🇦🇹 Vom Vorort ins Waldviertel

#1 von Lohengrin_Wien , 05.03.2016 17:33

Grüß Euch!

Es wird jetzt einmal Zeit, meine Anlagenpläne vorzustellen.

Die Eckdaten:

Ort der Handlung:
Stadtrand von Wien, Waldviertel

Art der Strecken, Historie:
Fiktiver ,,Außenposten'' der Wiener Stadtbahn, zur Erbauungszeit wurde das alte Heizhaus aus den 1870er-Jahren mit einem neuen Rundschuppen ergänzt, auch die typische Architektur von Otto Wagner ist noch großteils vorhanden. Eine (eingleisige) Fernstrecke und eine Nebenbahn führen weiter. Es wurde in den letzten Jahrzehnten die Strecke rückgebaut, mittlerweile ist auch die Zulaufstrecke nur mehr eingleisig, auf der Fernverkehr, Nahverkehr und ein bescheidener Güterverkehr auf die Nebenbahn läuft.
Auf dem mittlerweile kaum noch betrieblich genutzten Heizhausareal hat sich ein kleines, aber feines Museum etabliert.
Die Fernstrecke und Teile des Nahverkehrsbereiches sind elektrifiziert.

Die Nebenbahn führt eingleisig ins Waldviertel, nach Drosendorf, unterwegs gibt es eine Haltestelle, an der Talstation einer Zahnradbahn.

Vorbilder:
Der Vorortbahnhof ist frei erfunden. Die Architektur ist der von Otto Wagner für die Wiener Stadtbahn entworfenen nachempfunden.
Die Nebenbahn endet in Drosendorf, dieser Bahnhof wird in maßstäblicher Länge gebaut.
Die Zahnradbahn-Talstation hat das Vorbild ,,Parsch'' der (nicht mehr existierenden) Gaisbergbahn in Salzburg. Nach Möglichkeit der Quellen wird auch hier größtmögliche Vorbildtreue angestrebt.

Stromsystem, Baugröße:
2-Leiter Digital, H0

Gleise:
Weinert, Tillig, Eigenbauweichen

Betriebsparameter:
Mindestradius 1250 mm mit Übergangsbögen, 1500 mm ohne Ü.(Weichen)
Maximalsteigung 20 ‰

Bahnverwaltung:
ÖBB, Museumsfahrzeuge, v.a. kkStB

Zum Konzept:
Es gibt außer den genannten Bahnhöfen außerdem in der Fernstrecke noch 2 Schattenbahnhöfe mit jeweils 6 Durchgangsgleisen, 2 Kopfgleisen und Kehrschleife je Richtung.
Die Fernstrecke ist daher in 3 Arten befahrbar:
Rundkurs, Wendezugbetrieb, Rückkehr aus jeweils derselben Richtung.
Als Schema schaut das so aus:



Das ganze spielt sich in 2 Kellerräumen ab, auf deren Austrocknung ich noch warten muß, hoffentlich kann dann im Sommer verputzt werden. Baubeginn der Anlage wird also irgendwann im Herbst sein.

Gleisplan gibt es auch schon:
Ich habe die Gleise in ,,Ebenen'' sortiert, obwohl das eher schwer ist. Die Ansicht ,,Oberfläche'' enthält allerdings sämtliche im landschaftlich auszugestaltenden Bereich sichtbaren Gleise, unabhängig von der Höhe.
Der Raster ist 50 cm, die dickeren Linien 1 m.


Die unterste Ebene mit dem unteren Schattenbahnhof. In der Mitte die Wendel mit r=1250 mm. Die Kehrschleife dieser Richtung befindet sich noch unter der Wendel.


Der obere Schattenbahnhof, dessen Kehrschleife im Mauerdurchbruch fast tangential zwischen die Wendelgleise durchgeführt wird.


Die Oberfläche. Höhe der Gleise ist jeweils codiert. Der Kreis mit ,,70 cm'' in der Mitte zeigt die Größe des Gangbereiches an.


Die Höhe rund um 150 mm. Hier sind nur die verdeckten Gleise der nach Drosendorf ansteigenden Nebenbahn zu sehen.


Und hier geht die Nebenbahn noch weiter hinauf. Der Endbahnhof Drosendorf ist in der ,,Oberfäche'' zu sehen.

Für konstruktive Anregungen bin ich immer offen!
Das Gesamtkonzept steht aber so. Details werden sicher noch viele geändert.

Mir ist bewußt, daß das ein ziemlich ausuferndes Projekt wird.
Aber zu Weihnachten wird es fertig sein. Das Jahr laß ich aber offen......


