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RE: Epoche VI in Brandenburg mit Schnellfahrstrecke und Nebenbahn auf 6 x 3 m

#1 von erikswelt , 27.06.2017 16:11

Hallo Freunde der modernen Eisenbahn,

ich möchte gern meine aktuelle Planung mit euch teilen. Ein ähnliches Thema hatte ich vor einigen Monaten schon, leider ist der geplante Raum im Keller meiner Eltern nun umgenutzt worden, weshalb ich von vorn beginnen musste. Aber hey, im jetzt für die MoBa vorgesehenen Schuppen (beheizt, dicht, aber von außen zugänglich) ist sogar ein bisschen mehr Platz.

Viel Spaß beim Fragebogen

1. Titel

Ich denke, "Motiv Brandenburg in Epoche V-VI" trifft es ganz gut.

2. Spurweite & Gleissystem

Spur H0 Normalspur. Es kommt vor allem Roco Line zum Einsatz, da ich davon von meiner alten Anlage (4x4m) Unmengen übrig habe. Für spätere Erweiterungen kommt auch Tillig Elite in Frage.

3. Raum & Anlage

Es steht ein beheizter, trockener, von außen zugänglicher Schuppen mit Steckdosen usw. zur Verfügung. Da müssen aber neben der MoBa auch noch meine kleine Werkstatt und ein bisschen Lagerfläche Platz finden.

3.1 Raumskizze, evtl. auch Bilder davon

Hier der Grundriss, der Raum hat ca. 6,30 x 3,30 m:


3.2 Anlagenform (L, U, Rechteck, An der Wand entlang...)
Die Anlage hat eine U-Form. Ich denke, so kann man auf dieser Fläche die größte Streckenlänge erreichen, oder?

3.3 Anlagengrösse oder verfügbare Fläche im Raum
Wie gesagt muss ich hier auch noch ein bisschen Lagerplatz und meine Werkzeuge etc. unterkriegen und brauche irgendeine Werkbank / Arbeitsfläche, jedoch nimmt die geplante Anlage fast den gesamten Raum ein. Deshalb wird die Fläche über dem Schattenbahnhof als Arbeitstisch freigehalten, Details siehe Gleisplan.

4. Technisches

4.1 Modellbahn vs. Spielbahn
Im Gegensatz zur alten Anlage aus meiner Kindheit sind meine Ansprüche jetzt wesentlich größer. Als Student im Fach Verkehrswesen mit Vertiefung Schienenverkehr lege ich auf eine sinnvolle Streckenführung, um annähernd realistischen Betrieb durchzuführen, relativ großen Wert. Das heißt: Keine sinnlosen Kreise und/oder Achten; unschöne Streckenabschnitte werden in Tunneln versteckt. Es geht mir vor allem um viele Bahnhöfe/Haltepunkte und einen abwechslungsreichen Fahrplan.

4.2 Hauptbahn und/oder Nebenbahn
Sowohl als auch; Details weiter unten.

4.3 Mindestradius (sichtbar / verdeckt)
Im sichtbaren Bereich kommt minimal Roco R5 (542mm) zum Einsatz. Lediglich die Bogenweiche am mittleren Bahnhof der Nebenbahn ist nur R2/3. Da fällt mir bestimmt noch was besseres ein.
In den Halbkreisen im Tunnel geht es im Innenkreis bis auf R3 (420mm) runter.

4.4 Maximale Steigung
Die maximale Steigung beträgt 43,5 Promille (die Rampe links im Gleisplan), da der obere Bahnhof 10cm und die Nebenbahn 8cm über dem Niveau des Schattenbahnhofs liegen. Das ist knapp über gängigen Grenzwerten, aber auf jeden Fall machbar, oder?

