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RE: Weiterbau meiner ersten eigenen Anlage

#1 von Dampflokomotive ( gelöscht ) , 24.02.2017 11:46

Hallo Zusammen,

ich habe lange überlegt, in welchem Bereich ich jetzt meine Bahn eröffnen muss. Ich habe den Bau zwar bereits angefangen, doch sind nach langer Baupause jetzt einige neue Fragen und Möglichkeiten entstanden, die zumindest eine halbe Neuplanung erfordern. Sollte ich hier falsch sein, verschiebt mich bitte. ops:

Aber nun erstmal zu mir. Ich bin der Marcus und seit klein auf von der Modellbahn meines Großvaters, später Vaters begeistert. Da ich gerne selber Bastle, hat mich die Leidenschaft an den Miniaturwelten nie wirklich losgelassen, doch blieb es im großen und ganzen immer beim Aufbau einer kleinen Teppichbahn oder bei kleineren Dioramen um irgendwas zu basteln zu haben. Vor 3-4 Jahren, nach einem Besuch in Hamburg und der damit verbundenen Begeisterung, beschloss ich dann, mir eine eigene, kleine Anlage aufzubauen.

Da stellt sich die Frage, was will ich bauen?

Da ich bisher nur die frühere Bauweise einer Anlage durch meinen Vater her kannte, hatte ich mir vorgestellt eine Anlage in Rahmenbauweise zu bauen. Fahren wollte ich Digital mit der MS1 und Schalten manuell wie in den alten Zeiten. Da bei uns durchaus noch der ein oder andere Wohnortwechsel anstand, baute ich die Anlage in einzelnen Segmentkästen um deren Flexibilität zu nutzen. Deren Größe habe ich von meinen Schränken anhängig gemacht, sodass ich auf eine Segmentgröße von 95cm*55cm kam.

Für mehr Informationen könnt ihr hier im alten Planungsbereich nachlesen.

viewtopic.php?f=24&t=116907

Der Finale Gleisplan hier nochmal.





Jetzt zum Ist-Zustand:

Eine Übersicht über die bisherigen Kästen


Der Aufbau eines Segmentkastens. Die Obere Etage habe ich aktuelle noch mit Flügelmuttern demontierbar gemacht, falls man evtl. später an die Unterseite muss. Habe viel gelesen, dass die Weichenmotoren von Märklin gerne mal stören. Bin mir noch nicht sicher ob ich das so lasse.
Die Führung der Kästen zueinander sind mit Holzdübeln realisiert. Verschraubt werden sie im Untergeschoss mit 3 Schrauben.



Das Gleiswendel, welches eine Überarbeitung braucht.



Die nächsten Schritte:

Um wieder in den Bau reinzukommen, habe ich mir folgende nächste Schritte erstmal überlegt..

1. Die Kästen brauchen Beine. Da die Anlage meistens fest steht, werden die Vermutlich auch feste montiert und nicht nur gesteckt. Habe ich bei meiner letzten Planung wohl ignoriert.
2. Die Führung/Übergänge der Kästen würde ich doch noch stabiler bauen. Anregungen gibt es hier im Forum ja zu genüge.
3. Das Gleiswendel muss entweder überarbeitet oder nochmal neu gebaut werden. So gefällt es mir nicht wirklich.

Da ich aktuell alles noch einmal überdenke und vor allem die Steuerung/Elektrik anders angehen möchte, habe ich noch einige Fragen, wo ich hoffe hier Hilfe bekommen zu können. Ich schreibe hier einfach mal ein paar Fragen auf, ich würde mich sehr über eure Hilfe freuen.

1. Was sagt ihr zu dem bisherigen Forschritt. Wo fallen euch Fehler auf? Was kann man noch ändern? Was sollte/muss man verbessern?

Das große Thema Elektrik:
2. Das Schalten der Weichen. Bisher kenne ich nur die manuelle Version mit Stellpulten. Ich würde jetzt allerdings auch gerne digital Schalten. Sofern ich das richtig verstanden habe, braucht man dafür zusätzlich noch einen Decoder (z.B. S-DEC-4 von LDT) und eine Zentrale wie z.B. die MS 2 oder CS. Wenn dem so ist, welches ist die bessere Wahl für eine kleine Anlage im Kosten/Nutzen Verhältnis? Im alten Planungsbereich der Anlage wurde schon über die zum Schalten nicht ganz ideale MS2 gesprochen. Ist die CS da besser? Ich habe leider Null Erfahrung dabei.