LG

Martin.


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zuletzt bearbeitet 27.01.2022 | Top

RE: Vom Vorort ins Waldviertel

#2 von MiGi , 05.03.2016 19:02

Hallo Martin

dieses kleine Bahnprojekt mit ca. 12x5m über zwei Räume hört sich interessant an.
Hoffe die Räume sind bald trocken, das wir mehr bekommen.
Zielvorgabe Weihnachten 20xx ist gut einzuhalten.
Viel Spass weiterhin.


Mit freundlichen Grüßen,

Michael

Doppeltraktion: https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=111&t=171902


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RE: Vom Vorort ins Waldviertel

#3 von Transalpin , 08.03.2016 00:58

Hallo Martin,

das Projekt klingt nach viel Arbeit!
Mir gefällt der Plan, er verspricht viel Abwechslung.
Welche Epoche wird denn gefahren (jetzt bis auf die Museumsbahnen)?
LG aus Tirol,

Bahram


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RE: Vom Vorort ins Waldviertel

#4 von Lohengrin_Wien , 09.03.2016 04:45

Gefahren wird das, was da ist......
Im Ernst:
Hauptsächlich doch eher modern.
Vor ca. 8 Jahren hab ich nach dem Tod meiner Großmutter die sehr weit gefaßte Sammlung meines Großvaters bereinigt und mir alles Österreichische und ein paar andere Schmankerln behalten. Das ist hauptsächlich Epoche 4 gewesen, ein paar Stücke auch 3.
Selbst angeschaft habe ich ausschließlich Epoche 5 und 6 - Fahrzeugen, außerdem museumsbetriebtaugliche Fahrzeuge aller Epochen.
Der Fahrbetrieb wird also gemischt Epoche 4-6 werden, alles Andere ist Museumsbetrieb.
Ich achte mehr auf handwerklich gute Gestaltung als auf eng ausgelegte Zeitepoche. Sonst müßte ich konsequenterweise mir einen einzelnen Betriebstag aussuchen..... Ich kenne aber tatsächlich jemanden, der das wirklich macht, auf einer Anlage mit schweizer Thema.
Wie man an den im Bahnhof Drosendorf eingezeichneten Gebäuden auch erkenne kann, wird auch dieser sicher mit Heizhaus (1993 abgebrannt und dann abgetragen), den kleineren Nebengebäuden und noch betriebener Schüttgutverladung gebaut werden. Trotzdem wird es vorkommen, daß sich ein Wendezug mit einer 2016 dorthin verirrt.
Wenn man so will, wird die Anlage eine Art Freilichtmuseum sein.......

LG

Martin.


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RE: Vom Vorort ins Waldviertel

#5 von Transalpin , 09.03.2016 10:59

Aaaah Martin,

das wird genau mein Ding! Ich habe den gleichen Furhrpark und Einstellung.
Freue mich schon, wenn ich dein Projekt verfolgen kann. Das wird sicherlich interessant.
Hast du die Loks vom Großvater digitalisiert?
LG,

Bahram


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RE: Vom Vorort ins Waldviertel

#6 von rockhouse , 09.03.2016 11:38

Hallo Martin ... willkommen bei den Verrückten!

Dein Projekt klingt ja sehr viel versprechend, da entsteht ewtas gaaanz Großes.
Ich werde auf jeden Fall dranbleiben!


Liebe Grüße aus Österreich!

Michael

Meine Anlage: Voralpenland - eine Spielbahn in H0
Mein Videokanal: https://www.youtube.com/channel/UCVwzcu6QY1lz9Wodb7gKB9w


 
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RE: Vom Vorort ins Waldviertel

#7 von Lohengrin_Wien , 09.03.2016 14:48

Zitat von Transalpin

Hast du die Loks vom Großvater digitalisiert?


Digitalisiert hab ich bis jetzt nur das, was aus anderen Gründen geöffnet wurde.
Das sind bis jetzt 2 Austrodaimler, VT 61 und VT 62,
eine aus einer Lima-2043 mittels eines Roco-Fahrgestells umgebaute Robust-Lok für meinen Sohn,
und beim DT1 , den ich eigentlich geöffnet habe, um nachzuschaun, ob der Rahmen eh nix hat (Bei diesem ist angeblich durch die Legierung keine Zinkpest möglich, wie ich später erfahren hab) hab ich mich dann so in den Verbesserungswahn verstrickt, daß er noch immer als Projekt offen herumliegt.

