war mal wieder in Werdohl (an der Strecke Hagen - Siegen) und hatte endlich ein bisschen Zeit, die besondere Situation der Brücke der B236 vor dem östlichen Tunnelportal (östlich vom Bahnhof Werdohl) näher zu betrachten. Das Wetter habe ich mir nicht ausgesucht, daher lichttechnisch nicht optimal.
Der Blick von der Straßenbrücke vor dem östlichen Tunnelportal in Richtung Osten, der Lenne entlang. Oh, da ist ja noch ein Anschluss.
Die Brücke ist tatsächlich nur so hoch, dass sie gerade über die Bahnstrecke führt.
Hier kann man den Abstand zwischen Straßenbrücke und Tunnelportal erkennen und
wie knapp das ganze ist.
Die Lenne biegt zusammen mit dem Anschlussgleis ab.
Dieser Anschluss ist wohl schon lange nicht mehr in Betrieb.
Alles ist überwuchert.
Insgesamt sind drei Gleise auszumachen.
Und wenn man sich umdreht erblickt man eine fast kreisrunde, geteerte Fläche in den verlegten Steinen, die wohl eine ehemalige Wagendrehscheibe abdeckt.
Ich habe als ehemaligen Eigentümer "Thyssen" im Hinterkopf, oder liege ich damit völlig falsch?
Ein Gleis von der Wagendrehscheibe ging wohl auch über die Lenne.
Noch ein Blick auf das ehemalige Gleis zwischen den Gebäuden. Platz war hier keiner. Entweder die Bahn oder der LKW.
Diese Verbindung zwischen dem Rillen- und normalen Gleis ist auch nicht ganz so sauber verlegt.
Vielleicht findet der eine oder andere eine Anregung zur Umsetzung im Modell, vor allem für das direkt an der Brücke liegende Ostprotal des Tunnels.
Gruß, Heinz
Tried to reduce to the max Ich weiß, nicht immer einfach, aber einfach kann ja jeder. Was noch fehlt? "Ein Sack voll Zeit"
Hallo Heinz, das ist das ehemalige Thyssen Federnwerk. Hab da früher oft Blattfedern und Stabis für DB in Kassel geladen! Die Bahnlinie geht 20 Km südlicher ca. 60 Meter bei mir am Haus vorbei, Gott sei Dank ist eine Tennishalle dazwischen so das ich Tagsüber kaum was mitkriege, nur nachts hört man etwas was mich aber nicht stört. Paralel zum Bahndamm geht hier auch das Gleis auf das Betriebsgelände der Fa. Thyssen Finnentrop. Gruß Werner
in Werdohl bin ich oft umgestiegen - früher (™). Mit dem Schnellbus den Berg rauf, heimwärts. Gegenüber dem Bahnhofsgebäude liegen die Anlagen von Vossloh Fahrwegtechnik; an Thyssen erinnere ich mich nicht direkt. Obwohl mir das Gebäude bekannt vorkommt.
„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“ Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.
[quote="Erich Müller" post_id=1524666 time=1458641608 user_id=26147]... Wo auf dem Plan aus sporwegen.NL ist denn dieser Anschluss zu finden? So lange ist er noch nicht außer Betrieb, die Weiche im Stammgleis ist schließlich noch da... http://www.sporenplan.nl/figuren/tekenin...197_Werdohl.jpg [/quote]Hallo Erich,
Asche auf mein Haupt. Ein komplett übersehener Post. ops:
Ob die Frage jetzt noch interessiert? Ich beantworte sie trotzdem: Der Anschluss zweigt vor dem Tunnel aus Richtung Finnentrop ab, ist also auf dem Gleisplanausschnitt von Sporenplan nicht zu finden, weil rechts von dem Tunnel.
Gruß, Heinz
PS: Dann kann ich endlich den noch gespeicherten Entwurf von dem Beitrag löschen.
Tried to reduce to the max Ich weiß, nicht immer einfach, aber einfach kann ja jeder. Was noch fehlt? "Ein Sack voll Zeit"
die Brücke scheint noch recht neu zu sein. In einem Plan von 1990 war da noch ein Bahnhübergang direkt am Tunnel. Wenn ich das Po40 richtig interpretiere, gab es da auch einen Schrankenposten:
Viele Grüße Dirk
Rheinfort Eingleisig/elektrifiziert am Niederrhein (Ep V/VI)
Rheinfort-Kapellen Frei nach "Kirchen an der Sieg" und mit Selbstbauweichen (Ep V/VI)
[quote="ET 65" post_id=1845820 time=1529829284 user_id=6560] Ob die Frage jetzt noch interessiert? [/quote]
Und ob! Vielen Dank für die Antwort.
Freundliche Grüße Erich
„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“ Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.