RE: Kellerfotos: Märklin Digital-Anlage 6021

#1 von caseyjones , 12.02.2016 21:33

Hallo Gemeinde,

im Keller habe ich meine Märklin-Anlage H0 mal versucht zu fotografieren: Fujifilm X10, Beuchtung mit ca. vier Energiesparlampen, Stativ. Manchmal Zusatzblitz. Als Digital-Fotograf sehe ich mich als Anfänger und bin etwas unsicher mit dem neumodischen Zeugs.

Es ist eine Märklin-Anlage für intensiven Fahrbetrieb. So im Stil, wie wir vor 50 Jahren eine kleinere Anlage hatten: Gleise auf der Platte, keine Landschaft, keine Häuser. Ähnlich wie die Vorkriegs-Messeanlagen der Fa. Märklin. Häuschen, Landschaft und Grünzeug galten in meiner Familie als kitschig; ausserdem war für uns damals allein das Märklin-Material schon teuer genug. Die jetzigen Ausstattungsteile habe ich als Sammler "nachgeholt".

(1) Ein Blick aufs Gesamte: 5.00m x 1.10m; Verkabelung von oben "unterm Nadelfilz-Boden" zum vornliegenden Kabelkanal. Anschluß- und Lötarbeiten unter der Anlage gibts nicht - der Platz ist vom Material blockiert und bleibt unzugänglich. Und ich will es auf meine alten Tage nicht zu unbequem haben und über Kopf löten - das Verdrahten soll auch Spass machen! Rechts am Bildrand ist übrigens ein Entfeuchter zu sehen: wenn hier am Neckar draußen 80% - 90% rel. Luftfeuchte sind, soll es bei der Modellbahn wenigstens trockener sein! Das funktioniert gut, kostet allerdings enorm Strom. Dafür bleibt das viele Modellbahn-Material aber tip-top, da wären Schäden noch teurer (denke ich).


(2) Mehrstöckige Modellbahn in Ruhestellung: unten lagert Spur1-Material, in der Mitte ist die Märklin H0-Anlage betriebsbereit fix aufgebaut; oben ein abgestelltes Noch-N-Gelände mit meiner Z-Anlage


(3) Es hängt kein Pferdehalfter an der Wand, sondern etliche TrainSafe mit den betriebsbereiten Märklin Zügen sowie Röhren für N und Z Das System kann ich wärmstens empfehlen - leider teuer, aber es ist das Geld Wert!


(4) Ein Detail aus meiner nostalgischen "Holz-Siedlung" - unglaublich, welchen Charme diese alten (früher verschmähten) Teile ausstrahlen!


(5) Märklin-Digital "6021" in Motorola ist nach 25 Jahren zwar nicht das Neueste - das brauche ich auch nicht; ich bin Nostalgie-Fan. Das System läuft astrein, die Fahrzeuge sind "aus der Schachtel" - keine Umbauten oder Optimierungen. Ich wollte die schönen Steuergeräte mustergültig in einerausziehbarern Lade aufbauen, quasi wie im Märklin-Prospekt. Mit einem umsetzbarem Vierfachstecker kann in die Gleisanlage alternativ konventioneller Wechselstrom eingegespeist werden: je Strecke steht dann ein Trafo zur Verfügung. Digital ist es je ein Booster, während die Centralunit nur die Steuerung bestreitet. Alle Weichen und Signale werden digital geschaltet; ein Memory sorgt mittels Fahrstraßen-Aufruf für sicheren und einfachen Betrieb. Blockstrecken gibt es keine - die Züge werden einzeln über fünf control 80f individuell gesteuert, dabei mit Augenmass auf Abstand gehalten in dichter Zugfolge. Zwei Züge gleichzeitig auf jedem der beiden Streckengleise sind problemlos möglich; Streckenwechsel und Überholvorgänge im Bahnhof bringen zusätzlich Abwechslung. Das Überkreuzen der Züge auf der langen Viadukt-Brücke sieht immer wieder grandios aus; es sind ja ständig wechselnde Zug-Kombinationen in wechselnden Richtungen dort zu sehen. Unproblematischer, lebendiger Betrieb, aber stressig.


(6) Der linke Teil der 5.00m langen Anlage mit Lokabstellplätzen an der Schiebebühne. Das vollständige Gleisbild ist eine "Acht" (Brücke) mit Verbindungsstrecken, die einen fliegenden Wechsel der Strecken bzw. Richtungen ermöglichen. Unter der Brücke erstreckt sich eine Bahnhofsanlage mit Überholgleisen - nicht zu sehen, rechts außerhalb des Bildes. Inclusive der herangeführten Übergangsstrecke sind das mit einem kurzen Hausbahnsteig sechs Gleise.


