RE: Einbau eines Lokpilot 4.0

#1 von wolle21 ( gelöscht ) , 08.03.2015 23:08

Hallo liebe Modellbahnler

ich bin derzeit leicht ratlos....
Kann mir von euch vielleicht jemand helfen, da ich nicht mehr weiter weiß.
Ich habe mich entschlossen nach dem kauf einer Ecos, da ich bereits alle Nummern im Märklinsystem bis 80 ausgereizt habe und das teilweise mehrmals belegt habe, zu versuchen bei einer ca. 40 oder 50 Jahren alten BR 23 einen Lokpilot 4.0 einzubauen.
Die Lok wurde ungefähr vor 25 Jahren bereits mit einem Märklindecoder nachgerüstet.
Ja voller tatendran wie ich war habe ich mich auch gleich ans Werk gemacht. Der alte Decoder habe ich rausgelötet und unter der Anleitung von Esus und auch vorheriger Internetrecherche eingebaut.
Soll heißen ich habe den Motor mit den Orangenen und Grauen Kabel verbunden, den Schleifer mit dem Roten und den alten Massepunkt mit dem Schwarzen. Natürlich auch das Licht vorne mit dem Weißen.
Dann dachte ich mir jetzt habe ich zumindest mal die Grundfunktionen angelötet und hey jetzt kann ich einen ersten Versuch starten die Lok mal auf einem Programmiergleis laufen zu lassen.
Voller elan an das Programmiergleis, die Lok drauf gestellt, die Ecos auch gleich den Decoder erkannt.. ich muss zugeben war zu dem Zeitpunkt ein klein wenig stolz auf mich ... das Licht mal eingeschaltet ging auch noch... nur fahren wollte Sie nicht...
OK... dann habe ich mich nochmal im Netz ein wenig schlau gemacht und habe irgendwo gelesen das Lila Kabel muss auch noch an Motor...
Also gut habe ich auch versucht... wieder auf mein Programmiergleis.. Licht funktioniert... Fahren aber nicht... ich habe dann mal die Funktionen durchgemacht und bei F3 ist die Lok auf einmal losgefahren?!? Wie kann das sein
Aber ich konnte die Lok nicht mim Regler steuern sondern nur mit F3. Das habe ich dann gar nicht verstanden...
Ich habe nur eins dabei festgestellt, der Motor ist richtig angeschlossen weil die Fahrtrichtung hat gestimmt. Aber ich wusste irgendwie habe ich immer noch etwas verkehrt. Also habe ich mir gedacht ich tausche das Lila Kabel mit dem Schwarzen. Da ging aber dann gar nichts.
Ja und jetzt stehe ich da und weiß nicht mehr weiter....
Kann mir da von euch vielleicht einen guten Tipp geben der mir weiterhilft???
Und nein, ich will die Lok nicht wegwerfen oder verkaufen ich will Sie weiterhin nutzen


wolle21

RE: Einbau eines Lokpilot 4.0

#2 von King-Lui , 08.03.2015 23:35

Hallo wolle21,
war deine BR23 denn schon mit einem Permanent Magneten ausgerüstet? Oder noch mit einer Feldspule und dem Decoder c80?
Frage, weil es mich wundert, dass du das lila Kabel auch an den Motor angeschlossen hast. Ein Motor mit einem Permanent-Magneten hat ja nur zwei Anschlussstellen. Lila ist auch ein Kabel für Aux2, z.B. Licht. Das könnte erklären, warum die Lok bei F3 losgefahren ist, ohne dass du sie steuern konntest.

Vielleicht wäre es günstig, wenn du mal Bilder des Lokinneren einstellst.


Beste Grüße

Uwe


 
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RE: Einbau eines Lokpilot 4.0

#3 von wolle21 ( gelöscht ) , 09.03.2015 10:23

Hallo Uwe,

vielen Dank für deine Antwort.
Also die Lok besitzt noch die klassische Feldspule.
Und das mit dem lila Kabel hab ich im Internet gefunden, kann auch sein, dass ich es falsch verstanden hatte.
Ich habe es nachdem Probelauf auch wieder abgelötet, weil mir bewusst war das es nicht richtig sein kann
Aber immerhin hab ich dadurch festgestellt, dass Sie fährt... Klar die Funktionsweise ist halt verkehrt.
Ich versuche es heute nocheinmal ein Bild reinzustellen... Ich wollte gestern schon, aber da ich nicht im Besitz einer Dicicam bin kann ich nur übers Handy Bilder machen und so wie der Zufall es will macht des auch gerade Probleme mit den Bilder auf den Laptop zu laden... Es kommt halt blöderweise alles zusammen.

