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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2301 von semisweet , 13.09.2019 19:29

... die unheimliche Begegnung der 3. Epoche ???


Liebe Grüße
Klaus-Peter

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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2302 von Badenbahner , 13.09.2019 19:43

Zitat

Ich habe auch so einen Hocker. Er ist eher eine Sitzschale, lässt sich aber relativ weit nach unten absenken. Da kann man auch zur Beobachtung bequem sitzen. Ich wollt', ich hätte etwas zu beobachten, aber ich arbeite mich heran... Ein kurzes Googeln förderte einen solchen Sitz zutage. Ich denke mit den Ablagen kommt der einem Bastler trefflich entgegen:



Hallo,

ich hab so einen Servierwagen als mobile Kruschtel-Ablage. Gibt es für 20 € aus dem Land der aufgehenden Sonne inkl. Versand. Man muss zwar etwas nacharbeiten und eine Leiste als zusätzliche Strebe einbauen, aber für das Geld doch recht annehmbare Qualität. Der Hocker wird wohl die nächste Anschaffung.



Gruß
Marco


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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2303 von Djian , 24.09.2019 20:47

Moin Hubert,

ich habe jetzt einige Seiten nachgelesen und bemerke erst jetzt deinen Gleisselbstbau. Zu Anfang dachte ich noch: "jetzt verhebt er sich, die Anlage ist doch eh schon so ein umfassendes Projekt", doch du kommst gut voran und kannst jetzt auch über gute 2 Nettotage mehr verfügen. Vor dem Frust, den manche Ruheständler nach den ersten 3 Monaten bekommen bist du auf jeden Fall gefeit.

Nochmal was zu den Bäumen: Bäume wollen zum Licht und stehen dabei untereinander in Konkurrenz. Auf dem Weg zum Ziel (Licht) erhöhen Umwege die Ortskenntnis. Wer, wenn nicht du, weiß mit dieser Weisheit umzugehen. Bäume können das auch. Wir suchen uns mit unseren Augen zumeist die schönen, gerade gewachsenen aus, doch es gibt die unterschiedlichsten Wuchsformen. Ich kenne bei uns einen Baum, der in einer Art Schlucht steht, dort ganz unten, eine Wildkirsche, die alles andere als ein klassisch schöner Baum ist. Der Stamm dürr, lang und im Zickzack gewachsen mit einem winzigen Krönchen, dass so knapp über den Rand der Schlucht heraus schaut, aber dennoch ein paar wärmenden Strahlen abbekommt. Dieser Baum symbolisiert für mich unbedingten Lebenswillen. Bloß sind solche Bäume versteckt, man entdeckt sie nicht bei einem flüchtigen Spaziergang. Und so dicht, wie sie auf deinem Diorama stehen, die gerade Seite vielleicht schon älter, da bleibt den anderen einfach keine andere Möglichkeit. Jürgen schrieb, dass eine Ursache sei, dass sie der Boden bewegt: es geht auch genau andersrum. Wenn der Baum zu schwer für den Untergrund wird, etwa bei moorigen/ morastigen Böden ... der Baum neigt sich und irgendwann kippt er dann um. Das hatten wir bei uns bereits zweimal bei alten Weiden.

Was mir an deiner Anlagenkonzeption gut gefällt ist, dass der hintere Anlagenteil vom noch zu Bauenden beim Betreten des Raumes verdeckt ist. Das gibt dann noch einen zweiten Wow-Effekt.

Schöne Grüße aus Ostholstein
Matthias


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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2304 von hubedi , 25.09.2019 12:29

Hallo werte Modellbaufreunde,

was zeige ich bloß diesmal, wo es nur Baubilder gibt ... grübel ... tja, Baubilder. Und zwar ehrliche ... das ganze Chaos ... so, wie's ist ... ohne vorher aufzuräumen, denn morgen geht's weiter.

Sooo viel ist es nicht, denn ich hatte in den letzten Tagen noch ein paar andere Aufgaben zu erledigen ... schöne, nicht so erfreuliche und leider auch traurige; die ganze Palette.

Vielen Dank für Eure Beiträge und natürlich für den Limerick. Vlt. sollte ich in Bad Dachstein nicht nur für einen Stadtphilosophen eine Turmwohnung bereitstellen, sondern auch für einen Dichter. Und schon sind wir bei der Post:

Zitat
... nach der ganzen Fummelarbeit (obwohl das ja nix schlechtes sein muss ) hast Du dir deinen Klickberg, Brumm- und Quietschberg redlich verdient. ...



Zitat
...
dem armen alten Pensionär

"Der Hubedi der alte Löterich,
als armer Pensionär in Code 40 er lötet sich,
so langsam an den Bahnhof ran,
...



@Peter (Miraculus)
Bromberg lieber Peter, Bromberg ... genauer der gedeckte Großraumgüterwagen der Wagengattung "GGths Bromberg".
Wie ich finde eine interessante Wagengattung. Sie wird später beim Betrieb der Anlage noch eine wichtige Transportaufgabe übernehmen, denn diese Wagen besaßen neben den Seitenwand-Schiebetüren auch Stirnwandtüren. Das prädestinierte sie für den den Fahrzeugtransport.
Dein Limerick war tatsächlich zukunftsweisend. Genau das habe ich gemacht ...

Zitat
... Und die beidseitige Anbindung des Aufzugs fände ich schöner, bietet es doch viel mehr Fahrmöglichkeiten.
Kannst Du das Schrittweise bauen, damit Du Dir die Erweiterung offen halten kannst? ...



@Daniel
Hm ... das könnte eine neue chinesische Weisheit werden ... Halte Dir immer eine Hintertür offen.
Genau das ist der Plan. Die Trassen werden so vorbereitet, dass ich sie an beiden Seiten anbinden kann. Wenn die rechte Seite problemlos befahrbar ist, kann ich mir für die linke Seite immer noch eine Verbindung überlegen. Es ist ja wie im richtigen Leben, nix ist umsonst. Wenn ich es bei einem einseitigen Anschluss belasse, kaufe ich mir diese Erleichterung mit einem Gleisdreieck bzw. Wendekreis unter Bad Dachstein ein. Bildet der Aufzug eine Durchgangsstation, kann ich auf diesen unterirdischen Aufwand verzichten ... seufz ... nachdenk ...