4.5 Maximale Zuglänge
Auf der Hauptbahn-Strecke sind die Bahnsteige für 4-teilige 1:87 Wagenzüge mind. 140cm lang, auf der Nebenbahn für eine Doppeltraktion 2-teiliger Dieseltriebwagen mind. 100 cm. Der obere Bahnhof soll 180cm Bahnsteiglänge hergeben, damit 7-teilige ICEs annähernd reinpassen. Im Schattenbahnhof sind die Gleise 180-290cm lang, also wären auch längere Güterzüge > 2m denkbar, die durch die anderen Bahnhöfe nur durchfahren.

4.6 Anlagentiefe (minimal, maximal)
Linker Teil ca. 115cm, rechts ca. 125cm, oben 160 cm, allerdings mit Zugriff auch von der hinteren Seite aus.

4.7 Eingriffslücken / Servicegang
Da über dem Schattenbahnhof meine Werkbank entsteht, könnte man hier auch eine Klappe einbauen, um heranzukommen. Außerdem werden die hinteren Ecken des Raumes freigehalten, siehe Plan.

4.8 Anlagenhöhe der Hauptebene
ca. 120 cm (für Stehbetrieb)

4.9 Schattenbahnhof / Fiddle Yard
Siehe Gleisplan. 3 Abstellgleise, 2 Durchgangsgleise. Könnte evtl. zu wenig sein, oder?

4.10 Oberleitung ja / nein
Auf dem Außenkreis (Hauptbahn) ja, auf der Nebenbahn nein. Kommt aber definitiv erst in den letzen Bauabschnitten.

5. Steuerung

Digitale Steuerung mit Roco Z21. Keine Automatisierung sondern eher Betrieb durch mehrere Personen mit Smartphones / Tablets vorgesehen.
Weichenantriebe und Signale werden wahrscheinlich analog gesteuert, nur der Schattenbahnhof hat digitale Weichen.

6. Motive

6.1 Epoche
Die Anlage wird sich in der Epoche VI einordnen, wobei auch Fahrzeuge der Epoche V unterwegs sind und die Nebenbahn auch eher ältere Motive (mit Formsignalen etc.) darstellen soll.

6.2 Bahnhofstyp(en)
Viele Verschiedene, siehe Skizze.

6.3 Landschaft
Angelehnt an Brandenburgische oder allgemein ostdeutsche Motive. Eigentlich Flachland ohne Berge. Jedoch lassen sich ein paar Berge und das große Tal mit den zwei Brücken durch die verschiedenen Ebenen nicht vermeiden.

6.4 Szenerie (Stadt, Vorstadt, Land; Industrie, Gewerbe)
Mal sehen, ob rechts und links des Hauptbahnhofs ein paar Stadthäuser Platz finden. Ansonsten eher verschlafene und heruntergekommene Brandenburgische Dörfer. Am Endbahnhof der Nebenbahn soll ein kleiner Industriebetrieb mit Verladeanlage Platz finden.

6.5 Bw (Bahnbetriebswerk), Lokeinsatzstelle (Kleinst-Bw)
Hat leider nicht wirklich Platz. Wäre jedoch schön. Jemand eine Idee?

7. Sonstiges

7.1 Vorhandene Fahrzeuge
Fast alles Wendezüge aus den Epochen V bis VI. Zwei ICEs, ein IRE, zwei Doppelstock-Züge und mehrere Dieseltriebwagen:
- Fleischmann ICE T (7-teilig)
- Roco ICE TD (mit Sound)
- Roco BR 182 DB-AG Taurus (mit Sound) + Tillig IRE Berlin-Hamburg 4-teilig
- Piko BR 112 DB-AG + 3-teiliger Hobbytrade Doppelstockzug mit Steuerwagen
- Piko BR 219 DB-AG (mit Sound) + 3-teiliger Piko Doppelstockzug (ex-DR) mit Steuerwagen
- Piko Talent 2 (2-teilig)
- 2x Piko BR 642 DB-AG Desiro für Doppeltraktion
- Piko BR 646 GTW der Usedomer Bäderbahn
- Bemo BR 650 RegioShuttle der ODEG
- Brawa BR 643 Talent Connex

