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RE: Signale, Zugsteuerung, Grundlagen

#1 von tdimichl , 27.01.2016 23:58

Hallo community,

seit ein paar Tagen bin ich stiller Mitleser vieler Beiträge hier im Forum.

Im Sommer will ich mir nach knapp 13 Jahren wieder eine Modellbahn Spur N anschaffen.
Natürlich ändert sich in so langer Zeit sehr viel.

Wir hatten damals schon eine digitale Fleischmann/Trix Anlage. Die Steuerung war von Fleischmann. Glaub TwinCenter hieß das damals.
Die Decoder zum nachrüsten wurden damals schon bei LENZ gekauft.
Leider sind wir, mein Bruder und ich waren damals 22, wegen Finanzen mehr oder weniger gezwungen worden, alles zu verkaufen.

Jetzt will ich wieder anfangen und informiere mich schon mal vorab, was der Markt so her gibt und solche Dinge.

Wenn mein Plan aufgeht, hab ich in einem der Zimmer, in die ich Sie reinbauen könnte, eine Fläche in Form eines U auf 2*2*3m. Also der eine Schenkel wäre etwas länger. Wenn die Werkbank oder Schreibtisch etwas kleiner ausfällt und die Anlage dann unter dem Fenster durchgebaut wird, dann würden auf der kurzen Seite auch 3m klappen. Das Zimmer ist auf der Fensterseite knapp 4,20m lang.

Ich möchte mir eine Anlage schaffen, die folgendes erfüllt.

  • die auf einer Holzgitterkonstruktion steht
  • Hbf mit ein 4-5 Gleisen, die allesamt in beide Richtungen durchfahren werden können
  • Eine nebenbahn
  • Signale sollen funktionieren
  • Zuglänge (Spur N) soll so 7 IC Waggons lang sein ( also nah am Vorbild, zumindest teilweise)
  • große Radien möchte ich auch haben
  • Paradestrecke die nicht gerade verläuft
  • Steuerung über 2 Handgeräte (zB minimaus oä)


Nun erstmal zu meinen Fragen:
  1. Ich möchte irgendwann, oder macht das am gleich am Anfang, vlt einen PC mit anschließen. (zB Traincontroller). Ist es sinnvoller mit diesen Ausgaben noch zu warten, ob das wirklich noch ein Hobby für mich ist? Kann ich die anlage inkl. Weichen, Beleuchtungen und Signale auch mit einem dieser Handgeräte steuern oder benötige ich dafür eine dieser Zentralen (zB Viessmann commander, z21 oder sowas). Können die Handgeräte auch Weichenstraßen schalten?
  2. apropos Weichenstraßen: Ich skiziere mal ein Szenario um meine Unklarheit mal zu beschreiben:
    Im Bahnhof stehen zwei Züge auf 2 und 3. Die Weichenstraße steht in beiden Richtungen auf Gleis 4 ausgerichtet.
    Im SBhf stehen die anderen. Die Strecke ist frei.
    [list=a]
  3. Zeigen dann die Signale auf der freien Strecke (also einmal um die Anlage) alle GRÜN?
  4. Zeigen die Signale auf Gleis 4 in beide Richtungen GRÜN?
  5. Wenn ich mir jetzt den Zug auf Gleis 3 auswähle, um ihn zu bewegen, Dann muss ich ja manuell oder mit Hilfe der Weichenstraße die Ausfahrt ermöglichen. wenn die Weichen richtig gestellt sind (dh die entsprechenden Melder melden dies) dann geht das Signal in beiden Richtungen auf GRÜN?
    Wenn die Weichenstraße aber nur in, sagen wir mal östlicher Richtung, geschaltet wird, geht nur dieses Signal auf GRÜN?
  6. Kann ich mir auch, vom Handgerät, wenn ich den Zug ausgewählt habe, die 'Ausfahrtsanforderung' per Tastendruck holen? Also ich wähle den Zug mit HIlfe der Adresse an, drück eine Taste, die Steuerung erkennt das Gleis, die Weichen schalten in die richtige Position und dann wird das Signal grün?

