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RE: Gelöst: Kurzschluss bei umgebautem Roco-Booster, wenn zweite Lok im Spiel

#1 von Lord_Nelloz , 01.06.2016 23:13

Gelöst, siehe ein paar Beiträge weiter unten!

Hallo Stummis,

ich verzweifel hier gerade. Nachdem ich die im Forum gefundenen Threads zum Thema alle soweit gelesen hab und sofern es Anleitungen gab, gefolgt bin, aber trotzdem keinen Erfolg hatte, frage ich nochmal ganz konkret:

Ich habe mir eine Roco 10764-Zentrale nach dieser Anleitung zu einem Booster umgebaut. Dann zwischen Durchgangs- und Endbahnhof das Gleis mittels Isolierschienenverbindern beidseitig getrennt und den Durchgangsbahnhof mit der Zentrale (das Fleischmann-Pendant zur Roco 10764-Zentrale) verbunden sowie den Endbahnhof mit dem umgebauten Booster. Dann mittels 4P4C-Kabel (RJ10, denn RJ11, wie in der Anleitung am Ende erwähnt passt gar nicht???) Booster out bei der Zentrale mit der neu angelöteten Booster in-Buchse am umgebauten Booster verbunden. Strom rein, eingeschaltet, Kurzschluss. Aha, hab ich mir gedacht. Polarität beim Booster falsch herum. Also das Anschlussstück am Booster gedreht und siehe da, es passiert merkwürdiges.

Erst mal gibt es beim Einschalten keinen Kurzen mehr. Wenn ich nun aber eine Lok nach dem Einschalten des Stroms erstmals vom Zentralebereich über die Trennstelle in den Boosterbereich fahren lasse, gibt es einen Kurzen und alles schaltet ab. Gebe ich dann wieder Strom aufs Gleis, fährt die Lok im Boosterbereich weiter und ich kann auch wieder zurück über die Trennstelle in den Zentralebereich und wieder zurück in den Boosterbereich fahren. Also grundsätzlich alles gut. Es zirpt allerdings immer ein kleines bißchen beim Überfahren der Trennstelle, was schon einmal sehr verdächtig ist.

Kommt jetzt aber eine zweite Lok ins Spiel, die über die Trennstelle fährt, gibt es wieder einen Kurzen und die Anlage schaltet ab. Und das jedes Mal.

Meiner einer ist nun komplett ratlos...vom Anschluss her müsste eigentlich alles passen. Schaltet sich die Anlage ab, weil es Spannungsdifferenzen in beiden Bereichen gibt? Wenn ja, wie kann ich das testen? Ein Multimeter hätte ich (aber ansonsten wenig Ahnung von Elektronik...).

Oder habe ich sonst was nicht bedacht?

Ratlose Grüße
Christoph


Viele Grüße
Christoph


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RE: Gelöst: Kurzschluss bei umgebautem Roco-Booster, wenn zweite Lok im Spiel

#2 von silz_essen , 02.06.2016 08:32

Hallo zusammen,

mal versuchen, die Polarität der beiden Schienen im Booster-Bereich tauschen.

Gruß
Martin


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RE: Gelöst: Kurzschluss bei umgebautem Roco-Booster, wenn zweite Lok im Spiel

#3 von Derrick23 , 02.06.2016 08:45

Du kannst ja mit einem Multimeter messen, am gleichen Gleis dürfte zwischen den Schienen von Booster und Zentralenkreis kein Potential sein....


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RE: Gelöst: Kurzschluss bei umgebautem Roco-Booster, wenn zweite Lok im Spiel

#4 von kleiner Rainer ( gelöscht ) , 02.06.2016 08:57

hallo Christoph,

alle Jahre wieder:

viewtopic.php?f=5&t=124371

- sind die Schienen beidseitig getrennt?
- ist die jeweilige Versorgungsspannung sowohl im Leerlauf als auch unter Last gleich?
- sind die Boosterabschnitte gleich belastet?

Kleiner Tip: es hat gute Gründe, warum beim FREMO nur Booster mit Optokopplern im Eingang zugelassen sind und warum Roco genau dasselbe bei dem Booster für das Lokmaus-System macht.

Gruß,

Rainer


kleiner Rainer

RE: Gelöst: Kurzschluss bei umgebautem Roco-Booster, wenn zweite Lok im Spiel

#5 von Lord_Nelloz , 02.06.2016 11:02

Danke für Eure Antworten.

@Martin:
Wie schon geschrieben, das habe ich ausprobiert. Polarität falsch rum, sofortiger Kurzschluss beim überfahren, logisch. Polarität richtig rum, Kurzschluss nur beim erstmaligen Überfahren, danach nicht mehr. Erst wieder, wenn eine zweite Lok ins Spiel kommt.