7.2 Vorhandener Gleisplan

Zunächst der Gleisplan allein in den Abmessungen des Raumes.
Erklärung der Farben:
Grau = obere Ebene
Braun = Nebenbahn
Türkis = Bahnhof auf unterer Ebene
Gelb = alle Tunnelstrecken inkl. Schattenbahnhof



Als nächstes der Gleisplan mit eingezeichneten Plattenbegrenzungen. Beim X befindet sich die oben erwähnte Arbeitsfläche mit möglichem Zugang um Schattenbahnhof:



Und noch eine 3D Ansicht:



7.3 Betrieb als Einzelspieler oder zu mehrt
Es werden wahrscheinlich mehrere Fahrpläne für verschiedene Betriebssituationen erstellt. Betrieb soll aber vor allem zusammen mit Freunden / Familie gemacht werden.

7.4 Budget
Ich werde einen Großteil der Roco-Gleise von meiner alten Anlage wiederverwenden können, sodass sich die Kosten dafür Grenzen in halten. Bin schon fleißig am Sparen für den Rohbau (Holz usw.). Alles was Elektronik und weitere Ausrüstung angeht, kommt dann mit der Zeit.

7.5 Zeitplan
Baubeginn mit dem Rohbau ist für die Semesterferien im Herbst geplant. Da habe ich 3-4 Wochen Zeit. Danach werde ich aber selten dran bauen können und es wird eher langsam weitergehen.

Ich freue mich über Kritik und Anregungen. Auch Links zu anderen Planungen nach ähnlichem Geschmack (Epoche V / VI) sind herzlich willkommen.

Liebe Grüße

Erik


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RE: Epoche VI in Brandenburg mit Schnellfahrstrecke und Nebenbahn auf 6 x 3 m

#2 von Pieper , 27.06.2017 22:15

Hallo Erik,

da hast du dir ein schönes Projekt vorgenommen. Kannst du noch sagen, was das obere graue ist? Da wird die Strecke kurzfristig vierspurig über eine Brücke (???) geht. Warum? Rechts finde ich zwei Bahnhöfe Zuviel - die Frage ist, ob du noch links am Rande einen (Neben) Bahnhof unterbekommst. Das würde die Situation sicher entspannen. Im Türkis Bahnhof würde ich noch ein paar Abstellgleise bzw. Rangierkreide vorsehen. Evtl. Auch ein Nebenbahnenhaltegleis, so dass aus dem braunen Bahnhof etwas einfahren kann.

So, mal auf den ersten Blick von unterwegs.

Gruss,
Pieper


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RE: Epoche VI in Brandenburg mit Schnellfahrstrecke und Nebenbahn auf 6 x 3 m

#3 von Remo Suriani , 28.06.2017 08:34

Hallo Erik,

interessantes Thema, dass Du Dir ausgesucht hast. ich bin aber noch nicht ganz sicher, ob Deine Umsetzung zu Deinen Anforderungen passt

Zitat
Im Gegensatz zur alten Anlage aus meiner Kindheit sind meine Ansprüche jetzt wesentlich größer. Als Student im Fach Verkehrswesen mit Vertiefung Schienenverkehr lege ich auf eine sinnvolle Streckenführung, um annähernd realistischen Betrieb durchzuführen, relativ großen Wert. Das heißt: Keine sinnlosen Kreise und/oder Achten; unschöne Streckenabschnitte werden in Tunneln versteckt. Es geht mir vor allem um viele Bahnhöfe/Haltepunkte und einen abwechslungsreichen Fahrplan.



