ich habe mir im Laufe der Jahre mehrere Versionen der BR 85 zugelegt und mußte immer wieder feststellen, dass diese Lok zu Problemen mit dem Getriebe und zum Eiern neigt, was vermutlich auch am Knickrahmen liegt. Vor ca. einem Jahr habe ich dann einen letzten Versuch unternommen und mir die Delta-Version der BR 85 001 der DR (33081) mit brünierten Rädern zugelgt. Mit diesem Fahrgestell hatte ich Glück, die Lok lief sauber und ruhig durch Kurven und über Weichen und es war auch kein Eiern zu vernehmen. Nach ausgiebigen Testläufen habe ich die Delta-Elektronik und den normalen TKM entfernt und durch einen HLA ersetzt. Die Digitalisierung erfolgte mit einem ESU 4.0 Sounddecoder in Verbindung mit zwei Zimo LS 10 x 15. Der Sound ist ein ESU Universalsound für Dreizylinder-Maschinen der sehr gut zur BR 85 passt. Die BR 85 ist quasi baugleich mit einer BR 44, lediglich ohne Schlepptender. Sound und Lautstärke sind mit den beiden Zimo Lautsprechern grandios und ich musste sogar die Gesamtlautstärke verringern. Die Laufeigenschaften mit dem HLA in Verbindung mit dem ESU 4.0 Decoder sind sehr gut bis hervorragend.
Fazit: Eine tolle Lok die mir sehr viel Spaß macht.
besten Dank. Das sind so viele Informationen. Sehr sehr gut!
Biete gerade auf eine Märklin Br85 Art.Nr.33081 mit. Mal sehen was geht. Falls was geht hätte ich noch eine Frage zum Sound.... aber erst mal abwarten....
Zitat von Trommidie Delta-Version der BR 85 001 der DR (33081) mit brünierten Rädern zugelgt.
Das gestänge der 33081 ist nicht brüniert sondern glänzt lt. div. fotos in ebay-angeboten.
Hubert
Hallo Hubert,
ich hatte ja auch von Rädern geschrieben, nicht vom Gestänge. Ein glänzendes Gestänge bekommt man durch Patinierung mittels Airbrush realistischer hin, als die bereits vom Werk aus oft zu dunklen pulverbeschichteten Kuppelstangen. Für mich ist es wichtig, dass die Räder vom Werk aus bereits dunkel sind, denn eine nachträgliche Brünierung geht immer auf Kosten des Massekontaktes. Die BR 85 von Märklin ist nicht gerade die kontaktfreudigste Lok, deshalb habe ich bei meiner 85 die Vorlauf- und Nachlaufachse mit Achsschleifern nachgerüstet und mit dem Hauptmassepunkt in der Lok verbunden.
#30 von
reinhardEN50
(
gelöscht
)
, 04.01.2016 10:10
Hallo Corto, wenn du ne 3308 kriegen kannst ( ca. 85 € in "2") dann schlag zu und kaufe dir den Magneten für HLA und den ESU Loksound dazu. Passe bei den Lautsprechern auf, die dürfen nicht zu groß sein. Frag im Forum nach den verwendeten Handy Lautsprechern und Schallkapseln. Stehe für Fragen zur Verfügung. Gruß Reinhard
#32 von
reinhardEN50
(
gelöscht
)
, 04.01.2016 16:18
Hallo Thomas, Kompliment, alle Achtung. Ich glaube davon habe ich im Forum mal gelesen mit diesen 2 Zimos; das warst dann du und das wollte ich an Corto weitergeben. Deine Themen Wilstein usw. sind super gelungen. Dein youtube-Kanal mit der BR 50 und Sound, exellent. Hat die 50 auch 2 Zimo? Wenn ich es richtig erkenne, zeigt dein Bild die Rückseite der Zimos (Schallkapselrückwand?). Da muss ich mir grad doch überlegen, ob ich wenigstens eine meiner beiden super laufenden 6090 rausschmeisse und das nachbaue.
Knickrahmen: kein Thema meiner beiden 85igern. Die laufen wie an der Schnur. Knickrahmen-Probleme habe ich mit einer 50iger ÖBB 50.685; dieser Knickrahmen läuft nicht sauber durch die Kurven. Ich versuchte schon mal dem Bolzen eine Unterlagscheibe zu verpassen, um Besserung zu erreichen.
