Ich habe Probleme mit flackernder Wagenbeleuchtung bei Digitalbetrieb . Es ist dieses schnelle,pulsierende Flackern des Digitalstroms. Man kann beim Zuschalten der Märklin CS2 dieses leise "zwischern" des Digitalstroms auch hören. In diesem Rythmus flackert auch die Wagenbeleuchtung. Im Stand flackert es mehr und während der Fahrt wird es etwas weniger- geht aber nicht ganz weg. Ich habe normale LED-Streifen verbaut mit Gleichrichter und dem üblichen 470 uF Kondensator für die "Weichenaussetzer" . Das pulsierende Flackern bekomme ich damit aber nicht weg. Hat das Problem noch jemand von Euch ? was könnte man verbessern an der Beleuchtungsplatine oder habe ich ein Problem mit der Stromeinspeisung ? Was könnte noch die Ursache sein ?
Ich danke Euch für jeden Tipp, den ich mal versuchen könnte.
Ich habe die Spannung über Schleifer und Rad.- Es ist kein Decoder dazwischen.
Ich habe mal gehört, dass es bei digital zu diesem schnellen flackern kommen kann. Abhilfe soll auch ein vorgeschalteter LM317 schaffen, der als Konstantstromquelle arbeitet. Hat das mal jemand probiert ? Eine Schaltung habe ich dafür auch gefunden ( http://www.christian-luetgens.de/eisenba...Schaltungen.htm Seite 10 - oder habt ihr noch eine Idee, wie ich das Flackern abstellen kann ?
Ich habe die Spannung über Schleifer und Rad.- Es ist kein Decoder dazwischen.
Ich habe mal gehört, dass es bei digital zu diesem schnellen flackern kommen kann. Abhilfe soll auch ein vorgeschalteter LM317 schaffen, der als Konstantstromquelle arbeitet. Hat das mal jemand probiert ? Eine Schaltung habe ich dafür auch gefunden ( http://www.christian-luetgens.de/eisenba...Schaltungen.htm Seite 10 - oder habt ihr noch eine Idee, wie ich das Flackern abstellen kann ?
Danke für Eure Hilfe.
Frank.
Hallo "Mit einem LM317 als Konstantstromquelle kann man LED auch bei wechselnder Spannung gleichmäßig zum Leuchten bringen
Wechselnde Spannungen sind nicht dein Problem, sondern das Digitalflackern. Ein Brückengleichrichter, ein Elko - Problem gelöst.
Ich habe eine neue Erkenntnis !!!!! Ich hatte gesagt, dass die Wagenbeleuchtungen direkt am Schleifer und Rad angeschlossen sind.... Das stimmt soweit auch. - da flackert nichts, wenn ich ,einen 470uf Elko an den Gleichrichter anschließe.
Aber ich habe festgestellt, dass die gleichen Wagen anfangen zu flackern, wenn ich sie an einen Steuerwagen anhänge, wo sie die Beleuchtung von einem Tams FD-R Basic2- Decoder geschaltet wird.
Das gleiche Problem habe ich auch mit dem Brekina Schi-Stra-Schienenbus, wo ich über einen freien Aux-Ausgang am Decoder , eine eingebaute LED-Leiste ansteuer. Da ist ein Uhlenbrock-Decoder original drin verbaut .
Das Problem kommt offensichtlich über die Decoder !!! Habt ihr eine Idee , wo die Ursache sein kann ? Sonst werde ich versuchen den Decoderausgang über ein Relais zu schalten, was dann die LED-Beleuchtung ansteuert. -Aber vielleicht gibt es noch andere Möglichkeiten ?
Ich habe eine neue Erkenntnis !!!!! Ich hatte gesagt, dass die Wagenbeleuchtungen direkt am Schleifer und Rad angeschlossen sind.... Das stimmt soweit auch. - da flackert nichts, wenn ich ,einen 470uf Elko an den Gleichrichter anschließe.
Aber ich habe festgestellt, dass die gleichen Wagen anfangen zu flackern, wenn ich sie an einen Steuerwagen anhänge, wo sie die Beleuchtung von einem Tams FD-R Basic2- Decoder geschaltet wird.
