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RE: konventionelle Märklin Anlage digital fahren?

#1 von Michael1972 ( gelöscht ) , 07.10.2016 21:38

Guten Abend,
mein Name ist Michael. Bin noch relativ neu in dem Thema und habe eine Frage an Euch.

Zunächst zum Hintergrund. Ich habe eine schöne Märklin - Anlage bekommen. Diese ist mit Metall-Gleis verlegt und konventionell verdrahtet, also Weichen und diverse Stoppstellen.

Ich möchte die Anlage nicht auseinandreissen, überlege aber digital zu fahren.

Nun meine Frage kann ich die Stoppstellen so in der Anlage belassen und die Loks digital fahren.

Bin für Tipps sehr dankbar.

Grüße Michael


Michael1972

RE: konventionelle Märklin Anlage digital fahren?

#2 von Modellbahnheizer , 07.10.2016 22:35

Hallo Michael,

ja das geht. Ich habe das rech lange auch so gemacht nachdem ich auf Digital umgestiegen bin. Du lässt halt alle Stoppstellen eingeschaltet.

Gruß
Holger


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RE: konventionelle Märklin Anlage digital fahren?

#3 von Dschowy , 07.10.2016 22:37

Hallo Michael,

ich bin zwar nicht so erfahren wie viele andere hier, aber ich kann Dir versichern, das geht. Meine Anlage hab ich auch übernommen, allerdings K-Gleis. Die ist in viele Abschnitte unterteilt. Die einzelnen Zuleitungen habe ich alle zusammen geschlossen. Ursprünglich wollte ich analog weiter fahren, aber hab dann relativ schnell auf digital umgestellt. Die Trennstellen sind sogar gut und wichtig für eventuelle Rückmelder (irgendwann später).
Um auch Analogloks rollen zu lassen, hab ich mir einen Schalter eingebaut, mit dem ich zwischen Analog-Trafo und Digitalstrom umschalten kann.

Die Weichen schalte ich (noch) analog. Die haben auch ihren komplett eigenen Stromkreis. Wie das bei den M-Gleisen aussieht, weiß ich nicht.

Hast Du schon digitale Loks oder willst Du bestehende umbauen?

Zeig doch mal ein paar Bilder.


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Peter


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RE: konventionelle Märklin Anlage digital fahren?

#4 von volkerS , 08.10.2016 07:31

Hallo Michael,
es gibt zu dem bereits Gesagten noch einen Hinweis.
Prüfe ob der Vorbesitzer orginale Märklin M-Anschlußgleise verbaut hat.
Diese haben im Gleiskörper einen Kondensator der bei Digitalbetrieb entfernt werden muss.
Da wirst du die Anlage wohl demontieren müssen.
Anschlußgleise gabe es als 180mm gerade und gebogen 30° R = 360mm.
Volker


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RE: konventionelle Märklin Anlage digital fahren?

#5 von Michael1972 ( gelöscht ) , 12.10.2016 08:42

Guten Morgen allerseits,
ich konnte leider die letzten Tage nicht antworten, da ich viel unterwegs War.
Vielen lieben Dank freue schnellen antworten.

Das hört sich a schonmal gut an

Ich werde mir das Anschlussleitung auf jeden Fall anschauen. Muss natürlich noch an der Landschaft was gebaut werden. Aber das macht ja auch mit am meisten Spaß und jetzt kommen ja die brrrr Monate.

Werde Euch bestimmt noch an der ein oder anderen Stelle nerven müssen ops:

Viele Grüße
Michael


Michael1972

RE: konventionelle Märklin Anlage digital fahren?

#6 von Michael1972 ( gelöscht ) , 22.10.2016 20:04

Guten Abend,
habe mir bei der Anlage die letzten Tage so meine Gedanken gemacht hinsichtlich der Steuerung digital oder analog.
Muss schon sagen, dass mich die Digital Steuerung sehr reizt. Speziell wegen der unabhängig fahrenden Züge. Um die ganzen Zusatzfunktionen geht es mir dabei nicht.
Nun mal die Frage an Euch. Ich möchte gerne die Metallgleise wie bisher auf der Anlage weiterverwenden. Mir kommt es wie gesagt mehr aufs Fahren an, weshalb ich bestimmt die ein oder andere ältere Lok digitalisieren lassen möchte.
Wie ist das denn mit der Betriebssicherheit auf den M-Gleisen und welche Digitalzentrale würdet Ihr empfehlen.
Grüße Michael


Michael1972

RE: konventionelle Märklin Anlage digital fahren?

