RE: Roco VT11.5 - miserable Achslagerung bei Drehgestellen der Mittelwagen

#1 von rocky mountaineer , 19.10.2015 17:36

Hallo,
nachdem ich das Problem "Schleifer" (viewtopic.php?f=27&t=129083) einigermaßen zufriedenstellend gelöst habe, bitte ich um Eure Mithilfe bei folgendem Problem:
Mein Roco VT11.5 in Wechselstromausführung mit 8 Zwischenwagen zeigt eine sehr störende Eigenschaft: Bei Entgleisungen oder ähnlichen Störfällen fliegen regelmäßig die Achsen aus den Drehgestellen der Mittelwagen. Da ich das Modell mit zwei Glockenankermotoren ausgerüstet habe und den Decoder im mittleren Zwischenwagen angesiedelt habe (damit die Übergangswiderstände zu beiden Motoren einigermaßen gleich groß sind) sind die Mittelwagen miteinander verkabelt ( 8 Kabel über Ministecker ).
Es ist deswegen ziemlich aufwendig, von der Störung des Betriebes mal ganz abgesehen, die Drehgestelle, nach Wiedereinsetzen der Achsen, in das Wagenchassis wieder einzuklipsen.
Das Modell stammt aus den frühen 1980er Jahren, hat aber noch nicht viele Betriebsstunden auf dem Buckel, d. h. die Achslagerungen sind noch nicht "ausgeschlackert", wohl aber sind die Lagerschilde aus ziemlich weichem Material und geben schnell ohne große Krafteinwirkung nach, wodurch die Achsen dann rausfliegen.
Weiß jemand, wie man dem Problem beikommen könnte ?? Hab schon an Achslagerbuchsen gedacht, aber das löst nicht das Problem der weichen Achslagerschilde und die Lager sind, wie gesagt, noch nicht verschlissen.
Danke für alle Ratschläge.
Viele Grüße aus dem schönen Unterfranken

Joern


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RE: Roco VT11.5 - miserable Achslagerung bei Drehgestellen der Mittelwagen

#2 von Schwanck , 19.10.2015 17:53

Moin Joern,

mein Roco - TEE in AC Art.Mr. 14183A hat die Probleme nicht. Bei mir sind die Achsen in Blechwangen, die an den Innenseiten der Drehgestellblenden liegen, sicher gelagert. Wenn das bei dir nicht der Fall ist, musst du versuchen, solche Drehgestelle als Ersatzteile zu bekommen. Ich sehe da keine andere Lösung.


Tschüss

K.F.


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RE: Roco VT11.5 - miserable Achslagerung bei Drehgestellen der Mittelwagen

#3 von Chris77 , 19.10.2015 18:47

Wiklich helfen kann ich zwar nicht, aber mein VT11.5 aus den 80igern hat genau das gleiche Problem. Allerdings nur bei zwei der fünf Mittelwagen. Bei mir liegt es an den ausgeleierten Blechwangen. Meiner Meinung nach hilft da nur ein Tausch der Drehgestelle. Ist mir aber für den alten Zug zu teuer. Der geht in kürze in den Verkauf als Bastelteil.


Gruß Christian.


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RE: Roco VT11.5 - miserable Achslagerung bei Drehgestellen der Mittelwagen

#4 von rocky mountaineer , 19.10.2015 22:13

Hallo und danke für Eure Antworten.

Zitat von Schwanck
Bei mir sind die Achsen in Blechwangen, die an den Innenseiten der Drehgestellblenden liegen, sicher gelagert. Wenn das bei dir nicht der Fall ist, musst du versuchen, solche Drehgestelle als Ersatzteile zu bekommen. Ich sehe da keine andere Lösung.


Zitat von Chris77
Wiklich helfen kann ich zwar nicht, aber mein VT11.5 aus den 80igern hat genau das gleiche Problem. Allerdings nur bei zwei der fünf Mittelwagen. Bei mir liegt es an den ausgeleierten Blechwangen. Meiner Meinung nach hilft da nur ein Tausch der Drehgestelle. Ist mir aber für den alten Zug zu teuer. Der geht in kürze in den Verkauf als Bastelteil.


Auch bei mir sind die Lagerschilde/Blechwangen vorhanden, aber eben nicht sehr federnd, weil Roco relativ weiches statt federhartes Material einsetzt. Ausgeleiert sind sie nicht.
In meinen Augen wäre eine ideale Abhilfe, wenn man eine Art 3. Lager in der Mitte der Achsen schaffen könnte, viele spitzengelagerte Drehgestelle haben das. Aber mit Bordmitteln ist das nicht mit der nötigen Präzision zu schaffen.
Vielleicht gibt es ja noch "die Superidee".
Gruß aus Unterfranken

Joern

P.S. Hätte schon vor drei Stunden geantwortet, aber der Forumrechner war offenbar abgestürzt.


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