@Derrick:
Ja, da muss ich mal ran heute abend. Du meinst also, am gleichen Gleis einmal links und einmal rechts vom Isolierschienenverbinder messen ob da irgendwie Strom fließt?

@Rainer:
Schienen sind natürlich beidseitig getrennt, schrieb ich ja im Eröffnungspost schon.
Bei der Versorgungsspannung muss ich dann mal schauen. Es sind allerdings baugleiche Zentralen und Netzteile, wenn ich das richtig verstanden habe. Der einzige Unterschied ist, dass auf einem Fleischmann und auf dem anderen Roco draufsteht. Stammen beide aus Startsets einmal mit einer grauen und einmal mit einer roten Multimaus. Deshalb käme mir unterschiedliche Spannung merkwürdig vor. Aber das werde ich heute abend wie gesagt mal testen und berichten.
Gleichmäßige Belastung der Boosterabschnitte? Hmm, nee, eher nicht. Im Fiddleyard stehen die nicht benötigten Loks und Wagen mit brennender Innenbeleuchtung. Ansonsten habe ich gestern ausprobiert mit zwei Loks (BR64 mit SB-Flachläufer und Trix Köf III) auf der Anlage selbst zu fahren. Was in den einzelnen Bereichen auch wunderbar funktionierte. Nur beim Überfahren der Trennstelle gabs Probleme.

Bei den verlinkten Schaltplänen muss ich passen. Da komme ich zu sehr aus einer anderen Branche. Ebenso habe ich keine Ahnung, was ein Optokoppler ist.

Was ich mich momentan allerdings eh frage: Brauch ich überhaupt einen Booster? Es fahren gleichzeitig maximal drei bis vier Loks ohne Steigungen und mit eher kurzen Zügen. Vorzugsweise Güterwagen und insgesamt maximal sechs Personenwagen gleichzeitig mit laufender Innenbeleuchtung. Es gibt keine elektrischen Weichen. Signale und sonstige Beleuchtung werden mit separatem Stromkreis bedient. Vielleicht stöpsel ich das ganze Teil mal wieder ab und schau mal wie es läuft...


Viele Grüße
Christoph


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RE: Gelöst: Kurzschluss bei umgebautem Roco-Booster, wenn zweite Lok im Spiel

#6 von Lord_Nelloz , 02.06.2016 22:09

So, hab mal getestet. Es liegt sowohl im Zentralkreis als auch im Boosterkreis immer die gleiche Spannung von 4V an. Also Differenzen zwischen den Kreisen scheint es nicht zu geben. Ich habe aber gar kein Multimeter, wie ich gerade feststellen musste, sondern nur einen Spannungsprüfer (der aber ab 1V messen können soll). Ist der evtl. nicht genau genug und auf der einen Seite sind es evtl. 3,5V, die dann auf 4V aufgerundet und auf der anderen Seite 4,4V die dann auch auf 4V abgerundet werden? Und wieso überhaupt 4V? Erscheint mir was wenig, oder? Die Netzteile sind auch identisch. Auf beiden steht Roco 10850 mit 18V und 36VA.

Aber egal, ich hab den Booster wieder abgeklemmt und den Boosterkreis auch an die Zentrale angeschlossen. Alles läuft prima. Wahrscheinlich brauche ich gar keinen Booster bei meinem Setup.

Oder hat noch jemand eine zündende Idee, warum die Probleme beim überfahren der Trennstelle auftreten? Nur für den Fall, dass ich doch irgendwann an die Kapazitätsgrenzen stoße?


Viele Grüße
Christoph


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RE: Gelöst: Kurzschluss bei umgebautem Roco-Booster, wenn zweite Lok im Spiel

#7 von Behagen ( gelöscht ) , 02.06.2016 22:51

Hallo Christoph

Wo hattest Du denn Deine Multimaus angeschlossen ?
Hattest Du nur eine angeschlossen ?
Wenn mehr als eine, waren beide am Verstärker für den Zentralenbereich angeschlossen(also nicht an dem umgebauten Gerät)
Ich finde das Verhalten recht seltsam, "neue" Lok = einmal Kurzschluss, dann okay, noch eine "neue" Lok wieder Kurzschluss.
Gab es denn beim Einsatz von zwei(oder mehr) Lokomotiven dann immer einen Kurzen.
Trat der Kurzschluss immer beim überfahren der Trennstelle auf oder generell ?
Und trat der Kurzschluss nur bei Lokomotiven auf, oder auch bei (beleuchteten) Wagen ?

