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RE: Übergabebahnhof H0-H0e auf Minimax-Basis

#1 von Expat , 09.03.2017 15:17

Hallo,

nach längerer Zeit des stillen Mitlesens, will ich mich nun auch einmal aktiv beteiligen.

Gerade die Beiträge zu den Minimax-Modulen fand ich sehr anregend. Ich habe selbst verschiedene Module in H0e im FREMO gebaut und betrieben, musste dann aber aufgrund Umzugs in kleineren, nicht mehr Fremo-konformen Dimensionen planen (und auch bauen).

Eigentlich bin ich bislang ausschließlich bei der Schmalspur zuhause. Dennoch habe ich mich schon länger mit der Planung eines Bahnhofs befasst, bei dem die Schmalspur auf die Normalspur trifft. Auch gibt es hier im Forum ja einige Pläne/Beiträge in diese Richtung, auch unter den Minimax Kriterien. Nun habe ich mal einen eigenen Plan eines solchen Minimax-Übergabebahnhofs H0-H0e „gezimmert“.

Geht man von dem Minimax-Grundsatz aus, dass die Länge der Bahnhöfe 2 Meter betragen soll, muss man sicher gewaltig stauchen – aber zumindest als Gedankenspiel will ich das hier tun. Dabei habe ich versucht die mir wesentlich erscheinenden Betriebsmerkmale eines solchen Bahnhofs darzustellen. Man kann sicher die Gleisfülle reduzieren, wenn man nicht alle diese Betriebsstellen für erforderlich hält. Andererseits könnte man im H0e-Teil unten wohl noch ein zusätzliches Abstellgleis unterbringen. Ich habe es jetzt nicht weiter übertrieben - ist ja schon vollgestopft genug. Im Verhältnis zu den "normalen" Minimax-Bahnhöfen, dürfte das hier schon zuviel sein.




- Masse: L 200, B 60 (könnte man wohl auf 55 cm reduzieren)
- „Gezeichnet“ mit Roco Line/Tillig Elite (H0) u. Roco (H0e), alle Weichen 15 Grad.
- Die vier grauen Rechtecke im mittleren Gleis der Normalspur entsprechen (ca.) 4 Donnerbüchsen (nur als Bezugsgröße eingefügt)
- In "Schieflage, ca 5 Grad" (leichte Auflockerung des Gesamtbildes wenn nicht parallel zur Modulkante)
- Normalspurbahnhof als Durchgangsbahnhof
- Schmalspurbahnhof als Endbahnhof (Strecke führt rechts aus)
- EG für H0e „mittig“ (eventuell Unter- oder Überführung zum Normalspur EG für Reisende einplanen)

Betriebsstellen:
- Lagerhalle, z.B. BayWa Gebäude von Pola/Faller (beide Spurweiten, jeweils einseitig bedient)
- Überladekran (beide Spurweiten)
- Umladehalle H0-H0e (gab es wohl auch neben Rollwagen/Rollbockverkehr, z.B. Marbach)
- LS Normalspur
- LS 2-ständig Schmalspur (hier wäre eine Reduzierung auf einen ein-ständigen LS zu überlegen)
- GS und Ladestraße Normalspur
- Rollwagen/Rollbock-Übergabe


Beste Grüße,

Uli


auf schmaler Spur

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RE: Übergabebahnhof H0-H0e auf Minimax-Basis

#2 von myfo , 09.03.2017 20:15

Hallo Uli

Wir schauen zwar selten in den Planungs-Thread und Planungsexperten sind wir beileibe nicht, aber bei Schmal-/Normalspurkombi werden wir natürlich sofort neugierig.

Wir kennen uns mit Minimax ned aus, aber gern hier ein paar Anregungen aus unseren Erfahrungen.

Da du bei der Normalspur eine Bekohlung eingeplant hast, gehen wir von Dampfloks aus.

- 60cm ist eine gute Breite, warum reduzieren?
- da du ja wie du schreibst, schon Schmalspur gebaut hast, hast du sicher gute Erfahrungen mit dem Roco-Gleis? Wir bauen mit Tillig und TM, haben aber auch PECO ausprobiert und können dies empfehlen (uns passt Schwellenbild von Tillig und TM sowie die brünierten Gleise besser )
- die "Schieflage" finden wir goldrichtig
- EG für Schmalspurbahn halten wir für überflüssig, Unter-/Überführung aber sehr sinnvoll. Alternativ kann die Normalspur als Neben-/Kleinbahn auch hölzerne Bahnübertritte bekommen.

zu den Betriebsstellen:

