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RE: Henschel DHG 500 in 1:160

#1 von Rondrian , 16.04.2015 08:28

Hallo Gemeinde!

Nachdem mich hda mit dem Henschel-Virus infiziert hat, wollte ich mir gern eine DHG 500 anschaffen... und musste feststellen: Gibbet nich in N!

Hmpf... nach einiger Grübelei stolperte ich über den 3D-Druckdienstleister shapeways, wurde dort aber bei den "fertigen" Modellen auch nicht fündig. Tja, nun war guter Rat teuer. Wieder ein wenig hin und her überlegt und bei shapeways mal geschaut, was die denn so an Daten brauchen für den Druck. Dann fiel die Entscheidung: Ich besorge mir ein CAD-Programm und mach es selbst! Gesagt, getan!

Die Einarbeitung ins Programm "FreeCAD" war gar nicht mal sooo schlimm und inzwischen hab ich sogar etwas hinbekommen, was nach Lok aussieht und sogar ziemlich nach einer DHG 500 denke ich...

Gestern habe ich dann den Druck in Auftrag gegeben. Kostenpunkt incl. 10.51€ Versand: 26.16€. Das geht denke ich in Ordnung.
Sollte das Ergebnis so ausfallen wie ich es mir vorstelle, wird das Modell noch "feingetuned" (Hab z.B. die Spitzenlichter vergessen...) und an ein noch zu definierendes Fahrwerk (Entweder Arnold DHG700 oder Eigenbau) angepasst...

Bild des zum Druck geschickten CAD-Entwurfs folgt in Kürze, muss das JPG noch "passend" machen...!


MfG
Carsten

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RE: Henschel DHG 500 in 1:160

#2 von Blech_Maxe , 16.04.2015 21:03

Hallo Rondrian,

ich bin schon sehr gespannt auf Bilder, vielleicht kannst Du auch noch für eventuelle Nachahmer beschreiben wie der Arbeitsablauf aussieht bzw. welche Fallstricke evtl. bestehen? Ich finde das Thema 3D-Druck für uns hochspannend!

Vielen Dank!

Dirk


 
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RE: Henschel DHG 500 in 1:160

#3 von Rondrian , 17.04.2015 10:26

Bild muss ich für heute noch schuldig bleiben (Tochter beanspruchte gestern doch etwas meine Aufmerksamkeit ).

Aber zum Ablauf kann ich ja mal was schreiben.

1. Konstruieren des gewünschten Teils via CAD
Ich habe mir hierfür die kostenfreie CAD-Software FreeCAD heruntergeladen und installiert. Allzu schmalbrüstig sollte der Rechner für umfangreiche CAD-Sachen aber definitiv nicht sein, da er sonst merklich in die Knie gehen kann! Die Einarbeitung in dieses Programm fiel mir mithilfe einiger Video-Tutorials auf Youtube relativ leicht, ich arbeite aber auch beruflich viel mit dem PC, es kann also sein, dass der Ein, oder andere damit nicht so schnell klarkommt (oder aber auch deutlich schneller und besser als ich)! Alles in Allem kann man aber sagen, dass das Programm relativ einfach zu benutzen ist und man recht schnell etwas "vorzeigbares" hinbekommt. Ist also mehr Trainigssache...

2. Konstruktion in STL-Format umwandeln
Das erledigt das FreeCAD selbst über die Export-Funktion. Dazu wählt man alle "sichtbaren" Teile der Konstruktion aus und exportiert diese als STL

3. "Reparieren" der STL-Datei
Die von FreeCAD exportierten STL haben teilweise "Problemstellen", die man vor einem Druck reparieren sollte/muss. Dazu kann man sich das Programm netfabb Basic runterladen. Dort lädt man die STL-Datei und kann dann über ein paar Klicks die Reparatur durchführen lassen

4. Druck
Ich habe mich für shapeways entschieden, da diese zum Einen sehr viele Materialien anbieten und zudem "in Aller Munde" sind, somit können die so schlecht nicht sein. Dort meldet man sich einfach an und kann dann auch schon seine Modelle hochladen (STL). Beim Hochladen werden schon einige Prüfungen durchgeführt, so, dass man ggf. auch informiert wird, wenn die Datei noch Probleme macht.
Nach dem erfolgreichen Hochladen kann man dann den Artikel mit dem gewünschten Material in den Warenkorb legen. War der Druck wie gewünscht kann man sogar direkt über shapeways seine Modelle der ganzen Welt zugänglich machen und dabei sogar noch ein bisschen was verdienen (Wenn die Leute die Modelle kaufen versteht sich).

