RE: Leichtbau - Was ist möglich

#1 von LJL ( gelöscht ) , 16.11.2016 21:34

Hallo Forum,

wie in meinem anderen Thema bereits angesprochen, plane ich den Bau einer kleinen, transportablen Anlage.

Dargestellt wird ein fiktiver Bahnhof an einer eingleisigen Nebenbahn. Der Bahnhof verfügt über zwei Durchgangsgleise, an welchen Triebwagen und kurze Personenzüge halten. Für den Güteverkehr sind jeweils zwei Lade- und Abstellgleise vorhanden. Ein Rangiergleis erlaubt das Rangieren und beim örtlichen Unternehmen herrscht reger Betrieb auf dem Anschluss. Ein Tunnel stellt die große weite Welt dar. Hier könnten auch Weichen zu anderen Anlagen installiert werden. Kurven sind in meinen Augen keine vorhanden, lediglich der Raum ist an manchen Stellen gekrümmt .

Da ich auch mal einfach einen Zug fahren lassen möchte, kommt eine Stichstrecke leider nicht in Frage. Soweit zu meiner Planung. Nun aber zu meinen Fragen:

Ich habe mich bereits auf verschiedenen Seiten informiert. Jedoch habe ich noch keine brauchbare Lösung für meinen Fall gefunden.

Mehr Platz als die ca. 90*190 cm habe ich leider nicht zur Verfügung. Jetzt könnte ich mir im Baumarkt einfach eine Brett in der Größe besorgen
und die Gleise aus meinem Entwurf festschrauben. Allerdings ist so ein Brett sehr schwer und unhandlich. Ich will und muss die Anlage aber regelmäßig bewegen (auch alleine und über größere Strecken mit dem Auto). Daher soll die Anlage möglichst leicht und handlich sein. An einem Standort wird die Anlage direkt auf dem Fußboden liegen. An diesem Standort hätte ich etwas mehr Platz und würde die Anlage gerne durch einen fliegenden Teppichbahnaufbau erweitern können. Die Konstruktionshöhe des Aufbaues soll daher möglichst niedrig sein. Eine Schienenoberkante von maximal 5 cm über dem tiefsten Punkt des Anlagenunterbaus wäre schön. An dem anderen Standort wird die Anlage auf einem Gästebett liegen. Daher sollte sie ausreichend stabil auf einer Matratze liegen können. Der Transport zwischen den beiden Standorten erfolgt mit einer C-Klasse T-Modell. Es wäre toll, wenn die komplette Anlage zerlegt in das Auto passen würde.

Könnt ihr mir bitte Hinweise und Tipps geben, wie ich die Segmente bauen kann, damit sie meine Anforderungen erfüllen? Sie sollen möglichst leicht, handlich und stabil sein. Gleichzeitig sollen die Konstruktionshöhe und die Kosten gering sein.

Ich freue mich auf eurer Hilfe

Viele Grüße

Lars


LJL

RE: Leichtbau - Was ist möglich

#2 von -me- , 17.11.2016 00:41

Hallo Lars,
wie wäre es mit Dämmstoffplatten? So eine Platte in 6 cm Stärke wiegt (nicht nachgewogen) eigentlich nichts, die Maße sind 1,20 X 60 (irgendwie so) und sind super zu verarbeiten und auch recht stabil wegen Durchbiegung!
Das Material hat sich bei mir bewährt!


Schöne Grüße vom Ponyhof.

Michael

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RE: Leichtbau - Was ist möglich

#3 von Miraculus , 17.11.2016 04:36

Moin Lars

Zitat von -me-
Hallo Lars,
wie wäre es mit Dämmstoffplatten? So eine Platte in 6 cm Stärke wiegt (nicht nachgewogen) eigentlich nichts, die Maße sind 1,20 X 60 (irgendwie so) und sind super zu verarbeiten und auch recht stabil wegen Durchbiegung!
Das Material hat sich bei mir bewährt!


schließe mich Michael an. Schlage allerdings noch einen Holz-/Aluminiumrahmen als Kantenschutz und evtl. Versteifung für den Transport vor. Das ganze dann in zwei odet dtei Segmenten.

Zu beachten hierbei aber auch die Stapelbarkeit. Vlt. einen nach oben/unten klappbaren Rahmen, der für den Transport als Kiste dient und beim Aufstellung der Anlage als Unterbau?