[quote="N Bahnwurfn" post_id=2009694 time=1568113136 user_id=14972]... Nimms bitte nicht all zu ernst, ist halt mein schwarzer Humor und war eigentlich nicht lästerlich gemeint, und wenn ich gewußt hätte das du alt und arm bist, hätte ich mir das Ganze sicher verkniffen ...[/quote]

@Peter (N Bahnwurfn)
Du hättest Dir wirklich was verkniffen ... nee, echt jetzt ... glaub ich nicht. Wäre auch schade ...
Alt ... hm ... 63 ... also mindestens nicht mehr ganz neu.
Arm ... hm .. Du muss nicht mit dem Hut herumrennen ... es reicht und somit bin ich in diesem Sinne reich.

Zitat
... danke dass Du Dein Verzweifeln zeigst ...



@Felix
Ja isses nicht schön ... immerhin ist meine Verzweiflung offenbar unterhaltsam. Aber so etwas gehört wohl dazu, wenn der Prototyp gleich serienreif sein muss.

Morgen ist übrigens wieder Probelauf. Dann wird's emotional ... so oder so ...

Zitat
... Man muss nur aufpassen, dass man sich nicht verzettelt ... Keep It Smart and Simple ... Wo wenig ist, geht auch wenig kaputt. Aber das, was man macht, sollte man richtig machen ...



@Jürgen
Verzetteln ... wie ... iiiich doch nicht ... nie nicht ... nee, ganz bestimmt nicht.
Dem KISS-Motto stimme ich voll und ganz zu. Und was das richtig Machen betrifft, gebe ich mit Mühe.

Zitat
... und Dich nicht von kleinen Steinchen und seltsamen Wagen aus der Bahn werfen läßt. Ich bin gespannt, wie es weiter geht ...



@Andreas
Nun, es sei nicht verschwiegen, mit dem C40er Profil bewegt man sich an der Grenze des Machbaren, wenn man die NEM-Radsätze behalten möchte. Ich kann nur hoffen, dass der spätere Betrieb nicht allzu sehr von solchen Kleinigkeiten beeinträchtigt wird. Das wird die Praxis zeigen. Das Abdrehen der Spurkränze soll für mich die letzte Option bleiben und vlt. später eher der optischen Verbesserung des Erscheinungsbildes dienen. Als betriebliche Notwendigkeit möchte ich diese aufwändige Arbeit vermeiden.

Zitat
... Spontan musste ich bei der visuellen Darstellung des Sternfels an Richard Dreyfuss denken. Sozusagen der Mann und der Berg. Er war so fasziniert vom Devils Tower, dass er ihn in seinem Wohnzimmer raumfüllend nachgebaut hat. Unheimliche Begegnung der dritten Art https://de.m.wikipedia.org/wiki/Unheimli...der_dritten_Art ; ein faszinierender Film ...



Zitat
... Hubert, ich bin beunruhigt ...



Zitat
... die unheimliche Begegnung der 3. Epoche ??? ...



@Wolfgang, Jürgen und Klaus-Peter
Ich kenne den Film ... und die etwas beunruhigende-unheimliche Fernsteuerung des Protagonisten durch die schnuckeligen Spielberg-Aliens mit ihrer Vorliebe für bombastische Lichtorgeln. Hm ... spüre ich schon was ... kriege ich also demnächst einen Rundflug durch die Galaxis ... nicht schlecht. Mal sehen, wie diese Schnuckel wirklich so drauf sind.

Zitat
... ich hab so einen Servierwagen als mobile Kruschtel-Ablage. Gibt es für 20 € aus dem Land der aufgehenden Sonne ...



@Marco
Herzlich Willkommen in der Mark Michingen und speziell unter den hier schreibenden Modellbaufreunden.

So ein kleiner Hilfs-Dackel läuft auch hinter mir her:



Meiner stammt allerdings aus dem Land der Mitternachtssonne .. oder besser, aus einem dieser überall bekannten Möbelhäuser aus diesem Land. So ein treuer Begleiter ist wirklich eine große Hilfe.

Zitat
... und bemerke erst jetzt deinen Gleisselbstbau. Zu Anfang dachte ich noch: "jetzt verhebt er sich, die Anlage ist doch eh schon so ein umfassendes Projekt", doch du kommst gut voran und kannst jetzt auch über gute 2 Nettotage mehr verfügen. Vor dem Frust, den manche Ruheständler nach den ersten 3 Monaten bekommen bist du auf jeden Fall gefeit ...



@Mattias
Verheben ... ich habe mit zwar wieder meine Knie verbogen, aber das hat wenig mit dem Anlagenbau zu tun. Nee, das passt und ich bin zuversichtlich, dass ich das Projekt stemmen kann. Es ist zwar noch genug zu tun, aber es wird. Ich hatte nicht vor, den "Ruhestand" mit Frust zu beginnen ... wozu auch ... oder ist das so Mode und ich muss mich anpassen ... nee, will ich nicht.
Du hast recht, ohne diesen Zeitluxus wäre der Umbau eine endlose Baustelle geworden.

Deine Beobachtungen zum Baumwuchs kann ich nur bestätigen. In der Natur finden sich überall Bäume, die von ihrem besonderen Leben erzählen. Ich fotografiere gern solche Individuen, bin mir aber bewusst, dass sie die Ausnahme sind und somit auf der Anlage einen besonderen Standort brauchen, der ihre Abweichungen erklärt. Einige Charakterbäume werde ich aber wachsen lassen ...

Aber, wie weit bin ich überhaupt?

@All
Das ist die ungeschminkte Wahrheit ...