Das gleiche Problem habe ich auch mit dem Brekina Schi-Stra-Schienenbus, wo ich über einen freien Aux-Ausgang am Decoder , eine eingebaute LED-Leiste ansteuer. Da ist ein Uhlenbrock-Decoder original drin verbaut .
Das Problem kommt offensichtlich über die Decoder !!! Habt ihr eine Idee , wo die Ursache sein kann ? Sonst werde ich versuchen den Decoderausgang über ein Relais zu schalten, was dann die LED-Beleuchtung ansteuert. -Aber vielleicht gibt es noch andere Möglichkeiten ?
DANKE
Grüße Frank.
Ganz normal, wenn der Rückleiter über Schienenmasse erfolgt. Als Rückleiter Decoderplus verwenden.
Abschließend noch einmal vielen Dank an alle im Forum, die mir geholfen haben. Ich habe jetzt den Aux-Ausgang des Decoders, der das Flackern letztlich verursacht hat, über ein Relais angesteuert und habe auf den Schaltkontakt des Relais einen direkten Draht zum Schleifer gelegt. Seitdem ist Ruhe - kein Flackern mehr !!!
Ich habe eine neue Erkenntnis !!!!! Ich hatte gesagt, dass die Wagenbeleuchtungen direkt am Schleifer und Rad angeschlossen sind.... Das stimmt soweit auch. - da flackert nichts, wenn ich ,einen 470uf Elko an den Gleichrichter anschließe.
Aber ich habe festgestellt, dass die gleichen Wagen anfangen zu flackern, wenn ich sie an einen Steuerwagen anhänge, wo sie die Beleuchtung von einem Tams FD-R Basic2- Decoder geschaltet wird.
Das gleiche Problem habe ich auch mit dem Brekina Schi-Stra-Schienenbus, wo ich über einen freien Aux-Ausgang am Decoder , eine eingebaute LED-Leiste ansteuer. Da ist ein Uhlenbrock-Decoder original drin verbaut .
Das Problem kommt offensichtlich über die Decoder !!! Habt ihr eine Idee , wo die Ursache sein kann ? Sonst werde ich versuchen den Decoderausgang über ein Relais zu schalten, was dann die LED-Beleuchtung ansteuert. -Aber vielleicht gibt es noch andere Möglichkeiten ?
DANKE
Grüße Frank.
Hallo , Jogi hier
Das heißt also : Du schließt eine LED Leiste MIT Gleichrichter am AUX eines Decoders und an Masse ( Rad / Schiene ) an .??
Ich habe am AUX-Ausgang erst ein Relais geschaltet. Der Schaltkontakt schaltet dann + vom Schleifer auf die LED-Leiste. Richtig so ? - auf jeden Fall besser über ein Relais schalten ?- wegen der sonst fehlenden Halbwelle und zum Schutz des Decoders, falls auf die Kupplung bei einem Crash das Gleis berührt ?
Ich habe am AUX-Ausgang erst ein Relais geschaltet. Der Schaltkontakt schaltet dann + vom Schleifer auf die LED-Leiste. Richtig so ? - auf jeden Fall besser über ein Relais schalten ?- wegen der sonst fehlenden Halbwelle und zum Schutz des Decoders, falls auf die Kupplung bei einem Crash das Gleis berührt ?
Habe ich das richtig verstanden ?
Vielen Dank.
Grüße Frank.
Ja , genau . Das andere Bein der LED Leiste geht an Masse ( Rad , Schiene)
Falls Du zweifel hast , schau nochmal auf Ingos Seite . Link weiter oben .
ich habe nun dieses Thema aufmerksam gelesen und ich habe nun ein paar Fragen. Ich bin im übrigen aktuell mit der „neuen Technik“ etwas überfordert. Ich Programmiere zwar selber Mikrocontrolle und mit diesen auch I2C Bus System aber hier bin ich nun doch überfordert.
Vorab ich habe das Märklin Set 29221 und ein paar ca. 40 Jahre alte Wagons aus meiner Kindheit, davon einer mit einer Schlussbeleuchtung. Diese blinkt/flackert im Stand und während der Fahrt).
