die "digitale Welt“ der Modellbahn, wirft für mich als "Wiedereinsteiger“ ja immer wieder ein paar Fragen auf!
Aus aktuellem Anlass, ich habe nämlich meinen Märklin ICE1 (Art.Nr.37701) umbauen lassen (Deltadecoder raus, ESU Decoder mit Schnittstelle rein), möchte ich hierzu eine aufgekommene Frage stellen!
Der Zug hat ja eine Schleiferumschaltung! Ich wollte sie eigentlich nicht mehr haben, sondern beide Schleifer dann für die Stromzufuhr nutzen. Der Monteur der Lokwerkstatt, hat aber die Schleiferumschaltung wieder eingebaut bzw. eben dann die passende Platine von ESU eingebaut!
Eine Rückfrage hierzu bei mir wäre natürlich nicht schlecht gewesen, aber wie auch immer, würde mich jetzt doch sehr interessieren, ob eine Schleiferumschaltung in meinem Falle noch sinnvoll ist bzw. gebraucht würde?
Kurz ein paar Eckdaten dazu: Wie in meinem Profil zu sehen,fahre ich "digital" und zur späteren Steuerung der Anlage verwende ich ITrain (schon vorhanden)! Die Anlage ist dementsprechend mit Rückmeldern versehen, also jeder Gleisabschnitt überwacht!
Nun würde mich eben interessieren, braucht es die Schleiferumschaltung in meinem Falle tatsächlich noch?
Ja, denn sicher ist sicher. Zudem kannst du den Triebzug dann auch mal in anderen Gefilden (im Club, bei Freunden) einsetzen, die ein leicht anderes Steuerungskonzept haben. Außerdem (und das ist das wichtigste) verhinderst du mit einer Schleiferumschaltung, dass du einen kurzen in die Anlage bringst, wenn beide Schleifer in unterschiedlichen Boosterkreisen, Bremsmodul-Bereichen o.ä. sind. Denn beide Schleifer bilden eine "Brücke" zwischen den Stromkreisen.
Mit 2 Jumpern kannst du die Umschaltung auch manuell überbrücken, wenn du sie nicht einsetzen und den Decoder nicht extra wieder umprogrammieren willst.
ZitatJa, denn sicher ist sicher. Zudem kannst du den Triebzug dann auch mal in anderen Gefilden (im Club, bei Freunden) einsetzen, die ein leicht anderes Steuerungskonzept haben.
Das wäre ein Argument, wobei das Momentan zumindest nicht akut wäre und ich mir bis jetzt zumindest, auch nicht vorstellen kann, das ich den 8-teiligen ICE spazieren führe, lach…. aber wer weiß schon, was noch kommt?
@Florian u. Stephan,
ZitatAußerdem (und das ist das wichtigste) verhinderst du mit einer Schleiferumschaltung, dass du einen kurzen in die Anlage bringst, wenn beide Schleifer in unterschiedlichen Boosterkreisen, Bremsmodul-Bereichen o.ä. sind. Denn beide Schleifer bilden eine "Brücke" zwischen den Stromkreisen.
ZitatBeide Schleifer zusammenschalten würde ich aber auch nicht, wegen der Boostertrennstellen.
Ok, das mit den Boosterkreisen ist natürlich das wichtiges Kriterium in diesem Fall, da die Mitteleitertrennung ja auf jeden Fall erfolgen muss.
Da ich jetzt schon sehnsüchtig auf die Tams RedBox warte, die dann meine neue "Zentrale“ werden wird und ein Tams B4 Booster, brauchen die Schienen in diesem Falle, aber zumindest Außen nicht getrennt zu werden!
Nun ist alles klar, für die Boostertrennstelle ist die Schleiferumschaltung sehr wichtig bzw. notwendig, außer ich würde eben dann nur noch einen Schleifer verwenden!
Euch auf jeden Fall mal vielen Dank, und jetzt weiß ich wieder etwas mehr !
Zitat von AphyosemionNun ist alles klar, für die Boostertrennstelle ist die Schleiferumschaltung sehr wichtig bzw. notwendig, außer ich würde eben dann nur noch einen Schleifer verwenden!
Hmmmm, ich fahren 2-leiter. Hier ist es kein Problem 2 booster zu Brücken.
Es ist nur ein Problem mit alte booster, mit moderne booster ist es kein Problem.