Da könnte man fragen, wo verbirgt sich hinter dem Bauchaos der Fortschritt? Zugegeben, man muss etwas hinschauen aber dann ...
Unter der vorderen Trasse lugen ein paar Leitungen hervor. Was will diese Kleinigkeit sagen ... die gesamte Strecke um den noch auf seine Inkarnation wartenden Sternfels herum ist fertig verlegt. Immerhin so 7-8 Meter Selbstbaugleis mit einer ziemlichen Anzahl Schwellen. Die Gesamtstrecke zwischen den Bahnhöfen beträgt ca. 13 m ... nicht die Welt, aber immerhin. Die Ringleitung inkl. aller Anschlüsse an die Schienen ist angeschlossen. So sieht es unter der Trasse aus:



Von oben kommen die Gleisanschlüsse und enden auf Lötfahnen. Von dort geht's jeweils ab zum Steckanschluss der Ringleitung. Für die gesamte Strecke waren so einige Anschlussstellen zu verdrahten.



Unten ist etwas unscharf die Lüsterklemmen-Steckverbindung zu sehen. Ich hätte auch die moderneren Wago-Klemmen nehmen können, aber diese Steckverbindungen lagen noch herum. Ich habe sie bewusst an den Anlagenrand verlegt, da sie von hier auch später leicht zu erreichen sind.
Ich fahre zunächst ohne Unterstützung durch einen Rechenknecht mit Handregler. Melder habe ich also noch nicht installiert. Sollte ich später doch einen Automatikbetrieb einrichten wollen, werde ich wohl auf Reflexlichtschranken als Melder zurückgreifen. Sie lassen sich leicht nachträglich installieren und sie können ohne Umbauten an den Wagenrädern den ganzen Zug erfassen.

Was hat sich noch getan ... nun, alle Schwellen auf den Durchgangsgleisen des Bahnhofs Rhodenhausen sind aufgeklebt. Die ersten Schienen laufen bereits bis zur entgegengesetzten Ausfahrt. Die Weichen der südlichen Bahnhofsausfahrt sind alle fertig und getestet.

Es gibt aber noch genug zu tun:



Fast jede der herunterhängenden Strippen steht für ein Weichen- oder Kreuzungs-Herzstück. Da fehlen noch die Antriebe und die Schalter zur Polarisierung. Das wird ein Spaß ...

Die erfreulichere Tätigkeit sind ausgiebige Testfahrten mit diversen Fahrzeugen auf der fertig verdrahteten Strecke nach Bad Dachstein. Sollte alles wie gewünscht klappen, kann der Eisenbahnverkehr zwischen den beiden sichtbaren Bahnhöfen der Anlage aufgenommen werden. Ich hoffe, bis zum Ende der Woche so weit zu sein ... naja, wenn mir meine schmerzenden Knie keinen Strich durch die Rechnung machen. Die habe ich mir als Ergebnis einer Radtour eingefangen. Ich war wohl zu unvorsichtig und habe die Gelenke überlastet. Der Bau unter der Anlage wird so nicht gerade erleichtert. Aber ich werde es mir unterirdisch so gut es geht gemütlich machen.

Nachtrag: Als ich den Bericht gestern fertig gestellt hatte, wollte ich ihn dann doch nicht ohne Eisenbahnbild absenden. Also habe ich vorhin meine Multimaus nach oben getragen und angeschlossen. Als Testlok diente diesmal meine umgebaute BR38. Es hat mich brennend interessiert, wie sich der Umbau mit den vielen Anbauteilen auf den Selbstbaugleisen verhalten würde.

Zunächst machte ich die beiden miteinander bekannt ... Selbstbaugleis, das ist die BR38 ... BR38, auf diesen Schienen darfst Du gleich fahren. Sie verstanden sich sofort ausgezeichnet. Somit hängte ich mutig meinen Wackel-Bromberg und den bisherigen Uralt-Testwagen an die Lok.



Regler auf und die Fuhre setzte sich langsam in Bewegung. Was soll ich sagen, die ganze folgende Stunde war Fahrbetrieb angesagt ... Ganz zu Beginn klemmte das Gestänge der Lok etwas. Naja, die BR38 steht schon wieder eine ganze Zeit herum und ein Fahrzeug ist schließlich kein Stehzeug. Nach wenigen Metern genoss die Lok ihre Aufgabe so sehr, dass sie sämtliche Zipperlein vergaß und einfach ihre Bahnen zog. Die Anbauteile kommen auf den niedrigen Profilen so richtig zur Geltung. Boh ... der Lohn für die ganzen Mühen ... Begeisterung ... eine Infusion von Motivationshormonen.

Sorry, das Bild ist nicht perfekt. Aber ich hatte beim Fahren keine Zeit, das Stativ hochzuholen und für schöneres Licht zu sorgen. Beim nächsten Mal ...



Bis demnächst ...

LG
Hubert


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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2305 von derOlli , 25.09.2019 16:12

Hallo Hubert,

das mir dem klemmenden Gestänge kenne ich auch. Bei einer nagelneuen Lok aus dem Internet. Ein Tropfen Öl hatte aber gereicht und sie fährt seitdem ohne Probleme.

Zitat

Melder habe ich also noch nicht installiert. Sollte ich später doch einen Automatikbetrieb einrichten wollen, werde ich wohl auf Reflexlichtschranken als Melder zurückgreifen.



Lichtschranken haben den Nachteil das sie nur an dem Einbauort die Gleise überwachen. Du hast doch auch OpenDCC. gibt es einen Grund wieso du nicht die GBM16T nimmst?
Diese Stromfühler überwachen den gesamten Abschnitt zwischen zwei Isolierverbinder.
Ich weiß jetzt nicht wie deine Software im Automatikbetrieb reagiert wenn nur kurzzeitig eine Belegtmeldung erscheint. Denkt dann die Software das Gleis ist wieder frei obwohl der Zug davor oder dahinter steht?

Gruß von Olli


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Über einen Besuch in meinem Kellerland würde ich mich freuen:
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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2306 von Schwellenzähler , 25.09.2019 17:56

Hallo Hubert,

Zitat


Sorry, das Bild ist nicht perfekt. Aber ich hatte beim Fahren keine Zeit, das Stativ hochzuholen und für schöneres Licht zu sorgen.



erstmal brauchst du dich mit dem Bild nicht zu verstecken und von der Wirkung deiner filigranen Anbauteile ganz zu Schweigen! Auf dem Selbstbaugleis macht sich die Maschine hervorragend

Da kann ich deine Freude an ihr nur zu gut verstehen, das sie erstmal gemütlich ihre Runden drehen durfte!