Ich habe hier jetzt mehrfach gelesen, dass ein Gleichrichter (ich würde mich für einen B4U Gleichrichter entscheiden) benötigt wird. Nun stelle ich mir die Frage wozu benötige ich bei einer Gleichspannung mit digitalen Signalen einen Gleichrichter? Was soll der Gleichrichter gleich richten? Meines wissen führt er in einem Gleichspannungssystem nur zu Spannungsabfällen, die der Diodenspannung (0,7V bzw. Bei b4u 1,4V) beträgt. Der Kondensator macht für mich schon mehr Sinn, da dieser die digitalen „Störungen“ glättet.
Was müsste ich jetzt tun, damit die Beleuchtung nicht mehr blinkt oder flackert?
Ich bedanke mich für eure Mühewaltungen und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Patrick Eydt
Anliegend Bilder von der Spannungsquelle, dem Controler und dem Wagon mit originaler Platine im Wagen inneren.
Hallo Patrick, das Netzteil der Zentrale liefert zwar Gleichstrom, daraus macht die Zentrale dann aber eine rechteckförmige Wechselspannung. Also Brückengleichrichter und auch einen Puffer-Elko mit Vorwiderstand. Im Forum gibt es bestimmt so ca 100 Schaltungsvorschläge
Gruß Henning
Ep. III, HO 2-L, Intellibox, Piko SmartController, TrainController 9s meine Anlage Mühlenkamp
Zitat von erzbahner im Beitrag #16Hallo Patrick, das Netzteil der Zentrale liefert zwar Gleichstrom, daraus macht die Zentrale dann aber eine rechteckförmige Wechselspannung. Also Brückengleichrichter und auch einen Puffer-Elko mit Vorwiderstand. Im Forum gibt es bestimmt so ca 100 Schaltungsvorschläge
Ich danke dir für die Informationen. Dann werde ich mich mal belesen. Jetzt stellt sich mir nur die Frage, möchte ich später mal die Zug Beleuchtung schalten oder nicht, also ein Decoder verwenden.
Welches Protokoll wir eigentlich verwendet, vielleicht kann ich mir ja selber mittels Mikrocontroller was programmieren, wobei fertig dürfte billiger sein😅.
Noch einmal danke, hätte auch das Osziloskop aus dem Keller holen können 😅. Dann hätte ich das wohl mit der Eechteckwechseldpannung selber herausfinden können.
Das "Digitalflackern" hätte ich gern mal erklärt bekommen, denn wer das sieht, dürfte ein Wunder der Natur sein.
Das DCC Signal arbeit mit einer Frequenz von 5 bis 9 KHz. So eine Frequenz zu sehen, ist das menschliche Auge nicht in der Lage. Schon bei Monitoren/Fernsehern mit 120 Hz Bildwiederholfrequenz ist schon das Ende der Fahnenstange des Sichtbaren erreicht, für die meisten schon weit überschritten, selbst oberhalb 60 Hz ist es schon schwer, ein Flackern zu sehen.
Wie soll die DCC Spannung also ein sichtbares Flackern verursachen, wer kann das erklären?
Zitat von Frank@CB im Beitrag #18Das "Digitalflackern" hätte ich gern mal erklärt bekommen, denn wer das sieht, dürfte ein Wunder der Natur sein.
Das DCC Signal arbeit mit einer Frequenz von 5 bis 9 KHz. So eine Frequenz zu sehen, ist das menschliche Auge nicht in der Lage. Schon bei Monitoren/Fernsehern mit 120 Hz Bildwiederholfrequenz ist schon das Ende der Fahnenstange des Sichtbaren erreicht, für die meisten schon weit überschritten, selbst oberhalb 60 Hz ist es schon schwer, ein Flackern zu sehen.
Wie soll die DCC Spannung also ein sichtbares Flackern verursachen, wer kann das erklären?
Naja, ich würde sagen, dass es sehr gut sichtbar ist. Leider kann ich hier keine Videos hochladen, sonst wäre bei meinen Bildern auch ein Video dabei gewesen.
Gern schicke ich es dir per PN oder so, sofern man es per PN hochladen kann.
OK, ich habe mich nur auf DCC bezogen, MM kenne ich nicht.