[*]Noch ein paar Fragen zu SignalBlöcken am Gleis
  1. Ist es möglich, jedem Zug bzw einer festen Garnitur (zB ICE, Regiobahnen wie der BR614, BR624, GTW 2/8 u.ä. fertige Zugeinheiten) einen Bremspunkt in einem Blockabschnitt auf freier Strecke und im Bahnhof zuzuweisen? Der ICE ist länger, bremst demzufolge auch am ersten Bremspunkt langsam bis zum Haltepunkt. Die kürzeren Garnituren sollen entsprechend Ihrer Länge und auch des Gewichtes deutlich kürzer vor dem Hp0 zeigenden Signal anfangen zu bremsen. Im Bahnhof sollen die kurzen Garnituren dann in der mitte des Bahnsteiges stehen bleiben, während die Spitze vom ICE bis ans Ende fahren soll. Ist sowas möglich?
  2. Oder eine Art Zugprofil am Kommandostand auszuwählen. In diesem Profil sollte drin stehen, welche Bremspunkte zu nutzen sind? Ich hol mal noch etwas weiter aus:
    Ich schnapp mir eine BR151. Wenn ich mir der jetzt ohne Waggons fahre, wähle ich ein Profil, was am letzten Bremspunkt vor dem Signal anfängt, die Lok abzubremsen. Immerhin schiebt ja kein Gewicht. Wenn ich im Gbf oder im Sbf zB einen Erzvollzug anhänge, dann würde ich das Profil auf das ändern, was den ersten Bremspunkt und die langsamste Verzögerung vor dem Signal darstellt. Ist sowas möglich?

[*]Wie ist die Qualität der Loks und Waggons von PIKO, KATO, Lilliput, A.C.M.E oder ähnlichen, früher mir fast unbekannten Firmen?[/list]

Ist jetzt doch ein ganzer Roman geworden. War jetzt nicht so gedacht. Aber ich hoffe doch auf gute und verständliche Antworten, die mir dann das Hobby noch mehr schmackhaft machen. Wie sagt so schön, bin schon ganz schwanger mit dieser Idee und dem Hobby.

Grüße aus Franken in alle Teile des Stummiforum.

Michael


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RE: Signale, Zugsteuerung, Grundlagen

#2 von 8erberg , 28.01.2016 08:36

Hallo,

dann welcome back, der MoBa-Virus kann manchmal jahrelang schlummern um dann umso heftiger erneut auszubrechen...

Als erstes

1. gescheit ist es sofort von Anfang an auf einen PC-Anschluß zu achten und auch mit einem Softwareprodukt zu starten
fast alle Softwarehersteller bieten kostenlose Testvarianten an, mit denen man sich mit der Technik und der "Philosophie" vertraut machen kann
Die Mäuse haben den Nachteil das man mit denen nicht die Decoder auslesen können...
Fleischmann/Roco setzen ja jetzt auf die z21/Z21, wobei die "schwarze" mit dem großen "Z" nicht übel ist
Vor allen Dingen kann man dann auf gescheite Rückmelder setzen.

Selber hab ich die FCC die den Vorteil hat, das alle Daten komplett 13 x pro Sekunde mit dem Rechner ausgetauscht werden, BiDi (also Kommunikation zwischen Decoder und Zentrale) ist bei entsprechenden Rückmeldern möglich. Das hat Vorteile - so kann man die Signalqualität auf dem Gleis beurteilen (Gleise reinigen) "Heißlaufende" Motoren entdecken usw.

2. gescheite Software stellt die Signale nach Fahrstraße, sprich - wenn die Fahrstraße gestellt und gesichert ist steht das Signal auf "grün", sobald die Zugfahrt in den ersten Block der Fahrstraße fährt wird das Signal auf "rot" gestellt - gute Software kann Fahrstraßen mit einem "Klick" stellen (also quasi "von Gleis 2 auf Ausfahrt Richtung xyz", alle anderen Fahrwege stehen automatisch auf "rot" und es sind auch keine manuellen Fahrten möglich.

3. ja, bei guter Software werden die Züge vom Programm entsprechend beschleunigt und gebremst. Fürs individuelle Fahrverhalten müssen die Garnituren einmal "eingemessen" werden damit der Computer weiß wie sich Decoder/Zug verhalten

4. genauso wie bei den "deutschen" Herstellern gibt es Gutes und weniger Gutes. Blind empfehlen kann man Kato, dort ist eher das Problem einen europäischen Decoder unterzubringen, weil in Japan komischerweise fast jeder analog fährt.
Fleischmann hat wie Arnold und Trix neben tollen Fahrzeugen auch Gurken im Programm, dazu kamen immer mal wieder hanebüchene Konstruktions- oder Verarbeitungsfehler. Bei Piko überwiegt beim relativ neuen Programm noch das Positive, die alten DDR-Dinger sind naja... was fürs Regal.

Man muss also im Prinzip jedes Fahrzeug anschauen und in den entsprechenden Foren (1zu160, spassbahner) guggen was dort die Community dazu sagt, obwohl dort manchmal auch übers Ziel hinausgeschossen wird...
Ich selber bin "Betriebsbahner" mich interessiert weniger ein durchgestalteter Boden eines Wagens - lieber sollen die Fahrzeuge gut laufen, zugkräftig sein, auch mal eine Entgleisung überleben und optisch den Gesamteindruck des Vorbilds widergeben. Bei einer Entfernung zum Zug von ca. 80 - 100 cm ist es ja auch so, dass man beim "großen Vorbild" im Abstand von ca. 130 mtr. nicht jede Schraube sieht.