- Lagerhalle beidseitig bedient gefällt uns
- Ladekran: Diesen ev. etwas grösser machen, Gleise in Strassenplanum legen, somit ist auch Umladung auf LKW möglich
- Umladehalle finden wir prima, hier können wir bedenkenlos den Bausatz von TM (jetzt bei PMT) empfehlen... günstig und gut gemacht
- LS Normalspur: Dieser macht nur Sinn, wenn eine Rangierlok vor Ort stationiert ist. Dann kann man ihn redimensionieren und die Bekohlung zu einer Klein-/Kleinstbekohlung schrumpfen. Alternativ kann natürlich fiktiv auf der Normalstrecke eine Steilrampe folgen und vor Ort ist die Schublok stationiert.
- LS Schmalspur doppelt macht Sinn: Eine Streckenlok für Betriebsbeginn + eine Rangierlok.
- fehlt: Bekohlung für Schmalspur
- fehlt: Wasserkräne für Schmal- und Normalspur
- GS und Ladestrasse Normalspur ist für uns stimmig
- Übergabe Normalspurwagen auf Schmalspurwagen: finden wir (sorry *duck) ausgesprochen Shice!
Aber kurz unsere Gedanken dazu: Wir persönlich kennen Rollbockverkehr nur von Meterspurbahnen, aber in BaWü gabs den wohl auch auf 750mm. Für eine Rollbockgrube brauchst du einiges an Platz. Nicht unüblich war, mehrere Normalspurwagen "in einem Rutsch" auf zu bocken. Mit dem grad kommenden Weichenabzweig für uns kaum vorstellbar. Auch von der Seite Normalspur her sieht das viel zu kurz und gedrungen aus, um vernünftig die Wagen auf zu schieben.
Etwas unkritischer ist eine Rollwagenrampe, da brauchst du ja nur die Rampe selbst sowie die Kupplungsgestänge (gefällt uns das Set von Veit sehr gut ). Bedenke, dass die Bahnmitarbeiter Platz brauchen, es sollte Platz für herumliegenden Kuppelstangen haben und so weiter.
Wenn du das EG Schmalspur weg lässt, könntest du diesen Platz nutzen. Auch macht ein Bahnsteig wenig Sinn für die Schmalspur, da war meisst nur etwas Erde/Kies an den Gleisen aufgeschüttet, sehr oft einfach ebenerdig.

Und noch ein Gedanke. Matthias (GSB) plant ja auch gerade eine ähnliche Situation und brachte gestern wieder einen Gedanken ins Spiel, den wir bei uns am Anfang auch hatten und leider nicht umgesetzt haben: Eine Gleiskreuzung Schmalspur-Normalspur macht einfach optisch enorm was her und kann einem völlig neue Möglichkeiten der Gleisverlegung/-Planung eröffnen

So, genug gemeckert.

Wir schauen gelegentlich nun mal bei dir rein und sind gespannt, was draus wird.

LG
Follet&Mylina


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RE: Übergabebahnhof H0-H0e auf Minimax-Basis

#3 von myfo , 09.03.2017 22:57

... noch ein Nachtrag. ops:

Wir würden auf deinem Plan wohl eher die Personen-Umstiegsgleise von Normal- auf Schmalspur nach oben legen, also direkt an die Normalspur.
Übergänge aus Holz und Schmalspur ohne "wirklichen" Bahnsteig.

Dafür unten die Güterumladung realisieren. Wie genau, obliegt deiner Phantasie, aber eben, wir würden die Gleiskreuzung Normal-/Schmalspur spannend finden.

So, genug gelabert, wir gehen schlafen...


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RE: Übergabebahnhof H0-H0e auf Minimax-Basis

#4 von T13 , 10.03.2017 10:40

Hallo Uli,

sehr interessanter Bahnhof, da hast Du ja einiges "aufgepackt" auf 2x 1m

Um der Enge etwas zu entkommen, könntest Du auch noch (z.B.) ein 50cm-Modul dazwischen packen, wenn denn 2,50m bei Dir zu Hause noch passen sollten!?
Die MiniMax-Norm von 1m-Modulen ist dadurch entstanden, dass diese noch bequem hinten in einen Kombi passen, die eigentlich wichtige Norm ist das Kopfstück von min. 30cm breite!


MiniMax-Grüße
Tjark


 
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RE: Übergabebahnhof H0-H0e auf Minimax-Basis

#5 von Expat , 11.03.2017 12:50

Hallo zusammen,

Vielen Dank für die Anmerkungen, die ich gerne beantworten will:

@ Follet&Mylina

Zitat
- 60cm ist eine gute Breite, warum reduzieren?


Nun ja, auch Module von 100x60 cm sind schon nicht mehr einfach „unter den Arm zu klemmen“. Ich wollte versuchen ein Minimum zu erreichen. 5 cm machen das Kraut nicht fett, aber es ginge.


Zitat
- da du ja wie du schreibst, schon Schmalspur gebaut hast, hast du sicher gute Erfahrungen mit dem Roco-Gleis? Wir bauen mit Tillig und TM, haben aber auch PECO ausprobiert und können dies empfehlen (uns passt Schwellenbild von Tillig und TM sowie die brünierten Gleise besser )


Ja, mit Roco H0e habe ich gute Erfahrungen gemacht. Die Weichen müssen leicht modifiziert werden, insbesondere die Herzstücke polarisiert. Aber die Weichenwinkel von 15 Grad passen gut in die Geometrie der hier verwendeten Nomalspurgleise. Peco ist sicher eine sehr gute Wahl – aber auch hier muss man die Weichen modifizieren/polarisieren. Bei Tillig sind mir persönlich die Weichenwinkel zu steil. Dann gäbe es sicher noch die kleineren Hersteller, z.B. Glöckner, TM, etc, wobei ich hier keine eigenen Erfahrungen habe. Zu guter Letzt bliebe noch der Selbstbau, aber das ist nicht jedermanns (mich eingeschlossen) Sache .


