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RE: meine normalspurigen Werkeleien

#1 von Carl Martin ( gelöscht ) , 10.04.2016 16:04

Hei,

eigentlich bin ich ja Schmalspurer, aber so ganz und gar keine Normalspur geht bei mir anscheinend doch nicht.
Der Bau unserer Vereinsanlage, hauptsächlich eine Fahranlage, animierte mich denn doch, mal wieder ein wenig normalspuriges zu frickeln - auch ein Grund, warum es in H0e im Moment wenig bis nix Neues von mir gibt.

Aktuelles Projekt ist eben dieses in Verbindung unserer Vereinsanlage, auf der dieses Bild entstand und an der ich auch mitbaue:



Die Anlage soll einen Modulübergang mittels einer Nebenstrecke haben, über den sich normalspurige Module anschliessen lassen. Der Übergang ist als kleiner Haltepunkt ausgelegt und bietet Reisenden die Möglichkeit auf die Schmalspur umzusteigen (Bahnhof im Hintergrund, das Gleis im Durchgang unter dem Normalspurteil wird ebenfalls als Modulübergang ausgestaltet. (H0: 1,30m, H0e: 1,20m)

Im HP seht ihr mein aktuelles Fahrzeugprojekt, nix aufregendes ... aber mit solchen Zügen bin ich jahrelang zur Schule gefahren, der musste einfach sein. Es handelt sich durchweg um Roco-Material, digitalisiert. Der Steuerwagen hat einen Funktionsdecoder und ist funktionstechnisch auf die Lok abgestellt, sprich: gleiche Adresse und die Lichtfunktionen korrespondieren mit der der Lok (Spitzenbeleuchtung in Richtung Zug lässt sich deaktivieren etc.). Im Testbetrieb erwiess es sich, dass hier noch ein Pufferkondensator eingebaut werden muss.
Die Lok selber hat inzwischen einen ESU-Sound M4 4, hierfür musste ein Teil der Hauptplatine entfernt werden, aber sonst liess sich das Teil schnell einbauen, der Lautsprecher sitzt unten im Treibstofftank und passt hervorragend gut in das "Plastikteil, was dort eingeklipst ist" (ältere Roco V100 sind anders aufgebaut, Vorsicht!). Treibräder sind in RP25fine, was erstmal eher Spielerei ist: ich wollte mal sehen, wie betriebssicher die Biester auf NEM-Gleisen sind. Ja, sie sind es.

Als nächstes soll der Zug komplett auf RP25 umgestellt werden, so kann man mal auf Modultreffen und mal life erleben, was denn in der Abteilung "runter von der hohen Schiene" los ist . Alterung, Ausstattung mit Piepels und Beleuchtung versteht sich von selbst.


Nun mal zum HP:



Der sichtbare Bereich unserer Vereinsanlage wird mit dem Weinert-Gleis ausgestaltet, hier konnte ich erste Erfahrungen mit diesem Material sammeln und ich muss sagen: das Zeug ist gut! Vorne seht ihr den Modulübergang, dort sind die von Weinert dafür vorgesehenen Gleisschuhe montiert und entsprechende Schwellen unterlegt. D.h.: Hier werden die Flexschwellen entfernt und besondere Gleisschuhe montiert (im Prinzip zwei miteinander verundene Gleisschuhe, in der Mitte ist eine nach unten abgängige Schraube angegossen, coole Sache und fixiert das Gleis tadellos (geht überigens auch mit H0e-Gleis ). Lackiert, s.o., sieht man davon nichts mehr.

Ausserdem habe ich mich mal, ist ja nur ein Meter, den ich gestalte , der intensieven Gleisverfärbung hingegeben ... bin schon gespannt, wie das eingeschottert aussieht:




Nicht ganz so glücklich bin ich mit dem Bahnsteig ... nicht wegen der heute absurden Fallhöhe! Wer das mal in Epoche III oder IV mit alten Bahnsteigen mitgemacht hat: ja da musste man teilweise runterspringen bzw. echt klettern. Nein, der Abstand zum Fahrzeug/Gleis ...



Auch wenn der Bahnsteig in der Aussenkurve liegt, aber der Satz den meine Fahrgäste da machen müssen ist doch sehr groß. Allerdings ist der Abstand ein Zugeständnis an die Fertigungstoleranzen:



denn der MäTrix-Klopper hat da mal gerade ebenso Platz, ohne mit dem Zylinderblock an der Bahnsteigkante rumzuschraddeln.

