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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#76 von micha68 , 14.02.2016 17:09

Hi!

Ich habe es selbst noch nicht getestet aber wie wäre es mit Bronzedraht?

zB:
http://www.h0fine.com/shop/product_info.php?products_id=105

oder dünner von http://www.kuswa.de (aus der Spur-N-Preisliste):
xf211 Bronzedraht 0,22 mm, 3m Ring 3,-
xf212 Bronzedraht 0,25 mm, 3m Ring 3,-
xf213 Bronzedraht 0,30 mm, 3m Ring 3,-

Gruss,
Micha


[N:Wolfgang Kufer´s OpenDCC GBMBoost V3 -aktueller Stand: 11x GBMBoost, 23x GBM16T, 1x OneControl, 10x STµ :D :D]

MoBa-Lichtsteuerung: http://www.mobalist.de
Baubericht (28.03.2016): viewtopic.php?f=64&t=84209


 
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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#77 von hubedi , 14.02.2016 17:41

Hallo zusammen,

ich möchte speziell im romantischen Stadtkern von Bad Dachstein Modelle alter Kandelaber-Laternen aufstellen. Natürlich fiel mein Blick auf die Parklaternen von Viessmann. Aber der Laternenmast erschien mir mit 1,8mm viel zu dick ... umgerechnet wären das in der Realität ca. 29 cm ... ... Also Selbstbau! Nun, ich probierte zunächst den Kandelaber aus Kopierfolie herzustellen und entwarf eine Abwicklung des Laternenkopfes. Die druckte ich auf die Folie, ritzte und knickte sie an den Kanten ein und klebte noch einen Hut darauf. Eine wahnsinnige Fummelei ...



So wäre ich nie fertig geworden. Durch Zufall bekam ich sehr günstig ein paar Viessmann Laternen auf meinen Basteltisch. Hm ... da kann man doch was machen ... den Kandelaber behalten und den Mast dünner und etwas höher selbst bauen. Und wenn schon, dann gleich eine LED eingebaut. Die folgenden Teile fanden sich sogar in meinen Bestand: Messingröhrchen mit 1mm, 1,5 mm für den Sockel und 1,8mm zum Aufstecken des Kopfes ...



Das obere Halterröhrchen war vor dem Anlöten schwierig auszurichten, da der Innendurchmesser größer als der Lampenmast ist. Mit einer "Dritten Hand" gelang es schließlich ... nein, nein, mit der verzunderten Lötspitze habe ich nicht gearbeitet. Das ist nur eine Demonstrations-Dekoration ...



Anschließend ein wenig Maniküre und mit einer Reibahle das Röhrchen von Lötresten befreien ...




Dann ging's ab auf die Drehmaschine, um den Halter auf den richtigen Durchmesser zu bringen ...





Massenproduktion ...



Nochmal ein Test ... ja, die Kandelaber sitzen stramm ohne zu wackeln auf dem Mast ... Begeisterung ...
Die Fleischberge sind übrigens meine Finger. Sooo knubbelig erscheinen sie mir eigentlich gar nicht. Es sind wirklich gute Finger ... ich arbeite schon fast 60 Jahre mit ihnen zusammen ... ich habe auch keine anderen.



Zur Dekoration des Mastes schnitt ich von einem Schrumpfschlauch kleine Ringe ab ...



... und fädelte sie auf den Mast ... das geht noch besser ... vor allem am Sockel muss das Ding noch dünner werden



Die Ringe mit dem Lötkolben aufschrumpfen, lackieren und dann ... Törröööh ... der Auftritt der Kontrahenten:



Ob sich der Aufwand lohnt ... ja klar, was für eine Frage ... allein schon wegen des ganzen Fusselspaßes

LG
Hubert


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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#78 von hubedi , 14.02.2016 17:59

Während ich mit meinen Bildern gekämpft habe, war die Post schon da Hallo Micha, in der Mark Michingen

Zitat von micha68
Hi!
... Ich habe es selbst noch nicht getestet aber wie wäre es mit Bronzedraht? ...



Danke für Deinen Tip, aber ich hab's getestet. Das geht schon, aber so ein Bronzedraht ist ein äußerst widerspenstiger Gegner. Den musste ich förmlich niederringen, um ihn als Tragseil in die richtige Form zu kriegen. Ich hatte mir sogar ein Nagelbrett zum passenden Abknicken angefertigt, aber das blöde Ding war davon nicht sehr beeindruckt. Ich trauere meinem Gummifaden durchaus hinterher, weil er nix dagegen hatte, sich von den Hängerdrähten gleich in die perfekte Form zu begeben. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen ... es muss doch einen dünnen gummiartigen Faden geben, der sich nicht selbst einfach so auflöst

Ich wollte ja schon die Spinnen bitten, die sich nach der langen Pause auf meiner Anlage häuslich niedergelassen hatten. Ein Seil aus Spinnenseide wäre gar nicht so schlecht. Aber die Tierchen sind nicht mehr gut auf mich zu sprechen, nachdem ich von meinem Hausrecht Gebrauch gemacht und sie rausgeworfen habe

LG
Hubert


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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#79 von Andy_1970 , 14.02.2016 19:02

Hallo Hubert,
da hast Du Dir mit den Parklaternen aber eine Wahnsinnsbastelarbeit, bzw. Wahnsinnsfummelarbeit aufgehalst!
Der Vorher-/Nachher-Vergleich zeigt aber mehr als deutlich: Der Aufwand hat sich gelohnt!
Topp Arbeit!