Wenn möglich mach die Gleise aber länger (min. 1,50 mtr.), damit Du auch zumindest eine komplette ICE-Garnitur unterbringen kannst.

Peter


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RE: Signale, Zugsteuerung, Grundlagen

#3 von tdimichl , 28.01.2016 23:41

Ja, das Virus kann man jahrelang in einem tragen, und es macht nichts.
Danke für deine Antworten. Es waren die erhofften.

Ja so ähnlich seh ich das auch. Ich hab noch keine Nieten an irgendeiner Lok gezählt.

Danke.


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RE: Signale, Zugsteuerung, Grundlagen

#4 von tdimichl , 03.02.2016 00:38

Ich hab mich jetzt mal paar Stunden mit dem Thema befasst und würde mich über ein paar Antworten und Tipps von Profis freuen.

Die Anlage soll, wie oben beschrieben, einen SBF (4-5 Gleise, einen Bhf (3-5, beide Richtungen), ein Nebengleis und eine Paradestrecke bekommen.
Muss mal sehen, wie das ganze dann auf die Maße am besten passt.

Hab jetzt mal folgende Komponenten im Kopf.


  1. [list=a]Rückmelder:
  2. Uhlenbrock 63320 Loconet
  3. LDT 16fach Rückmelder RM-88-N-G über s88


[*]
    Signaldecoder/Steuerung:
  1. Uhlenbrock 63410
  2. LS-DEC-DB-G (Weichen müssen dann über S-DEC-4-DC?)


[*]
    Signale:
  1. Viessmann 4410-4418 sollen es werden.



[*]
    Digitalzentrale:
  1. Viessmann Commander
  2. ESU


[*]
    Gleissystem:
  1. Fleischmann
  2. Trix
  3. Peco Code 80
[/list]

Mit der Ausrüstung kann ich ja auch die Weichen schalten lassen?
Ist es mit den Gerätschaften möglich, den Zug im Haltebereich vorm Signal langsam über die PC Steuerung zu bremsen?
Und die Signale werden vom PC je nach Standort des Zuges geschalten (Dauerbetrieb PC quasi) ?

Wenn jemand was zum Thema Digitalzentrale und Gleissystem beitragen kann, darf er das gerne machen.
Vorschläge wegen anderer Fabrikate dürfen auch getan werden.

Vielen Dank für eure Rückmeldungen.
michi


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RE: Signale, Zugsteuerung, Grundlagen

#5 von 8erberg , 03.02.2016 09:15

Hallo,

sorry wenn ich "reingrätsche", aber ein paar Dinge vorab zum Klarstellen:

1. wenn ein PC die Steuerung übernimmt brauchst Du keine Klick-Bunt-Zentrale, erst recht keine die einen PC-Anschluß nur für Update hat (Viessmann), eher würde ich eine Zentrale empfehlen, die Softwarebefehle schnell und zuverlässig verarbeitet und Rückmeldung ebenso flott an den PC weiterleitet
ich würde mir immer die Möglichkeit offenlassen auch Railcom einsetzen zu wollen
Vorschlag einer Zentrale wäre z.B. von Doehler & Haass die FCC oder von Roco die Z21 (die schwarze)

2. die Gleissysteme von Minitrix bzw. Fleischmann sind veraltet, die Weichen zu teuer (Fleischmann mit pol. Herzstück) oder Murx (Bogenweichen bzw. alle Weichen mit Plastikherzstück) Ich hab mich damals mit dem Zeuchs rumgeärgert und der damalige "Fach"-Händler sagte nur "tja, so ist das eben bei N". Über die Magnetantriebe sag ich lieber nix mehr...
Heute hab ich auf "Reisemodule" Code 55 von Peco und beim Rest Kato Unitrack und keinen Ärger mehr.
Bei Peco müsstest je nach Wahl der Weichenantriebe auch andere Decoder nehmen.

Peter


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RE: Signale, Zugsteuerung, Grundlagen

#6 von Heiko76 ( gelöscht ) , 03.02.2016 10:08

Hallo,

Da hat Peter wohl recht.

Und ich denke da ist auch nur das teure aufgezählt!

Also ich würde wenn ich neu anfangen würde als Zentrale,

Von Roco z21 oder Z21 nehmen

Oder sogar BiDiB von http://www.fichtelbahn.de

Bei Roco z21 würde ich Digikeijs Decoder nehmen

Und fichtelbahn hat eigene!

Bei Gleisen bin ich begeistert von Trix C-Gleis. Da kann ich sauber die Kabelanlötend (stecken) und kann sie gleich
unter der Platte verschwinden lassen. Zur Einteilung der Rückmelde Bereiche sind sie auch ideal ohne Dremel Gleisweise
einzuteilen! Saubere Sache!

