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RE: Burghausen Bau Bergbahnhof

#1 von Dachrissie , 28.11.2015 01:02

Hallo Stummis!

Fast ein Jahr ist nun vergangen seit dem Start meines Planungsthreads. Nach langem hin und her habe ich mich durchgerungen und mich für die ursprüngliche Planung einer Variante der Bernd Schmid Anlage aus "Märklinbahn und Landschaft" entschieden:
viewtopic.php?f=24&t=118907
An dieser Stelle nochmal vielen, vielen Dank für die Unterstützung bei der Planung, insbesondere an Pauline und BJB! Speziell BJB hat mich mit seinen Kunstwerken am C-Gleis von dessen Potanzial überzeugt.
Nun, im Februar 2015 war Startschuss zum Bau und ich möchte Euch mal in einer kurzen Zusammenfassung zeigen was im letzten Jahr alles passiert ist:

Zuerst der Raum: Im Keller, 3,80m x 3,80m "groß". Komplettrenovierung, war vormals die Werkstatt. Wände weiß gestrichen und einen Vinylboden verlegt. Zur Temperierung einen Heizkörper eingebaut. Luftfeuchtigkeit zwischen 40% und 70% - je nach einem der 3 verwendeten Hygrometer...
Hab mir deswegen diesen elektrischen Luftbefeuchter besorgt:
http://www.amazon.de/gp/product/B00FJ6DJ...ailpage_o05_s00
Funktioniert tadellos, die Luftfeuchtigkeit hat sich auf konstante 50% eingependelt.


Das Holz für den Rahmen: Fichtenleimholz 19mm:


Mein Team:


Der Rahmenbau:


Beine 8x8cm. Unten habe ich Möbelfüsse montiert. Damit konnte der Rahmen perfekt in der Waage ausgerichtet werden


Die ersten Trassenbretter verbaut. Verwendet habe ich 10mm Pappelsperrholz für die Trassen


Eine Trafolade habe ich auch eingebaut. Dazu habe ich mir eine dieser Computertastatur-Auszüge aus der Büroausstattung besorgt. Wie Ihr seht ist inzwischen auch eine CS2 dazugekommen


Hier eine Ansicht des Bahnhof Burghausen. Die Gleise sind schon aufgelegt, Weichen verkabelt und der Hintergrund angebracht. Im Bild auch meine 1044 mit dem "Mozart" Express.


Den Hintergrund (Faller) habe ich auf 4mm Hartfaserplatten mit doppelseitigem Klebeband befestigt. War ein Tipp aus dem Forum hier, den ich nur weiterempfehlen kann. Hält bombenfest. Die Hartfaserplatten habe ich mit vertikalen Leisten am Anlagerahmen höhenverstellbar befestigt. An den Leisten habe ich Höhenmarkierungen angebracht, so kann ich später beim Landschaftsbau noch Höhenanpassungen des Hintergrunds vornehmen.


Der Liebling meiner Jungs: Bleistiftwaggon für die richtige Breite der Trassenbretter


Die Paradestrecke mit K-Flex-Gleis, im Hintergrund der erste Schattenbahnhof:


und mit einer meiner Lieblinge drauf:


Und hier noch ein Blick auf den Mittelteil der Anlage mit der dazugehörigen Decoderzentrale. Ich habe die Anlage in 4 Stromkreise unterteilt (1x Schaltstrom und 3 Fahrstromkreise), die über Ringleitungen (2,5mm2) die Anlage versorgen. Booster hab ich bislang noch keinen, den kann ich aber jetzt problemlos an einen der Kreise dazuhängen.



In den letzten drei Monaten war ich mal hauptsächlich mit der Elektrik und Digitalisierung beschäftigt. Nach längerem hin und her und viel Forumsleserei habe ich mich für eine Computersteuerung entschieden. Also: Einen alten Laptop organisiert und SW installiert. Habe iTrain und TC Bronze ausprobiert, bin aber jetzt bei iTrain hängengeblieben. Dazu alle Gleise mit Rückmeldung versehen und mit Dioden ausgestattet (Diodentrick). Ich weiss nicht, ob es wirklich notwendig gewesen wäre, aber inzwischen habe ich 40 von den Dingern verlötet.
iTrain funktioniert perfekt, ich habe die Rückmelder entsprechend der Anforderungen der SW positioniert. iTrain steuert inzwischen alle meine 8 Züge vollautomatisch, mit zentimetergenauem Halt in den Bahnhöfen. Bin echt begeistert!

