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RE: Von Rütliswil bis Lütziräti: meine künftige Anlage

#1 von trennel ( gelöscht ) , 06.02.2015 18:39

Hallo zusammen,

als zwar registrierter, aber bislang stiller Besucher dieses tollen Forums möchte ich heute "aus der Deckung" kommen und mich und mein Anlagenvorhaben vorstellen:

Ich lebe nahe München und bin Ingenieur im Ruhestand. Vor 20 Jahren reiste ich mit der SBB und der Rhätischen Bahn nach Davos Dorf . Dort wohnte ich nahe der Gleise des Bahnhofs. Meine Beobachtungen auf vielen Fahrten mit der RhB und der SBB machten mich zum Fan Schweizer Bahnen . Diese sind so wohltuend anders!

Mit Modellbahnen habe ich mich schon in der Schulzeit beschäftigt, wie damals üblich als Märklin-Teppichbahner. Danach gab es erneut eine Modellbahn-Modellbau-Phase, die aber unter Zeitmangel litt. Nach vielen Jahren des Sammelns von Loks, Wagen und Zubehör nach Schweizer Vorbild, nach eingehender Beschäftigungmit diesen Bahnen, nach Recherchen, was es so alles gibt, insbesondere zu Gleisen und Zubehör,nach Tests und Probeaufbauten bin ich dem Hobby Modelleisenbahn und seiner Vielfalt nunmehr gänzlich verfallen. Jetzt bin ich unter (Modellbahn-)Strom!

Derzeit bin ich am Bau einer Zweileiter-DCC-Anlage, die RhB und SBB, also H0m und H0 kombinieren wird. Bahn- und Wohngebäude sind weitgehend fertiggestellt, zwei, drei Weichenstraßen als Module erstellt, der große Bahnhofsbereich fast fertig und die Gleisplanung geht voran.

Merkmale meines Layouts sind:
- ein sechsgleisiger Bahnhof RhB und SBB, teilweise mit Dreischienengleis
- ein weiterer zwei- oder dreigleisiger typischer RhB-Bahnhof auf der Höhe
- Anlage in L-Form, ein Schenkel ca. 4,4 x 1,25 m, der andere ca. 5,9 m mit variabler Breite von 0,5 bis 1,0 m
- Auf dem langen, schmalen Schenkel findet RhB ca. 25 bis 30 cm über und neben einer zweigleisigen SBB- Strecke statt.

Im sichtbaren Bereich des H0m-Anteils werde ich trotz der vielen, aus meiner Sicht nicht immer nachvollziehbaren Kritik BEMO/Shinohara C70 verwenden. Die C70-Weichen habe ich konsequent DCC-tauglich gemacht. Im H0m-„Untergrundwerird wohl nur PECO Code 75 zu finden sein. Bei H0 verwende ich im sichtbaren Bereich ausschließlich Tillig-Elite-Gleise und -Weichen, im nicht sichtbaren ROCO-line-Gleise sein. Die Weichen (ca. 50) sollen überwiegend per Servos (ESU) angetrieben sein.

Beim Rollmaterial und Zubehör möchte ich möglichst „reinrassig“ die Epoche 5 von ca. 1995 – 2005 darstellen. Das ist ja beim Vorbild Schweiz durchaus vielseitig, gibt es doch genügend viele Dampfloks und E-lok-Oldtimer , die als Museumsloks mit dazu passenden Wagen heute noch gepflegt und betrieben werden. SBB und RhB sind da sehr rührig!

Digital muss sein, die Marke meiner Wahl wird überwiegend ESU sein.
Auch wenn ich sicher die Qualität und Vorbildtreue vieler in diesem Forum vorgestellten Anlagen nicht erreichen werde, so eifere ich einigen wunderschönen Beispielen nach.

Bei den Gebäuden verwende ich fast ausschließlich solche aus Kunststoff. Ich habe einiges ausprobiert an Holz-, Laser- und Resin-Häusern, bleibe aber bei "Plastik". Ich breche hier eine Lanze für diese oft geschmähten herkömmlichen Bausätze!