Na, mal sehen, was die Kollegen sagen; das war´s erstmal.
mit herzlichen Grüßen

Carl Martin


Carl Martin

RE: meine normalspurigen Werkeleien

#2 von Carl Martin ( gelöscht ) , 10.04.2016 19:06

Hei,

nun, war gerade mal am suchen nach Vorbildfotos ob der Alterung ... na, das könnte lustig werden:

http://hellertal.startbilder.de/1200/ein...-luw-469729.jpg

;)

hG
Carl Martin


Carl Martin

RE: meine normalspurigen Werkeleien

#3 von Carl Martin ( gelöscht ) , 16.05.2016 15:46

Hei,

anbei denn mal weiteres:

1. eine "olle" Roco V60:

wie alt die ist ... keine Ahnung, dürfte aber schon ein paar Jährchen auf dem Buckel haben. Und so sollte sie nach einem Update auch aussehen, technisch sollte und ist sie mit einem ESU-Sounddecoder micro ausgestattet. Die Kupplungen sind von HOfine ... ich hoffe, die Biester sind korrekt montiert, denn eigentlich sollten die Loks dafür Federpuffer haben. Na, mal sehen.

erstmal ein Bild vom umgebauten Innenleben: das Gewicht wurde mittig ausgesägt, damit Platz für Decoder und Lautsprecher (hier nicht im Bild, das Teil ist auf der anderen Seite. Eingebaut wurde ein ESU Microlautsprecher mit kleinstmöglicher Schallkaspel. Die Führerstandsinneneinrichtung musste ein wenig angehoben werden und sitzt nicht mehr ganz so tief im Gehäuse, wie original.



und dann noch ein Bild mit aufgesetztem Gehäuse, dieses wurde "gelbleicht" und ein wenig, wie auch das Fahrwerk eingedreckt (in echt wirkt das nicht ganz so heftig, wie z.Z.auf meinem Bildschirm ...).




2. eine V100, auch von Roco:

diese ist neueren Datums, die alten Roco V100 hatten einen anders gestalteten "Sprittank", der die Montage eines Lautsprechers erschwert. Diese Lok ist ebenfalls mit Sound ausgestattet, hier werkelt allerdings ein "normaler" M4 drin, ist ja eigentlich Platz, wenn man die Paltine in der Mitte aussparend sägt und die überschüssigen Bauteile entfernt und den Führerstand in der mittleren Aussparung ein wenig ausfeilt.



Der Lautsprecher ist wie bei der V60 ein Mirco von ESU - hier allererdings mit großem Schallkörper dessen Bodenpaltte ein wenig abgefeilt werden muss. Das ist aber schon alles, dann passt das Teil hervorragend in den Sprittank.



hier dann auch mal sichtbar: die RP25-Räder .

So, nun geht es auch hier an´s Altern, diese soll aber wesentlich dezenter ausfallen. Ist ja kein Rangierhobel!

hG
Carl Martin


Carl Martin

RE: meine normalspurigen Werkeleien

#4 von Carl Martin ( gelöscht ) , 16.05.2016 18:49

ich nochmal,

das V100-Fahrwerk ist ein wenig gealtert ... Lacktitschen vom Abheben des Führerstandes ausgebessert,Trittstufen sind dran (mit beigen Griffbereichen) und das "Gehänge" muss noch. Mal sehen, was mir da noch einfällt.



bei Fragen, Anmerkungen oder Tips, gerne!

hG
Carl Martin


Carl Martin

RE: meine normalspurigen Werkeleien

#5 von Carl Martin ( gelöscht ) , 26.05.2016 19:12

Hei,

wie gesagt, nur ein ganz wenig Alterung .
behandelt habe ich die Lok mit stark verdünntem Aqua Color von Revell, Schwarz matt, Braun matt sowie ein wenig Pulverfarbe (Rost).
Da die Lok mit dieser klobigen Kurzkupplung auch unterwegs sein soll, wurde der Pufferbereich nicht weiter aufgerüstet. Mal sehen, ob nicht doch nach Heizanschluss und Steuerkabel nachgerüstet werden ... . Aber erstmal soll das Teil sich im Dienst profilieren und die Silberlinge sind letztlich auch noch zu sauber.
Farblich wurden die Trittstufen an den Fahrzeugenden und die Griffstangen zum Führerstand mit Beige komplettiert.




Und weil ich letztens so schön brav war, habe ich mir noch eine TRIX BR94 gegönnt .