3. Bei dem digitalen Schalten darf ich doch die Endabschalter der Märklin Weichenantriebe außer Kraft setzen, oder? Von deren Krankheit habe ich bereits Erfahren.

4. Die Stromeinspeisung von dem Digitalstrom. Reicht das alle 80-100cm?

5. Die Rückmeldung. Macht es Sinn bei der kleinen Anlage eine Rückmeldung einzubauen? Ich tendiere aktuell eher zu Nein, da ja alles im Sichtfeld liegt und auch keine Mengen an Zügen fahren.

Gerade beim Thema Elektrik bin ich mir sehr unsicher, da ich bisher kaum Berührungspunkte damit hatte. Vielen Dank schonmal im vorraus für eure Hilfe.

Liebe Grüße,

Marcus


Nachtrag:
Ich habe nun endlich meinen alten Account wiedergefunden. Nachdem ich am PC die Daten nicht mehr gefunden habe, hatte ich mir einen neuen Account erstellt, den ich jetzt wieder Löschen kann. Im Endeffekt hatte ich in meinem Handy noch die alten Daten eingespeichert. aiaiai. Daher jetzt der selbe Text mit dem alten Namen. Sorry für den Umstand.


Dampflokomotive

RE: Weiterbau meiner ersten eigenen Anlage

#2 von Heichtl , 25.02.2017 05:56

Hallo Marcus,

Deine Kästen sehen richtig gut aus! Super Umsetzung der Idee
Zum Verbessern fällt mir nichts ein. Dein Wendelt würde ich so lassen, sieht doch super aus!
Maximal die zweite Trasse von oben nochmal um geschätzt 9cm verlängern bis Kastenende.

Zu deinen Fragen wo ich sicher antworten kann.
Einspeisung Fahrstrom: reicht vollkommen aus.
Digitales Schalten: Du brauchst Decoder, richtig. Wenn du auch Signale mal schalten willst, bzw dann der Wunsch auf komm das Ganze mit Fahrstraßen schalten zu wollen bzw Pendelbetrieb von Wendezügen usw, ist eine Zentrale besser als die MS2.
Rückmeldung brauchst erstmal zwingend nicht, kann aber nicht schaden hier schon mal Trennstellen vorzusehen (Isolierschienenverbinder) , wer weiß was die Zukunft bringt

Gruß
Matthias


M-Gleis. Es gibt viel Neues und Besseres, aber was kann Kindheitsträume ersetzen?
Vielleicht K-Gleis, iTrain4, Ecos2? => Heichtlingen


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RE: Weiterbau meiner ersten eigenen Anlage

#3 von Dampflokomotive ( gelöscht ) , 25.02.2017 16:25

Zitat

Hallo Marcus,

Deine Kästen sehen richtig gut aus! Super Umsetzung der Idee
Zum Verbessern fällt mir nichts ein. Dein Wendelt würde ich so lassen, sieht doch super aus!
Maximal die zweite Trasse von oben nochmal um geschätzt 9cm verlängern bis Kastenende.



Hi Matthias. Danke für deine Antwort. Ich habe mir gerade nochmal das Bild angeguckt, da sieht man die eigentliche Schwachstelle garnicht. Wenn ich die Beine fertig habe, werde ich die Anlage mal zusammen bauen, dann sieht man besser was ich überarbeiten muss. Ich meinte damit die Übergänge der beiden Segmente zueinander (noch zu viel Spielraum) und vorallem der Übergang ins Hauptgeschoss. Das ist noch recht ungleich.

Was meinst du mit der zweiten Trasse von oben um 9 cm verlängern? Ist mir gerade nicht ganz schlüssig wo. ops:

Zitat

Zu deinen Fragen wo ich sicher antworten kann.
Einspeisung Fahrstrom: reicht vollkommen aus.



Schön. Ich habe eben zur Sicherheit mal den Fahrstrom im WinTrack eingezeichnet. Passt das so? Oder reicht das sogar eine Einspeisung pro Gleis?
Denke sowas ergibt sich dann auch in der Praxis.