Gruß Bernd


Behagen

RE: Gelöst: Kurzschluss bei umgebautem Roco-Booster, wenn zweite Lok im Spiel

#8 von Lord_Nelloz , 03.06.2016 09:04

Zitat von Behagen

Wo hattest Du denn Deine Multimaus angeschlossen ?
Hattest Du nur eine angeschlossen ?
Wenn mehr als eine, waren beide am Verstärker für den Zentralenbereich angeschlossen(also nicht an dem umgebauten Gerät)



Hallo Bernd,

zwei Multimäuse und eine Lokmaus2 hängen alle an der Zentrale. Eine Multimaus am Masterausgang und die anderen beiden über einen alten ISDN-Verteiler am Slaveausgang, was auch ganz wunderbar funktioniert. Und wenn ich den Booster komplett von der Anlage nehme und die Stromversorgung auch für den Boosterbereich über die Zentrale vornehme, läuft ja auch alles ganz prima und wie gewünscht. An der Trennstelle passiert nix.

Zitat von Behagen
Ich finde das Verhalten recht seltsam, "neue" Lok = einmal Kurzschluss, dann okay, noch eine "neue" Lok wieder Kurzschluss.


Gestern abend gab es den Kurzen nach dem Einschalten nicht mehr. Nur quietschende Geräusche beim Überfahren, was ja irgendwie auf einen Kurzschluss hindeutet, der aber nicht stark genug war (wenn man das so formulieren kann, Elektroniklaie...), dass die Zentrale abschaltet.

Zitat von Behagen
Gab es denn beim Einsatz von zwei(oder mehr) Lokomotiven dann immer einen Kurzen.
Trat der Kurzschluss immer beim überfahren der Trennstelle auf oder generell ?
Und trat der Kurzschluss nur bei Lokomotiven auf, oder auch bei (beleuchteten) Wagen ?



Sobald eine Lok im Boosterbereich fuhr und eine zweite Lok die Trennstelle überfuhr, schaltete die Anlage mit Kurzschluss ab.
Wenn ich in den einzelnen Bereichen fuhr, war alles so wie gewünscht und gewollt. Das Problem war immer nur die Trennstelle. Die Trennstelle ist allerdings direkt vor einer Weiche (Peco Code75 mit leitenden Herzstücken, die noch nicht umgebaut ist. Vielleicht ist das das Problem? Die Engländer nennen die Weiche nach Umbau "DCC-friendly". Muss ja irgend einen Grund haben.

Das Überfahren der Trennstelle mit beleuchteten Wagen hatte ich nicht ausprobiert.

Da momentan ja alles ohne Booster funktioniert, werde ich den erst einmal wieder einmotten und ggf. dann, wenn der Endbahnhof seine endgültige Parkposition erreicht hat und ich die dann feststehenden Weichen umgebaut habe, noch einmal den Booster ausprobieren. Momentan ist in dem Bereich alles noch ein Provisorium mit dem aber nun schon einmal Betrieb möglich ist.


Viele Grüße
Christoph


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RE: Gelöst: Kurzschluss bei umgebautem Roco-Booster, wenn zweite Lok im Spiel

#9 von Nichteisenbahner ( gelöscht ) , 03.06.2016 10:14

Hallo,

ich melde mich mal hier zu Wort, da ich die Konfiguration "Roco-Bastelbooster" genau so auch betreibe.

Ganz nebenbei, die Bastelei hättest Du Dir sparen können Du hast die Buchse "Booster IN" parallell zur bestehenden "Booster OUT" angelötet - wenn Du nur genau einen zusätzlichen Booster betreiben willst, dann hättest Du bei ihm auch die Booster-OUT-Buchse verwenden können Die neue Buchse brauchst Du erst, wenn Du den dritten dranhängen willst.

Und das führt mich gleich zum ersten Test, den Du mal machen kannst: Es ist zwar unwahrscheinlich, dass es daran liegt, aber der Test geht schnell und kostet nix: Schließ mal den Bastelbooster statt an Deiner selbstgelöteten Buchse an "Booster OUT" an. Wenns da geht, liegts an Deiner Lötarbeit. (Unwahrscheinlich, aber probieren kostet ja nix)

Zitat von Lord_Nelloz
Es liegt sowohl im Zentralkreis als auch im Boosterkreis immer die gleiche Spannung von 4V an. [...] Und wieso überhaupt 4V? Erscheint mir was wenig, oder?



Da hast Du ganz recht, 4 V solltest Du wirklich nirgens messen. Da stimmt was nicht. Da jedoch Deine Züge fahren (das würden sie mit 4V nicht) liegts doch eher an der alten Elektrotechnikerregel "Wer misst misst Mist".
--> Mit welcher Einstellung Deines Meßgeräts hast Du WO WAS gemessen?