Die ESU stand natürlich auch zur Wahl ... naja, ich habe mich für die TRIX entschieden.
Nach einigem Probieren am MäTrix-Decoder habe ich mal versuchsweise einen ESU Lok-Sound 4.0 in die Maschine eingesetzt ... und ich denke der bleibt auch schön drin! Allein die Motoransteuerung ... so ist Schleichfahrt auch möglich und das Teil rumpelt nicht los sondern "fährt an". Aufgespielt wurde das entsprechende und ansprechende Soundprojekt von ESU. Ein wenig Einstellarbeit liegt da noch vor mir. Besonders nett: da ich sicher keinen Rauchentwickler haben will, könnte es evtl. möglich sein, vorne in der Rauchkammer einen Lautsprecher mit kleiner Kapsel zu installieren ... schaun wir mal!

bis demnächst ...
Carl Martin


Carl Martin

RE: meine normalspurigen Werkeleien

#6 von Carl Martin ( gelöscht ) , 28.05.2016 20:12

Hei,

der geplante Umbau der TRIX-Lok ging locker von der Hand, es ist in dem Biest gut Platz für den Umbau, denn ungeahnter Weise zeigte sich in der Rauchkammer eine vertikale Aussparung, in die hervorragend ein Kleinstlautsprecher samt Schallkörper sich einpassen lässt.

Zunächst wurde die "Zunge" zum Betreiben des Rauchgenerators entfernt (Nieten ausbohren, entfernen mitsamt der Zunge und gut ist). Das Kabel wurde durch zwei dünnere Litzen ersetzt - auch das ging locker von der Hand, das Entfernen des Motors und dann des Umlaufblechs erleichtert die Arbeit. Der eingebaute Märklinlautsprecher wurde ebenfalls getauscht. Im folgenden Aufbau ging´s dann an´s Testen. ...Läuft und macht ansprechend Sound!



Auf dem foglenden Foto dann das Fahrwerk samt Gehäuse, ich hoffe, man kann die vorgesehene Aussparung erkennen. Na, nun sind die Anschlüsse am Lautsprecher mit Komponentenkleber vergossen, da doch eine gewisse Wahrscheinlichkeit zum Kurzschluss besteht, wenn der Lautsprecher zu weit in das Gehäuse geschoben wird und die Anschlüsse Kontakt zum Gehäuse bekommen.



soweit erstmal, morgen hoffe ich auf eine erfolgreiche Probefahrt, dann geht´s an die Feineinstellung der Motoransteuerung, des Sounds und an´s Patinieren. Was nun noch zu meinem Glück fehlen würde, wären RP25-Radsätze ... mmmh.

Noch was zur Konkurrenz: natürlich ist die ESU optisch in einigen Bereichen der Märklin-Lok überlegen - wie auch die Brawa meiner Roco V100. Dennoch finde ich, dass die "ollen" Roco- und MäTrixloks eine Chance verdienen. Zumal ich finde, dass Brawa und ESU da ... in einem Bereich versuchen zu fischen, der zu bedienen nicht so einfach ist. Kurz: wenn ich wirklich eine High-End-BR94 haben wollte, wäre eine vom "W" jetzt auf dem Arbeitstisch. Die hätte dann auch RP25 (oder feiner) ... .
Gut, will ich aber nicht (bis auf RP25 ), daher aus der MäTrix rausholen was geht und da geht schon was! Und bevor ich es vergesse, vom Soundeindruck und "Präsenz" auf der Strecke, braucht sich meine MäTrix V200.1 von der ESU sicher nicht bange machen, sicher nicht!

hG
Carl Martin


Carl Martin

RE: meine normalspurigen Werkeleien

#7 von MoBaBramstedt , 29.05.2016 21:20

Hallo Carl Martin,
sehr schöne Arbeiten, die du da präsentierst. Auch deine "Liebe" für alte Schätze kann ich gut verstehen. Aus denen kann man noch eine Menge herausholen, wie man an deinen Fotos sieht. Schön, dass du auch Bilder wie den Bahnsteig zeigst, bei denen nicht alles "perfekt" ist. Der Betrieb muss schließlich damit zurechtkommen. Wie in einem Eisenbahnbuch beschrieben: "Der Maschinendienst fragte nicht nach theoretischen Vorteilen dieser und jener Baureihe, sondern wollte Maschinen, die einfach zu warten waren und gut funktionierten" (sinngemäß). Vielen Dank für diese Bilder.
Schönen Sonntag
Robert


 
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RE: meine normalspurigen Werkeleien

#8 von Carl Martin ( gelöscht ) , 31.05.2016 23:39

Hei,

@Robert:
Danke für die Blumen! Und richtig: ich finde, die Lok muss im Ganzen einen stimmigen Eindruck machen, schön wenn sie hochdetailiert ist, aber blöde, wenn man ihr partout keine der Detailierung entsprechende Fahreigenschaften beibringen kann. Gerade bei der alten V60 von Roco ist die originale Motorisierung in Verbindung mit einem guten Decoder was die Fahreigenschaften beim Rangieren angeht klasse. Millimeterweises Rangieren ist da kein Problem und dafür hat man ja so einen Hobel. Auch die V100 lässt sich sehr geschmeidig über die Gleise schicken und weich anfahren. Bei beiden würde sich eine Verbesserung des Antriebes nur lohnen, wenn einem die Geräuschentwicklung im höheren Geschwindigkeitsbereich wirklich nerven würde.