Zwar ist die Suche nach Bausätzen mit Schweizer oder wenigstens alpenländischem Vorbild mühsam, das Angebot ist gering, es gibt kaum Formneuheiten. Deshalb ist „kit bashing“ ein Muss. Zudem ist die Gestaltung oft peinlich verkitscht ist und bunt, bunter geht's nicht! Das hält wohl viele ernsthafte Modellbahner ab, so etwas zu kaufen und zu bauen...Betrachtet man aber diese preiswerten Bausätze „farbenblind“ und unvoreingenommen und scheut man den Aufwand nicht, sie mit viel Acryl- und Pulverfarben, Geduld, Vergleich mit Vorbildfotos und etwas Sinn für alte Häuser zu „bearbeiten“, dann staunt man schon, was da doch so geht. Besonders die KIBRI-Bausätze finde ich realen Schweizer Vorbildern erstaunlich gut nachempfunden. Auch Bausätze anderer Marken bieten eine gute Basis für im Resultat letztlich schöne Häuser!

Noch kann ich kaum ansehnliche Bilder der Anlage zeigen. Nachfolgend aber einige Fotos des gemeinsamen SBB-RhB-Bahnhofs, des H0m Lokschuppens und einiger Gebäude.

So, das war aufs Erste genug über mich und meine künftige Modellbahn. Jede Anregung und Kritik ist willkommen!
Ich freue mich auf die neue Community hier im Forum.

Freundliche Grüße

Heinz
alias Trennel


Bilder Teil 1




















trennel

RE: Von Rütliswil bis Lütziräti: meine künftige Anlage

#2 von schaerra , 06.02.2015 18:51

Hallo Heinz,

ich bin ebenfalls Schweiz Fan und freue mich schon auf weitere Neuigkeiten von Deiner kleinen Schweiz. Die Häuser sind Dir ja schon sehr gut gelungen!

Tja Rhb würde mir auch noch gefallen, aber ich habe schon zu viele Baustellen angefangen.

Gibt es schon einen Gleisplan von Deiner Anlage?


freundliche Grüsse
Helmut Fritz

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Die Biertisch Anlage D/A/CH
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RE: Von Rütliswil bis Lütziräti: meine künftige Anlage

#3 von Andibahn , 06.02.2015 18:57

Hallo Heinz,

tolle Bilder der Rhätischen Häuser. Diese kenne ich von Urlauben und ich liebe diese Gegend.
Nach den ersten Bildern bin ich mal gespannt auf die weiteren Schritte des Anlagenbaus. Sieht alles sehr vielversprechend aus.
Viel Spass weiterhin beim Bauen und im Forum (von einem Informatiker im Ruhestand).


Grüsse von

Andi

___________________________
bei Interesse an
Noch‘n Neustadt — in den 60ern: viewtopic.php?f=64&t=153109

Kalifornische Impressionen: viewtopic.php?f=64&t=119715


 
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RE: Von Rütliswil bis Lütziräti: meine künftige Anlage

#4 von trennel ( gelöscht ) , 06.02.2015 19:28

Guten Abend Helmut Fritz, guten Abend Andi,

ja, die Schweiz und erst Graubünden sind schon schön, ohne und erst recht mit RhB und SBB und BLS und und und...

Danke für Eure Anerkennung meiner Versuche, die Häuser ansehnlich zu gestalten..Nachfolgend eine weitere Auswahl von Bildern zum Thema...

Einen fertigen Gleisplan kann ich auf die Schnelle noch nicht einstellen, Entwürfe und Gleisplanteile habe ich, die sind aber noch nicht herzeigbar . Bei der Gleisplanung gehe ich (für einen Ingenieur vielleicht unüblich) fast ganz ohne SW und auch ohne fixe Planzeichnungen etc. vor. Ich nähere mich dem Gleisplan schrittweise durch (physikalisches) "Auslegen" von Gleisen und Weichen etc. Dabei lege ich Wert darauf, bei Weichen und Gleisen beider Spurweiten einen möglichst "weichen", harmonischen Gleis-Schienenverlauf zu erreichen.

Auch bei den Radien versuche ich das innerhalb der Raumbegrenzung noch mögliche Maximum im sichtbaren Bereich zu realisieren. Ziel ist Rmin = 900 mm. Nebenbei suche und kaufe ich (schwierig!) und bastle ersatzweise auch das Gleiszubehör wie Antriebskästen, Kabelschächte, Laternen etc. (Attrappen) zusammen, das meines Erachtens für ein realistisches Gesamtbild wichtig ist...