#7 von Erich Müller , 22.10.2016 20:32

Hallo Michael,

das kommt sehr auf den Zustand deiner Anlage an; da sind pauschale Aussagen fast unmöglich.
Wenn die Gleise rostfrei sind und nicht verbogen, und analog kaum bis kein Flackern bei Wagenbeleuchtungen zu sehen ist, stehen die Chancen gut, darauf auch digital gut zu fahren.
Wenn der Zustand aber eher 3-5 ist, dann hast du große Chancen, wenig Freude am digitalen Fahren zu haben.

Zur Wahl der Zentrale gibt es hier schon tausend Empfehlungen...
es kommt u.a. darauf an, wie viele Züge du damit gleichzeitig am Fahren haben willst, ob Innenbeleuchtungen mit Glühbirnen in den Wagen verbaut sind, etc., und dann auch, ob du daran denkst, die Weichensteuerung auf digital umzustellen (was mir bei einer bestehenden Altanlage nicht unbedingt sinnvoll erscheint). Wie groß ist die Anlage? Wie viele Trafos hängen analog daran?


Freundliche Grüße
Erich

„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“
Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.


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RE: konventionelle Märklin Anlage digital fahren?

#8 von Michael1972 ( gelöscht ) , 22.10.2016 20:51

Hallo Erich,

über den Zustand der Gleise würde ich sagen 2-3. Gleise sind nicht verrostet. Die Weichen möchte ich dann über die Dekoder k83 von Märklin steuern. Habe aber zur Zeit keine Waggons mit Innenbeleuchtung, so dass ich die Kontaktsicherheit nur über das analoge Fahren mit Loks feststellen kann und als vernünftig einstufen würde.
Habe 1 Trafo angeschlossen mit diversen Stoppstellen.
Die Anlage hat eine L-Form und ist 2m x 2,20m gross
Dachte bei der Steuerung vielleicht an eine 6021 und Keyboard

Grüsseichael Michael


Michael1972

RE: konventionelle Märklin Anlage digital fahren?

#9 von Erich Müller , 22.10.2016 23:04

Hallo Michael,

wenn die Gleise noch recht gut sind, dann kannst du es durchaus versuchen.
Die Anlage ist ja nicht sehr groß in ihren Ausmaßen. Selbst wenn ich an die klassischen Märklin-Anlagen mit ihren vielen Gleisen denke: mehr als vier Züge gleichzeitig werden da wahrscheinlich nicht fahren können, oder?

Zur Digitalzentrale:
die 6021 hat in meinen Augen zwei große Nachteile:

  • die Regler mit Anschlag: jeder Reglerstand ist fest einer Fahrstufe zugewiesen. Beim Umschalten zwischen zwei Loks muss man den Regler nachführen, soweit möglich.
  • das veraltete Datenformat. MM2 ist seit 13 Jahren, seit der Einführung von mfx, überholt. Moderne Loks haben mehr Funktionen als wir Finger an der Hand haben, und die kann man im MM2-Format nicht sinnvoll ansprechen: oberhalb von f4 braucht man weitere Lokadressen, und das schränkt den Fuhrpark schon arg ein.

Dafür bietet sie mit dem Keyboard die Möglichkeit, Weichen zu schalten. Man muss sich nur merken, welche Weiche auf welche Nummer hört.

Mir scheinen folgende Kriterien wichtig:
  1. eine moderne Digitalzentrale muss DCC beherrschen; wenn sie an Mittelleitergleisen betrieben wird, gehört auch mfx ins Lastenheft. mfx+ nur, wenn du an diesen Funktionen interessiert bist.
  2. bei der Größe deiner Anlage und dem Verbrauch moderner Loks mit Permanentmagnet im Erreger reichen 2A Stromversorgung aus.
  3. Du willst auch die Weichen digital schalten.
  4. Und das Budget? Der große unbekannte Faktor...


