An Aus


RE: Umbau auf Märklin-Hochleistungsantrieb

#1 von rainer307 , 06.08.2016 08:10

Hallo,

ich habe von Märklin eine Übersicht bekommen, es fehlen aber elf meiner Loks darin. Märklin schreibt dass nicht alle Loks umgebaut werden können.
Die Artikelnummern sind:
3031(BR 81 mit TELEX-Kupplung, 3032 ohne steht in der Liste)
3048
3083
3084
3098

Nur ,,diverse" Trommelkollektor-Loks sind offenbar umrüstbar, eine Übersicht gibt es in dem Dokument nicht.
Artikelnummern:
3056
3058
3153
3163
3323
3629
Der Umbau sollte bei diesen aber möglich sein.

Die Nachrüstsätze haben die Artikelnummern 60921(Trommelkollektor) und 60923 und 60924 für Scheibenkollektoren. Sind die noch aktuell oder gibt es neuere?

Gruss
Rainer


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RE: Umbau auf Märklin-Hochleistungsantrieb

#2 von Helgasheimkeller , 06.08.2016 08:44

Hallo Du kannst alle Motore auf den 5poligen Anker umbauen Du brauchst nur den Anker das Motoschild und den Magneten zu wechseln Es gibt Internethändler die das noch Anbieten Es gab sie für den kleine und für den großen Scheibenkollektormtor. Mußt mal bei Ebay googeln. Du hast dann aber Gleichstromfahrzeuge die du mit Decodern versehen mußt . Ich habe meine überwiegend mit Tams LD-G32 für die 81 mit Telex mußt du den LD-G33 nehmen aber auch von Esu und auch die Märklin aus der 60760 Nachrüstserie bieten sich an. Gruß Werner


SabrinaMirijam


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RE: Umbau auf Märklin-Hochleistungsantrieb

#3 von TEE2008 , 06.08.2016 08:46

Hallo,
die aktuellen Motorumbausätze haben die Artikelnummern 60941 (für Lok mit Trommelkollekrotmotor ab Werk), 60943 (für Loks mit kleinem Scheibenkollektormotor ab Werk) und 60944 (für Loks mit großen Scheibenkollektormotor ab Werk).
Für die alte BR 01 Märklin 3048 gibt es von Märklin einen speziellen Motorumbausatz, der für die Retro BR 01 Märklin 30080 entwickelt wurde.
Dieser hat die Teilenummer E188838 Zubehör-Set Motor kpl. und kostet aktuell 25,00 €.
Die folgenden Loks habe ich bereits erfolgreich auf HLA und mLD 60942 umgerüstet:
Märklin 3058 BR 151 mit Motorumbausatz 60941
Märklin 3153 BR 120 mit Motorumbausatz 60941
Märklin 3163 Typ 16 der SNCB mit Motorumbausatz 60941
Märklin 3084 BR 050 mit Motorumbausatz 60941 (neues Motorschild wie das ab Werk verbaute einbauen und Entstördrosseln im Tender unterbringen).

Für die anderen Umbaukandidaten einfach googlen. Es lassen sich alle Loks umbauen.


Gruß

Tobias


 
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RE: Umbau auf Märklin-Hochleistungsantrieb

#4 von lokingo , 06.08.2016 09:34

Hallo Rainer

Ja ich gebe meinen vorschreiber recht. Es lassen sich alle Lok's umbauen. Ich habe meine ganzen alten Lok's mit dem entsprechenden HLA's umgebaut. Auch meine 3048 mit dem erwähnten E 188838

Mit freundlichen Grüßen
Ingo


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RE: Umbau auf Märklin-Hochleistungsantrieb

#5 von rainer307 , 06.08.2016 10:01

Danke für eure Antworten.

In der Übersicht steht auch dass bei einigen Loks aufwändigere Umbauten nötig sind, die tunlichst vom Fachhändler gemacht werden sollen(Fräsarbeiten?). Einmal die 3000, an der mir besonders viel liegt weil es sich noch um eine 1950er-Jahre CM 800 mit Zweilicht-Spitzensignal handelt und um die 3087. Letztere hätte ich gerne richtig ,,aufgemotzt", mit Allachsantrieb(sollte mittels Gestänge lösbar sein) und LED-Spitzensignal vorne und hinten. Um wenns einen für sehr schmale Schornsteine gibt noch einen Raucheinsatz. Bei Youtube hatte ich das mal gesehen, leider finde ich das Video nicht mehr.

Bei den von mir hier genannten sollte der Umbau ohne Veränderung des Lokrahmens möglich sein, oder gibts Ausnahmen?