Mit freundlichen Grüßen

Wolle


wolle21

RE: Einbau eines Lokpilot 4.0

#4 von E7132 ( gelöscht ) , 09.03.2015 10:40

Hallo Wolle,

Du kommst nicht darum, deine BR 23 entweder als Minimallösung mit einem Permanentmagnet von ESU oder TAMS oder mit einem Umrüstsatz Märklin 60943 umzubauen. Alle ESU Lokpilot Decoder sind nicht fähig, die Allstrommotoren mit ihren Doppelspulen anzusteuern.


E7132

RE: Einbau eines Lokpilot 4.0

#5 von hango , 09.03.2015 10:43

Guten Morgen Wolle,
da bist Du aber etwas aufgesessen. Das blaue Kabel hat definitiv nichts am Motorschild zu suchen.

1. Frage: Hast du den Motor umgebaut. (a)Feldspule gegen Dauermagnet getauscht oder gar b)den kleinen Scheibenmotor gegen einen HL-Motor getauscht?
Bei einem ESU - Decoder musst Du entweder a oder b zwingend machen.
2. Frage: ist der Motor gereinigt worden, Bürsten getauscht, fällt natürlich weg bei einem HL - Motorwechsel?

3. Frage: Wo holst du die Masse weg? Es bieten sich der Befestigungspunkt am Umschalter an. Messingplättchen mit der passenden Bohrung und dort das Massekabel anlöten.

Die Verkabelung ist dann nach Anleitung: Schwarz > Masse, Rot > Schleifer, Orange und Grau über zwei Drosseln zum Motorschild und Weiß zur Lampe. So muss es gehen. Das Blaue Kabel brauchst Du nur, wenn Du potentialfrei die Lampen anschließen willst. Bei der 23 ist das nicht so einfach, geht aber. Dann hört das Flackern auf.
Eine 23 014 habe ich Weihnachten auch Umgebaut und sogar mit einem ESU - Basic (weil kein anderer mehr da war) prima ans Laufen bekommen.
Daher noch ein letzter Tipp! Bevor du die Lok wieder zusammen baust, lege einen breiten Streifen Isolierband über den Motoranschluss. Das Gehäuse ist von der 23 sehr schmal gehalten, da kann es schon mal einen Kurzschluss geben.


Beste Grüße

Hans-Georg


 
hango
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RE: Einbau eines Lokpilot 4.0

#6 von wolle21 ( gelöscht ) , 10.03.2015 09:01

Ich bedanke mich vielmals für die zahlreiche Unterstützung von euch.
Ich muss zugeben ich habe es mir doch etwas einfacher vorgestellt, vor allem da ich mit Elektrik nichts am Hut habe
Wenn ich euch jetzt richtig verstanden habe kann der Motor unberührt bleiben und es liegt nur noch an der Feldspule.
Ich habe mir gestern Abend noch einen Permanentmagneten bestellt, weil ich ja noch die alte Feldspule drinnen habe.
Wenn der Permanentmagnet da ist tausche ich Ihn erst einmal und werde dann erneut Bericht erstatten wie es geloffen ist
Achso und die Masse hole ich an dem alten Massepunkt und platz für den Decoder ist genügend vorhanden, da ich ja den alten Decoder ausgebaut habe.


wolle21

RE: Einbau eines Lokpilot 4.0

#7 von gwolfspe ( gelöscht ) , 11.03.2015 02:05

Zitat von wolle21
Ich bedanke mich vielmals für die zahlreiche Unterstützung von euch.
Ich muss zugeben ich habe es mir doch etwas einfacher vorgestellt, vor allem da ich mit Elektrik nichts am Hut habe
Wenn ich euch jetzt richtig verstanden habe kann der Motor unberührt bleiben und es liegt nur noch an der Feldspule.
Ich habe mir gestern Abend noch einen Permanentmagneten bestellt, weil ich ja noch die alte Feldspule drinnen habe.
Wenn der Permanentmagnet da ist tausche ich Ihn erst einmal und werde dann erneut Bericht erstatten wie es geloffen ist
Achso und die Masse hole ich an dem alten Massepunkt und platz für den Decoder ist genügend vorhanden, da ich ja den alten Decoder ausgebaut habe.