Zitat
- EG für Schmalspurbahn halten wir für überflüssig, Unter-/Überführung aber sehr sinnvoll. Alternativ kann die Normalspur als Neben-/Kleinbahn auch hölzerne Bahnübertritte bekommen.


Das Schmalspur EG soll eigentlich nur eine kleinere Wartehalle darstellen, da das Haupt-EG doch weiter entfernt ist. Eine Unter-/ Überführung halte ich hier für fast zwingend, da doch zu viele Gütergleise/Anlagen zwischen Normal- und Schmalspur liegen.


Zitat
- Ladekran: Diesen ev. etwas grösser machen, Gleise in Strassenplanum legen, somit ist auch Umladung auf LKW möglich


Sehe ich auch so - der grau unterlegte Bereich soll hier ein Strassenplanum andeuten und somit kann auch ein LKW unter den Ladekran fahren. Allerdings gab es solche Überladekräne auch häufig ohne Zufahrt für Strassenfahrzeuge (DB Marbach, wenn ich mich recht erinnere)


Zitat
- LS Normalspur: Dieser macht nur Sinn, wenn eine Rangierlok vor Ort stationiert ist. Dann kann man ihn redimensionieren und die Bekohlung zu einer Klein-/Kleinstbekohlung schrumpfen. Alternativ kann natürlich fiktiv auf der Normalstrecke eine Steilrampe folgen und vor Ort ist die Schublok stationiert.


Zugegeben – der Normalspur LS ist betrieblich eher unnötig. Aber ich mag diese kleinen Lokstationen einfach. Ursprünglich hatte ich den Normalspurteil ebenfalls als Endbahnhof vorgesehen. Das ginge immer noch, wenn man zumindest auf einer Seite ein Ausziehgleisstück ansetzt. Dann ist der LS eher berechtigt. Aber die Begründungen, die Ihr anführt, sind auch sehr gut. Meine – bei einem Durchgangsbahnhof – wäre eventuell, dass es ursprünglich ein Endbahnhof war und die Strecke erst später verlängert wurde.


Zitat
- fehlt: Bekohlung für Schmalspur
- fehlt: Wasserkräne für Schmal- und Normalspur


... schuldig... da war ich einfach faul. Na ja, nicht ganz: Ich wollte den Plan auch nicht überfrachten und nur das darstellen was wichtig ist oder für was man Platz einrechnen muss (aber natürlich sind die genannten Anlagen wichtig). Auch müsste man zumindest für den Normalspurteil wohl noch Lademass und Gleiswaage vorsehen (z.B. im Ladestrassengleis ganz oben)


Zitat
- Übergabe Normalspurwagen auf Schmalspurwagen: finden wir (sorry *duck) ausgesprochen Shice!


Na aber nicht doch. Das hat schon was. Ich habe gesehen, dass Ihr doch auch Rollwagenverkehr vorgesehen habt – wollt ihr das ändern? Habt ihr einen Gleisplan (ich habe keinen gesehen, aber vielleicht werde ich auch einfach alt...). Mehr als 3-4 Rollwagen am Stück muss ich jetzt auch nicht gerade haben. Deshalb auch die Umladehalle und der Einsatz von Schmalspurgüterwagen. Begründung wäre hier, wie einst bei der Mariazeller Bahn, dass nur ein Teil der Strecke rollwagentauglich ist (Z.B wegen Tunnels oder Brücken die nur das Schamlspurprofil /– gewicht zulassen).
Rollbock (in der Schweiz glaube ich eher Rollschemel genannt) gab es in 750 mm z.B. bei der DB in Württemberg und bei der ÖBB im Waldviertel (hier in den 50er Jahren sogar neben und zusammen mit Rollwagen). Für eine Rollschemelanlage reicht die Gleislänge wohl tatsächlich nicht. Für Rollwagen wohl schon: Auch hier hilft das Vorbild: Z.B. im Bahnhof Zweisimmen gab es bis etwa Mitte der 70er Jahre (allerdings 2) kurze Gleise die nur 1-2 Rollwagen aufnehmen konnten. Das heisst, man kann nur einen Wagen aufrollen und dann muss man diesen erstmal anderswo abstellen, dann den nächsten, usw. Von der Normalspur aus muss das Gleis eigentlich nur halbwegs gerade sein und kann auch direkt hinter einer Weiche liegen (auch das meine ich mal irgendwo gesehen zu haben...). Der Hinweis auf den Platz für Bahnarbeiter und Kuppelmaterial ist ein sehr guter!. Man kann das Schmalspur EG nach rechts unproblematisch verschieben (oder doch ganz einstampfen...)


Zitat
: Eine Gleiskreuzung Schmalspur-Normalspur macht einfach optisch enorm was her und kann einem völlig neue Möglichkeiten der Gleisverlegung/-Planung eröffnen


Zitat
Wir würden auf deinem Plan wohl eher die Personen-Umstiegsgleise von Normal- auf Schmalspur nach oben legen, also direkt an die Normalspur.
Übergänge aus Holz und Schmalspur ohne "wirklichen" Bahnsteig.