Gruss Heiko


Heiko76

RE: Signale, Zugsteuerung, Grundlagen

#7 von 8erberg , 03.02.2016 12:18

Hallo,

wäre ja schön wenn es C-Gleis von Trix in N gäbe.... vergleichbar ist Kato-Unitrack...

Peter


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RE: Signale, Zugsteuerung, Grundlagen

#8 von B VI , 03.02.2016 19:33

Zitat von 8erberg
wäre ja schön wenn es C-Gleis von Trix in N gäbe...



Ich habe bei Folge 77 von Märklin TV ab 8:39 sehr aufmerksam hingehört - da wird etwas kommen, aber was? Integriertes Gleisbett im C-Gleis-Stil wäre sicher eine Möglichkeit ...

Gruss
Chris


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RE: Signale, Zugsteuerung, Grundlagen

#9 von stephan_bauer , 03.02.2016 20:33

Hallo Michi,

wenn Du Dir nicht sicher bist, ob Du ein PC-Steuerung einsetzen möchtest oder nicht, dann würde ich die Anlage so aufbauen, dass später die Belegtmelder für die Software-Steuerung angeschlossen werden können.

Für den Start mit Handbedienung ist die z21 (weiß sicher ausreichend.

Der Command kann nicht mit einer Steuerungs-Software verbunden werden.
Ich bin der gleichen Meinung wie Peter, besser eine Zentrale ohne Display, dafür einen PC. Das ist flexibler und Leistungsfähiger.

Mit S88 würde ich nicht mehr anfangen und Loconet geht an der z21 nicht, nur an der Z21(schwarz).

Wenn Du doch gleich mit einer PC-Steuerung einsteigen möchtest, dann überlege Dir ob Du nicht die aktuellen Möglichkeiten mit Railcom nutzen möchtest. Mit dem schon erwähnten BiDiB-System hättest Du das für mich z.Z. leistungsfähigste System zu einem sehr günstigen Preis.
Nachteil, Du musst ein paar Buchsen einlöten. Dass das wirklich nur ein paar sind, kannst Du hier auf dem ersten Bild sehen:
http://shop.fichtelbahn.de/SMD-Bausatz-GBM-Master

Grüße
Stephan


http://www.opendcc.de/


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RE: Signale, Zugsteuerung, Grundlagen

#10 von Heiko76 ( gelöscht ) , 03.02.2016 21:49

Hallo Michi,

Stephan hat es auf denn Punkt gebracht und wen du und Er denn noch iTrain benutzt könnt ihr Euch auf eine tolle MoBa zeit freuen!


Heiko76

RE: Signale, Zugsteuerung, Grundlagen

#11 von tdimichl , 03.02.2016 23:53

So jetzt, die zur Zeit all abendliche Lese- und Antwortstunde hier im Forum. Besten Dank für vielen Antworten.
Ich fang der Reihe nach an:

Zitat von 8erberg

1. wenn ein PC die Steuerung übernimmt brauchst Du keine Klick-Bunt-Zentrale, erst recht keine die einen PC-Anschluß nur für Update hat (Viessmann), eher würde ich eine Zentrale empfehlen, die Softwarebefehle schnell und zuverlässig verarbeitet und Rückmeldung ebenso flott an den PC weiterleitet
ich würde mir immer die Möglichkeit offenlassen auch Railcom einsetzen zu wollen
Vorschlag einer Zentrale wäre z.B. von Doehler & Haass die FCC oder von Roco die Z21 (die schwarze)


Ok, das ist ja spannend. hab ich so jetzt nicht aus der Beschreibung rausgelesen! Besten Dank für den Tip.
Wie sieht das 'Fahren' am PC dann aus? Also die manuelle Fahrtätigkeit. Ich meine jetzt nicht das automatisierte fahren.
Denke das man mit einem Handgerät und Drehregler nicht vergleichen? Da würde mir dann schon was fehlen.

Zitat von 8erberg

2. die Gleissysteme von Minitrix bzw. Fleischmann sind veraltet, die Weichen zu teuer (Fleischmann mit pol. Herzstück) oder Murx (Bogenweichen bzw. alle Weichen mit Plastikherzstück) Ich hab mich damals mit dem Zeuchs rumgeärgert und der damalige "Fach"-Händler sagte nur "tja, so ist das eben bei N". Über die Magnetantriebe sag ich lieber nix mehr...
Heute hab ich auf "Reisemodule" Code 55 von Peco und beim Rest Kato Unitrack und keinen Ärger mehr.
Bei Peco müsstest je nach Wahl der Weichenantriebe auch andere Decoder nehmen.