Viele Grüße
Andy

H0-Projekt Ottbergen: viewtopic.php?f=64&t=126993&p=1417767#p1417767
hier geht´s zum aktuellen N-Projekt Dreyenbeck: viewtopic.php?f=15&t=139390


 
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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#80 von dirkroed ( gelöscht ) , 14.02.2016 19:10

Hallo Hubert,

die Parklaternen habe ich auch liegen, vermutlich werde ich sie ooB einbauen.
Ich fürchte aber, dass es mit den Bildern Deines Umbaus im Kopf nicht lange dauern wird bis sie mich stören.
MoBa ist halt manchmal auch was den zeitlichen Aufwand angeht ein Kompromiss .
Das Ergebnis Deiner Bastelei .

Viele Grüße
Dirk


dirkroed

RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#81 von Sven0790 , 14.02.2016 19:22

Hallo Hubert,
Du musst ja ein ganz schön ruhiges Händchen haben
Nicht schlecht was zu dir da einfallen lässt... Ich bin beeindruckt!!!

Bei deinem Oberleitungsproblem könntest du evtl mal Angelschnur ausprobieren... Gibt's die nicht in Verschiedenen stärken?
Ansonsten weiß ich da leider auch nicht weiter...

Wünsche noch einen schönen Sonntag Abend...
Mit freundlichen Grüßen Sven


Besucht mich in MarieNburg
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https://www.youtube.com/user/Sven0790


 
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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#82 von hubedi , 14.02.2016 22:23

Zitat von Andy_1970
Hallo Hubert,
da hast Du Dir mit den Parklaternen aber eine Wahnsinnsbastelarbeit, bzw. Wahnsinnsfummelarbeit aufgehalst!


Boh ... zweimal Wahnsinn ... muss ich jetzt zum Doc ...... bin ich jetzt soweit ...... bei dem ganzen Blödsinn in meinem Kopf :

Zitat von dirkroed
... Ich fürchte aber, dass es mit den Bildern Deines Umbaus im Kopf nicht lange dauern wird bis sie mich stören. ...



... Schreck lass nach ... das ist das Letzte, was ich mit meinen Basteleien erreichen möchte, dass Dir Deine Laternen nicht mehr gefallen. Hey, da werfe ich lieber meinen Lötkolben und mein Drehmaschinchen an und baue Dir ein paar Masten. Tut mir leid, ich muss vlt. etwas vorsichtiger sein ...

Zitat von Sven0790
... Bei deinem Oberleitungsproblem könntest du evtl mal Angelschnur ausprobieren... Gibt's die nicht in Verschiedenen stärken? ... Ansonsten weiß ich da leider auch nicht weiter...



Zunächst einmal ein herzliches bei den Wahnsinnigen der Mark Michingen
Danke für Deinen Vorschlag ... soll ich Dir mal verraten, was da so ca. 2m hinter mir im Regal liegt ... steht drauf "Weissfisch-Match 0,15 MM". Zur Darstellung des Fahrdrahtes super. Stabiler als gleichstarker Stahldraht. Da reißen eher die Masten oder die Ausleger ab, als diese Schnur. Das Problem ist aber das Tragseil - das eigentlich nix zu tragen hat, aber so aussehen soll. Und willkommen im Klub, ich weiß auch noch nicht weiter. Sooo schnell gebe ich aber nicht auf. Es wird doch zur Not irgendeine Alientechnologie aus Area 51 geben ... ich muss da mal anrufen

Euch auch noch einen schönen Sonntagabend!
LG
Hubert


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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#83 von dirkroed ( gelöscht ) , 14.02.2016 22:32

Hallo Hubert,

Zitat
... Schreck lass nach ... das ist das Letzte, was ich mit meinen Basteleien erreichen möchte, dass Dir Deine Laternen nicht mehr gefallen. Hey, da werfe ich lieber meinen Lötkolben und mein Drehmaschinchen an und baue Dir ein paar Masten. Tut mir leid, ich muss vlt. etwas vorsichtiger sein ...


Die Zweideutigkeit meiner Ansage ist mir grad erst aufgefallen ...
Nee, keine Angst... ich habe gerade schon geschaut, wo ich 1mm Messingrohr herkriege : .
Am nächsten WE werde ich mal in GI bei der Bastler-Zentrale aufschlagen und schauen , was die so da haben;
mal wieder richtig Einkaufen, mit Anfassen und Ausprobieren, analog halt .


dirkroed

RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#84 von hubedi , 14.02.2016 23:00

Hallo Dirk,
da bin ich doch beruhigt!