So hatte ich das anfangs auch vorgesehen. Aber es hat sich selbst bei grösseren Abmessungen als unheimlich hinderlich herausgestellt. Die Gleislängen und Betriebsstellen würden wortwörtlich durchkreuzt. „Echte“ Bahnsteige halte ich für beiden Spuren für übertrieben (ach ja und die angenommene Epoche- die soll IIIa (also 1950er Jahre) sein) – ich würde hier generell Schüttbahnsteige vorsehen.


Zitat
So, genug gemeckert.


Ich sehe es nur dann als meckern, wenn man ohne sachliche Auseinandersetzung kritisiert. Ihr habt dagegen ja sehr detailliert eure Ansichten und Kritik dargelegt und da antworte ich gerne und nehme die Kritik gerne an. Das ist ja auch der Sinn eines Forums.


@Tjark und @ Follet&Mylina

Zitat
Wir schaun gelegentlich nun mal bei dir rein und sind gespannt, was draus wird.


Zitat
Um der Enge etwas zu entkommen, könntest Du auch noch (z.B.) ein 50cm-Modul dazwischen packen, wenn denn 2,50m bei Dir zu Hause noch passen sollten!?
Die MiniMax-Norm von 1m-Modulen ist dadurch entstanden, dass diese noch bequem hinten in einen Kombi passen, die eigentlich wichtige Norm ist das Kopfstück von min. 30cm breite!



Na ja, so habe ich den Bahnhof nicht ganz bei mir geplant. Auch ich würde mehr Länge vorsehen, wo es geht (ich bin ursprünglich von mindestens 3 Metern ausgegangen und derzeit bei 2,40 M angelangt). Derzeit sieht das so aus:



Aber das ist mehr Spielerei für die Zukunft. Zunächst soll es bei der Schmalspur weitergehen (und das wohl eher sehr laaangsaaaaaam).

Dieser Beitrag ist eigentlich ein Nebenprodukt meiner eigentlichen Planung und von grundsätzlichen Überlegungen, die ich vielleicht mal in Gesamtheit separat vorstellen werde. Ich wollte dann einmal testen ob man einen solchen Bahnhof auf der letztendlich doch sehr geringen Länge von 2 Metern (wie die meisten Minimax Bahnhöfe) darstellen könnte, ohne ins Absurde abzugleiten. Ich denke es geht prinzipiell.

Das ist es, was mich bei den hier im Forum gezeigten Minimax-Modulen so fasziniert hat. Obwohl Bahnhofslängen, Radien etc auf doch sehr geringe Masse heruntergeschraubt sind, sind diese Module sehr stimmig und nicht spielzeughaft (was natürlich nicht nur an der Planung, sondern der wunderbaren Umsetzung und dem eingesetzten Rollmaterial liegt). Ich kenne auch das andere „Größen-Extrem“ – z.B vom FREMO – wo wirklich sehr vorbildnah gebaut wird und auch fantastische Module existieren, aber natürlich damit auch in längenmässig ganz anderen Dimensionen, die für den normalen Hausgebrauch kaum taugen. Ich persönlich halte beide Ansätze für absolut gleichberechtigt. Egal ob Modul, Segment oder feste Anlage, für mich geht es in erster Linie um die Stimmung, das Gesamtbild wobei die Grundsätze des Vorbilds beibehalten bleiben – nicht ob jetzt da eine Niete mehr oder weniger ist oder die Weiche dem Vorbild genau 1:87 entspricht,. Aber das ist schlicht meine persönliche Sichtweise und ich erwarte nicht, dass sie jemand teilen muss.

Dieser Thread ist also eigentlich nicht auf eine Fortsetzung angelegt ... aber nach Kaisers Art: „Schaun mer mal...“.

Beste Grüße

Uli


auf schmaler Spur

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RE: Übergabebahnhof H0-H0e auf Minimax-Basis

#6 von pollotrain , 11.03.2017 14:43

Moin Uli

Hast Du den Entwurf für mich gemacht : : :
D A N K E
Spaß bei Seite, ich dachte erst, der wäre für mich. Ich bin ja gerade an einem
ähnlichem Projekt. Aber auch von diesen Ideen kann ich einige Vorschläge ge-
brauchen. So im groben erinnern die Vorschlage und Entwürfe irgendwie immer
alle an "Putbus", jedenfalls der Umstieg von Personenverkehr von Normal- auf
Schmalspur
Aber Dein Vorhaben sehr gut, hier werde ich weiter dran bleiben


Gruß Thomas

GKB


Rummelplatz
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RE: Übergabebahnhof H0-H0e auf Minimax-Basis

#7 von myfo , 12.03.2017 22:57

Hoi Uli

Merci für deine ausführlichen Antworten. Und ja, deine Argumente können wir durchaus nachvollziehen!

Zitat



- Übergabe Normalspurwagen auf Schmalspurwagen: finden wir (sorry *duck) ausgesprochen Shice!


Na aber nicht doch. Das hat schon was. Ich habe gesehen, dass Ihr doch auch Rollwagenverkehr vorgesehen habt – wollt ihr das ändern?