Wurde nicht besser. Dabei läuft auch dort der 6090 sehr gut. Aber vielleicht meldet sich da noch ein Kenner auf dieses Problem, wenn er es liest.
Jetzt wünsch ich dem Corto viel Glück beim Suchen in der Bucht.
#34 von
Schmalspurbahn
(
gelöscht
)
, 04.01.2016 16:41
Zitat von Elokfahrer160Und hier nicht zu vergessen, die alte BR 85 - 3309 - die ist zwar aus dem Jahr 1983 - aber dafür unver- wüstlich und die Telex Kupplung funktioniert immer einwandfrei.
Und die 85 007 ist auch die Lok, die heute noch in Freiburg am Hauptbahnhof steht, leider nicht selbst fahrfähig.
Zitat von TrommiMoin, hier ein Foto vom Umbau meiner 85 von Delta auf Digital mit ESU Sounddecoder auf 21 MTC Steckplatine und zwei Zimo LS 10 x 15 x 8:
Sind die beiden lautsprecher in reihe geschaltet? - sieht so aus. Macht dann 16 ohm. Parallel geschaltet hätte sie die 4 ohm, die auch den anschlusswiderstand der endstufe des loksoundV4 entsprechen, mit dem das angegebene 1 watt verstärkerleistung erreicht wird.
Zitat von Trommi ...Ein glänzendes Gestänge bekommt man durch Patinierung mittels Airbrush realistischer hin, als die bereits vom Werk aus oft zu dunklen pulverbeschichteten Kuppelstangen...
Scheint aber lt. foto noch nicht gemacht worden zu sein.
Zitat von reinhardEN50Ah Thomas, noch hab ich was vergessen: die beiden Zimos, wie schaltest du die, dass der Saft reicht? Reinhard
Hallo Reinhard,
danke für dein Kompliment. Die beiden Zimos sind paralell angeschlossen, dass kann man auf dem Foto auch erkennen.
Was Märklin Deccoder angeht halte ich davon nicht viel, irgendwie alles halbgar. Die Sounds finde ich überwiegend gruselig und über die Lastreglung der Decoer legen wir mal den Mantel des Schweigens. Allein das Märklin sich nicht mal an die Kabelfarbennorm der Decoder hält, zeugt von ziemlicher Arroganz, da wird variiert was das Zeug hält und keiner steigt da mehr durch. Auch auf die Pinbelegung der Decoder kann man sich nicht verlassen und man sollte vorher alles durchmessen bevor man einen Fremddecoder aufsteckt, ansonsten kann man böse Überraschungen erleben. Manchmal habe ich den Eindruck, als wenn das Göppinger Traditionsunternehmen damit das "Fremdgehen" unterbinden und seine Kunden ärgern möchte. Ich finde, der Marktführer hat das gar icht nötig und schafft sich mit seinen Sonderwegen höchstens verärgerte Kunden, als das er damit Kunden bindet geschweige den hält. Die Pukos als Alleinstellungsmerkmal reichen da allemal aus.
Zitat von TrommiMoin, hier ein Foto vom Umbau meiner 85 von Delta auf Digital mit ESU Sounddecoder auf 21 MTC Steckplatine und zwei Zimo LS 10 x 15 x 8:
Sind die beiden lautsprecher in reihe geschaltet? - sieht so aus. Macht dann 16 ohm. Parallel geschaltet hätte sie die 4 ohm, die auch den anschlusswiderstand der endstufe des loksoundV4 entsprechen, mit dem das angegebene 1 watt verstärkerleistung erreicht wird.
Zitat von Trommi ...Ein glänzendes Gestänge bekommt man durch Patinierung mittels Airbrush realistischer hin, als die bereits vom Werk aus oft zu dunklen pulverbeschichteten Kuppelstangen...
Scheint aber lt. foto noch nicht gemacht worden zu sein.
Hubert
Hallo Hubert,
die Zimos sind wie bereits oben geschrieben logischerweise paralell angeschlossen.