Bezüglich Steuerungstechnik kann ich leider nix beitragen, dafür stehe ich in der Lernkurve noch zu weit unten ( da schaue ich eher bei dir ab )

Gruß

Carsten


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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2307 von Darius , 25.09.2019 19:14

Hallo Hubert,

Gratulation zur erfolgreichen Probefahrt

Das Bild gefällt mir. Auf den Schienen macht sich die Lok echt gut.

Bezüglich der neuchinesischen Weisheit tendiere ich zur Hintertür mit Durchgangsgleisen im Aufzug. Das bringt langfristig mehr Freude und Abwechslung und Du brauchst keine Kehrschleife und kein Gleisdreieck.

Viele Grüße,
Daniel


Hier geht´s zur Baubegleitung:
https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=158655 "Opa´s MoBa reloaded"

Sollte ich mal im Eifer des Gefechts vergessen, wer ich bin: Mein "echter" Name ist Daniel.


 
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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2308 von hubedi , 25.09.2019 20:12

Hallo zusammen,

auf die Schnelle geantwortet ...

Zitat
... das mir dem klemmenden Gestänge kenne ich auch. Bei einer nagelneuen Lok aus dem Internet. Ein Tropfen Öl hatte aber gereicht und sie fährt seitdem ohne Probleme.



@Olli
Ich denke, das Klemmen hat sich erledigt. Was immer auch die Ursache war, jetzt fährt die Lok auch bei langsamer Fahrt ohne jegliche Probleme. Ich habe die Stecknieten vor der Montage natürlich geölt. Das Maschinchen brauchte wohl nur etwas Anlauf ...

Zitat
... Lichtschranken haben den Nachteil das sie nur an dem Einbauort die Gleise überwachen. Ich weiß jetzt nicht wie deine Software im Automatikbetrieb reagiert wenn nur kurzzeitig eine Belegtmeldung erscheint. Denkt dann die Software das Gleis ist wieder frei obwohl der Zug davor oder dahinter steht? ...



nochmal @Olli
Damit hast Du natürlich recht ... Lichtschranken arbeiten wie Reedkontakte punktuell. Die Überwachung via Stromfühler erfasst aber auch nur die Lok. Wagen müssten an den Achsen alle einen Widerstand erhalten. Andernfalls sieht sie die Elektronik nicht. Abgerissene Wagen z.B. wären ohne Kontakte immer noch ein Problem. Bei einer Reflexlichtschranke ließen sich die Wagen zählen. Was in den Abschnitt hineinfährt, müsste auch wieder herauskommen. Bei einer Differenz würde Alarm geschlagen. Diesen Job könnte z.B. ein Arduino übernehmen, der nach außen die Belegtmeldung weitergibt ... oder so. Die Software dazu wäre sicher kein Hexenwerk und es müsste kein einziger Wagen umgebaut werden. Gastfahrzeuge z.B. wären somit gleich integriert.

Wie eine Steuersoftware dazu past, weiß ich noch nicht, da ich noch keine habe. Es sollte Exemplare geben, die mit Punktkontakten arbeiten. Die Möglichkeit, die Strecke in einzelne Abschnitte zu trennen, ist ja dennoch vorgesehen. Dann wären die GBM16T sicher eine gute Option.

Ich besitze parallel noch eine Digikeijs DR5000 und da eröffnen sich noch ganz andere Perspektiven. Diese Zentrale kann mit der Z21-App kooperieren und erlaubt einen Betrieb, wie ich ihn mir vorstelle. Ich will mitlaufen und die Fahrzeuge begleiten. Ich sehe mich später weniger als Fahrdienstleiter. Die App kann mobil ein Gleisbild einblenden, um die Weichen zu stellen. Das habe ich schon ausprobiert und es hat mir gut gefallen. Ich persönlich will nicht vor einem Rechner oder Stellpult sitzen und ein paar Knöpfe drücken.

Aber, es ist alles noch nicht ausgemacht ...

Zitat
... Da kann ich deine Freude an ihr nur zu gut verstehen, das sie erstmal gemütlich ihre Runden drehen durfte! ...



@Carsten
Und, was habe ich heute gemacht ... nix gebaut ... nur gefahren ...

Zitat
... Bezüglich der neuchinesischen Weisheit tendiere ich zur Hintertür mit Durchgangsgleisen im Aufzug. Das bringt langfristig mehr Freude und Abwechslung und Du brauchst keine Kehrschleife und kein Gleisdreieck ...



@Daniel
Gut gebrüllt Löwe ... ich brauche nur noch ein paar gute Ideen für die doppelte Anbindung im Handkurbelbetrieb. Naja, ich werde die Sache in Stufen entwickeln, ohne mir Alternativen zu verbauen. Irgendwie lässt sich auch diese Geschichte auflösen. Eigentlich tendiere ich wie Du zu Durchgangsgleisen. Aus Sicht des späteren Bahnbetriebs wäre das die eleganteste Lösung. Mal sehen ... erst wird gefahren.

LG
Hubert


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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2309 von Frank K , 25.09.2019 22:28

Servus, Hubert,

Du kannst endlich wieder fahren und hast es auch Was hat es Schöneres, als nach langen Mühen des Bauens seine Schätzchen endlich wieder bewegen zu können.

Deine 38er auf den flachen Gleisen, das ist allein schon auf dem Foto ein Schmankerl. Was haben wir denn hier - 1 : 160 ??? Wie geil muss das dann erst im Original ausschauen?



Ciao, Frank




Grainitz II - Der Bautrööt:
https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=1...834173#p1834173

Filmisches auch auf Youtube!


 
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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2310 von N Bahnwurfn , 26.09.2019 16:10

Hallo Hubert,

eine Stunde Fahrbetrieb was will man mehr. Noch mehr Motivationshormone höchstens. Nehme mal an die hast du für das vorherige freiräumen der Fahrstrecke auch gebraucht.

Macht sich gut das Lökchen auf dem Selbstbaugleis.