So, das wars mal fürs erste. Weitere Bilder und Fortschrittsberichte folgen

Grüße
Christoph


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RE: Burghausen Bau Bergbahnhof

#2 von Wolfgang_EpoIV , 28.11.2015 09:41

Hallo Christoph,
Der Rahmen schaut grundsolide aus, darauf kann man super aufbauen.
Und Deinen Fuhrpark find ich gut, die 1044er sind auch meine Favoriten.

Hast ja super Radien auf der Paradestrecke, das Bild mit dem Taurus schaut gut aus, ist die Kurve auch überhöht ?
Bin schon auf neue Bilder gespannt, ich bleib hier dran !




Lg aus Hallein
Wolfgang



viewtopic.php?f=64&t=162016


 
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RE: Burghausen Bau Bergbahnhof

#3 von Dachrissie , 28.11.2015 22:33

Hallo Wolfgang,

ja, die Kurve wird selbstverständlich überhöht!
Hier noch meine 1042er an einem Erzzug. Ich wohne ja direkt an der Ennstalstrecke und so sind sie in den 80ern täglich durchgefahren.


lg
Christoph


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RE: Burghausen Bau Bergbahnhof

#4 von bjb , 29.11.2015 19:19

Servus Christoph,

herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Baustart. Es freut mich natürlich sehr, wenn ich Dir bei der Planung helfen konnte und noch mehr freut es mich, dass wir hier jetzt auch noch das Ergebnis zu sehen bekommen. Die ersten Bilder sehen sehr vielversprechend aus und Dein Aufbau / Grundrahmen ist 1a. Hast Du einen aktualisierten Gleisplan? Wenn ja wäre es schön, wenn Du den hier auch noch zeigen könntest.

Ich werde Deinen Aufbau hier weiter verfolgen.

Mit staunenden Grüßen


BJB

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RE: Burghausen Bau Bergbahnhof

#5 von Dachrissie , 29.11.2015 20:51

Servus Bernd-Jost,

freue mich über den hohen Besuch .
Bei meiner Planung habe ich den letzten Vorschlag im Thread umgesetzt. Optional ist die Anlage mit einem großen Schattenbahnhof in der untersten Ebene erweiterbar. Ich brauch ja auch noch eine Aufgabe, wenn der Rest fertig ist



Bei den rot gekennzeichneten Weichen überlege ich noch. Jetzt gibts ja die neuen schlanken Bogenweichen, eventuell ersetze ich die vorhandenen noch.
Und bei der Weiche zu Gleis 1 überlege ich, ob ich nicht doch noch eine schlanke Weiche verwenden soll. Geht halt wieder auf die nutzbare Gleislänge.

Viele Grüße!


Christoph

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RE: Burghausen Bau Bergbahnhof

#6 von Pauline , 30.11.2015 09:40

Hallo, Christoph!

Du hast dich inzwischen ja ganz schön ins Zeug gelegt, wobei die meiste Arbeit doch sicher Dein "Bautrupp" erledigt hat.
Der Gleisplan bleibt fast originalgetreu erhalten und erlaubt sogar großzügige Radien. Aufgrund der Raumgröße hatte ich ja Bedenken - aber es scheint gut zu passen.
Am Bahnsteig finden Personenzüge mit mehr als 4 Vier-Achsern ausreichend Platz. Abwechslung in der Zugfolge ist mit den zahlreichen Sbf-Gleisen auch kein Problem.
Beim Spielen wird es bestimmt nicht langweilig. rost:


Viele Grüße!
Jürgen
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RE: Burghausen Bau Bergbahnhof