Das Letzte war übrigens auch ein Grund, warum ich shapeways ausgewählt habe, denn es gäbe zwar auch inländische 3D-Druckdienstleister, doch knapp 5€ Lieferkosten fallen i.d.R. auch dort an (shapeways 10.51€ und zumeist waren die Druckkosten höher und die Materialauswahl geringer.
Beim Druck habe ich mich für das Material "Frosted Ultra Detail" entschieden, shapeways hat allerdings nach meiner Bestellung noch ein neueres noch feineres Material vorgestellt, welches gut doppelt so detailliert sein soll...


MfG
Carsten

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RE: Henschel DHG 500 in 1:160

#4 von Blech_Maxe , 18.04.2015 18:28

Hallo Rondrian,

vielen Dank für die ganzen Infos! Insbesondere das Thema "Auswahl des Dienstleisters finde ich spannend. Das man die Entwürfe auch öffentlich machen kann finde ich besonders hier sehr interessant. Ich kann mir vorstellen, dass der eine oder andere sich freut, wenn es ein bestimmtes Modell gegen einen kleinen Obulus schon fertig gibt.

wo hast Du Dich eigentlich zu den ganzen Materialen schlau gemacht?

Jetzt bin ich echt mal gespannt auf die Bilder!

Viele Grüße

Dirk


 
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RE: Henschel DHG 500 in 1:160

#5 von Rondrian , 19.04.2015 19:21

Soo... da bin ich wieder!

Zuerst eine Richtigstellung: shapeways ist mitnichten in den USA, die sitzen in den Niederlanden! Da hab ich Depp nicht richtig aufgepasst. War selbst erst irritiert das als Einlieferadresse NL drinsteht bei UPS. Paket soll Montag ankommen...

Hier mal der aktuelle Stand an der CAD-Front (Hab schon ein paar Details hinzugefügt im gegensatz zu dem Stand der in Druck gegangen ist):


MfG
Carsten

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RE: Henschel DHG 500 in 1:160

#6 von Rondrian , 20.04.2015 13:15

Soho... das gute Stück ist angekommen!

Zuerst bin ich zufrieden, dass mir offenbar die Umsetzung der DHG500 in CAD recht gelungen ist...
Hab auf die Schnelle mal ein paar Bilder geschossen und die Feinheit ist schon ziemlich beeindruckend (des Drucks). Größtes Manko die riffelige Struktur an den Seiten, die allerdings dem Druckverfahren geschuldet sind... Sonst lässt sich - noch - relativ wenig sagen, da der transparente Druck die Struktur dem Auge kaum preisgibt. Die Lampen im Vorbau sind leider kaum zu erkennen, war aber da ich mich ja recht nah an den Plänen gehalten habe auch nciht anders zu erwarten. Für knapp über 25€ aber alles in allem okay.
MEIN Fazit:
Alles in Allem zufriedenstellend

Das Projekt kann weitergehen







"To-Do-Liste":

- Weitere Detailierung (Seitenklappen, Frontklappen, Stirnlampen, Glocke, etc) [z.T.schon erledigt]
- Dicke der Bühnenüberhänge & der Pufferbohlen überarbeiten (dicker ausführen)
- Innenräume z.T, weiter "aushöhlen"
- Löcher f. Puffer ansetzen

Ist das Alles soweit erledigt wird noch mal gedruckt, dann in Frosted extreme detail...


MfG
Carsten

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#7 von Joost , 24.04.2015 12:40

Das sieht schon sehr gut aus. Leider kommt der lok nicht im umgebung Kiel im einsatz. Ich bin aber gespannt nach denn nachsten druck.