Ja, es gibt viel zu tun!

Freundliche Grüße

Heinz














trennel

RE: Von Rütliswil bis Lütziräti: meine künftige Anlage

#5 von Wheely ( gelöscht ) , 06.02.2015 19:35

Zitat von trennel

Einen fertigen Gleisplan kann ich auf die Schnelle noch nicht einstellen, Entwürfe und Gleisplanteile habe ich, die sind aber noch nicht herzeigbar . Bei der Gleisplanung gehe ich (für einen Ingenieur vielleicht unüblich) fast ganz ohne SW und auch ohne fixe Planzeichnungen etc. vor. Ich nähere mich dem Gleisplan schrittweise durch (physikalisches) "Auslegen" von Gleisen und Weichen etc. Dabei lege ich Wert darauf, bei Weichen und Gleisen beider Spurweiten einen möglichst "weichen", harmonischen Gleis-Schienenverlauf zu erreichen.


Auch mit ner groben Skizze sind viele hier erstmal glücklich.
Du hast doch sicher eine Grundvorstellung im Kopf, dass die natürlich beim bauen hier und da mal optimiert wird ist doch auch völlig ok.
Zeigst du was kommt unter Umständen auch mal ein Tip oder eine Idee die man selbst so noch garnicht hatte.
Heißt ja nicht du musst auf andere hören, aber du kannst.

Schön was es bisher zu sehen gibt, macht Lust auf mehr.


Wheely

RE: Von Rütliswil bis Lütziräti: meine künftige Anlage

#6 von Lokwilli , 06.02.2015 19:46

Moin Heinz,
erstmal herzlich Willkommen unter den aktiven Schreiberlingen

Die vorgestellten Häuser und der erste Aufbau des Bahnhofs sehen schon mal viel versprechend aus.

Das Thema Schweiz ist immer eine Anlage wert und in der Tat viel zu selten gezeigt. Es gibt so viele schöne Loks aus der Schweiz, dass ich da auch immer wieder nachdenke, mehr davon anzuschaffen.

Ich bleibe jedenfalls an Deinem schönen Thema dran und freue mich auf die nächsten Berichte.

Viele Grüße
Phil


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Weitere Threads findet Ihr unter dem Titel 'Wolkingen'.
Wolkingen II - Brücke über die Ahr im 3D-Druck


 
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RE: Von Rütliswil bis Lütziräti: meine künftige Anlage

#7 von trennel ( gelöscht ) , 06.02.2015 20:26

Hallo zusammen,

mit der Aufnahme des Beitragssymbols Schweiz in mein Profil möchte ich nicht nur Schweizfans und Mitglieder bzw. Forumsteilnehmer mit den gleichen Interessen "anlocken". Vielmehr möchte ich auf meinen Themen-Schwerpunkt bezüglich Vorbild und Bahngesellschaften hinweisen.Natürlich sind die "Schnittmengen) von modellbahn- -und modellbautechnischen Gemeinsamkeiten weit größer!

Somit alle Forrumsmitglieder und -besucher sind mit Tipps, Kritik und Informationen uneingeschränkt und herzlich willkommen!!

Freundliche Grüße an alle

Heinz
alias Trennel


trennel

RE: Von Rütliswil bis Lütziräti: meine künftige Anlage

#8 von trennel ( gelöscht ) , 06.02.2015 20:33

Hallo zusammen,

zweiter Versuch: ich wollte das Beitragssymbol Schweizerkreuz so aufnehmen, dass es bei meinen Beiträgen in der Aufstellung der Beiträge immer erscheint. Das aber hat nicht funktionoiert. Was habe ich da falsch gemacht? Oder geht das gar nicht? Bin nach 4 Beiträgen nue neu hier im Forum.

Danke für Eure Hilfe.

Grüße

Heinz


trennel

RE: Von Rütliswil bis Lütziräti: meine künftige Anlage

#9 von steve1964 , 06.02.2015 20:37

-
Hallo Heinz
Glückwunsch zu Rhaetia !
ich habe gerade eine herrlichen Bildband über Graubünden und seine Häuser,
alle sehr individuell, macht Spass.
deine Arbeiten sind Klasse .