Lästermodus an: Wären da nicht noch die dicken Staubfäden auf der Lok zu sehen, hätte ich das fast für ein Originalbild gahalten.
Du solltest also mal mit dem Lokpersonal reden. Lästermodus aus. flaster:

Wünsche dir für den rest der Elektronik noch ein komplikationsloses Gelingen.


MfG Peter


Hier gehts` nach "Ostende"
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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2311 von wolferl65 , 29.09.2019 19:46

Servus Hubert,

so, jetzt mal in aller Ruhe bei DIr nachgelesen...

Zitat







Wärend Deine Fotos bei mir bisher Freude, Bewunderung, Respekt, Motivation und Inspiration ausgelöst haben, wirkt dieses Foto sehr: Beruhigend!

Schön, daß es bei Dir auch so ausschaut


Gruß
Wolfgang


Projekt Gleiswüste freut sich auf Euren Besuch: https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=157926


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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2312 von Bauzugfahrer Andreas , 29.09.2019 22:45

Hallo Hubert,

ich habe mir jetzt erstmal deine Berichte der letzten Wochen angesehen. Ich plädiere dazu dir den Titel "Pfriemelmeister 2019" zu verleihen!

Was du da Baust ist schon Klasse. Gleise und Weichen selber bauen und zu Löten ist schon gehobene Modellbaukunst - das Ganze nun auch noch im Maßstab 1 : 160....

Schön ist aber auch, das du nun endlich wieder Fahrbetrieb machen kannst. Das das alles gleich ohne größere Störungen funktioniert hat, spricht für dein sauberes Arbeiten.
Wenn ich mir aber deine Anlage so ansehe, waren das nicht die letzten Gleise die du gebaut hast.

Was dein Fabrikgelände angeht: hier wäre ich auch für eine versetzte Aufstellung der Gebäude auf der rechten Seite.

Ich wünsche dir gute Besserung und viel Durchhaltevermögen beim Basteln

Andreas


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Neues aus Küppersbusch....
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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2313 von Lax , 30.09.2019 22:00

Hallo Hubert,

puh, bei dir auf den aktuellen Stand zu kommen hat schon eine ganze Menge Zeit in Anspruch genommen. Du warst sehr fleisig.

Zum Thema Belegtmeldung, Software und Achszählung möchte ich dir einen HInweis auf die Arbeitsergebnisse von einem H0-Kollegen mit Rocrail geben: https://www.youtube.com/watch?v=wyboLk3C9pA Vielleicht ist das ja eine Anregung für dich.

Bei mir läuft das Thema über Belegtmeldeachsen nach diesem System: http://www.rst-modellbau.de/produktinfo/...meldeachsen.pdf
Die Arbeit geht ziemlich gut und schnell von der Hand. MIttlerweile habe ich mehr als 100 Achsen umgebaut.

Viele Grüße

Dominik


Meine Anlage: Kirchhain an der Main-Weser-Bahn http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=64...chhain#p1377824


 
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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2314 von giesl ejektor , 30.09.2019 22:36

Hallo Hubert,

da gibt es viel Neues zu bestaunen in der Mark!
Der Gleisselbstbau hat sich trotz der vielen Arbeit aber definitiv gelohnt, absolute Spitzenklasse und tolle Optik.
Ich freue mich für Dich, dass Du den Ruhestand genießen und nutzen kannst. 👍 Es ist immer wieder toll, Deine Arbeiten und Lösungen der verschiedensten Problemstellungen zu sehen. Und halbe Sachen machst Du ja nicht!👌👏

Viele Grüße

Lutz




BW Tannberg in N
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Eine Nebenbahn in H0 und Modulbauweise
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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2315 von Barbara13 , 01.10.2019 09:41

Hallo Hubert,

habe gerade deine Arbeiten bewundert ... die Gleisführung ist vom Feinsten. ... und Schienenselbstbau in N ... sag aber nie wieder, dass ich zuviel Aufwand betreiben würde.


Viele Grüße

Michael

... nichts ist spannender als Intuition

http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=103096#p1118087


 
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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2316 von myfo , 01.10.2019 21:51

Sali Hubi

Auch bei dir haben wir uns ja lange nicht gemeldet. ops:
Wobei du selber schuld bist. Was "murkst" du auch an soooo vielen Baustellen rum, wo wir nix wirklich sinnvolles zusagen können?

Aber im Ernst, dein Gleisbau... CHAPEAU!
Deine Sichtachsenaufteilung.... interessant und inspirierend.

Aber ganz unter uns: Am liebsten mögen wir deinen feinen Humor.... und jaja, auch bizeli deinen Modellbau. Im Ernst, für uns eine der in den letzten Monaten besten Inspiration bleibt die Wurzel auf deinem Waldweg! Sowas müssen wir unbedingt auch haben!

Und beschwör mal keine Geister, iwann schlagen wir wirklich mal in Südhessen auf und wollen gern persönlich mit den Protagonisten der Mark Michingen sprechen!

Wir freuen uns auf jeden weiteren Bericht von dir.

LG
Mylina&Follet


Neu was wäre wenn... Bannewitz! https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=1...748807#p1748807


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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2317 von Djian , 03.10.2019 13:31

Moin Hubert,

ich freue mich immer mit, wenn die ersten Fahrten anstehen und dann gut verlaufen sind. Dafür tun wir uns das alles doch schließlich an, oder?

Schöne Grüße aus Ostholstein
Matthias


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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2318 von GSB , 04.10.2019 01:35

Hallo Hubert,

ja bei Deinem Perfektionismus kann man sich echt nicht durch "arbeiten gehen" ablenken & aufhalten lassen...

Bin gespannt was da noch so kommt nachdem es nun unter dem Dach wieder erträglich sein dürfte!