Punkt 2 belastet uns nicht weiter; diese Leistungsklasse wird allgemein erreicht.
Punkt 1 ist wichtig: damit schränkt sich das Feld ziemlich ein. Zum aktuellen Zeitpunkt wird mfx incl. selbständiger Anmeldung der Loks von den Märklin-Zentralen geboten und von der esu-ECoS. Soll es mfx+ sein, dann bleibt nur die CS3(+) als Neuware oder eine gebrauchte CS2 übrig.
Aber sowohl die ausverkaufte tamx-MC als auch das Nachfolgemodell "Red Box" beherrschen M3: die Lok wird auf dem Programmiergleis angemeldet und kann dann mit den Befehlen des mfx-Protokolls angesteuert werden. Ähnliches soll auch beim Viessmann-Commander implementiert werden, sowie mit einem Zusatzbaustein für die Uhlenbrock-Intellibox (2) - aber die hab ich noch nicht gesehen; da empfehle ich nichts, wovon ich nicht weiß, wann und ob es auf den Markt kommen wird.
Punkt 3 schließt dann, mehr oder weniger, die Mobile Station aus. Zwar kann man damit auch Weichen schalten, aber das ist lästig, man muss raus aus dem Loksteuerungsmenü und hat also in der Zeit des Weichenschaltens keinen direkten Zugriff auf die Lok. Nicht so schön. Auch die Verbindung zu einem Computer, falls du mal auf Vollautomatik umsteigen willst (und nur dann ist die digitale Ansteuerung der Weichen notwendig und sinnvoll), ist nicht ohne weiteres machbar: dafür muss an der Gleisbox gearbeitet werden.
Zu 4., dem Budget: Die neue tams-Zentrale kostet unter 200€, allerdings kommt ein Eingabegerät (Steuer-Handteil) noch dazu.
Die Intellibox kostet m.W. etwa 400€, plus den mfx-Baustein (den noch niemand gesehen hat). Mit dem Computer über serielle Schnittstelle reagiert sie manchmal durch Arbeitsverweigerung.
Die anderen Zentralen liegen zwischen 600€ und 800€.

Viel Vergnügen beim Auswählen...


Freundliche Grüße
Erich

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RE: konventionelle Märklin Anlage digital fahren?

#10 von KLVM , 22.10.2016 23:11

Wenn die Weichen bereits sauber verdrahtet über Stellpulte geschaltet werden, sehe ich bei so einer Anlage keinen Nutzen darin, auf Decoder umzusteigen. Digital geschaltete Weichen brauchst du vor allem für Fahrstraßensteuerungen. Also wo der Computer / die Zentrale erkennt, welches Gleis besetzt ist und dementspr. die Weichen intelligent schaltet. Für die Erkennung müssen die wesentlichen Gleisstrecken aber Kontaktgleisstrecken sein, was im M-Gleis-System aber nicht funktioniert (bzw. mit riesen Aufwand verbunden ist, da die Schiene auf einer Seite von der Böschung elektrisch isoliert werden muss!). Magnetartikel und Fahrstraßen in Digital ist daher eigentlich nur bei K und C-Gleis sinnvoll. Für M bleibt dann "nur" die Mehrzugsteuerung mit den Fahrzeugfunktionen, aber das ist ja auch schon mal was!

Digitalzentralmäßig wäre interessant zu wissen, wie Märklintreu du bist. Die aktuellen Loks kommen mit mfx-Decoder. Sehr komfortabel, viele Funktionen, automatische Anmeldung - aber leider hauptsächlich ein Märklin-interner Standard. Die Empfehlung in dem Fall wäre Gleisbox oder CS2/3.

Oder willst du eher alte analoge Loks betreiben und aufrüsten? Dann wäre vielleicht eine alternative Zentrale mit DCC, Loconet & Co. besser. Z.B. von Uhlenbrock, Tams (Gehäusedesign ist für mich ein No-Go), Roco oder ESU (kann teilweise auch fx).

Die Märklin-Zentralen können zwar auch DCC, aber kochen bei weiterer Peripherie ihr eigenes Süppchen...

Ich z.B. habe derzeit eine Gleisbox mit 2x MS2, weil ich eher Märklin-orientiert bin. Von früher habe ich noch 4x Delta-Loks. Das weitere Hobby- und Primex-Geraffel habe ich nach meinem Wiedereinstieg digitalisiert, allerdings nicht mit den aktuellen Märklin-Decodern, welche einen Motorumbau erfordern, sondern mit Allstromdecodern von Uhlenbrock (Andi und 76200).


