Wir befinden uns hier in Mooroede, einem touristisch noch wenig erschlossenen Teil des großen Moores zwischen Hamburg und Bremen.
Dennoch gibt es hier Idyllische Gasthöfe und verwunschene Wanderpfade, die man jedoch niemals verlassen darf, denn das Moor ist tückisch und mancher brave Wandersmann tauchte erst nach Jahrhunderten wieder. (Wenn überhaupt )
Die Moorbewohner sind eher zurückhaltend und wortkarg und arbeiten mit altertümlichen Werkzeug und Methoden.
wieder großes Kino, sehr gut Schade das es bei "Klöbensiel" nicht weiter geht, ist sehr schade um so eine tolle Anlagen, und erst einmal die tollen Geschichten
Dinge. Dinge geschehen, manchmal geschehen Dinge, die das Moor nicht beeinflußen kann und es muß Dinge hergeben, die es lieber nicht hergegeben hätte...
Die Feuerwehr brauchte Wasser und holte es sich aus dem Moor. Dabei fand sie den Wagen des Handelsvertreters für Galanteriewaren, den schon lange keiner mehr vermisste.
Wir wissen nicht, ob er ihn selber hereingefahren hat und ob er noch drin sitzt. Oder ob jemand oder etwas...
Der erschöpfte Wanderer, der den ganzen Tag durch das Moor wanderte, erblickt erfreut am Abend ein warmes Licht und wenn er Glück hat, dann handelt es sich nicht nur um ein Irrlicht, das ihn tiefer in das Moor zieht, nein, er steht vor einem gemütlichen Gasthof, in dem er seine müden Gebeine zur Ruhe betten kann. (Manchmal auch sechs Fuß im weichen Boden, aber das ist eine andere Geschichte)
Wir wissen nicht, was wirklich in der Nacht geschah, als die "Eule" abbrannte, man munkelt, bevor die Hilfskräfte eintrafen, sei das Taxi von Rosemarie F. ohne Licht auf der Landstraße gesehen worden, aber es wird ja viel erzählt...
Mitglied im 1. MMFC ... (Mark Michingen Fan Club) 😁 Natürlich führ´ ich auch Selbstgespräche. Warum? Na,manchmal brauche auch ich eine Expertenmeinung!
Der alte Harms wartet noch heute jeden Tag am Haltepunkt auf den lange im Moor verschollenen Zug, der ihm seine verschwundene Verlobte Berta zurückbringen soll, aber das ist jetzt schon so lange her, daß es kaum noch wahr ist.
(Okay, das Moor frisst manchmal Autos, aber bisher noch keine ganzen Züge, die Lok hatte damals in Kirchömpe einen Lagerschaden, die Fahrgäste wurden mit Bussen weiterbefördert und Berta Quast hatte plötzlich keine Lust mehr auf Harms muffige feuchte Butze, kehrte auf den elterlichen Obsthof im alten Land zurück, wurde Apfelkönigin und heiratete später einen Musikproduzenten aus Vögelsen, aber bitte nicht dem alten Harms vertellen!)
Wieder ganz großes Kino richtig gut Wie ebent das Leben so spielt. Aber ich merke, der Bezug zu "Klöbensiel" liegt aber auch irgendwie in der Luft, ach ich meine im Nebel
es freut mich, daß Euch "Mooroede" auch gefällt, wir werden auch dieses Modul noch ausführlich zusammen erkunden.
Der eigentliche Hintergrund meiner Geschichten, die alle auf begrenzter Fläche angesiedelt sind, ist einfach zu zeigen, daß man auch mit geringen Mitteln und etwas Phantasie etwas zustande bringen kann, es muß nicht die riesige Anlage über drei Stockwerke sein!
Der eigentliche Hintergrund meiner Geschichten, die alle auf begrenzter Fläche angesiedelt sind, ist einfach zu zeigen, daß man auch mit geringen Mitteln und etwas Phantasie etwas zustande bringen kann, es muß nicht die riesige Anlage über drei Stockwerke sein!
Modellbahn soll Spaß machen.
Das ist Dir auch sehr gut gelungen. Verbunden mit einer gut gelungenen Kamerapositionierung vermittelt es spannende Eindrücke. Ich schau gerne weiter zu.
Zitat ...ich dachte schon, ihr mögt das Moor nicht mehr.
aber natürlich mag ich das Moor... Schließlich ist es Dreileiter-Modular und Dreileiter-Modulisten wie ich auch einer bin, suchen natürlich auch andere Dreileiter-Module. Und wenn sie dafür ins Moor gehen müssen. Apropos: Landmaschinenhändler müsste man sein... Vermutlich kann der sich jetzt nen Goldenen Benz leisten.
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Einige Einwohner versuchen den Auswärtigen immer noch einzureden, der Ort wird "Moo-Röde" ausgesprochen. Aber sieht man sich da um, ist klar, dass es "Moor-Öde" heißt... Seit vielen Jahren hat man nix mehr aus Mooroede gehört. Fritz Nochmeyer hat mal versucht, seine alte Heckflosse im Moor zu entsorgen...
...aber das hat nur bedingt geklappt.
Ein paar Jahre später ist die "Eule" abgebrannt, da wurde Mooroede nochmal kurz im "Nassen-Dreieck-Anzeiger" erwähnt.
Als dann der Haltepunkt aufgelassen wurde, geriet Mooroede fast komplett in Vergessenheit. Nur DB-Nostalgiefahrten bot noch hin und wieder Sondertouren mit dem Gläsernen durch Mooroede an:
Das Motto lautete: "Wenn Sie denken, nach dem Arsch der Welt kommt nix mehr, halten wir mal hier an!":
Der alte Harms, weiland Stationsvorsteher, lässt es sich natürlich nicht nehmen, den Gläsernen abzufertigen.
Seit einigen Jahren taucht der Name Mooroede häufiger im Zusammenhang mit dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung auf. Hier heißt es in einem Strategiepapier: "Ziel der Niedersächsischen Landesregierung ist die Reaktivierung von Bahnstrecken für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) mit wirtschaftlicher Vernunft." Was Mooroede mit wirtschaftlicher Vernunft und Strategie zu tun hat, bleibt zunächst völlig im Unklaren, aber wir werden die Sache weiter verfolgen...
Dank Gregors Link bin ich hierauf gestoßen und nun ebenso gespannt wie Du, wie die Landesregierung das begründet. Überhaupt sind Reghierungen ja nun bekannt dafür, um keine Begründung verlegen zu sein. Egal welches Projekt. An die 21 denken da wohl viele und andererseits aber auch die rasenden Tempi, die unser Land bei den Vorhaben vorlegt. Wie war das noch mit der Strecke nach Rosenheim und Österreich für einen besseren internationalen Anschluss ?
Du wirst also garnicht so krumm denken können, wie sich die Realität verhält. Ein jedes mal eine Posse. Fast ausnahmslos.