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RE: Neue Loks in Spur N - Der Kunde als kostenloser Tester für zusammengebastelten Pfusch ??? - Ein Frustbeitrag

#1 von Brownie ( gelöscht ) , 25.01.2017 19:29

Moin moin,

wie manche ja verfolgt haben, bin ich, nach zwanzig jahren Pause, ein sogenannter Wiedereinsteiger und bastel seit Mitte letzten Jahres am Aufbau meiner neuen Anlage.

Mein altes "Rollmaterial" wurde in zwei Schüben vor jetzt 23 und genau 40 (!) Jahren gekauft, darunter vier Loks: Eine kleine T3, bei der ich den Hersteller nicht mehr weiß und es steht auch nichts drauf, eine Santa Fe Diesellok von Arnold, eine V200 und eine E-Lok BR 151 jeweils von Minitrix. Irgendwie hatte es sich zugetragen, dass die Loks die letzten 20 Jahre auf dem Dachboden einfach so auf der alten Anlage standen (oder umgefallen lagen) und dabei nicht wirklich vor der Umwelt geschützt waren, wenn man das von einer halb runter gerutschten Abdeckfolie so sagen kann. Ja ich weiß, das war echter Frevel.

Nachdem ich dann die alte Anlage abgerissen und auf der neuen Anlage genug Gleise lagen, hatte ich mal den alten Trafo angeschlossen, um zu schauen, ob die alten Loks denn noch etwas von sich geben ... und kam aus dem Staunen nicht mehr raus: Nach anfänglichen aber kurzem Zicken, drehten alle nacheinander ihre Runden und blieben nirgends aufgrund von Kontaktproblemen oder so stehen. Das war also noch richtige Wertarbeit. Demnächst werde ich eine nach der anderen zerlegen, reinigen, etwas ölen und fetten und ihnen einen Decoder verpassen.

So weit so gut. Da ich mir damit aber Zeit lassen wollte und auf der anderen Seite natürlich funktionierende Loks für die neue digitale Anlage zum Ausprobieren der Strecken etc. "brauche" und neugierig auf die "neue" Technik war, standen auch neue Loks an.

Und damit begann der Frust :


    Die 1. Lok, eine Brawa Gravita 10 BB mit Sound ging sofort zurück, da die Feder einer Kupplungsaufnahme nicht montiert war.


    Im Austausch kam die 2. Gravita, bei der der Sounddecoder nur mehr ein Krächzen von sich gab.


    Im Austausch dann die 3. Gravita. Diese lief anfangs ausgezeichnet .... etwa insgesamt eine halbe Stunde lang, dann fing sie an jämmerlich zu knarzen. Ich berichtete hier > viewtopic.php?f=3&t=144954 darüber.


    Mittlerweile ist diese dritte Gravita auf dem Weg zu Brawa zur Reparatur, welche rund 6 Wochen dauern soll.
    Also entweder besteht die Reparaturabteilung nur aus einem Halbtagsjob, oder die meisten Loks gehen zurück.
    Solche Zeiten kann man bei einer neuen Lok für einen UVP von rund 280 Euro nur als Frechheit empfinden.



Da ich aber wenigstens eine fahrbare Lok brauche, habe ich mir als nächstes eine Fleischmann BR 112 (721005) gleich mit Decodereinbau schenken lassen , die heute bei mir einzog .... und gleich wieder den Blutdruck nach oben trieb:


    Die Fleischmann-Lok lief sehr sauber, viel besser, als die Gravita zuvor .......... bis zur nächsten Kurve. Dort blieb sie nämlich stehen, wie auf vielen Abschnitten und Weichen beim Abbiegen, aber immer an anderen Stellen. Nahm man sie vom Gleis und stellte sie wieder drauf, war sie manchmal "tot" und manchmal nicht. Ein System war dabei nicht zu erkennen. Alle Schleifer liegen mit Spannung an und es sind auch keine Kabel locker. Morgen geht sie gleich endgültig zurück, kein Umtausch mehr.




Bin ich eine Ausnahme? Oder von der dunklen Seite der Macht auserkoren, den nicht gerade billigen Pfusch der Hersteller zu lokalisieren?