@ all:
ein Problem hat sich allerdings bei der TRIX BR 94 ergeben. Der Decodertausch auf ESU hat sich grundsätzlich als sinnvoll erwiesen. Auch hier ergeben sich prima Fahreigenschaften ... grundsätzlich. NUR: die Motoransteuerung in Verbindung mit der Lastregulierung bekomme ich nicht gescheit programmiert. Und es ist ja nicht so, als wäre das mein erster Versuch, sowas zu programmieren. Ich bekomme einfach kein durchgehend ansprechendes Fahrverhalten programmiert. Allerdings ist das erst meine zweite Programmierung, bei der schon die "Basis" über elektronische / elektrische Bauteile verfügt. Bei meinen bisherigen Projekten wurden alle Bauteile (Drosseln, Wiederstände etc.) entfernt und der Decoder direkt zwischen Stromabnahme und Motor (und Beleuchtung) eingebaut. Nun habe ich es mit Loks zu tun, bei denen ich eine Basisplatine vorfinde, auf der schon umfangreichere Bauteile installiert sind. Die habe ich in Verdacht, dass sie ein wirklich korrektes Funktionieren des Decoders verhindern. Bevor ich nun alle Bauteile, die die Motoransteuerung beeinflussen könnten demontiere und brücke, würde ich Euch gerne um Eure Erfahrungen und Tips bitten.

hG
Carl Martin


Carl Martin

RE: meine normalspurigen Werkeleien

#9 von Carl Martin ( gelöscht ) , 03.06.2016 20:40

guten Abend,

so, mit Unterstützung von Matthias (aka: "Mattlink"), Dank an dieser Stelle nochmals, läuft die BR94 nun sauber - die Trägerpaltine musste daher nicht "geschrubbt" werden. Ok, die Feineinstellung muss noch kommen, aber grundsätzlich ist das Verhalten insgesamt schon mal sehr ansprechend.
Selbstredend wurde die Lok auch mal eben über die Vereinsanlage geschickt und da neue Bauteile gekommen sind, wurden diese auch gleich mal probegestellt:



Die andere Stützmauer konnte noch nicht gestellt werden, aber so macht doch das Tunnelportal von Vampisol schon mal einen guten Eindruck (die Tunnelelemente gehören zum Bausastz des Portals dazu), finde ich.
Keine Bilder (noch nicht) gibt´s von der ebenfall neuen Unterführung ... kommt noch!

hG soweit
Carl Martin


Carl Martin

RE: meine normalspurigen Werkeleien

#10 von Carl Martin ( gelöscht ) , 05.06.2016 20:00

Nabend,

so, die Grundelemente meiner Mauerwerke sind nun verklebt und haben abgebunden.
Daher auch gleich mal eine Stellprobe, war eben neugierig, wie sich die Schmalspur im Durchlass macht (samt Straße) und wie der Gesamteindruck sein mag:





Alles ist noch nicht verklebt, das geht bei diesem Baustoff wesentlich langsamer, als bei dem, was ich bisher geklebt oder montiert habe ... .

mal sehen, was die Kollegen dazu sagen ...

btw.: die Fugen werden bei dieser Bauweise "vergossen" ... spannende Sache.

hG
Carl Martin


Carl Martin

RE: meine normalspurigen Werkeleien

#11 von MoBaBramstedt , 05.06.2016 20:57

Hallo Carl Martin,
zur Zeit bin ich wohl der einzige mit Kommentaren....
Gefällt mir weiterhin sehr gut und insbesondere die Fotodokumentation finde ich toll. Fotos sind unbestechlich, Bausünden sieht man auf einem Foto viel eher. Ich habe den Bau meiner derzeitigen Anlage seit 7 Jahren (Beginn Spantenbau) dokumentiert und viele Fehler gefunden, die ich ohne diese Bilder noch nicht mal gesehen hätte.
Wiederum schönen Sonntag
Robert


 
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RE: meine normalspurigen Werkeleien

#12 von Carl Martin ( gelöscht ) , 06.06.2016 19:17

Hei Robert,

auch diesmal: Danke!
Tja, das ist nun mal so, viele lesen eben nur. Allerdings ich schreibe ja auch nur zu Themen oder Beiträgen, die mich interessieren ... .
Die Fotos mache ich natürlich auch nicht nur "zur Info" sondern um mich selber zu überprüfen.
Btw.: beim Durchlass sind bisher nur die Grundelemente "Decke" und "Seitenwände" miteinander verbunden, der Rest ist nur "aufgesetzt".
Klar, schon jetzt sieht man, wo ich nochmal nacharbeiten muss. Hier ging´s aber wirklich nur um den Eindruck, den der HP so insgesamt entwickelt und vor allem, ob der Durchlass so passt.

