anliegen, obwohl ich weiß, dass das Thema recht wenig mit Elektronik zu tun hat, aber wo soll ich es sonst unterbringen?? Ich baue aus Mabuchi-Motoren (je 4 Stück ausgebaut aus defekten Canon-Druckern) zur Zeit mehrere Getriebe zum Antrieb von Modellbahn-Accessoires. Zahnräder (Modul 0,5) verwende ich aus Zahnradsets der Firma C.. Der Achs-mittelpunktabstand für die Achsen berechnet sich nach der Formel: (Zahl der Zähne Z1 + Zahl der Zähne Z2) x Modul : 2. Das funktioniert auch prima. Aber nun will ich ein Zahnrad aus einem der geschlachteten Drucker verwenden, von dem ich nicht weiß, welches Modul es hat. Es hat 71 Zähne und ich konnte mit Epoxykleber wunderbar eine Bundbuchse für eine 4mm-Welle einkleben. Die Zähne dieses Teils fluchten mit dem Modul 0,5 der übrigen Zahnräder hervorragend. Meine Frage: kann ich daraus schließen, dass es sich da auch um Modul 0,5 handelt oder wie lässt sich das Modul eines Zahnkranzes ermitteln? Notfalls finde ich den Achsabstand einfach experimentell, aber rechnerisch wäre es mir lieber. Gruß aus dem verschneiten Odenwald: Jürgen
#2 von
Laenderbahner
(
gelöscht
)
, 04.01.2015 15:58
Hallo Jürgen, für Dich sollte das am einfachsten gehen: messe bitte den Kopfkreisdurchmesser (dk) des Zahnrades, zähle die Zähne (z), dann ist das Modul (m): m = dk/(z+2)
Hallo Thomas! Danke! ich denke, Du hast mein Problem bereits gelöst. Hab den Zahnkranz gerade mal mit einem normalen Metermaß grob gemessen: D = ca 37mm, Zähne + 2 ergibt 71+2 = 73. Folgt 37:73= ~0,5068. Gehe davon aus, wenn ich das ganze nochmal ein bisschen genauer mache (Micrometer-Messgerät) wird sich an dem vermuteten Modul 0,5 nichts mehr ändern. Somit steht meinem Projekt nichts mehr im Wege. Das neue Jahr fängt gut an. Gruß und Dank: Jürgen