Was die Decoder angeht habe ich ein Problem. Umständehalber gibt es längerfristig nur Analogbetrieb bei einem Freund(meine Anlage kann ich derzeit nicht weiterbauen). Für den Dauerbetrieb gibt es, soweit ich recherchieren konnte, nur die Märklin-Decoder. Längerfristig will ich TAMS verwenden, aber Herr Tams selbst hat auf Anfrage geschrieben dass seine Decoder nicht für den Analog-Dauerbetrieb ausgelegt sind, vor allem, weil mein Freund nur die alten Märklin-Trafos und das Vierer-Fahrgerät von Titan hat. Neue Trafos sind aus persönlichen Gründen nicht erwerbbar.

Da es praktisch nur noch mfx-Decodertypen gibt, denke ich daran die Dampfloks mit Sounddecodern zu versehen um wenigstens das Dampflokgeräusch(Auspuffschlag) zu haben. Die Schnellzugloks wie die 01 oder die 231i(ex BR 1 werden generell nie Tender voraus vor einem Zug fahren, daher kann ich mir den Lichtwechsel hier sparen. Ein einfacher Baustein mit ein, zwei Zusatzfunktionen reicht da aus, aber als Sounddecoder wird es das wohl so nicht geben.

Rainer


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RE: Umbau auf Märklin-Hochleistungsantrieb

#6 von Erich Müller , 06.08.2016 11:35

Hallo Rainer,

Zitat von rainer307
ich habe von Märklin eine Übersicht bekommen, es fehlen aber elf meiner Loks darin. Märklin schreibt dass nicht alle Loks umgebaut werden können.
Die Artikelnummern sind:
3031(BR 81 mit TELEX-Kupplung, 3032 ohne steht in der Liste)
3048
3083
3084
3098




Hast du dich nun doch zum "HLA"-Umbau entschlossen?

Wenn die 3032 umbaubar ist, sollte die 3031 das auch sein. Es könnte allerdings etwas eng werden, in dem Metallgehäuse ist nicht viel Platz. Hast du mal eine Suche nach "3031 Digitalumbau" gemacht? (Eben fällt mir ein: möglicherweise, aber das ist nur eine eventuelle Möglichkeit, liegt der Permanentmagnet zu nah an der hinteren Telex-Kupplung?)
Sonst kannst du auch auf die Seite von Axel Schnug gucken, der verkauft Telex-Kupplungsteile und rüstet Lokomotiven um.
Zur 3048 ist ja schon einiges gesagt.
Die 3083 stellt allerdings vor einige Probleme; ich habe die 3111 und werde sie mit einem Uhlenbrock 76200 umrüsten. Man kann auch einen esu-Polbügel nehmen, der hat allerdings sehr gemischte Bewertungen hier im Forum. Oder den Motorschild umbauen, oder am Gehäuse fräsen...
Die 3084 sollte eigentlich nicht vor große Probleme stellen, denn die Knickrahmen-50 ist auch von Märklin selbst mit HLA ausgerüstet verkauft worden. Es wäre nur zu prüfen, welcher Motor in deiner Lok ist; ich bin nicht sicher, ob sie von Anfang an mit Trommelkollektor ausgeliefert wurde.

Die 3098 und 3099 gelten als schwierig umzubauen: der Originalmotor ist eine Spezialform, denn die Lok hat ganz markenunüblich den Motor nicht im Stehkessel, sondern in der Rauchkammer. Andererseits gibt es viele Berichte, wonach es ohne Fräsen möglich ist, die Lok umzubauen, wenn man den Motorschild über Kopf einsetzt. Ein dünnes Isolierband innen in die Rauchkammer zu kleben kann wohl nicht schaden.

Viel Erfolg!


Freundliche Grüße
Erich

„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“
Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.


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RE: Umbau auf Märklin-Hochleistungsantrieb

#7 von lokingo , 06.08.2016 11:36

Hallo Rainer

Ich habe bei mir die Lok's alle mit dem MLD/ mld 3 von märklin umgebaut. Da brauche ich später wenn ich Sound haben möchte nur noch den Decoder ohne weitere lötarbeiten aus tauschen dank mtc21 Schnittstelle. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Die 3000 und 3087 habe ich nicht. Die einzige wo ich etwas fräsen musste war bei der 3072. ansonsten war bei der 3003 nur der untere Schraubenkopf etwas kleiner zu machen. Bei der 3556 musste der feldmangnet etwas abgeschrägt werden. Habe bei einigen auch gleich noch Kugellager eingebaut.

Mit freundlichen Grüßen
Ingo

Ps. 3071 geändert in 3072


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RE: Umbau auf Märklin-Hochleistungsantrieb

#8 von rainer307 , 06.08.2016 12:03

Zitat von Erich Müller

Die 3098 und 3099 gelten als schwierig umzubauen: der Originalmotor ist eine Spezialform, denn die Lok hat ganz markenunüblich den Motor nicht im Stehkessel, sondern in der Rauchkamme
r(und die Haftreifen vorne!). Andererseits gibt es viele Berichte, wonach es ohne Fräsen möglich ist, die Lok umzubauen, wenn man den Motorschild über Kopf einsetzt. Ein dünnes Isolierband innen in die Rauchkammer zu kleben kann wohl nicht schaden.