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RE: konventionelle Märklin Anlage digital fahren?

#11 von Erich Müller , 22.10.2016 23:56

Da hat der Kollege KLVM natürlich Recht: eine sauber verdrahtete Anlage baut man ohne Grund nicht um.

Nicht Recht hat er zur Rückmeldung: die geht, wenn man die Anlage neu aufbaut, auch per Verbrauchserkennung (wie bei den Zweileiterleuten), oder alternativ mit Magnet und SRK oder Hall-Sensor. So läuft m.W. Mühlfeld im Wald, hier im Forum.
Das soll dich aber nicht bekümmern. Außer der Computer wäre wirklich eine Option für dich. So klingt es bisher nicht...

Ohne Computer und ohne digitale Weichen ist meine Empfehlung ganz klar: MS2. Mehr fürs Geld gibts nicht.


Freundliche Grüße
Erich

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RE: konventionelle Märklin Anlage digital fahren?

#12 von Dschowy , 23.10.2016 00:39

Für den Einstieg ist die MS2 gar nicht mal schlecht. Ich wollte zuerst analog bleiben, hab dann aber schnell Lust auf digital bekommen. Dazu hab ich mir das Startset 29000 gekauft. Da sind zusätzlich noch C-Gleise dabei, die ich irgendwann verwenden will, wenn ich erweitere.
Mit dem Setup fahre ich locker 3 Züge gleichzeitig. 4 gehen auch, sind aber bei meiner kleinen Anlage Harakiri.

Meine Weichen schalte ich momentan noch "analog" mit einem selbstgebastelten Stellpult.


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Peter


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RE: konventionelle Märklin Anlage digital fahren?

#13 von KLVM , 24.10.2016 23:04

Zitat von Erich Müller

Nicht Recht hat er zur Rückmeldung: die geht, wenn man die Anlage neu aufbaut, auch per Verbrauchserkennung (wie bei den Zweileiterleuten), oder alternativ mit Magnet und SRK oder Hall-Sensor. So läuft m.W. Mühlfeld im Wald, hier im Forum.



Hm, wobei die Rückmeldung über Verbrauchsmessung mit M-Gleis auch suboptimal ist, weil eben, wie der Name schon sagt, nur Verbraucher erfasst werden - im |:|-System also Fahrzeuge mit Schleifer. Bei K und C werden dagegen auch Gleise als besetzt erfasst, auf denen z.B. Güterwagengruppen abgestellt sind. Im ||-System fällt das mit der Verbrauchsmessung nicht ganz so ins Gewicht, weil man z.B. hier die Radsätze der Güterwagen mit winzigen Widerständen "brücken" kann. Bei | geht das so einfach nicht. IMHO ist M-Gleis das ungeeigneteste Gleis für Gleisbesetztmeldungen, was es gibt - selbst mit dem alten Spur 0-Gleis dürften Kontaktgleisstrecken einfacher zu realisieren sein. Dafür ist die Masse im Gleisstück halt optimal durchverbunden... Die Alternative mit Hall-Sensor kenne ich nicht.

Zitat
Ohne Computer und ohne digitale Weichen ist meine Empfehlung ganz klar: MS2. Mehr fürs Geld gibts nicht.



Würde ich auch sagen. Und mit dem CAN-Digitalbahn-Projekt geht bzgl. MS2/Gleisbox sogar noch einiges mehr... Wenn sie nicht zusagen sollte findet sich auch sicher wieder ein Abnehmer dafür.


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RE: konventionelle Märklin Anlage digital fahren?

#14 von Michael1972 ( gelöscht ) , 31.10.2016 06:40

Guten Morgen.

dass ich Digital fahren möchte steht jetzt für mich fest.

Schwanke zwischen einer 6021, Intellibox oder einer MS2.

Zur MS2 hätte ich eine Frage. Habe gesehen, dass diese an einer Gleis Box ans C Gleis angeschlossen wird. Da ich aber M-Gleisen fahre, kann man diese auch ans M Gleis anschließen?