Ich mag die "analogen" Einkäufe ebenfalls. Aber hier sieht's mit Bastel- und Modellbahnläden ziemlich mau aus. Wir sind als Modellbauer eine aussterbende Spezies ... die letzten Dinosaurier des 21. Jahrhunderts sozusagen. Ich habe aufgegeben, mir die Füße nach irgendwelchen Sachen so lange abzulaufen, bis ich vlt. nur noch als Dackel zu gebrauchen bin.

Ich habe meine Röhrchen hier digital gekauft. Es gibt sie aber auch in der Bucht oder anderen (digitalen) Läden.

LG
Hubert


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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#85 von hubedi , 15.02.2016 12:32

Hallo zusammen,

eben gerade hat der Postbote eine FLM-Weiche aus der Bucht gebracht. Da musste ich doch zuerst eine Pause einlegen, um mir das Exemplar genauer anzusehen.

Der Lichtspalt-Test zeigt, die Weiche ist alles andere als plan. Das mag allerdings am gebrauchten Zustand liegen ...


Tja, das scheint mir der neuralgische Punkt für eine zuverlässige Stromversorgung zu sein. Von unten kommt ein Zapfen, der in eine Ausfräsung der Zungenschiene greift. Die Zunge selbst läuft in einem Schuh. Die Zungenschiene lässt sich im Gelenk ca. einen halben Millimeter hin und her bewegen. Ein sicherer Kontakt sieht für mich irgendwie anders aus. Bleibt also der Anpressdruck an die Backenschiene ... hm ... :





Ich habe es gerade mit einem Widerstandsmessgerät probiert. Lege ich den einen Pol an die Backen- den anderen an die Zungenschiene, schwankt der angezeigte Wert von Umschaltvorgang zu Umschaltvorgang zwischen 10 - 100 Ohm. Das gilt für beide Seiten ... nochmal Hmmm ... sogar noch etwas lauter.
Nun, ich habe das Ding noch nicht demontiert oder die Kontakte behandelt sondern so gemessen, wie die Weiche offensichtlich von einer Anlage abgebaut wurde. Schließlich werden die Kontakte auf meiner Anlage auch nicht jeden Tag gepflegt. Irgendwie will mir das nicht so recht gefallen. Ich weiß schon, warum ich bei meinen Selbstbauweichen wo immer es ging Federzungen ohne Gelenke eingebaut habe. Entweder muss ich mir etwas zur Verbesserung der Kontaktsicherheit einfallen lassen, oder ich baue auch die Weichen im SBF selbst.

Ach ja .. noch ein Suchbild ... wo ist die Selbstbauweiche :



LG
Hubert

PS: Ich habe die Weiche vorhin mit Kontaktspray gereinigt ... jetzt liegen die Widerstandswerte zwischen 1 - 4 Ohm. Schon etwas besser.


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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#86 von TheK , 15.02.2016 13:09

Also Kontaktprobleme an der Stelle hatte ich mit Fleischmann noch keine – im Gegensatz zu den Arnold-Weichen, wie hin und wieder das komplette "Innenleben" tot ist (wie letztes WE auf einer Ausstellung gleich mit drei Exemplaren…). Etwa 1/2 mm Seitenspiel ist an der Stelle übrigens normal; wenn es mehr wird, sollte man misstrauisch werden. Pünktlich nach Weihnachten hatte ich bei einer Dreiwegweiche unendliches Seitenspiel (sprich: die Seite war komplett abgerissen); das gibt dann Kurzschlüsse.


Gruß Kai

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Ep.3-Anlage in N zum Fahren.


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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#87 von mosi62 , 15.02.2016 13:58

Moin,
guck an, noch ein Moppedfahrer und N-Bahner im Forum, und dann noch Gleisselbstbauer.
Werde bestimmt öfters hier mal rein schauen, die Beleuchtungsaktions für Weinert-Signale steht mir auch noch ins Haus, da kann ich was abgucken.
Auch deine anderen selbst gebastelten Sachen sind sehr interessant
Muss ich mich mal durchkämpfen, gibt ja ´ne Menge zum lesen bei dir.

Was hast du mit der GFN-Weiche vor ? Willst du die da tatsächlich verbauen?
Gerade im SBF würde ich nur 100% zuverlässiges Material verbauen

Gruß aus Nordbaden
Uwe


Meine bescheidenen Basteleien gibt es hier zu sehen:
https://www.mosi62.de/html/modellbahn.html


 
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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#88 von Lanz-Franz , 15.02.2016 14:22

Hallo Hubert
Ich habe in Deiner To-Do-Liste das Projekt Feldbahn entdeckt. Hast Du dazu schon was Konkretes in Planung?
Gleismaterial, Fuhrpark, mit Antrieb oder Standmodelle usw. Gibt es da was „von der Stange“ oder wird alles in Eigenbau gefertigt?
Gruß Werner


mfG Werner -und immer 50mA Reserve imTrafo
Schmalspur 1:87 : Die Birkenbahn https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=50&t=133452
Gartenbahn : https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?...578793#p1578793


 
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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#89 von hubedi , 15.02.2016 15:18

Hallo zusammen und Danke für Eure Rückmeldungen
Der Reihe nach ...