herzliche Grüße
Carl Martin


Carl Martin

RE: meine normalspurigen Werkeleien

#13 von Carl Martin ( gelöscht ) , 29.07.2016 17:31

Hei,

derweil ein kleines Update:
meine V221 (TRIX) hat noch kleine Verbeserungen bekommen. Zunächst wurde der "kleine" Powerpack durch einen großen ersetzt, die Lok hat ja "nur" Abnahme auf drei Achsen und Glühbirnenbeleuchtung. Der große muss sicher nicht, ich brauchte aber für meinen Nahverkehrszug sowieso noch ein Powerpack - also wollte ich mal den großen ausprobieren. Sicher läuft die Lok allemal und hatte bei den drei Tagen Dauereinsatz auf unseren "Fahrtagen" keinen einzigen Aussetzer. Na, nu isser drin, Plazt ist auf alle Fälle:



Des weiteren wurden die Lampen nun einzeln angesteuert, sodass sich das Schlusslicht auch abschalten lässt, wenn die Lok am Zug ist - Rangiergang mit Rangierbeleuchtung wurde auch eben programmiert.


Weiter geht´s mit meinem Nahverkehrszug ((Roco) V211 und Silberlingen mit Steuerwagen), der Steuerwagen verfügt zwar schon über einen Decoder der auf den der Lok in den Funktionen abgestimmt ist, aber die Stromaufnahme ist für den Decoder doch ein wenig unsicher - dafür auch der oben genannte Bedarf für ein Powerpack. Schaltbare Zugbeleuchtung sowie Fahrgäste kommen auch rein.

Btw.: wenn jemand einen guten Tip hat, für eine stromführende Kupplung (ist ja blöde, wenn nur der Steuerwagen schaltbare Innenbeleuchtung hat) hat, her damit.
Nächste Frage: eine "Pfeife" hatte der 740er-Steuerwagen, aber auch eine Glocke? Ihr ahnt schon ...

soweit erstmal und hG
Carl Martin


Carl Martin

RE: meine normalspurigen Werkeleien

#14 von Carl Martin ( gelöscht ) , 28.08.2016 18:11

Hei,

ein Kollege hat mir seine ESU V200 reingegeben. Neben softwaretechnischen Änderungen im Bereich der Funktionszuordnungen sollte die Lok vor allem "kerniger" klingen. Um der Lok mehr Volumen zu verpassen, haben wir uns entschlossen, den Ruachgenerator (wer bewirft seine Lok schon freiwillig mit Öl? Und so weiss sieht keine "Dieselschleppe" aus! ) zu entfernen und durch eine zusätzliche Schallkapsel (ähnlich den ZIMO-Dumbos) zu ergänzen. Da der Rauchgenerator auch die Auspuffstutzen nachbildet, sollte der Ersatz ebenfalls entsprechend über solche Stutzen verfügen. Anbei denn mal eine Aufnahme des Lautsprechers:





Somit verfügt die Lok über vier Lautsprecher an verschiedenen Stellen. Schöner wäre es natürlich gewesen, den Raum optimal für einen oder zwei große Resonanzkörper zu nutzen ... was aber bei der von ESU gewählten Bauweise nicht möglich war. Na, mehr "Wumms" hat die so auf alle Fälle!

(irgendwie streikt mein Hoster bei Videos ... keine Ahung wieso, sonst würde ich ja gerne Proben einstellen.)

hG
Carl Martin

p.s.: ich hoffe nur, dass keiner auf die Idee kommt, die Lok versehentlich mit Rauchsuppe versorgen zu wollen - die Stutzen haben nur sehr begrenzte Füllmenge!