Vier von vier Loks in Folge nicht in Ordnung, da kommt man schon ins Grübeln.

Wie sieht die Quote denn bei Euch so aus ???

Ich habe jedenfalls erst mal beschlossen, keine neuen Loks mehr zu kaufen und mich auf dem Gebrauchtmarkt umzusehen. Da weiß ich wenigstens, dass ich auch mal Schrott erwischen kann .... und nicht systematisch verarscht werde.


Brownie

RE: Neue Loks in Spur N - Der Kunde als kostenloser Tester für zusammengebastelten Pfusch ??? - Ein Frustbeitrag

#2 von Wheely ( gelöscht ) , 25.01.2017 20:24

Hallo,
man kann meine Zuwächse an meinem Thread nachvollziehen, bin seit nunmehr knapp 2 Jahren am Aufbau einer Sammlung.
Das Resümee ist durchwachsen, jedoch eindeutig mit Trend zum positiven, wobei letzteres wohl der steigenden Erfahrung geschuldet ist.
Meine älteste Lok ist eine Br80 von Roco, alles andere Jahr 2000+, ausgesuchte Neuware dabei.

Ich brech das mal auf die Neuware runter, meine gebraucht geangelten (nicht nur Bucht, auch Börsen und Messen) sind perfekt, respektive hatten Mängel
derer ich mir beim Kauf bewusst war und deren Behebung mit eingeplant war. Alle meine Loks sind digital, bzw werden nachträglich digitalisiert.

-E18 Piko, Drama ohne Ende, selbst bei mehreren Reparaturrunden wurde ein fehlendes (!) Zahnrad nicht bemerkt, nun zufrieden.
-BR115 Fleischman, perfekt
-BR52 Fleischmann, ölige Haftreifen, läuft nach Reinigung perfekt
-BR120 Sound Fleischmann, im Laden wurden einige wegen labbriger Kupplung aussortiert, habe aber ein perfektes Modell gefunden
-BR105 Fleischmann, läuft perfekt
-BR92 Fleischmann, läuft perfekt
-E 251 Arnold, Kupplungsprobleme einseitig, konnte durch Tausch gegen anderen Kupplungskopf selbst behoben werden
-BR216 Brawa, läuft perfekt
-BR24 Fleischmann, fuhr mit Werksdecoder *komisch*, lies sich aber durch paar CV Änderungen beheben, nun perfekt
-BR71 Hobbytrain, kam arg zerknautscht aus der Schachtel, aber bei dem Filigranmodell nicht ungewöhnlich, lies sich alles selbst beheben
-BR204 Arnold, Ölkühler fehlte ab Werk, wurde jedoch nach Anruf kostenfrei (mehrere) nachgeliefert
-V20 Hobbytrain, etwas transparenter Kunststoff, schlug sich aber im Preis nieder, daher für mich ok
-BR132 Brawa, perfekt
-Gravita Brawa, war nicht gescheit zum laufen zu bewegen, Händler hat sie eingeschickt (ist seit Monaten unterwegs), hab vom Kauf abgesehen.

Ich muss aber dazu sagen dass mein Händler, ich kaufe Neuware ausschließlich im gleichen Ladengeschäft, meine (durchaus hohen) Ansprüche kennt
es ist daher gut möglich dass er *vorsortiert* und mir einige Modelle garnicht erst unter die Nase hält.
Neuware ungesehen im Netz bestelle ich nicht. Es sei der Preis rechtfertigt Kompromisse.

Sicher köchelt der Puls bei einigen Aktionen mal hoch, aber auf die Masse gesehen kann ich nicht klagen.
Zu Minitrix kann ich nix sagen, habe nur ein Modell von denen, einen Bierwagen...
Produktpolitik und Preis halten mich ab, ich bin grundsätzlich absolut markenneutral, jedoch wählerisch.


Wheely

RE: Neue Loks in Spur N - Der Kunde als kostenloser Tester für zusammengebastelten Pfusch ??? - Ein Frustbeitrag

#3 von Brownie ( gelöscht ) , 26.01.2017 10:09

Moin Stefan,

und vielen Dank für Deinen sehr ausführlichen Bericht zu Deinen Erfahrungen.