Würde jetzt hier "Spielbahn" und "Züge im Kreis fahren lassen" stehen, würde ich nichts sagen, aber der Gleisplan passt ehrlich gesagt nicht zu dem Anspruch den Du beschreibst.
- Zwei "Minimalbahnhöfe" hintereinander wo abgesehen von Überholungen und eine endende RB in einem Stumpfgleis nichts passiert
- eigentlich nur ein Kreis
- Das betrieblich "interessanteste" (das Abzweigen der Nebenbahn) ist in den Tunnel verlegt
- Obwohl eigentlich nicht viele Gleise liegen, wirkt das ganze mit 3 Bahnhöfen überfrachtet
- Der Schattenbahnhof hat für abwechslungsreichen betrieb zu wenig Gleise
Ich sehe hier leider keinen vobildgerechten Betrieb mit abwechslungsreichen Fahrplan auf der Anlage.
Dazu gibt es ein paar Schnitzer, die man auch bei einer Spielbahn vermeiden sollte, also erst recht nicht zu dem Anspruch passen:
- Sehr statischer Aufbau, nur 90°/180° Winkel
- Alles parallel zur Anlagenkante
- Du solltest die Gleise des Schattenbahnhofs auf beide Seiten der Strecke verteilen, wie bei den Bahnhöfen, damit Du nicht im unsichtbaren Bereich Kreuzungen der Gegenrichtung beachten musst

Nimm es mir nicht übel, daher da erwarte ich von einem Studenten für Verkehrswesen, der sich selber ein hohes Ziel setzt mehr. Deinem Wohnort nach, vermute ich, dass Du in Berlin studierst? Wenn ja, kennst Du schon das Eisenbahnbetriebsfeld der Uni? Auch wenn die auch nur im Kreis fahren kannst Du da sehen, dass man Bahnhöfe auch ganz anders anlegen kann, um es betireblich spannend zu machen (denn darum geht es ja beim üben) http://www.ebuef.de/das-ebuef/betriebsfeld/

Aber man soll ja nicht nur kritisieren, sondern auch Lösungsmöglichkeiten aufzeigen Auf dem Platz und mit dem Thema lässt sich auch was machen, was zu Deinen Wünschen passt. Was meiner Meinung nach nicht so richtig funktioniert, ist der Versuch, interessanten Betrieb mit vielen Bahnhöfen und Haltepunkten gleichzusetzen. Das mag in echt so sein, im Modell führt das aber zum Problem, dass bei begrenzten Platz damit die "vielen" Bahnhöfe recht klein werden. Damit lässt sich ne tolle Nebenbahn mit mehreren Kreuzungen aufziehen, aber zu einer SFS passt das nicht. Da bleiben dann eben nur sehr primitive Überholbahnhöfe wie bei Dir übrig. Und da ist es dann so, dass ein interessanter Bahnhof mehr ermöglicht als zwei langweilige.
Nun hat man das Problem, dass gerade in den Epochen V/Vi der Betrieb als solchen häufig nicht mehr so spannend ist (nur Triebwagen/kaum lokale Güteranschließer), also muss man die Spannung aus interessanten Betriebssituationen ziehen, sei es Kreuzungen, Einfädelung, Streckenwechsel und Überholungen. Dabei muss ein interessanter Bahnhof nicht wirklich groß sein, er muss nur mehr Möglichkeiten bieten. Zum beispiel würde ich dann eher länger bauen, um auch Güterverkehr fahren zu können, aus dem sich dann Situationen ergeben. Was auch zu einer NBS passt wäre, sie sogar 3 oder 4 Gleisig ist (in Brandenburg zum Beispiel Rathenow), mit zwei schnellen Gleisen und 1 oder 2 für langsamen verkehr, zwischen denen dann in dem Bahnhof Wechsel/Überleitungen Strecken stattfinden können.

Hier mal ein Hinweis zu einer vergangenen Planung, (wurde zwar nicht umgesetzt, aber passt trotzdem): viewtopic.php?f=24&t=128036&hilit=alex103&start=25
Alex wollte eine zweigleisige Hauptstrecke und eine S-Bahn (analog Deiner SFS und Nebenbahn). In dem sehr kleinen Ausschnitt wird die S-Bahn von 2 auf 1 Gleis reduziert, das führt dazu, dass Güterzüge, die bis dahin auf der S-Bahn-Strecke fahren auf die SFS wechseln müssen. Das ist natürlich sehr extrem reduziert aber der kleine Ausschnitt bietet mehr betriebliche Möglichkeiten als Deine Anlage bei vergleichbaren Thema. Du hast auch etwas mehr Platz, also passt da sicher auch etwas mehr Strecke drauf, ein Bahnsteig an der SFS usw.
Das wird nicht 1:1 auf Dich passen, aber vielleicht kann sowas als Anregung dienen, wie man ganz anders an das Thema rangeht.


