RE: Stromzufuhr und Verkabelung-Digital

#1 von ROCO_HO , 08.12.2015 16:48

Guten Abend liebe Stummis
Bevor ich nun endlich und wirklich anfange meine Gleise zu verlegen und zu verkabeln habe ich noch ein paar Fragen die ich hoffe beantwortet zubekommen. ops:
Wie in der Überschrift beschrieben habe ein paar Fragen zu der Verkabelung!
Ich bin in dem Besitz von einigen Digitalen-Stromverteilerplatten und möchte mit diesen meine Anlage einspeisen. Praktisch gehen die beiden Kabel für der Gleis von der Zentrale zu solch einer Verteilerplatte und von dort zu den einzelnen Verteilerplatten die meine Anlage speisen sollen! Was denkt ihr? ist das sinnvoll oder ehr nicht ?
Ich habe mir gedacht zwischen und vor einer weiche und gegebenenfalls auch dahinter den Strom in die Schiene zu führen damit ich keine Kontaktprobleme bekomme! Bei den normalen gleisen werde ich jeden Meter einspeisen und das würde ich ausreichend finden!
Ich habe den DB-2 Booster von LDT und ich habe sorge das der Strom durch die ganzen Verteilerplatten verloren geht oder nur ganz wenig in der Schiene ankommt! Hat jemand Erfahrungen damit oder ein paar Hinweisen? :
Und welche Kabelstärke würdet ihr für die Einspeisung und Überwachung nehmen ?

Meine letzte Frage bezieht sich auf mein BW! nachdem ich nun weiß wie ich die "normalen" Gleise überwache stellt mich mein BW vor Schwierigkeiten !
Ich bin mir nicht sicher wie ich die Gleise überwachen soll? Brauch ich dort auch zwei überwachte Gleise in einem Block oder reicht eine Überwachung aus da die Gleise doch sehr kurz geraten sind ? ops: Und wo speise ich den Strom ein? Ich habe die Gedanken, dass dort sehr viel verloren gehen könnte und das möchte ich vermeiden.
Ich habe ein Kleines BW und hoffe jemand von euch auch der mit dem Problem zurecht gekommen ist
Hier ein Bild der BW`s :



Ich hoffe ihr könnt mir helfen damit es endlich los gehen kann !
Mit Freundlichen Grüßen

Dominik


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RE: Stromzufuhr und Verkabelung-Digital

#2 von Dreispur , 08.12.2015 17:09

Hallo !

wenn deine Bedenken zu kurze Gleise , ich nehme an das Bild , gleich nach der Weiche eine RM , Du kanst ja die Weichengruppe davor schon auf langsam Fahren stellen sollte in ein Abstellgleis gefahren werden . Das Abstellgleis dient zum abermals Bremsen u. Halt .

Grundsätzlich genügt eine Länge , zum Rückmelden , der kürzesten Lok . Und darüberrasen wirst ja nicht .

Habe schon mit ca. 4 cm ausreichende Kontakterkennung . Ging nicht anders . Das MoBa - Programm konnte es erkennen und auswerten . War auch im Rangierbereich .


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RE: Stromzufuhr und Verkabelung-Digital

#3 von ROCO_HO , 08.12.2015 18:00

Vielen Dank für die Antwort

Also reicht dann ein Kontaktgleis aus damit die Bahn im Abstellgleis zum stehen kommt?!
Kannst du mir auch etwas zum einspeisen von dem Strom sagen? ops:

Dominik


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RE: Stromzufuhr und Verkabelung-Digital

#4 von ROCO_HO , 08.12.2015 19:10

Kann mir wirklich niemand was zu dem Thema Stromzufuhr mit Verteilerplatten sagen ? ops:


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RE: Stromzufuhr und Verkabelung-Digital

#5 von Fremdwort-Frank ( gelöscht ) , 08.12.2015 23:41

Moin,

nunja - im Prinzip sind deine Wünsche gewaltig übertrieben. Heutige Gleise sind aus Neusilber und sehr gute Leiter, die an Kupfer locker herankommen. Was sollen die Einspeisungen bewirken????