Zitat von TheK
Also Kontaktprobleme an der Stelle hatte ich mit Fleischmann noch keine ...



Das hört sich schon mal gut an und macht Hoffnung. Aber mich beunruhigen die recht großen Widerstandsschwankungen an den Zungen. Bei Zeiten gehe ich der Sache mal auf den Grund.

Oh, noch ein offizieller Erstbesucher ... ein herzliches

Zitat von mosi62
...Was hast du mit der GFN-Weiche vor ? Willst du die da tatsächlich verbauen?
Gerade im SBF würde ich nur 100% zuverlässiges Material verbauen


Du willst Dich tatsächlich durch mein Geschreibsel "durchkämpfen" ... wow ... ein wahrhaftiger Held ... ein Leser ... iss ja super! Aber nimm mich bitte nicht zu ernst ...
Moppedfahren und Modellbahn passt doch super ... ich habe so schon viele interessante Vorbildsituationen oder Landschaften gefunden! Moppedfahrer und Modellbahner sind doch irgendwie Augenwesen ...
Du hast das Problem bereits umrissen. Ich will mir den Aufbau des SBF etwas erleichtern. Da der SBF meiner Anlage durch die Wendeln gut zu erreichen sein wird, wäre ich auch mit 99% Zuverlässigkeit zufrieden. Als Selbstbauer weißt Du ja, Weichenbau macht Laune, aber kostet 'ne Menge Zeit. Und irgendwann will ich mal fahren. Hinter Arnold habe ich bereits einen Haken gemacht. Minitrix und Roco (jetzt FLM) will ich auch nicht. Da unter der Erde alles bei Code 80 bleiben soll, gebe ich FLM und Peco noch eine Chance. Kato kenne ich nur von Bildern. Aber ich ahne es schon ... wenn's mit den 99% was werden soll, muss ich selbst ran ... seufz ...

Zitat von Lanz-Franz
Hallo Hubert
Ich habe in Deiner To-Do-Liste das Projekt Feldbahn entdeckt. Hast Du dazu schon was Konkretes in Planung?
Gleismaterial, Fuhrpark, mit Antrieb oder Standmodelle usw. Gibt es da was „von der Stange“ oder wird alles in Eigenbau gefertigt?
Gruß Werner



Es gibt zumindest eine interessante Basis als Bausätze ... guckst Du hier. Die Hammerschmid-Modelle sind alle unmotorisiert. Das Gleissystem ist elektrisch nicht für einen Fahrbetrieb vorgesehen. Ich werde mir demnächst mal ein paar Probestücke kaufen. Du kennst mich ja nun schon aus meinem Trööt ... reizen würde es mich durchaus, die Dinger fahren zu sehen. In meinem Kopf existieren allerdings dazu nur recht vorläufige Überlegungen und Ideen ...

LG
Hubert


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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#90 von Autoreisezug , 15.02.2016 18:32

Hallo Hubert,

echt klasse,was Du hier veranstaltest! Deine Selbstbauprojekte gefallen mir. Die Parkleuchte sieht ja um Welten besser aus, als das Ursprungsprodukt.

Wegen der Beleuchtung der Anlage könntest Du doch an der Vorderkante oben eine 10 - 15cm breite Blende montieren und dann auf der Innenseite eine oder mehrere LED-Bänder anbringen. Eventuell RGB-LED. Dann wären sogar verschiedene Lichtstimmungen machbar.

Wegen der Selbstbauoberleitung hätte ich vielleicht etwas für Dich.

Ich bin gerade an einer Lösung mit 0,15 mm federhartem Bronzedraht dran. In meinem Trööt (dritte Seite ganz unten) viewtopic.php?f=64&t=131933&start=50 habe ich dazu etwas geschrieben. Es gibt auch ein kleines Video dazu.
Eventuell kommt sowas für Dich in Frage.

Viele Grüße von Einem der auch gerne alles Mögliche selber baut...

Olaf


Meine Anlage Karlsruhe-Durlach unverkürzt in 1:160


 
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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#91 von hubedi , 15.02.2016 23:26

Hallo Olaf,

herzlichen Dank für Dein Lob ... und das von einem Modellbauer Deines Kalibers. Ich bin vorhin durch Deine Welt gelaufen und immer noch schwer beeindruckt. Neben Deinem Selbstbaugleis wirken meine Versuche reichlich Kompromiss behaftet. Deine Vorliebe für den Selbstbau hat Du in Deinem Reich exzellent materialisiert. Tja ... und so einen Modellbau-Jedi mit Laserwaffe an Deiner Seite ... den könnte ich auch hier gut gebrauchen

Das Oberleitungsproblem ist zwar in der Mark Michingen noch nicht so drängend, aber wenn mein Kopf einmal eingerastet ist, möchte ich nicht nur ein Problem beackern sondern eine Lösung wissen. Du bist mit Deinem Bronzedraht m.E. auf einem guten Weg. Eine Schwierigkeit wollte ich allerdings mit meinem Nylonfaden bzw. Angelleine umgehen ... das Löten in einer bereits detaillierten Umgebung. Du hast Deine Hängerdrähte unten angelötet und oben mit einem Haken das Tragseil eingehängt. Ich hatte vor, oben und unten mit Häkchen zu arbeiten. Die Stromabnehmer der Loks sollten sowieso nicht am Fahrdraht schleifen. Das wäre bei Deiner Technik allerdings möglich.

