um beim Trix C-Gleis für eine Wendeschleifen-Elektronik elektrische Trennstellen zu machen habe ich die Stecker der Gleise mit Märklin 74030 isoliert. So weit, so gut.
Weil aber die Gleisenden der Schienen für mein Gefühl gefährlich nah bei den zusammengesteckten Schienen sind (ohne Lupe sehe ich keinen Abstand), wollte ich es elektrisch Betriebssicherer machen und habe die Gleisenden etwas kürzer gemacht.
Bild anbei von zwei zusammengesteckten Schienen.:
Elektrisch funktioniert es jetzt bestens, so wie es soll.
Allerdings rumpeln die Fahrzeuge schon recht stark, wenn die Räder über die Lücken fahren.
Und jetzt, nachdem meine beiden Wendeschleifen komplett fertig und verlötet sind, beschleicht mich das Gefühl, zuviel des Guten gemacht zu haben und ich mir dadurch vielleicht die Räder o.ä. der Fahrzeuge kaputtmachen bzw. stark verschleißen könnte.
Was meint Ihr, wie groß dürfen/sollen die Lücken zwischen den Gleisenden sein ohne dass Räder Schaden nehmen könnten? War meine ursprüngliche Befürchtung unnötig und es reicht, für Trennstellen beim Trix-C-Gleis, nur die 74030 Isolierer zu nutzen? Könnte/sollte ich irgendeine Füllmasse in die Lücke füllen? Kann ich das so lassen, oder sollte ich es besser nochmal machen?
Vielen Dank für Eure Meinungen und Tipps im Voraus.
ich fahre zwar analog und nicht H0, habe aber auch eine Wendeschleife. Habe mit Isolierverbindern gearbeitet und überhaupt keine Probleme in Sachen Kurzschlüsse oder Ruckeln. Würde Dir auch zu solchen raten. Bei festen Anlagen sollten die Gleise dann keinen größeren Temperaturschwankungen ausgesetzt ist. Sollte aber bei Dir kein Thema sein, die Module können sich ja bei Sonnenbestrahlung gegeneinander verschieben
deine Lücken sind schon ein bißchen groß geworden. 1/4 davon hätte bestimmt auch genügt; ich feile nur dann etweas nach, wenn die Trennung nicht gut ist, d.h. wenn der Durchgangsprüfer piept. Da ich mich nicht zu den Pfennigfuchsern zähle, benutze ich die Isolierhütchen 74030 obwohl Schrumpfschlauch viel billiger ist.
Ich habe die Lücken jetzt mit Pattex 2K-Kleber Füll-Mix (kannte ich vorher noch gar nicht, soviel zu meinen handwerklichen Fähigkeiten ...) ausgefüllt. Gar nicht schlecht das Zeug. Erst rel. flüssig und fliesst gut da rein und dann wird es über Stunden von Zähflüssig über Gelee zu Gummi und nach 2-3 Stunden kann man das überschüssige "Gummi" mit dem Balsammesser abschneiden und die Kleckerstellen auf dem Gleis mit dem Fingernagel abziehen und nach 24 Stunden ist es hart und man kann das Finetuning und Nachschleifen machen.
Jetzt rollen die Wagen quasi ruckelfrei und fast lautlos über die Trennstellen. Problem gelöst.
die Lücke zwischen den beiden Gleisabschnitten ist das eine. Ich würde aber auch mal ein Augenmerk darauf legen, dass die Lauffläche der Gleise nicht abgeschrägt wird und somit auf's Ende des Gleisabschnittes nach unten abfällt. Somit verschärfst du noch die Problematik deiner Lücke.
Bei der Trennung genügt ein einfacher senkrechter Schnitt und eine Entgratung der Gleise. Mehr braucht es nicht.
Alternativ könntest du den Schnitt nicht im rechten Winkel zu den Gleisen sondern mit 45° durchführen. So minimierst du dein Problem und es kommt nicht so sehr auf Breite der Lücke an.
wo bist du denn? Martin trennt sein C-Gleis so, wie Märklin es vorgesehen hat, an der Stoßstelle zwischen 2 Gleisstücken und nicht irgendwo mitten im Gleis, das sieht man ganz gut auf seinem Foto. Eigentlich muss da gar nichts geschnitten werden. Ein kleiner Feilenstrich an der Kopfseite des Profils genügt meist, wenn eine Berührung der Schienen befürchtet wird.
Zitat Ein kleiner Feilenstrich an der Kopfseite des Profils genügt meist, wenn eine Berührung der Schienen befürchtet wird.
Ich mache das mit etwas klarem Nagellack
Gruß Magnus ------------------------------------------------------------------------ Tams MC / Delta Control 66045 ESU Switch Pilot / Tams S88-4 Lok-Decoder: mfx, MM, DCC / C-Gleis Mageia Linux; Raspi, andRoc