Gruß Matthias


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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2319 von hubedi , 05.10.2019 00:32

Hallo werte Modellbahnfreunde,

ich freue mich riesig über Eure zahlreichen Reaktionen zu meinem Fahrtag. Das war wirklich super und eine schöne, warme Motivationsdusche.
Inzwischen ist es im Bahnhof Rhodenhausen etwas weiter gegangen. Fast alle Schwellen sind verlegt und die beiden Bahnsteiggleise 1 und 2 zum Schottern bereit. Heute gibt es sogar eine kleine, aller ... aller ... allererste Stellprobe ... nee, mehr ein Stellexperiment. Seht selbst ... doch zuvor die Post:

[quote="Frank K" post_id=2014547 time=1569443303 user_id=30365]... Du kannst endlich wieder fahren ... Was hat es Schöneres, als nach langen Mühen des Bauens seine Schätzchen endlich wieder bewegen zu können. ...[/quote]

@Frank
Yippie-Ya-Yeah ... das hat was. Die 38er macht sich nach dem Umbau nicht nur optisch gut. Der Getriebeumbau mit dem Wechsel von Schnecke und Ritzel auf das feinere Modul 0,3 war goldrichtig. Die Maschine fährt viel besser als vorher. Es ist nicht nur die reduzierte Endgeschwindigkeit; vielmehr ist deutlich zu spüren, wie der Motor runder und kultivierter läuft. Es macht richtig Spaß, das Modell zu bewegen.

[quote="N Bahnwurfn" post_id=2014740 time=1569507027 user_id=14972]... Lästermodus an: Wären da nicht noch die dicken Staubfäden auf der Lok zu sehen, hätte ich das fast für ein Originalbild gahalten. ...[/quote]

@Frank
Hüstel ... räusper ... die Maschine hat nach dem Umbau in einem offenen Regal gestanden. Ich war so gespannt auf das Testergebnis, dass ich das vorherige Abstauben glatt übersehen habe. ops:

Zitat
... wirkt dieses Foto sehr: Beruhigend!
Schön, daß es bei Dir auch so ausschaut ...



@Wolfgang
Freut mich, dass mein Bauchaos Dich beruhigt ... ... Vlt. sollte ich mir das Bild ausdrucken und über meine Anlage hängen. Ob es bei mir auch wirkt, wenn mich das Chaos mal wieder nervt?

[quote="Bauzugfahrer Andreas" post_id=2015989 time=1569789929 user_id=14698]... Was dein Fabrikgelände angeht: hier wäre ich auch für eine versetzte Aufstellung der Gebäude auf der rechten Seite. ...[/quote]

@Andreas
Danke für Dein Lob. Die Fabrik wird sicher nicht so aufgebaut, wie ich sie provisorisch aufgestellt hatte. Ich denke im Augenblick ganz neu nach, wie die Ecke mal werden soll ...

Zitat
... Zum Thema Belegtmeldung, Software und Achszählung möchte ich dir einen HInweis auf die Arbeitsergebnisse von einem H0-Kollegen mit Rocrail geben ... Bei mir läuft das Thema über Belegtmeldeachsen nach diesem System ... MIttlerweile habe ich mehr als 100 Achsen umgebaut. ...



@Dominik
Vielen Dank für die Links und die Tipps. Ich weiß wirklich noch nicht, wie viel Automatik und Überwachung ich einbauen möchte. Solange keine Entscheidung getroffen ist, werde ich sicher Alternativen vorsehen. Meldeabschnitte einzubauen ist ja keine große Sache. Noch möchte ich am liebsten von Hand steuern und einen eher ruhigen Betrieb abwickeln. Ob es überhaupt eine ausgewiesene Rechnerunterstützung geben soll, ist noch nicht ausgemacht. In erster Näherung will ich zunächst die Z21-App testen, ob sie meinen Bedürfnissen entgegenkommt. Ob es dann eine große Lösung mit Rocrail, ITrain oder was weiß ich geben wird ... hm ...

[quote="giesl ejektor" post_id=2016383 time=1569875795 user_id=21341]... Und halbe Sachen machst Du ja nicht! ...[/quote]

@Lutz
Schön, ich freue mich über Deine Anerkennung. Deinen Satz lasse ich mal so stehen, aber ich weiß es besser. Wir leben alle von Kompromissen und trotz der wesentlich besseren zeitlichen Möglichkeiten als Pensionär baue ich nicht nur an der Eisenbahn. Irgendwann möchte ich einen Fortschritt sehen. Da lass ich auch mal fünf gerade sein ...

Zitat
... sag aber nie wieder, dass ich zuviel Aufwand betreiben würde. ...



@Michael
Hi-hi-hi ... das ist immer relativ. Zuviel ist es immer genau dann, wenn es Dir oder auch mir zuviel wird ... nicht wahr.

Zitat
... Im Ernst, für uns eine der in den letzten Monaten besten Inspiration bleibt die Wurzel auf deinem Waldweg! Sowas müssen wir unbedingt auch haben! ... Und beschwör mal keine Geister, iwann schlagen wir wirklich mal in Südhessen auf und wollen gern persönlich mit den Protagonisten der Mark Michingen sprechen! ...



@myfo
Ja, ich habe Euch hier vermisst ... schön, dass Ihr wieder da seid. Und dann mit so einem schönen Kommentar ... freu!
So so, Ihr wollt also bei Euch auch träumende Fahrradfahrer nachhaltig aufwecken.
Geister beschwören ... hm ... kann ich das ... aber Ihr seid auch so herzlich willkommen. Hier gibt es nicht nur so langweilige echte Berge wie in der Schweiz, sondern virtuelle Zollstockberge, die man sich noch komplett selbst vorstellen muss. Ja isses nicht schön ...

... und wenn Ihr Euch nicht beeilt, seht Ihr den vlt. gar nicht mehr. Fragte doch meine Frau letztens, als sie mich auf dem Dachboden besuchte: "Musst Du eigentlich an der Wendel noch etwas verdrahten?" ... "Nein, da ist alles fertig und die Probefahrten sind auch abgeschlossen." ... "Wäre es dann nicht toll, wenn Du jetzt den Berg bauen würdest ..." ... ... Das nennt man wohl einen Auftrag durch die Markgräfin persönlich.

Zitat
... ich freue mich immer mit, wenn die ersten Fahrten anstehen und dann gut verlaufen sind. Dafür tun wir uns das alles doch schließlich an, oder? ...



@Matthias (Djian)
Ja ... dem ist nichts hinzuzufügen.

Zitat
... Bin gespannt was da noch so kommt nachdem es nun unter dem Dach wieder erträglich sein dürfte! ...