Ein RGB-LED-Band liegt schon oben auf dem Dachboden. Erste Experimente haben aber schon gezeigt, es sind mehrere Bänder nötig, um den Himmel strahlen zu lassen. Zumindest mit der beiliegenden Steuerung sind abgestufte Lichtstimmungen nur bedingt möglich. Aber das sollte kein großes Problem sein ... ein Arduino kombiniert mit einer Leistungsstufe wird das schon richten!

LG
Hubert


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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#92 von mosi62 , 16.02.2016 00:50

Zitat von hubedi


Du willst Dich tatsächlich durch mein Geschreibsel "durchkämpfen" ... wow ... ein wahrhaftiger Held ... ein Leser ... iss ja super! Aber nimm mich bitte nicht zu ernst ...


Naja, bin ja nicht nur zum Bilder gucken hier

Zitat von hubedi

Du hast das Problem bereits umrissen. Ich will mir den Aufbau des SBF etwas erleichtern. Da der SBF meiner Anlage durch die Wendeln gut zu erreichen sein wird, wäre ich auch mit 99% Zuverlässigkeit zufrieden. Als Selbstbauer weißt Du ja, Weichenbau macht Laune, aber kostet 'ne Menge Zeit. Und irgendwann will ich mal fahren. Hinter Arnold habe ich bereits einen Haken gemacht. Minitrix und Roco (jetzt FLM) will ich auch nicht. Da unter der Erde alles bei Code 80 bleiben soll, gebe ich FLM und Peco noch eine Chance. Kato kenne ich nur von Bildern. Aber ich ahne es schon ... wenn's mit den 99% was werden soll, muss ich selbst ran ... seufz ...


Nun zu Kato kann ich nix schlechtes sagen, habe das für meine Testanlage verbaut.
http://www.mosi62.de/html/2014.html
Für einen SBF evtl. etwas kostenintensiv, am besten versuchen mit den Sets hinzukommen, oder bei Ebay schauen.
Bei mir im Untergrund liegt Peco C55, mit Servoantrieben. Warum willst du dort C80 verbauen ??

Zitat von hubedi

Es gibt zumindest eine interessante Basis als Bausätze ... guckst Du hier. Die Hammerschmid-Modelle sind alle unmotorisiert. Das Gleissystem ist elektrisch nicht für einen Fahrbetrieb vorgesehen. Ich werde mir demnächst mal ein paar Probestücke kaufen. Du kennst mich ja nun schon aus meinem Trööt ... reizen würde es mich durchaus, die Dinger fahren zu sehen. In meinem Kopf existieren allerdings dazu nur recht vorläufige Überlegungen und Ideen ...


Die Hammerschmid-Sachen würde ich zeitnah bestellen, solange es das noch gibt
Gab auch schon Leute die das fahrbar gemacht haben, war mal im N-Bahner vor Jahren wenn ich mich recht erinnere.
Ich habe davon ein bisschen im Sägewerk liegen, allerdings vom Vorgänger Railino.
http://www.mosi62.de/html/sagewerk.html

Gruß Uwe


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#93 von hubedi , 16.02.2016 17:16

Hallo Uwe,
ich komme leider jetzt erst dazu, Dir zu antworten. Zunächst einmal vielen Dank für Deine Tips ...

Zitat von mosi62

Für einen SBF evtl. etwas kostenintensiv, am besten versuchen mit den Sets hinzukommen, oder bei Ebay schauen.
Bei mir im Untergrund liegt Peco C55, mit Servoantrieben. Warum willst du dort C80 verbauen ??