Mit der einen oder anderen Unzulänglichkeit, wie Du sie auch geschildert hast, könnte ich durchaus leben, auch habe ich kein Problem damit, Kleinigkeiten selbst zu richten. Aber laufen muss eine neue Lok, ohne dass ich sie als erste Maßnahme bis auf die letzte Schraube zerlegen muss, um eine eventuelle Ursache zu finden.

Die beiden oben genannten Loks hatte ich mir schenken lassen ( der Aufbau einer neuen Anlage ist ja teuer genug ) und wurden online gekauft.

Für mich steht nun auch fest, keine Lok mehr als Geschenk, jedenfalls nicht gleich die Lok selbst. Diese werde ich auch nur noch selbst beim ansässigen Fachhändler kaufen, wo ich sie gleich prüfen und ausprobieren kann.


Brownie

RE: Neue Loks in Spur N - Der Kunde als kostenloser Tester für zusammengebastelten Pfusch ??? - Ein Frustbeitrag

#4 von 1001-digital , 26.01.2017 10:39

Hallo Dietmar,
solche Probleme hatte ich bisher kaum. Die erste BR94, neu aus dem Laden, zickte erstmal rum. Nach dem Entfernen der Brünierung läuft sie super. Bei allen anderen konnte ich eigentlich immer direkt losfahren. Probleme gabs nur bei den V100 DR von Fleischmann, da die ja die bekannte Motorseuche haben / hatten. Nach dem Entölen des Motors laufen die aber nun auch ohne weitere Ausfälle. Probleme können aber wie immer die Schleifer und die genieteten Kontaktbleche machen, besonders wenn Öl im Spiel ist. Ich rüste meine daher im Zuge von Soundeinbau etc. um, so dass die Stromübertragung von den Drehgestellen zur Platine mit Kabeln funktioniert.

Viele Grüße
Carsten


 
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RE: Neue Loks in Spur N - Der Kunde als kostenloser Tester für zusammengebastelten Pfusch ??? - Ein Frustbeitrag

#5 von Elchrich Elch , 26.01.2017 11:25

Probleme mit Neumaschinen hatte ich kaum. Einzig eine F59PHI von Athearn machte mir anfangs Sorgen. Die Kupplungshöhe hatte nicht gestimmt und beim Anfahren war sie recht unwillig. Vielleicht habe ich einfach nur bis jetzt Glück gehabt.

cu, Rainer


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Mir ist noch kein Name eingefallen. Ideen?


 
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RE: Neue Loks in Spur N - Der Kunde als kostenloser Tester für zusammengebastelten Pfusch ??? - Ein Frustbeitrag

#6 von Elokfahrer160 , 27.01.2017 07:58

Hallo Dietmar und Spur N Kollegen,

also über " Neuware " an Loks der Spur N kann ich hier nicht berichten, da ich mittlerweile auf HO umgestiegen bin. Nur soviel
ich hatte bis Dezember 2016 mein Rollmaterial Spur N - ca. 50 Loks - im Keller im Karton liegen und habe die Loks bis auf einige
SBB Loks alle vertickert.

Dabei waren 2 Krokos von Arnold , 3 Re 4/4 II in braun (Arnold) , 2 Re 4/4 I von Hobbytrain , 4 Dampfloks von Fleischmann und
ca. 5 - 6 Diesellok von Minitrix (V 160, V 200 , V 60), ich hatte sie Anfang Dezember 2016 nach über 15 Jahren Liegezeit im Karton
ausgepackt , gereinigt und probegefahren. Also eine bunte Mischung verschiedener Hersteller , alles noch analoge Loks.

Keine ist stehengeblieben bzw. nicht oder stotternd gefahren . Ich habe einige Haftreifen erneuert und auch die Räder auf einer
Spur N Bürste gereinigt, ich war sehr positiv überrascht, dass alle diese Loks einwandfrei gefahren sind , ich fuhr auf dem alten
Arnold N Gleis. Und dass nach so langer " Liegezeit"

Da ich mittlerweile auch einige " Krücken " in HO digital zurückgegeben habe (ESU V 60, V 200) glaube ich fast, dass diese kleinen
N Loks in digitaler Ausführung sehr störanfällig geworden sind. Ich hatte in N auch einige Minitrix EMS Loks, die mit dem orangefarb.
Trafo gefahren wurden (Halbwellen Steuerung) auch diese alten Minitrix Loks fahren noch immer einwandfrei.