Hallo
Was mich immer tierisch aufregt, ist der Satz" Ich muss zugeben ich habe es mir doch etwas einfacher vorgestellt, vor allem da ich mit Elektrik nichts am Hut habe " Wie will man das Hobby denn mit dieser Einstellung vernünftig betreiben, wenn man nicht mal über minimalste Grundkenntnisse der Elektronik verfügt ?
Bist du sicher dass du den richtigen Permamentmagneten bestellt hast? Mich beschleichen dabei leichte Zweifel.


gwolfspe

RE: Einbau eines Lokpilot 4.0

#8 von didinieki ( gelöscht ) , 11.03.2015 06:01

Zitat von gwolfspe

Zitat von wolle21
Ich bedanke mich vielmals für die zahlreiche Unterstützung von euch.
Ich muss zugeben ich habe es mir doch etwas einfacher vorgestellt, vor allem da ich mit Elektrik nichts am Hut habe
Wenn ich euch jetzt richtig verstanden habe kann der Motor unberührt bleiben und es liegt nur noch an der Feldspule.
Ich habe mir gestern Abend noch einen Permanentmagneten bestellt, weil ich ja noch die alte Feldspule drinnen habe.
Wenn der Permanentmagnet da ist tausche ich Ihn erst einmal und werde dann erneut Bericht erstatten wie es geloffen ist
Achso und die Masse hole ich an dem alten Massepunkt und platz für den Decoder ist genügend vorhanden, da ich ja den alten Decoder ausgebaut habe.



Hallo
Was mich immer tierisch aufregt, ist der Satz" Ich muss zugeben ich habe es mir doch etwas einfacher vorgestellt, vor allem da ich mit Elektrik nichts am Hut habe " Wie will man das Hobby denn mit dieser Einstellung vernünftig betreiben, wenn man nicht mal über minimalste Grundkenntnisse der Elektronik verfügt ?
Bist du sicher dass du den richtigen Permamentmagneten bestellt hast? Mich beschleichen dabei leichte Zweifel.




Tja, eigentlich der typische Vollausstattungskäufer. Wie 90% der Märklin Käufer, wenn sie einsichtig sind, eben sind.


didinieki

RE: Einbau eines Lokpilot 4.0

#9 von wolle21 ( gelöscht ) , 11.03.2015 07:40

so liebe Freunde der Blasmusik...
Ich habe mich an diese Forum gewendet um mir einen Rat zu holen was diese Sache beanlangt...
und wenn ich keine Ahnung habe wie man alles genau gleich umbaut und es versucht muss man nicht gleich blöd machen...
Vor allem kann ich ruhigen Gewissen behaupten, dass ich schon genügend andere Sachen Elektrisch ausgerüstet habe und jetzt nunmal damit zurecht komme...
Solche neunmal Kluge " Fachidioten" ich auf den Tod nicht ausstehen...
Es betrifft natürlich nur diejenigen die meinen blöd machen zu müssen...
Bei den restlichen bedanke ich mich nochmals für eure Hilfe


wolle21

RE: Einbau eines Lokpilot 4.0

#10 von Nordseefischer , 11.03.2015 09:58

Zitat von didinieki

Zitat von gwolfspe

Zitat von wolle21
Ich bedanke mich vielmals für die zahlreiche Unterstützung von euch.
Ich muss zugeben ich habe es mir doch etwas einfacher vorgestellt, vor allem da ich mit Elektrik nichts am Hut habe
Wenn ich euch jetzt richtig verstanden habe kann der Motor unberührt bleiben und es liegt nur noch an der Feldspule.
Ich habe mir gestern Abend noch einen Permanentmagneten bestellt, weil ich ja noch die alte Feldspule drinnen habe.
Wenn der Permanentmagnet da ist tausche ich Ihn erst einmal und werde dann erneut Bericht erstatten wie es geloffen ist
Achso und die Masse hole ich an dem alten Massepunkt und platz für den Decoder ist genügend vorhanden, da ich ja den alten Decoder ausgebaut habe.