Wann du vielleicht interesse hast im weiteren 3d Druck, ich bin sehr interessiert in eine MAK 1100BB.

Sehe diese link: http://www.loks-aus-kiel.de/index.php?na...action=portrait


M.F.G. Joost

Lid von:
Baut momentan: "Clubbaan MC de Spoorstaaf: Modulen (Kiel-Nordhafen)"


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RE: Henschel DHG 500 in 1:160

#8 von hda , 27.04.2015 20:25

Hallo Carsten,

also so richtig kann ich das immer noch nicht fassen, dass sich einer einfach eine Lok malt und druckt....
Und die Proportionen so passend hingekriegt, allen Respekt!

Was für ein Fahrgestell hast Du eigentlich für das Rennerle vorgesehen? Sag' jetzt bloß nicht, das druckste auch noch aus.....

Wenn man annimmt, dass Märklin die Längenverhältnisse einigermaßen einhält, dürfte z.B. ein V 60 Rahmen im Vergleich etwas zu langatmig wirken





In N werden die Verhältnisse auch nicht wesentlich anders liegen – wobei mir persönlich ein längeres Henschelchen durchaus gefallen würde – aber Du musst ja das Gehäuse drüber kriegen mit den Pufferbohlen....?

Egal wie, das wird bestimmt ein herziges Kerlchen.
Nach Deinem Gleisplan wärst Du mit 'ner V60 eher besser aufgehoben, was den Einsatzbereich betrifft. Aber so ein Exklusivmodell wäre mir wohl auch die Mühe wert, und wenn es nachher nur zur Präsentation dastehen sollte.

Musst nur aufpassen, dass Du jetzt nicht mit Gehäusebestellungen erschlagen wirst – mir würde dazu auch Manches einfallen....

Bin gespannt auf den kleinen Kraftprotz und wünsch' Dir weiter viel Vergnügen als Lokbauer!


Gruß
Heinz


 
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RE: Henschel DHG 500 in 1:160

#9 von Rondrian , 28.04.2015 08:37

Hallo Heinz,

Danke für deine Meldung!
Ja, das Thema Fahrwerk ist noch ein Problem... Von den Serienfahrwerken her dürfte maximal das der DHG700 von Arnold in Frage kommen. Hobbytrain V60 passt jedenfalls nicht, das hab ich schon getestet. Evtl. steht da wirklich noch ein Eigenbau auf dem Programm... gedruckt wird das aber sicherlich nicht!

Die Proportionen sind dank ein paar Zeichnungen recht gut geworden, von denen ich die Maße abnehmen konnte. Damit ist das dann schon nicht mehr sooo wild und kompliziert. So richtig glauben kann ich es auch noch nicht dass man "mal eben" so eine Lok druckt, aber es geht offensichtlich!


MfG
Carsten

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RE: Henschel DHG 500 in 1:160

#10 von Rondrian , 24.05.2015 23:29

So... Druck Nummer 2 ist da und was soll ich sagen: FXD ("Frosted Extreme Detail") ist wirklich DEUTLICH besser!
Ergänzt um ein paar Details, die dem ersten Modell noch fehlten (Stirnlampen, Klappen am Vorbau, Glocke, etc...) ist das Ganze jetzt doch schon ganz nett...









Das "Fahrgestell" ist natürlich erst mal nur provisorisch...


MfG
Carsten

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#11 von TheK , 25.05.2015 00:28

WOW, das "FXD" sieht wirklich verdammt vielversprechend aus – da sieht man ja praktisch keine Schichten mehr!


Gruß Kai

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RE: Henschel DHG 500 in 1:160

#12 von Rondrian , 20.06.2015 10:08

Hallo Gemeinde!

