An Aus


RE: Umsetzung der Merkmale (nicht nur) preußischer Ringlokschuppen auf Basis von Kibris Ottbergen

#1 von DB-IV-Proto87 ( gelöscht ) , 04.01.2017 17:56

Hallo zusammen,

hier ist die Vorbildinformation zu finden, welche zu diesem Projekt geführt hat: viewtopic.php?f=35&t=144816

Konstruktiver Ausgangspunkt ist neben dem Schuppen ein integriertes Wasserhaus gewesen, wie es z. B. hier zu finden ist: http://www.rottenplaces.de/main/bahnbetr...bisfelde-11440/ (Bildergalerie durchklicken, ganz links ist dann das Wasserhaus auf einer Aufnahme zu sehen, die alle drei Speicher zeigt.)

Dafür wird das entsprechende Modell von Faller herangezogen, das natürlich noch seinen falschen Lauferverband verliert:



Die Aufstockung nach Vorbild Oebisfelde wird mit Teilen von Kibri oder Auhagen erfolgen und soll deutlich erkennbar sein (Farbe und ggf. Format der Backsteine).

Bevor es mit den Gebäudedetails weitergeht, soll jedoch zunächst die Gesamtanordnung vorgestellt werden:



Hinter den Schuppenverlängerungen der Stände 2 - 6 quetscht sich noch der Werkstattanbau in den schmalen Bereich bis zur Straße, welche Richtung 2 ansteigt. Das Wasserhaus ist parallel zu 6 ausgerichtet; 7 hat daher keine Verlängerung und dient mittlerweile nur noch zum Abstellen von Fahrzeugen für Materialversorgung, Hilfszug oder Bm. Letztere verfügt noch über einen seitlichen Anbau mit Stand 8, der über zwei Handdrehscheiben an das parallele Nachbargleis angebunden ist.

Die blauen Rechtecke stehen für die Dachreiter, die roten Kreise zeigen die Position der Rauchabzüge der einzelnen Stände, und die schwarzen Kringel markieren die Einzelöfen für die Schuppenheizung. Der braune Rahmen zeigt nur die Segmentteilung an.

Hier noch die Rückansicht des Gesamtkomplexes (ohne Aufstockung des Wasserhauses):



Dazu passend die Probeaufstellung eines Teils des Anbaus:



Die gegenüber dem Kibri-Original erhöhte Schuppenverlängerung benötigt natürlich auch passende Fenster. Diese entstehen durch Anstückeln mit genau jenen Teilen, die bei der Werkstatt unten abgeschnitten (und durch noch fehlende Ausmauerung ersetzt) werden, weil dort an der Wand Maschinen bzw. Arbeitsbänke stehen.

Hier die Schuppenverlängerung in der Frontalansicht – die Hilfslinie erklärt die Integration in die Dachkonstruktion des ursprünglichen Gebäudes:



Damit bleibt noch die Vorderwand als Gegenstand wesentlicher Veränderungen:



Die Torbögen sind beidseitig jeweils um zwei Ziegelreihen des Sturzes verschmälert und entsprechend neu einzupassen (schwarze Hilfslinien). Die „schwebende“ Mitte zeigt an, wie schmal die Zwischenpfeiler ausfallen werden. Klar zu erkennen ist auch die unterschiedliche Gestaltung der Übergänge zu den Seitenwänden – rechts wegen der andersartigen Nutzung des Standes 7 deutlich breiter. Die rote Linie zeigt den verzogenen Anbau, der noch mit einer Grundplatte bzw. Anschlägen für den Sockelbereich in die richtige Position zu zwingen ist.

Die Ausrichtung der Giebelwände parallel zu den äußersten Ständen führt natürlich zu nicht mehr passenden Dachneigungen. Die erforderliche Firstwinkelkorrektur kann nur durch Abschneiden der innen angegossenen Aufnahmen der Reiter erfolgen – ein ohnehin sinnvoller Schritt, denn nur so ist ein dem Vorbild entsprechender (indirekter) Lichteinfall von oben möglich.

Fortsetzung folgt,

Alexander


DB-IV-Proto87

RE: Umsetzung der Merkmale (nicht nur) preußischer Ringlokschuppen auf Basis von Kibris Ottbergen

#2 von John Campbell , 06.01.2017 08:22

Hallo Alexander,

ein sehr interessantes Projekt mit sorgfältiger Recherche! Toll ... ich werde zukünftig öfter reinschauen!

MfG

Wolfgang


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Meine Anlage:

viewtopic.php?f=64&t=60972


 
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RE: Umsetzung der Merkmale (nicht nur) preußischer Ringlokschuppen auf Basis von Kibris Ottbergen

#3 von Eisenhaufenleo , 13.01.2017 10:00

Hallo Alexander,

hast Du mit dem Lokschuppen weitergemacht ?