C55 könnte ich zwar auch nehmen, das wäre aber ständig mit meinem C80-Material zu verheiraten. Die Geschichte meiner Anlage liegt schon lange zurück. Damals bin ich mit C80 angefangen ... Arnold und Co. Ich habe dann relativ schnell umgeplant und mir mit dem vorhandenen Material selbst Weichen gebaut ... das ganze Industriematerial hat mir schnell nicht mehr gefallen bzw. es war mir nicht zuverlässig genug. Zwei Kinder studierten, das Häuschen wollte abgetragen werden ... wie's halt so ist. Aus der Notwendigkeit des knappen Etats wuchs die Tugend mit nix etwas selbst zu "zaubern". Ich verbaute natürlich, was mir günstig in die Finger fiel ... Roco-C80-Flexgleis. Daraus baute ich die Wendeln und die Anschlüsse zum SBF. Dann verunglückte mein jüngster Sohn Michael tödlich ... es fehlte mir an der Kraft zum Bauen ... langer Dornröschenschlaf (s.o.). Jetzt wo`s weitergeht muss ich sortieren, was noch brauchbar ist, was umgebaut wird bzw. verbesserungswürdig ist und was weg muss. Das Roco-Flexgleis ist gar nicht schlecht ... davon habe ich noch genug herumliegen. Die Roco (jetzt FLM) Weichen sind nach meiner Erfahrung durch die Plastikherzstücke unbrauchbar. Unter der Erde will ich also das vorhandene C80-Material nutzen ... oben baue ich auf C55 um. Ich brauche nur passende, zuverlässige Weichen. FLM lag nahe, da es leitende Herzstücke hat, überall verfügbar ist und auch gut gebraucht aus der Bucht zu fischen ist.

Zitat von mosi62
Die Hammerschmid-Sachen würde ich zeitnah bestellen, solange es das noch gibt



Da ist ein wichtiger Tip! Hast Du da was läuten hören?
Die Motorisierung hat hat keine Priorität. Die Feldbahn ist als Zubringer für meine Erzverladung gedacht. Schöne Decostücke würden mir schon reichen. Es wäre aber auch ein schönes Gimmick, wenn das Bähnchen sich tatsächlich bewegen könnte. Im Netz findet sich dazu auch ein Vorschlag mit einem geführten Magneten, der die Lok mitzieht. Faszinierend wäre aber auch eine Bahn auf Basis der Spur T ... Moment ... ahh, ich hab's ... hier ist der Link nach Japan.
MBZ vertreibt über das große C auch ein Spur-Nf Standmodell mit Lasercut-Gleismaterial und 3D-Druck-Fahrzeugen. Es gibt schon einige Möglichkeiten, zumindest Decostücke zu finden.

Natürlich habe ich ein wenig auf Deiner Webseite gesurft ... Respekt, was Du so baust. Und dann ein Modultransport mit dem Mopped

Die Linke zum Gruß
Hubert


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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#94 von hubedi , 16.02.2016 23:14

Ich kämpfe momentan noch mit dem Himmel 2.0. Es gibt leider ein paar unerwartete Probleme, welche die Einweihung des neuen Himmels und das Andocken der Erweiterung verzögern. Teilweise löst sich der alte Untergrund, wenn ich das Malerflies darüber klebe. Darum muss ich mich zuerst kümmern. Ich bin diese Woche beruflich ziemlich eingespannt und somit geht die Sache nur langsam voran. Damit Ihr Euch aber nicht langweilt, möchte ich Euch zwischendurch noch ein weiteres Lampenprojekt präsentieren. Diesmal habe ich keine Fertigteile eingesetzt und alles selbst gedengelt. Angeregt wurde ich durch diese Vorlagen: Bildersammlung der www.gaswerke-augsburg.de.

Dann fielen mir die unten zu sehenden LED in die Finger. Die quadratische Basisfläche von 2,2 x 2,2 mm feilte ich an den Ecken etwas rund, so dass ich der LED einen "Hut" mit angedeuteter Abgashutze aufsetzen konnte.



Der Hut besteht zunächst aus einem Ring aus einer 0,5er Polystyrolplatte. Mit einer Lochzange stanzte ich passende Scheiben aus und versah sie dann mit einer Bohrung. Das Mittelloch erweiterte ich mit einer spitzen Rundfeile so lange, bis die abgerundete Basis meiner warmweiß leuchtenden LED hineinpasste. Den weißen Aufsatz gewann ich aus einem runden Spritzlingsrest eines Bausatzes. Dann klebte ich die Teile zusammen und formte die Anschlussdrähte wie es auf dem Bild zu sehen ist. Der rechte Aufsatz besitzt noch keinen Ring, weil er aus einer Vorserie stammt.



Ich steckte eine hitzebeständige Leitung durch ein 1mm Messingröhrchen und lötete den Minuspol der LED an die Spitze.



Den Pluspol der LED schnitt ich so ab, das er bei gerader Ausrichtung des Lampenaufsatzes das Röhrchen nicht berührt. Dort wurde die Leitung angelötet. Dann schloss ich zur Probe eine Spannungsquelle mit Vorwiderstand an.



Nun war das untere Ende des Mastes an der Reihe. Vorher hatte ich auf dieser Seite bereits den Sockel aus einem passenden 1,5 mm Röhrchen angelötet. Es folgte noch der Anschluss für den Minuspol.



In die Plusleitung legte ich einen passenden SMD-Widerstand, schob einen Schrumpfschlauch darüber und sicherte die Verbindungsstelle.



Die obere Verbindung zwischen Mast und Lampenkopf sicherte ich mit einem Tröpfchen Zweikomponentenkleber.



Noch ein wenig Farbe, und die Lampen sind für den Einsatz bereit.