Für Tipps wäre ich Euch sehr dankbar


Michael1972

RE: konventionelle Märklin Anlage digital fahren?

#15 von kurier63 , 31.10.2016 08:06

Na logo, kannst du die auch ans M-Gleis anschliessen!


viele MoBa Grüße,
Michael

Sicher is' nix, außer dem Tod und der Steuer!


 
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RE: konventionelle Märklin Anlage digital fahren?

#16 von kurier63 , 31.10.2016 08:11

Zitat von volkerS
Hallo Michael,
es gibt zu dem bereits Gesagten noch einen Hinweis.
Prüfe ob der Vorbesitzer orginale Märklin M-Anschlußgleise verbaut hat.
Diese haben im Gleiskörper einen Kondensator der bei Digitalbetrieb entfernt werden muss.
Da wirst du die Anlage wohl demontieren müssen.
Anschlußgleise gabe es als 180mm gerade und gebogen 30° R = 360mm.
Volker



Das stimmt so nicht! Die originalen Anschlussgleise, gab es mit, aber auch (überwiegend) ohne Kondensator!


viele MoBa Grüße,
Michael

Sicher is' nix, außer dem Tod und der Steuer!


 
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RE: konventionelle Märklin Anlage digital fahren?

#17 von Quox , 31.10.2016 20:58

Ich bin sogar meine Anlage mehrere Jahre mit Digital und analog abwechselt gefahren. Der Bahnstrom wurde dann mit Kippschalter abwechselt auf die Analogtravos - oder den Digialtravo hin und her übertragen.
Man konnte dann entweder die digital oder die Analogzüge fahren. Die Analog Zuge mußte man entweder runter nehmen oder in stromlos Abstellgleisen so lange digital angesagt war parken.

Ich bin dann aber auf C Gleis und Digital umgestiegen.
Hätte ich lieber gleich machen sollen. Beinahe hätte ich das Hobby aufgegeben .
Wer mal die leisen modernen Loks erlebt hat, oder mal den Sound einschaltet wirft den alten Kram weg. ( sehen aber auch Einige auch ganz anders

Digital hat mich gerettet.
Peter


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RE: konventionelle Märklin Anlage digital fahren?

#18 von KLVM , 31.10.2016 23:52

Zitat von Michael1972
Guten Morgen.

dass ich Digital fahren möchte steht jetzt für mich fest.

Schwanke zwischen einer 6021, Intellibox oder einer MS2.

Zur MS2 hätte ich eine Frage. Habe gesehen, dass diese an einer Gleis Box ans C Gleis angeschlossen wird. Da ich aber M-Gleisen fahre, kann man diese auch ans M Gleis anschließen?



Also die 6021 würde ich nicht mehr nehmen. Der zugrunde liegende Entwurf ist 30 Jahre alt und sie ist bezüglich Protokollen auf MM festgelegt. Wenn dir Regler mit Endanschlag wichtig sind, schau die die ESU ECos an. Ich komme aber auch mit dem Endlosregler der MS2 super zurecht und finde die Bedienung konsistenter. Ich hatte ja früher das Delta-Control, welches über Trafos mit Endanschlag geregelt wird. Nach dem Anwählen einer Lok gab es erstmal eine Pause, in der der Nutzer die Geschwindigkeit neu einstellen konnte. Dies fällt bei Endlosreglern weg. Es wird nach dem Anwählen einer Lok ein aktueller Geschwindigkeitsbalken im Display angezeigt, der sich mit dem Endlosreglern dann in die eine oder andere Richtung ändern lässt.

Die Gleisbox hat die normalen 0B-Ausgänge in Rot und Schwarz. Aus Kostengründen sind die Anschlusskabel mit der Gleibox fest verbunden, und sie sind mit den C-Anschlusssteckern fertig konfektioniert. Die C-Stecker kannst du aber auch abschneiden, den Draht abisolieren und z.B. Buchsen dranbauen. Wichtig ist am Ende, dass Rot normal mit dem Mittelleiter verbunden ist und braun mit der Gleisböschung. Bzw. den Schienen. Für den provisorischen Aufbau kannst du auch Experimentierstrippen mit Krokoklemmen o.ä. verwenden...


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RE: konventionelle Märklin Anlage digital fahren?