Allerdings habe ich mir mal die RCN-217 angeschaut. Der Railcom Cutout beträgt maximal 488 µs, da möchte ich bezweifeln, daß man den sieht, selbst wenn er regelmäßig auftritt, das Auge dürfte dafür zu träge sein. Praktisch gesehen, ich habe 2 Waggons mit LED Beleuchtung ohne Kondensatoren, das einzige Flackern/Flimmern tritt bei Kontaktverlust zum Gleis auf, stehen die Waggons mit Kontakt zur Schiene, ist nichts zu sehen, trotz permanentem "Zurotzen" durch Railcom Meldungen der Loks.
Ich bin sehr empfindlich wenn es kommt zu flackerndes Licht, nicht nur bei Modellbahn, aber auch an alle andere Stellen zb. Hecklicht von Autos, Bilder von Projektoren usw. Du soll nur froh sein, das du es nicht sehen kann, ich wünschen oftmals meiner Augen wie deiner war…..
Zitat von moppe im Beitrag #22Ich bin sehr empfindlich wenn es kommt zu flackerndes Licht, nicht nur bei Modellbahn, aber auch an alle andere Stellen zb. Hecklicht von Autos, Bilder von Projektoren usw.
Wenn du in der Lage bist ein Flackern im Bereich einer knappen halben Millisekunde wahrzunehmen bist du ein medizinisches Wunder. Eine korrekt mit wirksamem Pufferelko aufgebaute LED- Innenbeleuchtung kann nicht flackern und tut es auch nicht. Was aber bei LED-Beleuchtungen Flackern auslösen kann sind einzelne, halbtote LEDs. Gerade wenn LEDs unter grenzwertigen Bedingungen (Strom am Limit, beim Löten zu lange gebraten...) betrieben oder verarbeitet wurden. Vor dem endgültigen Aus flackern sie dann gerne noch eine Weile vor sich hin.
Ich habe inzwischen rd. 80 wagen beleuchtet mit dieser selbstbauschaltung: https://www.ingomoegling.de/Beleuchtung/...haltung_www.jpg Sie macht aus digitalstrom (mit flackern) normalen DC (durch den gleichrichter), überbrückt stromunterbrechnungen für mind. 1 sec. (durch den elko - auch 220µF reichen) und mit einem trimmpoti 25K zusätzlich vor dem led-streifen kann auch die helligkeit geregelt werden.
Hubert
Hat in den meisten wagentoiletten mit den geweissten fenstern platz.
zum digitalen Flackern folgendes: Bei mfx werden unter Umständen bis zu 4 Bytes am Stück zurück gemeldet. Das geschieht über Strompulse (nicht Spannung!) die ungefähr mit einer Frequenz von ca. 1kHz (je Bit) erfolgen. Bei ca. 4 Bytes je 8 Bit + Start-Bit usw. ergeben sich dann ca. 40ms (= ca. 25Hz) lange Pausen mit konstanter Spannung. Je nachdem wie es gerade mit den Bits ausgeht, sind die Pausen einmal bei positiver oder negativer Spannung. Je nach dem, wie rum "eine" Diode nun in die Zuleitung einer LED eingebaut ist, ist die LED dann immer wieder mal für diese ca. 40ms lang abgeschaltet. Und das sieht man dann als Flackern bei wiederholten mfx-Lesebefehlen! 25Hz bzw. 40ms lange Pausen ist für normale Augen schon deutlich sichtbar, besonders wenn der Zug mit dem Schlusswagen auch noch in der Kurve fährt. Dann wird der Lichtstrahl sozusagen wie bei einem Oszilloskop noch zeitlich gedehnt und man sieht das Flackern noch besser. Leider sind meine Augen trotz meines Alters wie die von Moppe immer noch recht schnell und ich kann da fast mitzählen. Ich sehe auch das Flackern des Bremslichts bei Nacht an Autos (Stichwort PWM)! Das zum Thema "Erklärung Flackern".
Gruß Fritz
P.S.: Hier der Link zum mfx-Protokoll-Dokument: https://skrauss.de/modellbahn/mdigital.html Es ist leider sehr trocken zum Lesen, aber das ist fast allen Protokollbeschreibungen zu Eigen.