#7 von Dachrissie , 24.04.2016 21:51

So, und schon wieder fast ein halbes Jahr vergangen!
Wirklich viel weitergegangen ist nicht bei mir, aber es wird regelmäßig gefahren und einen Neuzugang gibts auch zu melden:
41 178 (Märklin) in der jetzt überhöhten Kurve nach der Paradestrecke:


Die Nebenbahn hat sich ebenfalls weiterentwickelt, Gleiswendel und Schattenbahnhöfe sind entstanden:



Ich habe die letzen Wochen viel getestet - ich war etwas in Sorge, da die Gleiswendel R1 und eine Steigung zwischen 3 und 4% aufweist. Aber ich bin positiv überrascht - sie funktioniert extrem betriebssicher! Langzüge haben auf der Bergstrecke sowieso keinen Platz, aber auch die Taurus mit 5 Schnellzugwagen fährt im Testbetrieb problemlos durch. Und zwar im Zug- und Schiebebetrieb!

Etwas erschreckt bin ich vom gerade erworbenen Noch-Viadukt. Noch wirbt, daß die Viaduktteile untereinander kombinierbar sind - stimmt aber nur bedingt! Die Steingeometrie paßt, die Farben sind aber gänzlich verschieden (Rhone Viadukt hellgrau, Brucksteinviadukt dunkel). - Da muß ich jetzt wohl händisch ran und farblich nachbehandeln. Davor hab ich jetzt einen ziemlichen Bammel, das wird nämlich mein Erstlingsswerk. Ich hab mir das Langmesser Mauerfarbenset besorgt, hab aber noch null Erfahrung mit der Einfärberei. Ich werd mal auf der Rückseite beginnen, na hoffentlich versau ich mir das schöne neue Viadukt nicht gänzlich....

lg


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RE: Burghausen Bau Bergbahnhof

#8 von Dachrissie , 11.05.2016 18:05

So, jetzt hab ich das Viadukt mal farblich behandelt, mein Erstlingswerk

Nach einigem Herumprobieren habe ich mich für Sandstein entschieden: Zuerst mit weißem Primer grundiert und dann mit dem Langmesser Farbset farblich behandelt. Hier das Resultat:



ohne Blitz


Und im Detail:



Auf der Brüstung habe ich noch Dekorplatten angebracht, um das Höhenniveau vom C-Gleis zu erreichen. Anschließend werden die Zwischenräume noch geschottert.

Kommentare und Kritik herzlich wilkommen!

lg


Christoph

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RE: Burghausen Bau Bergbahnhof

#9 von Dachrissie , 28.12.2016 23:12

Hallo Stummis!

Ich hab mich lange nicht gemeldet, das heisst aber nicht, dass bei meiner Anlage nichts passiert ist. Die letzten Monate habe ich mich viel mit iTrain und dem Einmessen der Loks beschäftigt, aber auch das Fahren kam nicht zu kurz. Ich bin fast jeden Tag mit meinen Jungs für eine halbe Stunde im Keller, wo nur gefahren und rangiert wird, und da bleibt am Schluss dann gar nicht mehr so viel Zeit zum Bauen ops:

Nichtdestotrotz wurde in der Zwischenzeit die Bergstrecke fertig verlegt, Weichen, Rückmelder und Schattenbahnhof an iTrain angebunden.
Der letzte Schritt ist jetzt der Bergbahnhof "Sankt Niklaus", der bei mir wohl "Langen" nach dem Bahnhofsgebäude von Faller heissen wird.

Seht mal her:



Unten links sieht man einen Teil der fertig gestellten Paradestrecke , die Signale sind von Krois


An der Einfahrtsseite zum Bahnhof die fertiggestellte und gealterte Fischbauchbrücke von Noch. Dafür habe ich sogar einen Übergang aufs K-Gleis gemacht.