@Matthias (GSB)
Danke für den perfekten Übergang in den heutigen Bericht ...

@All (GSB)
Was war ... ne ganze Menge ... auch wenn es gar nicht so auffällt ... Detailarbeit eben. Fangen wir mal an ...

Es geht bei solchen Arbeiten nichts über eine gute Beleuchtung ...



... und prompt ging mir diese schöne LED-Bastellampe kaputt. Das Bild zeigt die Lampe bereits nach der Wiedergeburt. Der Akku hatte sich nach einigen Jahren fleißiger Speicherarbeit entschlossen, keine weiteren Elektronen aufzunehmen. Da half kein Locken mit gelbem Strom oder Ökostrom, er wollte nicht mehr. Wegwerfen ... nee ... reparieren ... ja. Also brauchte ich erst einmal einen passenden Akku-Ersatz. Eine Reparatur dieser edlen Leuchte aus dem Regal von Feinkost Albrecht war eigentlich nicht vorgesehen. Aber mit etwas Einsatz schlug ich den Konstrukteuren ein Schnippchen und nun erledigt sie sogar noch besser als vorher ihren Job und sorgt für die notwendige Erleuchtung.

Hier hilft sie beim Zusammenfügen der Schienenstöße:



Rechts von meinem Montagehelfer aus Alu ist die Lücke zu entdecken. Sie wird mit Lötzinn ... pardon ... natürlich Modell-Thermit ... geschlossen. Klassische Verbinder gehen nicht, da die Spurkränze auflaufen würden. Also habe ich mir ein paar Messingstreifen vorbeireitet, die unter die Schienenfüße gelötet werden und so für eine mechanische Verbindung sorgen:



Natürlich wollen die Streifchen nicht freiwillig unter den Schienenstoß. Eben hatten sie noch den freien Blick nach oben, nun werden sie von groben Pinzettenzangen gegriffen und zwischen Schwellen und Schienen festgeklemmt. Sie tun mir ja auch richtig leid ... aber wat mutt, dat mutt.



Die wichtige Messfühlerprobe ... die Schwellen werden übrigens auch noch auf die richtige Länge abgeschliffen ... bevor irgendwer vlt. noch ganz genau hinschaut.

Und wenn dann alles nochmal ausgerichtet und der Blickprobe standgehalten hat folgt noch der Abschlusstest:



Noch ein wenig klopfen ... testen ... nochmal korrigieren ... testen ... naja, es passt. Kein Wunder, dass es so lange dauert. Ich wollte es Euch ja nur mal zeigen.

Nachdem die Gleise 1 und 2 fertig waren, setzte ich Füllstücke aus Kork mit einem Abschluss aus Graupappe als Bahnsteigfundament ein:



Die Füllstücke müssen nicht perfekt passen. Daher reicht es, ein Blatt Papier aufzulegen und mit dem Finger die Schwellen nachzufahren. Sie drücken sich so deutlich im Papier ab, dass ich die Form mit der Schere ausschneiden kann. Passen sie nun zwischen die Gleise, muss ich die Form nur noch auf den Kork und dann auf die Graupappe übertragen. Mit dem Zusammenleimen der Schichten entsteht die Basis für die Randsteine ... hoffentlich in der richtigen Höhe:





Umgerechnet wird der Bahnsteig ca. 50 cm über der Schienenoberkante liegen. Ein Wert, der in der Epoche III nicht unüblich war. Damals wusste man noch, wie eine Treppe funktioniert ...

Den genauen Abstand zu den Schienen soll ein Bleistift auf der Pappe markieren, den ich im richtigen Abstand auf einen Güterwagen klemmen will. Wenn ich damit einmal die Gleise abfahre, kann ich die Bahnsteigkanten montieren. Dieser Schritt ist wiederum die Voraussetzung zum Schottern. De Halterung muss ich erst noch bauen, bevor es hier weitergehen kann.

Aber wo ich sowieso schon ein Testwägelchen herausgeholt hatte, konnte ich es nicht lassen :



Schnell mal zwei Züge aufgestellt um zu schauen, wie das Gesamtbild so wirkt ... nur mal so.



Von der einen Seite ...



... und der anderen. Neben der 144.5er liegt übrigens noch ein Rest Arnold-Gleis. Der Unterschied ... nee ... krass, nicht wahr. Keine Sorge, dieses Ladegleis der Bahnmeisterei wird noch geändert. Dann sind jede Menge Pickelchen vorbereitet. Die nächsten Profile warten schon ...



So sieht's ein Reisender auf dem Bahnsteig ...



... und gerade ist er mit seiner Kamera zur anderen Seite gelaufen. Wieder dieser Klopper dort links ...



Jetzt läuft doch dieser dreiste Fotograf einfach über die Gleise, nur um einen Blick von der anderen Seite einzufangen.

Eine solche Zugzusammenstellung wird es wohl noch nie gegeben haben. Oder doch, in der Mark Michingen ... damals ... kann sein.

So Stellproben entwickeln eine gewisse Eigendynamik. Ich holte noch ein paar Häuser vom Regal, um mal zu schauen, wie meine Grundideen wirken. Bitte ... das ist ein Provisorium ... wirklich einfach so hingestellt, ohne mir großartige Gedanken über die endgültige Aufstellung der Häuser zu machen. Die Idee, deren Wirkung ich grundsätzlich probieren wollte ist folgende: Ich möchte die Stadt einige Zentimeter hochstellen und durch einen Absatz/Mauer optisch von der Bahnhofsanlage trennen. Die Gegend, in der sich mein Eisenbahnverkehr abspielen soll, ist bekanntlich ziemlich hügelig. Plane Bahngelände müssen der Landschaft sozusagen abgerungen werden. Es soll so aussehen, als hätten die Trassenplaner genau die Lücke entdeckt, wo sich die Bahn durchzwängen kann. Der hinter dem Bahngelände liegende Vorort Rhodenhausen befindet sich schon wieder auf einem Anstieg.