(7) Hier wird ein Containerzug in den Trainsafe gefahren. Der wurde von vornherein griffgünstig eingeplant, für lange Züge mit max. 180cm, für kurze mit max. 135cm Länge. Im Hintergrund das Märklin Blech-Bahnhofsgebäude "Friedrichshafen-Kräusellack" mit vielen Kibri-Bahnsteigen und zwei großen Märklin Bahnsteigen, alle ebenfalls historisch aus den Fünfzigerjahren und aus Blech. Die schmalen von Kibri sind sehr Aufstell-freundlich wegen ihrer geringen Breite und im Kräusellack sehr schön! Zudem sind zwei verschiedene Längen im Sortiment: bringt Abwechslung, kriegt man immer passend hin.



( Der rechte Anlagenteil:Abstellgruppe mit vier Stumpfgleisen und "Nostalgie-Siedlung"; also alte Holzhäuschen. Links noch ein kleiner Märklin-Blechbahnhof (da blieb das alte Gebäude aus Zeiten vor dem Neubau von Friedrichshafen stehen, sage ich mal - der war mir zu schade zum Wegstellen).


Das Anlagen-Konzept ist "Nostalgie", das Material eher Neuzeit: Märklin C-Gleis, Motorola-Digital; Rollmaterial Märklin 1985 bis aktuell (meine Alt-Märklin RE 800 bleibt in der Vitrine). Die dreifache Blechbrücke am rechten Anlagenende sehe ich quasi als Gebäude an; da fährt kein Zug nach Nirgendwo. Die gefällt mir einfach als Staffage.

Leider muß ich die ganze Chose im Herbst abbauen wegen Umzug! Geplant ist ein Wieder-Aufbau auf dann nurmehr 4.10m Länge, mit gleichem Konzept: denn da ist ein irrer Betrieb möglich. Und das macht Spaß, ein toller Anwendungsfall für digitalen Mehrzugbetrieb mit digital gestellten Weichen bzw. Fahrstrassen.

Ein Gleibild-Stellpult brauche ich nicht - ich schaue auf die Anlage und richte mich nach den dortigen Signalen. Das sind Formsignale (Fleischmann) dort, wo ich die Stellung von der Rückseite erkennen muß. Ansonsten sind alle Signale in Fahrstrassen eingebunden. Schließlich will ich meine Züge beobachten und keine Bildschirme - also richtig "alte Modellbahn" nach alter Väter Sitte. Digitale Geräusche brauche ich da natürlich auch keine. Und so bin ich mit meinen gesammelten Loks sehr zufrieden und werde nicht traurig, wenn Tante Märklin immer wieder "verbesserte" Modelle mit 100 Spielfunktionen rausbringt.

Vielleicht gefällt Euch das - Uli


 
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RE: Kellerfotos: Märklin Digital-Anlage 6021

#2 von barnie72 , 12.02.2016 21:47

Hallo Uli,

wie sich das für einen Puristen gehört, fasse ich mich kurz: einfach schön!

VG
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https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?...133593&start=25


 
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RE: Kellerfotos: Märklin Digital-Anlage 6021

#3 von caseyjones , 15.02.2016 22:55

Hallo zusammen,

meine 6021er Diogitalsteuerung läuft wieder wieder bestens (siehe viewtopic.php?f=5&t=134013&p=1502399#p1502399),
auf meiner Märklin C-Gleis-Anlage kann ich wieder die Fahrsterassen schalten und dichten Fahrbetrieb machen. Fünf control 80f stehen bereit!

Jetzt gibt es einen Blick auf die obendrauf abgestellte Z-Anlage 140x80cm: ein ursprünglich für N vorgesehenes aber gründlich umgebautes Fertiggelände der Fa. Noch. Analoger Fahrbetrieb mit Stopweichen, wie bei N üblich. Dasist realisiert mit parallel zur Weiche geschalteten Relais, wobei mit Lichsignalen auch gleich kurze Fahrstrassen realisiert wurden: Relais-Logik nach alter Väter Sitte mit Industrie-Kartenrelais, teilweise 4 Umschaltkontakte am bistabilen Relais. Die detaillierte Ausgestaltung als US-Anlage ist noch in Arbeit; die wenigen Häuser sind als Stellprobe zu verstehen. Eigentlich macht mir das ewige Ausprobieren mehr Spass, als eine fertige Anlage anzugucken!