Zitat von Lord_Nelloz
Die Netzteile sind auch identisch. Auf beiden steht Roco 10850 mit 18V und 36VA.


Das ist schon mal gut.

Zitat von Lord_Nelloz
Oder hat noch jemand eine zündende Idee, warum die Probleme beim überfahren der Trennstelle auftreten? Nur für den Fall, dass ich doch irgendwann an die Kapazitätsgrenzen stoße?



Fotografiere mal, was Du da aufgebaut hast. Oft erkennt man da was, was man bei einer textlichen Beschreibung vergißt.
Probier mal ein anderes Kabel. Ich hatte schon "seltsamste Effekte" mit den Roco-Original-Kabeln.
Hast Du eigentlich Kehrschleifen im Gleisplan? Zeig mal den Gleisplan.

Gruß
Martin

P.S.:


Nichteisenbahner

RE: Gelöst: Kurzschluss bei umgebautem Roco-Booster, wenn zweite Lok im Spiel

#10 von Behagen ( gelöscht ) , 03.06.2016 12:23

Hallo Christoph

Das ist ja eine echte Herausforderung --- Dein Problem
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, das es sich eigentlich um ein "digitales" Problem handelt.
Das kann aber schlecht sein, da ja die beiden schwarzen Kästen nur Verstärker sind und das digitale Signal von der Multimaus kommt.
Martin hat es ja schon erwähnt, da bliebe noch das Verbindungskabel zwischen den Bausteinen als Störquelle.
Oder aber die neu eingebaute Buchse.
Wobei aber ein Scenario den vorgeschlagenen Test von Martin ins Leere laufen lassen würde, wenn Du an der neu eingelöteten Buchse
einen Kurzschluss bzw. eher einen Kriechstrom erzeugst.
Falls Du es noch nicht gemacht hast, würde ich nochmal die Lötstellen kontrollieren und eventuell säubern.
(das im Lötzinn enthaltene Kolophonium lässt sich gut mit Spiritus wegpinseln)

Gruß Bernd


Behagen

RE: Gelöst: Kurzschluss bei umgebautem Roco-Booster, wenn zweite Lok im Spiel

#11 von Lord_Nelloz , 03.06.2016 22:30

Zitat von Nichteisenbahner
Hallo,

ich melde mich mal hier zu Wort, da ich die Konfiguration "Roco-Bastelbooster" genau so auch betreibe.

Ganz nebenbei, die Bastelei hättest Du Dir sparen können Du hast die Buchse "Booster IN" parallell zur bestehenden "Booster OUT" angelötet - wenn Du nur genau einen zusätzlichen Booster betreiben willst, dann hättest Du bei ihm auch die Booster-OUT-Buchse verwenden können Die neue Buchse brauchst Du erst, wenn Du den dritten dranhängen willst.



Hallo Martin,

na wenn ich das vorher gewusst hätte...hätte ich das Problem aber wahrscheinlich auch, denn:

Zitat von Nichteisenbahner
Und das führt mich gleich zum ersten Test, den Du mal machen kannst: Es ist zwar unwahrscheinlich, dass es daran liegt, aber der Test geht schnell und kostet nix: Schließ mal den Bastelbooster statt an Deiner selbstgelöteten Buchse an "Booster OUT" an. Wenns da geht, liegts an Deiner Lötarbeit. (Unwahrscheinlich, aber probieren kostet ja nix)



Umgestöpselt und gleiches Ergebnis. Es piept und quietscht, wenn eine Lok drüberfährt und die rote Lampe am Booster blinkt. Mit angehängten Personenwagen mit Innenbeleuchtung bei jeder Achse. Die Zentrale blinkt allerdings nicht. Der Kurzschluss scheint also nur im Booster erkannt zu werden.

Zitat von Nichteisenbahner

Zitat von Lord_Nelloz
Es liegt sowohl im Zentralkreis als auch im Boosterkreis immer die gleiche Spannung von 4V an. [...] Und wieso überhaupt 4V? Erscheint mir was wenig, oder?



Da hast Du ganz recht, 4 V solltest Du wirklich nirgens messen. Da stimmt was nicht. Da jedoch Deine Züge fahren (das würden sie mit 4V nicht) liegts doch eher an der alten Elektrotechnikerregel "Wer misst misst Mist".
--> Mit welcher Einstellung Deines Meßgeräts hast Du WO WAS gemessen?




Vorweg, ich hab mit Elektronik wenig am Hut. Mein Cousin (Elektriker) hat mir mal einen Beha Polaris 3+ Spannungsprüfer geschenkt. Der zeigt das an. Ein Multimeter ist das aber nicht. Gemessen habe ich, indem ich einen Kontakt an die rechte und einen Kontakt an die linke Schiene gehalten habe. Und einmal in den Kontaktstellen der Wago-Klemmen, die ich direkt ans Kabel vom Booster geklemmt habe. Bei beiden das Gleiche Ergebnis. Aber es fährt alles ganz normal, wenn ich nicht gerade über die Trennstelle bretter. Es sollte also mehr Spannung anliegen...