Leider habe ich nicht viele Möglichkeiten, einen Hang darzustellen, da hier die Dachschräge beginnt:







Wie gesagt, es geht nur um die Proportionen. Die Häuser werden alle überarbeitet, die Anordnung bleibt sicher so nicht bestehen, alles wird anders. Zuerst wollte ich sogar den Häusern ein Stockwerk klauen. Aber inzwischen denke ich, das würde nicht besser aussehen. Der Bahnhof steht übrigens ebenfalls erhöht. Die Reisenden müssen über eine Bahnsteigtreppe zum Zug. Das wird auch noch lustig ... müsste aber hinterher bestimmt nett aussehen ... so wie in Bochum-Dahlhausen, oder so ... nur bescheidener.

Meiner Frau gefällt es, ich bin noch nicht ganz glücklich. was meint Ihr?

LG
Hubert


Hier geht's zu den Bauberichten der "Mark Michingen"
Und hier stelle ich mich kurz vor ...

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. (Henry Ford)


 
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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2320 von michaelrose55 , 05.10.2019 01:10

Zitat

Meiner Frau gefällt es, ich bin noch nicht ganz glücklich. was meint Ihr?

LG
Hubert



Mir gefällt es auch, lieber Hubert. Erinnert mich daran wie sehr ich die N-Spur vermisse. Vielleicht sollte ich... NEIN! Garnicht dran denken!

Dein Selbstbaugleis ist wirklich klasse und die Andeutung der Stadt gefällt mir auch vom Konzept her. Das wird bestimmt was!


Michael


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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2321 von Ralf67 ( gelöscht ) , 05.10.2019 01:29

Moin Hubert,

ich steige an dieser Stelle mal offiziell (zuvor stiller Leser) ein .

Was hast Du dir eine Arbeit gemacht und wirst noch Arbeit machen, bis Du auch die restlichen Gleise ausgewechselt hast. Da ziehe ich meinen Hut!!!
Jetzt fehlt nur noch, daß Du eine Schleifmaschine entwickelst wie beim Vorbild . Dort werden nachdem die Gleise verschweist sind, die Schienenköpfe mit einer Schleifmaschine plan geschliffen. Dieses Schleifgerät wird auf die Schienen aufgesetzt und hin und her gezogen. Vielleicht weisst Du was ich meine.https://www.google.com/url?sa=i&rct=j&q=...570317716149497

Die ersten Bilder der Gebäude gefallen mir . Der Häuserstil kommt mir bekannt vor .
Das Häuser höher bzw. niedriger stehen wie die Gleishöhe, ist keine Seltenheit.
In Neustadt/Weinstraße haben wir genauso einen Fall. Da stehen die Häuser auf einer Stützmauer.
In Koblenz z.B. sind die Gleise des Hbf's höher als die Straße des Empfangsgebäudes/Bahnhof.








Nur als Anregung:
Wie wäre ein Hintergrund mit Wald oder mit Häuser?


Gruß Ralf


Ralf67

RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2322 von Darius , 05.10.2019 05:16

Hallo Hubert,

wieder ein toller Bericht. Deine Gleise sehen echt klasse aus
Die beiden Züge im weit geschwungenen Bahnhof machen sich echt gut.

Was Deine Stellprobe angeht, sieht das auf dem vorletzten Bild sehr gut aus, da sieht man nicht die unbebauten Provisorien.

Der Unterschied zum Arnoldgleis ist echt krass, das hätte ich nicht gedacht

Viele Grüße,
Daniel


Hier geht´s zur Baubegleitung:
https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=158655 "Opa´s MoBa reloaded"

Sollte ich mal im Eifer des Gefechts vergessen, wer ich bin: Mein "echter" Name ist Daniel.


 
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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2323 von derOlli , 05.10.2019 09:06

Hallo Hubert,

das mit den höher gelegten Häusern finde ich Super. So können deine Besucher die Straße auch sehen wenn ein Zug davor steht.
Auch durch die Bäume wirkt das ganze schon fast wie fertig Vielleicht sollte ich mich auch mal um ein Paar Bäume kümmern.


Gruß von Olli


Über einen Besuch in meinem Kellerland würde ich mich freuen:
viewtopic.php?f=64&t=110273


 
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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2324 von wulfmanjack , 05.10.2019 09:08

Hallo Hubert,

was Du da mit Deinen Selbstbaugleisen anstellst ist schon ein wahrer . Ich ziehe mal wieder meinen imaginären Hut.

Die Grundidee mit Deiner Stadtzeile . Leicht erhöht und mit einer Mauer optisch getrennt, wird das eine schöne Wirkung haben. Das kann man jetzt bereits bei der ersten Stellprobe sehen.

Die Höhe der Häuser kannst Du mMn grundsätzlich so lassen. Vielleicht hast Du auch das ein oder andere Gebäude, das etwas niedriger ist. Es wäre interessant hier einmal die Wirkung zu sehen, wenn die jetzige Firstlinie durchbrochen wird. Das kommt aber auch sehr darauf an, ob da die Häuserzeilen noch weitergeführt werden.

Auch könntest Du einmal den Stadtsockel ein wenig erhöhen. Ob die Bahnhofstreppedann ein paar Stufen mehr hat......... geschenkt. Es geht dann hier um die Optik mit den vorbeifahrenden/stehenden Zügen.

Ich sehe schon..... Du wirst bei den Stellproben zum Hütchenspieler mutieren.


LG
Wolfgang

Link zu dem was mich seit längerem beschäftigt:
viewtopic.php?f=64&t=119219


 
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RE: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#2325 von Miraculus , 05.10.2019 09:44

Morgääähn Hubert,
zum Gleisbau brauch ich nichts mehr sagen, da wurde ja schon ausreichend GelobHubedied

Zur Stellprobe umso mehr. absolut verblüffend, welche grundlegend andere Wirkung erzielt wird, wenn da ein paar Häuser stehen. Das sieht schon im Provisorium extraklasse aus. Die höher gestellten Häuser sind eine wunderbare Idee, das optisch zu trennen, aber dennoch als Einheit wirken zu lassen.

Und deine Züge im Bogen stehend lassen einen wieder vergessen, welcher Maßstab gezeigt wird.

Ich seh schon, ich schließe mich MyFo an und Besuche die Mark. Wann ist nochmals Kaffeezeit?


LG


Peter

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