Zitat

Digitales Schalten: Du brauchst Decoder, richtig. Wenn du auch Signale mal schalten willst, bzw dann der Wunsch auf komm das Ganze mit Fahrstraßen schalten zu wollen bzw Pendelbetrieb von Wendezügen usw, ist eine Zentrale besser als die MS2.
Rückmeldung brauchst erstmal zwingend nicht, kann aber nicht schaden hier schon mal Trennstellen vorzusehen (Isolierschienenverbinder) , wer weiß was die Zukunft bringt



Ich habe die letzen Tage viel im Forum usw. rumgelesen und denke nun, dass ich mich jetzt zu der MS 2 entschlossen habe. (Ihr erkennt die Sicherheit in dem Satzbau? ) Die CS2 ist sicherlich ne super Sache, aber möchte ich erstmal kleiner Anfangen um die Arbeit und die Finanzen auch wirklich hinzubekommen und am Ende eine Bahn stehen zu haben. ABER... wie von dir schon vorgeschlagen, werde ich die Trennstellen schonmal einrichten und die Kabel dann einfach "hängen lassen", damit ich später evtl. auf Rückmeldung umsteigen kann. In dem Fall kann man die MS 2 ja trotzdem zum Fahren noch benutzen, bzw. ohne Schweißausbrüche zu bekommen, meinem Nachwuchs in die Hände drücken.

Jetzt zu den Signalen, die hätte ich schon ganz gerne jetzt bereits dabei, allein der Optik halber. Die Signale kann ich ja auch über die Weichendecoder steuern, haben die denn dann überhaupt eine Wirkung? Wie wird sowas dann verkabelt? Oder brauche ich da doch etwas spezielleres?

Jetzt zu den Weichendecodern.

Weiter unten habe ich auch die Schaltung eines Decoders mal eingezeichnet. Könnt ihr da Sicherheitshalber auch drübergucken ob das so richtig ist?
Ich habe hierfür mir die S-DEC-4 (https://www.ldt-infocenter.com/dokuwiki/...p?id=de:s-dec-4) von LDT (31,50€ und die Märklin 60831 m83 (32,50€ mal näher angeguckt. Bei denen von LDT muss ich zwischen MM und DCC wählen...wonach unterscheide ich da? Kompatibel für die MS oder später vllt. CS sind die doch beide, oder? Ich hätte jetzt zu den DCC wegen der unabhängigkeit tendiert, aber da muss es doch noch irgendeinen Sinn hinter geben? Könnt ihr mir da helfen?
Worin unterscheidet man allgemein bei der vielzahl der Weichendecodern? *leicht überfordert bin*



3 weitere Fragen habe ich nun noch...

1. Bei den Decodern und der neuen Stromeinspeisung durch den vorhandenen 32VA Trafo, muss ich da noch was bei beachten/berechnen?

2.Für das Licht der Anlage und z.B. Weichenlaternen, brauche ich dann für den Kreislauf noch einen zusätzlichen Trafo? Habe noch den 6002 Trafo aus einem Delta Packet meines Schwagers.

3. Die Vorwiederstände usw, die brauche ich meines Wissens nach nur bei der Beleuchtung wie z.b. Häuserlampen und Weichenlaternen?

Vielen Dank für eure Hilfe. Ich hoffe es ist euch net zu blöd. Ich möchte eigentlich auf Nummer sicher gehen bevor ich 1. Geld investiere und 2. mir irgendwelche Geräte schmore.

Mit dem Holzbau geht es bei mir nächste Woche weiter, hab mir heute erstmal ein neues Spielzeug (Werkzeug) dafür bestellt. Die alte Kreissäge will leider vorzeitig in den Ruhestand.

Liebe Grüße,

Marcus


Dampflokomotive

RE: Weiterbau meiner ersten eigenen Anlage

#4 von Heichtl , 25.02.2017 20:40

Hallo Marcus,

Die Verkabelung reicht dicke bzw fast überdemensioniert was Fahrstrom betrifft. Es reicht im Prinzip ein Kabel pro Gleis.