Was das Gestänge betrifft, reichte hier eine Lackierung mit mattem Klarlack. Wie gesagt, zu dunkle Kuppelstangen sind nicht mein Geschmack. Im Übrigen sahen die Gestänge in der Epoche III auch noch etwas gepfegter aus als in den 70ern, da waren sie oft nur noch durchgehend ölig-schwarz.
vielleicht brauche ich doch einmal eine brille Das mit der brünierung und deren intensität ist natürlich geschmackssache.
Bei den kabelfarben darf die historie nicht vergessen werden: Märklin brachte als erster digitaldecoder in die loks. Also auch die verkabelung dazu. Die anderen decoderhersteller haben dann - logischerweise später - andere farben gewählt. Trotzdem ist es schade, dass man sich nicht auf einen einheitlichen standard geeinigt hat.
Verbaue auch die kombination aus loksoundV4 bzw. zimo-sounddecodern und 2 zimo/austromodell-lautsprechern: U.a. in V60, V160, E94, E19, Ce6/8, BR96, BR59, BR58(riva), BR18.4(roco).
vielleicht brauche ich doch einmal ein brille Das mit der brünierung und deren intensität ist natürlich geschackssache.
Bei den kabelfarben darf die historie nicht vergessen werden. Märklin brachte als erster digitaldecoder in die loks. Also auch die verkabelung dazu. Die anderen decoderhersteller haben dann - logischerweise später - andere farben gewählt. Trotzdem ist es schade, dass man sich nicht auf einen einheitlichen standard geeinigt hat.
Hubert
Ich frage mich, wo ist das Problem? Zudem hatte ich ja bereits geschrieben, dass Märklin nicht mal eine eigene Norm für Kabelfarben anwendet, wenn man mal von rot für den Schleifer und braun für die Masse absieht. Also kann das mit der Historie wohl kaum zusammenhängen.
#40 von
Schmalspurbahn
(
gelöscht
)
, 04.01.2016 20:44
Zitat von TrommiZudem hatte ich ja bereits geschrieben, dass Märklin nicht mal eine eigene Norm für Kabelfarben anwendet, wenn man mal von rot für den Schleifer und braun für die Masse absieht. Also kann das mit der Historie wohl kaum zusammenhängen.
Das verstehe ich jetzt nicht, die Kabelfarben sind bei Märklin doch seit Jahrzehnten genormt: braun - Gleis rot - Mittelleiter grün -Motor 1 blau - Motor 2 LV - grau LH - gelb AUX1 - braun/rot AUX2 - braun/grün AUX3 - braun/gelb AUX4 - braun/weiß Decoder + - orange Decoder GND - violett
Das war schon bei den ersten Digitaldecodern bei Märklin so und ist heute immer noch so. Es gibt einzig eine Unstimmigkeit bezüglich AUX3/4, die es mal als verstärkte und mal als unverstärkte Ausgänge gibt.
ich melde mich hier mal als ehemaliger Besitzer der BR 85 ,allerdings von Trix.Nur wegen Sammlungsbereinigung habe ich meine 2 Lok abgegeben. Sowohl die Dreipol-als auch die Fünfpolversion ist bei mir gelaufen, wobei ich leider einen etwas weniger guten Fünfpoler erwischt habe, das Fahrgeräusch ersetzte einen Sound 100%ig, so laut war der Motor. Dann habe ich mich entschlossen, die neuere Lok auf Faulhabermotor umzubauen.Die Fahreigenschaften danach waren traumhaft ,vom Antriebsgeräusch war so gut wie nichts mehr zu hören.Wer sich also den Umbau zutraut(um die Kosten im Rahmen zu halten), dem kann ich diesen Umbau nur wärmstens empfehlen.Die BR 85 und die 221 sind m.E. die beiden Lokmodelle(zumindest aus meiner Erfahrung mit den enstsprechenden Trix-Loks), wo sich der Umbau am meisten rentiert,beide waren/sind nach dem Umbau absolute Spitzenmodelle geworden. Und noch ein spezieller Tipp:füllt man die hohlen Wasserkästen mit Ballastgewicht, wird die Zugkraft drastisch verbessert.mfG
Zitat von TrommiZudem hatte ich ja bereits geschrieben, dass Märklin nicht mal eine eigene Norm für Kabelfarben anwendet, wenn man mal von rot für den Schleifer und braun für die Masse absieht. Also kann das mit der Historie wohl kaum zusammenhängen.