#19 von TheK , 01.11.2016 03:14

Wie schon gesagt, vergiss die 6021. Nicht nur kann das uralte Gerät maximal 80 Adressen a 4 Funktionen (beides ist schneller weg, als man gucken kann), es kann auch weder Weichen schalten noch die Konfiguration der Decoder ändern. Spätestens, wenn du das dritte Mal für das Ändern einer Lokadresse zum Händler dackeln musstest, kaufst du dir sowieso was besseres. Oder wenn die Anleitung des neuen Schienenbusses von Funktion F20 redet....


Gruß Kai

Güterwagen in H0 aus allen Epochen zum Angucken.
Ep.3-Anlage in N zum Fahren.


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RE: konventionelle Märklin Anlage digital fahren?

#20 von bbornemann , 01.11.2016 07:44

Hallo,
parallel sei gesagt, sofern Du doch irgendwann ein paar Weichen oder Signale Digital steuern willst, kannst Du dies sofort und in allen Protokollen mit der MS 2, bei der CU 6021 geht es nicht ohne Keyboard/Memory.

Ich schließe mich meinen Vorrednern an:
Eine gut verdrahtete analoge Weichen/Signalschaltung muss nicht digitalisiert werden.

Als Teppichbahner der mehrmals im Jahr den Platz braucht bietet das C-Gleis mit integriertem Decoder halt viele Vorteile. Du benötigst halt neben einer Zentrale, z. B. MS2 nur die beiden angesprochenen Kabel rot und braun, mehr nicht.


Bernd


ESU ECoS #50200, immer aktuelle Firmware, MS 2, MS 1, CU 6021, ESU und Märklin (nahezu) alle Arten Lokdecoder und Sounddecoder, BLDC_Controller, ESU LoPro und Profi-Prüfstand, Märklin Sound-Programmer, Decoder-Programmer, Decoder-Tester.


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RE: konventionelle Märklin Anlage digital fahren?

#21 von Cabrioman , 03.11.2016 17:02

Zitat von Michael1972

Zur MS2 hätte ich eine Frage. Habe gesehen, dass diese an einer Gleis Box ans C Gleis angeschlossen wird. Da ich aber M-Gleisen fahre, kann man diese auch ans M Gleis anschließen?
Für Tipps wäre ich Euch sehr dankbar



Hallo,
da muss man nach der Version einer MS schauen.
Die neueren Exemplare sind infrastrukturell so:
- Vom Schuko-Stecker (230V) durchs Schaltnetzteil mittels Netzstecker in eine mausgraue Box
- An diese lose mausgraue Box kommt per miniDIN auch das MS-Bedienteil
- Von der mausgrauen Box kommen zwei (leider hauchdünne, fest montierte) Kabel ans Gleis (eines braun, eines rot).

(Ich glaube, fest angesetzte Gleisbox war MS1... Aber das wissen andere besser)...
Die MS2 ist n.m.E. ein schöner Start. Klar - wir sind von Smartphones inzwischen um Lichtjahre bessere Displays gewohnt... Aber man kommt nach einer Zeit gut rein.

Ich möchte noch einen Denkanstoß geben, den ich in dem Diskurs noch nicht gefunden habe: Thema "Stromversorgung"...
Je weiter der Zug weg vom (einzigen) Einspeisepunkt des MS-Signals, um so mehr verringert sich die Spannung (Gleis ist ohmscher Widerstand). Wenn jetzt "on top" auch noch viele Großverbraucher (zB ein Trupp riesengroßer aktivierter Dampfloks, Dampf, Sound, Gimmicks, alles in Fahrt plus 25 Wagen mit Glühbirnenbeleuchtung) auf dem Gleis stehen, bekommt die MS2 bzw. die Anlage Probleme.
Bei "modernen" Anlagen gestaltet man dann die Verdrahtung entsprechend (oder/und ergänzt mit Booster).

Kurz ausgedrückt: Beachte, dass Du mit der derzeitigen Infrastruktur und MS2 nur eine begrenzte Zahl Züge mit (alter) Beleuchtung, Dampf, Sound, Gimmicks auf der Anlage betreiben kannst. Sollen es mal mehr werden, ist Modifikation erforderlich. Natürlich spielt die Gesamtdimension der Anlage eine Rolle.
Einfach mal frisch digital losfahren und irgendwann (wenn überhaupt) wirst Du merken, wo die Grenze ist... Trotzdem mal das Thema im Hinterkopf behalten.