Peter


Was meinst du mit Reisemodule? Module deiner Anlage die transportabel sind? Da hast du die Gleise dann auf Schraubenköpfe, oder was davon über ist, gelötet?
btt: Das Pecogleis gefällt mir optisch am besten. Ich würde ja auch gern eins ohne Gleisbett haben wollen. Leg das dann auf Kork und Schotter selbst. Wenn das dann soweit ist....


Zitat von Heiko76

Und ich denke da ist auch nur das teure aufgezählt!


Wie meinst du das? Die Zentrale von Fichtelbahn schau ich mir mal an. Genau deswegen schreiben wir ja hier, Weiterbildung!


Zitat von stephan_bauer

wenn Du Dir nicht sicher bist, ob Du ein PC-Steuerung einsetzen möchtest oder nicht, dann würde ich die Anlage so aufbauen, dass später die Belegtmelder für die Software-Steuerung angeschlossen werden können.

Für den Start mit Handbedienung ist die z21 (weiß sicher ausreichend.

Der Command kann nicht mit einer Steuerungs-Software verbunden werden.
Ich bin der gleichen Meinung wie Peter, besser eine Zentrale ohne Display, dafür einen PC. Das ist flexibler und Leistungsfähiger.

Mit S88 würde ich nicht mehr anfangen und Loconet geht an der z21 nicht, nur an der Z21(schwarz).


Also ist die z21 nicht so schlecht, wie Ihr Ruf? Mein Händler hier ums Eck hat mir gestern abend erzählt, die z21 würde für den Anfang taugen. Später dann auf PC umsteigen.
Kann jemand mal was zu dem Alter der Techniken sagen? Was ist das aktuellste, oder das zuverlässigste System für die Anbindung der digitalen Komponenten? s88, loconet, s88-N oder Railcom.

Zitat von stephan_bauer

Wenn Du doch gleich mit einer PC-Steuerung einsteigen möchtest, dann überlege Dir ob Du nicht die aktuellen Möglichkeiten mit Railcom nutzen möchtest. Mit dem schon erwähnten BiDiB-System hättest Du das für mich z.Z. leistungsfähigste System zu einem sehr günstigen Preis.
Nachteil, Du musst ein paar Buchsen einlöten. Dass das wirklich nur ein paar sind, kannst Du hier auf dem ersten Bild sehen:
http://shop.fichtelbahn.de/SMD-Bausatz-GBM-Master


Ich hatte schon vor, das die Signale richtig funktionieren sollten. Mit Hand fahren sollte auch klappen. Sonst ist es wie Automatik fahren, unheimlich bequem, aber irgendwie langweilig, immer nur aufs Gas zu gehen.

Oh man. Das ist ja schwieriger als mit einer Frau Schuhe zu kaufen. Die Preisregion hat es auf jeden Fall.
Eigentlich wollte ich schon mit Handgerät fahren, das bedeutet ich brauch eine Zentrale. Würde aber auch heißen ich könnte mir ein Startset von Fleischmann holen. Mit der kleinen Maus. Dazu dann eine intelligente Zentrale und die TC Software. Immerhin wäre der PC das kleinste Problem.

Angenommen ich nehme einen PC zum Steuern, reichen die Rückmelder und Magnetartikeldecoder aus? Oder kommt da noch was? Mal abgesehen von Weichenantrieben oder sowas.

mfg michael


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RE: Signale, Zugsteuerung, Grundlagen

#12 von tdimichl , 04.02.2016 00:27

Also das Bidib System sagt mir spontan mal am meisten zu.
Mal noch genauer wegen Signale und Weichen anschauen.
gn8


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RE: Signale, Zugsteuerung, Grundlagen

#13 von Heiko76 ( gelöscht ) , 04.02.2016 07:06

Zitat von tdimichl
Also das Bidib System sagt mir spontan mal am meisten zu.
Mal noch genauer wegen Signale und Weichen anschauen.
gn8



Hallo Michael,

Ich meinte nur das du teure Komponenten ausgesucht hattest. Aber verständlich, weil die ein als erstes über den weg laufen.

Warum die z21 ein schlechten ruf haben soll, deiner Meinung nach, weiss ich nicht.
Ich schreibe mit einigen und die sind sehr zufrieden!

Aber wenn du dich mit dem system von Fichtenbahn anfreunden kannst dann bist Du sich noch besser auf gehoben und
technisch weit vorne.

Wie schon geschrieben, ist iTrain als Steuerungssoftware zu empfehlen. Das kannst Du auch 2Monate Testen und dann entscheidest du
dich ob du kaufen willst!