Hallo
Was mich immer tierisch aufregt, ist der Satz" Ich muss zugeben ich habe es mir doch etwas einfacher vorgestellt, vor allem da ich mit Elektrik nichts am Hut habe " Wie will man das Hobby denn mit dieser Einstellung vernünftig betreiben, wenn man nicht mal über minimalste Grundkenntnisse der Elektronik verfügt ?
Bist du sicher dass du den richtigen Permamentmagneten bestellt hast? Mich beschleichen dabei leichte Zweifel.




Tja, eigentlich der typische Vollausstattungskäufer. Wie 90% der Märklin Käufer, wenn sie einsichtig sind, eben sind.





Ojeee, ich könnte ja jetzt sagen, dass man daraus ableiten könnte 90% der Märklinbahner bzw. Volkaustattungskäufer haben keine Ahnung von Elektronik.
Tue ich aber nicht.

Aber diese Vorlage kann ich einfach nicht ungenutzt liegen lassen.


Viele Grüße von der Küste

Thomas


 
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RE: Einbau eines Lokpilot 4.0

#11 von Wolfram1 ( gelöscht ) , 11.03.2015 10:35

Tröste dich, die Besserwisser kochen auch nur mit Wasser. Das siedende Öl ist nämlich den Belgiern und den Teufeln vorbehalten.
So ein Forum ist ja schließlich nicht (nur?) für die da, die schon alles wissen und alles besser wissen, sondern (auch und gerade) für die, die nicht wissen.


Wolfram1

RE: Einbau eines Lokpilot 4.0

#12 von King-Lui , 11.03.2015 10:36

Zitat von wolle21
so liebe Freunde der Blasmusik...
Ich habe mich an diese Forum gewendet um mir einen Rat zu holen was diese Sache beanlangt...
und wenn ich keine Ahnung habe wie man alles genau gleich umbaut und es versucht muss man nicht gleich blöd machen...
Vor allem kann ich ruhigen Gewissen behaupten, dass ich schon genügend andere Sachen Elektrisch ausgerüstet habe und jetzt nunmal damit zurecht komme...
Solche neunmal Kluge " Fachidioten" ich auf den Tod nicht ausstehen...
Es betrifft natürlich nur diejenigen die meinen blöd machen zu müssen...
Bei den restlichen bedanke ich mich nochmals für eure Hilfe



Hallo wolle21,

lass dich nicht entmutigen!

Einen Tipp würde ich dir gerne geben: Bevor du den Lötkolben ansetzt, Anleitungen lesen, das Forum durchstöbern und natürlich auch hier Fragen stellen.
Die Sachen sind einfach zu teuer, als dass man sie durch voreiliges Handeln ins Decoder-Nirvana schickt.


Beste Grüße

Uwe


 
King-Lui
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RE: Einbau eines Lokpilot 4.0

#13 von gwolfspe ( gelöscht ) , 11.03.2015 11:53

Hallo
Lesen Leute, richtig lesen, alles lesen und nicht lospoltern. Natürlich soll hier gefragt werden. Es ging mir doch nur um die Aussage, ich hätte so gerne eine elektrische Eisenbahn, aber geh mir bloss mit dem Strom weg.


gwolfspe

RE: Einbau eines Lokpilot 4.0

#14 von E7132 ( gelöscht ) , 11.03.2015 12:29

Hallo Wolle,

Ich wollte zu der ganzen Sache noch anmerken, dass man nicht nur für die Minimallösung einen Permanentmagneten braucht, sondern auch einen für das Modell passenden. Ich hoffe, du hast das berücksichtigt.
Dann ist die Minimallösung eben auch nur die Minimallösung. Mit dem Märklin-Umbausatz dürftest du meiner Meinung nach die Lösung mit den besseren Fahreigenschaften haben. Hierbei wird der orig. 3-polige Scheibenkollektoranker durch einen 5-poligen Trommelkollektoranker ersetzt.

Nach dem Umbau ist der Decoder auf den Motor noch einzumessen. Wie man das macht, entnimmst du der ESU-Anleitung.


E7132

RE: Einbau eines Lokpilot 4.0

#15 von Jörg Warrelmann , 11.03.2015 13:39

Hallo Wolle,

Manche Beiträge muss man hier einfach ignorieren. Du wirst sehen, irgendwann baust Du in Serie um und es freut mich, dass Du anfängst.