Grüße
Steve
-


Ich baue, also bin ich.


 
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RE: Von Rütliswil bis Lütziräti: meine künftige Anlage

#10 von Wheely ( gelöscht ) , 06.02.2015 21:09

Zitat von trennel
ich wollte das Beitragssymbol Schweizerkreuz so aufnehmen, dass es bei meinen Beiträgen in der Aufstellung der Beiträge immer erscheint. Das aber hat nicht funktionoiert. Was habe ich da falsch gemacht?


Ganz vorne, im allerersten Beitrag von dir editieren.
Nebenbei.. du kannst auch immer wieder den Betreff ändern.
So zB. mit kleinem Nachtrag auf neues hinweisen, wie bei dir schon geschehen, das *meine künftige Anlage*, da kannst du immer mal wieder auf aktuelles Geschehen hinweisen.
Eventuelle Verlinkungen auf den Thread sind dabei nicht verloren oder müssten gar geändert werden.

Bist ja noch recht frisch, das wird schon.


Wheely

RE: Von Rütliswil bis Lütziräti: meine künftige Anlage

#11 von trennel ( gelöscht ) , 06.02.2015 21:29

Guten Abend Stefan,

danke für Deinen Tipp! Hab'es so gemacht und siehe da, es hat geklappt.
Gruß

Heinz


trennel

RE: Von Rütliswil bis Lütziräti: meine künftige Anlage

#12 von Patrick D , 06.02.2015 21:51

Guten Abend

Vielen Dank für die tollen Bilder, sieht alles schon vielversprechend und professionell aus. Hast du vielleicht eine Dokumentation wie du die Häuser, die du im ersten Teil gezeigt hast, realisiert hast. Ich finde sie sehr realistisch und ich habe die gleichen Probleme. Häuser nach Südtiroler Vorbild gibt es kaum bis garnicht und alles selbst zu bauen ist bei mir zeitlich nicht drin und mehr oder weniger ähneln sich Schweizer und Tiroler Häuser auch.

Danke
Weiterhin gutes Gelingen
Patrick


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RE: Von Rütliswil bis Lütziräti: meine künftige Anlage

#13 von trennel ( gelöscht ) , 06.02.2015 22:57

Hallo Patrick,

leider habe ich keine fixfertige Dokumentation. Das macht auch wenig Sinn, wie Du gleich erkennen wirst. Dennoch hier einige Tipps:

Ich habe alles mit Revell Aquacolor Farben matt, manchmal auch mit "Hobby-Acryl" matt von Müller (kleine preiswerte Gläschen bei der Drogeriekette) oder auch mal mit Acrylmattfarbe "Hobbyline" von C. Kreul bemalt. Die größte Farbtonpalette gibt es von den drei genannten Möglichkeiten bei Revell. Jede andere Hobbyacrylfarbe oder jede entsprechende Künstlerfarbe geht auch. Sie lassen sich, da wasserbasiert (fast) alle mischen!

Außenwände sollen teils vor dem Verkleben und danach auf jeden Fall noch mindestens einmal nach dem Verkleben und dem Bearbeiten der Eckkanten mit Feilen, dem (Daumen-)Fingernagel oder Cuttermesser bemalt werden. Wichtig ist, die Farbe satt und dick und am Schluß noch einmal mit einem dicken Pinsel am besten tupfend aufzutragen, je nach gewünschter "Putzstruktur" natürlich! Fenster, Türen und sonstiges am besten am Spritzling nach Gefühl bemalen und erst dann einkleben.

Die alt aussehenden Häuser habe ich mit stark verdünnten Schmutzmischungen auf dem meist weissen Anstrich "gealtert". Der Bodensatz in einem Wasserglas, das man schon länger für die Pinselreinigung benutzt hat, ist da manchmal gerade richtig. Die Brühe wird behutsam auftupft, eventuell mit Wattestäbchen oder auch auch mit den Fingernspitzen verrieben. Üben! Und viele verschiedene Farbtöne vorhalten, besonders Brauntöne, weiss und schwarz!