Zitat von Nichteisenbahner
Fotografiere mal, was Du da aufgebaut hast. Oft erkennt man da was, was man bei einer textlichen Beschreibung vergißt.
Probier mal ein anderes Kabel. Ich hatte schon "seltsamste Effekte" mit den Roco-Original-Kabeln.
Hast Du eigentlich Kehrschleifen im Gleisplan? Zeig mal den Gleisplan.



Hmm, ich beschreib es mal genauer. Foto geht gerade leider nicht.
Den Gleisplan findest Du in meinem in der Signatur verlinkten Thread. Die Trennstelle ist am Streckengleis zwischen Fischen und dem Sägewerk direkt an der Weiche vom Sägewerk. Getrennt wurde mittels zwei Peco Isolierschienenverbindern.
Der Booster ist mittels eines zwei Meter langen 4P4C (RJ10) Spiralkabel von Ebay mit der Zentrale verbunden. Eingespeist wird am Booster zuerst mit dem Orginal-Einspeisekabel in zwei Wago-Klemmen und wird von dort per 1,5mm² Kabeln in Ringleitung über jeweils fünf weitere Wago-Klemmen geleitet. Von den einzelnen Wago-Klemmen wird per 0,14mm²-Kabeln ans Gleis eingespeist.

Soviel zum System. Vielleicht liegt es auch am Billo-Ebay-Kabel für 1,99 incl. Versand. Ich hab nur kein anderes, um das mal zu testen. Denn ansonsten passt die Verkabelung ja scheinbar. Wenn ich den Strom direkt von der Zentrale einspeise ist alles in Ordnung und wie es sein sollte.

Hallo Bernd,
dann komm ich mal zu Dir. Danke auch Dir für Deinen Lösungsvorschlag.

Zitat von Behagen
Hallo Christoph

Das ist ja eine echte Herausforderung --- Dein Problem
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, das es sich eigentlich um ein "digitales" Problem handelt.
Das kann aber schlecht sein, da ja die beiden schwarzen Kästen nur Verstärker sind und das digitale Signal von der Multimaus kommt.
Martin hat es ja schon erwähnt, da bliebe noch das Verbindungskabel zwischen den Bausteinen als Störquelle.
Oder aber die neu eingebaute Buchse.
Wobei aber ein Scenario den vorgeschlagenen Test von Martin ins Leere laufen lassen würde, wenn Du an der neu eingelöteten Buchse
einen Kurzschluss bzw. eher einen Kriechstrom erzeugst.
Falls Du es noch nicht gemacht hast, würde ich nochmal die Lötstellen kontrollieren und eventuell säubern.
(das im Lötzinn enthaltene Kolophonium lässt sich gut mit Spiritus wegpinseln)

Gruß Bernd



Die Lötstelle habe ich jetzt auch nochmal gereinigt, allerdings auch ohne Effekt. Vielleicht ist es wirklich das Verbindungskabel. Da mir das Kabel sowieso zu kurz war, habe ich noch ein längeres bestellt, was aber noch nicht da ist. Wenn das kommt, werde ich nochmal testen.

Ansonsten bin ich ratlos. Aber immerhin funktioniert ja momentan auch noch alles ohne Booster. Insofern wäre es nur schade um den umgebauten Booster. Kann ich den eigentlich jetzt auch noch als Zentrale verwenden oder ist der dafür hinüber? Wenn die zweite Booster-Buchse ja nur parallel geschaltet ist, sollte das ja eigentlich noch funktionieren, wenn ich die beiden Boosterbuchsen ignoriere.


Viele Grüße
Christoph


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RE: Gelöst: Kurzschluss bei umgebautem Roco-Booster, wenn zweite Lok im Spiel

#12 von Behagen ( gelöscht ) , 04.06.2016 00:44

Hallo Christoph

Ich nehme jetzt mal Bezug auf Dein erstes Posting, da hätte ich eine Frage.
Du schreibst, Du hast alles zusammengebaut und den Strom eingeschalten --- Kurzschluss --- wieso das denn ?
Was war da mit der Trennstelle ? Stand da etwas drauf ? Eigentlich sollte der Kurzschluss doch erst auftreten wenn die Trennstelle von etwas
Leitendem gebrückt wird. Kann der Kurzschluss eventuell von etwas anderem gekommen sein
und Du hast jetzt durch das drehen des Anschlussstück erst das Problem erzeugt ?