Viele Grüße
Dirk

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RE: Epoche VI in Brandenburg mit Schnellfahrstrecke und Nebenbahn auf 6 x 3 m

#4 von erikswelt , 29.06.2017 17:11

Hallo und vielen Dank für die konstruktive Kritik. Genau dafür gibt es ja das Forum!

Zunächst zur Frage von Pieper:

Zitat

Kannst du noch sagen, was das obere graue ist? Da wird die Strecke kurzfristig vierspurig über eine Brücke (???) geht. Warum?



Antwort: Die "viergleisige Brücke" sollte eigentlich eine Art Hauptbahnhof darstellen. Konnte man wohl schlecht erkennen, aber mit der aktuellen Umplanung wird dieser Teil eh obsolet.

Nun also an die Verbesserungsvorschläge: Bisher fehlten dem Plan auf jeden Fall Möglichkeiten für interessanten Betrieb. Die Bahnhöfe waren sehr einfach, aber vor allem aus dem Grund, dass das zum Thema passen sollte (wo findet man in Brandenburg schon noch interessante Bahnhöfe?). Davon habe ich mich jetzt ein bisschen wegbewegt und möchte euch einen Alternativvorschlag präsentieren, der sich vor allem um einen großen Bahnhof dreht:



Hier nun also zunächst der große 8-gleisige Bahnhof. Die linken vier Gleise sind für die zwei ICE-Bahnsteige mit entsprechenden Überholmöglichkeiten, also der NBS-Teil des Bahnhofs. Ganz rechts steht das alte Empfangsgebäude mit zwei Regionalbahngleisen zur nach oben führenden Nebenbahn. Die restlichen zwei Gleise in der Mitte sind Lokverkehrsgleise, eventuell ein kleines Bw mit Waschanlage o.ä. ausgestaltet. Die zwei Abstellgleise oben könnten auch z.B. für einen modernen E-Lokschuppen sein oder ich verlängert werden, um ganze Wendezüge abstellen zu können.

Die Schnellfahrstrecke führt weiter auf der unteren Ebene durch den Schattenbahnhof. Den Vorschlag von Dirk mit den Gleisen rechts und links der Strecke fand ich super. Die Gleisanzahl kann ich aus folgendem Grund nur schwierig erweitern: Ich habe in der jetzigen Wiederauflage des Roco Line Gleis mit Gummi-Bettung genau 10 digitale Weichen bestellt (5x rechts, 5x links). Mit denen möchte ich den Schattenbahnhof versehen. Hab jetzt auf jeder Seite noch ein langes Stumpfgleis hinzugefügt. Für meinen jetzigen Fuhrpark reicht das auf jeden Fall.

Dann kommt der ehemals türkise Bahnhof, hier aber noch etwas erweitert: Links kommt die Nebenbahn 2 an, welche am Hauptbahnhof nach oben hin abzweigt. Die Strecke gefällt mir noch nicht so richtig, weil sie keinen Zwischenbahnhof hat und damit die gleichen Bahnhöfe verbindet, wie die Hauptstrecke. Bring aber dennoch etwas Abwechslung. Vom rechten Stumpfgleis zweigt die Nebenbahn 1 ab, welche noch eine Ebene höher steigt und auf dem Berg rechts auf der Anlage ihren Endbahnhof hat, der wie im ersten Plan ein kleines Verladegleis für eine Industrieanlage o.ä hat.