Carl Martin

RE: meine normalspurigen Werkeleien

#15 von maier ( gelöscht ) , 29.08.2016 17:27

Hallo!
Hut ab vor solchen radikalen Umbauten; mir wäre die teure Lok zu schade. Und
wenn man keinen Ölfilm haben will braucht man keins einzufüllen. Nur meine Meinung.
Nun aber eine Frage zu Deinem Umbau mit vier Lautsprechern. Leistet denn der Sound-
decoder die vier?.
MfG


maier

RE: meine normalspurigen Werkeleien

#16 von Carl Martin ( gelöscht ) , 29.08.2016 18:24

Hei,

na, so radikal ist der Umbau der ESU V220 nun nicht, eher minimalinvasiv. Der Raucheinsatz ist nur gesteckt, wird von der Pinleiste abgezogen und der Lautsprecher statt dessen eingesetzt. Die Lautsprecherbox ist so aufgebaut, dass sie exakt an die Stelle des Ruachgenerators (und der Auspuffkanäle) passt, an der Lok selber wurde nichts verändert. Ok, die Anschlusslitzen müssen entsprechend auf der Hauptplatine angelötet werden. Ansonsten bleibt die Lok so, wie sie ausgeliefert wurde und kann jederzeit in den Originalzustand rückgebaut werden. Ok, bei der TRIX V221 ist der Originalmotor endgültig raus.
Der Decoder hat keine Probleme mit den zusätzlichen Lautsprechern, die Ausgangsleistung kann sogar weiter zurückgesetzt werden, da die Microlautsprecher effektiver sind, das System den Sound insgesamt besser auflöst. Die Lautstärke ist für den Betrieb auf großen Modulanlagen auf 14% seiner Maximalleistung eingestellt (aus abstimmungstechnischen Gründen sind die beiden Motorgeräusche auf um die 90% ihrer Maximalleistung) und wie gesagt damit gut präsent.
Sicher ist es nicht jedermanns Sache, an einer nicht gerade niedrigpreisigen Lok Veränderungen vorzunehmen; ich wie auch mein Kollege, für den ich den Umbau mache, sind allerdings der Meinung, dass eine so detailierte Lok schon einen besser auflösenden Sound verdient hat.

hG
Carl Martin

p.s.: selbstredend wird die Lautsprecherbox sowie die Auspuffhutzen noch schwarz lackiert!


Carl Martin

RE: meine normalspurigen Werkeleien

#17 von maier ( gelöscht ) , 29.08.2016 18:34

Hallo!
Danke für die prompte und ausführliche Antwort. Danke.
MfG


maier

RE: meine normalspurigen Werkeleien

#18 von Carl Martin ( gelöscht ) , 29.08.2016 18:59

Hei,

gerne und Dank für die Blumen!

hG


Carl Martin

RE: meine normalspurigen Werkeleien

#19 von Carl Martin ( gelöscht ) , 01.01.2017 20:19

Hei,

eigentlich ... wollte ich mich ja wieder stärker auf meine Schmalspur konzentrieren.
Uneigentlich gab´s dann an unserer normalspurigen Vereinsanlage wieder einiges zu tüfteln und gleistechnisch konnte diese nun endlich (versuchsweise) ganz in Betrieb genommen werden. Und dann ... meinte auch ein netter Forumskollege seine TRIX V218 hier anzubieten ... .

Bestärkt durch die Erfahrungen mit den Umbauten einer ESU V200 und meiner TRIX V200.1 war dieses Angebot schon lecker, zeigt es sich doch bei der TRIX V200.1, dass ein geschlossenes Metallgehäuse und ordentlich Platz im Innenraum soundtechnisch gar nicht mal so zu verachten ist. Nur ... hat die V218 genug Platz??? Na, da gab´s nur eines: kaufen und reinschauen.

So kennen die Kollegen ja die Lok:




so evtl. nicht:




Wie man kaum übersehen kann: die Hauptplatine wurde "geschrubbt". Irgendwie bin ich immer noch der Meinung: ein guter Decoder braucht Stromaufnahme und einen Motor, den er steuern kann - mehr nicht. Also weg mit dem Kram und dabei auch gleich den Sinus mit raus. Netter Motor, aber ein gescheiter Fauli, wie inzwischen eingebaut, ist einfach ... Fauli.
Ferner sollte das Teil natürlich "Sound" bekommen, hat es auch. Als Decoder kam profiliert ein LokSound 4 M4 von ESU zum Einbau und daran angeschlossen ein (geteilter) Zimo-Dumbo. Kommt auch gut, nichts "Krächtziges" mehr zu hören, wie man es evtl. von kleineren (oder den mitgelieferten) Lautsprechern kennt. Also mir kommt das sehr rund und satt (soweit man da bei der Baugröße von reden kann) rüber.
Ärgerlich an dem aufgespieltem ESU V218-Projekt ist allerdings das Signalhorn. Dieses wurde umgearbeitet und nun hört sich das Teil auch glaubwürdig an und nicht nach "sterbendem Morgenwecker".
Um der Sicherheit zu ihrem Wesen zu verhelfen wurde noch ein PowerPack verbaut. Macht seinen Dienst, ist gut.

Das einzige was mich nun noch an der "hardware" stört, sind die weissen LEDs ... die müssen die Tage noch getauscht werden. Für eine LED-V218 geht das, aber nicht für einen Hobel aus Epoche VIa.