Viel Freude jedenfalls!!!
VG
Clemens


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keine feste Anlage / H0 C-Gleis für Teppichbahning


 
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RE: konventionelle Märklin Anlage digital fahren?

#22 von Michael1972 ( gelöscht ) , 03.11.2016 18:07

Guten Abend alle zusammen.

Ich bin überwältigt von den all den Antworten und Tipps. Muss das erstmal alles ein wenig ordnen.

Eigentlich fahre ich gerne, ältere auf Digital umgebaute Loks. Wenn ich es richtig verstanden habe, wäre ich bei einer, zB Intellibox nicht auf das FX Format angewiesen und könnte mischen. Was bei einer nachdigitalisierten Lok die Sache vereinfachen könnte.

Habe mir auch die MS2 von Märklin angeschaut. Diese finde ich vom Handlung her nicht so einfach zu bedienen, aber der Preis spräche für sie.

Die Ecos oder Märklin CS2 sind zwar klasse Geräte, mir aber zu teuer. Habe halt von meiner besseren Hälfte nur ein Budget von maximal 220,00 Euro

Die Weichen würde ich gerne schon mit Digital schalten

Werde mich da wohl noch etwas tiefer in die Materie einlesen müssen, um einen Fehlkauf zu vermeiden.

Bin für weitere Tipps von Euch dankbar.

Liebe Grüße
Michael


Michael1972

RE: konventionelle Märklin Anlage digital fahren?

#23 von Cabrioman , 04.11.2016 09:10

Zitat von Michael1972

[...] Intellibox [...] Ecos [...] Märklin CS2 [...]
Bin für weitere Tipps von Euch dankbar.
Liebe Grüße
Michael



Hallo Michael,
als Einsteiger würde ich (abgesehen vom finanziellen Aufwand) von den o.g. Geräten abraten. Da ist man - analog eines Universitätsstudiums - erst einmal mehr am lesen, lernen und verstehen und viel weniger am praktischen fahren und bedienen...
Ich habe mir früher auch immer das Beste vom Feinsten besorgt (Schlittschuhe, Werkzeuge, Computer, etc...), um es dann nicht voll auszureizen...
Man könnte so sagen: "Kein Grundschüler beginnt mit einem Montblanc-Füller zu schreiben"...

Es spricht noch ein Weiteres für den Erwerb einer "kleinen" Bedieneinheit: ich empfinde den Preisverfall als nicht so abnorm. Soll heißen: Wenn Du ein Jahr erst einmal mit einer "kleinen" Einheit Dich in die Materie einarbeitest, kannst Du die dann für einen relativ vernünftigen Kurs wieder abstoßen und was größeres kaufen.
Bedenke, dass Du erst mit der praktischen Erfahrung Deine eigenen Präferenzen kennenlernen wirst. Beispiel: Vielleicht genügt Dir die kleine Bedieneinheit. Dafür wird Dir vielleicht eine super-mega-tolle Langsamfahrt Dein Maß der Dinge. Das wiederum geht nur mit hochwertiger (und damit teurer) Antriebs- und Steuerungstechnik in der Lok. Dann ist das Geld dort dann besser angelegt. Bedenke weiter, dass die Digitalisierung auch einiges kosten kann (Chip, LEDs, evtl. Kondensator, Sound und Arbeitsstunde oder guter Lötkolben, ggf. noch Airbrush für Renovierung des Äußeren).

Mein (Wieder-)Start war eine MS2 mit einer BR 111 und C80 "Mäuseklavier"-Chip. Summe total: ~150 € und man hat schon einen Nahverkehrszug am laufen (sogar mit rotem Schlußlicht bei Fahrtwechsel ) Da trägst Du bei einer Ecos gerade mal das Kabel nach Hause....

VG
Clemens


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RE: konventionelle Märklin Anlage digital fahren?

#24 von Erich Müller , 04.11.2016 09:19

Hallo Michael,

mit keiner aktuell verkauften Zentrale bist du auf mfx angewiesen. DCC können sie alle, MM2 (das Protokoll der alten Märklin-Central Unit von vor 2003, das manchmal auch fx genannt wird) können fast alle Zentralen.
Und im Prinzip kann man das auch von den Nachrüstdecodern sagen.