Viel Erfolg!



Hallo Erich,

als ich meine Lokliste vor längerem an den Märklin-Kundendienst schickte, galt in der Antwort die alte P8 als nicht umbaufähig bzw. nur mit so erheblichem Aufwand dass bei Nichtfunktionieren keine Garantieansprüche geltend gemacht werden könnten.


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RE: Umbau auf Märklin-Hochleistungsantrieb

#9 von Erich Müller , 06.08.2016 12:21


Freundliche Grüße
Erich

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RE: Umbau auf Märklin-Hochleistungsantrieb

#10 von rainer307 , 29.08.2016 16:07

[/quote]
Die 3098 und 3099 gelten als schwierig umzubauen: der Originalmotor ist eine Spezialform, denn die Lok hat ganz markenunüblich den Motor nicht im Stehkessel, sondern in der Rauchkammer. Andererseits gibt es viele Berichte, wonach es ohne Fräsen möglich ist, die Lok umzubauen, wenn man den Motorschild über Kopf einsetzt. Ein dünnes Isolierband innen in die Rauchkammer zu kleben kann wohl nicht schaden.

Viel Erfolg![/quote]


Haupthindernis bei den beiden ist offenbar nur der Motorschild. Ich konnte natürlich nicht sämtliche Explosionszeichnungen durchsehen, aber es scheint sich um eine nur für diese beiden entworfene Sonderform zu handeln. Auffallend ist dass der Schild um 180° gedreht ist.
Feldmagnet/-spule und Anker sind auch in anderen Loks verwendete, da sollte es kein Einbauproblem geben. Ausgestattet ist der Allstrommotor mit kleinem Scheibenkollektor. Ob der Kollektor aus dem Umrüstsatz 60943 mit etwas Anpassung nicht doch passt? Mit Einbaulage wie bei anderen Loks üblich(Kondensator oben) ist es, fürchte ich, alleine leider nicht gegeben.

Rainer


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RE: Umbau auf Märklin-Hochleistungsantrieb

#11 von Dschowy , 29.08.2016 23:59

Die 3099 hab ich mit HLA umgebaut. Das Motorschild hab ich einfach "verkehrt herum" aufgeschraubt, wie oben beschrieben. Und das war eine meiner ersten Loks, d.h. ich hatte zu dem Zeitpunkt so gut wie keine Erfahrung.
Die Limits sind ja letztendlich die Platzverhältnisse, weil der Magnet dicker ist. Beim Krokodil muß man den Magnet abschleifen, bei der E94 (3322) muß man vom Gehäuse was wegdremeln, weil sie sonst nicht um Rechtskurven kommt.

Zu den meisten Loks bekommt man hier im Forum oder generell im Netz gute Anleitungen.

Wenn mir ein Umbau auf HLA zu haarig ist, ich aber trotzdem gern digital ansteuern will, nehm ich den Tams LD-W32 bzw LD-W32.2. Der funktioniert auch bei den Allstrommotoren, allerdings sind die Fahreigenschaften auch eher "analog" und es gibt keine Lastregelung. Da gibts aber auch eine Schaltung zum einbauen, was ich selber aber noch nicht probiert habe.
Mir reicht es, wenn meine alten Loks digital fahren. Wenn es geht, baue ich aber schon auf HLA um. Kommt eben auf die Lok an.


_______________________________________________________________________________________________

Peter


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RE: Umbau auf Märklin-Hochleistungsantrieb

#12 von lui ( gelöscht ) , 30.08.2016 21:30

Zitat von rainer307
Märklin schreibt dass nicht alle Loks umgebaut werden können.


Das ist richtig; aber die Meisten - sofern man weiss was jeweils zu tun ist (Beispiele wurden hier ja schon genannt).

Zitat
Nur ,,diverse" Trommelkollektor-Loks sind offenbar umrüstbar, eine Übersicht gibt es in dem Dokument nicht.
Der Umbau sollte bei diesen aber möglich sein.


Für ALLE Umrüstsätze, insbesonders den 60924, aber auch den 60944, gilt grundsätzlich der Hinweis in der Anleitung für diese Sets bzgl. Sonderbauformen oder auch Garantieausschluss.

Zitat
Die Nachrüstsätze haben die Artikelnummern 60921(Trommelkollektor) und 60923 und 60924 für Scheibenkollektoren. Sind die noch aktuell?


Nein - siehe Produktdatenbank; inzwischen gibt es getrennte Produktnr. für die Motorteile und die Decoder. Die darin enthaltenen Motorteile sind gleich allerdings geblieben.

N.B.: Bei der E94 (3022 ff.) wird wohl kein Profi das Gehäuse verschandeln; es reicht völlig aus die Schraube für den Motorschild versenkt einzubauen.


lui

   


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