Beste Grüsse - Elokfahrer160 /Rainer


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RE: Neue Loks in Spur N - Der Kunde als kostenloser Tester für zusammengebastelten Pfusch ??? - Ein Frustbeitrag

#7 von 8erberg , 27.01.2017 09:23

Hallo,

na ja, bei EMS sind mit den Jahrzehnten auch mal gerne die Tantal-Kondensatoren "hochgegangen", habe schon abgefackelte Gehäuse gesehen...

Aber grundsätzlich: die Hersteller haben sich die Endkontrolle eingespart, das soll der Händler machen.
Und von einem "Kistenschieber" ist das nicht zu erwarten,wenn ich mir angugge was für "Krücken" zum Teil beim Kunden landen.

Hinzu kommt das Problem das im Fachhandel wenig Digitalerfahrung vorhanden ist. Meist hat jeder Laden "einen Spezi", der Lokdecoder einbaut. Aber so richtig auskennen ist halt was anderes.

Daher ist der Kauf einer Soundlok eigentlich nur persönlich beim Fachhändler anzuraten und dabei vorab ein Testlauf zu verlangen.

Peter


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RE: Neue Loks in Spur N - Der Kunde als kostenloser Tester für zusammengebastelten Pfusch ??? - Ein Frustbeitrag

#8 von Brownie ( gelöscht ) , 30.01.2017 18:41

Hallo und Danke für Eure Rückmeldungen !

So ... ich könnte noch einen nachlegen.

Wie schon oben angekündigt, habe ich die Sache jetzt selbst in die Hand genommen und bin letzte Woche beim Fachhändler vorbei, bei dem ich sowieso zukünftig mein Rollmaterial kaufen wollte. Ich habe solche Sachen sowieso lieber in der Hand, um beurteilen zu können, ob sie mir gefallen und welchen qualitativen Eindruck sie sonst machen.

Nach einigem Anschauen und Probefahren wanderten dann eine Minitrix CD Cargo 750 Sound und eine Minitrix BR 58 in meinem Besitz. Zu Hause angekommen, beide aufs Gleis gesetzt und ausprobiert. Ich selbst habe ja noch nicht so viele Loks, aber doch einige schon fahren lassen bzw. dabei zugesehen und muss sagen, mit der CD Cargo ist Trix eine grandiose Lok gelungen. Sie hat die letzten 4 Tage schon einige Runden gedreht und mir ist bisher keine Lok mit so einem seidenweichen Lauf untergekommen. Auch nicht ein Kontaktproblem bisher, auch nicht bei Fahrstufe 1 auf meinen nicht polarisierten Weichen. Und auch der Sounddecoder verdient Lob: Nicht einen einzigen klitzekleinen Aussetzer! Das hatte ich bisher bei keiner Soundlok.

Die BR 58 aber war nicht ganz in Ordnung: Sie fuhr zwar, aber der Decoder (ich vermute das er es war) gab einen ständigen sehr hohen Piepton von sich und das Spitzenlicht war nicht zu motivieren. Na ja, ich habe halt ein Händchen für solche Teile.

Die BR 58 habe ich dann gegen eine zur CD Cargo baugleiche CSD T478.3 getauscht, die mich anschließend nicht enttäuscht hat, läuft (bisher) genauso excellent, wie die Cargo. Und ich mag sowieso schwere, zugstarke Dieselloks.