Andere Frage(und gleich eine Antwort) hast Du mal beide Verstärker mit einander getauscht. Das sollte eigentlich gehen, da Du ja nur eine Leere
Buchse mehr in Deinem Umbau hast, die Funktion wurde ja dadurch nicht verändert.

Gruß Bernd


Behagen

RE: Gelöst: Kurzschluss bei umgebautem Roco-Booster, wenn zweite Lok im Spiel

#13 von Lord_Nelloz , 04.06.2016 23:26

Hallo Bernd,

der Kurzschluss passierte, weil die Polarität beim ersten Einstecken falsch herum war. Als ich die Boosterpolarität danach durch Drehen des Kabels zwischen Booster und Gleis getauscht hatte, war alles soweit im grünen Bereich, solange ich nicht über die Trennstelle fuhr.

Es wird aber immer verrückter für mich Elektroniklaien.
Ich habe mir heute ein Multimeter gekauft, was ich eigentlich immer schon mal haben wollte, aber jetzt endlich die Begründung für den Kauf gefunden hab
Das zeigt mir im Zentralstromkreis konstant eine Spannung am Gleis von 17,4V und, jetzt kommts, im Boosterkreislauf entweder eine Spannung von 16,7V oder von 18,4V an. Den einen Wert, wenn ich den roten Messfühler an die linke Schiene und den schwarzen Messfühler an die rechte Schiene halte und den anderen Wert, wenn ich die Messfühler jeweils anders herum an die Schiene halte. Die 16,7V bzw. 18,4V habe ich sowohl am Gleis, als auch am Boosterausgang direkt gemessen.
Die Eingangsspannung vom Netzteil beträgt exakt 18,0V, wie es auch sein sollte.

Also entweder bin ich zu blöd zum Messen, der Elektronikfachmann sagt na klar, das ist so weil..., oder der umgebaute Booster hat einen Hau weg. Vielleicht hab ich da beim Löten irgendwo Mist gebaut (als Lötkönig würde ich mich jetzt nicht bezeichnen), allerdings sieht die Lötstelle eigentlich ganz gut aus. Ich werde mir die Tage den Booster nochmal vornehmen.

Den umgebauten Booster habe ich auch mal als Zentrale ausprobiert, wie Du vorgeschlagen hast. Gleiche Messergebnisse, gleiches elektrisches Sirren/Quietschen an der Trennstelle, aber das rote Lämpchen an der Zentrale oder dem Booster ging immerhin nicht an.


Viele Grüße
Christoph


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RE: Gelöst: Kurzschluss bei umgebautem Roco-Booster, wenn zweite Lok im Spiel

#14 von Peter Müller , 04.06.2016 23:51

Zitat von Lord_Nelloz
... jetzt kommts, im Boosterkreislauf entweder eine Spannung von 16,7V oder von 18,4V an. Den einen Wert, wenn ich den roten Messfühler an die linke Schiene und den schwarzen Messfühler an die rechte Schiene halte und den anderen Wert, wenn ich die Messfühler jeweils anders herum an die Schiene halte.


Für das Motorola-Protokoll wäre diese Ungleichheit normal - oder besser, sie wäre sogar noch größer. Aber Du fährst rein mit DCC nehme ich an. Dann bekommt der zweite Booster irgendwie kein astreines Digitalsignal, möchte ich vermuten.


Grüße, Peter


 
Peter Müller
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RE: Gelöst: Kurzschluss bei umgebautem Roco-Booster, wenn zweite Lok im Spiel

#15 von Behagen ( gelöscht ) , 05.06.2016 00:46

Hallo Christoph

Schlag mich, aber ich habe immer noch ein Verständnisproblem.
Zentralenkreis und Boosterkreis sind doch elektrisch von einander getrennt, somit versorgt jeder Verstärker einen eigenständigen Stromkreis.
Wie kann es dann zu einen Kurzschluss kommen wenn beide keine Verbindung miteinander haben ?
Eine falsche Polarität kann es doch zum Zeitpunkt des Einschaltens noch gar nicht geben, die Schiene hat doch(im Normalfall) jetzt noch gar keinen Strom. Mit welcher Polarität soll der Booster also kollidieren ?
Der Kurzschluss sollte doch erst auftreten wenn eine elektrische Verbindung zwischen beiden Kreisen hergestellt wird(die Lok oder ein Wagen über die Trennstelle fährt)
Wenn der Kurzschluss also schon auftritt bevor eine Verbindung zwischen beiden Stromkreisen hergestellt wurde, muss das eine Ursache haben.
Entweder gibt es eine "versteckte" Verbindung oder der Kurze wurde durch etwas anderes verursacht.