Zum DecoderAnschluß: passt soweit, beachten musst nur, was braucht der/die Decoder an Strom beim Schalten und reicht dann der 6647 Trafo an Leistung?
Würde dir da aber dafür den 6002 empfehlen.
Signale kannst an die Weichendecoder anschließen.
Bei z.b. Formsignale von Viessmann kannst einen Abschnitt als Stromlos schalten lassen bei Halt (Trennung von den Mittelleiter) Mehr dazu gibt's bei Viessmann unter Anleitungen online auf der Homepage.
Wenn du denn 6002 für die Decoder verwendest, kannst auch gleich die Beleuchtung der Signale mit anschließen.
Unterschied zw. MM und DCC ist das Protokoll und dass es mit der "Nummerierung" bei MM etwas "komplizierter" ist als mit DCC. Ich würde dir DCC empfehlen, da auch die MS2 das kann (wenn mich nicht alles täuscht).

Beleuchtung:
Wenn du vorwiegend LED verbauen möchtest dann kauf dir ein GleichstromNetzgerät mit entsprechender Leistung, weil ein WechselstromTrafo bringt die LED ohne Gleichrichter nur zum Flackern. Und dann entsprechende Widerstände vorher klemmen.
Willst die älteren Lämpchen verwenden willst dann könntest den 6647 dafür verwenden ohne Vorwiderstand, und mit dem Drehschalter die Helligkeit bestimmen.
Jedenfalls darfst in KEINEM Fall Fahrstrom, separaten Versorgungsstrom für Decoder und ggf extra Strom für Beleuchtung irgendwie zusammen schalten bzw klemmen. IMMER einen extra Zugang legen.

Zum Wendel:
Das Trassenbrett das ich meine (2.te von oben des rechten Moduls vom Foto) könnte noch paar cm Richtung Abschlusskante verlängert werden, da die unterste Trasse sich ja teilt für Aufwärts und als Wendeschleife oder?
Die Trasse /Ebene darüber wirst wegen Höhe und Zugänglichkeit etwas kürzer gemacht haben oder?
Wenn ich wieder am PC bin, kann ich dir das ggf mal im Bild einzeichnen, sollte ich mich immer noch unverständlich ausgedrückt haben

Sollte ich jetzt zuviel durcheinander geschrieben haben. .. Am Handy und nach diesem FußballNachmittag....Da kann sowas schon mal vorkommen

Gruß
Matthias


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RE: Weiterbau meiner ersten eigenen Anlage

#5 von Dampflokomotive ( gelöscht ) , 26.02.2017 11:54

Zitat

Hallo Marcus,

Die Verkabelung reicht dicke bzw fast überdemensioniert was Fahrstrom betrifft. Es reicht im Prinzip ein Kabel pro Gleis.

Zum DecoderAnschluß: passt soweit, beachten musst nur, was braucht der/die Decoder an Strom beim Schalten und reicht dann der 6647 Trafo an Leistung?
Würde dir da aber dafür den 6002 empfehlen.
Signale kannst an die Weichendecoder anschließen.
Bei z.b. Formsignale von Viessmann kannst einen Abschnitt als Stromlos schalten lassen bei Halt (Trennung von den Mittelleiter) Mehr dazu gibt's bei Viessmann unter Anleitungen online auf der Homepage.
Wenn du denn 6002 für die Decoder verwendest, kannst auch gleich die Beleuchtung der Signale mit anschließen.
Unterschied zw. MM und DCC ist das Protokoll und dass es mit der "Nummerierung" bei MM etwas "komplizierter" ist als mit DCC. Ich würde dir DCC empfehlen, da auch die MS2 das kann (wenn mich nicht alles täuscht).



Ok, super. Die Signale hatte ich damals schonmal geplant. 2 Formsignale (https://www.voelkner.de/products/108857/...CFYYaGwodj78I0w) an den Bahnhofsgleisen und noch 3 Sperrsignale an den Nebenstrecken wie oben in dem Gleisplan eingezeichnet. Würdest du das so unterschreiben oder hast du da noch Ergänzungen/Veränderungen?

Zitat

Beleuchtung:
Wenn du vorwiegend LED verbauen möchtest dann kauf dir ein GleichstromNetzgerät mit entsprechender Leistung, weil ein WechselstromTrafo bringt die LED ohne Gleichrichter nur zum Flackern. Und dann entsprechende Widerstände vorher klemmen.
Willst die älteren Lämpchen verwenden willst dann könntest den 6647 dafür verwenden ohne Vorwiderstand, und mit dem Drehschalter die Helligkeit bestimmen.
Jedenfalls darfst in KEINEM Fall Fahrstrom, separaten Versorgungsstrom für Decoder und ggf extra Strom für Beleuchtung irgendwie zusammen schalten bzw klemmen. IMMER einen extra Zugang legen.