Fremdwort-Frank

RE: Stromzufuhr und Verkabelung-Digital

#6 von ROCO_HO , 09.12.2015 06:20

Guten Morgen!

Ich hatte gedacht, dass ich das zur Sicherheit mache da die Anlage eine mittlere Größe besitzt und ich denke das Strom auf dem langen Weg verloren geht. Außerdem benutz ich das pike a-gleis System wo ich die Weichen schlecht oder garnicht polarisieren kann und dann aber im Gegenzug gerne dort davor oder dahinter Strom einspeisen möchte!
Holst du das für nicht schlau?

Dominik!


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RE: Stromzufuhr und Verkabelung-Digital

#7 von Dreispur , 09.12.2015 08:50

Hallo !

Mache eine Ringleitung mit dem Digitakstrom von der Centrale Gleisanschlußbereich und im Bereich der Boosterabschnitte.
So kannst einen Pol immer wieder in eine Schieneseite einspeisen .
DDer Zweite pol geht an den GBRM ( Gleisbesetzt-Rückmelder ) und dort wird von den Ausgänge an die Schiene Kontaktstrecke angeschlossen .

Der Querschnitt für die Ringleitung wisrt mit 1,5qmm Draht Auskommen . Oder du nimmst wegen Verfügbarkeit den banalen ElektrikerDraht 1,5 Qmm .

Bedenke wenn du die StandartCentrale und Booster sowie GBRM-Module so können diese max. 2,5 - 4 Ampere liefern .

Die kurzen Drahtstücke zu den Schienen genügen dann 0,25 qmm Draht . Den Abstand von etwa 2 Meter müßte ausreichen .
Von den GBRM-Modulen die ja in die Nähe der Anschlüße montiert sind ist der 0,25 Draht . Es kann in diesen Abschnitt doch nur ein max einzweiter Verbraucher drann , Der Überlast im Modul schaltet dann ab . Je Typ 2 - 3,5 Amp Gesamtleistung . das bedeutet die Summen der Ausgänge .
Du bist immer im Bereich der gelieferten Leistung von der Centrale-Booster oder exterene Standartbooster .

Beim Googeln wirst fündig im bezug >>Ringleitung << eingeben und Bilder drücken .

So ängstlich das nichts an die Schiene kommt brauchts nicht .
Meist sind die Probleme an den Schienenverbinder .
Die kannst löten . Ein Tupfer Lötpaste und ein gut erhitzter Lötkolben mit Breitklinge . Anhalten und das Zinn in den Verbinder fliesen lassen .Aber kurz sonst stinkt und formt die Plastschwelle . Bei dieser Technik läßt sich für deine Zusatzeinspeisung gleich der 0.25 Draht mitlöten .

Achtung bei digital Betrieb in allen Analoganschlußclips den Kondensator entfernen .

Denn Plastkörber am Clip aufmachen und das Ding abzwicken entfernen . Stört den Digitalstrom und fürt zu Kurzschluß und defekt am Booster oder Centrale . So kannst die einen Zugset beigepackten Anschlußclip verwenden wenn der Kondensator entfernt ist . 3 min. Arbeit .
Ich gebe schon lange keine gekauften Anschlußschienen mehr um das zu verhindern .
Die Trennstellen machte ich mit dem Dremmel wo gebraucht wird . selten beim Schienenstoß . Ginge oft gar nicht wegen der Weichenstrassen und innerhalb der Weichenstrecken .

Bedenken wegen Funkgesetz ist minimum wenn in den Loks die Motorentstörung verbleibt . ( Hoffe es bleibt die Diskusion über Funkgesetz aus ) .


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RE: Stromzufuhr und Verkabelung-Digital

#8 von ROCO_HO , 09.12.2015 14:36

Vielen Dank für deine Antwort !!

Ich finde das sehr kompliziert und bin sehr glücklich das ich verstanden habe wie ich überwache und alles schalte. dein Vorschlag ist sehr gut und spart sicherlich etwas Zeit und Geld aber ich denke ich bleibe bei meiner alten Variante ops:

danke für den Tipp mit den Kabeln und dem zusammenlöten der Schienen ! ich denke das werde ich machen! und dann einfach weniger einspeisen !!!