Gruß


Peter

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RE: Leichtbau - Was ist möglich

#4 von Mountainking , 17.11.2016 09:57

Hallo Lars,
90 x 190 ist so oder so mit Aufbau drauf allein besch..eiden zu transportieren. Egal wie leicht du baust. Ich würde dir empfehlen die Anlage aus Segmenten in der Größe einer Standard-Dämmplatte zu konstruieren. Styrodur ist dann auch steif genug ohne Alu-Rahmen. Im kleinen Kreis rumfahren ist über kurz oder lang auch eher langweilig. Mit unterschiedlichen Segmenten könnte man durch Fahrstreckenerweiterungen als Teppichbahn mehr interessante Situationen bilden. Sofern du immer den gleichen Typ Dämmplatte benutzt, hast du auch nie Anschlussprobleme.


Gruß
Rainer

Ei, warum dann ned' ?!
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RE: Leichtbau - Was ist möglich

#5 von Videoman , 17.11.2016 10:26

Versuch ein Bett ohne Matarze alleine durch die Wohnung zu transportieren, ohne dass du irgendwo anschlägst. Das wird kaum möglich sein. Du hast zwei Möglichkeiten:

  • Du hast immer einen Helfer oder Helferin dabei
  • Du baust Segmente


Wobei in beiden Fällen eine Leichtbauweise den Transport erleichtert.


Meine Anlage: Heggedal Modelljernbane
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RE: Leichtbau - Was ist möglich

#6 von Niederländer , 17.11.2016 10:48

Ich empfehle drei Module, exact gleich gross, damit Du sie stapeln kannst mit einem Schutzbrett an der Seite. So ist passt das Pakket auch ins Auto.

Als Rahmen Pappelsperrholz nehmen um die Hartschaumplatten (Styrodur) zu schützen.
So kannst Du, wenn mehr Platz ist, auch weitere Module (mit Kurven) anbauen.

Die Module mit Kistenbeschläge oder breite Scharniere (herausziehbarer Pinn) mit einander verbinden. Zur Ausrichtung Pinnen zwischen den Modulen vorsehen.

Viel Spass beim bauen.


Egal wie es draussen aussieht, hier ist es immer Winterlich:
viewtopic.php?f=64&t=103032


 
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RE: Leichtbau - Was ist möglich

#7 von LJL ( gelöscht ) , 17.11.2016 20:01

Hallo,

vielen Dank für eure Tipps. Styrodur kenne ich noch von der Modellbahn-AG in der Schule. Da hatten unsere Segmente aber immer einen stabilen Unterbau. Ihr meint, dass die Platten auch in sich ausreichend stabil sind? Dass ich Segmente verwenden muss ist mir auch klar. 190*90 passen einfach nicht am Stück in mein Auto. Doch wo zerteile ich meinen Gleisplan am Besten? Mir fällt kein Schnittmuster ein, bei welchem die Segmente gleich groß sind und ich nur Geraden durchtrenne. Und wie verbinde ich die Segmente dann wieder? Ich kann die Platten ja schlecht verschrauben.

Die lange Seite kann ich leider nicht verlängern, da das Bett am Aufstellort nicht wesentlich länger ist. In die Breite könnte ich wohl noch gehen. Allerdings würde ich dann die maximale Eingrifftiefe überschreiten. Somit würde ich bei Plattengrößen von 120*60 ziemlich viel Verschnitt produzieren.

Als Güterschuppen für die Anlage habe ich übrigens das Modell von Auhagen (Nr. 11383) besorgt. Hinzu soll der klassische Märklin Drehkran kommen.

Viele Grüße

Lars


LJL

RE: Leichtbau - Was ist möglich

#8 von Mountainking , 21.11.2016 13:58

Hallo Lars,
vielleicht kannst du den Plan so abändern, dass du reine Geraden-Elemente und 90°- Kurvenelemente erhältst. Die Kurventeile wären dann quadratisch, die Gerade rechteckig. Zum Verbinden sind sicher Holz oder Aluleisten hilfreich, an denen man dann Verbinder anbringen kann.
Auf einem Schenkel eine Bahnhofssituation auf dem anderen eine Industrieszenerie oä.

Oder 45°-Kurventeile auf gleichschenkligem Dreieck. Da könntest du auch mal variieren, wenn du mal woanders fahren willst.


Gruß
Rainer

Ei, warum dann ned' ?!
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RE: Leichtbau - Was ist möglich

#9 von Niederländer , 21.11.2016 15:55

Schau mal hier https://www.facebook.com/Modelspoorgroep...88915721249670/ oder hier https://www.facebook.com/Modellbauteam/. In beide Vereine haben wir Module gebaut. Du musst schon weiter zurück blättern um Bilder der Technik zu finden.


Egal wie es draussen aussieht, hier ist es immer Winterlich:
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