Durch das eher schon hohe Alter mancher Loks wird das Digitalisieren nur eine Nebenerscheinung sein.
Da ja jedes Fahrzeug mit einer OBK (und den dadurch notwendigen Dingen wie Federpuffer etc.) ausgestattet werden wird, kommt das alles dann Stück für Stück.

Zuerst beschäftige ich mich jetzt einmal mit den Stahlschwellenweichen für Drosendorf. Schaumamal, ob mir da was gelingt, was den Aufwand wert ist....

LG

Martin.


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RE: Vom Vorort ins Waldviertel

#8 von Transalpin , 09.03.2016 16:47

Was ist eine OBK?
Ist das eine Schraubenkupplung? Wenn ja, ist das beim Zug trennen und zusammenstellen nicht ein wenig pfriemelig?


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RE: Vom Vorort ins Waldviertel

#9 von Heldvomerdbeerfeld , 09.03.2016 19:36

Na servas Martin, da hast du ja was vor. Was nimmst du dir denn da Zeitmäßig vor? 10 Jahre +?

Bin gespannt, was du da baust. Ranhalten Junge, ich will die H0 Zahnradbahn sehen!


Neustadt an der Südbahn - ÖBB Ep. V-VI

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RE: Vom Vorort ins Waldviertel

#10 von Lohengrin_Wien , 09.03.2016 21:29

Zitat von Transalpin
Was ist eine OBK?


Bitteschön:
mw-Modellbau

Zitat
pfriemelig?


DAS bei mir sicher nicht.....
Aber der Einbau wird sicher bei manchen Fahrzeugen recht fitzelig.

LG

Martin.

P.S.: An alle im fernen NW von uns.....ist nicht bös gemeint!


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RE: Vom Vorort ins Waldviertel

#11 von Heichtl , 09.03.2016 23:06

Hallo Martin,

du versprichst uns hier ziemlich viele tolle Dinge und eine riesig große Anlage
Hoffe, dass nach der Digitalisierung und Anbringung der OBK's dann auch Bilder folgen werden

Werde deiner Anlage/Thread weiterhin folgen...
Gruß
Matthias


M-Gleis. Es gibt viel Neues und Besseres, aber was kann Kindheitsträume ersetzen?
Vielleicht K-Gleis, iTrain4, Ecos2? => Heichtlingen


vorherige [url= viewtopic.php?f=64&t=125357]M-Gl.-Anlage[/url]


 
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RE: Vom Vorort ins Waldviertel

#12 von Transalpin , 10.03.2016 11:44

Hallo Martin,

danke für den Link. Diese Art der Kupplung kannte ich noch nicht. Hast du schon praktische Erfahrung damit?
Sag mal, was hast du für einen Zeithorizont geplant für deine Anlage? Das alles sieht mir nach sehr vieeeeeeel Arbeit aus und dein Beruf ist auch nicht gerade freizeitreich.
LG,

Bahram


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RE: Vom Vorort ins Waldviertel

#13 von Lohengrin_Wien , 10.03.2016 13:38

Der Weg ist das Ziel......

LG

Martin.


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RE: Vom Vorort ins Waldviertel

#14 von notbremse , 22.03.2016 19:26

Zitat
Der Weg ist das Ziel......



Dann sind wir ja sehr wahrscheinlich ca. ab dem Jahr 2058 erbitterte Kontrahenten im Streit um den heißbegehrten Titel "Dienstältester Zombi-Stummi"!



Spaß beiseite: Dein Gleisplan macht ordentlich was her. Ich freue mich schon auf deine weiteren Berichte und wüsche dir Gutes Gelingen!

Liebe Grüße

Karl

P.S.: Wenn du das nicht eh schon in Erwägung gezogen hast, lass' einen Experten die Feuchtigkeit messen, bevor du loslegst. Das kostet nicht die Welt. Auf Wunsch mehr per PN.


Wer schnell fertig werden will, sollte nicht Modellbau betreiben, sondern sich mit losen Damen vergnügen...

Mein Projekt im Stummiforum: Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn


 
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RE: Vom Vorort ins Waldviertel

#15 von H0er , 01.08.2016 16:40

Hallo!

Erst einmal danke für die Weichen!

Sehr tolles Projekt, wenn ich kurz kalkulieren darf, baue jetzt seit 20 Jahren an einer 7,5 x 4,8 Meter Anlage!

Mit glaub ich weniger Gleisen!

Also 10+ ist auf jeden Fall zu kalkulieren, aber ist nicht das bauen, basteln, grübeln, verbessern usw. das was unser Hobby ausmacht?

Ich glaube ab einem gewissen Alter hat man die notwendige Ruhe um so ein Projekt Stück für Stück durch zu ziehen!