Liebe Grüße Dominik


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RE: Stromzufuhr und Verkabelung-Digital

#9 von Pauline , 09.12.2015 16:27

Hallo, Dominik!

Das ist alles gar nicht so kompliziert, wie es sich anhört .
Obwohl Anton das Wesentliche ja schon geschrieben hat, noch ein paar Anmerkungen von mir...
Dein Ansatzpunkt zur Einspeisung (im ersten Beitrag) ist schon korrekt. Ob Du nun Verteilerplatten oder Lüsterklemmen oder Stecker und Muffen verwendest, ist grundsätzlich egal. Ideal sind Wago-Klemmen - leider auch teuer .
Wichtig ist die Verwendung von Litze (=flexibel; also kein starrer Draht!) mit einem ausreichenden Kabelquerschnitt. Mit den von Anton genannten 1,5 mm² bist Du auf der sicheren Seite. Damit machst Du die Ringleitung, die unter dem Gleisplan (unter der Platte) verläuft.
Idealerweise wird alle zwei Meter von der Ringleitung ins Gleis eingespeist (3 m sind auch ok). Diese Abzweigungen sollten möglichst kurz sein (ca.30 cm) und einen Querschnitt von mind. 0,14 mm² haben. Diese Einspeisungen lötest Du an die Schienenverbinder - nicht ans Gleis (Gleise sind heutzutage meist aus Neusilber und lassen sich nur schwer löten). Wenn das Löten am Verbinder nicht klappt, kannst Du auch einen kleinen Blechstreifen zwischen Schwelle und Schiene klemmen und die Einspeisung dort anlöten.
In der Bau- und Testphase wirst Du selbst feststellen, wo noch eine Einspeisung notwendig ist. Die Ringleitung würde ich aber schon von Beginn an legen.
Natürlich ist der Aufwand groß - der Ärger, wenns nicht läuft, ist aber größer-. Und Spaß macht die lästige Verdrahtung ja auch irgendwie - oder?


Viele Grüße!
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RE: Stromzufuhr und Verkabelung-Digital

#10 von ROCO_HO , 09.12.2015 21:01

Guten Abend !

Ist denn eine Ringleitung wirklich von Nöten? ops: Wenn ich nun meine Verteilerplatte habe kann ich doch von der auch immer wieder einspeisen sowie eine Ringleitung !! Ist das nich vom Prinzip das selbe?? Ich finde das sehr viel einfacher!!
Gut das du das Thema aufgegriffen hast, ich löten also die Einspeisung an die Schienenverbinder und dann wird auch noch die Schienen zusammen gelötet. soweit so gut aber wie den Überwachungsdraht für den GBM anschließen wenn es so schlecht funktioniert? auch an den Verbindern? :

Liebe Grüße


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RE: Stromzufuhr und Verkabelung-Digital

#11 von Dreispur , 09.12.2015 22:28

Hallo !

Wenn du an den Schienenverbinder eine Löt machen kannst so ist es an den Schienen auch so ,

Ein tupfen Lötpaste Zinn dranhalten und den Lötkolben draufhalten .
Bis jetzt konnte ich alle im 2-Leiter bereich die Schienen löten .

Brüniertes muß plank gemacht werden . Ist vom selben Neusilber - Material .
Keine Angst nimm eine Schiene und probiers .


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RE: Stromzufuhr und Verkabelung-Digital

#12 von Pauline , 10.12.2015 08:47

Hallo, Dominik!

Dadurch, dass die Ringleitung parallel zum Gleis liegt, wird der Aufwand für zusätzliche Einspeisungen reduziert. Zudem ist der Materialverbrauch geringer.
Aber Du kannst natürlich auch die Verteilerplatten verwenden (habe ich früher auch gemacht ) - dem Strom ist es letztendlich egal .

Das Thema "Verdrahtung" wird u.a. hier sehr ausführlich behandelt.

Viel Spaß! rost:


Viele Grüße!
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