Und jetzt der Bergbahnhof. Na ja, wie soll ich sagen, irgendwie bin ich nicht ganz zufrieden. Alles sehr gerade. Dann das C-Gleis. Die fetten Weichen.
Bin am Überlegen, ob ich nicht für den Bahnhof doch auf K-Gleis umsteigen soll. Vorteil wäre die einfachere Bahnhofsgestaltung, der bereits existierende Übergang von der Brücke und die Möglichkeit Flexgleis zu nutzen, um den Bahnhof etwas "spektakulärer" zu planen (C-Gleis Biegen ala BJB tu ich mir nicht an).
Der Vorteil vom C-Gleis ist die Beriebssicherheit (beeindruckend. Ich fahre seit einem Jahr bombensicher), die einfache Erstellung von Belegtmeldern und die Tatsache, dass ich die Gleise schon gekauft habe!

Die aktuelle Bahnhofsplanung bietet 2 Personengleise (1 und 2) und ein Güterschuppengleis. Gleis 3 kann als Personengleis, aber auch als Laderampe genutzt werden. Für die nutzbare Zuglänge ist auf den zur Verfügung stehenden 2m schon gut ausgereizt.

Was meint Ihr dazu? Wäre dankbar für Ideen, Anregungen und Meinungen!
lg


Christoph

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RE: Burghausen Bau Bergbahnhof

#10 von bjb , 29.12.2016 21:31

Hallo Christoph,

schön wieder von Dir zu hören. Die Steinbrücke ist Dir wirklich sehr gut gelungen, die Farbgebung gefällt mir auch sehr gut. Beim Endbahnhof hätte ich noch folgende auflockernde Alternative:



Vielleicht hilft Dir das weiter, ansonsten gibt es mit K-Gleis sicher noch viel mehr Möglichkeiten, damit kommst Du ja auch gut zurecht, wie man an Deiner Paradestrecke gut sehen kann.

Mit schwungvollen Grüßen


BJB

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RE: Burghausen Bau Bergbahnhof

#11 von Pauline , 30.12.2016 09:32

Hallo, Christoph!

Dein Baufortschritt kann sich schon mal sehen lassen. Das Viadukt ist Dir auch gut gelungen.

Wenn Du etwas "Schwung" in den Kopfbahnhof bringen willst, bleibt Dir wahrscheinlich nur der Griff zum K-Gleis .
Ich habe den Plan meines Vorschreibers "bjb" mal aufgegriffen und K-Gleisen genutzt. Zum Umsetzen habe ich Linksweichen verwendet. Dadurch erhalten Gleis 1 und 2 die
gleiche Nutzlänge. Die eingezechneten Entkuppler sind eine Option.
Da ich die Flexgleise nicht gekürzt habe, entsteht auf Gleis 2 eine Lücke (=rote Markierung), die durch Kürzen von Gleis 1 geschlossen werden kann. Evtl. passt auch ein
Ausgleichsstück.



Viel Spaß!


Viele Grüße!
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RE: Burghausen Bau Bergbahnhof

#12 von Dachrissie , 03.01.2017 20:01

Danke Euch beiden für Eure Vorschläge!

@BJB: Deine Lösung gefällt mir sehr gut! Der Links/Rechts Schlenkerer hat den Vorteil, dass die Gleise etwa in der selben Position bleiben. Habt Ihr Erfahrung wie das mit dem Kuppeln funktioniert, wenn der Bahnhof im Bogen liegt?
@Pauline; Ebnefalls eine schöne Auflockerung, ich habe da nur das Problem, dass mir dabei die Prellböcke zu weit nach unten wandern und weniger Platz für die Landschaftsgestaltung davor bleibt. Da müsste man fast eine Option überlegen, das Bahnhofsgebäude auf die obere Seite zu verlegen.

In Abwandlung Eurer Ideen hab ich mir mal Folgendes überlegt:
Einbau zweier schlanker Weichen. Personengleis in leichtem Linksbogen, Gütergleis im entgegensesetztem Bogen, mit Rampe und in der Verlängerung ein kleiner einteiliger Lokschuppen mit einem kleinen Bahnwerk.
Personengleis 1 wäre das längere Hauptgleis für Personenzüge, wo die Lok umgesetzt wird.
Gleis 2 für Wendezüge, zum Bereitstellen von Personenzügen, oder für einen Lokwechsel.
Die Variante bedeutet aber, dass die Personengleise fast parallel zur Anlagenkante enden....