Die Beschreibung die Du gibst(die Töne beim überfahren der Trennstelle) würde ich Tatsächlich als Hinweis auf unterschiedliche Spannungen
zwischen den Boosterkreisen sehen.
Nächste Frage dazu: Waren die Spannungen nun dem Booster entsprechend unterschiedlich oder dem Gleis, als Du getauscht hast ?
Ich denke zwar eher das es am Booster liegt, aber sollte es doch dem Gleis zuzuordnen sein, könntest Du dort eine "Krichstrom" haben.

Gruß Bernd


Behagen

RE: Gelöst: Kurzschluss bei umgebautem Roco-Booster, wenn zweite Lok im Spiel

#16 von Dreispur , 05.06.2016 05:43

Hallo !

Hier steht was generelles , und am Ende auch was von einen Umgedrehten Loco - Net Kabel um eventuelle Kurzschlüße beim überfahren zu verhindern .

http://www.digital-pur.de/wp-content/upl...021-Booster.pdf

lt. Littfinsky noch ein Hinweis zum Boosterbuskabel
http://www.ldt-infocenter.com/dokuwiki/doku.php?id=de:db-4


mfG ANTON

Roco DigiSet+MMaus Rocomotin, IB 650 2.0 / IB 60500 ESU+CT-Programmer, IB+HV Prog.. http://www.henningvoosen.de/ Schalt/RMGB Dec Viessman , LDT,Roco,Lenz,LISSY,Lopi:Lenz,Tran+Sound/ESU+Sound/ Orig. Lok+Sound.anal.Trafo z.Test.WDP 7.0 u.9.2 / 2015


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RE: Gelöst: Kurzschluss bei umgebautem Roco-Booster, wenn zweite Lok im Spiel

#17 von Lord_Nelloz , 05.06.2016 12:02

Hallo Ihr drei,

danke für Eure weitere Anteilnahme an meinem Problem.

Erst einmal: Mein Aufbau entspricht exakt der von Anton verlinkten Zeichnung auf Seite zwei oben des oberen Links.

Ich glaube mittlerweile, dass das Boosterkabel etwas mit dem Problem zu tun hat. Denn ich habe nochmal folgende Versuche gemacht:

1.) Anschluss vom Booster zum Gleis in der Polarität vertauscht. Ergebnis sofortiger Kurzschluss. Polarität von beiden Stromkreisen wieder angeglichen. Ergebnis kein Kurzschluss, erst bei Berührung der Trennstelle.
2.) Kabel zwischen Booster und Zentrale entfernt und sowohl bei Zentrale als auch bei Booster den Masterausgang mit einer Multimaus bestückt. Ergebnis: In beiden Kreisen liegt eine Spannung von 17,4V an und in beiden Kreisen fährt alles wie es sein soll. Die Trennstelle habe ich wohlweislich aber nicht überfahren wollen.
3.) Mir das "Boosterkabel" (eigentlich ist es ein Telefonkabel) mal genau angeschaut. Die Drähte sind gekreuzt. Also das ganz linke Kabel kommt ganz rechts an und das Kabel mitte-links mitte-rechts an. Vielleicht liegt da der Fehler? Ich habe jetzt im tt-forum folgende Aussage gefunden: http://www.tt-board.de/forum/showpost.ph...30&postcount=17 nämlich, dass das Kabel nicht gekreuzt werden darf.

Wenn das der Fall ist, ist der Fall auch klar


Viele Grüße
Christoph


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RE: Gelöst: Kurzschluss bei umgebautem Roco-Booster, wenn zweite Lok im Spiel

#18 von Behagen ( gelöscht ) , 05.06.2016 12:57

Hallo Christoph

Du Schelm Du
So billig willst Du also davon kommen.
Im Ernst, Du hast ja geschrieben das Du ein billig Kabel bei Ebay gekauft hast, da habe ich allerdings gedacht Du hast wenigstens ein als
Boosterkabel bezeichnetes genommen(habe ich gerade gesehen das die aber teurer sind)
Hoffentlich hast Du bei Deinem neuen Kabel, was Du bestellt hast ein (echtes) Boosterkabel genommen.
Wenn Du auf Nummer Sicher gehen willst musst Du z.B. bei Littfinski eins bestellen, scheint erstmal teuer, aber ...

Gruß Bernd

PS: gerade bei meinem Kabel(von Littfinski) nachgesehen --- die Kabel sind 1:1 , also nicht gekreuzt.