Ja, das ist gut das du das nochmal sagst. Kann man nicht oft genug erwähnen.
Mit der Beleuchtung mache ich mir dann jetzt mal weiter Gedanken. Der Rest steht ja bis auf die Signale eigentlich.
Ich kenne da nur von früher die Sockel mit den Glühbirnchen drinen, habe aber selbst keine mehr davon zuhause. Da ich eh alles somit neu kaufen muss, werde ich natürlich auf die LED´s gehen. Wenn du oder jemand anders da also schon Erfahrungen hat, könnt ihr sie mir gerne hier schreiben. Also was z.B. Trafo und Lampen angeht zu erschwinglichen Preisen.
Ich werde mich da gleich mal umsehen was heute Standard ist auf dem Gebiet.

Mit dem Wendel habe ich nun verstanden. Ja, da hast du recht. Kann bzw. sollte ich durchaus noch machen. Na das nimmt doch langsam Formen an mit meiner Elektrik, vielen Dank schonmal für deine Hilfe. Jetzt noch die Beleuchtung/Signale und dann ist es bald "erledigt" und ich kann die ersten Versuche starten.

FÜr die 3 Ringschaltungen hätte ich jetzt 0,5er oder 1mm² Leitungen genommen und die letzte Meile dann die 0,14mm². Zum "verkabeln" dann die viel zitierten Wago Klemmen.

Da Gernlinden laut Google Maps in der Nähe von München liegt und ich ebenfalls einen schönen Nachmittag hatte , befürchte ich schlimmes über deine Vereinszugehörigkeit die vermutlich leider nicht nach Schwarz und Gelb aussehen. Aber ich hoffe da ganze auf das Motto, Modellbau verbindet.

Liebe Grüße,

Marcus


Dampflokomotive

RE: Weiterbau meiner ersten eigenen Anlage

#6 von Heichtl , 26.02.2017 21:35

Hallo Marcus,

Zitat


Ok, super. Die Signale hatte ich damals schonmal geplant. 2 Formsignale (https://www.voelkner.de/products/108857/...CFYYaGwodj78I0w) an den Bahnhofsgleisen und noch 3 Sperrsignale an den Nebenstrecken wie oben in dem Gleisplan eingezeichnet. Würdest du das so unterschreiben oder hast du da noch Ergänzungen/Veränderungen?



Ich würde noch ein weiteres Hauptsignal vorsehen als Einfahrsignal für den Bahnhof, ebenfalls diese Ausführung.
Sperrsignale kannst eigentlich verbauen wie Sand am mehr, theoretisch fast an jede Weiche.

Zitat
Ja, das ist gut das du das nochmal sagst. Kann man nicht oft genug erwähnen.
Mit der Beleuchtung mache ich mir dann jetzt mal weiter Gedanken. Der Rest steht ja bis auf die Signale eigentlich.
Ich kenne da nur von früher die Sockel mit den Glühbirnchen drinen, habe aber selbst keine mehr davon zuhause. Da ich eh alles somit neu kaufen muss, werde ich natürlich auf die LED´s gehen. Wenn du oder jemand anders da also schon Erfahrungen hat, könnt ihr sie mir gerne hier schreiben. Also was z.B. Trafo und Lampen angeht zu erschwinglichen Preisen.
Ich werde mich da gleich mal umsehen was heute Standard ist auf dem Gebiet.



Ich hatte damals im großen Auktionshaus folgendes Eingegeben "12V / 2A Netzgerät Netzteil Power Supply Schaltnetzteil TOP Qualität",
Ebenfalls diverse LED-Streifen für wenig Geld dort gekauft.
Da ich aber bei meiner alten Anlage in dieser Materie auch erst erste Schritte gemacht hatte, will ich mich da jetzt nicht weiter zu äußern, nicht das ich da noch was Falsches sage... aber Probieren geht über Studieren und vieles ist einfacher als man es sich im Vorfeld darstellen mag.


Zitat
FÜr die 3 Ringschaltungen hätte ich jetzt 0,5er oder 1mm² Leitungen genommen und die letzte Meile dann die 0,14mm². Zum "verkabeln" dann die viel zitierten Wago Klemmen.