Soviel an dieser Stelle, bei Rückfragen gerne fragen. Ich finde: die Lok kann zwar in der Detailierung nicht so ganz mit all den tollen Neuentwicklungen zu dieser Loktype im H0-Bereich mithalten, schlägt sich aber wacker. Beim Rest steckt die die anderen locker in die Tasche. Wer´s nicht glaubt, kann´s ja mal nachbauen!

hG
Carl Martin


Carl Martin

RE: meine normalspurigen Werkeleien

#20 von RB22538 , 02.01.2017 23:17

Zitat von Carl Martin
Hei,

anbei denn mal weiteres:

1. eine "olle" Roco V60:

wie alt die ist ... keine Ahnung, dürfte aber schon ein paar Jährchen auf dem Buckel haben. Und so sollte sie nach einem Update auch aussehen, technisch sollte und ist sie mit einem ESU-Sounddecoder micro ausgestattet. Die Kupplungen sind von HOfine ... ich hoffe, die Biester sind korrekt montiert, denn eigentlich sollten die Loks dafür Federpuffer haben. Na, mal sehen.

erstmal ein Bild vom umgebauten Innenleben: das Gewicht wurde mittig ausgesägt, damit Platz für Decoder und Lautsprecher (hier nicht im Bild, das Teil ist auf der anderen Seite. Eingebaut wurde ein ESU Microlautsprecher mit kleinstmöglicher Schallkaspel. Die Führerstandsinneneinrichtung musste ein wenig angehoben werden und sitzt nicht mehr ganz so tief im Gehäuse, wie original.



und dann noch ein Bild mit aufgesetztem Gehäuse, dieses wurde "gelbleicht" und ein wenig, wie auch das Fahrwerk eingedreckt (in echt wirkt das nicht ganz so heftig, wie z.Z.auf meinem Bildschirm ...).




2. eine V100, auch von Roco:

diese ist neueren Datums, die alten Roco V100 hatten einen anders gestalteten "Sprittank", der die Montage eines Lautsprechers erschwert. Diese Lok ist ebenfalls mit Sound ausgestattet, hier werkelt allerdings ein "normaler" M4 drin, ist ja eigentlich Platz, wenn man die Paltine in der Mitte aussparend sägt und die überschüssigen Bauteile entfernt und den Führerstand in der mittleren Aussparung ein wenig ausfeilt.



Der Lautsprecher ist wie bei der V60 ein Mirco von ESU - hier allererdings mit großem Schallkörper dessen Bodenpaltte ein wenig abgefeilt werden muss. Das ist aber schon alles, dann passt das Teil hervorragend in den Sprittank.



hier dann auch mal sichtbar: die RP25-Räder .

So, nun geht es auch hier an´s Altern, diese soll aber wesentlich dezenter ausfallen. Ist ja kein Rangierhobel!

hG
Carl Martin



Hallo Carl, kannst du Fotos vom Lautsprecher der V60 machen und von oben zeigen wo er versteckt ist?
Ich hätte die V60 nicht so verdreckt, die Epoche 3 Loks waren sehr gepflegt.

Bei der V100 hätte ich einfach die V100 Platine von AMW Hübsch mitsammt Ballstgewicht Lautsprecher und Resonator mitgenommen. Hat den Vorteil: Für 34@ ist der LED Umbau auch gleich dabei.


Achtung! Beiträge könn´ Ruhrdeutsch enthalten

Glück Auf! Dein Chris.
Bildquelle: Wikipedia


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RE: meine normalspurigen Werkeleien

#21 von maier ( gelöscht ) , 04.01.2017 18:22

Hallo!
Diese Umbauten nötigen mir Respekt ab. Dennoch bin ich anderer Meinung und würde solch radikale Umbauten
nicht machen. Nicht sämtliche Fahrzeuge eines Modelleisenbahnfuhrparks müssen mit Sound ausgerüstet sein.
Mir langt eine Lok mit "Brüllwürfel" schon zu ; eine zweite stört nur.
Eine anderere Art hervorragenden Sound zu erzeugen ist ein Geisterwagen mit den diversen Zimo Lautsprechern.
Als letztes Fahrzeug habe ich eine "Hummel" von Piko mit "Artol-Sound" in Betrieb genommen. Das Soundprojekt
ist von Zimo mit Hilfe eines polnischen Anbieters (Artol). Solch einen brachialen Sound habe ich noch nicht gehabt.
Und obwohl ich nur einen ESU Rechecklautsprecher mit Metallmembran und in der Höhe veränderbaren Schallkap-
seln verwendet habe.
Im übrigen bietet ESU eine zweipolige stromführende Kupplung an ((41001).
MfG