Gealtertes, vergrautes Holz an Türenunterkanten etc. erhält man durch geschicktes, punktuelles oder streifiges Aufbringen von hellgrauer Farbe mit einem schmaleren oder auch mit einem feinen Pinsel. Vorsicht vor fertigem Hellgrau! Das hat oft einen Blau- oder Grünstich. Besser ist die Mischung von schwarz und weiss. Versuchen und Testen!

Du solltest keinen allzu großen Respekt haben vor den Farben. Bei Acryl kann immer wieder mit verdünnter Farbe korrigieren, eventuell sogar wieder abkratzen.

Klingt vielleicht alles recht einfach, ist es im Prinzip auch. Aber es erfordert Übung: das 10. Haus wird mit Sicherheit viel besser als das Erste. Also probieren und Üben!

Noch ein Tipp: frisch aufgebrachte Acrylfarbtöne wirken zunächst heller, als sie nach dem Trocknen sind!! Also auf Rückseiten von Teilen des Bausatzes, auf Polystyrolstücken ausprobieren. Ein weiterer Tipp: man mischt verschiedene Farbenlassen sich problemlos und beliebig mit dem Pinsel auf einer festeren Kunststofffolie, z. B. auf einer Prospekthülle oder ähnlichem, wie auf einer Malpalette mischen. Es ist ja auch, wie ich meine, ein dreidimensionales Malen....

Übung macht den Meister, womit ich nicht sagen will, dass ich schon ein Meister bin, Dazu braucht's noch ein Weilchen..........

Grüße nach Südtirol

Heinz


trennel

RE: Von Rütliswil bis Lütziräti: meine künftige Anlage

#14 von trennel ( gelöscht ) , 08.02.2015 12:01

Hallo Patrick,

hat Dir meine Beschreibung mit Tipps, wie man Kunststoffbausätze "bearbeiten"/bemalen kann, geholfen??

Freundliche Grüße

Heinz


trennel

RE: Von Rütliswil bis Lütziräti: meine künftige Anlage

#15 von Andreas Sch ( gelöscht ) , 08.02.2015 13:55

Grüezi Heinz,

ich freue mich über jeden neuen RhBler hier im Forum! Kibri hat mit den Schweizer Berdorfhäuser ja wohl einen echten Volltreffer gelandet, die scheinen ja bei uns allen zu stehen - bei mir auch . Umso beachtlicher, was du mit Farbe aus den Häuschen machst!
Ich bin sehr gespannt, was du hier noch zeigst.
Bis neulich,
Andreas


Andreas Sch

RE: Von Rütliswil bis Lütziräti: meine künftige Anlage

#16 von Patrick D , 08.02.2015 15:08

Hallo Heinz

Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung! Werde es genauso versuchen!

Das mit dem fertigem Hellgrau habe ich bereits erfahren müssen, beim bearbeiten von Felsstrukturen, habe dann auch mein Grau aus weißer und schwarzer Farbe gemischt!

Ich freue mich schon auf weitere Bilder!

Lg
Patrick


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RE: Von Rütliswil bis Lütziräti: meine künftige Anlage

#17 von trennel ( gelöscht ) , 08.02.2015 16:22

Hallo zusammen,

@ Patrick: Freut mich, dass ich helfen konnte. Viel Spaß beim "Malen"!

@ Andreas: Danke für deine anerkennenden Worte. Das spornt weiter an. Finde Dein Arrangement mit den Zügen, die mitten zwischen den Dorfhäusern fahren reizend!

Zur Abwechslung ein Beitrag nicht zu Wohnhäusern , sondern zu einem Lokschuppen für die RhB:

Es ist nicht leicht, zur H0m-Größe auf dem Markt etwas ansprechendes zu finden. Zwar gibt es einige Modelle und Bausätze in Holz, jedoch nur einständig und für sehr viel Geld. Und dann noch von Artitec den Resin-Bausatz der Lokremise Bergün. Der ist zwar zweiständig, aber längst vergriffen. Einen hatte ich trotzdem noch ergattert, ebenfalls für viel Geld... und bald wieder verkauft. Denn den zu bauen ist mehr als heikel. Bei meinem waren Teile so schlecht gegossen und einige Teile gebrochen, dass einfach zuviele Nacharbeiten nötig gewesen wären, von der gegenüber "Plastik"-Bausätzen sehr viel schwierigeren Verklebung ganz abgesehen (siehe auch meine Anmerkung in meinem Vorstellungsbeitrag)...