Was meint Ihr?


lg


Christoph

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RE: Burghausen Bau Bergbahnhof

#13 von Pauline , 04.01.2017 09:38

Hallo, Christoph!

Die neue Variante finde ich gut. Der in entgegengesetzter Richtung verlaufende Gleisbogen fällt -zumindest auf dem Plan- kaum auf.
Dass die Gleise am Anlagenrand enden, halte ich nicht für tragisch - irgendwo ist halt Schluß .

Grundsätzlich ist das Ankuppeln im Bogen problematisch. Wenn aber -wie in Deinem Falle- die Radien derart großzügig sind, sollte
das An- und Abkuppeln sicher funktionieren.

Wenn der Bahnhof aus Platzgründen an die Stelle der Rampe gestellt werden soll, wäre es evtl.sinnvoll, den Plan zu "spiegeln", also
die unteren Gleise mit den oberen zu tauschen. Das Einfahrgleis müsste aber an der jetzigen Position verbleiben.


Viele Grüße!
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RE: Burghausen Bau Bergbahnhof

#14 von Erich Müller , 06.01.2017 15:25

Hallo Christoph,

die Geschichte mit "Gleise nicht parallel zur Anlagenkante" ist eine Empfehlung, aber kein Dogma. Daran sollte es nicht scheitern.
Du kannst auch, wenn es dir beliebt, die Anlagenkante im Bogen verlaufen lassen. Kein Problem, der Schöpfer bist du. Und rechte Winkel sind in der Natur eher selten.


Freundliche Grüße
Erich

„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“
Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.


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RE: Burghausen Bau Bergbahnhof

#15 von Dachrissie , 26.02.2017 13:44

Voila!

C-Gleise habe ich rausgeschmissen und durch K-Gleise ersetzt: Der Bahnhof wurde in einem leichten Bogen mit Flexgleis angelegt, mit teilweisem Einsatz der schlanken Weichen

Die Weichenantriebe sind mit Sevos ausgerüstet, den Antrieb der DKW werde ich noch umdrehen und unsichtbar verbauen. Einen Anfängerfehler hab ich natürlich gleich wieder gemacht: Die Antriebe der Entkupplungsgleise sind groß und ohne Möglichkeit einer Unterflurmontage. Da hätte es vermutlich bessere Lösungen gegeben.

Bei den Prellböcken habe ich mit der Bestellung vorsichtshalber noch gewartet. Hat jemand Vorschläge für elegantere Lösungen als die von Märklin?

Grüße


Christoph

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RE: Burghausen Bau Bergbahnhof

#16 von Pauline , 27.02.2017 08:45

Hallo, Christoph!

Dank Flexgleis sieht der Bahnhof nicht so "statisch" aus. Das macht schon einen ordentlichen Eindruck.
Die Antriebe der Entkuppler kannst Du mit schwarzem Fotokarton tarnen. Wenn Du anschließend schottern willst, sind sie kaum noch auszumachen.

Im Bergbahnhof habe ich die Fleischmann-Prellböcke verwendet. Günstiger sind die von Piko - mit etwas Farbe behandelt, sehen die wirklich gut aus.

Also dann - weitermachen!


Viele Grüße!
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RE: Burghausen Bau Bergbahnhof

#17 von Dachrissie , 25.04.2017 20:49

Hallo,

so, jetzt bin ich endlich die Ausgestaltung des Bahnhofs angegangen! Das ist jetzt absolutes Neuland für mich, vor allem ist die handwerkliche Seite nicht unbedingt meine stärkste.... ops:

Aber seht selbst:

Erstmal die Prellböcke: Ich bin Jürgens Rat mit Piko gefolgt und hab sie mal farblich behandelt. Fürs erste bin ich gar nicht mal so unzufrieden:


Als nächstes der Bahnsteig. Ich hab mir die Schüttbahnsteigformen von Spörle besorgt. Die Formsignale sind übrigens die neuen von Märklin (Spitze!).


