nachdem ich lange und viel wegen meiner zukünftigen Modellbahn geplant habe, bin ich nun von angedachten Segmenten auf eine Modulanlage umgeschwenkt. Ich hatte schon länger mit dieser Variante geliebäugelt und die Modulbahn der Bimmelbahner hat an Pfingsten endgültig dafür gesorgt, dass es eine Modulbahn wird. Mir gefällt einfach, dass man nie wirklich fertig ist. Wenn was nicht gefällt, baut man ein neues Modul und weiter geht der Spaß.
Hier mal die Grunddaten zu meiner geplanten Bahn:
- Bauweise als U oder G, Schenkelmaße 3x2m - gelaserte Kopfbretter mit Bohrungen nach Fremo-Norm von williwinsen, einseitig verlängert auf 600mm - Ein Wendemodul mit, ein Modul ohne Bereitstellungsgleise (quasi offener Schattenbahnhof) - Gleismaterial Fleischmann Piccolo auf Gleisunterlagen von TB-Wienke mit Überhöhung - Steuerung der Fahrzeuge digital, Weichen etc. analog (kein Computer!) - 2-Gleisig Strecke, nicht elektrifiziert da ich Dieselloks bevorzuge - Epoche V, wobei auch Modelle der Epoche IV oder VI zu finden sein werden, grundsätzlich fährt, was gefällt
Den ersten Modulkasten habe ich am Wochenende bereits gebaut. Es handelt sich um das Bahnhofsmodul mit einer Länge 140cm. Mein Ziel ist es, bis Oktober soweit zu sein, dass ich den ersten Fahrbetrieb habe.
durch Zufall bin ich über Dein Projekt gestolpert. Schade, das es offensichtlich hier im Forum ein wenig unterzugehen scheint. In Deinem Startbeitrag sehe ich ein geradliniges Konzept und einen sehr sauberen Aufbau. Mich würde interessieren, wie denn nun der aktuelle Stand ist.
es geht ganz gut voran. Zwischenzeitlich gibt es jedoch ein paar Änderungen.
Aufgrund der Abmessungen bin ich auf eine eingleisige Strecke umgestiegen. Zweigleisig wäre einfach zu viel und ließe mir wenig Raum für eine schöne unf glaubwürdige Ausgestaltung.
Zweitens bin ich vom Piccolo-Gleis auf Kato umgeschwenkt. Die schlankeren Weichen und die Antriebe haben mich überzeugt. Peco wollte ich nicht.
Drittens muss ich die Bahn erst einmal in einer abgespeckten Variante aufbauen, da mein Kellerraum bei dem derzeitigen Wetter bei 75% Luftfeuchte liegt. Ist halt ein über 100 Jahre altes Haus. Die Wände sind zwar trocken, aber alte Fenster und ein Fundament nach altem Stand, lassen keinen trockenen Raum zu.
Jetzt nutze ich erst einmal eine Fläche im Büro, auf der ich zumindest das Bahnhofsmodul und zwei Kehrschleifen aufbauen kann. Erstmal besser als nichts.
Anhängend mal Bilder von dem, was bis jetzt gebaut ist.
da hat sich ja trotz der Wetterlage so einiges getan. Ein feuchter Keller ... da kenne ich von einem alten Haus, das wir vor unserem Hausbau gemietet hatten. Die Keller waren damals nicht dazu gedacht, empfindliche Technik unterzubringen. Ich mag die Selbstbeschränkung des Gleisplans und die dennoch ausreichend vorhandenen Betriebsmöglichkeiten. Und die neuen Bilder belegen, der Aufbau geht so sauber weiter, wie er begonnen hat. Danke für's Hochladen der Bilder.
