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RE: Arduino Nano

#1 von Meidlinger Moba , 15.09.2016 22:49

Hallo liebe Softwareexperten,

ich hätte mal eine Frage zum Arduino Nano. Ich verwende diese Mikroprozessoren zum Steuern von Ampeln und Krimesbeleuchtungen. Jedoch habe ich jetzt das Problem, dass sich 2 Arduinos nicht mehr programmieren lassen. Sie leuchten zwar, der PC erkennt, dass etwas angeschlossen ist, aber im Arduino Programm wird kein Arduino erkannt. Kann mir jemand helfen?

Danke schon im Voraus.

LG Meildinger Modellbahner


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RE: Arduino Nano

#2 von PhilippJ_YD , 16.09.2016 01:11

Eventuell hat es beim Flashen den Bootloader zerschossen. Diesen kannst du, wenn die Hardware noch in Ordnung ist, mit Hilfe eines zweiten Arduinos wieder aufspielen.

Manchmal geht aber (gerade bei den günstigen Nachbauten aus China) auch einfach einer hops.


Gruß, Philipp


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RE: Arduino Nano

#3 von Siki , 16.09.2016 06:41

Hast du schonmal andere Kabel ausprobiert? Bei mir hat mal einer von DFrobot rumgespunnen bis ich ein drittes Kabel getestet hatte. (Wollte auch nicht richtig erkannt werden und wenn er erkannt wurde, dann konnte man nix uploaden)

Lg Simon


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RE: Arduino Nano

#4 von Meidlinger Moba , 16.09.2016 07:09

Danke für die Infos.

LG

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RE: Arduino Nano

#5 von moppe , 16.09.2016 08:04

Es könnte auch sein, das ihren Nanos einer Kopie-USB-Chip haben und einer neues Treiber an ihren Rechner hab die USB-Chip zerstört.

Klaus


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RE: Arduino Nano

#6 von MicroBahner , 16.09.2016 09:49

Wo liegen denn die Probleme in der Arduino IDE genau? Wann meldet die einen Fehler?
Siehst Du die Com-Schnittstelle in der IDE und kannst sie auswählen? Dann sollte der USB-seriell Chip noch ok sein.
Wenn die Fehlermeldung erst beim Upload auftritt, könnte in der Tat der Bootlader das Problem sein.
Läuft denn das zuletzt geladene Programm noch?


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RE: Arduino Nano

#7 von Meidlinger Moba , 16.09.2016 09:55

Mittlerweile funktioniert einer wieder. Scheinbar nur kurzfristig überlastet gewesen. Der andere lässt sich nachwievor nicht programmieren. Nach längerem Studium bin ich draufgekommen, dass der PC den arduino fälschlicherweise als Drucker erkennt. Bin noch damit beschäftigt den Treiber zu ändern, damit er eben kein "Drucker" mehr ist.

LG

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RE: Arduino Nano

#8 von Klaus3 , 16.09.2016 10:57

Anstatt die vergleichsweise teuren Boards zu nehmen, kann man auch die AVRs direkt verwenden. Da braucht es weder Bootloader noch irgendwelche Arduino IDEs noch spezielle Libraries. Vorausgesetzt natürlich, man muß ohnehin irgendwelche Schaltungen auf eine Platine löten. Dann macht es ja keine Arbeit, den Controller gleich mit einzulöten.

Ich persönlich meine, daß der Einstieg mit Arduino ganz schnell geht und dann gehts nicht wirklich weiter. AVRs lassen sich ja nun wirklich einfach in C oder C++ programmieren, alles andere ist ja Beiwerk. Für eine Ampelsteuerung und andere einfache Dinge reichen ja ein paar Zeilen Code.

Also nur mal so als Anregung

Gruß
Klaus


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RE: Arduino Nano

#9 von MicroBahner , 16.09.2016 11:44

Hallo Klaus,

Zitat von Klaus3
Anstatt die vergleichsweise teuren Boards zu nehmen, kann man auch die AVRs direkt verwenden.

Das lohnt sich nicht wirklich. Ein Arduino Nano Klon ist nur unwesentlich teurer als der nackte Prozessor. Und da ist bereits einiges mit drauf, was man sonst noch drumherum bauen müsste (z.B. der Quarz). Ausserdem ist SMD löten auch nicht jedermanns Sache, und die DIL-Varianten sind oft von den Anschlüssen her eingeschränkt. Ich würde heutzutage auch für die Direktprogrammierung über den ISP-Anschluß (der ist auch schon drauf ) einen Nano nehmen, und nicht mehr den nackten Prozessor kaufen.

Zitat von Klaus3
Ich persönlich meine, daß der Einstieg mit Arduino ganz schnell geht und dann gehts nicht wirklich weiter.

Hast Du wirklich schon mal mit der Arduino IDE programmiert? Ich kenne beide Umgebungen: Arduino und direkt mit AVR Studio. Arduino erleichtert auf der einen Seite den Einstieg - hindert dich aber auch nicht daran so tief einzusteigen wie Du willst. Auch da kannst Du direkt auf die HW zugreifen. Die Arduino Umgebung setzt keinerlei Grenzen. Nur wenn es sehr zeitkritisch wird, brauchen die Arduino-Aufrufe unnötig viel Zeit (erlauben andererseits aber auch Programme zu schreiben, die auf unterschiedlichen Plattformen laufen). Aber wie gesagt - Du musst sie ja nicht nutzen. AVR-Studio erlaubt zwar komfortableres Debugging, dafür ist dann aber auch wieder nicht ganz billige HW notwendig.