Das verstehe ich jetzt nicht, die Kabelfarben sind bei Märklin doch seit Jahrzehnten genormt: braun - Gleis rot - Mittelleiter grün -Motor 1 blau - Motor 2 LV - grau LH - gelb AUX1 - braun/rot AUX2 - braun/grün AUX3 - braun/gelb AUX4 - braun/weiß Decoder + - orange Decoder GND - violett
Das war schon bei den ersten Digitaldecodern bei Märklin so und ist heute immer noch so. Es gibt einzig eine Unstimmigkeit bezüglich AUX3/4, die es mal als verstärkte und mal als unverstärkte Ausgänge gibt.
Dann habe ich Pech oder du Glück gehabt. Egal ob damals beim 5 Sterne Motor, Delta-Decoder oder Digital, die Kabelfarben variierten immer. In Loks mit Telex war die Zuordnung dann schon wieder anders und in der Zeit vor und auch noch während Digital waren die Kabel innerhalb der meisten Loks fast ausschließlich schwarz. Das Durcheinander fing eigentlich schon mit den Bausteinen für die elektronische Umschatung der Fahrtrichtung in den 80ern an. Zu der Zeit waren auch die Kabel für den Schleifer noch schwarz. Dann gibt es viele Loks bei denen die Kabel für die Beleuchtung orange, grau, schwarz oder auch mal gelb waren, wobei auch die Phase nie festgelegt war. Ich habe hier einen ganzen Sack voll alter Elektronikbausteine aus Loks der letzten 40 Jahre und konnte nie eine einheitliche Farbnorm feststellen, es war immer wieder mal anders. Da mein Fuhrpark aus Fahrzeugen verschiedener Hersteller besteht, verkabel ich meine Loks mittlerweile nur noch einheitlich nach DCC-Norm.
Top sounddecoder mit pufferkondensatoren und (nur einem) aktuellem lautsprecher - leider in einer uralt-lok mit glanz-gestänge und fehlendem rücklicht. Ist für mich wie led-licht, dsg-getriebe, geregelte klima, navi und bose-hifi in einem käfer. Die prioritäten sind eben bei jedem andere
Zitat von hu.msTop sounddecoder mit pufferkondensatoren und (nur einem) aktuellem lautsprecher - leider in einer uralt-lok mit glanz-gestänge und fehlendem rücklicht. Ist für mich wie led-licht, dsg-getriebe, geregelte klima, navi und bose-hifi in einem käfer. Die prioritäten sind eben bei jedem andere
Hubert
Der Umbau auf Digital und HLA wäre aber bei allen Ausführungen der 85 der gleiche Vorgang und nur darum geht es hier. Mechanisch hat sich an der BR 85 seit 30 Jahren nichts geändert. Du kannst ja einen weiteren Beitrag eröffenen mit dem Titel "Wer ist die schönste 85 im ganzen Land", dort kannst du dann ja den "Käfer" neben deinen "Porsche" stellen
#46 von
Schmalspurbahn
(
gelöscht
)
, 05.01.2016 08:08
Zitat von hu.msTop sounddecoder mit pufferkondensatoren und (nur einem) aktuellem lautsprecher - leider in einer uralt-lok mit glanz-gestänge und fehlendem rücklicht.
Wenn ich das richtig sehe, hat der User auf der Tenderseite rote Rücklichter mit LEDs realisiert (siehe hier: http://www.drehscheibe-online.de/foren/r...373#msg-7591373 ). Die Doppellautsprecher bei Trommis Umbau dürften aber mehr Volumen bringen.
Und das vordere Spitzenlicht sollte auch auf LED umgebaut werden, ist aber wohl etwas schwieriger, weil da auch der Rauchsatz im Weg ist.
Zitat von TrommiZudem hatte ich ja bereits geschrieben, dass Märklin nicht mal eine eigene Norm für Kabelfarben anwendet, wenn man mal von rot für den Schleifer und braun für die Masse absieht. Also kann das mit der Historie wohl kaum zusammenhängen.