Sollte jemand solche LED-Lampen mit Wechselspannung betreiben wollen, sollte zum Schutz eine richtig gepolte normale Diode vorgeschaltet werden. LEDs besitzen eine relativ niedrige max Sperrspannung!

So, ich hoffe, mein kleines Trostpflaster als Ersatz für hoffentlich bald neu zu zeigende Anlagenbilder hat Euch ein wenig gefallen ..

LG
Hubert


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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#95 von NBahnerLeo , 16.02.2016 23:51

Hallo Hubert,

dass ist doch mehr als nur ein Trostpflaster . Schöne Laterne und auch noch Gas betrieben. Aber sind Gasleitungen nicht gelb und nicht blau?
Nein im Ernst schöne Idee und gute Umsetzung! Die Einbeziehung der LED in den Lampenkörper ist gut gelungen und glaubhaft.

Ich bin ja auch son Lampenbastler aber meine bisherigen "Modelle" sind weitaus einfacher gehalten. Hab jetzt leider keine aktuellen Bilder, da ich aber wieder welche Bauen will (brauche) werde ich mal Bilder vom Bau machen und in meinem Trööd vorstellen.

Schönen Abend noch Hubert,

Gruß

Leo

PS
Hab doch noch ein Beispiel, ist aber kein besonders schönes Bild!


Meine Basteleien in Spur N:
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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#96 von Barbara13 , 17.02.2016 11:58

Hallo Hubert,

Habe gerade Deinen Thread entdeckt. Sprachlos,
der Plan ist einfach nur gut und die Umsetzung: Schließe mich
den anderen Kommentaren an. Schaue jetzt auf jeden
Fall öfters rein.


Viele Grüße

Michael

... nichts ist spannender als Intuition

http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=103096#p1118087


 
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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#97 von Modulo-N , 17.02.2016 12:26

Hallo Hubert,

von "Karlsruhe Durlach" hat es mich jetzt in deinen Thread verschlagen...
Du bist auf meiner Beobachtungsliste, weil ich auch so ein Kleinfummler bin, der lieber eine Stunde mehr darauf verschwendet, ein Fitzelteil selber zu bauen statt irgendwas kompett unmaßstäbliches auf meinen Modulen einzusetzen (wobei annähernde Maßstäblichkeit in N ja wirklich eine Herausforderung ist).

Sonnige Grüße



Michael


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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#98 von hubedi , 17.02.2016 21:51

Hallo zusammen,

erst einmal zur Post ...

Zitat von NBahnerLeo

Ich bin ja auch son Lampenbastler aber meine bisherigen "Modelle" sind weitaus einfacher gehalten. Hab jetzt leider keine aktuellen Bilder, da ich aber wieder welche Bauen will (brauche) werde ich mal Bilder vom Bau machen und in meinem Trööd vorstellen.



Sieht gut aus ...der Lampenschirm . Wie hast Du den gemacht?
Und über weitere Bilder in Deinem Trööt würde ich mich freuen ... naja, die Bilder gehen vlt. noch etwas besser.

Hallo Michael ... als Erstbesucher ein herzliches in der Mark Michingen.

Zitat von Barbara13
Hallo Hubert,

Habe gerade Deinen Thread entdeckt. Sprachlos,
der Plan ist einfach nur gut und die Umsetzung: Schließe mich
den anderen Kommentaren an. Schaue jetzt auf jeden
Fall öfters rein.



Freut mich, dass Du hier vorbeigeschaut hast. Ich hoffe, ich muss mir keine Sorgen machen ... ich möchte nicht für Deine Sprachlosigkeit verantwortlich sein. So besonders sind meine Basteleien nun auch nicht. Wenn ich so durch das Stummiversum laufe, ist definitiv Luft nach oben. Da das Schreiben bei Dir aber offensichtlich noch funktioniert ... ich bin auch an konstruktiver Kritik und modellbau-sachkundiger Begleitung interessiert. Ich möchte dazulernen und besser werden. Obwohl ... ein wenig Bauchpinseln ... hmmm ... auch nicht schlecht.

Das wird eine Versammlung der Michaels ... auch Dir ein ebenso herzliches

Zitat von Modulo-N
Hallo Hubert,
von "Karlsruhe Durlach" hat es mich jetzt in deinen Thread verschlagen...
Du bist auf meiner Beobachtungsliste, weil ich auch so ein Kleinfummler bin, der lieber eine Stunde mehr darauf verschwendet, ein Fitzelteil selber zu bauen statt irgendwas kompett unmaßstäbliches auf meinen Modulen einzusetzen (wobei annähernde Maßstäblichkeit in N ja wirklich eine Herausforderung ist).
... Michael



Tja, manchmal führen die Wege in die Mark Michingen über einige Umwege ... Hauptsache, Du hast uns gefunden. Und dann ein seelenverwandter "Kleinfummler". Du hast es auf den Punkt gebracht, ich bastel zumeist auch lieber, als irgendwelche Industrieteile zu verwenden. Es ist allerdings eine Frage der Zeit ... irgendwann möchte man ja weiterkommen. Kompromisse - nicht nur bei der Maßstäblichkeit sind unvermeidlich. Ich hatte mal geplant, unseren Heimatbahnhof nachzubauen. Den hätte ich selbst in N nur knapp in einer Turnhalle untergebracht. Wir können wohl nur so etwas wie den Anschein erwecken. Ich würde mich freuen, wenn Du mit kritischem Blick hier reinschaust.