Ich bleib auf jeden Fall dran.

12 x 5 Meter ist ordentlich viel Holz!

Liebe Grüße

Gottfried


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RE: Vom Vorort ins Waldviertel

#16 von Miraculus , 01.08.2016 18:15

Hallo Martin,
ambitioniertes Projekt

Da bin ich auf den Herbst gespannt, wenn's losgeht.

Gruß nach Öschiland


Peter

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RE: Vom Vorort ins Waldviertel

#17 von 2043er , 24.08.2016 21:56

Hallo Martin!

Also bei deinem Anlagenkonzept fällt mir nur "Ja mein lieber Schwan" ein!

Ich bin erstaunt, dass dein Thread bisher völlig an mir vorüber gegangen ist...

Zitat von Lohengrin_Wien
Der Weg ist das Ziel.......



Die richtige Einstellung für solch ein großes Projekt. Ich freu mich schon auf die ersten Bilder - und selbst wenns nur a paar Holzlatten sind

Dein Gleisplan gefällt mir sehr gut. Die Gefahr ist natürlich groß bei so einem Raum, bzw. Räumen, alles schnell zu überladen. Aber ich denke da brauchen wir uns bei deinem Konzept ja keine Sorge machen!

Lg Markus




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RE: Vom Vorort ins Waldviertel

#18 von Lohengrin_Wien , 27.08.2016 19:26

Zitat von 2043er
dass dein Thread bisher völlig an mir vorüber gegangen ist...


Das ist kein Wunder, weils noch nix gibt außer Ideen und Plänen. Ganz im Gegensatz zu Deinen Dioramen!
Aber ich bin fleißig dabei, meine Spinnerei in Form der Stahlschwellenweiche in die Tat umzusetzen, da gibt es demnächst Resultate.
Und außerdem kommt nächste Woche der Trockenleger, um die Austrocknung der Wände zu begutachten. Es sollte bald verputzt werden können!

LG

Martin.


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RE: Vom Vorort ins Waldviertel

#19 von 2043er , 27.08.2016 19:34

Hallo Martin!

Erstellst du die Stahlschwellenweichen gänzlich selbst am PC oder wie gehst du vor? Ich habe von der ganzen 3D-Technik leider überhaupt keine Ahnung...

Wo lässt du die Weichen drücken? Gleich mitsamt Kleineisen oder werden die separat aufgeklebt?

Lg Markus




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RE: Vom Vorort ins Waldviertel

#20 von Lohengrin_Wien , 28.08.2016 11:37

Servus Markus!

Hier erhältst Du (fast) alle Antworten!

LG

Martin.


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RE: Vom Vorort ins Waldviertel

#21 von twk1986 , 28.08.2016 12:24

Das Anlagenkonzept mit den Parameter samt Plan und der Raumgröße klingt vielversprechend. Große Bögen, kein Gleiswirrwarr im sichtbaren Bereich.Da ich ja ein Fan von Paradestrecken bin, wäre bei mir der Bahnhofsbereich eventuell etwas abgespeckter ausgefallen zu Gunsten weiterer offener Strecken, aber dennoch gefällt mir das Konzept ganz gut.


Lediglich die 14 Abstellgleise im Schattenbahnhof kommen mir etwas wenig vor, sofern man nicht den Großteil seiner Sammlung in den Schachteln ruhen lassen möchte. Bei mir ist es Ziel, dass möglichst alles an Rollmaterial am Gleis steht und jeder Zug sein eigenes Gleis im Schattenbahnhof hat, wo er nach Betriebsende auch zu stehen hat.

Auf jeden Fall wirst du hier mal eine Zeit lang beschäftigt sein mit dem Bau, besonders wenn man die Landschaft vorbildnah gestalten möchte und auch beruflich im Schnitt 45 Stunden pro Woche eingespannt ist. Bei meiner Anlage 3,3x3,65 und 3,3x3,35 Meter wird hoffentlich Ende dieses Jahres nach zwei Jahren der Rohbau stehen. Immer wieder gibt es Dinge, die man während dem Bau dann doch wieder anders haben möchte, als vielleicht ursprünglich geplant.

Zitat von Lohengrin_Wien
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Wenn ich das richtig verstehe, Ist der Betrieb mit modernen (Epoche IV-VI) Fahrzeugen vorgesehen und ab und zu bekommt man einen Sonderzug zu sehen?