Gruss Heiko


Heiko76

RE: Signale, Zugsteuerung, Grundlagen

#14 von 8erberg , 04.02.2016 08:44

Hallo,

das Gescheiteste wenn man manuell einen Zug über eine vom Computer gesteuerte Anlage fährt ist die Nutzung eines Handreglers, der direkten Kontakt mit der Software hat.
Prinzipbedingt geht das entweder mit Reglern die direkt am PC angeschlossen sind (z.B. von Freiwald - Railroad und Co. - oder bei Nutzung des Sx-Busses, da der Businhalt immer komplett auf den PC übetragen wird).

http://www.freiwald.com/seiten/handheld.htm

http://www.rautenhaus-digital.de/

Ein anständiger Rückmeldebus ist Pflicht, der S88 ist veraltet und hat seine Nachteile, da hilft das Nachbessern nicht. Bei Neuanlagen würde ich nicht mehr darauf setzen.

Weiterhin: bau erst eine kleine Testanlage (es reicht ein Kringel mit 3 - 4 Weichen) und teste unterschiedliche Softwareprodukte. Wichtig ist: Du musst damit gut klarkommen!

Die Gleise werden bei den "Reisemodulen" tatsächlich bis an den Modulkopf geführt, so können bei Treffen große Modulanlagen zusammengestellt werden.
Natürlich muss man dabei auf eine gemeinsame automatische Blocksicherung verzichten, da da jeder seine "eigene Suppe" hat, aber lange vorbildgerechte Züge "zu Fuß" über etliche Meter lange Anlagen zu steuern hat einfach einen Reiz.

Die Kato-Gleise kann man auch gut altern, die Vorteile sind einfach: im Betrieb zuverlässig, günstige und gute Weichen mit robusten Antrieben und einfach zu bekommen, große Mengen hab ich selber auch schon in Japan bestellt - völlig problemlos.

Die Alternative ist eben Peco - da gibt es "nur" Flexgleis und eben Weichen/Kreuzungen. Dafür ist damit sehr gute Optik hinzubekommen -alleine schon die elegante Bogenführung mit Übergangsbögen, statt aus "gerade" rein in "250 mm Radius" was ja gräßlich aussieht.

Die Signale schalten und den Zug davor anhalten macht der PC, bei guter Zentrale/Software punktgenau.

Die Mäuse sind ohne gescheite Zentrale nicht die dollste Idee... na ja, die Fleischmann-Gleise könntest für n Testkringel nehmen... sonst

Peter


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RE: Signale, Zugsteuerung, Grundlagen

#15 von tdimichl , 04.02.2016 09:13

Zitat von Heiko76

Warum die z21 ein schlechten ruf haben soll, deiner Meinung nach, weiss ich nicht.
Ich schreibe mit einigen und die sind sehr zufrieden!

Aber wenn du dich mit dem system von Fichtenbahn anfreunden kannst dann bist Du sich noch besser auf gehoben und
technisch weit vorne.


Mein ja nur, das wie immer die Meinungen weit auseinander gehen. Hab einige gelesen, bei denen funktioniert und andere verfluchen die ( möglicherweise weisse) z21.

Bin zwar nicht der Freund vom Löten, wird wahrscheinlich auch nie meine Lieblingsbeschäftigung, aber was nimmt man nicht alles in Kauf.

Das mit der Teststrecke hab ich mir die Tage auch überlegt, bin so kurz davor bei einigen Sachen den kaufen Button zu drücken.

Kann mit noch jemand ein paar Worte zum SX2 Bus sagen?
Ich weiß nur das von DH weiterentwickeltes Selectrix ist. Ist das 'modern', zukünftig weiterhin zu haben oder eher für so eine kleine Anlage zu über dimensioniert?
Das DH system sieht nämlich auch gut aus, und liest sich gut.

Schau mir auch Rautenhaus grad mal an
Grüße aus Franken


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RE: Signale, Zugsteuerung, Grundlagen

#16 von 8erberg , 04.02.2016 10:27

Hallo,

ich hab selber seit "Jahrzehnten" den Sx-Bus und bin mit der FCC auf den Sx2-Bus "gewechselt".
Der Unterschied ist eigentlich nur einer: statt DCC-Loks in nur einem Modus (14 Fahrstufen) fahren lassen zu können ist es möglich DCC mit allen Modi zu steuern oder wer kein DCC möchte mit Sx2-Decodern ebenso 128 Fahrstufen und viele Funktionen zu "genießen".

Vorteil beim Sx-Bus: im Gegensatz zu anderen Bussystemen wird immer der komplette Busrahmen an den Computer übertragen.
Dadurch wird auch eine durch Handregler gestellte Weiche sofort vom Computer "erkannt", ebenso kann so der Computer eine von der Hand gesteuerte Lok im Automatikbetrieb "führen" - sprich wenn der Block vor der Fahrt "besetzt" ist muss der Zug eben warten...

An Herstellern für den Sx-Bus gibt es einige, auch gibt es Selbstbauprojekte für den, der selber löten möchte.