Brownie

RE: Neue Loks in Spur N - Der Kunde als kostenloser Tester für zusammengebastelten Pfusch ??? - Ein Frustbeitrag

#9 von steve1964 , 02.02.2017 10:46

-
Hallo,
ganz selten kaufe ich auch mal ein N-Fahrzeug neu im Modellbahnladen.
Zum Testlauf steht dort meist nur eine gerade Strecke von ca. 1,20 bereit.
Das aber kann jede Lok bewältigen.
Interessant wäre das ( Langsam- ) Fahrverhalten auf Weichen,
DKW´s, und im R1. Und das möglichst auf Gleisen von mindestens 3 Herstellern.
Sonst hat man eigentlich keine " signifikante " Messung ...
Zum Platzbedarf :
Das kann man - in Nenngröße N - auf einem Brettchen von 80 x 30 aufbauen,
was man nach Gebrauch wieder unter den Ladentisch stellt.
Oder noch besser :
Man bringt es sich selbst mit ... dazu eine 4,5 V - oder 6 V Batterie ...
VG
Steve
-


Ich baue, also bin ich.


 
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RE: Neue Loks in Spur N - Der Kunde als kostenloser Tester für zusammengebastelten Pfusch ??? - Ein Frustbeitrag

#10 von rainer_xxl , 03.02.2017 10:47

Hallo,

hier auch mal meine Erfahrungen, diese sind auch sehr gemischt. Viele meiner Loks laufen jetzt problemlos, bei den meisten habe ich die Decoder selber eingebaut.
Zwei negative Highlights waren zwei von Hause aus digitalisierte Fleischmann Loks:
BR G8.1 KPEV diese lief einige Runden, dann war sie tot. Nach mehreren Wochen Reparatur anfang 2016 bekam ich sie dann zurück und sie lief auch eigentlich ganz gut. Jetzt allerdings nach der Sommerpause, lief sie gerade einmal ein paar Runden, dann war Schluss. Der völlig verölte Motor hatte wohl eine zu hohe Stromaufnahme (verölte weiche Bürsten) und der Decoder war defekt, er war zudem mit einem dünnen doppelten Klebeband an einer Metallplatte befestigt ( bei erhöhter Stromaufnahme kam es hier wohl zu einem Kurzschluss ). Zudem waren einige Kabel derart schlecht verlegt, dass sie erheblich geschädigt waren. Jetzt habe ich die Reparatur selber durchgeführt, besseren Decoder verbaut und neue Leitungen verlegt. Nun läuft die Lok perfekt.
BR T18.1 8468 KPEV diese lief von Anfang an sehr unruhig und nicht konstant. Zudem gab sie regelmäßig Rauchzeichen von sich. Auch hier verölte Bürsten und der Herstellerdekoder hats nicht überlebt. Auch mein erster Ersatzdekoder konnte die Probleme nicht vollständig lösen. Daher habe ich dort jetzt eine DH10C eingabaut, was schon einiges besser machte aber sie ruckelte immer noch. Die Lösung waren hier der Vor- und Hinterläufer, sie waren mit erheblich zu großen Federdruck auf die Schienen ausgelegt, so dass zum Teil die Stromabnehmenden Räder immer mal wieder den Kontakt zur Schiene verloren.

Beide Loks haben keine Schnittstelle und werden wohl bei Fleischmann von Hand digitalisiert. Leider scheinen die damit beauftragten Mitarbeiter nicht gerade kompetent.

Gruß
Rainer


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RE: Neue Loks in Spur N - Der Kunde als kostenloser Tester für zusammengebastelten Pfusch ??? - Ein Frustbeitrag

#11 von Joost , 05.02.2017 00:22

Hallo Dietmar,

Die gravita ist eigentlich ein nicht so tolle Lok was fahrverhalten am geht. Ik hab 4 Stück davon eine mit Sound. Alle gebraucht gekauft bis auf eins und weit unter uvp. Las mal raten wie das gelungen ist.

Nach intensiv reinigen vom laufflachen die Räder, und nachziehen die Stromabnahme geht es jetzt. Aber die sind immer noch sehr empfindlich. Hab die neu gekaufte zurück schicken müssen weil die Motor auf einmal hoch gegangen ist. War aber noch in Garantie Zeit.

Denn andere Lok kan ich nichts zu sagen da keine Erfahrung mit dem Lok.

Aber jede Marke hat sein Schwäche und starke loks. Am besten testen oder auf Internet reserchieren.