Zur Veranschaulichung noch ein 3D Bild:



Gefällt mir prinzipiell ganz gut, besser als vorher auf jeden Fall. Die Anlage hat jetzt Winkel, mehr Strecken und den großen Bahnhof, auch wenn sie jetzt prinzipiell mein Budget sprengt

Die Idee von Dirk mit der 4-gleisigen Strecke Vorbild Rathenow fand ich sehr gut, aber auf dem Platz sehe ich keine Möglichkeit, das schön umzusetzen.
Das ist nämlich auch mein großes Bedenken: Der Raum ist jetzt einfach mal voll. Reichen 60cm Platz, um sich zwischen den zwei Teilen der U-Form angemessen bewegen zu können?

Vielen Dank für die Ideen. Hat doch schon mal was gebracht, oder? Freue mich auf weitere Antworten.

Erik

PS: Natürlich kenne ich das EBuEf. Bin sogar Vereinsmitglied


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RE: Epoche VI in Brandenburg mit Schnellfahrstrecke und Nebenbahn auf 6 x 3 m

#5 von BernhardI ( gelöscht ) , 30.06.2017 14:10

Hallo Erik,

ohne jetzt schon auf das Streckenkonzept oder gar die Bahnhöfe einzugehen, empfehle ich Dir, eine Rundumanlage zu erwägen, immer an der Wand lang.

Nachteil: An der Tür braucht es ein herausnehmbares oder klappbares Anlagenstück. Das ist aber recht einfach zu machen.

Vorteile: Viel bessere Zugänglichkeit durch geringere Anlagentiefe (ca. 80 cm), viel mehr Platz in der Mitte (mit weniger als einem Meter zwischen den Anlagenschenkeln wie jetzt wirst Du beim Betrieb mit Freunden nicht glücklich), keine engen Kehren. Das kann man dann als eine Art Regalanlage ausführen, wodurch sie sehr viel Lagerplatz darüber und darunter ergibt. Darunter auch Platz für den Arbeitsplatz, denn so eine Anlage ist am besten im Stehen und Gehen zu bedienen, mit einer Höhe von ungefähr 130 cm.

Also Grundfigur kommt dann ein doppeltes Oval in Frage, eine Runde unten im Verborgenen mit Zugspeicher, und eine Runde sichtbar an der Oberfläche, vielleicht mit zwei Bahnhöfen an den Längsseiten.

Grüße
Bernhard


BernhardI

RE: Epoche VI in Brandenburg mit Schnellfahrstrecke und Nebenbahn auf 6 x 3 m

#6 von volkerS , 24.10.2017 19:37

Hallo Erik,
der neue Plan ist schon mal eine Basis. Aber es gibt immer noch so einige Ungereimtheiten.
Rechter Bahnhof. Beim doppelten Gleiswechsel oberhalb im Tunnel würde ich das Rechtsweichenpaar weglassen. Die Linksweichen machen Sinn, aber ein Nebenbahnzug kommt nicht auf die Nebenstecke da die Gleisanordnung dies nicht erlaubt. Im Tunnel unterhalb des rechten Bahnhofs macht nur das Weichenpaar Sinn, welches für eine Ausfahrt der Nebenbahn auf das richtige Streckengleis erforderlich ist.
Im linken Bahnhof fehlt unten ein Linksweichen-Gleiswechsel, damit eine Einfahrt auf die Nebenstrecke möglich ist.
Und deine Nebenbahn vom rechten Kopfbahnhof kann zwar in den linken Bahnhof einfahren und nach Wenden auf die Hauptstrecke, aber in Gegenrichtung Fehlanzeige, da auch oberhalb des linken Bahnhofs der erforderliche Gleiswechsel, wieder zwei Linksweichen, fehlt.
Nur durch andere Anordnung von Gleiswechseln, ohne weitere Weichen, ist interessanterer Fahrbetrieb möglich.
Versuche im rechten Bahnhof die Gleisentwicklung für die Nebenbahn so umzugestalten, dass auch hier eine Ausfahrt nach Kopfmachen auf die Nebenstrecke möglich ist.
Volker


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