ich plane gerade, meinen Schienenbus 8816 zu digitalisieren. Bevor ich damit anfange, wollte ich aber gerne Erfahrungen und Tipps sammeln. Grundsätzlich wollte ich einen Dekoder CT Elektronik DCX77zD einbauen und mit 3 - 4 Kondensatoren von Carsten (1001-digital) puffern.
Am meisten überlege ich gerade noch, wie ich die Beleuchtungsfrage löse. Ich will den Schienenbus einzeln und im Verband mit einem Beiwagen 8817 oder auch einem Güterwagen wie z.B. hier http://eisenbahnwelt.de/sites/eisenbahnw...g?itok=3qvMGXU4) fahren lassen.
Wenn ich das richtig sehe, bräuchte ich folgende Lichtfunktionen: a) Signal Zg 1 – Spitzensignal (3 warmweiße(?) Leuchten) b) Signal Zg 2 – Schlusssignal (2 rote Leuchten, unabhängig von a) schaltbar) c) Fahrgastbeleuchtung - warmweiß-gelb (?) d) Führerstandbeleuchtung vorne und hinten separat - warmweiß-gelb (?) e) Signal Fz 1 – Rangierlokomotivsignal - a) vorne und hinten
Stimmt das so?
Dazu hätte ich zudem ein paar Fragen:
1. Verkabelung / Aufbau Ich möchte es gerne vermeiden, den Aufbau mit festen Kabeln mit dem Unterbau zu verbinden; man hat sonst nur Ärger bei der Wartung des Fahrzeugs etc. Im Moment überlege ich, entweder winzige Steckverbinder einzusetzen (z.B. http://www.ebay.de/itm/3x-Micro-Steckers...e-/321752498566) oder gleich alle LEDs auf Platinen o.ä. am Chassis zu befestigen und auf eine elektrische Verbdinung zum Oberteil ganz zu verzichten. Hat jemand schon einmal ähnliches versucht? Ich vermute, dass es bei letzterem schwierig wird, Streulicht zu vermeiden.
2. Einbau LEDs/Lichtleiter Mein Eindruck ist, dass das rote Schlusssignal bei der BR 798 dadurch erreicht wurde, dass man rote Vorsatzfilter auf die Leuchten montiert hat (zumindest sieht das auf Fotos so aus). Wenn das stimmt, müssen rot und warmweiß aus derselben Öffnung kommen. Hat das jemand schon einmal umgesetzt? In Trainini war einmal beschrieben, wie man das mit einem zweiseitig schräg angeschnittenen Lichtleiter hinbekommt (siehe Trainini 10/2008 - http://www.kroatien-reiseberichte.info/m...ini_2008-10.pdf).
Hallo Klaus, vielen Dank für den Tip! Das erleichtert mein Projekt sehr! Bisher dachte ich, es gäbe die zweifarbigen LEDs nur in größeren Bauformen.
Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden, wie ich das mit vier Funktionsausgängen schalten will: Wenn ich die Rücklichter individuell abschalten möchte, habe ich keine separaten Ausgänge für Führerstand und Wagenbeleuchtung mehr. Vermutlich werde ich diese einfach zusammen mit dem warmweißen Spitzenlicht schalten und die roten LEDs mit den beiden freien Funktionsausgängen.
bekannterweise ist der Schienenbus ja Stromaufnahmetechnisch gesehen, kein Brüller. Um das zu kompensieren, habe ich meinen mit zwei Beiwagen festverbunden und die Stromaufnahme von den beiden Beiwagen zum Schienenbus durch geschliffen.
Mein Schienenbus fährt nur Vorwärts, dementsprechend benötigt er nur vorne Licht. Die Rücklichter sind dauerhaft eingeschaltet. Dieses klappt natürlich nur wenn der Schienenbus im Kreis fahren soll, nicht wenn er hin und her fährt.
Hallo Rolf, die Stromaufnahme-Probleme will ich einfach durch ausreichende Pufferkondensatoren lösen. Im 8816 ist eigentlich reichlich Platz für 3 - 6 x 100 uF.
Armand hat hier ja letzlich ein Video verlinkt:
Zitat von CleantexKim Vellore hat mal den ganzen Tender mit Caps vollgepackt. Die Lok lief dann schon mal locker über ein Blatt Toilettenpapier. einlagig. http://kimsartshop.com/media/MOV00366.MPG
Ich denke, dass mein Schienenbus auch ohne Stromaufnahme aus dem Beiwagen butterweich fahren kann, wenn ich den Dekoder ausreichend puffere.
Zitat von zscaler......Ich denke, dass mein Schienenbus auch ohne Stromaufnahme aus dem Beiwagen butterweich fahren kann, wenn ich den Dekoder ausreichend puffere......
Und wohin mit den ganzen Caps? In den Beiwagen! - dann kann der auch zusätzlich noch Stromaufnahme machen...
Zitat von zscaler......Ich denke, dass mein Schienenbus auch ohne Stromaufnahme aus dem Beiwagen butterweich fahren kann, wenn ich den Dekoder ausreichend puffere......
Und wohin mit den ganzen Caps? In den Beiwagen! - dann kann der auch zusätzlich noch Stromaufnahme machen...
Da sehe ich überhaupt kein Problem, wenn ich die 100-uF-Kondensatoren von Carsten (1001-digital):
Sie sind ca. 2,5 x 2,5 x 3,2 mm klein. Davon passen sicher 6, vermutlich 9 Stück hinein, und mit 600 - 900 uF kommt die Lok schon ziemlich weit.
Selbst in eine BR 260 sollte man noch 3 - 6 Stück + Dekoder unterbringen. Achim Grob hat das mit ähnlichen Kondensatoren schon mal gemacht und meiner Erinnerung nach im Märklin-Magazin dokumentiert.