Sorry, wir haben uns wohl falsch ausgedrückt und es kam missverständlich rüber. ops:

NATÜRLICH lieben wir Rollwagen-/Rollbockverkehr
Auf deinem ersten Plan war einfach die Umsetzung (in unseren Augen) Shice, die kurzen Stummel sowohl von Normal- wie auch von Schmalspurseite haben dies absolut unrealistisch ausschauen lassen.
Auf deinem neuen Plan sieht dies viel gefälliger (und somit auch realitätsnäher) aus.

Wenn wir uns deinen neuen Plan anschauen....

- ev. Bekohlung für Normalspur und Schmalspur als Kombi? (die Gleise wären sich grad ziemlich nah)
- Wasserkran Schmalspur versetzen oder zusätzlicher in den Bereich des Umsetzgleises? (Streckenlok Schmalspur hat sicher pro Tag mehrere Umläufe und braucht jeweils Wasser, rangieren bis vor den LS ist sicher denkbar, aber bizeli unpraktisch)


Zitat
Ich sehe es nur dann als meckern, wenn man ohne sachliche Auseinandersetzung kritisiert. Ihr habt dagegen ja sehr detailliert eure Ansichten und Kritik dargelegt und da antworte ich gerne und nehme die Kritik gerne an. Das ist ja auch der Sinn eines Forums.



Das mit dem "meckern" war ja auch nur scherzhaft gemeint.

Wir finden deine Gedanken und sehr wohl auch deine Argumente auf unsere Einwände sehr spannend, ebens auch, weil es uns ja selber wieder bei Entscheidungsfindungen vielleicht hilft.
Insofern gehen wir mit dir allemal konform, dass ein Forum zum Gedankenaustausch da sein soll.
Und naja, das Stummi's is ja eh dafür das Beste.

Guten Start in die neue Woche

LG
Follet&Mylina


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RE: Übergabebahnhof H0-H0e auf Minimax-Basis

#8 von Expat , 15.03.2017 13:34

Hallo,

Vielen Dank für die weiteren Kommentare. Dann will ich auch kurz antworten:

@pollotrain:
Na wenn du aus dem Plan etwas verwenden kannst/willst, dann freut mich das natürlich. Also nur zu, laß es "krachen". Aber laß uns deine Umsetzung auch sehen.


@Follet&Mylina:

Zitat
die kurzen Stummel sowohl von Normal- wie auch von Schmalspurseite haben dies absolut unrealistisch ausschauen lassen. Auf deinem neuen Plan sieht dies viel gefälliger (und somit auch realitätsnäher) aus.


So ganz realitätsfern ist die kurze Ausführung wohl nicht. Ich habe zwar nicht das Vorbildfoto gefunden, das ich im Kopf hatte. Aber auf einem Bild (leider in einem Buch und ich kann es somit nicht einstellen) habe ich die Rollbock(!)- Anlage von Nagold gesehen: Die Rollbockgrube wird von der Normalspur direkt nach einer DKW angebunden und die Grube scheint direkt nach dem Grenzzeichen zur DKW zu beginnen. Außerdem scheinen in der Grube nur 6-8 Rollböcke Platz zu finden. Sieht also auch sehr gedrängt aus. Wie es hier beim Schmalspurgleis weiter aussah, erschließt sich aus dem Foto allerdings nicht (und im WWW habe ich leider auch nichts Weiteres gefunden).

Der Grund das im größeren Plan zu ändern war eigentlich ein anderer: Der Aufrollvorgang ist ja ziemlich friemelig. Deshalb wollte ich ursprünglich die Umsetzanalge möglichst and der Vorderseite vorsehen. Das ist mir nicht sinnvoll gelungen. Bei der kleineren Planung sehe ich - selbst wenn man sich mit der Kürze abfinden wollte - aber ein mögliches praktisches Problem: Durch die Schräglage ist der Aufrollprozess eventuell schwieriger zu bewerkstelligen als in der (relativ) parallelen Führung wie auf dem großen Plan. Vor allem das ohnehin schon sehr fiddelige Verbinden der Kupplelstangen. Müßte man vielleicht mal in the Praxis testen, ob das wirklich einen Unterschied macht.
Ein weiterer Vorteil des "großen" Plans ist, dass hier der Rollwagen/-bock-verkehr nicht über das Bahnsteigsgleis abgewickelt werden muss. Damit können - bei zwei Mitspielern - der Überladevorgang und die Abfertigung eines Personenzuges gleichzeitig stattfinden.


Zitat
- ev. Bekohlung für Normalspur und Schmalspur als Kombi? (die Gleise wären sich grad ziemlich nah)


Ist sicher möglich, und in der Tat auch beim Vorbild vorgekommen. Ich persönlich würde es aber eher nicht machen:
- Ich denke dass dann das Gleise zu den Verladeeinrichtungen blockiert würde oder man müßte noch eine Weiche und Gleis zusätzlich einplanen. Letzteres macht den Plan wieder voller und gerade an dieser Stelle sehr "dicht".
- wenn Die Schmalspur von einer anderen Gesellschaft als die Normalspur betrieben wird, könnte ich mir vorstellen, daß die Gesellschaften ihre Betriebsmittel getrennt halten wollen (.... "das gehört mir!" ... vielleicht bin ich da aber zu sehr von meinen Kindern geprägt ).