maier

RE: meine normalspurigen Werkeleien

#22 von Carl Martin ( gelöscht ) , 04.01.2017 19:33

Hei,

@ Maier: Du hattest Dich ja schon oben kritisch geäussert.
Ich sehe das nicht als "Muss jeder haben" an, was ich hier poste! Kann man machen, man muss es auch nicht so machen und man kann es auch lassen.
Bei einem gebe ich Dir allerdings recht: wenn die Soundloks viel zu laut eingestellt sind, nerven sie nur. Insbesondere auf Session- oder Ausstellungsbetrieb oder wenn Gäste da sind, stundenlang spielen und nicht einsehen, warum sie ihre Lok doch bitte leiser einstellen sollten. Da klingeln einem nach ein paar Minuten die Ohren und es macht keinen Spaß.
Ich baue diese oft vergrößerten Schallkapseln allerdings nicht ein, um möglichst viel Krach machen zu können, sondern damit der Sound, den der Lautsprecher abgibt, sich auch ein wenig besser entfalten kann. Die Soundloks sind bei mir oft so leise eingestellt, dass ein etwas lauterer Antriebsmotor oder ein Gespräch im Zimmer den Sounddecoder übertönt. Ok, auf Session oder Ausstellung wird ein wenig aufgedreht, schließlich ist die Umgebung auch laut. Aber auch da sind die Biester so eingestellt, dass man sie in 5-7 Meter Entfernung kaum noch hört. Aber wie Du sicherlich lesen kannst: die Loks sind auch für größere Anlagen gedacht bzw. eben für Ausstellungsanlagen. Da sind die Loks i.d.R. nicht so dicht aufeinander und auch im BW werden die Diesel abgestellt und die Dampfer zischen vor sich hin. Ab und an mal ein wenig Pumpengeräusch ... mehr soll es auch da nicht sein.
Das bedeutet aber auch, dass die Antriebsmotoren der Modelle leise sein müssen: ich baue also die Maxxon- oder Faulhabermoren auch ein, weil die sehr leise sind - bei der V221 oder der V218 hört man vom Motor fast gar nichts. Da muss man also das Modellmotorengeräusch erst gar nicht akkustisch niederknüppeln, damit man den "Sound" der Lok hört. Das ist auch der Grund, warum die V211 inzwischen auch einen Austauschmotor bekommen hat, der Roco-Motor lässt sich von (An)fahrverhalten auch gut einregeln, aber er entwickelt mir zuviel Eigengeräusch. Schöner fahren tun die Modelle natürlich auch.

@ Chris:
tja, "hätte, hätte, Fahrradkette" wie man so schön sagt. Hätte ich gewusst, dass es diese Platine gibt, hätte ich die evtl. auch eingebaut. Na, so geht´s auch und ist zumal günstiger. LED braucht es bei der Lok nicht ...
und zur Frage, wo der Soundbaustein der V60 sitzt (keine Bange, die Anschlüsse sind mit Kleber isoliert):




hG
Carl Martin


Carl Martin

RE: meine normalspurigen Werkeleien

#23 von Carl Martin ( gelöscht ) , 14.01.2017 22:56

Hei,

nun bin ich mal gespannt, ob mein Videoupload so gefunzt hat:

https://www.youtube.com/watch?v=tFPjOlY6zJ0

na, zu sehen oder mehr: zu hören: meine V211 bei der Ausfahrt.
Der Zugleiter scheint sich doch Zeit zu nehmen, die Beleuchtung im Zug zu aktivieren ...
und jeder Schüler, der mit diesen Zügen gefahren ist, kann bestätigen, dass mindestens ein Abteil diesen Flackerer hatte ...

und inzwischen hat die Lok einen Fauli, sie fährt also inzwischen sanfter an, als im Vidieo!



hG
CM


Carl Martin

RE: meine normalspurigen Werkeleien

#24 von Carl Martin ( gelöscht ) , 14.01.2017 23:31

Hei,

anbei mal der nächste Versuch, ein Video anzuhängen ...

https://youtu.be/8WESBqz2Sj0

sry, so eine Mobilfunkklitsche bringt nun mal nicht viel ...
i.d.S. wurden Lautstärke auf etwa 50% dessen reduziert, was mind. möglich wäre.



hG
CM


Carl Martin

RE: meine normalspurigen Werkeleien

#25 von Carl Martin ( gelöscht ) , 14.01.2017 23:57

Hei,

udn denn noch mal meine V211 ... wer hier schon mal Soundvideos eingestellt hat, weiss was davon zu halten ist. ...

https://youtu.be/z9_DI3cgh9c


hG
Carl Martin


Carl Martin

   


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