Als nächstes die Steine bemalt mit dem Langmesser Set und dann den Sand drauf:



Nach dem Bemalen ist mir der erste Fehler aufgefallen: Ich habe vergessen die Trennstellen bei den Steinen zu verspachteln. Muss ich noch nacharbeiten.
Als Sand habe ich mir übrigens Chinchilla Sand vom Fressnapf besorgt, der passt mir von der Farbe schon sehr gut. Den habe ich draufgestreut und anschliessend mit Leim-Wasser-Spüli-Gemisch fixiert. Auf die feuchte Pampe habe ich dann noch da und dort dunkleren Sandkastensand aufgestreut, den ich vorher gesiebt habe.
Die Methode, den Sand vorher in den Leim zu mischen, hat bei mir gar nicht funktioniert. Ich habs nicht geschafft, den Matsch ordentlich aufzutragen.

Als nächstes wird mit dem Schottern begonnen! Auch eine Premiere


Christoph

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RE: Burghausen Bau Bergbahnhof

#18 von Pauline , 26.04.2017 08:52

Hallo, Christoph!

Die Prellböcke sehen doch ganz gut aus - evtl. noch einen kleinen schwarzen Klecks als Pufferabruck drauf.
Und noch 3-4 Schwellen weiter nach vorne rücken, damit sie beim Aufprall nicht vom Gleis geschoben werden .

Auch der Schüttbahnsteig ist gut gelungen. Die Trennkanten habe ich auf den ersten Blick nicht bemerkt.

Was ich aber sofort gesehen habe, ist der Klassiker auf der Modellbahn: Die unvermeidliche Faller-Wassermühle .
Ohne die ist das alles keine richtige Anlage! Meine ruht seit Jahren zerlegt in irgendeiner Kiste und wartet auf Reanimation.


Viele Grüße!
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RE: Burghausen Bau Bergbahnhof

#19 von Dachrissie , 26.04.2017 11:22

[emoji5]Meine ist auch Baujahr 1984. Die haben die Jungs ausgegraben und wollten sie sofort aufgestellt haben. Funktioniert nach all den Jahren tadellos. Nur ein bisschen laut ist sie.

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Christoph

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RE: Burghausen Bau Bergbahnhof

#20 von Dachrissie , 25.05.2017 21:36

Hallo zusammen,

irgendwie ist bei mir in letzer Zeit nicht viel weitergegangen. Einmal an der einen Ecke herumgeschraubt, dann wieder dort, aber so wirlich fertig ist nichts geworden.
War schon ein wenig frustriert und so habe ich beschlossen jetzt mal klein weiterzumachen und mich fürs erste nur auf den kleinen Bergbahnhof zu konzentrieren, den dafür aber wirklich auszugestalten. Sozusagen als Übungsdiorama zu verwenden.
Als erstes habe ich mir das kleine Lagerhaus von Faller vorgenommen. Patinierung muss natürlich auch sein, also hier mein erster Versuch:
Die Wände wurden mit einer hellen Lasur angestrichen, gleich dnach abgewischt um die Fugen zu betonen. Die Alterung ist mir am anschliessend am besten mit den Noch Pulverfarben gelungen. Für die Wände habe ich nur schwarz verwendet, für das Blechdach zusätzlich auch den Sandton.
Die Holzteile wurden mit Acrylfarbe braun lackiert, anschliessend mit dunklem Valeo-Wash lasiert, und zu guter letzt noch hellgrau graniert.
Das Dach habe ich mit ich ebenfalls nur mit schiefergrauer Acrylfarbe lackiert und dann mit 2 hellen Grautönen graniert. Es hat mir dann schon so gut gefallen, dass ich mich nicht getraut habe, es noch weiterzubehandeln. Bei meinen ganzen Probepatinierungen habe ich immer mehr versaut je mehr Schichten ich probiert habe.
Ich hoffe, es gefällt!








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RE: Burghausen Bau Bergbahnhof

#21 von Dachrissie , 20.06.2017 21:44

So, und das Ganze jetzt in eingebauter Situation. Die hintere Ecke ist jetzt schon ausgestaltet, mit Laderampe und eingeschotterten Gleisen.
Der Schotter ist von Minitec, rostbraun







Christoph

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RE: Burghausen Bau Bergbahnhof

#22 von Bobbel , 26.12.2017 08:47

@ Christoph...