Hier geht's nach Bad Zell zu meiner Alpenbahn


 
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RE: Vom Vorort ins Waldviertel

#22 von Lohengrin_Wien , 28.08.2016 14:31

Zitat von twk1986

Lediglich die 14 Abstellgleise im Schattenbahnhof kommen mir etwas wenig vor, sofern man nicht den Großteil seiner Sammlung in den Schachteln ruhen lassen möchte. Bei mir ist es Ziel, dass möglichst alles an Rollmaterial am Gleis steht und jeder Zug sein eigenes Gleis im Schattenbahnhof hat, wo er nach Betriebsende auch zu stehen hat.

Wenn ich das richtig verstehe, Ist der Betrieb mit modernen (Epoche IV-VI) Fahrzeugen vorgesehen und ab und zu bekommt man einen Sonderzug zu sehen?



Richtig! Hauptsächlich hab ich moderne Fahrzeuge für den Betrieb. Da ich aber doch recht viele alte schöne Dampfer hab, brauchte ich einen entsprechend großen Heizhausbereich, der ein Museum beherbergt. Deswegen ist der Bahnhof vielleicht etwas groß, aber auch für die Eigenschaft als quasi Endstelle des großstädtischen Nahverkehrs braucht er doch eine gewisse Größe (siehe Bhf. Heiligenstadt).

Die 2x6 Schattenbahnhofsgleise sind so lang, daß jeweils mindestens 2 Garnituren mit maximaler Länge Platz haben. Wirken also praktisch wie 24, dazu kommen die jeweils 2 Stumpfgleise. Ich hoffe, daß ich bis zur Inbetriebnahme ein taugliches Nachrücksystem für die langen Gleise gefunden haben werde, sodaß kurze Garnituren nicht 4 m Platz verstellen.
Grundsätzlich ist der Betrieb aber mehr so geplant, daß im großen Bahnhof durchaus eine ständige Zugbildung und -Auflösung stattfindet, zusätzlich aber auch ein Durchzugsverkehr auf der Hauptstrecke. Wenn die Abstellgleise nicht genügen, muß ich mir überlegen, wie ich eventuell eine zusätzliche Ebene noch darunter zusammenbringe.....

LG

Martin.


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RE: Vom Vorort ins Waldviertel

#23 von Lohengrin_Wien , 16.03.2019 14:27

Nach langer Zeit wieder einmal eine Meldung auf dieser Front.

Mittlerweile ist der Keller wirklich trocken und fertig, auch ein paar Mauerdurchbrüche wurden gemacht, unter anderem auch einige Bohrungen an einer Stelle.
Da ich zusätzlich zum oben beschriebenen Schattenbahnhofsbereich noch eine weitere Ebene 10 cm unter der bisher untersten eingeplant habe, kam, um keine betrieblichen Einschränkungen zu haben, noch ein Loch dazu.

Nach dem Sanktus des Baumeisters habe ich mir diese Maschine ausgeborgt:



Da alle Löcher schräg horizontal ( 15° ) durch die Wand gehen, mußte ich mir eine Lehre anfertigen, damit ich das Stativ im richtigen Winkel an die Wand montieren konnte. Als Befestigung diente auch die am Bild sichtbare Gewindestange durch das Loch darüber. Dieser vor die Wand gesetzte Kasten hatte auch eine Absaugung, die sehr zuverlässig funktioniert hat. Leider habe ich verabsäumt, von der eingerichteten Maschine ein Photo zu machen.

Nachher hat es so ausgeschaut, man sieht deutlich den Bereich der Vorsatzschale, innerhalb dessen es gestaubt hat.



Und von der anderen Seite:



Getroffen! Die Abweichung in der Vertikalen war unter 2 mm, in der Horizontalen ca. 5 mm.

Es wurde dann wie bei den anderen Löchern ein Abflußrohr (hier außen-Ø 90 mm) eingeschäumt, verputzt und neu ausgemalt:



Als Nächstes wird der Gleisplan adaptiert und dann kann der Rahmenplan fixiert werden.

LG

Martin.


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zuletzt bearbeitet 29.05.2021 | Top

RE: Vom Vorort ins Waldviertel

#24 von Transalpin , 17.03.2019 11:09

Ziemlich coole Sache!
Und durch alle diese Rohre werden Gleise führen?
Kommst du, wenn die Anlage fertig ist, an diese Rohre daran, wenn dort was entgleist?
LG,

Bahram


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RE: Vom Vorort ins Waldviertel

#25 von DerDrummer , 17.03.2019 11:41

Moin Martin
Hab gerade deinen Thread entdeckt, da entsteht was Großes!

Die Löcher sehen extrem sauber aus, Respekt!

Lg Justus


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