Viel Spaß beim Angucken für alle Zetties! Vielleicht empfindet Ihr auch, dass die auf N angestellten Größenverhältnisse der Landcshaft eine besondere Weiträumigkeit und Großzügigkeit bewirken - anders als die üblicherweise dichtgedrängten Z-Gelände von Noch wie Cortina. Der Umbau mit Fräse und Säge mit anschliessender, neuer Aussteifung machte übrigens mehr Arbeit als ein komplett neuaufgebautes Anlagengerüst, hatte ich den Eindruck.Also nicht nachmachen!

Engagierte Zetties treffen sich am 16. + 17. April zum ZFI-Event in Altenbeken : Z-Freunde-Internatioal !

Uli


 
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RE: Kellerfotos: Märklin Digital-Anlage 6021

#4 von Arcon , 15.02.2016 23:06

Mit den langen Zügen sieht die kleine Anlage richtig weitläufig aus. Tolle Idee.
Selbst die merkwürdigen Noch-Felsnachbildungen sehen für eine Amerikaanlage fast realistisch aus. Eine Trestle-Brücke in der Mitte wäre ein i-Tüpfelchen....


NeTTe Grüße
Arcon
(Im Sommer im Garten in Spur G und im Winter drinnen mit Spur TT - alles digital)


 
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RE: Kellerfotos: Märklin Digital-Anlage 6021

#5 von caseyjones , 16.02.2016 13:13

Trestle - stimmt! Die große, freie Spannweite einer Bogenbrücke macht als Talübergang meistens wenig Sinn. Es sei denn, der Talgrund wäre ungeeignet für Fundamente. Aber bei amerikanischen Strecken vor 1900 spielte das wohl kaum eine Rolle. Ich sage mal, meine Anlage spielt ca. 1950 (weil ich viele F7 habe), und da hat man alte Trestles schon ersetzt gehabt.

Eines allerdings war mir wichtig: ein obenliegendes Tragwerk, das man in Wahrheit bei Talübergängen auch nicht anwendet, um die Pfeiler kürzer halten zu können. Auf der Modellbahn hat man meist keine realistischen Höhen, und daher möchte ich den knappen Freiraum unter dem Gleis auch wirklich frei halten. Die schönen Fischbauchträger verwende ich deshalb auch nirgends. Um die Maßstabs-Illusion nicht zu stören, kommen bei mir keine Gebäude oder Bäume unter die Brücke! Auch wirklich "maßstäblich-große" oder vom Vorbild her große Gebäude versage ich mir. Kleine Buden lasen die Weite eher weit erscheinen als ein großer Fabrik-Komplex. Jedenfalls auf einer Kleinanlage.

Uli


 
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RE: Kellerfotos: Märklin Digital-Anlage 6021

#6 von zspurusa ( gelöscht ) , 16.02.2016 19:28

Sieht gut aus deine Anlage
Was für einen Bahnhof hast Du da verbaut neben dem Bhf Dörnau?
MfG Matze


zspurusa

RE: Kellerfotos: Märklin Digital-Anlage 6021

#7 von LucMB , 16.02.2016 20:09

Hallo Uli

Die H0-Anlage ist ganz nach meinem Geschmack

Ich plane derzeit etwas ähnliches, siehe viewtopic.php?f=24&t=134140

Wäre es dir möglich, ein Foto der gesamten Anlage einzustellen? Quasi als Gleisplan?

Vielen Dank
Luc


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RE: Kellerfotos: Märklin Digital-Anlage 6021

#8 von caseyjones , 16.02.2016 22:48

Hallo Matze,
der Bahnhof auf der Z-Anlage ist ein amerikanisches Resin-Fertigmodell, fertig bemalt. Habe ich auf einer Ausstellung von einem Händlerspezialisten für US-Material (Marsilius); der Bahnhof ist glaub-ich nicht mehr liefrbar. Stilmäßig ist der im Südwesten der USA anzusiedeln, also passend zur SantaFé-railroad (nach meinem Stilempfinden). Solche Resin-Gebäude (aber nicht so schön, außerdem unbemalt) gab es auch in Märklin US-Startpackungen: schön klein, daher gut für den Eindruck von "Weite". Die kommen auch noch auf meine Anlage.