LG
Hubert


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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#99 von hubedi , 17.02.2016 22:48

Hallo zusammen,

bevor sich mein Gummifaden als Oberleitungs-Tragseil aufgelöst hatte, war ich auf Basis der zunächst erfolgreichen Versuche angefangen, eigene Maste zu konstruieren. Die Idee ist, ich will aus dem Rhodenhausener Bahnhof eine Lokwechselstation machen. Aus der nahen Großstadt Klustal werden die Züge mit E-Loks gebracht und fahren nach dem Traktionswechsel mit Dampf oder Diesel weiter. Ich denke, das sollte den Betrieb in Rhodenhausen ziemlich interessant gestalten.
Geplant war also, nur Gleis 1 und 2 sowie die Aufstellgleise für die wartenden Loks mit einem Fahrdraht zu überspannen. Obwohl in der Epoche drei gern Quertragwerke eingesetzt wurden, plante ich die Elektrifizierung mit einfachen Masten und Doppelausleger. Weiterhin legte ich das Lichtraumprofil zwischen den Gleisen knapp aus, um eine Begründung für den Einsatz von Peiner Masten zu haben. Nun, ich wollte einfach mal was anderes zeigen als die üblichen Gitter- oder Betonmasten ... so ein bisschen was besonders Außerdem lassen sie sich noch einigermaßen einfach nachbauen. Peiner Masten waren - wie ich gelesen habe - allerdings beim Vorbild wohl eher selten im Einsatz. An dem kurzen Streckenabschnitt bis zum Tunnel in den Sternfels stehen später Gittermasten.

Hier einer meiner ersten Versuche. Die Ausleger hatte ich aus Messingblech geätzt, den Mast seitlich angebohrt und die Ausleger dort eingelötet. Durch die Ösen wollte ich den Fahrdraht und den Gummifaden als Tragseil durchziehen. Messingblech stellte sich als nicht so ideal heraus. Das Metall läst sich gut löten und ätzen, ist aber leider weniger stabil als ein Stahldraht. Ich habe mich daher seinerzeit nicht getraut, noch filigraner zu werden. Die Isolatoren sind einfach aus einer Umwicklung mit Kupferdraht entstanden.

Links daneben seht Ihr einen Gitter-Flachmast. Er entstand ebenfalls aus geätzten und verlöteten Blechen in Falttechnik. Bei beiden Masten habe ich unten zur Anlagenmontage eine Schraube M2 angelötet. Der Peiner Mast hat bereits einen Betonsockel aus Polystyrol-Platten



Als stabile Abspannpunkte für den Nylonfaden-Fahrdraht plante ich Turmmaste einzusetzen. Die Sommerfeld-Kunststoffmaste erschienen mir nicht fest genug. Also suchte ich auch hier nach einer einfachen Selbstbaulösung. Ich probierte eine etwas exotische Methode aus und fertigte mir zunächst eine Biegeschablone für verkupferten Stahldraht. Durch die eingefeilten schrägen Nuten konnte ich leicht einen passenden Zickzack-Draht anfertigen den lötete ich zwischen zwei Messing-Winkelprofile von 1x1mm. Damit war ein Feld fertig. Zwei solcher Felder verheiratete ich mit Hilfe von zwei weiteren Zickzackdrähten in einer Haltevorrichtung zu einem Gittermast. Das Ding ist erstaunlich stabil und wäre sicher geeignet, den Zugkräften beim Abspannen locker zu widerstehen. Zum Auflöten des Gittermastes auf einen Messingsockel als Betonomitation ist es dann leider nicht mehr gekommen ...





Tja, jetzt überlege ich, ob ich auf dieser Basis weiter machen oder neu planen soll. Was meint Ihr :

GN8 zusammen
Hubert


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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#100 von Wheely ( gelöscht ) , 17.02.2016 23:25

Zitat von hubedi
Tja, jetzt überlege ich, ob ich auf dieser Basis weiter machen oder neu planen soll. Was meint Ihr :


Schön isser ja. (Obwohl *Rundstahl* eigentlich nicht richtig ist)
Aber ist auch eine Aufwandsfrage ... wie viele brauchst du denn?
Sprich man sollte sicher eine gewisse Serienfertigung sehen.
Kämst du komplett mit Ätzteil nicht besser (schneller)?
Aus einem gewissen Betrachtungsabstand sollte die aufwändigere Konstruktion untergehen.
(Ok man weiß das es da ist... :mrgreen Aber dann am Ende 50+ Masten? hm...
Steht allerdings auch der Lötspaß im Vordergrund, dann mach.


Wheely

   

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