Zitat
- Wasserkran Schmalspur versetzen oder zusätzlicher in den Bereich des Umsetzgleises? (Streckenlok Schmalspur hat sicher pro Tag mehrere Umläufe und braucht jeweils Wasser, rangieren bis vor den LS ist sicher denkbar, aber bizeli unpraktisch)


Sehr guter Gesichtspunkt: Versetzen des Wasserkrans (oder ein zusätzlicher) scheint mir sinnvoll.


Das wars dann erst mal wieder.

Beste Grüße

Uli


auf schmaler Spur

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RE: Übergabebahnhof H0-H0e auf Minimax-Basis

#9 von volkerS , 15.03.2017 14:34

Hallo,
ein Problem sehe ich derzeit bei der Bedienung der Rollbockgrube. Normalspurwagen können nur über den kurzen Gleisstummel am Ende von Gleis 1 (dort wo gerade ein Normalspurzug steht und den Zugang zum Schmalspurbahnhof blockiert) zur Umsetzgrube geschoben werden, da eine EKW und keine DKW am Ende von Gleis 2 gezeichnet ist. Und dieser Gleisstummel ist so kurz, dass möglicherweise eine Lok und ein Güterwagen nicht hineinpassen.
Volker


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RE: Übergabebahnhof H0-H0e auf Minimax-Basis

#10 von GSB , 15.03.2017 20:53

Hallo Uli,

Jetzt hab ich auch mal diesen Thread gefunden - ist ja sehr interessant für mich da Du auf einer ähnlichen Grundfläche planst wie ich.

Beim ersten Plan dachte ich spontan dran die Rollbock-Grube da parallel zur Umladehalle zu verlegen wie Du es mittlerweile getan hast...

Falls Du das Gleisbild noch etwas reduzieren möchtest könntest Du auch den Umladekran hinter die Umladehalle an die gleichen Gleise setzen, so war das m. W. in Marbach.

Ansonsten werd ich den Plan nochmal in Ruhe auf mich wirken lassen und evtl das eine oder andere bei meinen Stellproben mal einfließen lassen...

Gruß Matthias


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RE: Übergabebahnhof H0-H0e auf Minimax-Basis

#11 von Expat , 16.03.2017 23:14

Hallo

@Volker
Vielen Dank für deinen Beitrag.

Sehr gute (na ja, im Ergebnis ja leider eher schlechte) Feststellung. Es hängt etwas vom Triebfahrzeug und Güterwagen ab, aber selbst dann ist es sehr knapp (z.B. BR 86 und 1 G10 geht so gerade noch). Etwas mehr Raum bliebe, wenn man von der EKW (Gleis 2 – das mit der Überladehalle) in den Ausziehgleisstutzen einfährt, da man die Weiche in Gleis 1 in Rechtsstellung mitverwenden kann.

Auch kann man zwar die Weichenverbindung generell nach rechts um ca 11 cm versetzen und damit das gleiche an Ausziehgleislänge gewinnen. Aber das hilft nicht wirklich. Außerdem ginge dies zulasten der (ohnehin geringen) Nutzlänge der anderen Normalspurgleise und auch im Schmalspurteil hätte dies Negativeffekte: Hier wäre dann die Gerade an der Rollwagenübergabe zu kurz.

Alternativ könnte man, wie du schon andeutest, die EKW als DKW einplanen. Aber dann ist das Lagerschuppengleis doch zu sehr in der Nutzung behindert, denke ich.

Ich finde keine der vorherigen Varianten überzeugend. Gerade Ausziehgleise ware in aller Regel beim Vorbild großzügig. Letztlich hilft hier wohl nur ein extra Ansatzstück (links) zur Verlängerung des Ausziehgleises, oder (wie beim kleinen Plan gezeichnet), dass man diesen Bahnhof als Durchgangsbahnhof beläßt (da kann man das Streckengleis nutzen, wenn man von einer Nebenbahn ausgeht - was man ja eh muss bei den Gleislängen).


@ Matthias

Zitat
ist ja sehr interessant für mich da Du auf einer ähnlichen Grundfläche planst wie ich.


Es ist ja überhaupt interessant, daß sich mehrere Beiträge (und mehr als ich zunächst wahrgenomen hatte) mit der Thematik beschäftigen und doch teilweise ganz unterschiedliche Pläne oder Gedanken haben. Ich finde so einen Bahnhof spannend und an sich schon fast ein Anlagethema für sich selbst. Auf der anderen Seite gibt es aber relative wenige Modellumsetzungen (aber vielleicht hab ich die eben auch noch nicht alle gefunden).

Zitat
Falls Du das Gleisbild noch etwas reduzieren möchtest könntest Du auch den Umladekran hinter die Umladehalle an die gleichen Gleise setzen, so war das m. W. in Marbach.