1mm² als Ringleitung, besser wäre 1,5mm² oder noch mehr (ich hab 2,5mm² für die Ringleitung und geh mit 0,75mm² ans Gleis.
,14mm² Kabel lediglich für die Signales vom Decoder dorthin als Verlängerung, aber für mehr nehm ich die eigentlich nicht mehr her.
Aber bei deinem zu erwartenden Stromverbrauch sollten die 0,14mm² ausreichend sein.


Zitat
Da Gernlinden laut Google Maps in der Nähe von München liegt und ich ebenfalls einen schönen Nachmittag hatte , befürchte ich schlimmes über deine Vereinszugehörigkeit die vermutlich leider nicht nach Schwarz und Gelb aussehen. Aber ich hoffe da ganze auf das Motto, Modellbau verbindet.



Wieso??? Schwarz-Gelb sind die Farben der schönsten Stadt Deutschschlands, der beste Fußballverein trägt die Farben rot und weiß
Aber das ist ein anderes Thema und hat mit Modellbahn wenig bis nichts zu tun... aber MoBa verbindet, wie du schon sagtest!


Gruß
Matthias


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RE: Weiterbau meiner ersten eigenen Anlage

#7 von Dampflokomotive ( gelöscht ) , 07.03.2017 11:04

Hallo zusammen,

ich berichte dann mal von meinen neueren Fortschritten.

Ganz nach der "Bauanleitung" vom Bahnhof Greißelbach (viewtopic.php?f=170&t=139118) habe ich ebenfalls mit diesem System "mal kurz" die Beine für meine Segmente gebastelt. Bei diesen gerade mal 5 Segmentkästen gleicht das Gefühlt einer Massenproduktion.

Zuerst habe ich die einzelnen Bretter berechnet und zugeschnitten.


Dann die kleinen "Halteboxen" zusammengeschraubt...


...um sie dann in den Segmenten zu verschrauben.


Das ist das Ergebnis des 1. Segmentes. Die anderen 4 sind noch in der Montagelinie.


Ob ich da Rollen oder verstellbare Füße drunterschraube weiß ich noch nicht genau. Ich werde erstmal alle aufbauen und dann sehen wie schief/gerade das ganze geworden ist. Die Segmente müssen ja später 100%tig gleich sein und da ich die längen der Beine nur mit einer Stichsäge sägen konnte, wird da sicher ein paar Milimeter Unterschied drin sein.

Im Wohnzimmer habe ich mich derweil mal dem "Learning by Doing" gewidmet und das digitale Schalten der Weichen kennengelernt. Soweit ist das eine ganz solide Geschichte, was mir allerdings neue Fragen/Gedanken gebracht hat. Bitte Lüncht mich net für die Zugauswahl, ich wollte alles was ich habe mal in die neue MS2 einspeichern und Testen.



Ganz oben tront mein Neuzugang, den ich mit freuden in meinen Fuhrpark aufnehme, die BR 94 713. Kann Dampfen und Tuten, was will man mehr.
Für mich, der sowas bisher net kannte, hebt das das Spielerlebnis nochmal auf eine ganz neue Ebene. Thematisch passt die Auswahl super zu meinem Gleisplan, da diese Lok überwiegend für den Rangierverkehr eingesetzt wurde.

2 neue Fragen hätte ich noch...
1. Die Rückmeldung der Weichenstellung an die MS2, kann man die Realisieren? Und wenn ja wie?
2. Die Verkabelung der Weichen...bisher hatte ich gedacht, baue ich einen Decoder pro Segment, bzw. 2 wenn es mehr als 4 Weichen/Signale sind.
Die Frage ist jetzt nur, ob es vielleicht Sinniger ist, erstmal die Oberen Weichen z.b. von rechts nach links zu verkabeln, um bei der MS 2 nicht unmengen an "leeren" Weichenplätzen vor dem Schalten überspringen zu müssen? Hat jemand da Praxiserfahrungen?

Kabelstärken für die Bahn nachher habe ich nun 1,5 und 0,6 genommen. Die waren im Baumarkt vorrätig und der Preis ist auch akzeptabel. Das ging schön einfach.

Soweit erstmal von mir..

Vielen Dank für euer Interesse und der weiteren Hilfe.

Liebe Grüße,
Marcus


Dampflokomotive

   


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