So habe ich den sehr, sehr einfachen Auhagen-Bausatz 11332 so "ge-kit-bashed", dass man ihn kaum noch erkennen kann. Basis, Wände, Dach und fast alles habe ich auf H0m-Maße verkleinert (schmaler, tiefer, kürzer) und mit Polystyrol- und Resten anderer Bausätze innen verkleidet, Dachuntersichten angebracht und, und, und...
Zu einem Lokschuppen für die Museums-Dampfloks der RhB gehören natürlich auch Bekohlung und Wasserkran. Letzterer ist von BEMO, die Minibekohlungsanlage ebenfalls Ergebnis extensiven kit-bashings. Ursprungs-BS war Faller 222154.

Und natürlich sorgsam bemalt. Das Resultat zeigen die nachfolgenden Bilder, derzeit leider noch ohne "natürliche" Umgebung derr Anlage...

Freundliche Grüße

Heinz

Bilder Lokschuppen RhB:















trennel

RE: Von Rütliswil bis Lütziräti: meine künftige Anlage

#18 von trennel ( gelöscht ) , 09.02.2015 19:23

Hallo und guten Abend,

habe soeben meine Gedanken zum Gleisplan zu Papier gebracht. Der Plan ist hoffentlich trotz der eingeschränkten Pixelauflösung einigermaßen lesbar.

Der Gesamtplan beruht auf Einzelplänen. Deren Zusammenführung lässt als noch nicht gelöste Problemzonen erkennen:

- Anordnung und Maße der Wendel in der Mitte/im Winkel
- Anordnung der Wendel am schlanken Ende
- Wohin am besten mit den Schattenbahnhöfen 1. für H0 und 2. für H0m?
- Zugänglichkeit im Winkel zum SBH bzw. zu beiden
- Zugänglichkeit der „Rückführungs“-Gleise beider Spurweiten im schmalen Schenkel, insbesondere des H0m-Gleises nach der Tunneleinfahrt im Felsen (mit Kreuz markiert).

Mit anderen Worten: noch nicht ausgegoren. Was haltet Ihr prinzipiell davon?

Entschuldigt, wenn es so aussieht, als ob ich auf Altpapier gezeichnet hätte: Es liegt nur an der nicht ausreichenden Beleuchtung beim Fotografieren.

Freundliche Grüße
Heinz

Gleispläne


trennel

RE: Von Rütliswil bis Lütziräti: meine künftige Anlage

#19 von trennel ( gelöscht ) , 09.02.2015 19:31

Hallo,

melde mich noch einmal. Hatte vom einem mit "x" markierten Tunnelportal geschrieben. Das war in der Tat "ein Satz mit x....nähmlich nix".

Denn das x war nicht auf einem Blatt, als ich es fotografiert habe.

Das gemeinte Tunnelportal ist das am Ende des Viadukts, über dem das vom Bhf Lütziräti verlaufenden H0m-Gleis.

Sorry....

Grüße
Heinz


trennel

RE: Von Rütliswil bis Lütziräti: meine künftige Anlage

#20 von Mallardfahrer , 22.02.2017 23:22

Hallo Heinz,
schöne Anlage baust du da gibt es schon neue Photos ?

Schöne Grüße
Sören

P.S. Könntest du mal bitte messen wie groß in mm der Abstand zwischen der Bodenplatte
und dem Ausguß oben am Rohr ist. Vielen Dank.


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RE: Von Rütliswil bis Lütziräti: meine künftige Anlage

#21 von Rhaetische , 23.02.2017 16:20

Hallo Heinz!
Freut mich noch eine weitere RhB Anlage hier im Forum zu finden.
Bei den Plastikbausätzen stimme ich dir voll zu .
Gibt es schon weitere Fortschritte ?
Bis jetzt finde ich alles


mfg Dietmar

Meine Rhätische Anlage "Filisur - Bergün "

http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=64...=263600#p263600


 
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