Eine Kleinigkeit ist mir allerdings aufgefallen. Es mag an der Fotoperspektive liegen, aber auf Deinem ersten Bild ist bei der hinteren Bahnhofsausfahrt durch den Umbau auf die eingleisige Streckenführung ein etwas unrunder Gleisverlauf entstanden. Vor der Ecke schwenkt das Gleis noch zur Wand und bildet einen Gegenbogen. Hm ... das würde ich vlt. noch ändern. Ich stelle mir gerade das Verschwenken längerer Wagen bei der Einfahrt in den Bahnhof vor ...
Hier mal ein Bild zum aktuellen Stand. Ich warte jetzt noch auf ein Kehrschleifenmodul und dann kann ich so langsam loslegen. Zu erst muss aber noch Schalldämmung unter die Gleise. Denke ich werde Kork nehmen.
jetzt ist es deutlich zu sehen, die Gleisführung ist begradigt und ich sehe auch eine Reihe von Anschließern, die einen interessanten Betrieb versprechen. Hast Du Dir eigentlich schon überlegt, welche Fracht transportiert werden soll oder welche Personen in Deinem Bahnhof wohin verreisen sollen?
Versprich Dir nicht zu viel von der Wirkung einer Geräuschdämmung. Im Verhältnis zu den Spur-N Leichtgewichten ist Kork bretthart und es überträgt den Schall beinahe ungedämpft auf die Anlage. Ich habe zwar auch Kork unter den Gleisen liegen, aber es dient eher einem einfachen Höhenausgleich als der Schalldämmung. Weitaus wirksamer ist eine Geräuschminderung an der Quelle und das sind im Wesentlichen zu laute Motoren und Getriebe. Eine kleine Unwucht oder eine leicht verbogene Achse - vor allem bei den schnelldrehenden Bauteilen - reicht. Ich setze mehr auf z.B. einen Motortausch als auf Dämmplatten. Ich meine natürlich nicht den Tausch eines alten Rumpelmotors gegen ein neues, gleich konstruiertes Exemplar. Es muss sicher nicht gleich eine Glockenanker-Version sein. Aber einen dreipoligen gegen einen guten fünfpoligen Motor zu tauschen bringt manchem alten Schätzchen richtig angenehme Manieren bei.
auch wenn ich eine ganze Weile nichts hab hören lassen, ging bei mir ein bisschen was voran. Hauptsächlich hat es sich auf das auslegen der Schienen und durchprobieren der Varianten beschränkt. Außerdem baue ich die Häuserchen zusammen.
Geplant ist:
Vorderer Bereich: - Bahnhof, Dorfstraße und ein paar wenige Häuser
Hinterer Bereich: - mitte/rechts, wie bereits zu sehen, Güterhalle mit Kopframpe
- linkes abstellgleis Bockkran oder Portalkran und ein Holzladeplatz o.Ä.
Die Wendemodule werden werden auch gestaltet, dienen aber hauptsächlich dem ausprobieren und üben von Gestaltung und Techniken.
Hallo Kuddel, interessante Gleisführung im Bahnhof. Allerdings würde ich den Gleisabstand etwas größer wählen. Was ich so aus Zeichnungen kenne sind mindestens 6m Bahnsteigbreite. Auch der Bereich am Güterschuppen ist extrem eng. Kannst du die Kehrschleife am Stellwerk noch entschärfen? Der Gegenbogen hinter der Weiche ist sehr ungünstig. Anbindung an das Stumpfgleis und das Stumpfgleis in die Kehrschleife verlegen. Gleiches gilt auch für die Gegenbögen der anderen Kehrschleife mit der Y-Weiche. Gruß Volker
danke für deine positive Rückmeldung zu den Gleisen im Bahnhof. Lange probiert und gelegt bis mir das so ganz gut gefiel. Den Gleisabstand im Bahnhof muss ich evtl. nochmal korrigieren. Muss nochmal genau messen aber ich komme so auf 5m in real. Der Abstand an der Güterhalle ist wirklich nicht groß. Aber bei Modulen hat man ja oft nur Teilszenen
Entschärfen der Kehrschleifen hab ich schon ins Auge gefasst. Die gegenbögen werden sich bei der Y-Weiche aber nicht vermeiden lassen und ich muss diese nutzen, da sie keine Polarisierung hat und so aufgefahren werden kann. Meine kurz gekuppelten Silberlinge kommen aber gut durch.
hab gerade nochmal eine andere Variante zusammengesteckt.
