RE: Märklin M-Gleis Weiche mit Motorweichenantrieb

#1 von EddiO , 27.05.2016 19:03

Hi,

ich war bis jetzt nur ein still lesendes Mitglied hier und habe bis jetzt auf viele Fragen hier schon antworten gefunden.

Erst mal zu mir. Ich bin 30 Jahre alt und komme aus der Region Köln/Bonn. Ich habe vor 1,5 Jahren die Märklin H0 Modellbahn übernommen. Und bis jetzt erst mal den Keller aufgeräumt um Platz zu schaffen und einen Gleisplan entworfen. Ich möchte weiterhin mit dem Märklin M-Gleisen fahren. (Kindheitserrinnerung etc. ) Zur steuerung verwendet ich ein RaspberryPI mit Rocrail und der GBM Zentrale von OpenDCC.
Jetzt habe ich mir einen Testkreis aufgebaut um alle Funktionen zu testen. Weichenschaltung über Dekoder, Gleisbesetzmeldung und Rückmeldung funktionieren. Nur bei einigen Teststunden im Automatik-Modus mit verschieden Zug-Modellen kam es manchmal zu Schaltfehlern bei den Weichen (durch Geisterzugmeldung zum Glück ein Zusammenstoß).

Im lokalen Eisenbahnclub verwenden Sie beim Zweileitersystem Hoffmann Unterflurantriebe. Jetzt habe ich mir überlegt:
Warum entferne ich nicht die Magnetspulen, welche eh ihre Probleme mit 12 V = vom Dekoder haben über zwischengeschaltetete Relais mit 18 V ⋍ verstärkt sind, durch Conrad Universal-Weichenantrieb / Hoffmann-Antrieb.
Kontra:

  • Weichen noch mal ausbauen / umbauen
  • Kosten


Pro:
  • Leichte Wartbarkeit
  • Rückmeldung der Weichenlage
  • Weiternutzbarkeit bei Umstieg auf anderes Gleismaterial


Alternative hatte ich mir überlegt Servos einzusetzen, hierzu habe ich aber noch keinerlei erfahren bzlg Ansteuerung.

Jetzt zu meiner Frage: Hat das schon jemand versucht die alten Weichen von unten anzusteuern?

Die Laterne muss übrigens nicht mit gedreht werden, diese habe ich überall entfernt (auch wenns im dunkeln schön aussieht ) aber da habe ich mit den langen Wagen zu häufig Entgleisungen gehabt.

Edgar


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RE: Märklin M-Gleis Weiche mit Motorweichenantrieb

#2 von volkerS , 27.05.2016 19:56

Hallo Edgar,
eigentlich schalten die Decoder meist mit mehr als 12V DC. Wenn der Decoder aus der Digitalspannung versorgt wird sind es meist 18V.
Wie willst du die Weichenzungen genau mit dem Servo ansteuern? Mit einem Stelldraht von unten, der in die Stellschwelle greift? Üblich bei 2-Schienenweichen. Du könntest versuchen, den Haken, in den die Feder an der Weichenzunge angreift nach unten zu biegen und eine Hülse anzulöten in den dann der Stelldraht von unten eingreift. Alternativ, ohne zu biegen, an der Stelle, an der die Feder eingreift eine kleine Scheibe auflöten. In dieser steckt dann wieder der Stelldraht.
Volker


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RE: Märklin M-Gleis Weiche mit Motorweichenantrieb

#3 von EddiO , 28.05.2016 17:24

Hallo Volker,

Für Servos finde ich die Lösung von Franz-Peter viewtopic.php?t=84822&start=25#p1051263 sehr gut. Ich hatte mir die Hoffmann Antriebe überlegt, da man dort über die Herzstückpolisaration eine Rückmeldung über den S88 über die wirkliche Weichenstellung machen könnte.
Bei den Decodern kommen 16 V Gleichstrom raus, nur die Weichen sind ja für Wechselstrom gebaut und ich denke dass die mit dem Gleichstrom nicht so viel Kraft haben.

Edgar


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RE: Märklin M-Gleis Weiche mit Motorweichenantrieb

#4 von moppe , 28.05.2016 17:38

Motor-weichen sind so "letzte Jahrtausend".
Servos sind billiger, einfacher und besser.

Es gibt kein Grund für Rückmeldung, die weichen ist wo ihren Befehl hab ihn gesendet.
Und es ist einfach ein servo zu montieren:
http://baneforum.dk/viewtopic.php?f=6&t=673

Klaus


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PIKO C4 "Horror Gallery": http://moppe.dk/PIKOC4.html


 
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