M.F.G. Joost

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RE: Neue Loks in Spur N - Der Kunde als kostenloser Tester für zusammengebastelten Pfusch ??? - Ein Frustbeitrag

#12 von SpaceRambler , 15.02.2017 01:07

Meinen umfangreichen Fuhrpark habe ich in H0, in Spur N bleibe ich ganz strikt in der Epoche 4, und da sind es allesamt neue Maschinen, weitgehend von Fleischmann. Die meisten habe ich selbst mit ESU-Decodern digitalisiert, einige wenige habe ich incl. Decoder gekauft. Die Dieselfahrzeuge (mehrere 212, eine 218, eine "über'n Zaun gehüpfte" DR-BR100 in Ep4-Lackierung rot-creme fahren alle absolut einwandfrei, als Hanuller bin ich über deren butterweichen Lauf hin und weg - ich hätte das so in N nicht erwartet. Die BR64 läuft auch sehr schön, hat noch Kontaktprobleme über die DKW. Ich hoffe, dass das verschwindet, sobald sie richtig eingefahren ist. Von Zrix habe ich eine 217, die ist allerdings auf der im Entstehen begriffenen Anlage noch nicht gefahren. Die 236 von Hobbytrain hat sich im Probelauf wacker geschlagen, auf der Anlage eird man es noch sehen. Brawa kommt mir nach den enttäuschenden Erfahrungen in H0 erst gar nicht auf die Anlage - no way! Bislang also alles im grünen Bereich, mir macht der (inzwischen nicht mehr!) Ausflug in die N-Welt großen Spaß, und wenn morgen die Digitaltechnik der Anlage vollständig eingerichtet sein wird, werden die Loks eingemessen, und dann geht es richtig zur Sache.
Kurz und gut: aufgrund der bislang sehr positiven Erfahrungen mit den Loks in Spur N geht die "Mitwitz"-Story eines altgedienten Hanullers weiter, Spur N etabliert sich als kleine, feine Alternative neben der H0-Anlage.
Grüße, Randolf



mein Epoche2-Trennungsbf. "Mühlfeld im Wald" (TC8 Gold) (Link: Bild klicken)
Spur-N-Projekt "Mitwitz" (iTrain 4 Pro / LinuxMint 17.1 Mate)


 
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RE: Neue Loks in Spur N - Der Kunde als kostenloser Tester für zusammengebastelten Pfusch ??? - Ein Frustbeitrag

#13 von MarschbahNer Plus , 31.03.2017 13:54

Moin,

ja, manchmal Zweifel ich auch an den Qualitätsstandards der Hersteller. Besonders bei Fleischmann.
Ich erinnere mich an meine 245. Bei der 1. Lok fehlte auf dem Frontfenster die Trennung der beiden Fenster wie beim Original. Bei der nächsten fehlte dann ein Zahnrad, sodass nur ein Drehgestell angetrieben war. Bei der Nachfolgenden hingen Führerstand und Zugzielanzeige irgendwo, nur nicht dort, wo sie hingehören.

Meine 143 ist auch nochmal hin und her gereist wegen dem lauten Getriebe...

Bei ner neuen Startset 212 (V100) ist mir der Motor abgeraucht.

Bei der 101 aus dem digitalen Startset war der Decoder auch nicht vernünftig programmiert, sodass die lok relativ bescheiden fuhr.

Die 218er sind allerdings ganz solide, die habe ich immer behalten können.


Bei Arnold fehlt einfach nur ein fähiger Eletrotechniker, dann würden sie quasi alle ihre Probleme vermeiden (Ludmilla - Widerstand in Reihe zum Motor, 152 - Polyswitch mit zu geringer Toleranz), wenn man die überbrückt laufen die Loks echt gut.

Von den anderen Herstellern kaufe ich kaum Neuware. Und bei gebrauchten wird man im Internet fündig, bezüglich Probleme (und Lösungen).

Da ich aber eh bei jeder Lok nen Decoder einbauen muss und auch das Licht bei jeder Lok umbaue, sind kleinere Probleme für mich noch verkraftbar. Ansonsten geht es halt übern Preis. Oder ich will den Zug unbedingt haben. (z.B. Talent von Brawa [Das ist vielleicht ein Scheiß Zug - Ich hab jetzt 2 Stück ]

Gruß Moritz



+++ Ein Rangierbahnhof entsteht +++


 
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