Liebe Grüße

Eberhard


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RE: Umsetzung der Merkmale (nicht nur) preußischer Ringlokschuppen auf Basis von Kibris Ottbergen

#4 von Fremoscout , 21.01.2017 23:12

schöner Plan, würde mir auch gefallen.
was ist das für ein Kleiner Köf anbau dort rechts?


Gruss
Tobias

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RE: Umsetzung der Merkmale (nicht nur) preußischer Ringlokschuppen auf Basis von Kibris Ottbergen

#5 von DB-IV-Proto87 ( gelöscht ) , 23.01.2017 18:43

Hallo zusammen,

vielen Dank für das Interesse Wolfgang. Eberhard, ein wenig Fortschritt gibt es schon, aber ich habe einfach zu viele (teilweise hier auch - noch - nicht gezeigte) Baustellen. Tobias, bei dem Anbau für die Bm (nicht Köf, ginge aber natürlich auch) handelt es sich um die abgewandelte Schuppenverlängerung - wie auch auf dem ersten Bild des Startbeitrags gut zu sehen.

So sieht die Rückwand der Werkstatt aus:



Die Öffnung links ist für ein Blechtor zur Straße hin, das offen dargestellt gute Einblicke auf Stand 6 ermöglichen kann. Die weißen PS-Flächen rechts bleiben natürlich nicht so; die Ausschnitte sind für Glasziegel (Materialidee dazu?!) vorgesehen. Die schwarze Linie zeigt den ansteigenden Verlauf der Straße, der die unterschiedlichen Fensterhöhen erklärt.

Und jetzt mit der späteren Umgebung in Sichtachse Stand 5:



Grüße aus Nürnberg,

Alexander


DB-IV-Proto87

RE: Umsetzung der Merkmale (nicht nur) preußischer Ringlokschuppen auf Basis von Kibris Ottbergen

#6 von Eisenhaufenleo , 23.01.2017 21:15

Hallo Alexander,

das mit den vielen Baustellen kommt mir so bekannt vor

Aber es ist ja Hobby und keine Arbeit !

Der Anfang ist jedenfalls vielversprechend und ich bin gespannt, wie es weitergeht !

Viele Grüße

Eberhard


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RE: Umsetzung der Merkmale (nicht nur) preußischer Ringlokschuppen auf Basis von Kibris Ottbergen

#7 von DB-IV-Proto87 ( gelöscht ) , 29.01.2017 20:18

Hallo zusammen,

hier ein Bild zu den erforderlichen Änderungen des Daches:



Stand 7 links ist als einziger nicht verlängert und behält daher die Position des Rauchabzugs (noch nicht aufgebohrt), braucht jedoch die neue Öffnung für den Reiter (gemeinsam mit 6). Die alte ist aber auch erforderlich, um die Neigung anpassen zu können.

Das Stück in der Mitte entspricht 2 - 5, wobei der ursprüngliche Abzug jeweils aufzubohren ist, weil dort der Knick des Daches im Übergang zur Schuppenverlängerung liegt. Dieser ist bei 1 (rechts) auch gut zu sehen.

Auf dem Nachbarsegment wird ein kleines Verwaltungs- und Sozialgebäude Platz finden, das im Stil zum Schuppen passen soll und auch die Größenverhältnisse im Vergleich zum Wasserhaus bestimmt - dieses soll deutlich höher ausfallen.



Grüße aus Nürnberg,

Alexander


DB-IV-Proto87

RE: Umsetzung der Merkmale (nicht nur) preußischer Ringlokschuppen auf Basis von Kibris Ottbergen

#8 von Eisenhaufenleo , 29.01.2017 23:18

Hallo Alexander,

na das wird langsam richtig spannend

Liebe GRüße

Eberhard


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RE: Umsetzung der Merkmale (nicht nur) preußischer Ringlokschuppen auf Basis von Kibris Ottbergen

#9 von Jürgen , 15.05.2017 16:23

Hallo Alexander,

ein wirklich schönes Projekt. "Ottbergen" habe ich auch einmal auf 7,5° umgebaut. Was aber mMn etwas aufdringlich ist, sind die Fenster. Hast Du einmal daran gedacht, sie lasern zu lassen ? Das ist ein Riesenunterschied. Alternativ kann man sie evtl. auch auf Folie drucken. Das ist meine erste Variante in "Maulbronn" geworden. Das ist billig und viel feiner als die dicken Plastikteile. Sobald ich Zeit habe, werde ich sie aber auf gelaserte Fenster umstellen. Sie liegen schon in der Bastelkiste.

Grüße
Jürgen


Mein Erstling von 2002/2003: Rosentalviadukt, Friedberg, Hessen um 1960

Meine aktuellen Projekte: Maulbronn, ein schwäbischer Endbahnhof, 21.Juni 1922 und Zeitreise nach und in Maulbronn-West


 
Jürgen
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