Hallo Luc,
einen Gleisplan der 5.00n H0-Anlage habe ich in Papier irgendwo. Den müßte ich vlt. knipsen, um ihn einigermassen hier einzustellen. Scannen geht bei mir nicht. Ein Foto der Gesamtanlage ist am Anfang des Tröt eingestellt - aber da erkennst Du dasGleisbild nicht, weil ich wegen der Kellerdecke nicht von hoch oben fotografieren kann

Uli


 
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RE: Kellerfotos: Märklin Digital-Anlage 6021

#9 von zspurusa ( gelöscht ) , 17.02.2016 17:22

Hallo Uli
Danke für die schnelle Antwort.
Hab bei Google noch nichts gefunden kannst Du bitte mal ein paar Fotos machen vielleicht kann ich es nachbauen

Mfg Matze


zspurusa

RE: Kellerfotos: Märklin Digital-Anlage 6021

#10 von caseyjones , 17.02.2016 23:40

Hallo Matze, jetzt fiel es mir wieder ein:

Guck mal unter "AZL Structures - Zscale Monster" (nix google!). Da ist der Bahnhof angeboten, der freight shed ist auch dabei (nicht auf meinem Anlagen-Foto aufgestellt, der ist noch im Fundus). Aber: Sold Out :-[ . Mit den dortigen Nummern etc. kannste ja mal in der Bucht probieren, vlt. nicht nur in Deutschland. US-Bahner sind halt international Uli


 
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RE: Kellerfotos: Märklin Digital-Anlage 6021

#11 von zspurusa ( gelöscht ) , 18.02.2016 17:19

Hallo Uli
Da hätte ich mal genauer schauen sollen bestell meine Loks und kleine Sachen da top Versandkosten für US . Auf der Rechnung steht auch nie das Porto ist super für die MwSt beim Zoll


zspurusa

RE: Kellerfotos: Märklin Digital-Anlage 6021

#12 von caseyjones , 10.03.2016 12:43

Hallo Gleisplan-Freunde,

jetzt habe ich einen Scan und versuche das Bild mal hochzuladen:


Das ist nicht die Anlage, so wie sie fotografiert wurde - sondern ein projektierter Umbau: von 5.00m Länge reduziert auf 4.00m. Leider muß ich den Platz wechseln (Umzug), und da kann die heute sehr großzügige Anlage leider nicht so bleiben.

Entsprechend den theoretischen Überlegungen des guten alten Ing. Dr. Strauß ("Märklin-Bahn" der vierziger, fünfziger Jahre - weinrotes Buch) habe ich möglichst wenige "gebogene Schienen" verwendet. Leider müssen aber an den Enden die Bögen dreigleisig sein, weil ich sonst nicht mit der Steigung zurecht komme. Da war der alte Plan großzügiger. Und unter 4.00m geht bei diesem Konzept gar nichts. Immerhin gibt es auf "doppelgleisiger Hauptstrecke" einen beliebig dichten Fahrbetrieb, wobei permanent über die Überleitungsstrecken die "Drehrichtung" eines jeden Zuges geändert werden kann. Also etwas für Betrieb- oder Spielbahner.

Übrigens: max. Zuglänge 175cm (5 D-Zugwagen 27cm + Lok BR 01) aus dem Trainsafe, oder "Normalzüge" aus dem 135er Trainsafe (z.B. Güterzug mit BR 55, oder V160 + 4 Umbauwagen, etc.). Die kurzen Züge schaffen bei dichtem Fahrbetrieb einen deutlichen großzügigeren Eindruck, schon heute auf der längeren Anlage.

Uli


 
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RE: Kellerfotos: Märklin Digital-Anlage 6021

#13 von caseyjones , 10.03.2016 12:50

Nachdem es so schön klappte mit "picr.de", kommen jetzt noch der Plan wie die Anlage heute ist:



Man sieht daß ich ein Freund des Bleistifts bin - nix Gleisplan-Software! Die Anlage ist - typisch für das C-Gleis - spielerisch entwickelt und optimiert, mit vielen Stellproben. Natürlich war die Entwurfs-Idee vorher klar. Aber die genaue lage der Brücke, die Rampen-Längen, die Position von Brücken-Pfeilern und Bahnsteigen wurde 1:1 in der Realität ermittelt. Schließlich ist Modellbahn doch irgendwie ein Spielzeug, oder??

Etwas ernster sind die Überlegungen zu den Fahrstraßen. Denn wenn 5 Züge gleichzeitig über die Pukos rauschen, dann will ich per Memory mit einem einzigen Tastendruck den Zug ins richtige Bahnsteiggleis befördern. Und an den Überleitungen will ich eine signalisierte Stopweichen-Funktion haben.