Behagen

RE: Gelöst: Kurzschluss bei umgebautem Roco-Booster, wenn zweite Lok im Spiel

#19 von Lord_Nelloz , 05.06.2016 22:29

Hallo Bernd, es grüßt...ein Trottel

Nachdem ich das Kabel mittig durchtrennt und verkehrt herum wieder zusammengedengelt habe, so dass die Belegung passt, passt auch das ganze Setup. Keine Kurzschlüsse, kein Quietschen beim Überfahren der Trennstelle. Alles so wie es sein sollte.

Falls also jemand nochmal hier in den Thread stolpern sollte die Erkenntnisse aus meiner munteren Fragerunde:

1.) Wenn nur ein zusätzlicher Booster gebraucht wird, ist ein Umbau nicht nötig. Das Boosterkabel kann dann bei beiden Zentralen in die Booster out-Buchse gesteckt werden. Bei der Zentrale, die als Booster verwendet wird, ist nur darauf zu achten, dass dann dort niemals ein Handregler angeschlossen wird, denn sonst machts Bumm und alles ist kaputt (habe ich nicht ausprobiert, aber überall gelesen).

2.) Das Verbindungskabel zwischen Zentrale und Booster ist ein 4P4C RJ10-Kabel mit (lt. Wikipedia) 7,7mm breiten Steckern. Diese Kabel sehen aus wie die typischen Kabel zur Verbindung eines Telefons mit seinem Telefonhörer. Allerdings Vorsicht! Während die Litzen in den Telefonhörerkabeln einmal in der Ummantelung kreuzen, laufen die Litzen im hier zu verwendenden Boosterkabel parallel. Wird das nicht beachtet: Effekt siehe Eröffnungspost. Einfach das billige Ebay-Kabel für 1,99 incl. Versand kaufen oder bei einem alten Telefon das Spiralkabel abmontieren funktioniert also ohne weitere Bearbeitung nicht.

3.) Deshalb entweder explizites Boosterkabel kaufen oder das billige E-Bay-Kabel in der Mitte durchpitschen und die Litzen spiegelverkehrt wieder verbinden (verlöten, verbananensteckern oder wie auch immer...)

Danke Euch allen für die Lösung. Wäre ich alleine nie drauf gekommen.


Viele Grüße
Christoph


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RE: Gelöst: Kurzschluss bei umgebautem Roco-Booster, wenn zweite Lok im Spiel

#20 von Peter Müller , 05.06.2016 22:34

Zitat von Lord_Nelloz
Danke Euch allen für die Lösung. Wäre ich alleine nie drauf gekommen.


Wenn Du jetzt in Kenntnis der Lösung danach im Internet suchst, wirst Du wahrscheinlich 50 Stellen finden, wo andere die gleiche Erfahrung gemacht haben. So ist das Leben


Grüße, Peter


 
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RE: Gelöst: Kurzschluss bei umgebautem Roco-Booster, wenn zweite Lok im Spiel

#21 von Lord_Nelloz , 05.06.2016 22:57

Zitat von Peter Müller

Wenn Du jetzt in Kenntnis der Lösung danach im Internet suchst, wirst Du wahrscheinlich 50 Stellen finden, wo andere die gleiche Erfahrung gemacht haben. So ist das Leben



Ja, wenn man weiß, wonach man suchen muss...

Immerhin kann ich ja für andere noch als schlechtes Beispiel dienen

Und wenn es dazu dient, jemanden der nur einen Booster braucht von dem dann unnötigen Umbau abzuhalten, ist ja auch schon geholfen.

Ich habe dem Verfasser der im Eröffnungspost verlinkten Anleitung gerade eine E-Mail geschrieben. Vielleicht ergänzt er seine eigentlich tolle Anleitung noch mit den Erkenntnissen hier aus dem Thread.


Viele Grüße
Christoph


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RE: Gelöst: Kurzschluss bei umgebautem Roco-Booster, wenn zweite Lok im Spiel

#22 von LDG , 06.06.2016 17:41

Hallo Christoph,

Zitat von Lord_Nelloz
...Und wenn es dazu dient, jemanden der nur einen Booster braucht von dem dann unnötigen Umbau abzuhalten, ist ja auch schon geholfen.

Auch wenn man mehrere Booster verwenden will muß man nichts an ihnen verändern. Einfach viele "halbierte Kabel" an einer Stelle parallel zusammenlöten und man hat einen universellen, erweiterbaren Sternverteiler (Siehe meinen Beitrag in einem anderen Thread)

Gruß,
Lothar


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RE: Gelöst: Kurzschluss bei umgebautem Roco-Booster, wenn zweite Lok im Spiel

#23 von Lord_Nelloz , 06.06.2016 18:19

Überzeugt

Jetzt fehlen mir noch zwei kontaktlose RJ11-Blindstecker für die Master- und Slavebuchse am Umbau-Booster. Denn abkleben kann ja jeder


Viele Grüße
Christoph


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