Habe jetzt das oberste Gleis zum Gütergleis gewandelt. Zwischen dem Bahnhofsgleis ist jetzt mehr Platz. Außerdem habe ich neben dem Lokschuppen jetzt ein Gleis für eine Dieseltankstelle.
nachdem ich gestern Abend noch einmal ein bisschen davor gesessen habe, werde ich den Gleisplan wie folgt ändern:
- ...im hinteren Bereich werde ich das jetzige Abstellgleis welches für den Verladeplatz gedacht war verlängern und in der Hinteren Ecke des Eckmoduls entweder einen Steinbruch oder ein Sägewerk einbinden. Dann ist die tote Ecke weg und ich kann den Bereich noch gut nutzen
Die zweite Kehrschleife wird, wie bereits geschrieben, versucht zu ändern. Wenn denn der Platz reicht. Ich überlege das Modul zu verbreitern, um die Abstellgleise neben die KS zu legen (analog der anderen). So könnte ich das Verbindungsmodul gestaltungstechn. auch gleich für die Finale Anlage berücksichtigen.
heute Abend habe ich noch mal ein bisschen umgebaut und ich finde es eigentlich sehr gelungen.
Wie man sieht habe ich die Kehrschleife umgebaut (warte nur noch auf die kurze Weiche bei der Polarisierung abzuschalten geht), im Güterbereich hat sich was getan und die Verbindung Bahnhof zur vorderen Kehrschleife wurde geändert. Außerdem habe ich einen Anschluss in die Ecke für ein Sägewerk gelegt. Da sind dann noch kleine Holzarbeiten fällig.
Der Streckenteil zwischen Bahnhof und Kehrschleife wird evtl. noch etwas nach hinten rücken und vielleicht auch etwas erhöht. Das ergibt sich noch.
so langsam wird es mit meinem Bahnhof. Alle Teile wurden mit Wasserfarbe gealtert. Da ich mit dem Altern erst am Anfang stehe, übe ich mit Wasserfarbe die man ja bekanntlich gut wegwischen kann wenn es nichts wird.
Du zeigst uns ja große Fortschritte. Und es werden sogar die ersten Gebäude errichtet ... und gleich eingesaut. Ich habe auch erst mühsam lernen müssen, wie realistische Alterungsspuren aussehen sollten und wie man das Gesehene dann noch umsetzen kann. Und ich lerne immer noch! Der Anfang ist gemacht ...
habe mir auch echt Mühe gegeben, dass ein Fahrbetrieb möglich ist und ich in der Schmuddelwetterzeit auch schön basteln kann.
Ja, dass Gebäude bauen macht ja viel Spaß und deshalb passiert da auch was. Ursprünglich sollte der Bahnhof Krakow aufgestellt werden. Dieser passt aber nicht so gut wie gedacht. Deshalb jetzt Rauenstein. Hier lasse ich aber den Güterschuppen weg, habe ja auf der anderen Seite die Faller Güterhalle.
Jetzt heißt es den Bahnhof fertig bauen und dann werden noch die anderen Gebäude mit Farbe angepasst.
nach längerer Testphase bin ich nun zu dem Entschluss gekommen, als Grundanlage eine "Klassische Modelleisenbahn" zu bauen, von der dann eine Nebenbahn abgeht, in die ich meine bisherige Modulkästen einbinden kann.