Das verstehe ich jetzt nicht, die Kabelfarben sind bei Märklin doch seit Jahrzehnten genormt: braun - Gleis rot - Mittelleiter grün -Motor 1 blau - Motor 2 LV - grau LH - gelb AUX1 - braun/rot AUX2 - braun/grün AUX3 - braun/gelb AUX4 - braun/weiß Decoder + - orange Decoder GND - violett
Das war schon bei den ersten Digitaldecodern bei Märklin so und ist heute immer noch so. Es gibt einzig eine Unstimmigkeit bezüglich AUX3/4, die es mal als verstärkte und mal als unverstärkte Ausgänge gibt.
Moin,
ist nicht sooooo wichtig, aber da irrst Du. Das war nicht immer so. z.B. Decoder 6080----> Motorausgänge zweimal blau, Licht vorn und hinten gelb, auch zwischendurch bei Loks neueren Datums wurden die Kabelfarben noch viel wilder durcheinander verbaut, orig. Märklin versteht sich. Chaos ohne Ende, glaube es mir.
Ich glaube Du hast noch nicht genug M* Loks in der Hand gehabt
ich melde mich hier mal als ehemaliger Besitzer der BR 85 ,allerdings von Trix.Nur wegen Sammlungsbereinigung habe ich meine 2 Lok abgegeben. Sowohl die Dreipol-als auch die Fünfpolversion ist bei mir gelaufen, wobei ich leider einen etwas weniger guten Fünfpoler erwischt habe, das Fahrgeräusch ersetzte einen Sound 100%ig, so laut war der Motor. Dann habe ich mich entschlossen, die neuere Lok auf Faulhabermotor umzubauen.Die Fahreigenschaften danach waren traumhaft ,vom Antriebsgeräusch war so gut wie nichts mehr zu hören.Wer sich also den Umbau zutraut(um die Kosten im Rahmen zu halten), dem kann ich diesen Umbau nur wärmstens empfehlen.Die BR 85 und die 221 sind m.E. die beiden Lokmodelle(zumindest aus meiner Erfahrung mit den enstsprechenden Trix-Loks), wo sich der Umbau am meisten rentiert,beide waren/sind nach dem Umbau absolute Spitzenmodelle geworden. Und noch ein spezieller Tipp:füllt man die hohlen Wasserkästen mit Ballastgewicht, wird die Zugkraft drastisch verbessert.mfG
Hallo Münch,
also meine 85 war mit dem normalen TKM auch schon sehr leise und ist jetzt mit dem HLA kaum noch zu hören und die Fahreigenschaften sind butterweich in FS1. Natürlich gibt es durch Fertigungstoleranzen immer wieder Loks, deren Getriebe oder Motore sehr laut sind. Wichtig sind z. B. die Kollektoren der Anker, schon bei minimalen Höhenunterschieden werrden diese dann zu Kohlefräsen, was natürlich unüberhörbar ist. Wenn sich solche Geräusche dann noch auf große Resonanzkörper wie Motorblock, Treibgestell und Gehäuse übertragen, kann das schon ganz schön laut werden. Ein weiteres nicht seltenes Problem ist, wenn das Getriebe zu eng sitzt, in dem Fall bekommt man kaum gute Fahreigenschaften hin. Wenn das Getriebe gut funktioniert und man einen guten HLA erwischt, kommt dies schon sehr in die Nähe eines Fauli. Allerdings ist meine 85 mit den zwei Zimos so laut, dass man von der Mechanik rein gar nichts mehr hört
also ich kann zu meiner 85 nur sagen: Einfach tolle Lok! Ich habe sie in der Variante aus dem Startset, also 85 010, mit mfx und Sound. Der Decoder war damals noch ein ESU OEM für Märklin. Werkelt wunderbar und der Sound ist auch satt. Hab ihr noch warm weisse 3mm LED spendiert und einen Rauchsatz. Ohne Sound hört man den Motor kaum, nur ein leises surren und summen. Dazu habe ich noch einen passenden Wagenzug aus "Höllentaler" A/Bie Wagen samt PwPosti 34.
Wer Bilder von der Kombination sehen will, in der Vorstellung meiner Anlage gibt es eine kleine Fotosafari mit Ihr.
Märklin seit 1962, Digital, CS3+, MS2 und MSWlan an Ecoslink, Qdecoder, ca. 16qm Anlage in 2 Kellern, K Gleis, Straßenbahn DC Analog, Fremo kompatible Puko Module.