Ja in Marbach war das so (nicht das ich das noch selbst erlebt hätte, aber jedenfalls den Bildern/Büchern nach zu urteilen ). Allerdings ist dann kein Kfz-Zufahrt möglich. Und hier im Plan macht der halbe Hosenträger mal gut Sinn (ich bin mir allerdings immer noch nicht ganz klar wie ich die Polarisierung schalte. Bei einem älteren Bahnhof habe ich dies über einen gesonderten Kippschalter getan, aber gibt es da doch irgendeine bessere Lösung? : ... bin in Sachen Elektrik nicht sehr "firm" und immer ein wenig überrascht wenn meine Anschlüsse und Polarisierungen funktionieren )


@ alle

Um nochmal auf die Ursprungsidee zurückzukommen, der leicht modifizierte Plan als Minimaxversion (max 200 cm Länge):

url=http://abload.de/image.php?img=spurwechselbahnhofmin5zzdu.jpg][/url]

Die wesentlichsten Änderungen:

- Rollwagenübergabe verlegt (analog des großen Plans)

- "EG" der Schmalspur verlegt (wurde nun zu gedrängt im Innenbereich). Nunmehr Zugang evtl über eine (links der Lagerhalle außerhalb des Plans) befindliche Straße. Alles andere (Über- oder Unterführungen) scheinen mir einfach zuviel.

- "große" EKW - der Radius der "kleinen" ist mit etwa 50 cm doch recht "knackig".

- leichte Neuanordnung des Schmalspur LS und des daneben liegenden Abstellgleises. Nur optische Gründe - ich find es ergibt sich ein weinger starres Gleisbild. Allerdings ist die Bekohlung nun an der Weiche. Alternativ kann man eine kleine Kohlebühne auch zwischen Bahnsteigsgleisen und LS-gleis einbauen, ggf den Abstand leicht vergrößern. Dann kommt das Abstellgleis aber etwas sehr nahe and die Modulkante. Da wäre dann doch wieder die Reduzierung auf einen einständigen LS zu überlegen; das Abstellgleis braucht man fast zwingend, z.B. für die ungenutzten Rollwagen. Insbsondere hier kann man sicher noch etwas rumspielen.


Beste Grüße

Uli
(der mit den "Eingeborenen" morgen das jährliche nationale Trinkgelage feiern wird und deshalb erst mal offline geht -
Happy Paddy´s Day!) )


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RE: Übergabebahnhof H0-H0e auf Minimax-Basis

#12 von zehkuppler , 17.03.2017 07:29

Hallo Uli,

ich verfolge deine Planung mit großem Interesse und du holst aus dieser Mini-Fläche wirklich das Maximale heraus.

An einer Stelle würde ich einsparen: die Umladehalle in der Mitte. Beim Güterschuppen hast du samt Bockkran schon ausreichende Kapazität, oder nicht? Vielleicht kannst du damit die Bediensituation rund um Rollwagen-Rollbock entspannen?

Viele Grüße
Willi


allen Stummis immer genug Strom am Gleis und im Hirn wünscht
Rangierer Willi


 
zehkuppler
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Ort: Nürnberg
Spurweite H0
Stromart DC, Digital


RE: Übergabebahnhof H0-H0e auf Minimax-Basis

#13 von DGG-Bre , 17.03.2017 11:24

Hallo Uli,

Ein sehr schönes Thema! So ein Projekt ist sehr schön. Ich möchte später selbst mal so ein Projekt angehen, aber das hat noch Zeit.
Wenn du Ideen und Anregungen zu einen solchen Thema brauchst, dann nehme doch die Strecke WCd (Wilkau-Haßlau - Carlsfeld)http://fhwe.de als Vorbild. Hier sind die Bahnhöfe Wilkau-Haßlau und Schönheide-Süd gute Vorbilder. Der Bahnhof Schönheide-Süd kommt deinem Plan schon sehr nahe. Vielleicht solltest du dir bei Gleispläne Archiv http://www.gleisplaene-archiv.de mal den Plan von Schönheide-Süd 1939 bestellen.


Grüße David

Erste Anlage: Bresepolis (Arbeitstitel)

Kleinanlage: "Ein Wintermärchen unterm Weihnachtsbaum"


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RE: Übergabebahnhof H0-H0e auf Minimax-Basis

#14 von Dreispur , 17.03.2017 14:10

Hallo !

Habe etwas getüftelt



mag sein das es für wenn geeignet ist , solltest Du schon eine Entscheidung getroffen .


mfG ANTON

Roco DigiSet+MMaus Rocomotin, IB 650 2.0 / IB 60500 ESU+CT-Programmer, IB+HV Prog.. http://www.henningvoosen.de/ Schalt/RMGB Dec Viessman , LDT,Roco,Lenz,LISSY,Lopi:Lenz,Tran+Sound/ESU+Sound/ Orig. Lok+Sound.anal.Trafo z.Test.WDP 7.0 u.9.2 / 2015


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RE: Übergabebahnhof H0-H0e auf Minimax-Basis

#15 von 19jowa47 , 12.04.2017 14:22

Schoenen guten Nachmittag aus Wien

Da fand ich einen Passus dass vom EG eine Unter- oder Überführung notwendig sei. Nun wenn das für ca. 1960 gebaut wird, dann wende ich mal ein dass in Klaus an der Pyrnbahn vor dem EG - unmittelbar davor - das Schmalspurgleis für die Personenzüge lag, und dann Richtung Westen 3 Gleise für die Normalspur - Fernbahn.
Ich habe mal wenn ich mich richtig erinnere von Ampfelwang einen sehr guten Gleisplan 1955 erhalten. Mit Umladekran und Gleiswaage ...
Leider bringe ich das Einfügen der Datei in den Beitragseditor nicht hin, geht vielleicht unter Linus nicht. Wenn einer Interesse daran hat schick mir bitte ein e-mail auf >josef-wagner@aon.at<
mfg aus Wien
Josef


