Das Vorwort mit der ausdrücklichen Aufforderung zur Abkehr von der ewigen Rückwärtskompatibilität und für die Verwendung neuen Materials ist für manche Leser vielleicht schwer verdaulich, andere (wie ich) werden sich über die klare Aussage freuen.
Für die Anhänger junger Epochen gibt es übrigens Beiträge zu Y-Schwellen und fester Fahrbahn.
Als notorischer Gleisselbstbauer (siehe Bild) finde ich es sehr gut, dass mit diesem MIBA-Spezial, einem der besten überhaupt, endlich dem Gleis die gleiche Aufmerksamkeit und Wichtigkeit gegeben wird, die sonst immer nur Fahrzeuge und speziell Lokomotiven haben.
Ich habe nur ein Defizit zu vermelden. Trotz des ausführlichen Berichtes über Weinerts "Mein Gleis" und Beschreibung der wunderbaren Weichen ist ein Detail unter den Tisch gefallen: Die Spurstangen der Weichen, die Weinert erstmals im H0-Bereich ordentlich nachgestaltet hat. Viele Hersteller haben immer noch "Stellschwellen", die das Vorbild nicht kennt. Dieses Detail ist nicht einmal besonders gezeigt oder erwähnt worden, und das ist schade.
#3 von
Ronny_Sommer
(
gelöscht
)
, 28.02.2017 12:20
Zitat
Ich habe nur ein Defizit zu vermelden. Trotz des ausführlichen Berichtes über Weinerts "Mein Gleis" und Beschreibung der wunderbaren Weichen ist ein Detail unter den Tisch gefallen: Die Spurstangen der Weichen, die Weinert erstmals im H0-Bereich ordentlich nachgestaltet hat. Viele Hersteller haben immer noch "Stellschwellen", die das Vorbild nicht kennt. Dieses Detail ist nicht einmal besonders gezeigt oder erwähnt worden, und das ist schade.
Weinert Weichen (und andere!) habe keine Spurstangen, sondern eine Nachbildung eines Klammerspitzenverschlusses. Spurstangen kommen nur zum Einsatz, wenn die Nägel oder Kleineisen in vergammelten Holzschwellen die Maßhaltigkeit der Spurweite nicht mehr übernehmen können. Eine echte Stellschwelle kenn ich nur bei Weichen vom Roco-Line Gleis.