Die Frage wäre für mich: willst du ausschließen, noch mal fabrikneue Märklin-Loks oder welche der vergangenen 12 Jahre zu kaufen? Wenn nein, dann würde ich doch empfehlen, mfx(m4) oder zumindest das bei tams angebotene m3 ins Lastenheft zu schreiben: man kann alle mfx-Loks (außer Trix, aber die können DCC) auch unter MM2 fahren, aber der Zugriff auf die vielen Funktionen belegt dann mehrere Adressen, und das macht einfach keinen Spaß.

Bei Uhlenbrock ist das Modul für m3 zwar angekündigt, aber noch nicht ausgeliefert. Und soweit ich weiß, liegt die IB deutlich über dem von deiner Administration genehmigten Budget. Auch tams fällt leider raus, zumal die Red Box keine Bedienoberfläche mehr hat; als Ensemble mit Booster und Bedienoberfläche kostet sie rund 350€.
Bleiben (m.W.) MS2 und z21, letztere ohne mfx.


Freundliche Grüße
Erich

„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“
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RE: konventionelle Märklin Anlage digital fahren?

#25 von Quox , 04.11.2016 13:34

Ich stand auch vor der gleichen Aufgabe. Alte Analog Anlage und wollte mal mit einigen Loks (Delta ) hintereinander digital fahren.
Ich habe dann mit mehreren Kippschltern ( hatte die von Vissmann) den Fahrstrom entweder auf die 4 Analog Trafos geschaltet oder den Märklin Digitaltrafo. Dann konnte ich die Digitalen Loks und die Analogen abwechseln fahren. Investition fast nichts. Billiger alter gebrauchte digital Märklin Trafo gekauft und den bereits vorhandenen Kippschalter. Die Analog Logs brauchte ich noch nicht mal von der Anlage nehmen sondern im Digital Betrieb auf vorhandenen stromlosen Abstellgleise parken.
Trotzdem habe ich dann komplett auf Digital umgestellt. Das hat mich gerettet, sonst hätte ich wahrscheinlich das schöne Hobby aufgegeben.
Es sollte aber wenig kosten !
Ich habe mir hier eine gebrauchte ESU ECOS 50 000 ( das ist die alte in S/W, wird aber voll unterstützt. ) gekauft. Das war der beste Deal.Dann fette Ringleitung unten verlegt. Alle Weichen Schalter ( die nervigen Tasterbatterien ) und ein Großteil der Kabel flogen raus. Ich habe mir ESu Switch Piloten geholt und jeweils 4 Weichen daran angeschlossen. Sensationell, in einem Tag komplette Anlage 4,40mx2,25m alles auf Digital um gestellt und das als absoluter Laie. Dann auf der ECOS 50 000hübsches Gleisbild gemalt und lässig die Digitalzüge fahren lassen.
Die teuersten analog Loks habe ich dann mit Mfx Dekodern umrüsten lassen. An Analog habe ich überhaupt kein Interesse mehr.
Der nächste Hit kam dann als ich mir mal eine moderne Digital Lok mit Sound geleistet habe.
Dann will man nur noch das alte Zeug los werden. Die fährt leise, dynamisch über die Rampen, ohne Kontaktprobleme oder halt mit Sound. Hammer.
Jetzt läuft bei mir die erste automatik Fahrstrecke, einfach super. Lässig ein Signal und einen Schalter auslösen am Digital Gleisbild und alles läuft. Wenn man sauber verkabelt ( habe alle Häuschen beleuchtung an separaten alten Trafo) gibts auch keinen Kurzschluss. Die ECOS versorgt die komplette Anlage mit ausreichend Strom
Fazit: konsequent auf Digital umstellen. Der Einsparungseffekt kommt dann und der Spielspass bleibt hoch.


Märklin C- Gleis,H0,AC,
ESU Ecos 50210,
Switchpilot, Digital TC 9 G ,
https://www.youtube.com/watch?v=RE8_eyIA-R0


 
Quox
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Gleise C Gleis
Spurweite H0
Steuerung ESU Ecos 50210
Stromart AC


   


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