... möchte mal nachfragen, wie es in "Burghausen" weitergeht...?

Dein Projekt Ist sehr interessant, zumal ich - wie Du - in die Anlagen von
Bernd Schmid förmlich vernarrt bin.

Zu Weihnachten 1976 habe ich mir das Buch "MÄRKLIN-Bahn und Landschaft"
gekauft und förmlich verschlungen.
Außerdem habe ich mir in dieser Zeit gleich zwei Vorflutbrücken (7263) und
eine Bogenbrücke (7262) - damals noch mit separat eingesetzen Geländern aus
Metall - besorgt und diese dementsprechend umgebaut (= anders zusammen
geklipst). Leider liegen die Brücken seither ungenutzt im Kellerregal rum...

Im Buch sind bedauerlicherweise nur wenige (qualitativ minderwertige) aussage-
kräftige Farbaufnahmen in der Mitte und am Ende des Buches gezeigt.

Trotz allem hat mich der Bereich der großen Brücke, die Paradestrecke mit dem
Bahnübergang darunter und der Bergbahnhof Sankt Nikolaus (Pola) fasziniert und
bis heute nicht losgelassen. Das Bahnhofsgebäude hab ich mir damals ebenfalls
besorgt, zusammengebaut, bemalt / gealtert und später nach meinem zweiten
Sohn Peter in „Petersberg“ umbenannt.
Leider steht mir bis heute kein geeigneter Raum zur Umsetzung zur Verfügung.
(Länge habe ich mehr als genug, nur keine Tiefe)

Bitte informiere uns vom Fortgang und von den Baufortschritten in Burghausen.

Auch die Nachfolgebücher "MÄRKLIN-Bahn mit Pfiff" und "Profitipps für Super-
bastler
" waren jahrelang meine Begleiter in Sachen Anlagenbau.

Gesegnete Weihnachten...!

Grüßle aus HONAU.
Klaus


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RE: Burghausen Bau Bergbahnhof

#23 von Dachrissie , 27.12.2017 13:11

Hallo Klaus, liebe Stummis,

ja, mir gings genauso. Ich habe das Buch M+L in den 80ern bekommen und habe es von vorne nach hinten und wieder zurück gelesen. Mit dem freigewonnen Kellerraum konnte ich meinen Kindheitstraum nun endlich realisieren.

Sehr langsam gehts voran in Burghausen, aber es geht voran . Mich halten die 3 Kids gerade ziemlich auf Trab und so bleibt nur wenig Zeit für die Moba. Aber die letzten Neuigkeiten möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten. Schnell in den Keller runter und ein paar Fotos geschossen (sorry, es sind nicht alle perfekt scharf geworden).

Zum Bahnhof Sankt Niklaus: Prinzipiell habe ich nicht vor, die Original-Anlage sklavisch nachzubauen. Die eine oder andere Änderung ist schon dabei. Der Bahnhof ist in einem leichten Bogen angeordnet, "Sankt Niklaus" wurde in "Langen" umbenannt, wegen dem entsprechendem Faller-Bahnhofsgebäude für das ich mich entschieden habe. Die Bergstrecke ist nicht elektrifiziert und mit Formsignalen ausgestattet.

Übersichtsbild vom Gebirge aus: Links fehlt noch ein Lokschuppen, hier kommt der neue "Filisur" von Faller hin, der diese Woche eingetroffen ist.


der Rh5081 Schienenbus vor dem Bahnhofsgebäude Langen.



Das Bahnhofsgebäude mit Vorplatz: Ist noch nicht fertig ausgestaltet, Bahnsteig und Kopfsteinplatten sind aus Spörle-Formen.


Christoph

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RE: Burghausen Bau Bergbahnhof

#24 von Dachrissie , 27.12.2017 14:22

...weiter gehts:

Gesamtansicht des rechten Flügels mit Parade und Bhf Langen. @Klaus: Die linke Bogenbrücke ist bei mir auch Baujahr 1982



Tunnelportal von Langen Richtung Bergheim. Aus Spörle Formen und bemalt mit dem Vallejo Mauernset von Langmesser. Bin mit dem Resultat soweit eigentlich recht zufrieden. Ihr seht übrigens C-Gleis eingeschottert mit Minitec Schotter.