Ein bisschen Zeit ist ins Land gegangen, und nun fand ich endlich etwas Zeit um an der DHG500 weiter zu machen.
Leider bewahrheitete sich die Befürchtung, dass ein Serienfahrwerk wohl nicht wirklich die optimale Lösung wäre. Also mal geschaut und festgestellt, dass das Fahrwerk (gebauer 1 Drehgestell) der Minitrix RE6/6 eine guet Ausgangsbasis sein könnte (die beiden angetriebenen Achsen haben passenden Achsabstand) und auch ein halbwegs passender Minitrix Motor (zumindest was das ins Gehäuse passen angeht wurde mit dem der "neuen" V36 gefunden, evtl. wirds aber auch noch ein Faulhaber von SB-Modellbau, das müssen wir noch schauen.
Und so machte ich mich wieder an's CAD... Gestern hab ich dann schon mal zwei Vorabdrucke in nomalem Platik bestellt, um die Datailanpassungen vorzunehmen (Bohrungen f. Zahnradachsen, Passgenauigkeit ins Gehäuse, Motoranpassung etc...), dann wird die CAD-Datei noch mal entsprechend optimiert.

Final soll das Fahrgestell dann in "Stainless Steel", Kostenpunkt des aktuellen Entwurfs läge dann bei ~30 Euro zzgl. Versand, das halte ich für vertretbar... ich grübel immer mehr darüber nach, warum gerade solche Modelle, wie eben die DHG500 (oder andere Industriediesel nicht schon längst auch von den Großserienhestellern so konstruiert und hergestellt werden!? Wenn ich als absoluter Laie in recht kurzer Zeit zu doch schon recht zufriedenstellenden Ergebnissen komme, was müssten dann "richtige" CAD-Designer hinbekommen? Und was die Kosten angeht, sollte das auch machbar sein (Shapeways will ja an mir auch noch was verdienen, der "echte" Preis läge also noch deutlich niedriger)...

Naja, hier noch ein Bildchen vom aktuellen Stand:


MfG
Carsten

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#13 von hda , 20.06.2015 17:36

Hallo Carsten,

da musste ja direkt aufpassen, dass Du am Ende nicht noch die komplette Lok in allen Teilen malst

Hast Du vor, die Achslöcher 'drucken' zu lassen und dann nachzubohren?
Vielleicht wäre auch da, wo sich was dreht, über eine Buchse nachzudenken......
Nicht dass das Kerlchen später zu lahmen anfängt.

In jedem Fall ist das eine ganz interessante Sache, die Du da durchziehst! Ich kann immer noch nicht begreifen, wie Du einfach aus dem Stand raus so ein Gehäuse aufmalst....

Jetzt wart 'ich mal ab, wie das Abenteuer weitergeht und wünsch' Dir ebensoviel Glück wie Spaß dabei!

Gruß
Heinz


 
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RE: Henschel DHG 500 in 1:160

#14 von N-Scale , 24.06.2015 17:52

Grüß dich Carsten,

super tolles Projekt und tolle erste Druckergebnisse! FXD ist ne feine Sache, wenn auch FUD meist schon reicht. Nach dem Grundieren sieht man die Druckschichten für gewöhnlich nicht mehr (Zumindest ich bei meinen Dinos nicht mehr). Denk aber bitte daran, dass das Harz, welches verwendet wird brüchig ist und Belastungen nicht ab kann. Je dünner desto empfindlicher eben. Es federt im "kalten" Zustand auch nicht. Und beachte auch, dass den Modellen immer noch Wachs anlagert. Vor dem weiteren Bearbeiten zuerst gründlich reinigen. Bzw. gleich nach dem aus packen, denn das Wachs hinterlässt teilweise sehr unansehnliche Flecken auf Stein und Holz. Ab dann ist das alles einfach zu handhaben.

Anstatt das Fahrwerk in Steinless Steel zu drucken würde ich es eher in Kunststoff drucken und dann selbst mit Blei beschweren. Das hätte den Vorteil dass du die Gewichtsverteilung wesentlich besser gestalten könntest und die Kosten niedriger sind. Zudem läufst du mit einem Kunststoffkasten nicht gefahr irgendetwas kurz zu schließen.