Zurück zum Modell. Ich kann mich dem hier schon gemachten Tipp nur anschliessen, nimm gleich den Märklin Umbausatz zum 5 Poler. Die alten 23er vom Märklin haben ein Metallgehäuse bei dem die Gefahr besteht, dass Du einen Massekontakt zum Motorschild erzeugst und den Dekoder himmelst. Ich kann Dir am Wochende mal Bilder machen, ich habe zwei Märklin 23er der alten Bauart derart umgerüstet.

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RE: Einbau eines Lokpilot 4.0

#16 von Heinzi , 11.03.2015 13:41

Moin Wolle

Guck auch mal da:
http://www.stayathome.ch/lok_umbauten.htm
Da gibt es jede Menge Informationen rund ums digitalisieren, Motoren etc Lokumbauten.


Gruss Heinzi
------------------
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RE: Einbau eines Lokpilot 4.0

#17 von Jörg Warrelmann , 11.03.2015 15:16

Hallo Wolle,

Manche Beiträge muss man hier einfach ignorieren. Du wirst sehen, irgendwann baust Du in Serie um und es freut mich, dass Du anfängst.

Zurück zum Modell. Ich kann mich dem hier schon gemachten Tipp nur anschliessen, nimm gleich den Märklin Umbausatz zum 5 Poler. Die alten 23er vom Märklin haben ein Metallgehäuse bei dem die Gefahr besteht, dass Du einen Massekontakt zum Motorschild erzeugst und den Dekoder himmelst. Ich kann Dir am Wochende mal Bilder machen, ich habe zwei Märklin 23er der alten Bauart derart umgerüstet.

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RE: Einbau eines Lokpilot 4.0

#18 von didinieki ( gelöscht ) , 11.03.2015 16:08

Zitat von Nordseefischer



Ojeee, ich könnte ja jetzt sagen, dass man daraus ableiten könnte 90% der Märklinbahner bzw. Volkaustattungskäufer haben keine Ahnung von Elektronik.
Tue ich aber nicht.

Aber diese Vorlage kann ich einfach nicht ungenutzt liegen lassen.



Hallo,
ich glaube - das kommt auf den Standpunkt an. Wenn Du in einem Fachforum bist, wirst Du wohl 90% antreffen die von Allem sehr viel verstehen. Wenn Du die Masse der Modelleisenbahner nimmst die nur alle Weihnachten mal für 2 Wochen aufbauen und dann wieder wegstecken, könnte die Schätzung der Prozentzahl sogar hinkommen.

Jeder kann ja nur von seinen Erfahrungen sprechen. Und in meinem Umfeld kaufe ich auch altes Material auf aus meiner Wohngegend. Da gibt es jede Menge Märklinbahner oder Trixbahner, die sich nicht mal trauen eine der alten Märklin Loks (Gussklumpen) aufzuschrauben und die Kohlen selbst zu wechseln. ich würde sagen - es ist die große Masse, zumindest der Märklin Gelegenheitsbahner die das Hobby nicht ständig betreiben. Diese Leute bringen ihre Loks wegen der Kohlen wechseln oder wegen eines Haftreifenwechsels zum Märklin Fachhändler!!! Und es gibt Fachhändler, die bieten das an als jährlichen Check Up Kundendienst für 15 Euro pro Lok.

Ich selbst bin zwar schon seit 2009 wieder dabei, nach ca. 20 Jahren Abstinenz, aber meine Elektrik und Elektronik Kenntnisse waren damals nicht existent obwohl ich Modellbahner war. und auch heute, fehlt mir noch Vieles - und fast Alles habe ich über das Internet angeeignet von Moba Liebhabern die eigene Webseites betreiben - wie z.B. Stay at home und vielen vielen Anderen, Einiges auch aus diesem Forum...

Insofern sehe ich an der Steilvorlage nichts Negatives sondern bestätige Dich sogar dabei. Denn ich zähle mich selbst sogar noch zu den 90% die eine neue Lok aus neuerer Produktion nicht selbst ihres Gehäuses entledigen würden, aus Angst die Wurschtfinger würde irgendwo irgendwas kaputt machen. Das ist an meinen Gussklumpen natürlich nicht so - da ging Anfangs nur Elektronik kaputt - Kurzschluss ein paar Dekoder gehimmelt, man zahlt Lehrgeld.


didinieki

   


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