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RE: Übergabebahnhof H0-H0e auf Minimax-Basis

#16 von Lanz-Franz , 11.08.2017 20:53

Hallo Uli
Ich bin wegen Kontaktproblemen mit Roco H0e Weichen auf deinen Beitrag aufmerksam geworden.
Problembeschreibung siehe viewtopic.php?f=29&p=1714143#p1714143

Zitat

Ja, mit Roco H0e habe ich gute Erfahrungen gemacht. Die Weichen müssen leicht modifiziert werden, insbesondere die Herzstücke polarisiert.


Kannst du kurz schildern wie du da vorgegangen bist?
Danke im Voraus, mfG Werner


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RE: Übergabebahnhof H0-H0e auf Minimax-Basis

#17 von Expat , 14.08.2017 22:30

Hallo Josef,

Sorry, hatte bisher gar nicht gesehen, daß hier nochmal etwas passiert ist.

Klaus kenne ich und ja, dort war das Schmalspurgleis direkkt zwischen EG und Fernbahngleisen. Auch Marchbach a.Neckar (den ich schone mehrfach genannt habe) hatte Fernbahngleise die ebenerdig überschritten werden mussten, um auf den Schmalspurbahnsteig zu gelangen.
Das "Problem" hier ist m.E. aber, dass die Gleise die überschritten werden müssen Güter- / Rangiergleise sind. Hier scheint mir eine Überschreiten aus Sicherheitsgründen abwegig, da Rangierbetrieb ja unabhängig vom Fahrplan stattfindet.



Hallo Werner,

Mal auf die schnelle hier, wo ich etwas zu den Roco Weichen ausgeführt habe: viewtopic.php?f=64&t=148291&start=75 (unabhängig von dieser Thematik ein schöner Berichtsstrang)

Das Thema scheint doch generell von Interesse zu sein. Ich muss in absehbarer Zeit mal wieder Weichen "aufmotzen" und kann dann die Arbeitsschritte verdeutlichen, wenn das bisher Ausgeführte noch unklar bleibt.



Beste Grüße

Uli


auf schmaler Spur

Die Weissenbachtalbahn viewtopic.php?f=172&p=1711700#p1711700


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RE: Übergabebahnhof H0-H0e auf Minimax-Basis

#18 von Lanz-Franz , 15.08.2017 11:51

Hallo Uli
Danke für die Antwort.
Nur zur Sicherheit, damit wir das gleiche meinen. In dem verlinkten Beitrag schreibt Rolf “ Die Herzstücke sind alle polarisiert“. Damit ist doch gemeint, dass das Herzstück der Rocoweiche auch über einen Umschalter mit Fahrstrom versorgt wird? Das hatte ich bei mir noch nicht gemacht. (Ist jetzt erledigt).
Nach deiner Beschreibung würden dann die Weichenzungen noch einmal extra an Fahrstrom angeschlossen.
mfG Werner


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RE: Übergabebahnhof H0-H0e auf Minimax-Basis

#19 von Expat , 15.08.2017 14:07

Hallo Werner,

Um wirklich gute Fahreigenschaften auf Rocoweichen (und den meisten anderen auch) sicherzustellen, sollte man in der Tat zwei Dinge machen:

(1) Das Weichenherzstück polarisieren. Das meint, daß dieses Herzstück bei der jeweiligen Weichenstellung mit dem dazugehörigen Strom versorgt wird.

Das kann man durch einen mit einer Stellstange verbundenen Kippschalter machen (so habe ich das gemacht unter Verwendung von Outbus-Betätigungen (http://www.outbus.de/product1.html ).

Oder man verwendet einen Weichenmotor. Da gibt es (zumindest bei den Motoren die ich kenne) einen Lötpunkt oder anderen Kabelanschluß von dem man über ein Kabel das Herzstück anbindet. Die jeweilige Polarisierung erfolgt innerhalb des Motorenmechanismus - da braucht es dann keinen weiteren Kippschalter. Die jeweilige Motorenanleitung sollte das darstellen.

(2) Dann noch die weiteren Verbindungen, die ich bei Rolfs Beitrag erwähnt habe. Das sind aber keine Polarisierungen, sondern "nur" Strombrücken, um diese Weichenbereiche zuverlässig mit Strom zu versorgen. Die Weichenstellung ist hier egal. Vor dem Lackieren oder Einschottern wird man diesen Schritt nicht als Problem bemerken und Loks fahren mit dem polarisierten Herzstück bereits einwandfrei. Erst durch Farbe / Kleber treten dann die Probleme in diesen Bereichen auf.


Klar, das hört sich sehr trocken und schwierig an, ist aber eigentlich einfach - und glaube mir, ich bin nun wirklich kein Technikgenie. Einfach mal probieren.


Beste Grüße

Uli


auf schmaler Spur

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