LG
Mario


Viele Grüße
Mario


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RE: Henschel DHG 500 in 1:160

#15 von Rondrian , 25.06.2015 13:24

Hallo Mario,

die Brüchigkeit des Materials hab ich (leider) schon feststellen dürfen... Deshalb wurde der zweite "Wurf" auch an den markantesten Stellen (Umlauf am Vorbau und Schienenräumer) etwas verstärkt. Säubern will ich das Gehäuse auch noch, hast Du da einen Tip? Ultarschallbad ist vorhanden, aber ich bin nicht schlüssig, was ich da als "Lösungsmittel" verwenden kann/soll!?
Das mit dem Fahrwerk in Plastik ist auch eine Überlegung wert. Zum Einen könnte ich entsprechende Blei"taschen" beim Druck vorsehen und es wird auch noch ne ganze Ecke günstiger. Geplant war am Ende eh eine Mischung Plastik/Metall, da ja auch noch die Fahrwerksblenden gebastelt werden wollen. Die werden eine ganz schöne Herausforderung fürchte ich...


MfG
Carsten

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#16 von N-Scale , 25.06.2015 18:12

Grüß dich, Carsten,

zum Reinigen: Shapeways empfiehlt die Teile unter warmem Wasser zu spülen. Das Wachs wird bei ca. 30°C flüssig, ich hab hier einen alten Nudelsieb in den ich die Teile lege um das Grobe ab zu bekommen. (Bei Teilen, die innen hohl sind und nur ein Ablassloch haben muss ich noch was testen). Anschließend lege ich die Teile nochmal in ein Ultraschallbad mit verdünntem Scheibenblub (Scheibenwaschwasser fürs Auto, enthält Isopropanol) und dann anschließend nochmal unter klares Wasser halten. Bin damit soweit ganz zufrieden und es funktioniert. Ob auf lange Sicht das Isopropanol das Acrylmaterial angreift, ich weiß es nicht. Glaube aber weniger. Mein erstes Druckobjekt ist immer noch im Top Zustand ohne dass es irgendwie porös geworden ist. Wichtig ist auf jeden Fall das Material nicht über 50°C zu erhitzen. Ab dann wird es weich und gerade Teile könnten sich verformen. Ab 80°C ist laut Shapeways und Eigenversuch das Material an der Belastungsgrenze und bricht schnell durch.

Das Fahrwerk würde ich wie gesagt aus Kunststoff gestalten. Entsprechende Bleitaschen würde ich dabei nicht mit einplanen. Nachher fehlen dir hier oder da zwei Gramm und du müsstest die Taschen dann aufbohren um mehr Blei ein zu bringen. Die Fahrwerksblenden werden, denke ich, auch noch ein paar Gramm Gewicht bringen. Außerdem kannst du im Gehäuse selbst ja auch Bleigewichte einkleben. Je nach Chassis eben. Aber ich denke du bekommst das gut hin, ist halt viel ausprobieren

LG
Mario


Viele Grüße
Mario


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#17 von Rondrian , 28.06.2015 14:20

Hallo!
@Mario: Danke für die Tipps, werde ich umsetzen, bzw. drüber nachdenken...

An Alle: Kennt sich Jemand mit der rechtlichen Seite aus, falls ich das Modell als Kleinserie auflegen möchte?
Im Netz wurde ich dazu nciht so recht fündig und meine juristisch gebildeten Bekannten (1x Jura studiert, 1x RA-Fachangestellte) sind mit dem Urheberrecht leider nur rudimentär vertraut...

Das Modell entstand ja aus einer CAD-Zeichnung, die ich selbst angefertigt habe, lediglich ein paar Maße habe ich aus einer Zeichnung aus dem I-Net extrahiert, auf der an Maßangaben auch lediglich die Länge und der Achsabstand angegeben war... Also ist es doch eigentlich eine Eigenleistung und ich muß keinen um "Erlaubnis" fragen, oder? Bin da doch sehr unsicher (Vor allem wo frage ich an wg. Erlaubnis, Henschel an sich gibt es so ja nicht mehr)?

Edit: Die ersten Testdrucke offenbarten: Ich hab mich vermessen! Viel zu hoch das Ganze! Also noch mal zurück ans Zeichenbrett und dabei das ganze auch nen Tick "leichter" ausgeführt. Werde das dann wohl wirklich in Plastik drucken lassen.