Peter


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RE: Signale, Zugsteuerung, Grundlagen

#17 von stephan_bauer , 05.02.2016 00:14

Hallo Michi,

auch mit einer PC-Steuerung kannst Du von Hand eingreifen.

Traincontroller geht bei BiDiB nicht. Möglich wäre Rocrail, iTrain und Windigipet.

Lass Dir bitte Zeit und lese Dich ein und entscheide erst dann.

Railcom ist kein Bus, sondern die Möglichkeit der Decoder Daten zurück zu senden. Diese Daten muss dann der Belegtmelder auswerten können und die Daten dann an die Zentrale/Software weiter leiten. S88 kann nur Belegmeldungen weiter geben, S88N hat als Änderung nur Netzwerkkabel zur Verbindung untereinander, Loconet als Bus kann die Loknummer melden und CVs auslesen auf dem Hauptgleis. Der einzige Locnet-Rückmelder, der Railcom kann müsste der von Blücher sein. Bei SX gibt es eine Loknummer-Rückmeldung, ist aber kein Railcom und es ist auch nicht mehr möglich.
Mit BiDiB sind noch ein paar mehr Dinge möglich, wie die Gleisverschutzung zu erkennen:
http://wiki.fichtelbahn.de/doku.php?id=railcom
http://wiki.rocrail.net/doku.php?id=sensor-statistic-de

Signale sind im Digitalbetrieb normalerweise nur Dekoration.

Eine Zentrale benötigst Du immer. Eine Software-Zentrale würde ich nicht nehmen, währe wohl auch nur mit Rocrail möglich.


@Peter

Zitat von 8erberg
Vorteil beim Sx-Bus: im Gegensatz zu anderen Bussystemen wird immer der komplette Busrahmen an den Computer übertragen.
Dadurch wird auch eine durch Handregler gestellte Weiche sofort vom Computer "erkannt", ebenso kann so der Computer eine von der Hand gesteuerte Lok im Automatikbetrieb "führen" - sprich wenn der Block vor der Fahrt "besetzt" ist muss der Zug eben warten...


Bist Du Dir sicher, dass das nur der SX-Bus kann wegen dem "kompletten Busrahmen"? Zum PC werden doch auch nur die Änderungen übertragen. Für mich hängt das von der Zentrale ab, ob die die Handregler-Befehle an den PC weiter gibt und ob das Protokoll das kann.

Grüße
Stephan


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RE: Signale, Zugsteuerung, Grundlagen

#18 von tdimichl , 05.02.2016 11:39

Zur Abwechslung mal was technisches bzw praktisches:

Wie schließe ich denn die Signale und Lichter zB hier an?
zB Lichtcontrol Fichtelbahn

Da kommen an die Ausgänge ja Stecker mit Flachbandkabel ran. Wie kann ich denn da dann die Signaladern und die Anschlüsse für Belegtmelder ran? Gibt es da was, was das einfacher macht?


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RE: Signale, Zugsteuerung, Grundlagen

#19 von stephan_bauer , 05.02.2016 19:32

Hallo Michi,

für den Anschluss an die Lightcontrol gibt es unter dem Link 'Add-On Module' passende Adapter-Platinen:
http://www.fichtelbahn.de/lightcontrol_addon1.html

Am günstigsten wäre es natürlich, einfach auf der einen Seite den Pfostenfeldstecker zu montieren und die Leitungen der anderen Seite direkt mit den Signal-Leitungen verbinden oder einfach eine Lochrasterplatine/Streifenrasterplatine zuschneiden und dort die Leitungen anlöten.

Hast Du schon gesehen, was man mit den Macros auf der Lightcontrol alles machen kann?
http://www.fichtelbahn.de/lightcontrol_wmakro.html
http://www.fichtelbahn.de/lightcontrol_gmakro_1.html

Grüße
Stephan


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RE: Signale, Zugsteuerung, Grundlagen

#20 von tdimichl , 05.02.2016 23:35

Danke. Die hab ich komplett übersehen. Gelesen ja, aber noch nicht hinterfragt was die für eine Funktion hat.


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RE: Signale, Zugsteuerung, Grundlagen

#21 von 8erberg , 06.02.2016 09:25

Hallo,

nachdem ich mal im Testbetrieb bei einer Anlage eines Bekannten gesehen habe, dass zwischen Reaktion der Software (TC) nach einer Änderung am Handregler doch über eine Sekunde lliegen kann (bei einem System eines sehr bekannten Herstellers) bin ich immer arg vorsichtig bei der Beurteilung welches System wirklich in "Echtzeit" reagiert. Beim Sx-Bus weiß ich es...