Grundanlage ist 3x1m in Spantenbauweise aus 12mm Multiplex, aufgeteilt in 2 Segmente jen1,5m Länge. Der Gleisplan ist stark angelehnt an "Viel Bewegung auf wenig Raum". Die Paradestrecke hat eine Verbindung zur Nebenbahn und einen Schattenbahn der mit Rocrail gesteuert werden soll. Durch ein Gleisdreieck kann man sowohl "oben seine Runde drehen, wie auch weiter auf der Nebenbahn über die Modulkästen rattern um dann in einer Kehrschleife mit 2-3 Abstellgleisen wieder zurück zu fahren (folgen dann in 2-4 Jahren, wenn ich dann in mein zukünftiges Mona-Zimmer umziehe. An Anbaulänge für die Modulkästen stehen dann noch einmal knapp 7 Meter zur Verfügung.
Im Anhang mal meine derzeitige Planung. Zugriff auf den SBf von vorne und unten bei kleinen Fällen, für große Aktionen soll der Bereich oben drüber abnehmbar sein.
der Plan gefällt mir sehr gut. Er bietet viel Fahr- und Rangiermöglichkeiten, ohne überladen zu wirken. Im Endausbau wird die Bahn eine beachtliche Ausdehnung besitzen. Ich bin gespannt, wie Du die Planung umsetzen wirst ...
mir selbst gefällt daran auch besonders, dass es nicht von Gleisen überladen ist. Die Anlage ist im fertigen dann wirklich sehr groß. Also die nächsten Jahre ist was zu tun.
Einiges wird sich beim Bau selbst ergeben, Fehler werden gemacht -> also der ganz normale Wahnsinn
Ich freue mich schon auf den Holzbau. Nächste Woche werde ich das Holz bekommen und dann geht es langsam an den Zusammenbau. Hier lasse ich mir Zeit denn je genauer ich dabei bin, desto weniger Arbeit macht es mir später.
trotz meiner langen Sendepause war ich nicht untätig und habe gebaut.
Hier meine Anlage im Maß 3x1m.
Der Grundrahmen besteht aus 12mm Multiplex. Die Trassen sind aus 10mm Sperrholz. Durch den offenen Aufbau ist alles zugänglich und sehr stabil. Der Zugriff auf den Schattenbahnhof ist von vorne, unten und hinten möglich. Anders war es nicht möglich. Zu tief runter mit dem Schattenbahnhof wollte ich nicht. Kinderhände und Hundeschnauze würden den Betrieb stören. Die Anlage wird, wenn dann der finale Raum bezogen wird (denke so in 2-3 Jahren), auf Rollen gestellt. Auf Laminat mit großen Rollen sollte das Abrücken gut funktionieren. Das erste Segment für die Erweiterung wird dann so gebaut das man es leicht entnehmen kann wenn man mal hinten an die Anlage muss. Die Anlage ist in der Mitte teilbar. So sollte ein Umzug klappen (wenn ich nicht nen Drall bekomme und im neuen Raum komplett neu beginne )
Der Schattenbahnhof wurde gegenüber dem Plan noch etwas geändert. Die Paradestrecke mit Schattenbahnhof wird, bis auf ein paar kleine Problemchen, von RocRail gesteuert. Hierfür kommt Technik von Digikeijs zum Einsatz.
Die ursprüngliche eingleisige Erweiterung wird doch zweigleisig erfolgen.
Aber genug der Worte, lassen wir Bilder sprechen
Auf den Bilder sieht man den Werdegang, inkl. der Änderungen die nach und nach kamen. Eine Verbindung Paradestrecke zu Nebenstrecke gibt es nicht. Die Umsetzung wäre etwas aufwendiger geworden und genutzt hätte ich die eh nicht da die Nebenstrecke per Hand und nicht Computer gesteuert wird.
Ich hoffe es gefällt euch was so passiert ist. Es ist meine erste Anlage und bis jetzt bin ich im groben zufrieden. An manchen Punkten würde ich beim nächsten mal was ändern.....ihr kennt das bestimmt