Da der TE aber schon seine Arduino-Umgebung und die Nanos hat, wird er sowieso nicht mehr umsteigen - wozu auch.


viele Grüße
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RE: Arduino Nano

#10 von Klaus3 , 16.09.2016 15:37

Zitat von MicroBahner
Hallo Klaus,

Zitat von Klaus3
Anstatt die vergleichsweise teuren Boards zu nehmen, kann man auch die AVRs direkt verwenden.

Das lohnt sich nicht wirklich. Ein Arduino Nano Klon ist nur unwesentlich teurer als der nackte Prozessor. Und da ist bereits einiges mit drauf, was man sonst noch drumherum bauen müsste (z.B. der Quarz).



Für viele Dinge braucht es ja nicht mal einen Quarz. Der nackte Prozessor mit Versorgungsspannung läuft ja auch ( interne Taktversorgung ). Zudem spart man sich dann die Pfostenleisten von einem auf das andere Board.

Zitat

Ausserdem ist SMD löten auch nicht jedermanns Sache, und die DIL-Varianten sind oft von den Anschlüssen her eingeschränkt. Ich würde heutzutage auch für die Direktprogrammierung über den ISP-Anschluß (der ist auch schon drauf ) einen Nano nehmen, und nicht mehr den nackten Prozessor kaufen.



Klar, ich gehe mal von DIL auf Lochraster aus ODER direkt eigene Leiterplatte, dann egal ob DIl oder SMD.

Zitat

Zitat von Klaus3
Ich persönlich meine, daß der Einstieg mit Arduino ganz schnell geht und dann gehts nicht wirklich weiter.

Hast Du wirklich schon mal mit der Arduino IDE programmiert?




Ich mag weder Avr-Studio noch die Arduino-IDE. Das ist mir alles viel zu viel Brimborium! Man nehme seinen Lieblingseditor und schmeißt den Compiler an und fertig. Wenn ich sehe, was alles mit dem AVR-Studio alles auf der Platte landet... nein Danke! Ich benutze ohnehin nur widerwillig Windows, von daher stellt sich die Frage auch nicht.

Zitat

Ich kenne beide Umgebungen: Arduino und direkt mit AVR Studio. Arduino erleichtert auf der einen Seite den Einstieg - hindert dich aber auch nicht daran so tief einzusteigen wie Du willst.



Wenn Du erst mal auf einem Controller mehrere Sachen aus der Bibliothek nebeneinander verwenden willst, wirds halt oft hakelig, weil die "beiden" dann nichts von einander wissen aber trotzdem indirekt Abhängigkeiten haben. Da ergeben sich dann mehrere verschachtelte Interrupts oder andere Dinge und dann wird es "merkwürdig". Da ist mir "selberstricken" lieber.

Zitat

Auch da kannst Du direkt auf die HW zugreifen. Die Arduino Umgebung setzt keinerlei Grenzen. Nur wenn es sehr zeitkritisch wird, brauchen die Arduino-Aufrufe unnötig viel Zeit (erlauben andererseits aber auch Programme zu schreiben, die auf unterschiedlichen Plattformen laufen). Aber wie gesagt - Du musst sie ja nicht nutzen. AVR-Studio erlaubt zwar komfortableres Debugging, dafür ist dann aber auch wieder nicht ganz billige HW notwendig.



Auch beim Debuggen nehme ich lieber Tools, die ich auch für alle anderen Controller oder PC Programme nehme. Ich finde es einfach widersinnig für jedes Projekt eine andere Umgebung zu installieren und zu nutzen. GDB als Debugger funktioniert von ARM, AVR, X86 und ich weiß nicht wie viele andere. Darüber irgendeine GUI und schon ist alles hübsch genug. Und da kann ich dann auch einen Simulator benutzen (simulavr) oder was auch immer. Da hab ich mit AVR-Studio ja sehr schlechte Karten. Da kann ich nicht mal eben noch ein LCD oder weitere AVRs in einer Schaltung simulieren. Fehlersuche bei Hardwareabhängigkeit daher nahezu unmöglich.

Zitat

Da der TE aber schon seine Arduino-Umgebung und die Nanos hat, wird er sowieso nicht mehr umsteigen - wozu auch.



Ist ja auch nur eine Anregung. Mich quatschen halt oft genug Leute an, die sich irgendwo in den ganzen Tools & Bibliotheken verstrickt haben oder bei irgendeinem Hardware-Clone wieder eine Macke gefunden haben ( z.B. FTDI-Replacement-Part, geht nicht unter Windows ). Wenn die dann sehen, wie man all die Fallstricke mit einem einfachen Editor/Compiler/Debugger/Simulator erschlägt, kommt meist das große Staunen.

Nicht für jede CPU eine eigene Umgebung zu haben, finde ich allein schon einen Grund mal darüber nachzudenken.

Aber bitte, ich will hier niemanden belehren oder missionieren. Nur 'ne Anregung


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RE: Arduino Nano

#11 von MicroBahner , 16.09.2016 15:50

Klar, es gibt immer viele Wege die nach Rom führen Irgendwo ist dann für jeden das Richtige dabei


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