Peter


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RE: Signale, Zugsteuerung, Grundlagen

#22 von Heiko76 ( gelöscht ) , 06.02.2016 10:25

Zitat von 8erberg

nachdem ich mal im Testbetrieb bei einer Anlage eines Bekannten gesehen habe, dass zwischen Reaktion der Software (TC) nach einer Änderung am Handregler doch über eine Sekunde lliegen kann (bei einem System eines sehr bekannten Herstellers) bin ich immer arg vorsichtig bei der Beurteilung welches System wirklich in "Echtzeit" reagiert.



Hallo Peter,

Stephan hatte ja auch schon geschrieben das TC nicht mit BiDiB geht!

Deswegen sollte Michi mal lieber iTrain (2Monate Testversion) ausprobieren!

Gruss Heiko


Heiko76

RE: Signale, Zugsteuerung, Grundlagen

#23 von tdimichl , 06.02.2016 11:07

Moin moin.
Danke für eure Antworten.

Ich habe mich die letzten Tage immer wieder mit dem Thema beschäftigt, und was soll ich sagen. Sehr umfangreich.

Da ich aber alles von einem Anbieter möchte, um damit auch fast alles realisieren zu können, hab ich ich für mich mal 3 Systeme in die Auswahl gestellt. (Sortierung zufällig)

1. Uhlenbrock, mit IB-com und einem Handregler. Es gibt Besetzmelder, Weichen- Licht und Servosteuerung.

2. rautenhaus digital, RMX750USB und die Erweiterungen wie bei 1. allerdings ist dies hier auch das teuerste System. Vorteil hier kann ich DCC und SX fahren. Auch hier würde ich einen Handregler von rautenhaus dazu nehmen.

3. Fichtelbahn mit dem GMBboost Master und diversen Erweiterungen. Dies ist das günstigste system, muss aber auch selbst löten. Was nicht grad meine Stärke ist. Handregler.

Hab ich was vergessen? Kritik Antegungen Erfahrungen in bezug auf meine Anforderungen von ganz oben?
Abgesehen von finanziellen Aufwand bitte.


Zitat von 8erberg
Hallo,

nachdem ich mal im Testbetrieb bei einer Anlage eines Bekannten gesehen habe, dass zwischen Reaktion der Software (TC) nach einer Änderung am Handregler doch über eine Sekunde lliegen kann (bei einem System eines sehr bekannten Herstellers) bin ich immer arg vorsichtig bei der Beurteilung welches System wirklich in "Echtzeit" reagiert. Beim Sx-Bus weiß ich es...

Peter


Wie groß war denn die Anlage? Betrifft die Verzögerung auch die Eingabe per Handregler?


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RE: Signale, Zugsteuerung, Grundlagen

#24 von tdimichl , 07.02.2016 11:03

ESU hab ich mir auch mit angeschaut. Sieht auch ganz gut aus.

Also die Entscheidung fällt dann abhängig
vom Bus
der Skalierbarkeit
Des Preises und
des Bauchgefühls.

Ab wann merke ich denn die Verzögerung bei DCC?
Hab was gelesen von 30 fahrenden Loks gleichzeitig....
Bei mir hätte ich, gleichzeitig auf der Anlage stehende Loks ca 8-10, gleichzeitig fahren würden dann aber nur 4-5.
Weichen auf der Anlage ca 20 mit Elektro und teils Servoantrieb im Bahnhof.

Bin da im Moment noch völlig unentschlossen.

Viessmann Lichtsignale gehen die jetzt am SwitchPilot? Im Q4/16 kommt ja der Signalpilot von ESU.

Mal noch eine Frage:
Das mit dem passenden Halt am Bahnsteig, ganz vorne oder mittig, das macht doch die SW.
Dafür brauche ich keine Belegtmelder mit Bremsgenerator, oder? Die werden doch nur bei Betrieb ohne PC benötigt?

Nur mit einer Zentrale müsste das doch auch klappen, wenn der Bahnsteigabschnitt in mehrere Überwachungsabschnitte eingeteilt ist? Nur so als Verständnisfrage

Gruß und danke für eure Hilfe.


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RE: Signale, Zugsteuerung, Grundlagen

#25 von Heiko76 ( gelöscht ) , 07.02.2016 12:35

Zitat von tdimichl

Mal noch eine Frage:
Das mit dem passenden Halt am Bahnsteig, ganz vorne oder mittig, das macht doch die SW.
Dafür brauche ich keine Belegtmelder mit Bremsgenerator, oder? Die werden doch nur bei Betrieb ohne PC benötigt?



Hallo Michi,

Ja, das macht die Software. Und bei iTrain zb. brauchst du theoretisch nur ein Belegmeldegleisabschnitt über
die volle länge des Bahnsteiggleises.

Belegmelder brauchst du ja eh. Weil ganz primitiv gesagt der Zug ja immer von einen zum anderen Belegmelder fährt.
Wieviele Du brauchst hängt von der Software ab und von deine Gleisnetz und auch die Anzahl der Züge evtl.

Gruss Heiko


Heiko76

   


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