Entschuldigung - die Uploads sollten um 90° gedreht sein, beim Gleisplan fehlt ein Stück - ich bring es nicht besser hin, leider.
Jedenfalls will ich zeigen, daß die kleinen Fahrstarßen erstmal graphisch klargestellt sind, dann in einem "Pünktchendiagramm" sämtliche Keyboard-Tasten erfasst sind, und anschließend ist die Reihenfolge der zu drückenden roten oder grünen Knöppchen festgelegt.

Die Eingabe war dann einen Kleinigkeit. Vor allem der Gedächtnis-Verlust des Memory nach langer Betriebspause war leicht zu verschmerzen.

Uli


 
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RE: Kellerfotos: Märklin Digital-Anlage 6021

#14 von wulf43 , 10.03.2016 19:19

Hallo Uli,
Deine Anlage erlaubt bei der Größe einen interessanten Spielbetrieb. Sehr schön. Auch ich greife zu Bleistift, Zirkel und Lineal, wenn es um die Planung geht. Die 6021 hat doch das notwendige Potenzial und steuert alle wichtigen Funktionen. Beeindruckend ist auch Deine Steuerzentrale. Sehr akkurat! Hier noch ein Tipp: Falls Du doch mal etwas unter der Anlage Verkabeln musst, verwende Aderendhülsen und Lüsterklemmen. Löten ist nicht notwendig.
Gruß wulf43


Meine Anlage: Modellbahnprojekt "unendliche Geschichte"
http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=64...513940#p1509012


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RE: Kellerfotos: Märklin Digital-Anlage 6021

#15 von caseyjones , 12.03.2016 22:46

Hallo Wulf,
danke für den Tip. - Aber ich kann gar nichts UNTER der Anlage verkabeln: da liegt ja mein Material, siehe Fotos!

Ich habe grundsätzlich alle Anschlußkabel mit "Löt-Stößen" (in Schrumfschlauch) vor Montage der Teile verlängert. Ausnahmslos ALLE Anschlüsse laufen unter der "Bodenmatte" in quasi Kabelkanälen (Leistenzwischenräümen) zum vorderen Anlagenrand in einen größeren Sammel-Kabelkanal; da drinnen zu einem "Anschlußboard", ausgeführt als Schubladen-Brett. Dort sind alle Decoder, Verteilerklemmen, etc. in bequemster Zugänglichkeit platziert, sodaß das Arbeiten im Sitzen bei gutem Licht Spaß macht. Decoder-Programmierung, Änderung von Zuordnungen etc. sind einfach und jederzeit ausführbar. Auch nachträgliche Verdrahtungen gehen per Zugband "oberirdisch" vonstatten. Das Arbeiten soll doch schon Laune machen, nicht nur das Fahren. Schließlich ist man nicht mehr der Jüngste . . .

Vom Anschlußboard gehen nur noch die wenigen Hauptleitungen zu der im Foto sichtbaren Steuerzentrale. Eine klar strukturierte verkabelung war mir viel wichtiger als kurze Leitungslängen.

Uli


 
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RE: Kellerfotos: Märklin Digital-Anlage 6021

#16 von caseyjones , 29.07.2016 11:27

Hallo rundum,

kurze Meldung zu meinen "Kellerfotos":

die könnte man heute nicht mehr knipsen. Der Analgenabbau H0 ist in vollem Gange. Skeptisch war ich wegen der alten C-Gleise.

Mein Ergebnis: KEIN Funktionsgleis (Weiche, DKW, Entkuppler) wurde beschädigt! Alle Kunststoff-Nasen blieben dran.

Bei den Gleisen je EIN Rastnasen-Abbruch bei weniger als 1% der Gleisstücke. - Größter Schaden: Ein 18cm-Gleis fiel auf den steinernen Kellerfußboden: da brach eine Ecke der Böschung weg.

Meine Anlage stand seit ca. 14 Jahren immer wohltemperiert bei Raumtemperatur; der Abbau erfolgte an warmen Tagen. Grundsätzlich wurden alle Gleisstücke sorgfältig (d.h. schnell und kräftig) über die Schienenköpfe nach oben gerade weggeknicht, so wie es die Anleitung vorschreibt.

Edit Juni 2020: Inzwischen gab es doch einige Brösel oder Bruch bei Wiederaufbau der Anlage bzw. dortigen Änderungen: die Bogenstücke im R3 waren problematisch. Eine Empfehlung zum Kleber: Technicoll 8008 (bei Conrad); war Empfehlung aus einem anderen Thread. Märklinisten schmeißen nicht gern was weg!

an unsere Tante in Göppingen. - Uli


 
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