Hier mal ein paar Screenshots aus der Entwicklungsabteilung:





Einen kleinen Tick zu hoch scheint's immer noch zu sein, aber ich hab die beiden Teile im Programm auch nur Pi mal Daumen zusammengeschoben... Werde wohl leider noch einen Testdruck machen müssen um zu sehen, ob es passt.

Als Motor wird wohl ein Maxon 0816 zum Zuge kommen...


MfG
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#18 von Rondrian , 08.07.2015 19:48

Hallöle!

Hier mal kurz der aktuelle Planungsstand...


MfG
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#19 von N-Scale , 09.07.2015 18:23

Na das schaut doch gut aus! Ich wünschte ich könnte auch so fix mit FreeCAD umgehen! Aber da fehlt mir die Lust und die Übung. Naja, kommt Zeit... Ich freu mich auf weitere Bilder. Das hat auf jeden Fall mit der gezeigten Konstuktion für Räder und Motor alles Hand und Fuß, da bin ich überzeugt dass es was wird.

LG
Mario


Viele Grüße
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#20 von Rondrian , 10.07.2015 10:19

Hallo Mario,

mach Dir keine Illusionen, "fix" bin ich mit FreeCad noch lange nicht! Ist mehr so ein Zusammenfrickeln, als ein wirkliches Arbeiten mit einem CAD-Programm...


MfG
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#21 von Rondrian , 30.07.2015 17:11

So, es gibt wieder ein paar Neuigkeiten!
Der nächste Testdruck des Fahrgestells ist da und... passt! ;o)
Leider hab ich keinen Motordummy bekommen, da eine Stelle nicht druckbar war (zu dünn) und das erst zu spät aufgefallen ist... Naja.
Eine Kleinigkeit ist mir schon aufgefallen, da muss ich noch etwas ändern, aber sonst sieht das schon ganz gut aus.
Als nächstes wird dann mal eine Anprobe mit "richtigen" Rädern und Motor zeigen, ob meine Idee aufgeht und was noch angepasst werden muss. Die Zielgerade ist jedenfalls ein Stück näher gerückt!

Bilder reich ich später nach... ;o)


MfG
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#22 von N-Scale , 30.07.2015 20:05

Dann bin ich ja gespannt wie sich dein Projekt in der Zwischenzeit verändert hat! Eine Frage habe ich noch, was machst du mit den "Fehldrucken"? Wenn ich dir die Anregung geben darf: Lackiere sie Vorschriftsmäßig und nutze sie als Standmodelle auf der Anlage oder auf einer Art Lokfriedhof. So haben sie dann einen weiteren Nutzen.

Was zu dünne stellen im 3D Druck angeht. Shapeways hat (oder hatte?) eine Funktion namens "Print it anyway!". Dann drucken die auch wenn der Erfolg gering ausfällt. War zumindest bei mir und meinen Europaletten so!

LG
Mario


Viele Grüße
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#23 von Rondrian , 30.07.2015 20:30

Hallo Mario,

das mit "Print it anyway" kenne ich, aber beim Motordummy hatte ich keine Wahl, er fiel bei der manuellen Kontrolle durch (Thin Wires) und wurde mir sofort gutgeschrieben. Ich habe ihn dann nicht noch mal extra bestellt, weil ich dann für ein 3€ Teil 10€ Versand hätte zahlen müssen...
Ausschuss hatte ich bis dato was die Gehäuse angeht keinen. habe nun zwei Gehäuse zu Hause und auch zwei Fahrgestelle. Eine "Kombi" hab ich aktuell auf der Arbeit stehen als Deco... ;o). Allerdings noch unlackiert.


MfG
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#24 von Rondrian , 31.07.2015 17:11

So, nun auch die versprochenen Bilder:




MfG
Carsten

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#25 von N-Scale , 31.07.2015 19:07

Das ist doch ein super Ergebnis! Wenn du jetzt noch ganz übermütig werden möchtest könntest du den kompletten Führerstand nachbilden. Das wäre mein einziger Verbesserungsvorschlag den ich mir noch aus den Fingern saugen könnte. Ich bin gespannt wie die Lok fertig aussieht und wie sich die Fahreigenschaften verhalten!

LG und weiter so!
Mario


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