Meine neue Roco 1020 (aus dem Set 150 Jahre Brenner Ausfahrt Tunnel. Im Original steht da der Bergbauernhof, bei mir wirds wohl meine alte Faller Wassermühle werden. Die Kids lieben sie und an dieser Stelle ist sie erreichbar und mit Wasser leicht befüllbar.



Und hier der hintere Bahnhof "Bergheim".


Da bin ich zur Zeit dabei die Mauern aufzustellen und die Ausgestaltung anzugehen.
Das Original sieht ein kleines Bahnhofsgebäude auf der Mauer vor. Die Bahnsteige sind über die Treppe des Übergangs erreichbar. Bei mir wäre das das kleine Gebäude rechts, dass ich probeweise auf die Mauer gestellt habe.
Alternativ hätte ich noch den kleinen Bahnhof "Zindelstein", von Faller glaube ich. Den müsste ich unten am Gleis positionieren. Bin mir aber nicht sicher, ob das gut aussehen würde. Dahinter wäre dann eine hohe Mauer bzw. Böschung, das Gebäude würde womöglich etwas eingeengt da liegen.

Was meint Ihr wäre besser?

lg


Christoph

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RE: Burghausen Bau Bergbahnhof

#25 von Bobbel , 27.12.2017 18:07

Zitat

...

Zum Bahnhof Sankt Niklaus: Prinzipiell habe ich nicht vor, die Original-Anlage sklavisch
nachzubauen. Die eine oder andere Änderung ist schon dabei. Der Bahnhof ist in einem
leichten Bogen angeordnet, "Sankt Niklaus" wurde in "Langen" umbenannt, wegen dem
entsprechendem Faller-Bahnhofsgebäude für das ich mich entschieden habe.
Die Bergstrecke ist nicht elektrifiziert und mit Formsignalen ausgestattet.
...



@ Christoph...

... das hast Du etwas falsch verstanden...!
Ich habe es auch nicht vor die "MÄRKLIN-Bahn und Landschaft-Anlage" von Bernd Schmid
sklavisch nachzubauen.
Nur damals, als ich mich für diese Bahn interessiert habe, gab es außer den verwendeten
und gezeigten Bausätzen leider nicht sehr viel brauchbares.
Außerdem waren Pola-Bausätze waren in unserer Gegend so gut wie gar nicht zu bekommen.
Deshalb habe ich mir nach und nach einige Dinge (Brücken + St. Niklaus) zugelegt.

Zu den Märklin-Brücken möchte ich folgendes bemerken...
... daß diese durch die Vereinfachungen (= in die Träger eingespritztes Geländer, keine
metallenen Geländer und Stege entlang des Gleisbetts usw.) nicht unbedingt besser wurden
und die Idee des Umklipsens der Fahrbahnen war wirklich gut und läßt eine hohe Brücke in
den Bergen noch eindrucksvoller und dramatischer wirken.
Die ehem. Trisanna-Brücke (bis 1964) in der Nähe von Landeck ist das beste Beispiel dafür.

Bei einem Bau der Anlage hätte ich auch einiges geändert...
• bespielsweise die Steigung innerhalb der Gleiswendel nach Bergheim durch einen weiteren
Kreis etwas gemildert.
• die Gleisanlagen des Bahnhofs St. Niklaus (wie Du) etwas geändert und verlängert.
• Bau einer Reichsbahn-Oberleitung (Re192 von Talhausen nach St.Niklaus.
• evtl. Ausrüstung der gesamten Bahn mit Oberleitung.
• usw.

Übrigens...
... von den neuen Bildern und dem FALLER-Bahnhof "Langen a.A.", der im Übrigen erst in jüngerer
Zeit als Modell auf den Markt kam, bin ich ebenfalls begeistert.

Gratuliere - weiter so...

Grüßle aus HONAU.
Klaus


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